Anime Songfiction Collection: Story behind the Song! (Part 2)

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1 Kapitel - 1.866 Wörter - Erstellt von: Azazel - Aktualisiert am: 2016-05-15 - Entwickelt am: - 516 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

(MMFF)(Songfiction) Dies hier ist eine kleine Ansammlung, von Geschichten, die auf Liedern aufbauen. Jedes Kapitel ist eine andere Kurzgeschichte zu einem Song. Du möchtest, dass ich einen Song für dich in eine Geschichte verwandle? Dann schreibe mir eine Nachricht oder kommentiere! Ihr könnt mir einen Song nennen, ich suche mir aber auch gerne selbst welche aus (Falls ihr nur ein Pairing, etc. wollt). Egal ob OCXCanon oder CanonXCanon. Yaoi, Yuri. Ein Song, für nur einen Charakter allein, etc. Probieren wir es aus. (Lediglich Anime und Manga Charaktere sind erlaubt. OC's nur in Verbindung mit einem Canon Charakter (Mir egal in welcher Verbindung))

ACHTUNG:
- Ich nehme nur Songs an in den Sprachen Deutsch, Englisch und Japanisch
- Dieser Spaß wird 100 Kurzgeschichten umfassen. Wünscht euch was

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    Song: Yuukei Yesterday (Kagerou Project Song) Song ausgesucht von: Hellgate Wunsch von: Scar Let Art: Freundschaft, Romanze (Scarlet (OC) + Levi Acker
    Song: Yuukei Yesterday (Kagerou Project Song)
    Song ausgesucht von: Hellgate
    Wunsch von: Scar Let
    Art: Freundschaft, Romanze (Scarlet (OC) + Levi Ackermann/ Attack on Titan)
    Form: Ich-Form

    Alle liefen sie zu Schule, lächelten sich an, während der blaue Himmel über ihnen erstrahlte. Wie sie alle nervten mit ihrer freundlichen Art, die niemand sehen wollte! Sie fielen immer wieder über ihre eignen Füße und erschwerten mir, durch ihr Stolpern, den Weg in die Schule. Es reichte ja nicht, das Schule schon schlimm genug war!
    Etwas weiter vom Gehweg entfernt erstreckte sich ein See. Er galt als Symbol der Schönheit in unserer hässlichen Stadt. Und in genau diesen starrte ich förmlich Löcher, während die Wellen in die Hitze schlugen.

    Meine Augen wiesen tiefe Ringe auf und mein blondes, langes Haar hing durcheinander herunter. Man konnte förmlich sehen, dass ich eine lange Nacht hatte. Ich kam einfach nicht von diesem Videospiel weg. Glücklicherweise war ich nicht zu müde gewesen um abzuspeichern. Sicherlich wäre ein Neuanfang ziemlich ätzend gewesen.

    So lief ich also den Rest des Weges entlang um der Hitze im Gebäude zu entkommen, während alle anderen Schüler mir den Weg frei machten. Berühmt war ich nicht, jedoch bohrten sich meine Blicke wie Dolche in die Körper der Anderen. Wahrscheinlich dachten sie sich auch, dass wenn ich nicht an diesem Ort sein wollte, einfach umdrehen sollte. Doch so einfach wurde es einer jungen Schülerin nicht gemacht. Man konnte die Treppe herunter Fallen und sich das Genick brechen, kommen musste man trotzdem.

    „Guten Morgen, Scarlet!“, rief eine mir wohl bekannte Stimme. Lächelnd streckte er sich mal nach links, dann nach rechts. Levi Ackermann. Die zweit größte Pest in meinem Leben.
    Er stand einfach da, mit seinem schwarzen Haaren, geschnitten als Undercut. Auch er schien das Bürsten an dem Tag nicht so genau genommen zu haben, denn einige Strähnen schienen nicht dort zu liegen, wo sie eben liegen sollten. Verwundert sah ich ihn an. Das die schwarze Schuluniform ihn nicht grillte war dann auch schon alles.

    Er gehörte zu der charmanten Sorte Mann. Wahrscheinlich einer der Poeten, die sich vor einen Stellten mit den Worten, „Wenn du dir nur die Zeit nehmen würdest, mir in die Augen zu sehen, dann würden wir uns ganz sicher ineinander verlieben!“
    Und seine Prinzessin würde antworten, „Wirklich ich...nein, warte...ich kann so einen Mist so gar nicht leiden!“
    Zumindest wenn ich die Prinzessin wäre.

    Trotzdem brachte ich es niemals fertig, ihm in die Augen zu sehen. Auch wenn ich mich fragte warum, ich wollte es nicht wirklich riskieren. Immerhin gab es da schon das ein oder andere Problem, dass ich mit ihm hatte.
    Es war nicht so, dass ich ihn in irgendeiner Weise mochte. Es war lediglich, dass ich mich komisch in seiner Gegenwart fühlte. Die eine Hälfte meines Herzens hing auf Wolke sieben, während die andere Hälfte nur hoffte, dass der Kerl nicht mitbekam, wie mein Herz anfing zu rasen. Es geschah immer in seiner Nähe und gab mir schrecklich zu denken.
    Eigentlich hätte ich ihm schon gern gesagt, wie es mir in seiner Nähe erging. Vielleicht wusste er eine Lösung auf das Ganze. Doch ich packte es nicht. Und ich hasste mich dafür.
    Jedes Mal, wenn ich daran dachte, sprach ich ihn nicht darauf an. Doch jedes Mal wenn ich mit ihm sprach, vergaß ich das Thema einfach.

    Genervt schüttelte ich den Kopf. Was lief in meinem Kopf nur verkehrt?
    Mit einem nicken erwiderte ich seine Begrüßung und ging einfach an ihm vorbei. Er selbst folgte mir, bis wir nebeneinander den Weg zu Klasse bezwangen.

    „Was denkst du, wie der Tag heute verlaufen wird?“
    „I..ich w..weiß es nicht....so ganz..“
    Obwohl ich immer einen finsteren Blick aufsetzte, wenn ich mit jemandem sprach, funktionierte es in diesem Fall nicht. Meine gesamte Verteidigung gegen die Menschheit schien außer Betrieb, sodass ich anfing zu stottern. Mein Körper zitterte ein wenig und mein Herz legte wieder den Marathon des Jahrhunderts hinter sich. Warum ausgerechnet bei ihm?
    „Verdammt noch einst, bin ich etwa...vergiss es! Kann mir nicht einfach jemand sagen ob ich langsam aber sicher verrückt werde?“, leise wisperte ich zu mir selbst, als Levi sich zu mir umdrehte, „Ist alles in Ordnung?“
    Ich nickte betroffen. Ich wusste ja bereits das ich verrückt oder einfach nur dämlich war. Ich wusste nur noch nicht, was genau von beidem.


    Der Unterricht war genauso langweilig wie immer. Hinzukommend konnte ich einfach nicht aufhören zu gähnen. Genauso wie Levis Tisch stand auch meiner so, dass er komplett in der Sonne, welche durch das Fenster schien, eingehüllt wurde. Das warme Gefühl auf meiner Haut ließ mich nur noch müder werden. Konnte nicht irgendjemand die Vorhänge zuziehen.
    Aufstöhnend lehnte ich mich nach hinten und strich meine Haare zusammen, als wolle ich sie zusammen binden.
    Der Gedanke, Levi, ging mir nicht mehr aus dem Kopf.
    Ich ließ das blonde Bündel in meinen Händen los, sodass es zurück an Ort und Stelle fiel. Sogar geordneter als zuvor. Vielleicht würde Musik mir den Tag versüßen!
    Somit steckte ich meine Kopfhörer in die Ohren und schaltete einen Song ein. Es war ein Song über die Liebe, etwas, dass so gar nicht meinem Geschmack entsprach.
    Eigentlich wollte ich ihn weg drücken, doch ehe ich die Chance dazu bekam, rief der Lehrer mich nach vorn. Wieder einer dieser unlösbaren Mathe Aufgaben.

    Gerade als ich mich von meinem Stuhl erhob, passierte es. Der schlimmste Fehler meines Lebens. Der Moment in dem ich wusste, man hatte mich ertappt.
    Ich blieb mit dem Kabel meiner Kopfhörer irgendwo hängen. Ich konnte nicht genau sagen wo, aber das spielte auch keine Rolle.
    Ich spürte nur, wie mein Handy passend zu meinem Herzschlag vibrierte, ehe es sich selbstständig machte und den Song abspielte. Nicht zu laut, dass es jeder hören konnte, aber laut genug, dass Levi es hörte. Hätte ich den Stecker richtig in das Handy gesteckt, wären mir wenigstens die Kopfhörer aus den Ohren gerissen worden. So viel Glück blieb mir leider nicht gegönnt.
    Doch es kam noch besser. Als ich die Melodie ausschalten wollte, sang die Stimme „Ich liebe dich!“, was dazu führte, dass ich systematisch zu dem Schwarzhaarigen neben an sah.

    „Ja, ich weiß, ich hab dich angelogen. Das ich dich nicht liebe und so etwas. Zumindest hab ich so getan. Aber weißt du, Jahre und auch Minuten fliegen einfach an uns vorbei. Das sind alles Momente an die sich niemand mehr erinnert wird nach einer Weile. Also lass uns diesen Moment ehren!“

    Wie gerne hätte ich das gesagt. Es war der richtige Moment. Mehr oder weniger. Doch meine Zunge weigerte sich. Sie hing ausgetrocknet an meinem Gaumen fest und machte keine Anstalten sich lösen zu wollen. Ich konnte nicht sagen, dass ich ihn liebte, doch ich hätte ihm erklären können, wie sehr ich sein grässliches Gesicht hasste. Zumindest hätte meine Zunge da auch mitgemacht. Dämliches eigensinniges Ding!
    Alles was mir blieb war ein entschuldigendes Lächeln und ein Blick auf den Boden, mit hoch rotem Kopf versteht sich. Ich konnte nur hoffen, dass er begriff, was ich sagen wollte.
    Glücklicherweise löste sich dabei meine Zunge und der Moment ihn anzuschreien war perfekt. Jeder konnte hören, was ich zu sagen hatte!
    Wenn meine Kehle sich nicht so schrecklich zusammen gequetscht hatte, dass ich klang wie ein erstickender Hamster. Außer „Äh“ und „Ah“, kam nicht sehr viel zu Stande.
    Am liebsten hätte ich mich selbst dafür geohrfeigt. Es fühlte sich an, als würde mein Körper es genießen, mich so zu quälen. Ein gemeiner, sadistischer Körper, mir der Seele eines – man glaube es kaum – schüchternen Mädchens!

    „Sieht aus, als hättest du einen guten Tag!“, lachte er auf und sah mich freundlich an.
    „Begreifst du gerade nicht, wie sehr ich versucht habe dir klar zu machen wie sehr ich die hasse, oder soll ich es dir noch einmal in anderen Art und Weisen erklären?“
    Es war raus! Nicht ganz wie gewünscht, aber für mich verständlich. Er musste begreifen, was ich meinte.
    Er hingegen sah mich nur verstört an. Der Junge war wirklich nicht der hellste gewesen!
    Etwas gereizt kniff ich ihm in die Wange. Ich konnte Typen wie ihn wirklich nicht leiden. Sagen würde ich es ihm nicht noch einmal. Aber so wie es aussah würde der Tag ohnehin nicht so schnell enden. Warum also nicht noch einen Versuch starten?

    Ein Teil von mir schien sich innerlich zusammen zu pressen. Der Nervenkitzel war unbeschreiblich. Ich konnte ihn unmöglich dabei ansehen.
    „Ich...ich will dir damit sagen..“, ich begann den Satz, während ich zur Tafel schritt. Ich konnte es nicht verstehen. Mein Herz schien eine tickende Bombe zu sein und wollte nicht aufhören zu pochen. Es führte dazu, dass mir keine Luft zum atmen blieb. Das Luft holen fiel so schwer, ich konnte nicht an der Tafel stehen, ohne mich am Pult fest zu halten.

    Hätte ich gekonnte, hätte ich ihm gesagt, was ich ihm sagen wollte. Stattdessen kam es etwas anders.

    „Kannst du mir helfen? Ich werde alles tun was du willst, mein Gott!“

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Anime Songfiction Collection: Story behind the ...
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2016-05-11
40H0
Musik

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