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The darkness come back

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20 Kapitel - 2.404 Wörter - Erstellt von: Isis - Aktualisiert am: 2016-05-15 - Entwickelt am: - 443 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Die Clankatzen haben die Schlacht an den vier Eichen gewonnen und leben nun wieder glücklich im Wald. Da Geißel weder vom SternenClan noch vom Wald der Finsternis aufgenommen wurde muss er als Geist herumirren, bis er jemanden findet der ihn noch verehrt. Doch die Lebenden haben ihn vergessen und seine Figur ist bloß noch ein Kinderstubenmärchen. Er ist kurz davor aufzugeben, doch dann findet er eine Gruppe Geißel-verehrender Katzen und eine ganz besondere Kätzin...

P.S. Der Ersteller dieses Quizzes ist überzeugter Geißel-Fan und daher ist diese Ff für überzeugte Feuerstern-Anhänger nicht empfehlenswert.

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    Prolog

    Er spürte einen scharfen Schmerz als Feuerstern ihm die Zähne in die Kehle grub. Verzweifelt versuchte er sich zu befreien, grub die Krallen in die Schultern des verhassten Feindes doch es waren zu spät. Seinen Schläge wurden schwächer und es wurde dunkel um ihn.
    Geißel war tot.
    Seine Seele verließ den Körper und schwebte unsichtbar über dem Schlachtfeld bei den vier Eichen. Traurig sah er, dass seine Untertanen die Flucht ergriffen. Versager! Ohne ihn waren sie nichts wert. Er sah Feuerstern hämisch grinsen und wandte sich ab. Das ein schwaches, funkelndes Licht in der Ferne. Er ging darauf zu und erreichte schließlich ein leuchtendes, goldenes Tor. Es war verschlossen. Eine Kätzin trat auf ihn zu. "Ich bin Estrella, die Hüterin des Sternentores.", miaute sie mit sanfter Stimme. Ihr Fell war cremeweiß und schien von innen heraus zu glühen. "Du hast in deinem Leben einen Fehler begangen und musst daher eine Aufgabe lösen um vom SternenClan aufgenommen zu werden." "Und was soll das sein?" fragte Geißel gelangweilt. "Bitte Feuerstern um Verzeihung!" "Nein!", schrie Geißel. "Niemals!" "Wenn du die Aufgabe nicht erfüllst, wirst du im Wald der Finsternis landen.", warnte Estrella. "Klingt doch ganz gut.", grinste Geißel spöttisch. Alles war besser als sich bei Feuerstern zu entschuldigen. Schließlich war dieser arrogante Angeber an Allem Schuld. "Gut", meinte die Sternenkätzin kalt. "Komm mit." Geißel folgte ihr zu einem weiteren Tor, das im Gegensatz zum Ersten dunkel und mit stinkenden Pflanzen überwuchert war. Ein schwarzer Kater mit feuerrot glänzenden Augen und Blutgeruch im Pelz stand davor. Er gefiel ihm schon viel besser als diese seltsame Kätzin. Geißel wollte schon durch das Tor gehen als auf der anderen Seite plötzlich eine ihm wohlbekannte Gestalt auftauchte. "Tigerstern", knurrte der kleine, schwarze Kater. Dann wandte er sich an Estrella, die mit ausdrucksloser Miene danebenstand. "Wenn der hier ist, pfeif ich auf euren komischen Wald der Finsternis!" "Du musst dich schon entscheiden.", entgegnete diese. "Sonst wird deine Seele auf ewig auf Erden gefangen sein. Was wählst du?" "Ich will leben!" "Wenn das dein Wunsch ist.", miaute Estrella spöttisch. "Dann hör mir zu." Sie schloss kurz die Augen. Als sie sie wieder öffnete sprach sie mit fester Stimme: "Deine Seele wird auf Erden zurückkehren. Doch nur als Geist. Du wirst deinen Körper nur zurückerlangen, wenn du eine Katze findest, die dich verehrt. Und soviel ich weiß gibt es von dieser Sorte keine Einzige. Und nun geh." Der kleine, schwarze Kater ging mit hoch erhobenen Kopf davon. Er würde sich rächen. Und wie. Sie werden schon sehen...

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    1. Kapitel

    Geißels Seele irrte viele Blattwechsel vergeblich in der Welt herum. Er war für alle unsichtbar, nur die die ihn verehren, vermochten ihn zu sehen. Er hatte es beim ehemaligen BlutClan versucht, doch seine ehemaligen Anhänger schienen ihn vergessen zu haben. Streuner hörten über die Clankatzen von der Schlacht und bald war sein Name weltbekannt. Doch als abschreckendes Beispiel und verfluchter Missetäter. Feuerstern dagegen wurde als Held gefeiert. Bald war aus dem einst starken Kater ein einsamer, ja fast schwacher Schatten des berühmt, berüchtigten Anführers geworden, des vergeblich auf eine neue Chance hofft. Und auf Rache! Er war kurz davor aufzugeben. Denn er wusste nicht, dass sich am Rand der Feuerstern-Fans eine kleine Katzengruppe herausgehoben hatte, die Geißel als den Helden feierte. Und sie waren nicht weit...

    Es raschelte im Laub. Der Kopf der Kätzin fuhr herum. Sie duckte sich und kroch langsam auf die nichtsahnende Maus zu. Dann sprang sie. Die Maus zappelte unter ihren Pfoten. Mit einem schnellen Biss, machte die Kätzin dem Leben des kleinen Tieres ein Ende. Stolz blickte sie auf. Still dankte sie der Finsternis für dieses Geschenk. So wollte es die Tradition. Dass sie auch Anhor, dem ägyptischen Gott der Jagd für das Leben der Maus dankte, durfte keiner wissen. Der strenge Glauben ihrer Gemeinschaft verbot andere Götter und Vorbilder als den Boten der Finsternis, der angeblich vor vielen Jahren von seinem Feind getötet wurde und nun auf Rache sann. Auch sie glaubte daran, doch blieb sie auch ihren ägyptischen 'Freunden' treu. Eine kleine Macke hatte schließlich jeder... 
    Sie spitzte die Ohren, als sie plötzlich ein unterdrücktes Schluchzen hörte. Keine Frage, da weinte jemand. Zwar war ihre Alpha MissVergesslich es nicht gerne, wenn man anderen half. Sie waren die Anhänger des Bösen, wie sie oft betonte. Die Kätzin rang einen Augenblick mit sich selbst, dann siegte ihre Neugier. Die folgte der Quelle des Geräuschs zu einer kleinen Lichtung. Und was sie dort sah, verschlug ihr den Atem.
    Dort saß ein schwarzer Kater zusammengekauert vor einem Busch. Sie konnte durch seine kleine Gestalt die Zweige hinter ihm erkennen und er war dem großen Vorbild ihrer Gemeinschaft gar zu ähnlich. "Wer bist du fragte sie vorsichtig." Der Kater schreckte auf. "Du...du kannst mich sehen?" "Ja, wieso?", fragte die Kätzin verwirrt. "Ein wenig verschwommen zwar, aber du bist da." "Aber wie... ", stammelte er. "Weißt du wer ist bin?" Die silberweiße Kätzin schaute ihm tief in die blauen Augen und antwortete: "Halt mich für verrückt, aber du siehst dem Geißel aus den Geschichten ziemlich ähnlich, um nicht zusagen zum Verwechseln ähnlich." "Was... Woher kennst du die Geschichte. Wir sind doch so weit weg von den vier Eichen. Woher kennst du diesen Namen?" "Geißel ist für uns ein Heiliger. Vor vielen Monden trafen wir, wir waren damals bloß eine Gruppe Katzen ohne Heim und Hoffnung, auf ein paar Streuner, die uns von einem heldenhaften roten Kater, einem Anführer, der weit von hier lebt und einer epischen Schlacht, in der er seinen Feind schlug. Sie schwärmten von den großen Taten Feuersterns, wie der Kater hieß, und priesen seinen Mut und sein Mitgefühl. Uns jedoch fesselte eine andere Figur. Eine, die all das war, was wir sein wollten. Geißel, der Herrscher der Unterwelt und des puren Hass. Angeblich wird er sich eines Tages an seinem Feind Feuerstern rächen." Der Kater starrte sie aus großen Augen an. Dann murmelte er: "Sie sagte, nur die die mich verehren und meine Position respektieren, können mich sehen. Ich glaube ich bin da." "Bist du wirklich der echte Geißel?" fragte die Kätzin neugierig. "Ja, das bin ich." Die Silberweiße schaute ihn, mit großen türkischen-grünen, ehrfurchtsvoll an. "Komm doch mit mir Geißel. Die anderen würden dich sicher gerne kennenlernen." Geißel lächelte. "Gerne, aber verrate mir doch deinen Namen." "Ich ", schnurrte die Kätzin. "Man nennt mich Isis. "

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    2. Kapitel 

    Als Isis und ihr Besucher das Lager betraten, erstarrten alle Katzen mitten in ihrer Bewegung. Das hatte wahrscheinlich damit zutun, dass der Kater durchscheinend war und sie stark an eine wohlbekannte Sagengestalt erinnerte. MissVergesslich trat auf sie zu. Die Alpha deutete auf den schwarzen Kater. "Isis, wen hast du da mitgebracht?" "Das..." Isis machte eine kleine Kunstpause. "...ist Geißel. Der Geißel." Die Katzen sogen geräuschvoll die Luft ein. Dutzende Augenpaare richteten sich auf Geißel. "Ja, ich bin Geißel.", meinte er. "Willkommen Geißel. Ich bin MissVergesslich, die Alpha dieser Gruppe und das ist meine Beta Nya." Sie deutete auf eine schwarze Kätzin. "Wir sind der Geißel-Fanclub. Wir widerstehen den Feuerstern-Fangirls und ihrer gequirlten Ratten[BEEP] über den angeblichen Befreier." Geißel grinste. Ihr gefällt mir.", sagte er zu der ebenfalls schwarzen Kätzin. "Danke.", antwortete diese. "Und das ist Bob der Strauß. Unser Psychologe." Ein Kater trat vor. "Euer was?", fragte Geißel. "Unser Psychologe. Er hilft wenn Katzen verrückt werden. Kommt manchmal vor." Sie lächelte. Das wedelte die Alpha einladend mit dem Schweif. "Komm und sieh dir unser Lager an. Es wird dir sicher gefallen."

    Geißel gefiel das Lager seiner Fans sehr. Es gab schattenspendene Büsche und Pflanzen, eine 'Kuschelecke' mit weichem Moos und nicht zu vergessen den Behandlungsraum für hirnkranke Katzen. Die Katzen hatten außerdem mit Himbeersaft ein Bild von Feuerstern auf einen Felsen gemalt. Ein kleiner Haufen spitzer Steine erklärte den Grund dieses Portraits. Aus Spaß nahm er einen der Steine und schleuderte ihn auf das Bildnis seines verhassten Halbbruders. Volltreffer! Genau auf die Schnauze! Isis grinste ihn vergnügt an. Er lächelte zurück. Es gefiel ihm wie die Katzen ihn verehrten und umsorgten. Es gab ihm ein Gefühl von Macht. Wie hatte er dieses Kribbeln vermisst, das durch seinen Körper lief, wenn er über einem geschlagen Feind stand oder ihm eine junge Katze bewunderne und respektvolle Blicke zuwarf. Doch er hatte keinen Körper. Er war ein Geist. Seit er im Lager eingetroffen war, hatte er mehrmals auf seine Pfoten geschaut doch es hatte sich nichts geändert. Unzuverlässiger SternenClan!
    "Komm, ich zeige dir den wichtigsten Teil unseres Lagers.", riss Isis ihn aus seinen Gedanken. Er folgte er silbernen Kätzin durch einen kleinen Tunnel in einen Bereich des Lagers der von dichten Gebüsch geschützt und fasst unsichtbar war. Geißel trat aus dem Tunnel und fand sich in einer Art Höhle wieder. Das Licht, das durch das Gestrüpp drang, war gedämmt und hatte eine grünliche Färbung. Auf einen großen Felsen hatte man in liebevoller Kleinarbeit, aus dem Saft der Brombeeren und Kalkstaub, das Bild eines schwarzen Katers gemalt. Kein Zweifel wer das sein sollte. Das war das genaue Gegenteil der entstellten Feuerstern-Fratze draußen. Geißel standen Tränen in den Augen. Schnell wischte er mit der Pfote über sein Gesicht. Er wollte doch das Bild des grausamen, gefühllosen Anführers wahren. "Das", miaute Isis feierlich. "Ist der Geißel-Schrein. Hier halten wir manchmal Zeremonien ab." Der schwarze Kater nickte langsam. Er konnte sich vorstellen wie wichtig dieser Ort für die Katzen hier war. Und das alles hatten sie zu seinen Ehren errichtet. Und das, obwohl er lange Zeit nichts weiter als eine Sagengestalt für sie gewesen war.

    "Warum bist du eigentlich hier?" Geißel wandte den Kopf und starrte Isis eindringlich an. Erst wollte er nur den Kopf schütteln doch dann überlegte er es sich anders. "Nachdem ich gestorben bin bin ich..." Der Schwarze erzählte der Kätzin von den Ereignissen der letzten Monde, Blattwechsel... Er war lange allein gewesen und hatte irgendwann das Gespür für die Zeit verloren. "Die Kätzin sagte, dass ich meinen Körper nur wiedererlange wenn ich jemanden finde der mich verehrt. Jetzt bin ich hier, aber es hat sich nichts geändert." Traurig senkte er den Kopf. Isis trat zu ihm und strich sanft mit der Schwanzspitze über die Schulter. "Keine Sorge, wir werden schon noch einen Weg finden." Sie blickte ihn aufmunternd an. "Komm, lass uns zurückgehen." Geißel nickte und folgte Isis zurück zur Hauptlichtung. 
    Helles Licht blendete ihn, als er aus dem schattigen Tunnel auf die sonnenbeschienene Lichtung trat. Er blinzelte. Es war inzwischen Sonnenhoch und die meisten Katzen dösten faul in der Sonne. Geißel legte sich unter einem Busch. Er wollte etwas für sich sein. Er dachte wie er Isis ohne zu zögern seine ganze Geschichte erzählt hatte. Das passte eigentlich gar nicht zu ihm. Er hatte es nie leicht gehabt und war von Natur aus misstrauisch und kühl. Aber Isis. Er stellte sich vor mit ihr zusammen bei Mondschein auf einer Wiese zu sitzen und die Sterne zu zählen. Der Gedanke brachte ihn unwillkürlich zum schnurrten. Was war nur los mit ihm? Da wandte er sich lieber seinen körperlichen Problemen zu. Irgendwann musste er seine alte Gestalt zurückbekommen. Aber wie? Er schüttelte leicht den Kopf. Nachdenken war anstrengend und ermüdend. Er streckte sich und seine Augen. 

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    Kommt bald

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    Kommt bald, falls ich wirklich so viel schaffe...

Kommentare (1)

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Isis (82377)
vor 568 Tagen
Hab mein Passwort verloren. Starte später noch mal neu. Ich werde trotzdem weiterschreiben. Ihr könnt den Mist dann in den Kommentaren des Geißel-Fanclub 2.0 nachlesen.