Der Hobbit – Everything happens for a reason Kapitel 6

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1 Kapitel - 2.142 Wörter - Erstellt von: Guren - Aktualisiert am: 2016-05-06 - Entwickelt am: - 330 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Einst war ich normales Mädchen gewesen, dass ein mehr oder weniger normales Leben führte in einem kleinen Dorf, bis ich von einem Hexer mitgenommen wurde. Es war der schlimmste Tag in meinem Leben und hat alles komplett verändert. Früher dachte man, dass der weibliche Körper die Mutation nicht überleben würde, doch ich bin der lebende Beweis dafür, dass dies nicht der Wahrheit entspricht. Mein Leben in Mittelerde in mitten einer Horde Zwergen.Schnell merke ich jedoch, dass ich gewisse Gefühle für einen gewissen Zwerg habe... oder sind es doch gleich zwei? Ausserdem wird es ein gutes und ein schlechtes Ende geben! OC x?

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    Das unerfreuliche Wiedersehen mit Azog dem Schänder

    So schnell wir können rasen wir ungeachtet einen steilen Hügel hinunter.
    Über Stock und Stein rennen wir, ohne zurück zu blicken.
    Hohe Tannen zieren das Landschaftsbild, doch nicht alle sehen gesund aus.
    Auf einer kleinen, hellen Lichtung machen wir schliesslich halt und verschnaufen eine Weile.
    Die Sonne senkt sich unter dem Horizont und das Licht des Tages verblasst langsam.
    Wolken sind bereits in einem gelb-orange getränkt und der Himmel verdunkelt sich immer mehr.

    Der Zauberer hat uns durchgezählt und wir sind vollzählig, auch wenn wir dies nicht von Anfang an waren, da wir unseren Meister Dieb verloren hatten.
    Ich atme tief ein und wieder aus.
    Die Luft in dieser abscheulichen Höhle war so stickig was mir das Atmen sichtlich erschwerte.
    Ausserdem war es extrem heiss und durch meine Angst war es kaum mehr auszuhalten.
    „Geht es euch gut?“ vernehme ich Thorins besorgte Stimme neben mir.
    Ich nicke schwach und antworte: „Ja danke.“
    Seine leuchtenden Augen beleidigen die schöne Abenddämmerung des Himmels.
    Es liegt immer noch Besorgnis in seinen wunderbaren Augen, sein entsetzter Blick in den Stollen, werde ich noch lange vor mir haben.
    Erneut ist die Spannung zwischen uns zu spüren, welche allerdings wieder verfliegt als Fili zu uns stösst.
    „Hier, das habt ihr vergessen.“ Spricht er und hält mir mein wertvolles Amulett hin.
    Fassungslos starre ich zuerst ihn und dann das Medaillon an.
    Ich dachte es wäre in diesem Chaos verschwunden und ich würde es nie mehr zu Gesicht bekommen.
    Glücklich nehme ich es dankend an mich und lege es kurzerhand wieder um meinen Hals.
    Ich betrachte es kurz, ehe ich Fili überrumple in dem ich ihm dankbar umarme.
    Der junge Zwerg ist so perplex und überfordert, dass er zuerst wie versteinert ist, doch schnell hat er sich wieder gefasst und ich spüre seinen Druck um meine Taille.
    Anschliessend lösen wir uns wieder voneinander, sehen uns aber noch intensiv in die Augen, als lautes Wolfsheulen aus der Ferne ertönt.
    Diese verdammten Warge.
    Einst waren diese mutierten Kreaturen auch in den Wäldern von Ard Cerbin verbreitet und streiften über die Grenzen hinaus und trieben ihr Unwesen.
    Jede Menge Spekulationen existieren über diese abscheulichen Tiere.
    Zu ihren Opfern zählen wahllos Menschen sowie andere Tiere.
    Gerüchte besagen, dass im Wald Experimente an Tieren vollzogen wurden, diese Bestien müssen ein fehlgeschlagenes Experiment sein.
    Andere Quellen wiederum meinen, dass gestohlene Hexentränke an diesen Kreaturen ausprobiert wurden, jedoch scheint die Wendigkeit und Schnelligkeit eine natürliche Eigenschaft des Wargs zu sein.

    Rasch laufen wir los, so schnell und weit wie wir können, bis wir zu einem steilen Abgrund kommen.
    Gandalf hat einen Blitzgedanken, dass wir schnellstens hoch auf die Bäume klettern sollen.
    Mühsam halte ich mich an den Ästen fest und versuche soweit hoch wie möglich zu gelangen.
    Nur leider klettere ich nicht sehr oft auf Bäume und komme deswegen nur schwer voran.
    Ausserdem habe ich ziemliche Höhenangst.
    Mit schwitzigen Händen halte ich mich oben, während immer mehr Warge an den Bäumen hoch springen.
    Dann aus der Dunkelheit hinaus kommend erblicke ich ihn.
    Der schrecklichste und abscheulichste Ork aller Zeiten… Azog.
    Auf seinem weissen Warg, grinst er uns finster an.
    Sein weisser Körper ist mit etlichen Narben übersäht.
    Thorin und ich starren ihn beide mit ungläubigen und hasserfüllten Augen an.
    Er fixiert mich mit seinen eisblauen Augen und spricht in der Ork-Sprache: „Hübsche Narbe!“
    Die Ork-Meute beginnt triumphierend und gehässig zu lachen.
    Wut und Hass auf diesen verdammten Ork brodeln in mir und warten nur darauf aus mir auszubrechen.
    Auch in Thorins Gesichtsausdruck sind diese Gefühle deutlich zu erkennen.
    „Diese beiden gehören mir! Tötet die anderen!“ befiehlt Azog und seine Gefolgsleute greifen uns an.

    Die kranken und schwachen Bäume halten den Angriffen der Mutationen nicht mehr stand und stürzen um.
    Die Wurzeln lösen sich einfach aus der Erde und ein Baum nach dem andern fällt auf den nächsten.
    Meine Gefährten springen von Baum zu Baum genauso wie ich, bis wir schliesslich alle auf demselben sind.
    Spöttisch beginnt der bleiche Ork wieder zu lachen.
    Erneut werden wir von etwa einem Dutzend Warge mit ihren leuchtend gelben Augen attackiert, bis unser allwissender Zauberer die glorreiche Idee hat, unsere Feinde mit brennenden Tannenzapfen zu beschiessen.
    Gegenseitig zünden wir immer mehr und mehr Tannenzapfen an und werfen sie gnadenlos auf den Feind.
    Der trockene Waldboden und die dörren Tannennadeln fangen sofort Feuer und ein brennendes Inferno entsteht.
    Rasend schnell breiten sich die lodernden Flammen aus und zerstören alles auf ihrem Weg.
    Unsere Angreifer ziehen sich immer weiter zurück, brennend und heulend verlassen die Warge den Wald, nicht jedoch der bleiche Ork und dessen Reittier.
    Frustriert fuchtelt er wild umher und befiehlt uns weiterhin anzugreifen.
    Jedoch denken seine Untergebenen nicht daran sich auch nur in die Nähe des Infernos zu begeben.
    Wütend und verärgert hallt das Gebrüll unseres Erzfeindes durch den Wald.

    Wir scheinen sie tatsächlich in die Flucht zu schlagen, als unser Baum in Richtung des Abgrunds kippt.
    Die Freude ist verflogen und es geht erneut um Leben und Tod.
    Schliesslich fasst Thorin sich einen folgend schweren Entscheid, er richtet sich auf und stürmt mit gezogenem Schwert auf Azog zu.
    Seine Gesichtszüge haben sich verfinstert, er blendet alles um sich herum aus und will dem bleichen Ork noch einmal die Stirn bieten und ihn ein für alle Mal vernichten.
    Er bahnt sich einen Weg durch das lodernde Flammeninferno.
    Thorin reagiert auf keine unserer warnenden Rufe, nicht mal auf meinen.
    Ich denke an Balins Worte, welche er mir damals in Bruchtal gesagt hat: Ihr bedeutet ihm sehr viel…
    Wenn ich ihm so viel bedeute, warum hört er nicht auf mich?
    Hilfesuchend treffen die dunkelbraunen Augen des Hobbits auf meine.
    Ich habe Azog schon von Anfang an gefürchtet und habe gehofft diesem abscheulichen Ork nie mehr in die Augen sehen zu müssen.
    Bilbo hat Recht, ich muss unsrem Anführer beistehen und ihm zur Hilfe eilen.
    Vorsichtig stehe ich auf, zieh mein Silberschwert und renne dem braunhaarigen Zwerg nach.
    Angst durchströmt meinen Körper, wie es schon bei meinem ersten Zusammentreffen mit dem bleichen Ork war.
    Meine Schritte werden immer grösser und schneller, das Adrenalin fliesst ungehindert durch meinen gesamten Körper und scheint mir mehr Kraft zu verleihen.
    Ich fasse mir Mut… Thorin und ich könnten es tatsächlich gemeinsam schaffen.
    Der weisse Warg spannt seine Pfoten an und macht sich für den Angriff bereit.
    Mit Wucht springt er vom Felsen herunter direkt auf Eichenschild zu, aber soweit lasse ich es nicht kommen.
    Ich wirke eine Druckwelle und schleudere so den Warg und den bleichen Ork zurück.
    Entgeistert starrt mich der Zwergenprinz an: „Was tut ihr hier? Verschwindet ehe ihr schwer verletzt werdet!“
    Schweissperlen haben sich auf seiner Stirn gebildet durch die grosse Hitze des Feuers.
    Ich erkenne ebenso etwas Furcht in seinen Augen wie in den meinen, aber auch eine unendliche Entschlossenheit es diesem Feind zu zeigen.
    Beharrlich greife ich nach seiner Hand und schaue ihm tief und fest in die Augen.
    Die Zeit um uns herum scheint stehen geblieben und alles ausser wir beide verfällt in Grautöne.
    Dank meinen Hexersinnen fühle ich in diesem Moment unsere Herzschläge… bum, ba-bum… dieser widerwärtige Ork hat uns beiden eine tiefe seelische Wunde hinzugefügt.
    Lange wurde ich von diesem Hass geleitete, dieser grosse Hass auf diesen einen Ork.
    Ich war ihm ausgeliefert, konnte meine Gefühle nicht mehr kontrollieren, ich fühlte mich so hilflos und gleichzeitig so tief verletzt.
    „Nein Thorin! Wir besiegen ihn zusammen!“ sage ich entschlossen und mit festem Blick.
    Fassungslos sieht er mich immer noch an, doch Azog und sein Warg stehen wieder aufrecht und greifen uns erneut an.
    Mit seiner riesigen Klaue trennt er uns und wirft mich ungeachtet, mit voller Wucht gegen einen kahlen Felsen.
    Wutentbrannt stehe ich kurzerhand auf und greife ihn von hinten an, da er gerade auf Thorin fixiert ist.
    Ich hole zu einem kräftigen Schlag aus als ich von einem braunen Wolf attackiert werde.
    Er drückt mich gewaltsam auf den Boden und fletscht über mir mit seinen scharfen Zähnen.
    Sein Sabber läuft ihm unkontrolliert über sein Maul und er versucht mich bei lebendigem Leibe zu fressen.
    Bestürzt sieht Thorin zu mir und versucht sich zu mir rüber zu kommen, aber Azog hält ihn davon ab.
    Er lässt ihm keine Chance auch nur einen Schritt in meine Richtung zu machen.
    Der braune Warg über mir tickt plötzlich vollkommen aus und beginnt mit seinen scharfen Klauen wild um sich zu schlagen.
    Er zerreisst meine braune Hose und zerfetzt mit seinen Klauen mein Bein.
    Laut schreie ich auf, ein höllisch brennender Schmerz durchströmt meinen Körper, abrupt lasse ich mein Schwert fallen, mit welchem ich den Warg von meinem Gesicht fernhielt.
    Mit aller Kraft wirke ich eine Feuerwelle und sofort verschwindet der brennende Wolf jaulend in den Wald.
    Ich presse meine Hand auf das zerfleischte Bein, doch es nützt nichts.
    Warmes Blut fliesst in grosser Menge über meine zitternde Hand, trotzdem versuche ich wieder aufzustehen um Thorin zu helfen, welcher immer noch heldenhaft gegen den bleichen Ork kämpft.
    Immer und immer wieder versuche ich mich aufzurichten, doch sinke ich immer wieder zu Boden, als sich mir plötzlich ein weiterer Ork nähert.
    „Riannon!“ schreit Thorin um mich zu warnen, aber da ich mich nicht mehr bewegen kann, bin ich ihm schutzlos ausgeliefert.

    Mit schmerzverzerrtem Gesichtsausdruck sehe ich ihm entgegen, als plötzlich jemand auf ihn springt und ihn sogleich erledigt.
    Er ist viel grösser als einer der Zwerge, aber Gandalf ist es nicht.
    In hohem Tempo schlägt er sich zu Thorin durch und die beiden kämpfen Seite an Seite gegen den bleichen Ork und seine übrige Gefolgschaft.
    Die Meute versucht die beiden zu trennen was ihnen leider auch gelingt, so steht der Sohn von Thráin dem bleichen Ork wieder alleine gegenüber.
    Es sieht für beide nicht gut aus, der mysteriöse Krieger steht duzenden blutrünstigen Feinden gegenüber und der Zwergenprinz liegt verwundet und regungslos auf einem flachen Stein.
    Einer der Ork geht mit erhobener Axt auf ihn zu.
    Kurz bevor er ihm seinen Kopf abschlagen kann, rettet der kleine Hobbit das Leben des Zwerges, in dem er den Ork vor sich ersticht.
    Dann tauchen plötzlich auch die andern Zwerge auf und eilen uns zur Hilfe.
    Ich fühle wie meine Lebenskraft schwindet… zu viel Blut habe ich verloren, zu qualvoll ist dieser brennende Schmerz.
    Eine schwarze Hülle beginnt mich zu um schliessen… es wird dunkel und schwarz um mich herum…

    Fortsetzung folgt...

    So das war Kapitel 6, da es bei der normalen Story immer noch 5 Kapitel anzeigt und ich nicht weiss ob ihr es lesen könnt.

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