Schlamm&Rein 4 (was eigentlich nicht da sein sollte)

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1 Kapitel - 907 Wörter - Erstellt von: IsaSparkle - Aktualisiert am: 2016-04-29 - Entwickelt am: - 833 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Diesen Teil gibt es zweimal, Grund dafür in den Kommentaren.

    1
    „Hast du die beißenden Türklinken versteckt?“
    „Ja.“
    „Hast du die ausrastenden Teekannen weggesperrt?“
    „Ja...“
    „Hast du die Gestalt-verändernden Schlüssel weggeräumt?“
    „Jaah!“
    „Hast du schreienden Löffel-“
    „Ich habe alle Anti-Muggel-Artefakte weggeräumt, JAAH!“
    Genervt gehe ich in Gedanken noch einmal die Verstecke durch.
    Die Türklinken in die Teekannen gestopft, welche ich fest zusammengebunden unter meine Zaubertrank-Kessel gemischt hatte. Schlüssel in die Umschläge meiner Schulbücher. Die Löffel, mit einem Schweigezauber belegt und in die Innentasche einer meiner Umhänge gestopft.
    Wie immer in den Sommerferien hänge ich bei Burgin&Burkes fest. Doch seit einige, andere Landeninhaber von Hausdurchsuchungen berichtet haben, läuft hier alles deutlich legaler.
    Im Schneidersitz auf der Ladentheke gemütlich gemacht, beobachte ich misstrauisch das düstere Treiben auf der Gasse draußen.
    Ein Zauberer, der mir irgendwie entfernt bekannt vorkommt, betritt den Laden.
    Ich bleibe regungslos sitzen. „Kann ich ihnen helfen?“
    Neugierig, aber auch misstrauisch mustere ich die roten Haare. Und auch das Gesicht errinnert mich an jemanden…
    Der Mann blickt sich um. „Arbeitest du hier?“ „Was wollen Sie?“ Der Zauberer seufzt. „Ein paar Fragen stellen und mich..ein wenig umsehen.“
    „Sie erinnern mich an jemanden. Ich will ja nicht unhöflich sein, aber sind sie Mr Weasley?“ Der Mann blickt mich überrascht an. „Ja, aber woher weißt du das?“
    „Ich kenne ihren Sohn Ronald. Also, kennen ist etwas übertrieben.. Egal. Sie sind also wegen einer Hausdurchsuchung hier?“ Weasley rückt seine schief sitzende Brille zurecht. „Ich bin von der Abteilung für Muggelrechte und-“ „Das ganze Zeug wegen den Muggeln. Soso. Was glauben sie denn, was sie hier finden werden?“
    Ich werfe einen nervösen Blick über die Schulter. Wo bleibt denn Burgin?
    Da er nicht kommt, gehe ich wieder in die Offensive mit dem Muggel-Beauftragten.
    „Nur weil das ein schwarz-magischer Laden ist, heißt das gleich illegal, oder wie? Wissen sie, manche Leute sammeln sowas, weil es sie interessiert. Und das ist nicht verboten!“
    Weasley hebt abwehrend die Hände. „Ist nur eine Vorsichtsmaßnahme. Also..“ „Na dann suchen Sie mal. Viel Spaß.“
    Als endlich Burgin aus dem Hinterzimmer kommt, überlasse ich ihm den Weasley und ziehe mich zurück. Hoffentlich findet der Typ nichts.

    „Hast gut gemacht“ sagt Burgin eine halbe Stunde später, nachdem der Weasley wieder verschwunden ist. „Ich weiß.“
    Bugin verschließt die Tür. „Heute kommt sowieso niemand mehr.“
    Da hat er Recht, ein blasser Mond hat sich bereits über die Winkelgasse geschlichen. An sich könnte ich auch in einem ganz normalen Bett schlafen, aber in den letzten drei Wochen habe ich die Angewohnheit entwickelt, es mir hinter dem Tresen mit einer Decke gemütlich zu machen. Dort bin ich näher an dem, was ich am ehesten als Zuhause bezeichnen könnte.
    Schrumpfköpfe, Giftflaschen und magische Skulpturen bilden vielleicht ein seltsames Heim, doch es ist realer, als das Haus, das ich seit 3 Jahren nicht mehr gesehen habe.
    Ich schließe die Augen, um in einem nicht sehr traumlosen Schlaf zu versinken…

    „Ich habe einen Auftrag für dich.“
    Voldemort war noch nie ein Meister im Smalltalk. Wie so oft stecke ich in dem Haus meiner Vorfahren fest…
    Ich unterdrücke ein Seufzen. Die Aufgaben für mich sind nie sonderlich spannend.
    „Mit wem soll ich mich diesmal anfreunden? Was soll ich jetzt herausfinden? Außerdem habe ich Ferien.“
    „Die Sache ist zu groß, um es hier im Traum zu besprechen.“
    Ich horche auf. Das ist mal etwas ganz neues. „Ach ja? Und wo sonst?“
    „Du musst nach Little Hangleton kommen. Frage nach dem Riddle-Haus, wenn du es nicht selbst findest. Ich bin dort.“
    „Was! Du hast doch nicht mal einen eigenen Körper!“
    „Beinahe… Komm sofort.“
    Und dann bin ich wach.

    Weil man Voldemort nicht warten lassen sollte, mache ich mich wirklich fast auf den Weg.
    Das einzige, was ich noch mache, ist, mich um zu ziehen und einen kleinen Zettel zu hinterlassen. Burgin stellt nie viele Fragen, noch ein Vorteil der Nocturngasse.

    Muss weg, bin aber nicht sicher wann ich wiederkomme. Könnte morgen früh sein, oder auch erst in ein paar Tagen.

    Zu schade, dass ich nicht weiß, ob dieses Riddle-Haus einen Floh-Pulver-Anschluss hat. Soweit ich weiß, ist Little-Hangleton fast 300 Kilometer entfernt. Was tut man nicht Alles für etwas aggressive Verwandtschaft?
    Da mir keine andere Idee kommt, noch Little Hangleton zu gelangen, tue ich etwas, was ich seit über drei Jahren nicht mehr getan habe: Ich öffne meinen Koffer, und krame von ganz unten etwas Muggelgeld heraus. (Ich bin nicht so ganz vertraut mit der englischen Währung, also sorry dass ich hier keine Zahlen nenne:))
    Ich zähle es. Könnte gerade so reichen.

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