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Das Biest und der Tyrann - Teil 34

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1 Kapitel - 4.832 Wörter - Erstellt von: Ronja - Aktualisiert am: 2016-05-15 - Entwickelt am: - 1.015 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Oh man! Ich weiß! Schande mich und meine Kuscheltiere. Es tut mir echt schreeeeeecklich Leid! Endlich geht Grits Leben weiter.

    1
    Kid Sicht
    Immer schön aufs Essen konzentrieren. Ja! So ist‘s gut! Wenn du dich wieder gesammelt hast, kannst du gerne wieder du selbst sein, aber bis dahin einfach schön aufs Essen konzentrieren. Mein Herzschlag senkt sich. Schon mal ein gutes Zeichen. Ich schaue nun auch vom Essen auf. Grit stochert auf ihrem Teller rum. Scheint wohl nicht so einen großen Hunger zu haben. Irgendwie verläuft das Abendessen in peinlicher Stille zwischen uns. Keine Ahnung wieso! Ich sage kaum ein Wort und Grit scheint auch nicht besonders gesprächig zu sein. „Wer hat Lust eine Runde zu würfeln?“, fragt jemand nach dem Essen laut. Ich schaue zu Grit. Sie zuckt mit den Schultern und nickt. Ich brumme zustimmend. Alle die Lust haben, schlendern in die Sofaecke. In der Mitte steht ein kleiner Tisch. Der Würfelbecher wird auf den Tisch geknallt. Ich mache es mir auf dem Sofa gemütlich. Grit setzt sich neben mich. Was ist bloß los mit ihr? Sie wirkt nicht so ganz glücklich. Ein Seitenblick zu ihr und schon geht mein Herzschlag wieder hoch. Sie sieht so verdammt gut aus. Ich kann mich kaum beherrschen. Es ist jetzt nicht so, als ob sie sonst nicht gut aussehen würde, Grit sieht IMMER gut aus, aber in diesem Outfit ist sie unwiderstehlich. Ich lege meinen Arm um ihr Hüfte, schiebe dabei meine Hand leicht unter ihr Shirt und ziehe sie näher zu mir ran. Grit ist total locker. „Du siehst verdammt heiß aus!“, raune ich ihr mit tiefer Stimme ins Ohr. Ich spüre an meiner Hand, wie sich ihr ganzer Körper erhitzt. „Das hatte ich auch gehofft“, sagt sie leise und lächelt. Deswegen! Deswegen war sie ebenso drauf. Sie hat ein Kompliment erwartet. Versteh mal einer die Frauen! Ich lache leise auf. „Was spielen wir?“, fragt John in die Runde. „Wie wäre es mit bluffen?“, schlägt einer vor. „Ne! Dafür haben wir nicht genug Würfel, aber man könnte 42 spielen“, kommentiert ein anderer. Mir ist egal, was wir spielen. „42 ist langweilig!“, funkt Kalle dazwischen. Dafür bekommt er gleich ein paar böse Kommentare. Na super! Jetzt wird gestritten. „Wie wäre es mit 21?“, schlage ich vor. Die Diskussion wird sofort unterbrochen. „Kenn ich nicht!“, sagt Kalle trotzig. „Natürlich kennst du das!“, entgegne ich. „Meiern!“ „Ah!“, sagt Kalle. Grit kichert. „Holt den Sake! Wir meiern jetzt eine Runde!“, ruft Phil ausgelassen. Ich lache. Es geht einfach nicht ohne Sake. Markus guckt zu mir. Ich nicke. Der Sake ist freigegeben. Selbst wenn ich den Schiffssake nicht freigegeben hätte, hätte man auf den privaten Sake zurückgegriffen. Phil bringt ein paar Flaschen Sake. Die Runde beginnt. „Vierundfünfzig!“, sagt Bob und schiebt mir die Dose mit den beiden Würfeln zu. Ich mustere ihn kurz. Da gehe ich lieber kein Risiko ein. Ich würfle die Dose und schaue rein. Verschmitzt grinsend schaue ich wieder auf. „Zweierpasch!“, sage ich und will die Dose Grit geben. Sie schüttelt den Kopf. „Also gut!“, sage ich und wende mich John zu, welcher als nächster in der Reihe ist. „Zweierpasch!“ Dieser nimmt die Dose. „Als ob!“, ruft er aus und schaut sich die Würfel an. „Mist!“ John greift zur Flasche. Es war ein Zweierpasch! Wir spielen einige Runden. Grit kichert, immer wenn jemand anderes trinken muss und schüttelt empört den Kopf, wenn ich trinken muss. Ich musste mir tatsächlich schon so einige Schlucke Sake genehmigen. Die Stimmung ist angeheitert. Bob reicht mir wieder die Würfel. „Zweiundreischig!“, sagt er. „Hups!“, sagt Grit und schnappt sich die Dose. Dabei kullern die Würfel durcheinander. Sie setzt sich auf mein linkes Bein und schüttelt die Dose. „Ich glaube, ich spiele jetzt für dich weiter“, bestimmt sie. Ich schaue sie überrascht an. Meine Männer johlen. „Und was versprichst du dir davon?“, frage ich provozierend. Sie lächelt mich süß an. „Einen nicht ganz so betrunkenen Mann!“ Na gut! Den lasse ich ihr. Da hat sie sogar ein bisschen Recht. Ich lege meine linke Hand auf ihre Hüfte und lasse Grit für mich weiterspielen. Sie ist tatsächlich echt gut bei diesem Spiel. Ausnahmsweise mal… Für Karten hat sie irgendwie nicht so ein Händchen. Ich muss kaum noch trinken. Grade habe ich wieder verloren. Grit schüttelt die Würfel und fängt eine neue Runde an. Ich beuge mich nach vorne zu ihr und komme mit meinen Lippen ihrem Ohr ganz nah. „Ich dachte, du willst mich nicht so betrunken machen“, sage ich. Grit zuckt und kichert. „Das kitzelt“, sagt sie. Ich gebe ihr einen Kuss unters Ohr und lehne mich grinsend wieder zurück. Grit guckt zu mir und lächelt. Während sie spielt, unterhalte ich mich mit Killer, welcher sich mittlerweile zu uns gesellt hat. Immer wenn ich einen trinken muss, das ist tatsächlich ziemlich selten geworden, gibt Grit mir den Sake. Ich trinke einen Schluck und weiter geht’s. Sowohl mit dem Spiel, als auch mit meiner Unterhaltung. Ich spüre deutlich, wie angeheitert ich schon bin. Vielleicht sollte ich jetzt mal Schluss machen. Grit reicht mir wieder die Flasche. Obwohl… ein bisschen geht noch. Ich stürze einen großen Schluck runter. Grit scheint nicht ganz zufrieden zu sein. Ich setze die Flasche wieder ab und stelle sie auf den Tisch. Ups! Fast hätte ich den Tisch verfehlt. Okay! Es reicht jetzt tatsächlich. Ich lehne mich nach vorne und frage Grit mit gedämpfter Stimme: „Kommst du mit raus?“ Sie nickt erleichtert. „Ich gebe auf Leute!“, verkünde ich laut. „Ich hatte schon genug Sake!“ Grit steht von meinem Bein auf, und dann stehe ich auf. Unter johlen und pfeifen, führt Grit mich aus der Ecke raus. Ich lache laut auf. Jetzt, da ich stehe, spüre ich noch viel mehr den Alkohol. Oh man! So viel wollte ich gar nicht trinken. Gut! Ich habe grade keinen Plan, wo wir sind. Ist das hier das Hinterdeck? Irgendwie sieht alles so seltsam aus. Puh! Mein Gleichgewichtssinn lässt echt zu wünschen übrig. Wenn ich mich nicht gleich hinsetze, falle ich um. Ich lasse mich an der Wand zu Boden gleiten und stöhne. Alles dreht sich. Mit den Händen vorm Gesicht versuche ich ein bisschen Ruhe in meinen Kopf zu bekommen. Es geht nicht… „Kid?“, höre ich Grits besorgte Stimme. Ich mache die Augen auf. Sie hockt direkt vor mir. „Ist alles in Ordnung mit dir?“, fragt sie. „Halb so schlimm“, nuschle ich. Das war gelogen. Also mir ging‘s zwar schon mal schlechter, aber normalerweise geht es mir auch besser. Seitdem ich Grit kenne habe ich mich erst einmal so betrunken. Das war in der Nacht, als sie mit diesem anderen Typen getanzt hat. Eigentlich hatte ich mich vorgenommen, es nicht mehr so zu übertreiben. Für Grit! Diesmal hatte ich nicht einmal einen Grund…

    Grits Sicht
    Ich setze mich zwischen seine Beine und lehne mich an Kid an. Es ist gar nicht mal so warm hier draußen. Blöderweise habe ich ja auch nur ein ziemlich lockeres Oberteil an. Ich ziehe Kids Mantel so gut es geht um mich. Als er merkt, was ich da vorhabe, aufgrund seines alkoholisierten Zustandes dauert es ein bisschen länger, bis er es realisiert, naja, dann legt er auf jeden Fall seine Arme um mich und hält mich fest. Mit Kid kann ich jetzt vermutlich eher wenig anfangen. Ich schaue hoch zum Sternenzelt. Es ist nicht ganz klar, aber man kann trotzdem die meisten Sterne sehen. Nach einiger Zeit spüre ich, wie Kid ein wenig nach vorne sackt. Seine Atmung geht regelmäßig. Ich muss lächeln. Dann schlafen wir wohl heute Nacht hier draußen.

    Ich wache auf. Es ist kalt. Noch immer bin ich in Kids Mantel gehüllt, aber es ist trotzdem kalt. Vielleicht ist es Zeit rein zu gehen. Ich bewege mich ein bisschen aus meiner Position heraus. „Kid?“, sage ich und pikse ihn in die Brust. „Hm?“, erhalte ich sofort als Antwort. „Können wir rein? Es ist kalt!“, sage ich leise. Kid sagt nichts. Ist er wieder eingeschlafen? „Okay“, sagt er. Mit immer noch geschlossenen Augen, steht er auf. Ich ebenfalls. So ganz sicher steht Kid nicht wirklich. Dann muss ich jetzt wohl die gute Ehefrau spielen und meinen betrunkenen Mann ins Bettchen bringen. Aber wehe ich muss das ständig tun… Ich lege mir Kids Arm über die Schulter und halte ihn mit der rechten Hand fest. Den linken Arm lege ich um seine Hüfte. Kid ist schwer! Ich hoffe das reicht an Unterstützung. Zusammen torkeln wir zur Kajüte. Zum Glück ist Kid noch ganz gut dabei. Ich muss ihn kaum unterstützen. Schließlich kommen wir an. Ich führe Kid zum Bett. Er schmeißt seinen Mantel ab und lässt sich fallen. Das Bett ächzt unter seinem Gewicht. Hoffentlich bricht es nicht. Grinsend ziehe ich ihm die Schuhe aus. Ich muss kräftig dran ziehen, bis ich sie abbekomme. Hm! Ich schaue Kid an. Er trägt immer noch seinen Waffengürtel. Denn werde ich ihm wohl nicht so ohne weiteres ausziehen können. Mist! Das ist doch voll unbequem. Aber ich kann wenigstens die beiden Waffen heraus nehmen. Ich lange zum Messer und will es rausziehen, da umfasst Kid plötzlich blitzschnell mein Handgelenk. Erschrocken zucke ich zusammen. „Wehe du berührst meine Waffen!“, sagt er in sehr bedrohlichem Ton. „Kid! Ich bin’s! Grit! Ich leg deine Waffen direkt neben deinen Kopf auf den Boden. Keine Angst! Ich nehme sie dir nicht weg“, sage ich beruhigend. Kid lockert seinen Griff und lässt mein Handgelenk los. Erleichtert nehme ich seine Pistole und den Dolch und lege die Sachen neben Kids Kopfkissen. Er schläft weiterhin friedlich. Ich schüttle den Kopf. Man hat der Instinkte! Im Schlaf hat er gehandelt. Kein Wunder, dass er Teil der schlimmsten Generation ist. Ich gehe ins Bad und mache mich bettfertig. Irgendwie bin ich grad gar nicht so müde. Dafür, dass ich bis vor fünf Minuten noch geschlafen habe, bin ich relativ fit. Nach dem Schlafanzuganziehen, gehe ich schnell ins Bett. Schlafen will ich dann allerdings schon. „Gute Nacht!“, sage ich und gebe Kid einen Kuss auf die Wange. Ich kuschle mich in meine Decke und drehe mich zur Seite. Der Tag heute war schön. Ich lächle und schließe die Augen. Plötzlich spüre ich, wie Kid seinen Arm um mich legt und sich an meinen Rücken schmiegt. Das macht doch jeden Tag noch besser.

    Ich spüre einen Kuss auf der Stirn. Mehrmals blinzelnd öffne ich schließlich die Augen. Verwirrt versuche ich die Situation zu verstehen. Ahhhh! Okay! Kid hat sich vom Kopfende über mich gebeugt. Deshalb ist sein Gesicht verkehrt herum. „Zeit zum Aufstehen, Kleines!“, sagt er munter. Was ist denn mit dem passiert? Ich wälze mich aus dem Bett und stehe auf. Gähnend reibe ich mir die Augen. „Gestern Abend warst du aber nicht so gut gelaunt!“, nuschle ich. Kid lacht. „Achja?“, fragt er. Ich schaue ihn mahnend an und ziehe eine Augenbraue hoch. Kid lächelt fröhlich. Müsste er nicht eigentlich einen Kater haben! „Hör zu!“, sagt Kid sanft und legt seine Hände an meine Hüfte. Ich verschränke meine Arme vor der Brust. „Es tut mir Leid wegen gestern Abend!“, sagt er in ehrlichem Ton. „Ich wollte mich nicht so volllaufen lassen. Danke, dass du dich um mich gekümmert hast. Ich verspreche dir, das nicht noch einmal zu tun. Du sollst so etwas nie wieder tun müssen.“ Ich seufze. „Ach Kid!“, sage ich. „Das brauchst du mir nicht zu versprechen. Versprich mir nur, dass das nicht alle zwei Wochen passiert.“ Kid gibt mir einen Kuss auf die Stirn. „Versprochen!“ Ich lächle. „Gut!“, sage ich und drehe mich um. „Wann gibt es Frühstück?“ „Sobald du angezogen bist“, antwortet Kid. „Na toll! Das setzt mich ja auch gar nicht unter Druck“, sage ich sarkastisch und gehe zum Schrank. „Warst du schon draußen heute?“ „Ja!“ „Wie warm ist es?“ „Warm!“ Ich seufze. Ist doch klar, dass es für Kid warm ist. „Werde ich frieren?“, sage ich gelangweilt. „Im T-Shirt auf jeden Fall!“, sagt Kid eindeutig. Ich nehme mir aus dem Schrank Kleidung, welche warm genug ist. Hoffentlich! Im Bad mache ich mich fertig. Gemeinsam mit Kid gehe ich zum Speisesaal. Er stößt die Tür auf und ruft laut: „Guten Morgen, Männer! Fangt an!“ Er setzt sich auf seinen Stuhl und ich setze mich auf meinen. „Guten Morgen!“, begrüße ich die Jungs, die um mich herum sitzen. Also John, Kalle, Killer und heute sitzt Stulle neben Kid. Sie grüßen mehr oder weniger gut gelaunt zurück. Kalle und John klangen ganz besonders pissig. Ich schaue von einem zum anderen. Jeder ist grimmig mit seinem Essen beschäftigt. Ich runzle die Stirn. „Was ist denn hier los?“, frage ich überrascht. Die beiden geben keinen Mucks von sich. Ich schaue fragend zu Killer. Der zuckt nur mit den Schultern. „Ich sag nichts dazu“, meint er. Mein Blick schweift zu Stulle. Der winkt ab. Ähm… ja. Gut, dann halt nicht. Ich belasse es dabei und schmiere mir ein Brot mit Honig. „Also Kid“, sage ich und schaue ihn an. „Trainieren wir nachher weiter?“ Mein Freund grinst breit. „Aber nur, wenn du nicht wieder so ein Weichei bist“, antwortet Kid provozierend. Ich verenge meine Augen zu Schlitzen. „Du musst mich mit den Bällen ja auch nicht abwerfen“, kontere ich. „Das war nur ein Spaß, Kleines“, sagt Kid lachend. „Ich werfe dich nicht wieder so ab.“ „Dankeschön“, antworte ich und setze ein süßes Lächeln auf. Die beiden Idioten links und rechts von mir, gehen mir ziemlich auf die Nerven. Solche Sturköpfe. „Wollen wir gleich anfangen?“, fragt Kid nach dem Essen. Ich schüttle seufzend den Kopf. „Ich habe erst noch etwas zu erledigen“, erkläre ich. Kid legt den Kopf ein wenig schief und scheint überrascht zu sein. Ich stehe auf, seufze noch einmal und sage dann in einem Ton, der keine Wiederrede erlaubt: „Ihr zwei kommt jetzt mit mir und keine zicken jetzt!“ Ich packe John und Kalle beide an der Schulter und schaue grimmig drein. Die beiden ziehen ein bisschen den Kopf ein und stehen brav auf. Ich lege jedem eine Hand auf den Rücken und schiebe sie nach draußen. Die Tür fällt hinter uns wieder zu. Ich bleibe stehen. „Was verdammt noch einmal ist los mit euch? Könnt ihr mir das bitte mal erklären?“, sage ich forsch und recht laut. Ich stemme meine Arme in die Seite und schaue ärgerlich von einem zum anderen. Kalle schaut stur zu Boden und hat die Arme verschränkt. John hat ebenfalls die Arme vor der Brust verschränkt, aber er scheint mit sich zu ringen. Es dauert noch einen Augenblick, bevor er etwas sagt. „Kalle denkt ich hätte seinen Goldbeutel geklaut“, erzählt er. „Aber ich habe ihn nicht. Ehrlich! Sonst würde ich ihn sofort wiedergeben. Wahrscheinlich hat er ihn verlegt oder verloren.“ Kalle zieht seinen Kopf ruckartig nach oben. „Ich. Verliere. NIE. Mein Geld. Verstanden?“, erklärt er eindringlich und erzürnt. „Na offensichtlich doch“, erwidert John trocken. „Du hast ihn mir geklaut! Gib es zu!“ „Warum sollte ich ihn klauen? Verdammt noch mal!“ John wird jetzt auch lauter. „Es reicht jetzt!“, rufe ich dazwischen. Die beiden hören nicht auf mich. Ich seufze. Diese Penner. Der Geldsack ist doch in meinem Rucksack. Kalle hatte ihn mir gegeben, weil er keine Tasche dafür hatte. „RUHE!“, rufe ich so laut ich kann. Die beiden hören auf und schauen mich mit großen Augen ein wenig angsterfüllt an. Geht doch! „Ich habe dein Gold!“, erkläre ich. „Du hast es mir gestern gegeben, erinnerst du dich?“ Kalle scheint zu überlegen. Schließlich nickt er. Ich mustere ihn. Er verhält sich komisch. „Soll ich es dir jetzt geben?“, frage ich. Er schüttelt den Kopf. „Kannst es mir auch nachher geben“, nuschelt er. Ich mustere ihn noch einmal und John auch. Beide verhalten sich gerade sehr komisch. Was soll’s. Ich drehe mich um. Kid steht hinter mir. „Wie lange stehst du schon hier?“, frage ich überrascht. Kid wendet seinen Blick von John und Kalle ab und wendet ihn mir zu. Seine Züge werden weicher. „Erst seit einer Minute“, antwortet er schief grinsend. Mir geht ein Licht auf. „Und ich dachte, die beiden hätten auf mich gehört, weil ICH so angsteinflößend bin“, sage ich gespielt schmollend. Kid legt grinsend seinen Arm um meine Schultern. „Du warst großartig!“, schmeichelt er mir. Ich grinse geschlagen und haue ihm gegen den Bauch. Wir gehen zur Gummizelle. „Warte!“, sage ich, als wir an unserer Kajüte vorbeikommen. „Ich ziehe mich noch schnell um.“ Ich bin schon dabei einen Schritt zur Tür zu machen, da hält Kid mich an der Schulter fest. „Nix da!“, sagt er. „Wenn du in einen Kampf verwickelt wirst, kannst du dich auch nicht erst noch einmal umziehen in gemütliche Sachen. Du trainierst in Alltagsklamotten!“ Kid schiebt mich bestimmt weiter. Ich seufze. „Och nö!“ Im Trainingsraum angekommen, ziehe ich schnell meinen Pulli aus, bevor Kid was dagegen sagen kann. Er ist damit beschäftigt eine Augenbinde aufzutreiben, welche er mir schließlich auch zuwirft. Ich binde sie mir vor die Augen und nehme eine Kampfstellung ein. Erwartungsvoll achte ich auf meine Umgebung. Ich drehe mich in die Richtung, in welcher ich Kids Anwesenheit spüre. Das fällt mir gar nicht schwer. Wann wirft er wohl den… Oh! Da kommt der Ball. Ich fange ihn. Mit einer Hand… Siegessicher grinse ich. Ich hab es einfach drauf. „Freu dich nicht zu früh“, höre ich Kid spöttisch sagen. Plötzlich kommen mir so viele Dinge entgegen. Ich bin überfordert. Die Bälle treffen mich. Vergebens versuche ich einen zu fangen, aber die vielen Bälle verwirren mich. Kid lacht. In mir steigt die Wut. Dieser elendige Tyrann! Er kann es einfach nicht lassen. Ohne einen Augenblick mit dem Abnehmen der Augenbinde zu vergeuden, springe ich auf Kid zu und boxe ihm in den Bauch. Hat kaum Effekt, da er seinen Bauch angespannt hat, aber damit habe ich die Prügelei eröffnet. Erstaunlicherweise komme ich trotz verbundener Augen ganz gut zurecht. Ich kassiere nicht mehr Schläge als sonst auch. „Du kannst es doch“, keucht Kid, als er gerade einem Schlag ausweicht. „Und warum müssen wir dann so scheiße trainieren?“ Ich ducke mich, um nun meinerseits auszuweichen. Es folgt ein wahrer Faustregen von Kid, aber ich weiche aus. „Wenn du dich so anstrengen würdest, wie du es jetzt tust, dann wäre das gar nicht so scheiße!“, kontert er. Ich rette mich mit einem Rückwärtsüberschlag aus der Situation und reiße mir das Tuch von den Augen. um mich herum liegen die ganzen Bälle ich schnappe mir welche und werfe sie auf Kid. NATÜRLICH fängt er sie oder wehrt sie ab. Das macht mich nur noch wütender. Es ist so frustrierend mit diesen Kack-Bällen. Während des Werfens gehe ich immer näher zu Kid, damit sich der Flugabstand verringert und ich ne Chance bekomme. Plötzlich umfasst Kid mich. Einen Augenblick später, spüre ich seine Lippen auf meinen. Mein Körper entspannt sich sofort. Ich lasse die Bälle fallen und gebe mich dem Kuss hin. Der Zorn ist wie weggepustet, stattdessen verbreitet sich ein warmes berauschendes Gefühl aus. Unsere Zungen spielen herum. Man ey! Er mag ja manchmal ein ziemliches Arschloch sein, aber ich liebe ihn einfach zu sehr. Keuchend lassen wir ab voneinander und lege unser Stirn aneinander. Ich kann nicht genau sagen, ob mein Herz vom Kampf noch so sehr rast oder ob es von dem Kuss kommt. Wahrscheinlich liegt es aber an letzterem. Ich hab das Gefühl, als hätte ich nicht so ganz die Kontrolle über meinen Körper. Es fühlt sich an, als wäre ich in Watte. In Zuckerwatte! Pink! „Du kannst dein Haki doch benutzen“, sagt Kid motivierend. „Vielleicht sollten wir es anders trainieren.“ Ich nicke dankbar. „Die wirst du trotzdem brauchen.“ Kid zeigt auf die Augenbinde. Ich seufze. „Also gut! Dann los!“ Ich nehme mir das Tuch und schaue Kid erwartungsvoll an. „Mach es um!“ Ich binde mir wieder die Augen zu. Er packt mich an den Schultern und dreht mich ein zweimal im Kreis. „Und jetzt finde den Weg raus aufs Deck“, erklärt Kid. „Eine weitere Einschränkung gibt es: du darfst die Hände nicht ausstrecken, um zu tasten.“ „Okay!“, sage ich motiviert und entschlossen. Das ist nicht so schwer. Ich kenn den Weg nach draußen. Allerdings muss ich erst einmal die Tür finden. Aus einer Richtung kann ich einen langen Tunnel spüren. Ich drehe mich hin und gehe darauf zu. Plötzlich bleibe ich stehen. Vor mir ist die Wand. Das kann ich deutlich spüren. Aber vor mir ist nicht die Tür, glaub ich… Vorsichtshalber biege ich mich nach links zur Seite. Jap! Da ist sie. Ich strecke die Hand aus und lege sie auf die Türklinke. Perfekt! Vor mir lieg nun der Gang. Er ist menschenleer. Ich spüre keine weitere menschliche Aura, als die von Kid hinter mir. Mit sicheren Schritten gehe ich den Gang entlang. Plötzlich bleibe ich verwirrt stehen. Ich spüre viele Auren. Konzentriert versuche ich zu erkennen, wo sie herkommen. Links! Ich drehe meinen Kopf ruckartig nach links. Das ist der Männerschlafsaal. „Wie viele sind da drin?“, fragt Kid. Ich kneife meine Augen zusammen. Es sind zu viele. Ich kann keine einzelnen Personen erkennen. „Weiß ich nicht!“, gebe ich zu. „Vierzehn“, antwortet Kid knapp. Ich gehe weiter. Auf der rechten Seite taucht ein Raum auf. Unsere Kajüte. Gleich kommt die Abzweigung. Jetzt! Ich drehe mich nach links und gehe sicher weiter. Schließlich komme ich zum Speisesaal. Ich hab die Hand schon auf der Türklinke. „Nicht durch den Speisesaal!“, ordnet Kid an. Meinetwegen! Dann halt nicht. Ich gehe weiter. Eine Person kommt mir entgegen. Wer ist es? „Doc?“, frage ich. „Nein!“, sagt die Person. „Ich bin Bill!“ „Warte mal!“, sage ich und bleibe stehen. Bill bleibt auch stehen. Ich lasse einen Augenblick seine Anwesenheit auf mich wirken. Okay… Wie konnte ich ihn bloß für den Doc halten? „Danke“, sage ich grinsend. Bill geht lachend weiter. So! Wo war ich jetzt? Da vorne ist der Gang nach draußen. Ich gehe ein paar Schritte und biege nach rechts in den Gang ab. Als ich die Tür nach draußen öffne, bin ich fast erschlagen von den ganzen Eindrücken. Diverse menschliche Auren, aber auch die Weite des Meeres und der Aufbau des Decks. „Und jetzt?“, frage ich, als ich mich an das neue Umfeld gewöhnt habe. „Jetzt sollst du Killer finden“, erklärt Kid. Was ist das hier? Ein Versteckspiel? Ich kann ja auch einfach nach ihm rufen. Plötzlich hält Kid mir den Mund zu. „Du sollst natürlich nicht nach ihm schreien“, fügt er seine Erklärung noch hinzu. Ich beiße Kid in den Finger und er nimmt seine Hand wieder weg. „Hatte ich ja gar nicht vor“, nuschle ich. Dann muss ich halt, wie eine Bekloppte übers Deck rennen und Killer suchen. So eine Scheiße! Ich bewege mich von einem zum anderen und versuche zu entscheiden, wen ich da vor mir habe. Es dauert Ewigkeiten und ich kann ihn einfach nicht finden. Schließlich habe ich keine Lust mehr. Ich setze mich auf den Boden und verschränke die Arme vor der Brust. „Was ist los?“, fragt Kid. „Ich habe keine Lust mehr! Killer ist hier nicht an Deck! Du hast mich nur wieder verarscht“, schmolle ich. Zwei Hände machen sich am Knoten der Augenbinde zu schaffen. Das Tuch fällt runter und ich habe Kids Gesicht direkt vor mir. „Du hast Recht“, sagt er gelassen. „Killer ist hier nicht an Deck. Aber wer ist hier alles an Deck?“ „John, Kalle, Markus, Doc, Heat…“ Ich zähle all die Namen auf, die ich herausgefunden habe. „Sehr gut!“, lobt Kid mich. „Wie wäre es mit einer Pause?“ Ich bin ein bisschen perplex. Okay, der Sinn der Übung war es, alle auf dem Deck zu erkennen? Hm… Ich meine, es war ja manchmal nicht ganz einfach, wenn da mehrere zusammen waren. „Komm. Wir trinken was“, sagt Kid grinsend. Er streckt mir seine Hand hin und zieht mich hoch. Ein kalter Schauer überkommt mich. Brr. Es ist kalt! Schnell betrete ich den Essensraum. Hier ist es wärmer. „Ich komm gleich wieder“, sage ich zu Kid. „Ich muss nur eben meinen Pullover holen.“ Schnell laufe ich zur Gummizelle, ziehe mir den Pulli an und gehe wieder zurück. Kid sitzt am Tresen in der Küche. Ich setze mich neben ihn auf einen der Barhocker. Kid reicht mir ein Glas Wasser. „Prost!“ Wir stoßen die Gläser gegeneinander. Ich muss kichern. Erst dachte ich, ich hätte total versagt, aber jetzt bin ich richtig stolz auf die geschaffte Leistung. Auf dem Deck habe ich tatsächlich jeden Einzelnen erkannt. „Augen zu!“, sagt Kid. „Hey“, protestiere ich leicht. „Ich dachte, ich habe jetzt eine Pause.“ Kid zieht eine Augenbraue hoch und sieht mich eindringlich an. „Schon gut“, murmle ich und schließe die Augen. „Wie viele sind hier im Raum?“, fragt er. Hm… Ich kann die Auren jetzt zwar besser auseinanderhalten, aber je weiter sie weg sind, desto mehr gehen sie ineinander über. „Außer uns, so zehn bis dreizehn“, schätze ich. „Ich will eine genaue Zahl!“ Ich seufze. „Dreizehn!“ „Fast!“, sagt Kid. Ich mache die Augen wieder auf. „Es sind fünfzehn.“ Ich schaue mich um. Naja, aber ich war nah dran.

    Ich setze mich erschöpft an den Tisch. Endlich gibt es Mittagessen! In meinem Kopf ist nur noch Matsche. Ich lege ihn auf den Tisch. Ich kann mich keine Sekunde lang mehr konzentrieren. „Was ist denn mit dir los?“, fragt John überrascht. „Ich habe den ganzen Tag Haki trainiert. Mein Gehirn raucht“, erkläre ich. John lacht. „Du meinst den ganzen Vormittag. Der Tag ist noch nicht vorüber“, kommentiert er. Ich stöhne auf. Er hat Recht. „Hey Kleines“, sagt Kid. Ich hebe meinen Kopf leicht an und überstrecke ihn, damit ich Kid sehen kann. „Wenn du ein bisschen was gegessen hast, wirst du dich schon gleich wieder besser fühlen“, erklärt er mir grinsend. Ich hab da so ein bisschen meine Zweifel. „Na hoffentlich!“ Es gibt heute Reispfanne zum Mittag. Ich habe tatsächlich einen riesigen Appetit und hau ordentlich rein. Das Essen tut mir gut. Mit der Zeit fühle ich mich wirklich besser. Ich lehne mich zurück und seufze glücklich. Die Arme lasse ich neben dem Stuhl baumeln. „Wann kommen wir eigentlich auf der nächsten Insel an?“, frage ich gelassen. Kalle lacht und sagt: „Wir sind doch grade gestern erst von der letzten aufgebrochen. Ist dir etwa jetzt schon langweilig?“ Ich grinse. „Nein, aber es wird ständig kälter draußen und ich wünschte es würde nicht noch kälter werden, sondern sich langsam mal stabilisieren“, erkläre ich. Nach der kurzen Pause vorhin, ist es ziemlich schnell, ziemlich kalt geworden. Ich bin zwischendurch sogar reingegangen, um meinen Mantel zu holen. Zum Glück ist es hier drin relativ warm. Ich schaue nun fragend zu Kid. Der zuckt mit den Achseln. „Ich habe heute Morgen mit Mika gesprochen und der meinte, es könnte sein, dass wir schon morgen Abend ankommen. Ansonsten halt am nächsten Morgen“, sagt er. „Das heißt also, es wird wohl noch ein bisschen kälter“, erkenne ich schweren Herzens. Kid nickt grinsend. „Keine Sorge, ich halte dich warm“, sagt er. „Dankeschön“, antworte ich und lächle süß. „Und?“, fragt Kid, nachdem wir eine ganze Zeit lang faul rumsaßen. „Trainieren wir weiter?“ Ich tätschle meinen Bauch. „Ich denke schon“, antworte ich und grinse. Seitdem wir das Training verändert haben, macht es viel mehr Spaß.

Kommentare (116)

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Monkey D. Sophie (49701)
vor 16 Tagen
cool das du weiter schreibst ich hatte schon argst das es nicht weiter geht
Luzybel ( von: Luzybel)
vor 17 Tagen
Endlich geht's weiter mit Teil 47 \^o^/
~ £∆D¥ ~ (14139)
vor 57 Tagen
Finde deine Geschichte wirklich spannend und extrem fesselnd.
Man kann gar nicht genug davon bekommen.
Die Charaktere kann man sich wirklich bildlich vorstellen in ihrer Mimik und Gestik.
Hoffe du schreibst schnell weiter (:
Denn das ist bis jetzt die beste Story die ich je gelesen habe. ❤
Natürlich hoffe ich des weiteren das deine Geschichte noch kein schnelles Ende findet!
Denn ich denke nämlich es gibt noch so einiges zu erzählen (;
Dafür das deine Geschichte so faszinierend und auch so ‚‚man denkt man ist hautnah dabei'' ist würde ich dir gerne mehr als nur 5 Sterne geben!
Mach bloß weiter so! ❤
Luzybel ( von: Luzybel)
vor 60 Tagen
Ich liebe deine Geschichte lese sie von Anfang an und warte immer fleißig auf ein neues Kapitel

Freue mich schon wieder aufs nächste :D
Ronja (17555)
vor 66 Tagen
Herzlichen Dank! Man tut ja was man kann nicht wahr?!
Ayumi (20597)
vor 70 Tagen
Wow was für eine lange und schöne Story *-*
Das gibt erstmal 5 fette Sterne *-* Probs an den Autor ich bin so gefesselt...da muss ich dich fast schon anzeigen wegen Freiheitsberaubung xD
Rosa (03587)
vor 95 Tagen
Wann schreibst du wieder weiter?
Bahar (99888)
vor 377 Tagen
Ich finde es echt klasse das du immer am
Spannendesten Platz aufhörst da bekommt Mann
ja mehr Lust zu lesen
Hikari (52165)
vor 388 Tagen
Nein würde ich nicht Ronja , aber deswegen iSt es so blöd weil es genau wirklich die spannendste stelle ist
Ronja (57034)
vor 389 Tagen
Ich weiß, ich weiß. Würdest du schlecht über mich denken, wenn ich dir sage, das war mit Absicht? Fortsetzung folgt bald...
Hikari (52165)
vor 389 Tagen
OMG! SO ETWAS DARF MAN KEINEM ANTUN😱 an der spannendsten
Stelle einfach aufhören.......Bitte schreib schnell weiter!!!!!!!
P.S.
Respekt, ich könnte Soetwas nicht . Mach weiter so😉
alegssa (22446)
vor 393 Tagen
Ich hab schon so gespannt gewartet. Bitte schreib schnell weiter 😍😍
Bahar (10063)
vor 395 Tagen
Respekt du kannst schreiben wie ne Profi.
P.S
Mich hast du schon als Bewunderer
angle of life (63895)
vor 396 Tagen
Coool der neue Teil ist echt so toll 😊
Ich finde die Story eine von den besten ! Bitte mach schnell weiter!
Ich möchte gern wissen wie es weiter geht. Mach weiter so!
loliee (10932)
vor 466 Tagen
Das ist DIE BESTE ff, die ich bis jetzt gelesen hab, um ehrlich zu sein;)
♥☺♥☺♥☺♥☺♥☺
Monkey D Woosmann (89282)
vor 475 Tagen
cool der neue Teil
SAKURA (64916)
vor 502 Tagen
Wann kommt der 36 Teil die Geschichte is voll cool
Ronja (14911)
vor 519 Tagen
Ich find es super cool, dass du dir so Gedanken machst, wie es wohl weitergeht. Ob Grit Königshaki hat weiß ich nicht so genau. Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, aber wer weiß. Sie überrascht einen immer wieder ;)
Gol D. Lea (64467)
vor 519 Tagen
Bittttee schreib weiter ich finde diese geschichte so cool ich hätte
sogar eine Idee wie es weiter gehen könnte ; nähmlich das die kid piratrn
in einen kampf mit der marine haben aber da dabei auch der admiral
kuzan oder wie der heisst dabei ist könnnen die kid piraten nicht gewinnen
Den sie sind dan alle auch schon stark mitgenommen und als dan dieser
Admiral dan kid und die anderen töten will setzt dan Grit Königshawki frei
Und besiegt sie dan weil du hast schon so mit dem Hawki angefangen das
Sie und kid es trainieren da wäre das glaube ich eine coole wenden das dan
Grit Königshawki erweckt aber es ist deine FF es wäre jetzt nur von mir
Ein Vorschlag.
Bahar (00301)
vor 545 Tagen
Ist nicht schlimm aber es würde mich freuen wenn
du bald weiter schreiben könntest den das ist
meine aler Liebste Geschichte überhaupt ❤️😍😂😜