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Maira-Kapitel 3

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1 Kapitel - 615 Wörter - Erstellt von: Dae - Aktualisiert am: 2016-05-09 - Entwickelt am: - 375 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

1
Alle Männer in diesem Raum starren mich an. Doch zu meinem Glück bleibe ich nicht lange die einzige, die Frodo begleiten will. Gandalf, der schon ein paar Mal in Lorien war, gesellt sich zu uns, ebenso der Waldläufer Aragorn, ein Elb, ein Zwerg und der Mensch, der aussah, als wäre er dem Ring verfallen. Doch plötzlich brechen drei Hobbits aus dem Gebüsch. Sie fangen leicht zu streiten an, als Pippin sagt, dass man für diese Reise Leute mit Verstand braucht. Ich schüttle amüsiert den Kopf. Dann gehe ich auf das Zimmer das man mit zugewiesen hat. Dort überprüfe ich meine geliebten Waffen, ein Langbogen, ein Köcher mit rotgefiederten Pfeilen sowie ein silberner Dolch. Ich lege auch meine Kleidung für morgen bereit. Das wären dann meine Stiefel, eine schwarze Hose und ein dunkelbraunes Hemd. Dann suche ich mir meine Satteltaschen und packe sie mit Ersatzkleidung voll. dann gehe ich in die Küche und nehme noch Wegzehrung mit. Ich überlege, was ich tun soll und entscheide mich dafür, nach Thunder zu sehen. So laufe ich zur Koppel und pfeife. Fast sofort höre ich donnernde Hufgeräusche. Ich schmunzle wieder, die Erinnerung wie ich zu Thunder kam, steigt in mir hoch.
Flashback:
Ich war wieder im Wald von Lorien unterwegs, als ich ein verzweifeltes Wiehern hörte. Als ich mich der Quelle genähert hatte, sah ich ein Fohlen mit schneeweißem Fell und grauen Beinen. Es hatte eine Wunde am rechten Hinterlauf. Ich näherte mich vorsichtig und erkannte, dass der kleine Hengst Hilfe brauchte, da die Wunde nicht von alleine verheilen würde. Da ich ein bisschen von Heilkräutern wusste, suchte ich nach Athelas. Als ich dieses gefunden hatte legte ich die Blätter auf die Wunde und riss ein Stück von meiner Hose ab um die Wunde zu verbinden. Ich nahm das kleine Fohlen in meine Arme und trug es zu einer Heilerin. Dort angekommen übergab ich es ihr und half der Heilerin. sie stellte sich als Pale vor.
Nach einigen Wochen tobte das Fohlen genauso wild wie seine Altersgenossen auf der Weide rum. Plötzlich hörte ich eine Stimme: "Er braucht einen Namen. Schließlich ist er ein Pferd der Elben, somit unsterblich. Er wird dich dein ganzes Leben lang begleiten, da brauchst du einen Namen." Haldir. Innerlich stöhnte ich auf. Der fehlte mir gerade noch mit seinen besserwisserischen Kommentaren. Ich pfiff. Haldir sah mich verwirrt an. Da hörte ich donnernde Geräusche. Als ich mich zur Weide drehte, sah ich, wie mein Fohlen in halsbrecherischer Geschwindigkeit auf mich zukam. Doch bevor er in den Zaun krachte, legte er einen Stopp aus vollem Galopp vor. Ein breites Lächeln erschien auf meinem Gesicht. "Mein kleines Fohlen. Der Elb da ist Haldir. Er ist der Meinung dass du einen Namen brauchest. Gefällt dir Thunder?" Als der kleine Thunder heftig mit dem Kopf nickte, fiel Haldir der Unterkiefer gänzlich aus der Halterung. "Ja, Haldir, Thunder versteht mich. Und ich verstehe ihn." fügte ich hinzu.
Flashbackende
In diesem Moment kommt Thunder zu mir und legt wieder mal den für ihn typischen Sliding Stop(Name für plötzlichen Stopp aus vollem Galopp)vor.

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