Der Erbe des dunklen Herrschers

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4 Kapitel - 20.398 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2016-04-29 - Entwickelt am: - 412 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Noch in Neuseeland fertig geschrieben, lest ihr nun das große, vorletzte Kapitel des ersten Buches.

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Die Geschichte der Hereithia In den großen Schriften der Eldar des vierten Zeitalters wird die Hereithia zu einer, der bedeutendsten historischen Ere

Die Geschichte der Hereithia

In den großen Schriften der Eldar des vierten Zeitalters wird die Hereithia zu einer, der bedeutendsten historischen Ereignisse des vierten Zeitalters gezählt.
In der schwarzen Sprache, welche von Sauron eingeführt und von Rhach erweitert wurde, gab es für die Hereithia einen anderen Namen. Unter den Orks nannte man dieses historische Ereignis,, die Ghaashug kaal``, was so viel bedeutet, wie das,, brennende Licht``.
Hier wird davon berichtet, wie Ithindil und Radagast auf das Volk der dürren Heide treffen und wie der letzte Thronkrieg Ardas ausgeht.

,, Wo bin ich nur? Was ist geschehen? Lag ich gerade eben doch noch in meinem runden, silbernen Zelt, so stehe ich nun auf einem westlich gelegenen Gipfel des Schattengebirges. Giftiger Rauch und Asche des Verderbens verhinderten zuerst den Blick ins Landesinnere, doch als sich dieser lichtet und ich erfuhr, was sich in Barad Thangorodrim zutrug, stockte mir der Atem. All meine Glieder begannen zu zittern und meine Knie schlotterten. So fiel ich rasch zu Boden. Ich spürte, wie sich meine langen, dürren Finger immer tiefer in die vergiftete Erde eingruben, denn meine Arme stützten meinen zusammen gefallenen Körper. Das glitzernde, weiße Kleid, welches ich trug, wurde durch die Schlacke des aufsteigenden Feuers grau und matt. Tränen stiegen mir in die Augen und ich fühlte mich leer und verlassen. Keine Hoffnung schien es für meine arme Seele mehr zu geben, denn niemand lebte noch, der mich retten konnte. Mein langes, goldenes Haar, welches ich von meiner Großmutter vererbt bekam, verlor unter den tosenden Gewitterwolken an Kraft und ich fühlte mich alt. Doch bei diesem Anblick würde es selbst dem stärksten Manne unter allen Völkern Endors so ergehen, denn auf dem Khorondrim, den Zwillingstürmen und dem Herz des schwarzen Landes stand Morgoth. Auf dem aus der Erde gehämmerten, rechten Turm, benannt nach Glaurung, den Vater aller Drachen erhob sich der dunkle Valar und schlug einem König, der Völker Mittelerdes, nach dem anderen den Kopf ab. Sauron und dessen Nazgul erfreuten sich an diesem Anblick, als sie von Smaug hinüber auf dessen Zwillingsturm spähten und auch Rhach, Gulzar, Dagaroth, Krashnak und Agandaur, wie auch Borlog, König aller Trolle verhöhnten die einst so mächtigen Herren und Frauen Mittelerdes. Unter den Opfern der Monarchen stand auch Durin VII. Er sollte sein Volk wieder ins Licht führen und die großen Heizöfen Khazad Dums wieder anfeuern, doch der grauhaarige Zwerg, welcher noch seine goldene Krone auf dem Haupte trug, wurde von Morgoth unter allen Königen am Meisten verspottet:,, Kleinwüchsiges Volk! Eure Löcher unter dem Erdboden waren stets eine schöne Behausung für meine Orks und Trolle. Mein Krake, wie auch mein Balrog, welcher sich in den Tiefen Khazad Dums zur Ruhe lag und den ihr erwecket habt, war euer Untergang und nun, hier am Wendepunkt aller Gezeiten, wird der Mächtigste unter ihnen auch deiner sein, Durin, letzter König der Zwerge! Doch bevor du diese ruhmreiche Welt verlässt, so fühle die Trauer, die ich nun durch den Tod eures geliebten Valars Aule in dein Herz pflanzen werde!`` Und ehe Morgoth seine bedrohliche Ansprache beendete, so begann die Erde unter seinen Füßen zu zittern und der König der Finsternis stieg von Glaurung herab und schritt auf das schwarze Bindeglied des Khorondrims, auf welchen die Valar und deren Herolde gebückt zu Boden knieten, denn Morgoth befreite sich noch vor der großen Schlacht von seiner Kette Angainor, überwältigte die Valar und fesselte diese mit seinem eigenen Fluch. Dann vernichtete der Herr Saurons Sonne und Mond und streckte Vingilot und damit auch Earendil, den Seefahrer der Sterne nieder und riss dessen Silmaril an sich.
Zornig, wie auch glückselig trat Morgoth nun vor den verwundeten und schwachen Aule, welcher gebückt neben Ulmo, den Valar des Meeres kniete. Hunderttausende von Orks und anderen dunklen Wesen Morgoth´s aber standen siegessicher und Morgoth anbetend vor dem Khorondrim und sahen nur mit Vergnügen bei den Hinrichtungen zu. Mit aller Kraft richtete sich Aule nun noch einmal ein letztes Mal auf und sah Morgoth direkt ins Gesicht:,, Foltern kannst du mich, Morgoth Bauglir, doch meine Kinder werden mich rächen und eines Tages wirst du büßen, was du nun getan!`` Da lachte Morgoth Aule spottend ins Gesicht und schrie:,, Niemand kann mich mehr aufhalten!``, ehe er Aule mit seinen eigenen Kriegshammer erschlug und dieser zu Asche zerfiel und seine Überreste in den Himmel aufstiegen. Dasselbe tat er auch mit Ulmo, welchen Melkor, der Verfluchte am Meisten fürchtete, doch als Ulmo nicht mehr war, so verwandelte sich das Wasser in glühend heiße Lava und auch Ulmos Maiar starben und waren vergessen. Als letztes aber nahm sich der dunkle Valar seinen Bruder Manwe vor. Dessen Adler lagen blutend und mit den Flügeln ausgestreckt auf den Ebenen Mittelerdes und Amans, denn Morgoth kannte keine Gnade, außer für die Menschen und einige Dunkelelben, die von diesem Tage an in seinen Gruben als Gefangene arbeiteten.
Galadriel, welche das dunkle Ende der Dagor Dagorath zu Gesicht bekam, schockierte dennoch am Meisten ihr eigener und Arnariel, ihres Schwester Todes. Beide fanden ihr Ende, als sie mit den restlichen Königen der Elben und Edain den Abgrund des Khorondrim hinunter stürzten und in den Lavaquellen versanken. Zuvor nahm Morgoth aber noch von jeder einstigen Majestät Mittelerdes einen wertvollen Gegenstand, welche zum Beispiel dessen Herrschaft über deren Völker bewiesen. So entriss er dem König des wiedervereinigten Königreiches, welcher aus der Blutslinie Elessars abstammte, Barahirs Ring, oder dem Zwergenkönig dessen Krone und den Arkenstein und den Töchtern Arwen Undomiels ihre Zepter, als Symbol aller Macht. Doch Morgoth warf diese Gegenstände nicht etwa weg, sondern schmiedete aus ihnen einen Stab und vergiftete diesen mit seiner Finsternis, denn zuvor schien der Stab golden und so rein, wie einst die Sonne zu sein, ehe Morgoth sein Machtsymbol in die Dunkelheit stürzte. Und aus der goldenen Krone der Zwerge schmiedete Sauron seinem Herren eine Schwarze und saß die drei Silmaril ein, welche Morgoth zurück eroberte, denn die Meere und Flüsse, welche sich einst ihren Weg durch die Länder bahnten, gab es nicht mehr und all seine Diener lebten nun von Lava. Auch dessen Gefangene tranken Lava und sie veränderten sich, denn diese war verzaubert durch Morgoth´s Drachenbrut. Ehe der dunkle Valar aber seine vollkommende Herrschaft antrat, so ermordete er zuletzt Turin Turumbar, welcher ihn laut Mandos Prophezeiung vernichten sollte und warf seine sterblichen Überreste den Wargen und Wölfen zum Fraß vor.

Ehe Galadriel aber das vollkommende Ende der Dagor Dagorath sah, so fühlte sie ein sanftes Rütteln an ihrer Schulter. Plötzlich schreckte die Schwester Arnariels auf, denn tief war ihr Schlaf und dunkel waren ihre Träume von der entscheidenden Schlacht und so kam es, dass sie als Erstes nach ihrem Schwert Hadhafang griff, welches ihr von ihrer Mutter vererbt wurde, um sich zu verteidigen. Jedoch gab es dazu keinen Grund, denn kein Leid sollte ihr in diesem Augenblick zustoßen. War es doch nur ihr Gemahl Glorfindel, welcher sie aus ihren düsteren Träumen befreien wollte:,, Vor was fürchtest du dich denn so, Galadriel, Tochter Elessars?`` Da beruhigte sich Galadriel nach einem Moment des Schreckens wieder:,, Dunkel sind meine Träume in letzter Zeit und kaum fühle ich noch Hoffnung in meinem Herzen, noch Freude! Umso näher wir der Finsternis im Norden kommen, umso verzweifelter werde ich!`` Glorfindel aber, der ihr die Hand reichte, um aufzustehen, verlieh ihr Mut:,, Fürchte dich nicht, denn ich erkenne in deinen Augen die Angst dieses Traums und unseres eventuellen Schicksals, doch so wird die Dagor Dagorath nicht ausgehen und leben werden wir noch lange, ehe wir der Welt müde geworden sind und all unsere Lebenskraft aufgebraucht!`` Da begleitete der silberhaarige Elb seine Gemahlin hinaus an die frische Luft und so traten sie aus dem großen, silbernen Zelt, verziert, mit den Blättern Loriens und erblickten den sternenklaren Himmel am Horizont:,, Siehst du? Noch sind wir von der Finsternis weit entfernt und lange muss Rhachs Arm sein, wenn er meint, uns hier im kalten Lande Angmars angreifen zu können, denn die Orks wären schwach und müde und wir wären zu zahlreich!``,, Lange dauert es nicht mehr, da werden wir auf die finsteren Horden treffen, denn hinter den Gebirgszügen erspähe ich bereits die Gewitterfront. Wir reiten in den Krieg und nicht in den Sieg!`` Glorfindels Worte munterten die Königin Lothloriens dennoch auf und so schöpfte sie durch ihre Liebe zu ihm wieder etwas Hoffnung, wenn diese auch verschleiert und bedeckt schien.


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Der Erbe des dunklen Herrschers
Der Erbe des dunklen Herrschers
Noch in Neuseeland fertig geschrieben, lest ihr nun das große, vorletzte Kapitel des ersten Buches.
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2016-04-28
402C
Herr der Ringe

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