10 Tipps für das perfekte Foto

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10 Listenitems - Erstellt von: Marie - Entwickelt am: - 1.848 mal aufgerufen

Eigentlich lassen sich ja draußen immer tolle Motive für Fotos finden, aber im Frühling und im Sommer macht es normalerweise umso mehr Spaß, mit der Kamera unterwegs zu sein. Schon allein weil das Wetter wieder besser wird und weil dann meistens die Urlaubsreisen anstehen, die unbedingt in tollen Bildern verewigt werden sollen. Höchste Zeit also, sich schon mal Gedanken darüber zu machen, wie die besten Schnappschüsse aufgenommen werden können.

  • Platz 10
    Die Ausrüstung
    Die Ausrüstung
    Manchmal mag die Kamera vom Smart Phone ja noch angehen, aber manchmal will man vielleicht auch ein wenig mehr aus seinen Bildern rausholen. Das bedeutet umgekehrt allerdings nicht, dass es zwingend eine Spiegelreflexkamera sein MUSS, auch wenn die selbst für Anfänger im Bereich des Möglichen liegen. Die bieten natürlich die besten technischen Voraussetzungen, aber die erfordern gleichzeitig auch ein Mindestmaß an Know-How. Einsteiger sind mit den unzähligen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten möglicherweise erst einmal überfordert und die Bilder werden letztendlich eben doch nicht so, wie es gewünscht war.

    In dem Fall ist es besser (und günstiger!) mit einer Digital- oder Systemkamera anzufangen. Die machen auch gute Fotos und sieht für den Anfang leichter zu bedienen. Und außerdem: Auf die Kamera alleine kommt es für das perfekte Bild schon mal gar nicht an! Schlechte Fotos lassen sich auch mit einem superteuren Apparat aufnehmen, wenn es Kreativität und Gespür fehlt.
  • Platz 9
    Die liebe Technik (für Fortgeschrittene)
    Die liebe Technik (für Fortgeschrittene)
    Jetzt sind technisches Verständnis für die Sache und gutes Equipment selbstverständlich kein Nachteil. Im Gegenteil – mehr Funktionen geben mehr Möglichkeiten, die gewünschten Motive in das rechte Licht zu rücken. Das heißt gleichzeitig, dass euch die wichtigsten Grundbegriffe einigermaßen geläufig sein sollten:

    ISO-Wert

    Der bezeichnet die Lichtempfindlichkeit. Die einfache Regel lautet, je besser das Licht, desto niedriger kann der ISO-Wert sein. Wird er höher eingestellt, gibt es mehr Rauschen im Bild – eure Aufnahme sieht dann verschwommen aus.

    Blende

    Damit regelt ihr, wie viel Licht in das Objektiv fällt. Das entscheidet je nach Blendenanzahl über die unterschiedlichen Schärfeeffekte im Bild. Es gilt: Je kleiner die Blendenzahl, desto kleiner ist die Schärfentiefe. Der Hintergrund bleibt dann unscharf, was bei Aufnahmen von Vorteil ist, in denen er sowieso keine große Rolle spielt. Wie weit ihr mit der Blendeneinstellung gehen könnt, hängt aber auch von eurem Objektiv ab.

    Verschlusszeit

    Meint den Zeitraum, in dem das Bild beleuchtet wird. Die Verschlusszeit ist dabei immer auch abhängig von der Blendenzahl und dem ISO-Wert. Je länger die Verschlusszeit ist, desto eher lauft ihr Gefahr, das Foto zu verwackeln – falls die Belichtung aber wegen der Lichtverhältnisse länger sein muss, ist ein Stativ immer besser.
  • Platz 8
    Es werde Licht
    Es werde Licht
    Nach Listenplatz Nummer 9 sollte auch klar sein, dass das Licht schlicht und ergreifend eine elementare Rolle beim Fotografieren spielt. Das Spiel mit Licht und Schatten macht viele Bilder überhaupt erst richtig interessant. Im Normalfall solltet ihr darauf achten, die Lichtquelle (die meistens die Sonne ist) sich in eurem Rücken befindet, denn so habt ihr ein bestens ausgeleuchtetes Motiv vor euch.

    Andererseits kann es aber auch eine Menge Spaß machen und tolle Ergebnisse bringen, wenn ihr ein wenig mit dem Licht experimentiert. Gegenlichtaufnahmen können klasse aussehen und selbst das besagte Rauschen bei weniger guten Lichtverhältnissen hat durchaus auch mal seinen Reiz – insbesondere wenn ihr es mit Schwarz-Weiß-Fotografie versuchen wollt.
  • Platz 7
    Das Motiv
    Das Motiv
    Das kann, um es ganz kurz zu machen, wirklich alles sein.

    Okay, das ist vielleicht ein wenig zu kurz geraten, in der Tendenz macht das die Aussage aber kaum falsch. Was ihr gerne fotografiert ist und bleibt schließlich in erster Linie eurem ganz eigenen Geschmack vorbehalten und die Motivwahl muss sich schließlich nicht an den unterschiedlichen, schon bestehenden Genres orientieren. Klar, wenn jemand ein Faible für Industriefotografie hat oder vorzugsweise Porträtannahmen anfertigt, ist das ja keine große Sache.

    Andere stehen vielleicht mehr auf ausgefallenere Motive, die sich nicht jedem Außenstehenden gleich erschließen. Das kann trotzdem zu tollen Aufnahmen führen und ist unter Umständen kaum weniger anspruchsvoll, als im eigenen Garten ein tolles Bild von seinem Hund zu machen (denn tatsächlich sind wirklich gelungene Aufnahmen immer mit einem gewissen Anspruch verbunden – perfekte Schnappschüsse lassen sich nun einmal nicht erzwingen).
  • Platz 6
    Überall und nirgends
    Überall und nirgends
    Wo wir gerade beim Thema sind: So wie grundsätzlich alles als Motiv für eure Fotos taugt, genauso sind solche Motive im Prinzip auch überall zu finden. Heißt also, dass es möglicherweise schon reicht, wenn ihr einfach aus dem Haus geht und die Augen aufmacht. Durch die Linse des Fotoapparats wird die Nachbarschaft vielleicht gleich viel interessanter.

    Umgekehrt ist eine ungewohnte Umgebung von sich aus schon voller neuer Motive. Was wohl – neben dem Erinnerungs- und Angeben-Effekt – auch einer der Gründe dafür sein dürfte, dass im Urlaub so viele Fotos geschossen werden. Daher sollte die Kamera auf Reisen unbedingt und in jedem Fall euer ständiger Begleiter sein. Wäre ja auch zu ärgerlich, ein unerwartet tolles Motiv zu verpassen, weil der Fotoapparat zu Hause liegt.
  • Platz 5
    Der Hintergrund
    Der Hintergrund
    Wie so viele Dinge im Leben wird der Bildhintergrund besonders dann zum Ärgernis, wenn ihm zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Damit sind jetzt nicht mal Fotobombs gemeint, die können unter Umständen ja sogar noch ganz witzig sein.

    Aber richtig blöd ist es, wenn ihr zum Beispiel ein tolles Landschaftsmotiv entdeckt – und im Hintergrund sind im fertigen Bild Straßenschilder zu sehen. Oder Stromleitungen. Oder eben doch Leute, die da eigentlich gar nicht hingehören. Deshalb, gerade wenn ihr die Aufnahme wirklich von langer Hand plant oder etwas Besonderes vorhabt, solltet ihr immer ein waches Auge auf eventuelle Störfaktoren im Hintergrund haben. Das ist je nach Location sicher nicht einfach und manchmal wohl kaum zu vermeiden, aber wenn die Problematik bekannt ist, lässt sich dem mit einem weniger störanfälligen Zeitpunkt am Tag schon entgegenwirken. Zum Beispiel früh am Morgen.
  • Platz 4
    Die richtige Bildkomposition
    Die richtige Bildkomposition
    Viele werden, gerade am Anfang, möglicherweise den Fehler machen, das wichtigste Motiv genau in der Bildmitte unterzubringen. Das ist sicher bei manchen Fotos absolut legitim, ist auf Dauer allerdings nicht gerade die Krone der Kreativität. Um Wiederholungen des Bildaufbaus zu vermeiden, könnt ihr euch allerdings unter anderem an der sogenannten „Drittelregel“ orientieren. Worum geht es dabei? Ihr müsst den Bildausschnitt gedanklich mit horizontalen und vertikalen Linien in neun gleich große Rechtecke unterteilen. Die wichtigsten Bildelemente werden dann einfach anhand dieser Linien positioniert.

    Das reicht zumindest schon mal für eine gewisse Abwechslung. Und es hilft besonders bei Landschaftsaufnahmen, wenn es darum geht, ob eher der Himmel oder doch tatsächlich die Landschaft betont werden sollen (in dem Fall einfach die Horizontlinie auf die obere waagerechte Linie legen). Es gibt aber durchaus auch noch ein paar andere Tipps für eure Bildkompositionen. Ansonsten ist auch in dieser Hinsicht eure Kreativität und Experimentierfreude gefragt.
  • Platz 3
    Proportional gesehen
    Proportional gesehen
    Wenn ihr Fotos von euren Freunden macht, gibt es zusätzlich zur ganz allgemeinen Bildkomposition noch ein paar andere Dinge zu beachten, damit die Bilder auch wirklich einen harmonischen Gesamteindruck hinterlassen.

    Der vielleicht wichtigste Punkt dabei: Immer auf die Proportionen achten! Heißt in erster Linie, Schnitte durch Knie oder Hüfte zu vermeiden. Die lassen die Leute unproportional aussehen. Besser ist zum Beispiel ein Schnitt durch den Oberschenkel. Und ihr könnt euren Modellen auch dadurch helfen, dass ihr die ganze Situation ein wenig auflockert. Denn gestellt wirkende Fotos sind nun mal ein weit verbreitetes Problem und die Aufnahmen sind eigentlich fast immer dann am besten, wenn die Kamera gar nicht mehr wahrgenommen wird.
  • Platz 2
    Die Nachbereitung
    Die Nachbereitung
    Ambitionierte Hobbyfotografen mit Hang zur Perfektion mögen vielleicht darauf schwören, aber es stellt sich doch die Frage, ob sie unbedingt immer nötig ist: Die Rede ist von der Bildbearbeitung im Nachgang. Der gekonnte Umgang mit solchen Tools mag manchem Foto noch den allerletzten Feinschliff geben, aber wenn dem Endergebnis das ganze Retuschieren und Überarbeiten anzusehen ist, wäre ein Verzicht wohl doch besser gewesen. Plus, die Nachbereitung am Computer braucht eine gewisse Einarbeitungszeit. Macht euch stattdessen lieber schon vor dem Abdrücken Gedanken darüber, wie das Foto am Ende aussehen könnte.
  • Platz 1
    Keine guten Fotos ohne Spaß
    Keine guten Fotos ohne Spaß
    Wichtigste und oberste Regel, wie eigentlich bei fast allem: Eine nähere Auseinandersetzung mit dem Fotografieren macht nur dann Sinn, wenn ihr wirklich Bock drauf habt. Dann ist es nämlich auch nicht so tragisch, wenn ein Foto mal nicht eure Vorstellungen entspricht… oder auch mehrere. Perfektion ist sowieso etwas, dass man nie wirklich erreichen kann. Entwickelt also lieber euren eigenen Stil – und macht das Beste daraus. So kommt der Spaß am Fotografieren von ganz alleine!
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2016-05-13
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