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Pferd und Reiter

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1 Kapitel - 312 Wörter - Erstellt von: Nebelwald - Aktualisiert am: 2016-05-19 - Entwickelt am: - 421 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ich liebe Pferde und dieses Gedicht ist für meinen Liebling Hemingway.

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    Du hast den Wind in der Mähne und die Sonne im Gesicht,
    wenn das Schicksal will, mein Glück zerbricht,

    weiß ich dass du da bist und mich verstehst,
    durch Regen und Sturm mit mir gehst.

    Im Galopp auf deinem Rücken,
    schweben wie auf Wolkenstücken.

    Weicher Schritt und goldnes Herz,
    du heilst mich von allem Schmerz.

    Edler Kopf und braunes Fell,
    deine Augen leuchten hell

    wenn ich über Stock und Stein
    mit dir jag, waldaus, waldein.

    Niemals lässt du mich im Stich,
    was wäre ich nur ohne dich?

    Den schwarzen Schweif stets stolz erhoben,
    den dunklen Hals edel gebogen,

    weiches Fell wie braune Seide
    grast du ruhig auf deiner Weide.

    Doch wenn ich deinen Namen ruf,
    hebt du den Kopf, scharrst mit dem Huf.

    In Windeseile stürmst du los,
    Freude in den Augen bloß.

    Steigst und wieherst laut vor Glück,
    und ich lauf das letzte Stück.

    Greif in deine Seidenmähne, schwinge mich auf deinen Rücken,
    du läufst los, schnaubst vor Entzücken.

    Schon springst du in hohem Bogen,
    kommst über den Zaun geflogen,

    setzt weich auf und stürmst gleich weiter,
    nur du und ich. Pferd und Reiter...

Kommentare (2)

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shellmaus ( von: shellmaus)
vor 4 Tagen
Das hört sich echt toll an!
*Helene* (23936)
vor 343 Tagen
Wow.Schönes Gedicht.!