Narutos Welt mal anders: Die Legende des Thronräubers (Teil 12) Der Racheengel

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8 Kapitel - 11.264 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2016-05-18 - Entwickelt am: - 445 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir kommen nun zum nächsten Teil unseres Abenteuers.

Was bisher geschah: Sokuron, Sorine, Naruto, Sakura und Kakashi statteten Juki einen Besuch in ihrem Casino ab, um mehr über das Massaker im Reich der Reisfelder zu erfahren. Dabei erfuhren sie, dass offenbar ein Mädchen das Blutbad überlebt hat.
Orochimaru reiste zum Fünften Mondberg, um einen Weg zu finden, die verfluchte Wunde durch die Blaue Klinge von sich abwenden zu können. Diese Gelegenheit nutzte der Großmeister aus, um mithilfe eines alten Rituals Orochimarus Geist zu schwächen. Kurz darauf wurde Orochimaru von Sasuke im eigenen Versteck getötet.

Sasuke zieht nun los, ums eine eigene Truppe zusammenzustellen. Der Großmeister schickt seine Truppen, um die letzten Überbleibseln von Orochimarus Organisation auszumerzen. In der Zwischenzeit suchen Sokuron und seine Freunde nach dem Mädchen aus dem Reich der Reisfelder.

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Das Geschenk

„Also, was kannst du mir sagen?“, flüsterte Sokuron. Er achtete besonders darauf, dass seine Stimme nicht in der Gasse hallte wie ein Echo. Sein Gegenüber, ein hochrangiger Beamter, der einen violett-weißen Kimono trug, schaute sich zuerst um, als glaubte er, jeden Moment würden gleich Attentäter kommen.
„Der Feudalherr Masuku“, flüsterte der Beamte, „er hat einen Pakt mit einem anderen mächtigen Mann geschlossen, um gemeinsam mit den Taki-Nins die Verbündeten abzuschlachten.“
„Das ist mir bekannt. Deswegen sind wir ja auch hier.“
„Masuku hat dafür ein großes Stück Land im Großkaiserreich bekommen.“ Sokuron wurde hellhörig und hob interessiert die Augenbraue. „Sobald ich weiß, handelt es sich um ein großes Stück Land im Fürstenreich Juraan. Ein Schloss, um genauer zu sein, das früher einem Ritter gehörte, der von… naja, du weißt schon.“
„Von mir enteignet wurde, als ich den Roten Freitag befohlen habe, ich weiß. Ich habe diese Ländereien den jeweiligen Fürsten zurückgegeben.“ Sokuron verschränkte die Arme. „Weiter.“
„Die Trusker-Familie hat Masuku kürzlich die Besitzurkunde übergeben.“
„Das ist interessant.“ Sokuron rieb sich am Kinn. „Was weißt du noch?“
„Bei Takigakure bin ich mir nicht ganz sicher“, gestand der Beamte. „Aber aus zuverlässiger Quelle habe ich erfahren, dass Takigakure einen Kooperationspakt mit Juragakure geschlossen hat, das…“
„… zufälligerweise auch in Juraan befindet, genau wie der neue Sommersitz des Feudalherrn“, beendete Sokuron den Satz, als hätte er es kommen sehen.
„Was weißt du über die Schulden?“
„Ich weiß nur, dass der Feudalherr einen großen Kredit bei einem Mädchen aufgenommen hat, die Sokina, Sakina… oder so hieß. Doch dann war es auf einmal erledigt.“
„Was heißt hier, es war auf einmal erledigt?“
„Im ersten Moment musste ich noch alles sauber notieren, was wir ihr schulden und dann waren sie einfach weg, als hätten sie sich in Luft aufgelöst. Als ich Masuku danach fragte, sagte er nur, ich solle mich da nicht einmischen. Er meinte sogar, dass diese Sakina die Schulden sogar erlassen hätte, was ich aber nicht glaube.“
„Ich nehme nicht an, dass du dafür Beweise hast?“
Der verräterische Beamte schaute sich um, griff in seinen Kimono und holte einen Umschlag hervor, den er Sokuron überreichte. Der Junge öffnete den Umschlag, zog ein paar Blätter heraus, um einen flüchtigen Blick darauf zu werfen.
„Okay, danke.“
Der Beamte verbeugte sich nur kurz und verschwand dann auch wieder auf der Straße. Sokuron hingegen bog einmal um die Ecke und traf wieder auf Sorine, Naruto, Sakura und Kakashi.
„Und? Hat er was Interessantes gesagt?“
„Das kann man sagen“, meinte Sokuron, als er noch einmal den Wisch überflog. „Unser Feudalherr hat für seinen Verrat jede Menge Land bekommen. Und nicht nur das.“ Sokuron blätterte um. „Sowohl er wie auch Takigakure wurden offenbar von Sakinas Schulden befreit.“
„Ähm, was ist daran so seltsam?“
Sokuron Kopf blieb zwar gesenkt, doch seine Augen schauten seine Kameraden stechend an, als hätten sie eine dämliche Frage gestellt.
„Seit ich Sakina kenne, hat sie niemals ohne Grund auf ihr Geld verzichtet“, betonte Sokuron. „Nicht einmal. Ich selbst habe das miterlebt.“
„Im Ernst?“
„Natürlich. Oder glaubst du, eine Rebellion lässt sich ohne Geld finanzieren, hm? Waffen und Soldaten wachsen auch nicht auf Bäumen, Freundchen.“
„Schon gut“, motzte Naruto zurück. „Ich habe es kapiert, okay?“
„Jetzt beruhige dich wieder“, erwiderte Sokuron ruhig. „Wir sollten uns aufteilen. Kakashi und ich werden Sakina einen Besuch abstatten. Sorine, Naruto und Sakura, ihr sucht nach dem Mädchen, von dem Juki gesprochen hat.“
„Wissen wir denn wenigsten, wie sie aussieht?“
„Nein.“
„Toll.“ Sakura verzog das Gesicht. „Und wie sollen wir sie dann finden? Herumlaufen und doof fragen, kommt wohl nicht in Frage, oder?“
„Doch schon, wenn du Aufmerksamkeit erregen willst.“
„Sehr witzig.“ Sakura seufzte tief. „Woher wissen wir denn, dass sie noch hier im Reich der Reisfelder ist?“
„Sehr weit kann sie nicht gekommen sein“, erklärte Sokuron. „Dafür ist zu wenig Zeit vergangen. Und so, wie Juki sie beschrieben hat, scheint sie auch keine Kunoichi zu sein. Also können wir davon ausgehe, dass sie nicht im Bäumen herumhüpfen wird wie wir. Aber alles Weitere wird euch Sorine am besten erklären. Sie hat darin Erfahrung.“ Sokuron wandte sich mit Kakashi zum Gehen um. „Also, Leute, wir sehen uns später.“
Im nächsten Moment waren sie verschwunden.

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