Narutos Welt mal anders: (Filler-Episode) Die Ritter des Alten Hauses

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5 Kapitel - 11.180 Wörter - Erstellt von: C - Aktualisiert am: 2016-05-05 - Entwickelt am: - 405 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hallo Leute,

heute werden wir nicht mit der Hauptstory weitermachen, sondern mit einem Filler etwas abschweifen. Dafür werden wir jetzt 14 Jahre in die Zukunft reisen zu dem Zeitpunkt, zu dem „Naruto Gaiden“ bzw. mein letzter Abschnitt „Narutos Welt mal anders: Das Vermächtnis des Thronräubers…“ abspielen wird.

Die Drillinge Sirana, Sorana und Serana Efuan wollen an den Chunin-Auswahlprüfungen teilnehmen. Für dieses Ereignis kommen sowohl ihre Eltern, Großkaiser Sokuron Efuan und Sia Efuan, als auch ihre sechs Schwestern nach Konoha. Sie wollen ihre Familie unbedingt beweisen, dass sie würdige Kunoichi des Großkaiserreichs seinen können.
Doch während sie sich auf die Wettkämpfe vorbereiten, wartet im Schatten ein Feind auf die Gelegenheit, um zuzuschlagen.

1
Die Töchter des Nordens

„Endlich, ich kann es kaum noch erwarten!“, tönte der blonde Junge aufgeregt. „Endlich werden wir zu Chunin. Das wurde aber auch Zeit!“
„Boruto, werde jetzt mal nicht übermütig“, warnte Sarada, die noch einmal ihre Brille richtete. „Nur weil du deinen Vater beweisen willst, was für ein toller Ninja du bist, solltest du nicht wieder so übereifrig werden.“
„Ach komm schon, sei nicht so negativ.“ Boruto wandte sich seinem Teamkameraden zu. Einen Jungen gleichen Alters mit stechend gelben Augen, hellblaues Haar, sehr blasser Haut und er trug einen Kimono in verschiedenen Blautönen. „Hey, Mitsuki, was meinst du?“
Der blasse Junge reagierte aber nicht, sondern betrachtete lieber die zahllosen Kandidaten, die aus allen möglichen Ländern nach Konoha gekommen waren, um an den Chunin-Auswahlprüfungen teilzunehmen. Es war, als suchte er unter ihnen jemanden, ein Ziel.
„Mitsuki!“
„Verzeihung, hast du was gesagt?“
„Ich… ähm, vergiss es.“ Genervt steckte Boruto seine Hände in die Hosentaschen. „Ich hoffe, es fängt bald an.“
„Oh, willst du schon fertig gemacht werden, oder was?“, tönte ein junger Kumo-Nin abfällig. Er schubste Boruto beiseite und lachte dabei höhnisch mit seinen Kameraden.
„Was willst du denn, du Blödmann?“
„Ach, willst du dich mit mir anlegen, was?“ Der Kumo-Nin grinste nur. „Glaubst du, nur weil dein Alter der Hokage ist, dass du es auch drauf hast? Du bist doch nur ein Wicht.“
„Boah, hoffentlich kommt Sirana bald zurück“, motzte auf einmal jemand dazwischen. „Ich habe echt Kohldampf.“
„Und ich hatte dir noch gesagt, wir sollten noch was holen“, meinte andere weibliche Stimme. „Aber nee, Miss Sorana meint natürlich, dass sie das noch aushält, ohne dass der Magen knurrt.“
„Du kannst mich mal…“
Das Mädchen stieß dabei gegen den Kumo-Nin.
„Hey, du Affe, was stehst du hier dämlich im Weg rum?“, schnauzte das Mädchen ihn an. Der junge Kumo-Genin wiederum baute sich vor ihr auf, nachdem er sich von seinem Überrumpelung erholt hatte. Er wollte erst etwas sagen, doch dann war er verwirrt, als er beide Mädchen vor sich sah.
Beide besaßen nachtschwarze Haare, die zu ihren Schulterblättern reichten. Sie trugen dunkelblaue Kampfkleidung mit schwarzen Brustpanzer, Schienen an den Unterarm und –beinen und einen Waffengürtel. Das besonders Auffällige war, dass sie die gleichen verschiedenfarbigen Augen besaßen: Das rechte Auge war rot, das linke blau.
Sie sahen genau gleich aus, als wären sie wie aus dem Gesicht geschnitten. Hätte Sorana ihre Schnittnarbe nicht auf dem linken Auge, wären beide gar nicht zu unterscheiden.
„Hä? Seid ihr Zwillinge oder sowas?“
„Nein, eigentlich… Boah endlich, Sirana! Wo bleibst du denn?“
„Oh, sorry, dass ich die Dame warten ließ“, tönte es hinter dem verwunderten Kumo-Nin. Als er sich umdrehte, stand auf einmal ein weiteres Mädchen vor ihm, die genauso aussah wie die anderen beiden. Der einzige Unterschied war, dass sie eine Schnittnarbe an der rechten Wange hatte. In ihren Händen hielt sie drei Reistaschen, die noch dampfen. Als wäre der Junge vor ihr unsichtbar, marschierte sie an ihm vorbei und ging zu Sorana.
Eifrig nahm Sorana die Reistasche, doch dann stutzte sie kurz.
„Willst du mich verarschen?“, motzte sie. „Was soll ich denn damit? Mir den Arsch abwischen?“
„Was anderes gab es gerade nicht!“, schoss Sirana zurück. „Die Prüfungen fangen gleich an, da war es gerade nicht möglich, schnell auf Fresstour zu gehen. Was hast du denn erwartet, was ich mache? Eine riesige Pizza anschleppen oder was? Oder sollte ich ein Wildschwein jagen gehen?“
„Ja, warum denn nicht? Wäre besser als diesen Mist hier! Wirklich typisch, Schwesterchen, kaum schickt man dich los, um sowas Simples zu holen und du kriegst das nicht hin.“
„Äh, leck mich?“, konterte die ältere und legte den Kopf etwas schief.
„Bestimmt nicht! Dich zu lecken wäre so, als würde ich mir selbst am Arsch lecken.“
„Ach, ich dachte, das kannst du schon“, kommentierte Serana und lachte dabei herzhaft. Sorana hingegen begnügte sich damit, ihre Schwester das Reisbällchen ins Maul zu stopfen, um das Lachen zu unterbrechen.
Serana spuckte den Reisball wieder aus.
„He, du!“
Alle drei Mädchen schauten den Kumo-Nin böswillig an.
„Was?“, antworteten sie gleichzeitig.
„Ähm, seid ihr Drillinge?“
Verwundert schauten sich die Schwestern an, als hätten sie nie zuvor eine so saudämliche Frage gehört.
„Nee, weißt du, ich fand mich selbst so geil, dass ich diese zwei Mädchen entführt habe“, scherzte Sirana. „Und dann habe sie beide gezwungen, eine Schönheits-OP zu machen, weil ihre Fressen so scheiße aussahen. So, und nun kann ich mich selbst immer bewundern.“
„Ach was, hör nicht auf sie!“, wandte Sorana ein. „Das sind Schattendoppelgänger von mir, die ich leider nicht mehr loswerde. Komischerweise wollen die sich nicht verpissen und haben ein Eigenleben entwickelt.“
„Ach nein, das ist auch Blödsinn“, spottete Serana dazwischen. „Ich habe mich selbst geklont, weil ich es geil fand, mit mir selbst zu reden und mich selbst zu befummeln, weißt du?“
Der Kumo-Nins verzog irritiert das Gesicht, als wüsste er nicht, ob das vielleicht doch die Wahrheit war, was die Drillinge ihm verklickern wollten.
„Ich meine, das ist doch offensichtlich, oder nicht?“
„Ähm, wie auch immer. Was fällt euch ein, mich anzustoßen? Wisst ihr nicht, wer ich bin?“
„Arschgesicht, weißt du, wer wir sind?“
„Hä? Äh, nee.“
„Dann spielt es auch keine Rolle, wer du bist, du Affe“, erwiderte Sorana genervt. „Alter, ich habe immer noch Kohldampf. Komm, Sirana, zieh dein Schwert und bring den Penner um.“
„Wieso ich denn wieder? Mach du mal zur Abwechslung die Drecksarbeit“, hielt Sirana ruhig dagegen. „Ich meine, schließlich bin ich die Ältere, nicht wahr?“
„Ja, toll, ganze zwei Minuten. Spiel dich mal nicht so auf.“
„Ja, also. Zieh du doch dein Schwert und köpft den Idioten und hör auf, hier jammern wie ein altes Waschweib. Tu uns doch den Gefallen.“
„Gejammer? Was kann ich dafür, wenn du nur Scheiße zum Essen holst?“
„Boah, sei froh, dass du nicht nachts neben ihr liegen muss“, wandte Serana ein und schielte zu Sorana rüber, als wollte sie damit Sirana signalisieren, dass Sorana stank.
„Was soll das denn bedeuten?“
„Du schnarchst.“
„Ach, was? Und du hast einen ekligen Mundgeruch“, motzte Sorana zurück. „Putz dir die Zähne, du Lappen.“
„Ich gebe dir gleich Lappen, du Furzkissen.“
„Hey, ihr bescheuerten Ziegen!“, brüllte der Kumo-Nin dazwischen. „Seid ihr bald mal fertig…?“
Er kam nicht mehr dazu, den Satz zu beenden, als alle drei Mädchen gleichzeitig ihre Faust in sein Gesicht vergruben. Mit einem von Beulen übersäten deformierten Gesicht und Kringeln in den Augen fiel der vorlaute Genin zu Boden und rührte sich nicht mehr.
„Wo… wo waren wir noch einmal?“, hakte Sorana nach. Ihre beiden Schwestern zuckten mit den Achseln. „Ich glaube, in Zukunft sollten wir uns immer notieren, über was wir streiten, damit wir das nicht ständig aufwärmen. Das wird sonst noch richtig lästig.“
„Ähm, ich dachte, es sei schon lästig.“
„Muhaha, ich lache immer noch“, brummte Sorana genervt. „Also, was war das noch einmal?“
Plötzlich meldete sich ihr Magen.
„Ach, genau das. Hätte ich mir denken können.“ Sorana marschierte los, wobei sie einmal über den niedergeschlagenen Kumo-Nin stieg, der ein schmerzvolles Stöhnen von sich gab. „Sag mal, was liegst du auch hier so rum, du Sack?“, kommentiert Sorana ungerührt, als hätte sie tatsächlich vergessen, dass sie vor einigen Sekunden selbst den Typen auf die Matte geschickt hatte. Sie drängte sich zwischen die eingeschüchterten Kameraden des niedergekloppten Kumo-Nin und marschierte rüber zu einer Gruppe Genins.
Aus irgendeinen unersichtlichen Grund war es den Genins gelungen, eine große Pizza zu besorgen, im Gegensatz zu ihrer ach so tollen Schwester. Das Pizza essende Team bestand aus einem Mädchen und zwei Jungs. Sorana stellte sich zwischen ihnen.
„Hey, Leute, darf ich?“
„Nee, geh weg! Hol dir eine eigene!“
„Ah, verstehe.“ Sorona zwinkerte ihnen zu. „Ihr wollt ein Geschenk von mir. Schon klar.“
Plötzlich packte Sorana einen der Jungs am Nacken, zog ihn zu sich und küsste ihn!
„Spinnst du?“, keifte die Kunoichi neben ihm. „Nimm deine Pfoten weg!“
Sorona ließ den Jungen los, griff sich stattdessen die Kunoichi und verschmolz mit ihr ihre Lippen.
Als sich ihre Lippen wieder voneinander lösten, stibitzte sich Sorana drei Stücke der Pizza, ehe die überraschten Genins sich überhaupt von den plötzlichen Kuss erholen konnten.
„Danke schön“, lachte Sorana und watschelte mit den Pizzastücken davon wie eine Ente, die sich von einem Wanderer Brotstücke geklaut hatte.
Breitgrinsend gesellte sich Sorana zu ihren beiden Drillingsschwestern. Sie gaben jeden von ihnen jeweils ein Stück. „Siehst du, Schwesterchen?“, kicherte Sorana. „So einfach ist es, was Ordentliches zu essen zu bekommen.“
„Ja, natürlich. Sorry, dass ich nicht auf die Idee komme, mit allen herumzuknutschen, um danach das Essen zu klauen“, wehrte Sirana ab und verzog das Gesicht.
„Wieso? Hat doch gut geklappt. Und weißt du, was das Witzige daran ist? Du musstest für den ollen Reis bezahlen, ich habe die Pizza umsonst bekommen.“
Sirana brummte vor sich hin, während sie von ihren beiden jüngeren Schwestern ausgelacht wurden, als sie sich die Pizza reinstopften.
„Ihr mich auch, ihr Säcke.“
„Ach komm, nicht wütend sein“, erwiderte Sorana mit vollen Mund. „Sieh es doch positiv: Jetzt brauchen wir nicht mehr mit leeren Magen anzutreten.“
„Mädchen, du frisst sowieso schon zu viel. Pass mal lieber auf, sonst kriegst du noch einen fetten Arsch.“
„Das würde auch nichts ausmachen“, funkte Serana dazwischen. „Dann wären wir wenigsten unterscheidbar.“ Sorana verpasste ihren beiden Schwestern jeweils einen Schlag mit den Ellenbogen, nachdem sie die Pizza runtergeschlungen hatte wie ein Löwe, der seit Wochen nichts mehr zu fressen bekommen hatte.
„Naja, ist ja auch egal. Kommt, gehen wir zu der Prüfung.“
Die Drillinge marschierten davon und hinterließen nur fragende Blicke, die ihnen folgten.
„Sag mal, wer waren denn diese Vögel?“, hakte Boruto verwundert nach. „Die haben sie nicht alle, oder?“
„Das waren Sirana, Sorana und Serana Efuan“, erwiderte Mitsuki ruhig. „Interessant. Ich wusste gar nicht, dass sie auch an den Chunin-Auswahlprüfung teilnehmen. Ich dachte, dass hätten sie schon gemacht.“
„Hä? Moment, wer sind die?“ Boruto dachte angestrengt nach. „Ich habe noch nie von denen gehört.“
„Mensch, Boruto, was weißt du eigentlich?“, stöhnte Sarada genervt. „Die drei Mädchen da vorne sind die Töchter von Sokuron Efuan. Du weißt schon? Der Großkaiser vom Tal der Mondberge? Herrscher über das Großkaiserreich?"
„Schon gut, schon gut, ich hab es kapiert, okay?“ Boruto brummte wütend. „Aber wie Mitsuki schon sagte, waren die nicht schon letztes Jahr dran?“
„Nein, das waren ihre älteren Schwestern“, verbesserte Sarada. „Beziehungsweise, ihre beiden älteren Schwestern Saryna und Saruna, die zusammen mit der Adoptivtochter von Sinea und Ira, also Sika, die Chunin-Auswahlprüfungen gemacht haben. Witzig ist, dass ein halbes Jahr später ihre jüngere Schwester Serene mit zwei anderen Genins teilgenommen hat.“
„Warte, Moment mal kurz“, unterbrach Boruto die ungefragt Geschichtsstunde. „Noch eine? Wie viele Schwestern haben den die drei Verrückten denn?“
„Ähm, sechs, sobald ich weiß.“
„Sechs? Oh Mann, und ich komm schon mit einer kleinen Schwester nicht klar“, meinte Boruto und legte seine Hände auf den Hinterkopf, um sich zu strecken. Doch dann grinste er breit, als hätte er wieder einer seiner Streiche gespielt. „Aber irgendwie sind die total witzig, oder?“
„Naja, ich weiß nicht.“ Sarada richtete ihre Brille. „Diese drei sind total bekloppt, finde ich. Die machen wahrscheinlich nur Ärger.“
„Mann, du kannst auch eine Spielverderberin sein.“ Boruto wandte sich zum Gehen um. „Komm, gehen wir, damit wir endlich an den Prüfungen teilnehmen können.“


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