Halfgood-Hero ~Liliens Story

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3 Kapitel - 1.312 Wörter - Erstellt von: ?izzy? - Aktualisiert am: 2016-06-09 - Entwickelt am: - 452 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Lilien verfolgt das Pech: Kein Vater, ebenso keine Mutter, Schwester stirbt, von Monstern gejagt und kein Satyr findet sie. Ja, sie weiß Bescheid über die Halbgötter und Götter. Und Monster. Und jetzt wartet sie auf ihr Glück. Ob es kommen mag?

    1

    Wer fliegen will,
    muss den Mut haben,
    den Boden zu verlassen.

    PROLOG

    Die Wolken schimmerten am dunklen, blauschwarzen Himmel. Kein Laut war zu hören. Das Gras flüsterte mit den Bäumen, die in der Dunkelheit fast bedrohlich wirkten.
    Ein Schrei zerriss die mysteriöse Stille. Und so schrie nur jemand, der in Not war.

    Ja. Tatsächlich war jemand in Not. Dieser Jemand war ein Mädchen. Mit dem Rücken stand sie an einem Baum. Sie war blass und ihr Körper zerkratzt und blutverkrustet. Ihre Augen waren voller Emotionen, aber auch irgendwie leer und gehetzt. Ein lautes Brüllen drang durch die schwarze Nacht. Ein dunkler, bedrohlich klingender, sich gefährlich anhörender.
    Ein Zyklop stürzte durch das Dickicht und sein Auge irrte umher, suchte sein Opfer, welches in diesem Fall das Mädchen war, jenes jetzt ihr Messer hob und sich dichter an den Baum drängte. Der Zyklop hatte sie entdeckt und raste nun auf das Mädchen zu. Sie hob ihr Messer, holte aus...und traf. Daneben. Aber er sackte zusammen, als ob ihn etwas getroffen hätte. Ja, ein Schwert steckte in dem Rücken des Zyklopen. Von einem Retter oder einer Retterin war nichts zu sehen. Das Mädchen zog das Schwert aus dem Rücken des Zyklopen und nahm es an sich. Sie schwor sich, sollte sie jemals herausfinden, wer ihr Retter war, würde sie es ihm zurückgeben. Und falls sie sterben würde, würde ihr letzter Gedanke ihrem Retter, beziehungsweise ihrer Retterin gelten. Ihre Beine gaben nach und sie sank erschöpft auf den Boden. Das Mädchen schloss die Augen- wer weiß, für wie lange.

    2
    Ich schlug die Augen auf. Das war ein Fehler, denn mein Kopf explodierte, als ich in das helle Licht schaute. Meine Umwelt flimmerte.
    Erst jetzt fiel mir auf, dass ich auf einer Art Liege aus Holz lag. Ich blickte mich um und sah weitere Personen, die auf diesen Holzbetten lagen. Die Meisten hatten ihre Augen geschlossen. Ab und zu stöhnte jemand leidvoll auf. Anscheinend war ich auf einer Krankenstation. Da stellte sich natürlich die Frage- Wieso?
    Plötzlich fiel mir alles wieder ein. Der Zyklop, das fremde Schwert und...... das davor.

    [Flashback]

    "Lilien, du übernimmst die hier!" Lianas Arm zeigte in die Richtung der kleinsten Empusa. Ich nickte nur kurz und deutete mit dem Kopf auf die andere Empusa. Sie verstand. Natürlich. Wir verstanden uns ohne Worte. Meine Schwester und ich.
    Und die nächsten Minuten erledigten wir einfach Empusen. Stich, Hieb, Schlag, Parade... eine zu Staub zerfallene Empusa.
    Ich hatte, so glaubte ich, alle erledigt. Bis ich ihren Schrei hörte. Meine Schwester stand zwischen drei Empusen. Diese hatten schon Lianas Schwert an sich genommen. Vollkommen hilflos stand sie da.
    Nein, Stopp, nicht vollkommen hilflos. Sie hatte ja noch mich. Ich pirschte mich an die Empusen heran. Aber Liana sank schon in sich zusammen. Mit einer fließenden Bewegung vernichtete ich 2 der Empusen. Die dritte Empusa griff an. Meine Sicht war von Tränen verschleiert und ich kämpfte verbissen weiter. Die Empusa zerkratzte meinen Körper und aus den Wunden floss Blut. Langsam bemerkte ich, dass ich schwächer wurde.
    Auf einmal kreischte die Empusa und wurde staubig.
    Meine Schwester. Schon wieder rettete sie mir mein ver-dammtes Leben.
    Aber sie war unnatürlich blass und sie fiel schon wieder in sich zusammen. Ich fing sie auf und lehnte sie behutsam an einen Baum.
    "Versprich mir, dass du überlebst." Ihre Stimme war so leise.
    "Ja. Du auch", flüsterte ich belegt zurück.
    Sie lächelte nur und entblößte eine klaffende Wunde am Bauch.
    "Scheiße." Meine Stimme war durch die Tränen leiser geworden. Ich starrte auf die Bauchverletzung meiner geliebten Schwester.
    "Hey. Du wirst doch nicht in der letzten Minute meines Lebens sentimental werden!"
    Ich erwachte aus meiner Lethargie.
    "Nein. Nein. Ich meine: Nein, du wirst nicht sterben."
    Doch. Sag den Sternen, dass ich sie lieb hab und grüß sie und die Sonne und den Mond von mir. Leb wohl und sei nicht traurig, mir zu liebe. Bitte. Für mich."
    Ich schluckte trocken. Nein, nein, nein, nein, nein.
    "Ich hab dich lieb, Lil."
    "Ich dich auch, Lia."
    "Vergiss mich nicht. Und denk dran- Wer fliegen will, muss den Mut haben, den Boden zu verlassen. Hab Mut."
    Das waren die letzten Worte meiner Schwester. Unser "Motto". Und ich soll sie nicht vergessen. Als ob ich das könnte. Ich heulte los, immer weiter. Nach gefühlten Stunden hob ich meinen Kopf von meiner leblosen Schwester. Mein Gesicht war tränennass. Dann brüllte ich mit aller Kraft: " Ich soll euch von Liana grüßen, Sterne, Mond und Sonne."
    Mit diesen Worten erhob ich mich und ging. Ich drehte mich nicht mehr zu meiner Schwester um. Tschüss, Liana.

    [Flasbackende]

    3


    Am nächsten Tag war ich fit genug, eine Führung durch das Camp zu bekommen. Der Typ, der mich herumführte, hieß Connor Stoll und war ein Hermessohn. Er wirkte ziemlich gelangweilt, deutete ab und zu auf ein Gebäude und sagte Namen. Aber ich sprach nicht dazu. Nach einer Weile kam ein Zentaur auf uns zu. Connor Stoll seufzte erleichtert auf, als Chiron, so hieß der Zentaur, erklärte mir Connor, ihm sagte, dass er Schluss machen könne. Wie unhöflich. Aber hey- That's life! C'est la vie!
    "Du bist also Lilien. Ein schöner Name." Ich errötete. Eine doofe Eigenschaft von mir. Bei jeder Gelegenheit, bei jeder kleinsten Aufmerksamkeit, bei jedem Kompliment stieg mir die Röte ins Gesicht. "Danke", murmelte ich. "Gerne. Ja, also, du weißt nicht, wer dein göttliches Elternteil ist, aber du weißt alles über unsere Welt, die Götterwelt?" Als ich nickte, fuhr Chiron fort:" Naja, bis du anerkannt wirst, schläfst du in der Hermeshütte. Travis Stoll hat dir schon Schlafsack, Rucksack, Zahnbürste und Zahnpasta, 2 Handtücher und Camp-shirts gekauft. Beziehungsweise hoffe ich, dass er die Sachen gekauft hat und nicht gestohlen. Egal, die Hermeshütte ist dein Zuhause, essen tust du mit den Anderen. Dann viel Spaß noch hier und viel Erfolg." Schon war Chiron wieder weg. Dafür kam Connor Stoll auf mich zu. Nein, nicht Connor, sondern Travis Stoll. "Danke", sagte ich, als Travis mir die Sachen gab. "Gerne", erwiderte er. "Tschüss", fügte er noch hinzu. Ich nickte nur. Etwas verloren lief ich alleine im Camp umher Irgendwann kam ich an ein Haus, das die große Aufschrift "Waffenkammer" trug.
    Neugierig ging ich hinein.

    Das war's erstmal. Ich hoffe, euch gefällt's. Lasst mir doch einen Kommentar da.
    LG
    izzy

Kommentare Seite 1 von 1
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Melly ( 2.206 )
Abgeschickt vor 244 Tagen
Bitt schreib so schnell du kannst weiter bin schon total gespannt wie es weiter geht
Flamme ( 47.22 )
Abgeschickt vor 245 Tagen
Schreib bitte, bitte, bitte weiter!!!!!!!!
Mademoiselle Lila ( .50.2 )
Abgeschickt vor 256 Tagen
Bitte schreib weiter!
Einzige Kritik- Etwas kurz
Skyfire ( 79.48 )
Abgeschickt vor 259 Tagen
Schreib weiter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Bitte!!!!!!!!!
Amna ( 42.58 )
Abgeschickt vor 261 Tagen
Ich find es gut du könntest ja den nächsten Teil etwas länger machen aber immer noch cool
wolkiSKYhimmelCLOUD^^ ( .50.2 )
Abgeschickt vor 262 Tagen
Omg, bitte schreib weiter! Hört sich mega gut an!!‼