Das Schicksal verlief nicht immer ganz nach Plan

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1 Kapitel - 1.488 Wörter - Erstellt von: Lula555 - Aktualisiert am: 2016-05-05 - Entwickelt am: - 458 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Da viele wissen wollten, was danach passiert, habe ich mich hingesetzt und versucht das beste rauszuholen. ACHTUNG: Wer 'Das Schicksal verläuft nicht immer ganz nach Plan ( Teil 1-8)' noch nicht gelesen hat, sollte dies zuerst lesen, da dies hier (wie man schon vermuten kann) immense Spoiler enthält. Ihr seid hiermit gewarnt.

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Mit emotionsloser Miene schaut er auf die schwarzhaarige und senkt langsam seinen Zauberstab. Langsam läuft er auf sie zu und schließt, nachdem er sie erreicht hat, ihre Augen, wobei er sich etwas nach unten beugen muss. Als er sich wieder aufrichtet sieht er aus dem Augenwinkel ein aufgeschlagenes Buch, welches auf dem Tisch hinter ihr liegt. Bedächtig nimmt er das Buch in seine Hände. Sein Blick schweift über die aufgeschlagene Seite des Notizbuches und bleibt am letzten Satz hängen: ‚Ich hoffe, niemand wird mich allzu sehr vermissen‘. Ein trauriges Lächeln breitet sich auf seinen Zügen aus, als ihm bewusst wird, dass sie geahnt haben muss, dass sie heute umgebracht wird und nichts dagegen unternommen hat. Er hatte sich schon gewundert, warum sie Regulus verlassen hat, obwohl er ihr bestimmt irgendwie geholfen hätte. Wie soll er Regulus jemals wieder in die Augen schauen können? Immerhin waren sie alle befreundet. Sein Gewissen wird etwas leichter, als er daran denkt, dass sie sterben wollte. Sonst hätte sie bestimmt etwas dagegen unternommen. Er beschließt, das Notizbuch ihrem Bruder zukommen zu lassen. Potter hat ein Recht darauf zu erfahren, dass er womöglich Mitschuld am Tod seiner Schwester trägt. Nach ihrem ersten Schuljahr auf Hogwarts hatte sie nie wieder ein Wort mit Potter gewechselt, noch über ihn gesprochen. Es lag nur immer ein trauriger Ausdruck in ihren Augen, wenn sie an Potter vorbei gegangen war. Ob dem Idioten überhaupt bewusst war, dass sie ihn nicht gehasst hat? Nachdem Potter das gelesen hat, dürfte es ihm klar werden. Ein letztes Mal drehte er sich zu Julia um, bevor er dem dunklen Lord vom Erfolg seines Auftrags berichten wollte. Besser sie als ich. Mit diesem Gedanken verschwand er endgültig. 

Verwirrt saß er zusammen mit den anderen an einer langen Tafel. Was konnte der Grund für dieses kurzfristige Treffen sein? War irgendetwas Bedeutendes passiert? Er beschloss, dass es unklug war, die anderen nach dem Grund zu fragen, wenn er nicht gefoltert werden wollte, da der dunkle Lord schon am Tisch saß. Im gegenüber sitzt Jade, die gelangweilt ihren Zauberstab in den Händen dreht. Lorry konnte nie dazu überredet werden, sich den Todessern  anzuschließen. Wo blieb Julia eigentlich? Mittlerweile fehlten nur noch sie und Severus, wobei letzterer noch einen Auftrag erledigen musste. Es konnte also gut sein, dass er nicht mehr kommen würde. Kaum hatte er zu Ende gedacht, als Severus den Raum betritt und sich auf den letzten freien Platz setzt. „Jetzt, wo wir vollständig sind, kann ich euch den Grund für dieses Treffen nennen. Severus bekam den Auftrag, jemanden zu töten, der dem Orden des Phönix Informationen gegeben hat. Hast du deinen Auftrag ausgeführt, Severus?“, beginnt Voldemort, bevor er sich Severus zuwendet. Im Moment hätte man wahrscheinlich eine Stecknadel zu Boden fallen hören. Emotionslos antwortet er dem dunklen Lord: „Ja, Julia Potter ist tot.“ Aufgeregtes Murmeln erhebt sich im Raum, während ich geschockt vor mich hinstarre. Tot? Das kann nicht sein! Es muss eine Verwechslung sein. Andererseits hätte ich damit eine Antwort darauf, warum sie mich verlassen hatte. Sie wollte mich schützen. Wenn sie sich gegen Voldemort auflehnen kann, werde ich auch einen Weg finden, dies zu tun.  Während ich mir Pläne zurechtlege, wie ich das schaffen kann, ignoriere ich Severus Blick der fast schuldbewusst wirkt und Jades kaltes Lächeln. Ich bin mir fast sicher, dass es,  egal was ich versuchen werde, mein Ende sein wird.  Aber wenn ich gehe, möchte ich Voldemort noch mit irgendetwas schaden, also werde ich mir genau überlegen werden was ich machen werde. Bald werden wir wieder vereint sein, Julia.

Verwirrt schaut er aus dem Fenster, als er ein Geräusch von eben jenem hört. Sein Blick fällt auf einen kleinen Waldkauz, der keinen Brief, sondern ein Notizbuch an seinem Bein hängen hat. Er öffnet das Fenster und nimmt dem Kauz das Buch ab und runzelt die Stirn, als der Waldkauz sofort wieder verschwindet. Das Buch wirkte etwas zu schwer für so einen kleinen Waldkauz, also hatte er angenommen, dass der Kauz eine kurze Pause macht, bevor er zu seinem Besitzer zurückfliegt. Wer sollte ihm überhaupt sowas schicken? Neugierig schlägt er das Notizbuch auf und fängt an zu lesen, stockt jedoch bei der vertrauten Handschrift. Seine Schwester hatte er fast wieder verdrängt. Was sie wohl mittlerweile macht? Hat es vielleicht einen Grund, dass ihm das ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt übergeben wird? Will Julia ihm dadurch etwas sagen? Überfragt wendet er sich wieder dem Buch zu und stellt nach einiger Zeit des Lesens fest, dass sie die Ereignisse der vergangenen Jahre aus ihrer Sicht aufgeschrieben hat. Warum sollte sie wollen, dass er das bekommt? Neugierig liest er weiter, bis er auf der letzten Seite angekommen ist. Da ihm das Ganze doch mehr zusetzt, als er sich eingestehen will, beschließt er, sich etwas anderem zu widmen, bevor er die letzte Seite schließt. Er wusste gar nicht, dass ihr die Streitigkeiten zwischen ihnen so zugesetzt haben. Woher hätte er das auch wissen sollen? Für ihn hat sie zu den Schlangen gehört. Schlangen wie Schniefelus, die er nicht ausstehen kann. Was ihn mit am meisten schockiert, ist, dass sie tatsächlich Todesserin geworden ist, während eine ihrer Freunde, Lorry, den Orden unterstützt, obwohl sie ebenfalls in Slytherin war. Als er begriffen hat, dass nicht alle Slytherins böse sind, war es schon zu spät. Er war nicht nur zu stolz, um seine Schwester aufzusuchen, er hatte auch Angst vor ihrer Reaktion. Er konnte, und kann es immer noch nicht, nicht sagen, ob sie ihn hassen würde oder ob sie ihren Bruder mit offenen Armen empfängt. Jetzt kann er es nicht sagen, weil sie zwar geschrieben hat, dass sie ihn immer vermisst hat, aber mittlerweile vielleicht damit abgeschlossen hat und er nur wieder alte Wunden aufreißt, wenn er sich wieder bei ihr meldet. Nachdem er sich wieder etwas von dem Geschriebenen seiner Schwester erholt hat, beginnt er damit, die letzte Seite zu lesen. ‚Ich hoffe, niemand wird mich allzu sehr vermissen‘. Dieser Satz wiederholt sich immer wieder in seinen Gedanken. Ist sie wirklich tot?  Das muss sie ja fast, wenn sie schreibt, dass sie auf den Todesser wartet, der sie umbringen wird. Er weiß nicht genau warum, aber  wenn er daran denkt, dass sie nicht mehr lebt, muss er die Tränen unterdrücken. Er beschließt erst zu weinen, wenn er sicher ist, dass sie nicht mehr lebt. Mit einem Mal wird ihm bewusst, dass Julia die ominöse Quelle des Ordens sein muss. In dem Buch steht unter anderem, dass sie getötet werden soll, weil sie dem Orden Informationen über Voldemort und die Treffen der Todesser  gegeben hat. Ihm fließt eine Träne über die Wange, als er bemerkt, dass sie ihr Leben dafür gegeben hat, wenigstens noch etwas Gutes zu tun. Zum Glück hat er Lily. James wüsste sonst nicht, wie er das verkraften sollte. Für Lorry hofft er, dass sie es verkraftet, eine ehemals gute Freundin zu verlieren. Er wüsste immerhin selbst nicht, wie er weiter machen sollte, da er teilweise für den Tod seiner Schwester verantwortlich ist. Er beschließt sofort zu Lily zu gehen, um ihr alles über seine Schwester zu erzählen und anschließend Sirius zu benachrichtigen, um die Wohnung von Julia aufzusuchen, in der Hoffnung sie lebend anzutreffen, auch wenn er nicht mehr daran glaubt.

-James wird mit Lilys Hilfe über den Tod seiner Schwester hinwegkommen, nachdem diese auf dem Friedhof in Godric Hollow vergraben wurde. Lorry wird kurz vor der Ermordung der Potters im Kampf gegen Todesser sterben, während Jade Askaban nicht überleben wird. Regulus wird sich auf die Suche nach dem Medaillon machen und, wie wir alle wissen, dabei sterben, das Medaillon allerdings noch Kreacher geben, um es zu zerstören. Lily und James werden von Peter  verraten werden und Sirius wird unschuldig nach Askaban kommen. Severus werden bis zum Ende sein schlechtes Gewissen Julia gegenüber und Lilys Tod belasten.-

Kommentare Seite 1 von 1
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Scarlett ( 1.102 )
Abgeschickt vor 254 Tagen
Supii💋 so hab ich das gemeint das hast du wieder Super geschrieben
Und schreib doch vielleicht eine FF an der du länger Spaß hast weil du kannst wirklich sooo gut schreiben😍😊
LG deine Scarlett😘