Eine weitere Fan Fiction! Naruto Lovestory in Suna.

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2 Kapitel - 4.143 Wörter - Erstellt von: Akemi - Aktualisiert am: 2016-05-27 - Entwickelt am: - 728 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Du bist Akemi Kaguya, frische 17 Jahre alt und lebst, seit dem dein Clan ausgerottet wurde und dein Bruder Kimimaro dich verlassen hat, allein. Du hast die ständige Gefahr und Angst satt - und entscheidest dich dafür, nach Sunagakure zu gehen. Wieso? Das Dorf scheint sehr tolerant zu sein und dort willst du dein Glück versuchen, aufgenommen zu werden. Doch wie geht es weiter?

(Ich habe bereits viele Seiten geschrieben[aktuell 44]. Wenn jemand Interesse hat, weiterzulesen, würde ich mich sehr darüber freuen! Ich nehme auch gerne Verbesserungsvorschläge etc. an, da es meine erste veröffentlichte FF ist.)

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Ich stand vor den Mauern Sunagakures. Lange hatte ich mir über diesen Schritt Gedanken gemacht, wusste nicht, wie die Menschen auf der anderen Seite der Mauer reagieren würden. Ich machte mir wenig Hoffnung, dass sie meinen Wünschen nachkommen würden, aber ich war die Einsamkeit leid. Ich wollte sesshaft werden, ich wollte nicht mehr in ständiger Angst täglich meinen Standort wechseln müssen. Ich wollte ankommen. Dieses Dorf hatte bereits einige schlimme Schicksalsschläge durchmachen müssen und schien sehr tolerant zu sein – ein Junge meines Alters, der früher gefürchtet war aufgrund zahlreicher, unbegründeter Morde, war mittlerweile der Kazekage geworden – daher war dies meine erste Anlaufstelle. Ich war bewaffnet und bereit, jeden Moment angegriffen zu werden und mich verteidigen zu müssen, als ich die Mauern passierte.
Am Ende der Mauern standen zwei Männer in Ninjaausrüstung, die mich bereits bemerkt hatten und intensiv beobachteten und musterten. Ich blieb kurz vor ihnen stehen.
„Wer bist du und was willst du?“ Der größere der beiden Männer sprach mich als erstes an. Seine Stimme klang hart und unfreundlich. Aber was hatte ich auch anderes erwartet?
„Ich bin Akemi Kaguya und wünsche unverzüglich den Kazekagen zu sprechen!“ Die Sonne stand hoch am Himmel und brannte mir auf den Schultern. Eine gefühlte Ewigkeit sagten sie nichts – und brachen dann in schallendes Gelächter aus.
„Woher kommst du und wieso sollten wir gerade dich zum Kazekagen lassen?“
„Den Grund für mein Erscheinen werde ich lediglich dem Kazekagen mitteilen. Mein Lehnsherr wird übrigens nicht sehr erfreut sein, wenn ihr mich nicht durchlasst!“ Ich holte eine Schriftrolle hervor und hielt sie den beiden Männern vor die Nase. Diese schluckten, schauten sich an und ließen mich passieren. Ich grinste in mich hinein, die Schriftrolle und die draufstehende Forderung, unverzüglich zum Kazekagen zu gelangen, war gefälscht. Ich atmete erleichtert auf, als ich die verschiedenen Häuser des Dorfes erkannte. Sie waren alle ähnlich erbaut worden, mit runden Dächern, und, so wie alles andere hier in diesem Dorf, in Sandfarben gehalten.
Mir blies ein kühlender Wind durch die Haare und ich setzte mich in Bewegung Richtung des Kazekagenturms. Dieser prangte in der Mitte des Dorfes und war nicht zu übersehen.
Ich band mir die Haare zu einem Zopf zusammen. Mir gefiel es, dass es hier so warm war. Die Leute begrüßten mich, obwohl sie mich noch nie gesehen hatten. Ein Ladenbesitzer bot mir seine neu eingetroffenen Köstlichkeiten an. Ich konnte nicht widerstehen und nahm mir einen Spieß mit verschiedenen Süßigkeiten mit. Er schmeckte ausgesprochen gut. Als ich ihn aufgegessen hatte, kam ich an dem Turm des Kazekagen an. Ich wurde schlagartig nervös, als ich den Hauptsitz betrat. Lange Flure zogen sich von dem Eingangstor in alle Richtungen. Ich entschied mich, geradeaus zu gehen und den nächsten Menschen zu fragen, wohin ich genau musste. Lange musste ich auch nicht warten, kurze Zeit später kam mir eine blonde, junge Frau entgegen. Als sie mich sah, blieb sie verwundert stehen.
„Wer bist du? Ich habe dich hier noch nie gesehen!“ Sie wirkte feindselig mir gegenüber.
„Ich bin Akemi und suche den Kazekagen. Ich muss ein dringendes Dokument von meinem Lehnsherren bei ihm abgeben.“ Sie nickte und deutete an, dass ich ihr folgen solle. Darüber war ich dankbar, den Weg hätte ich alleine nicht gefunden. Wir bogen einige Male ab und gingen dann eine Treppe hinauf. Vor einer großen, schweren Tür blieben wir stehen. Die Frau klopfte und öffnete die Tür.
„Gaara, hier ist jemand, der dich sprechen möchte.“ Ich folgte ihr in den Raum. Er war schlicht eingerichtet, mit einem großen Schreibtisch in der Mitte. Auf der anderen Seite des Schreibtisches saß ein junger Mann mit feuerrotem Haar. Er war nicht viel älter als ich, dennoch hatte er eine Ausstrahlung, die mich frösteln ließ.
„Danke Temari, du kannst gehen.“
„Aber..“
„Danke“, wiederholte der Kazekage mit Nachdruck und die blonde Frau, Temari, verließ den Raum.
„Weswegen bist du hier?“ Ich tippelte auf der Stelle. Wie sollte ich anfangen? Ich hatte nicht über den weiteren Plan nachgedacht, da ich es nie für möglich gehalten hatte, so weit zu kommen.
„Nehmen Sie mich auf.“ Stille. Mein Herz klopfte wild vor Aufregung.
„Wie bitte?“
„Bitte, nehmen Sie mich auf! Ich habe kein Zuhause, ich will nicht mehr in Angst leben! Ich will endlich ein Zuhause haben! Bitte!“ Es sprudelte nur so aus mir heraus. Mein Gegenüber hob seine nicht vorhandene Augenbraue.
„Wie bist du hierher gekommen?“
„Nun ja..“, stammelte ich: „ich habe eventuell eine Schriftrolle eines Lehnsherren gefälscht und daher wurde ich reingelassen..“ Ich spürte, wie mir das Blut ins Gesicht schoss. Ich hoffte inständig, dass er mich nicht direkt wieder aus dem Dorf verbannte. Plötzlich klopfte es wild an der Tür und diese wurde aufgerissen.
„Gaara, es ist ein Eindri-..“ Ein Mann mit schwarzem Anzug und lilafarbenen Gesichtsbemalung stolperte in den Raum. Als er mich sah, riss er seine Augen auf.
„Du! Es gibt keinen Lehnsherren mit diesem Namen!“ Er wollte gerade nach meinem Arm greifen, als der Kazekage das Wort erhob.
„Es ist alles in Ordnung, Kankuro. Bitte lass uns alleine, wir haben hier etwas zu klären.“ Man sah dem Mann seine Verwirrung regelrecht an, er murmelte etwas vor sich hin und verließ dann den Raum. Ich taumelte ein Stück weit zurück und fiel vor Schreck auf meinen Hintern. Der Rotschopf räusperte sich und ich stand schnell wieder auf. Er wollte sich also meine Geschichte anhören.
„So so. Erzähl mir was von dir.“ Mein Herz machte einen Satz. Ich hatte doch tatsächlich die Möglichkeit!
„Ich bin Akemi Kaguya. Ich habe kein Zuhause, keine Familie.. ursprünglich komme ich aus Kirigakure, wir wurden jedoch aufgrund unserer Fähigkeiten verfolgt und der Rest unseres Clans getötet.“
„Aufgrund eurer Fähigkeiten?“
„Der Kaguya-Clan besitzt ein Kekkei-Genkai, das Shikotsumayaku. Wir können unsere Knochen manipulieren.“ Der Kazekage riss seine Augen auf.
„Kimimaro..“, flüsterte er. Woher kannte er meinen Bruder?
„Sie kennen ihn?“
„Allerdings.“ Ich senkte den Kopf.
„Er hat den falschen Weg gewählt, ich hoffe, er hat Ihnen keine Unannehmlichkeiten bereitet. Ich habe schon sehr, sehr lange keinen Kontakt zu ihm.“
„Er ist tot.“ Ich sah ihn an. In seinem Gesicht spiegelte sich keine Emotion wieder. Tot? Mein Bruder? Niemals. Er beherrschte unser Kekkei-Genkai wesentlich besser als ich, ihn konnte man nicht besiegen. Aber woher kannte er ihn? Hatte er..? Ich schüttelte den Kopf.
„Da muss es sich um eine Verwechselung handeln.“ Niemand konnte ihm etwas anhaben.
„Er hat einen Shinobi aus Konohagakure entführt und ist dabei ums Leben gekommen.“ Der Schreck saß tief. Konnte ich ihm das glauben?
„Du willst wirklich hier bleiben?“ Seine Stimme riss mich aus den Gedanken. Benommen nickte ich. Jetzt mehr denn je. „Du wirst bestimmt nachvollziehen können, dass wir einige Tests machen müssen, um zu schauen, ob deine Geschichte der Wahrheit entspricht.“ Wieder nickte ich. Ich konnte mir zwar nichts unter diesen Tests vorstellen, aber ich hatte wirklich nichts mehr zu verlieren. Ich hatte zwar schon lange keinen Kontakt mehr zu meinem Bruder, da er sich einfach für den falschen Weg entschied, aber es war mehr als nur ein Schock für mich. Als ich noch ein Kind war und der Clan uns aufgrund unserer Fähigkeiten weggesperrt hatte, war er der einzige Halt und Trost in dieser dunklen Zelle. Er beschützte mich und machte mir Mut. Er war es auch, der sich um mich kümmerte, als wir von diesem schrecklichen Ort flohen. Wieder einmal traf mich seine Entscheidung, zu Orochimaru zu gehen und mich zu verlassen, ins Herz.
Der Kazekage erhob sich.
„Folge mir.“ Ich gehorchte. Wir verließen den Raum und gingen durch die schier endlosen Flure. Nach einer Weile blieben wir vor einer Tür stehen. Der Rotschopf öffnete diese. Dahinter befanden sich einige Geräte, die ich zuvor noch nie gesehen hatte.
„Isago.“ Ein Mann in Ninjaausrüstung kam hinter einem der Geräte hervor.
„Kazekage, wie kann ich Ihnen behilflich sein?“
„Höre sie ab.“ Ich trat an dem Kazekage vorbei und sah den Mann an. Dieser nickte und zeigte auf einen Stuhl neben sich. Die Tests begannen also sofort.
„Setz dich.“ Ich tat, was er verlangte und dachte nicht groß darüber nach, was jetzt gleich passierte. Er setzte mir einen verkabelten Helm auf den Kopf und schnallte ihn fest. Als er wieder neben mich trat, hielt er eine Spritze mit hellgrüner Flüssigkeit in der Hand. Ich riss die Augen auf. Was taten sie mit mir?
„Das wird nicht wehtun, dich nur ein wenig müde machen. Damit wir hinter die Fassade schauen können“, erklärte er mir. Ich sah den Kazekagen an, der das Geschehen verfolgte. Sein Gesicht war ausdruckslos, seine Körperhaltung jedoch angespannt. Wurde so etwas öfter gemacht? Die Situation machte mir Angst, ich bekam schweißnasse Hände.
Der Mann setzte die Nadel an meinen Arm, ich spürte den Einstich ganz leicht. Sobald er die Nadel auf seinem Arm zog, wurde mir schwindelig und meine Augenlider wurden schwer. Kurz danach war ich weg.

Kommentare Seite 1 von 1
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Jojo ( 4.222 )
Abgeschickt vor 241 Tagen
Bitte schreib unbedingt weiter. Das ist so eine gute Ff. ^^