Panem - Die 1. Hungerspiele

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1 Kapitel - 1.016 Wörter - Erstellt von: Luna Tiara - Aktualisiert am: 2016-04-28 - Entwickelt am: - 2.140 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir konnten einige Jahre in Frieden leben... Doch die Tochter von Snow macht uns einen Strich durch die Rechnung! Mithilfe brutaler Angriffe, Atombomben und ihren Anhängseln schaffte sie es, die Rebellen zu töten... Und nun sind von ehemals dreizehn Distrikten nur noch zehn übrig und die Hungerspiele sollen wieder eingeführt werden...

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Als ich aufwache, ist es bereits elf Uhr, das verrät mir ein Blick auf die Standuhr, die an der Wand lehnt. Langsam setze ich mich auf und strecke mi
Als ich aufwache, ist es bereits elf Uhr, das verrät mir ein Blick auf die Standuhr, die an der Wand lehnt. Langsam setze ich mich auf und strecke mich, um die Müdigkeit aus meinen Gliedern zu vertreiben. Mein Verstand sagt mir, dass ich mich schleunigst beeilen sollte, damit ich ja nicht zu spät komme, was eine Runde Foltern bedeuten würde. Darauf bin ich jetzt nicht wirklich scharf, aber da die Ernte erst um halb eins beginnt, werde ich mir Zeit lassen. Gestern wurden alle Bewohner von meinem Distrikt, Distrikt 7 dazu gezwungen, alle fünfundsiebzig Hungerspiele anzuschauen. Die Bewohner der anderen neun Distrikte vermutlich auch. Man hat uns erzählt, eine gewisse Katniss Everdeen aus dem ehemaligen Distrikt 12 habe mit einigen anderen gegen den früheren Präsidenten, Präsident Coriolanus Snow und das komplette Kapitol rebelliert und auch gesiegt. Somit wurden auch die Hungerspiele abgeschafft. Doch die Tochter von C. Snow, Mayley Snow, hat es geschafft, Katniss und alle anderen Rebellen umzubringen, was sie kostbare Distrikte und jede Menge Atombomben gekostet hat. Zu dieser Zeit war ich noch nicht auf der Welt. Und jetzt sollen die Hungerspiele wieder eingeführt werden, noch brutaler, noch grausiger und wie Snow immer sagt: Noch viel fantastischer. Niemand hat eine Ahnung wie sie ablaufen werden oder was groß daran verändert wird. Die meisten aus unserem Distrikt kennen den Ablauf der Hungerspiele erst seit gestern Abend. Und ich finde sie einfach nur schrecklich.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie Kinder einander umbringen und nur einer danach mit einem Haufen Geld zu seinem Distrikt zurückkehren kann. Die meisten mit einer verrotteten Seele und einem Trauma. So jedenfalls stelle ich mir das vor.
Ich steige aus meinem Bett und trete frustriert gegen die Wand. Früher war es doch schon brutal genug, wieso dieses ganze Desaster noch einmal?
»Oh, endlich bist du aufgewacht«, höre ich die helle, fröhliche Stimme meiner großen Schwester und sehe auf. Da steht sie, perfekt aussehend mit hübschen, hellblonden Haaren und dunkelgrünen Augen, in ein tiefrotes Kleid gehüllt. Umwerfend. Was man von mir leider nicht behaupten kann.
»Sieht so aus«, gebe ich zur Antwort, da ich nicht weiß, was ich sonst sagen kann.
Luana, meine Schwester, lächelt warm und ich schlucke. Mir wird erst jetzt klar, dass sie gezogen werden kann. Dann muss sie in die Arena und ich sehe sie nie wieder. Oder auch anders herum, dann muss ich in die Arena und sie sieht mich nie wieder. Wir beide haben nicht die geringste Chance zu überleben, falls wir tatsächlich gezogen werden.
»Hey, mach dir keine Gedanken. Wir beide werden nicht gezogen, ganz bestimmt. Es gibt noch Hunderte andere Kinder im Distrikt, wieso dann ausgerechnet du oder ich?«, reißt mich Luana aus unschönen meinen Gedanken. Ich kann nur stumm nicken und sie fährt fort: »Trotzdem, mach dich lieber mal fertig, du hast nur noch eine Dreiviertelstunde Zeit.« Meine Mundwinkel zucken leicht und ich nicke abermals bevor ich ins Bad husche. Wieso hat Snow nicht bis zu meinem Tod warten können, bis sie die Distrikte mit Atombomben bombadiert? Langsam gehe ich den schmalen, kurzen Flur entlang und komme nach einer gefühlten Ewigkeit endlich im Bad an. Und das, was ich dort drinnen im Spiegel sehe entmutigt mich noch mehr. Meine hellbraunen Haare sind so verwuschelt, dass ich ungefähr eine halbe Stunde brauchen werde um sie einigermaßen gut zu frisieren und unter meinen tiefblauen Augen schimmern dunkle Augenringe. Super, ich seh aus wie ein Zombie.
Das hier krieg ich nicht in einer Millionen Jahre hin, glaubt mir.
»Soll ich dir helfen Lou?«, höre ich die noch einmal die Stimme von Luana. Anscheinend hat sie telepathische Kräfte oder so etwas. »Ähm... Ja?«, rufe ich zurück, und nach wenigen Sekunden steht sie mit einem Kamm neben mir. »Gegen die Augenringe hab ich nichts aber deine Haare müsste ich hinbekommen«, sagt sie mehr zu sich selber als zu mir. Also beschließe ich, sie einfach machen zu lassen und den Mund zu halten. Während sie mir meine Haare entwirrt, sehe ich gedankenverloren aus dem Fenster. Draußen ist keine Menschenseele zu sehen, was an sich eher ungewöhnlich ist. Das habe ich noch nie erlebt, doch das ist wahrscheinlich ab jetzt jedes Jahr so. Jedes Jahr an diesem einen, gefürchteten Tag.
Und dann, nach gefühlten Stunden ist meine Schwester endlich mit mir fertig, und ich muss zugeben, ich habe die Ähnlichkeit zum Zombie verloren. Meine Haare hat sie mit einem Band locker nach hinten gebunden und dadurch wirken die Augenringe weniger gruselig. Eher mysteriös, wenn man es so sagen darf. Aber vor allem so, als hätte ich zu wenig geschlafen.
»Na, wie findest du es?«, fragt Luana mich triumphierend grinsend. »Ich finde es wirklich klasse und schulde dir auf ewig etwas, aber wenn wir uns nicht beeilen werden wir gefoltert«, antworte ich knapp, da ich gemerkt habe, wie die Straßen sich langsam füllen.
»Oh. Ich hol schnell noch Mum«, sagt Luana etwas verwirrt, und ist in der nächsten Sekunde verschwunden. Ich muss seufzen und husche dann ebenfalls hinaus.
Geduldig warte ich im Flur auf Luana und Mum, und als sie endlich erscheinen meine ich: »Na dann kann es ja losgehen!«
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Panem - Die 1. Hungerspiele
Panem - Die 1. Hungerspiele
Wir konnten einige Jahre in Frieden leben... Doch die Tochter von Snow macht uns einen Strich durch die Rechnung! Mithilfe brutaler Angriffe, Atombomben und ihren Anhängseln schaffte sie es, die Rebellen zu töten... Und nun sind von ehemals dreizehn Di...
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2016-04-25
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Die Tribute von Panem

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Julimaus ( 90448 )
Abgeschickt vor 220 Tagen
Echt cool mach weiter!!!!
Cashmire ( 18646 )
Abgeschickt vor 228 Tagen
Die Tochter von Snow wurde genau deswegen getötet steht auch im buch
Clary ( 93875 )
Abgeschickt vor 246 Tagen
Bitte schreib weiter!!!
Luna ( 58094 )
Abgeschickt vor 287 Tagen
Na ja ist halt er der Anfang,nutze doch noch ein paar mehr Adjektive, dann wirkt es anschaulicher! Sonst sehr gut!
Du kannst ja auch mal mit mehr Nebensätzen arbeiten!
Aber für den Anfang schon sehr gut!
Fleur ( 91752 )
Abgeschickt vor 293 Tagen
Klingt gut! Schreib bitte schnell weiter
Charity ( 80868 )
Abgeschickt vor 382 Tagen
Klingt spannend! Bitte schreib weiter,