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Dieses Gefühl...

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42 Kapitel - 8.181 Wörter - Erstellt von: Shirade - Aktualisiert am: 2016-04-26 - Entwickelt am: - 903 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dies ist eine Geschichte die ich mit meiner Freundin schreibe, ich werde hier eine kurze Erklärung schreiben, da ich schlecht in so etwas bin, könnte es sein dass es Spoiler enthält.

Liz war 15 und wechselte auf eine neue Schule, da ihre Eltern umgezogen sind. Sie war ziemlich Anti-sozial und schüchtern, fand aber trotzdem ziemlich schnell Freunde, aber dieser Junge da...

...Senpai...

(Yandere Jordan/der Junge/Senpai)
(Dandere Liz/Ich)

Die Geschichte meiner Freundin, aus der Sicht von dem tollen Yandere-Jordan werde ich später noch verlinken, sobald sie es auch veröffentlicht hat.

    1
    Steckbrief

    Name: Liz Johnson
    Alter: 15
    Haarfarbe: Blond
    Augenfarbe: Hazel
    "Dere"-Typ: Dandere
    Status: Lebend
    Geburtsdatum: 15.03.2000
    Geschwister: Keine

    Größe: 1,65m
    Gewicht: 49kg
    Lieblingsfarbe: Blau
    Lieblingsessen: Spaghetti bolognese
    Lieblingsmusik: Ruhige Lieder, Electro
    Lieblingslied: Alone (Hatsune Miku)
    Lieblingstier: Katze

    Hobby(s): Spazieren gehen
    Mag nicht: Lärm, laute Musik
    Mag: Stille, Natur, Tiere

    Persönlichkeit: Sie ist ziemlich schüchtern und anti-sozial. Sie findet es schwer Freunde zu finden, da sie einfach angst hat was andere über sie denken könnten. Außerdem ist sie ziemlich ruhig und träumt gerne vor sich hin.

    Einleitung: Eigentlich war sie ein einziges Chaos. Liz war 15 als sie auf diese neue Schule kam. Anti-sozial und schüchtern wie sie war, konnte sie selbstständig keine Freunde finden. Trotzdem bekam sie diese, auch wenn diese in ihrer Sicht keine Freunde für sie waren. Meistens waren es nur Jungs die ihre Art süß fanden. Ebenfalls war sie mega tollpatschig. Doch diese Jungs konnten sie aber immer aufmuntern und manchmal sogar zum Reden bringen. Damit bekam sie ihre ungewollten Freunde, doch darf Liz's Leben weiter so ruhig und 'normal' verlaufen?

    2
    Der Wecker klingelte und ich öffnete verschlafen meine Augen. Müde stand ich auf, schlenderte zu meinem Schrank und kramte ein hellbraunes Kleid heraus, welches mir bis zu den Knien ging. Schnell zog ich mich um und ging langsam zum Esszimmer.

    3
    "Morgen... Mama", murmelte ich und setzte mich auf einen Stuhl. Ein schlichtes Knäckebrot mit Hüttenkäse und Marmelade drauf, lag auf meinem Teller. Zum trinken bekam ich wie immer einen leckeren warmen Kakao. "Guten Morgen Liz", antwortete meine Mutter freundlich. Mein Vater war bereits bei der Arbeit. Ich konnte ihn nicht oft sehen, aber er war trotzdem ein sehr netter Vater. "Hast du gut geschlafen?", fragte meine Mutter mich und ich nickte bloß. Ich redete nie viel, nicht einmal mit meiner Mutter. Jetzt musste ich auch noch auf diese neue Schule wechseln. Ich aß auf, putzte mir schließlich noch die Zähne, kämmte meine langen blonden Haare, schnappte mir meine Haargummis und machte mir diese leichten Zöpfe, legte mein Haar vorne auf meine Schulter. Schließlich zog ich mir noch meine Schuhe an. Gestern fing erst der Sommer an, daher dachte ich das ich wohl keine Jacke brauchte. 'Damit sollte ich fertig sein', dachte ich und schnappte mir meine Schultasche, kramte meine Busfahrkarte raus und lief aus dem Haus, zur Bushaltestelle.

    4
    Bei der Bushaltestelle angekommen kramte ich meinen MP3-player heraus, steckte mir die Ohrstöpsel in's Ohr und begann Musik zu hören. Neugierig musterte ich die anderen Leute, welche an der Bushaltestelle standen und laut vor sich hinredeten. Leicht gelangweilt schaute ich einfach auf den Boden, 'hoffentlich errege ich keine Aufmerksamkeit.' Ich schaute wieder nach oben und sah einen Jungen mit schwarzen Haaren und ein Paar roten Strähnen im Haar, außerdem hatte er ziemlich giftgrüne Augen. Er lief zu einer Gruppe, scheinbar seine Freunde. Er wirkte mega freundlich und lachte die ganze Zeit.

    5
    Nach einer Zeit kam endlich der Bus und alle drängelten sich in den Bus. Ich wartete bis als letztes, als das Gedrängel aufhörte stieg ich endlich auch in den Bus und bekam nur noch einen Stehplatz. Die meiste Zeit beobachtete ich nur ein paar Leute oder hörte mir ein paar Lieder an. Im Bus war es ja sogar noch lauter als bei der Bushaltestelle... Ich schloss meine Augen und lauschte der Musik. Nach einer Zeit bemerkte ich dass der Bus zum Stehen kam und die Türen sich öffneten. Ich machte meine Augen auf und stieg ebenfalls aus dem Bus. Langsam machte ich mich auf den Weg durchs Schultor, in das große Schulgebäude und suchte nach dem Sekretariat.

    6
    Dort angekommen, klopfte ich zögerlich und ein "Herein" ertönte. Vorsichtig öffnete ich die Tür und trat in ein mittelgroßes Zimmer ein. Eine mittelgroße Frau mit langen braunen Haaren saß auf einem Drehstuhl und musterte mich. "Ähm...I-ich... bin Liz...Johnson. Sie... müssen die... Rektorin sein...", murmelte ich schüchtern. Die Frau nickte. "Ach, du bist ja gerade erst hierher gewechselt, richtig? Dein Klassenzimmer ist im 3. Stock, Klassenzimmer der 9b. Dein Lehrer ist Herr Schmidt. Ich wünsche dir einen tollen Aufenthalt an unserer Schule." Ich nickte. "D-danke..." Ich drehte mich um, öffnete die Tür und verschwand im Flur. 3. Stock also und 9b. 'Hoffentlich kann ich mir das merken', dachte ich mir und suchte nach den Treppen. Diese gefunden, stieg ich sie hoch und suchte anschließend nach meinem Klassenraum. Als ich auch diesen gefunden habe, atmete ich tief durch und trat ein.

    7
    Viele Leute starrten auf einmal zu mir. Ein Herr mittleren Alters schaute ebenfalls zu mir, dieser musste 'Herr Schmidt' sein. Vorsichtig lief ich auf den Lehrer zu. "H-hallo...Ich bin Liz Johnson... I-ich bin neu in der... Klasse...", stotterte ich. Der Lehrer nickte. "Das ist schön", Die Klingel unterbrach den Lärm in der Klasse und es wurde ruhiger, "Wie wäre es wenn du dich der Klasse vorstellst?" Ich nickte leicht und stellte mich vor die Tafel. "Hallo... I-ich bin Liz... Johnson. Ich... hoffe wir kommen... Gut miteinander aus..." - "Liz ist gerade umgezogen und hatt auf unsere Schule gewechselt, seid nett zu ihr", der Lehrer zeigte auf den Platz neben einem braunhaarigen Mädchen, "Du kannst dich dort hinsetzen." Ich nickte und setzte mich auf meinen Platz. Der Unterricht begann, erste Stunde Mathe. Ich passte die ganze Stunde eigentlich nicht auf, kritzelte meinen Block voll oder tagträumte. Mir fiel auf das der schwarzhaarige Junge von der Bushaltestelle in meiner Klasse ist... In der zweiten Stunde hatten wir dann noch einmal Mathe, ich entschloss mich wenigstens halb zuzuhören. Schließlich gongte es zur Pause. Die anderen drängelten sich so schnell wie möglich aus dem Raum und verschwanden auf dem Schulhof.

    8
    Ich ging ebenfalls auf den Schulhof und stellte mich an einen Baum. Ich aß mein Pausenbrot und beobachtete ein bisschen die anderen Leute. Ich sah auf und sah plötzlich wie der schwarzhaarige Junge auf mich zulief. Er lächelte mich freundlich an. "Hey! Na, alles klar?", sagte er. Ich starrte ihn kurz an. "Hallo...", murmelte ich, "...Ja" - "Wie heißt du eigentlich, wenn ich fragen darf?" Kurz schaute ich ihn an. 'Habe ich mich nicht eben vorgestellt', dachte ich mir, doch antwortete nur mit: "...Liz..." Er lächelte. "Ahh... Schön dich kennenzulernen, Liz. Ich bin Jordan! Wie gefällt es dir bis jetzt hier so?" Ich schwieg kurz und er steckte seine Hände in seine Hosentaschen. "...Ganz gut...", antworte ich bloß. Er wirkte mir jetzt schon zu fröhlich. Jordan grinste. "Erzähl' mir was von dir, wie alt bist du?" - "15", murmelte ich. 'Was möchte er eigentlich von mir?' Eigentlich sah er ziemlich freundlich aus, aber für mich -zu- freundlich. Er lächelte schon wieder. "Ich bin 16, hehe. Was machst du so in deiner Freizeit?" - "Spazieren... Gehen", antwortete ich nur und starrte nun auf den Boden. 'Warum fragt er mich denn jetzt so aus?', "Sag mal Liz, magst du dich vielleicht zu uns setzen? Das macht denke ich mehr Spaß als hier rumzustehen und nichts zu tun. Es ist besser neue Leute kennenzulernen." Ich sah auf und überlegte kurz. Dann nickte ich. "Toll! Komm mit!", sagte er und lief zu ein paar anderen Leuten, ich folgte ihm still. Ein Junge sprang auf, als er mich sah. "Hallo Liz! Ich bin Andy!" 'Huff, was ist mit dem falsch' Ich musterte die anderen, zwei Mädchen, welche sich mir als Aly und Julia vorstellten und ein weiterer Junge, welcher Nicklas hieß. "Hallo", murmelte ich nur. 'Gott sind die lauten Leute.' Julia schaute mich plötzlich mit großen Augen an. "Hey Liz, sag mal was sind so deine Hobbys? Also ich gehe gerne schwimmen! Und du?" Sie sah mich ziemlich erwartungsvoll an. "...Ich zeichne gerne...", antwortete ich. Andy begann laut zu lachen. 'Was zur Hölle?' Er wirkte mir jetzt schon wie ein voller Idiot. "Cool! Du musst mir unbedingt mal was zeichnen, okay!" Er schien richtig zu strahlen. "Okay...", antwortete ich bloß. 'Gott nervt der mich jetzt schon.' Die ganze Zeit laberten diese Leute mich voll, 'wie kann man so aufdringlich sein?' Was ich bemerkte war, dass Jordan ziemlich ruhig war die ganze Zeit. Als nach einer Zeit endlich die Glocke läutete, sprang Andy auf und stellte sich neben mich, laberte mich voll mit irgendwelchen Sachen aus seinem Leben und lachte die ganze Zeit. Der nervte mich so ab... Aber ich lächelte einfach leicht. Im Klassenzimmer angekommen wurde ich Andy endlich los und setzte mich auf meinen Platz neben Aly.

    9
    Dritte Stunde, Deutsch. Ich hörte mal ausnahmsweise zu, da ich Deutsch eigentlich ganz mochte. Ich sah mich etwas um, ich bemerkte das Jordan eingeschlafen war. Nach einer Zeit bekam ich doch langeweile und zeichnete etwas, wie immer zeichnete ich einfach das was mir einfiel, ich war völlig abwesend und erst die Schulglocke lies mich aus meiner Trance erwachen. Ich starrte auf das Papier. 'Was hab ich denn da gezeichnet?' Erst jetzt bemerkte ich es, ich hatte Jordan gemalt. Schnell drehte ich meinen Block um, so das niemand das Bild sehen könnte. Gott, wär das Peinlich wenn das jemand gesehen hätte.

    10
    Vierte Stunde, Religion. Ich mochte wirklich alles, nur Religion brachte mich zum Ende. Ich fand das so unendlich langweilig. Ich drehte meinen Block wieder um und starrte auf das Bild von Jordan. 'Warum male ich ihn?' Plötzlich merkte ich wie Aly auf meinen Block sah. Sofort drehte ich ihn so schnell wie möglich wieder um. Aly zog mir den Block weg und sah das Bild lächelnd an. "Ist ja richtig hübsch!", flüsterte sie mir zu und kicherte leicht. Ich schwieg und lief leicht rot an, scheiße. Ich riss ihr den Block wieder aus der Hand und steckte ihn in meine Tasche. Ich starrte auf den Tisch. Aly knuffte mir in die Seite. "Haha, ist doch normal das du auf ihn stehst, auf ihn steht jedes Mädchen. Ist ja auch der beliebteste Junge der Schule!" - "Ich stehe nicht auf ihn...", murmelte ich bloß. 'Gott wie erkläre ich ihr das nur...', "Ja ja", sagte sie und lächelte. Der Rest der 4. Stunde verlief ziemlich langweilig.

    11
    Die Schulglocke klingelte wieder und ich stand auf. Aly lächelte mich an. "Willst du dich wieder mit zu uns stellen?" Na toll, jetzt verkuppelte sie mich mit ihm. Ich schüttelte mit dem Kopf. "Nein...Ich will jetzt allein sein..." Ich lief auf den Schulhof und stellte mich wieder unter denselben Baum wie eben. Aus meiner Tasche kramte ich meinen MP3-player, hörte wieder Musik. Nach einer Weile sah ich Andy auf mich zulaufen. 'Oh man, was jetzt?' Ich zog mir ein Ohrenstöpsel aus dem Ohr und schaute ihn etwas verwirrt an. "WAS SOLL DENN DAS? WARUM TUST DU MIR DAS AN?", heulte er und schaute mich an. 'Ach, Aly muss erzählt haben das ich Jordan gemalt habe', "...Ich stehe nicht auf ihn...", sagte ich leicht genervt. Er nahm meine Hände. "Wirklich?", fragte er verdutzt und lächelte mich hoffnungsvoll an. Ich nickte. "Aber... Dich mag ich... Auch nicht." Man sah sofort wie ein deprimierter Blick sich in seinem Gesicht breit machte. 'Heul nicht', dachte ich mir aber das konnte ich nicht sagen. Die Schulglocke läutete wieder und ich ging einfach weg. Andy verfolgte mich zwar die ganze Zeit und versuchte mich vollzulabern, aber ich ignorierte ihn einfach.

    12
    Fünfte Stunde, Sport. Ich ging mit der Klasse zur Sporthalle, zog mich in der Umkleide um und machte Sport mal mit. Wir spielten Fussball, nichts spannendes. Nach der Stunde zogen wir uns wieder um und die Mittagspause begann.

    13
    'Was mache ich jetzt eine ganze Stunde?' Ich überlegte kurz und entschied mich dann in den Aufenthaltsraum zu gehen. Dort angekommen, setzte ich mich auf einen Stuhl und begann wieder Musik zu hören, 'was anderes kann ich ja nicht machen'. Plötzlich kam ein schwarzhaariger Junge mit sehr strubbeligen Haaren auf mich zu. Ich zog einen Ohrstöpsel heraus und sah ihn verwirrt an. "Hey süße, was sitzt denn hier so alleine...Ich bin Alex! Willst du dich nicht mit zu uns setzen?" Ich starrte ihn ziemlich verwirrt an und schüttelte dann mit dem Kopf. "Warum denn nicht? Ich hab noch nie ein so süßes Mädchen gesehen, warum sitzt du denn hier so alleine?" Ich kannte diese Jungs, natürlich wusste ich längst was er wollte... nur ich bin kein Mensch der Leute einfach wegschicken kann. "L-lass mich allein...", murmelte ich und starrte auf den Tisch. Alex seufzte aus. "Willst du mir denn jetzt schon 'nen Korb geben?", wieder seufzte er, "Diese Mädchen haben heutzutage echt keine Manieren..." Keine Manieren? Seit wann spricht man einfach jemanden an den man nicht kennt und flirtet mit demjenigen? Er winkte mit der Hand und zwei weitere Jungs stellten sich neben ihn. Ich schaute mich um und sah wie Jordan durch die Tür hereinkam. Dieser sah kurz zu uns, ging dann nach hinten und setzte sich auf ein Sofa. "Wo schaust du hin, hier spielt die Musik!", rief einer der Jungs neben Alex. Ich drehte meinen Kopf zurück und starrte unsicher auf den Tisch. "L-lasst mich allein...", flüsterte ich. Alex beugte sich zu mir herunter. "WAS HAST DU GESAGT? ICH KANN DICH NICHT HÖREN!", schrie er durch den halben Raum. Ich schwieg und zuckte leicht zusammen. "Red mit mir, schlampe", sagte er spöttisch und schnipste mir gegen die Stirn. Langsam merkte ich wie sich Tränen in meine Augen zwängten und ich starrte zurück auf den Tisch. "G-geht weg...", stotterte ich unsicher und zitterte leicht, "Lasst...mich allein..." - "Pff, du bist langweilig, weißt du?", lachte einer der Jungs und zog mir an einem meiner Zöpfe, "Aber schon ganz süß..." Alex lachte ebenfalls. Meine Sicht wurde unscharf wegen der Tränen und ich schloss immer wieder meine Augen. Plötzlich hörte ich Jordan's Stimme. "Darf ich fragen was das hier werden soll?" Vorsichtig sah ich auf und sah Jordan wie er uns anschaut. "Was willst du denn?", fragte Alex. Jordan seufzte. "Ich will das ihr euch von ihr verpisst, überhaupt, seit wann geht man so mit Mädchen um? Hör zu, wir können das hier ganz friedlich klären und ich will es dir nicht noch einmal sagen. Verpisst euch." Jordan sah ziemlich sauer aus. 'Man, jetzt ziehe ich ihn hier auch noch mit rein', Alex versucht Jordan ins Gesicht zu schlagen, aber dieser duckte sich kurz und schlug Alex mit dem Ellbogen in die Magengegend. Alex würgte und fiel auf die Knie. "D-du Wichser", sagt er leise. 'Was macht Jordan da nur?', er grinst. "Danke, gleichfalls." Die anderen zwei Jungs sahen den am Boden liegenden Alex geschockt an. "Was hast du getan, du Arschloch?", schrie einer und viele Leute richteten ihre Blicke auf uns. Jordan seufzte. "Wollt ihr jetzt gehen?", fragte er genervt, doch der andere Junge schrie auf. "ALS OB ICH JETZT DEN SCHWANZ ENZIEHE." Er versuchte Jordan mit seinem Bein zu treten 'Aufhören...', aber verfehlte knapp. Jordan schnappte nach dem Bein und zog es schwungvoll nach oben, er knallte mit dem Kopf auf dem Boden und stöhnte schmerzvoll auf. Der Junge der jetzt noch stand legte Jordan seinen Arm von hinten um den Hals und versuchte ihm die Luft abzuschnüren. Jordan biss ihm in den Arm, welcher reflexartig losließ. Jordan drehte sich um und schlug ihm mit seiner Faust in's Auge. Mit seinem Bein trat er ihm in den Bauch, er schleuderte ein wenig zurück und knallte mit dem Rücken gegen den nächsten Tisch. Ich wischte mir vorsichtig die Tränen weg... 'Warum tut er das für mich?', Jordan stöhnte genervt auf und lies seine Finger knacksen. Viele starrten ihn nun erschrocken an. "...Du D-Dreckskerl...", keuchte Alex welcher neben Jordan auf dem Boden saß. Kurz passierte nichts, doch dann warf sich Alex an sein Bein. Jordan kickte ihm mit dem anderen Bein in die Schulter. "Alter, beruhig' dich mal, oder willst du im Krankenhaus landen?" Er seufzte auf und sah mich an. "Alles okay?", fragte er. Ich nickte bloß und wischte mir die Tränen aus dem Gesicht. "D-danke...", flüsterte ich. Wieder seufzte Jordan und die Tür öffnete sich. Andy kam breit lachend hereinspaziert. 'Oh nein...', "Heyy Jordan! Sagmal hast du Liz gese-", Er hielt inne und blickte durch den Raum, "Was ist denn hier passiert?" Er lief zu Jordan herüber. "Keine Ahnung, die hatten Streit und haben sich gegenseitig die Köpfe eingeschlagen", er lachte, "Ich geh' Lehrer holen." Er ging aus dem Aufenthaltsraum und lies mich mit Andy und den geschockten Kindern allein. Andy setzte sich neben mich. "Warum siehst du so aus als hättest du geweint! Hat dir jemand wehgetan!" Ich nickte bloß. "Wer? War es Jordan? Der kriegt eins auf die Fresse wenn ich den erwische!" Ich schüttelte mit dem Kopf und musste lächeln. "N-nein... Es waren die Typen... Die hier auf dem... B-boden liegen...", stotterte ich immer noch verwirrt, "J-Jordan hat mir nur geholfen..." Andy grollte auf. "Diese Schleimtüte!" Ich musste kichern. 'Warum hat Jordan mir nur geholfen?', "Wollte der Idiot nicht 'nen Lehrer holen? Wo bleibt denn der?" Ich zuckte mit den Schultern. Dann öffnete sich die Tür und eine zierliche, etwas kleinere Frau stand in der Tür und starrte nun auf die am Boden liegenden Jungs. "Was ist denn passiert?", fragte sie und starrte uns an. Sie beugte sich zu mir herunter. "Alles okay mit dir?" Ich nickte. "Willst du mir erzählen was passiert ist?" Ich überlegte kurz. Ich konnte Jordan ja jetzt nicht verpetzen. Ich tippte Andy auf die Schulter. "...Los, steh... als Held da... Sag das du... mich beschützen...wolltest...", flüsterte ich ihm ins Ohr. Andy begann zu lächeln. "Frau Lenz, ich war's! Die Jungs haben Liz angebaggert und dann geärgert, ich konnte nicht mehr untätig zusehen!" 'Frau Lenz' hob eine Augenbraue und sah ein Mädchen mit dunkelblauen Haaren an. Verwirrt sah die Lehrerin sie an. "Ich dachte die drei haben..?" Das Mädchen lächelte. "Ja, Andy war auch daran beteiligt, sie haben sich um Liz gestritten und Andy hat sie dann zusammengeschlagen, weil er ebenfalls auf Liz steht." Sie grinste breit und Frau Lenz seufzte. "Achso? Na schön. Du kommst erstmal mit zur Rektorin." Andy stand auf und nickte. Er verschwand mit der Lehrerin aus dem Raum. Alex und seine Freunde standen auf und verschwanden ebenfalls aus dem Raum. Erst jetzt bemerkte ich Jordan. Das Mädchen neben ihm lachte. "Und mal wieder kommt er mit seinen dreckigen Lügen davon." Sie stieß ihm leicht in die Seite, Jordan grinste. "Ich lüge fast nie...Außerdem hat Andy was gesagt bevor ich es konnte." Er lachte und ging mit dem Mädchen nach hinten auf das Sofa. Ich stellte meinen Mp3-player wieder an, schloss meine Augen und lauschte bis zum Ende der Mittagspause der Musik. Die Klingel ertönte und ich stellte meinen Mp3-player wieder aus, packte ihn ein. Dann lief ich zurück zum Klassenzimmer, setzte mich auf meinen Platz neben Aly und der Unterricht begann erneut.

    14
    Siebte Stunde, Englisch. Da ich Englisch ziemlich mochte, entschied ich mich mal nicht die ganze Stunde zu zeichnen, meldete mich sogar 1-2 mal und redete ein bisschen mit Aly.

    15
    Achte Stunde, noch einmal Englisch. Diese verlief eigentlich ziemlich ähnlich wie die vorherige, also nichts spannendes.

    16
    Als die letzte Stunde endlich vorbei war schnappte ich mir meine Schulsachen und ging aus dem Schulgebäude. Ich suchte nach dem Auto meines Vaters, stieg ein und lächelte ihn fröhlich an. "Na? Wie war der erste Schultag hier?" Ich zuckte mit den Schultern. "Ganz... Okay denke ich...", antwortete ich bloß. Er nickte und fuhr los, Zuhause angekommen begrüßte ich meine Mutter und begann mal wieder von vorne meine Sammlung von Büchern durchzulesen. Ich merkte gar nicht wie schnell die Zeit verging und musste auch öfters an meine Zeichnung denken. Zum Abend hin zog ich ein schlichtes Nachthemd an und kuschelte mich unter meine Decke, schlief ein.

    17
    ~Eine Woche später~

    Die Woche verging und ich bekam ein Paar ungewollte Freunde. In letzter Zeit musste ich immer mehr an Jordan denken und er will einfach nicht aus meinem Kopf raus. Immer öfter zeichnete ich ihn ungewollt und wurde rot wenn ich ihn sah. Aber sonst war die Woche eigentlich ganz langweilig. Ich schaffte es immer mehr mich den anderen zu öffnen, halt außer wenn Jordan da war, da mir dann einfach die Worte wegblieben.
    ...'Senpai'...

    18
    Wecker klingelte, ich musste aufstehen. Na ja, ich konnte heute länger schlafen, da mich mein Vater alle zwei Wochen zur Schule fahren kann, mich dann aber nicht abholen kann. Ich setzte mich auf und lies meinen Blick durch mein Zimmer schweifen. Auf dem Schreibtischstuhl lag das frischgewaschene Kleid, welches ich auch am ersten Schultag trug, 'der Tag an dem ich Senpai kennenlernte.', Mein Herz begann schon schneller zu schlagen wenn ich nur an ihn dachte. Ich schnappte mir das Kleid, zog mich um und schlenderte die Treppen herunter. Wie immer dasselbe Frühstück und um sieben Uhr weckte ich meinen Vater damit er mich um halb 8 dann zur Schule fahren konnte. Tasche gepackt, Haare gemacht und Schuhe an. 'Dann müsste ich doch fertig sein?' Ich öffnete die Haustür und musste mit dem Fuß ein bisschen unseren Kater Moses nach hinten scheuchen, meine Mutter mochte es nicht wenn er hereinkam. Dann beugte ich mich nach unten und streichelte Moses über sein schwarzes Fell. Ich stand wieder auf, öffnete die Autotür, schmeiß meine Tasche rein und setzte mich neben sie. Mein Vater setzte sich nun auch ebenfalls in's Auto. "Na dann los! Brumm Brumm!", lachte er und der Motor des Autos sprang an. Mein Vater konnte manchmal wie ein ziemlicher Idiot wirken, da er noch immer ziemlich kindisch war, doch mich störte das eigentlich nicht wirklich. 'Ne Viertelstunde später kamen wir bei der Schule an. Andy wartete (mal wieder) am Schultor auf mich. 'Na ja, der Junge kann schon ziemlich nerven, aber viel kann ich ja nicht dagegen tun.', Ich stieg aus dem Auto und verabschiedete mich von meinem Vater. Andy lief auf mich zu. "Hey Liz! Wie geht es dir denn heute?" Ich lächelte. "Ganz gut..." Er klopfte mir auf die Schulter und lachte laut. "Das ist toll, mir geht es super!" Ich dachte nach... 'Was Senpai wohl gerade macht?' "Du, willst du mir denn nicht mal etwas malen?" Ich zuckte mit den Schultern. "Was... denn?" - "Keine Ahnung, was dir gefällt!" 'Was mir gefällt? Dann kommt doch nur wieder Senpai raus.', Ich schüttelte mit dem Kopf. "Nein...Keine Lust..." Wir gingen über den Schulhof und er meinte mir mal wieder Sachen aus seinem 'traurigen Leben' zu erzählen und lachte die ganze Zeit laut.

    19
    Beim Klassenzimmer angekommen, öffnet Andy mir die Tür. "Nach ihnen, die Dame." Ich kicherte. "...Danke" Ich ging in den Raum, hielt sofort ausschau nach Senpai. Er saß hinten an seinem Platz, mit seinen Freunden. Sofort bemerkte ich wie mein Herz begann schneller zu schlagen, mein Atem wurde etwas schneller. Fröhlich lächelnd ging ich auf die vier zu, Andy folgte mir mal wieder. "Hey", sagte ich lächelnd. Senpai starrte mich kurz etwas an und lächelte dann. "Guten Morgen." Auch Aly, Nicklas und Julia begrüßten mich freundlich. Es gongte und der Lehrer kam rein. Ich setzte mich auf meinen Platz neben Aly.

    20
    Erste Stunde, Mathe. Ich sah mich um, Senpai war gerade im Begriff einzuschlafen. Ich lächelte ihn an. Er sah süß aus wenn er schlief, was er ziemlich oft tat in Mathe. Ich zog meinen Block aus meiner Schultasche und begann ihn wieder zu zeichnen. Langsam störte es mich schon gar nichtmehr das Aly mich dabei beobachtete, wie ich Bilder von Senpai malte, sie fand es eigentlich ziemlich süß.

    21
    Zweite Stunde, wieder Mathe. Als ich nach hinten schaute, sah ich wie Julia Senpai aufweckte. Ich war schon ziemlich eifersüchtig, dass sie neben ihm sitzen konnte. Ich hörte eigentlich nur halb zu und schaute immer wieder nach hinten zu Senpai.

    22
    Die Schulglocke ertönte zur Pause. Kaum konnte ich aufstehen, rannte Andy auch schon auf mich zu. Ich stöhnte genervt auf. "Heeyy!", rief Andy mir breit grinsend zu. Senpai kam auf uns zu, mein Herz schlug schneller. Er drückte Andy einen Zettel in die Hand. "Hey Andy, ich soll dir das hier geben. Ist von Dana." Verwundert sah Andy Senpai an. "Welche Dana?" Andy enfaltete den Zettel und las ihn. Senpai lächelte. "Die hübsche da aus der zehnten mit den großen Brüsten." Andy hatte sofort ein breites Grinsen auf dem Gesicht. "Oh, verstehe. Na wenn es so wichtig ist. Bin weg. Ciao Liz, bis nachher!" Er lief sofort weg, verdammt schnell. Senpai grinste breit, ich liebte sein Lächeln. Aly schaute in Richtung Tür, durch die Andy gestürmt war. "Was war das denn jetzt?" Senpai zuckte mit den Schultern. Dann gingen wir zusammen auf den Schulhof. "Du, Jordan, Liz hat schon wieder Bilder von dir gezeichnet!" Ich starrte verlegen auf den Boden. "Achso?", fragte Senpai und wir setzten uns auf eine Bank, "Ich hab eigentlich nochnie ein Bild gesehen, dass du gezeichnet hast... Willst du mir denn nicht mal eins zeigen?" Er lächelte mich freundlich an. Ich lächelte verlegen zurück, nickte, kramte meinen Block aus der Tasche und drückte ihn Senpai in die Hand. Er machte den Block auf und lächelte, als er die Bilder sah. "Sehen ja richtig süß aus!", er drückte mir den Block wieder in die Hand. Er lächelte mich an. "Echt hübsch..." - "D-danke...", murmelte ich und steckte meinen Block zurück in meine Tasche. Den Rest der Pause, redeten wir gemeinsam, ich natürlich kaum... Wie auch in der Nähe von Senpai? Endlich gongte es wieder zur Stunde, ich sah wie Andy mit einem depremierten Blick zurück zum Schulgebäude läuft, 'diese Dana exestiert wahrscheinlich gar nicht.',

    23
    Dritte Stunde, Deutsch. Halb hörte ich zu, war ziemlich verträumt und starrte immer wieder hinter mich zu Senpai. Ich wusste nicht wirklich was mit dem Fach Deutsch anzufangen, aber ich hörte wenigstens halbwegs zu, sonst tagträumte ich nur...'Sonst ist mein Block bald voll, muss mir mal 'nen neuen kaufen.', Senpai wollte aber auch keine Sekunde aus meinem Kopf raus, ich fragte mich warum er wollte das Andy weggeht? 'Schon, er ist ein ziemlicher Idiot und mega nervig, aber so schlimm finde ich es jetzt nicht, mir jemanden auszudenken nur damit er nicht die ganze Zeit uns auf die Nerven geht.',

    24
    Vierte Stunde, Religion. Aly laberte mich die ganze Stunde zu, was mich nicht störte...Da ich Reli einfach hasste. Sonst blätterte ich im Relibuch herum, oder in meinem baldvollen Block herum.

    25
    Wieder gongte es, zur Mittagspause. Andy ging sofort auf Senpai zu. Mein Blick blieb an den beiden hängen, na ja eher gesagt an Senpai. Andy knallte wütend seine Hände auf Senpais Tisch. Julia zuckte daraufhin etwas zusammen. 'Was hat der denn?' Senpai grinste. "Andy! Na, wie lief es so mit Dana?", fragte er. Andy sah ihn verdammt sauer an. "Dana ist NICHT gekommen! Sag ihr das ich verdammt sauer auf sie bin!" Senpai lächelte. "Ach? Sie hat auch nicht ewig Zeit, vielleicht warst du einfach zu spät oder am falschen Gebäude." Andy schien kurz die Augen zu schließen, um sich damit zu beruhigen. "Da stand eindeutig A Gebäude, und ich habe mich beeilt!" Senpai seufzte aus. "Oh nein, klingt ja schrecklich. Dabei hast du dich so gefreut... Ich werde auf jedenfall mit ihr reden", er sah kurz auf die Uhr, "Hey, wenn du dich beeilst erwischst du sie vielleicht noch, sie müsste jetzt im C Gebäude in der Sporthalle sein, die letzte Stunde hatte sie Sport, wenn du dich beeilst erwischst du sie vielleicht noch." Das Andy das auchnoch glaubte, ich wusste ja das er ein kompletter vollidiot war, 'aber so dumm? Geht das überhaupt?', er sah überrascht auf. "Meinst du?" Senpai grinste schief und hob eine Augenbraue. "Ja, und wenn du 'ganz' schnell bist...", er machte eine kurze Pause, "...Dann kannst du mal durch das kleine Fenster spickeln, vielleicht bekommst du so dann mal einen kleinen... Vorgeschmack." Senpai zwinkerte ihm zu und Andy lachte (schon wieder) laut. "Danke man! Bist der Beste!" Sofort rannte er aus dem Zimmer und nun sahen ihn Julia und Aly sauer an, ich überlegte ob ich nicht auchmal zu ihm hingehen sollte... "Du hast ihm gerade geraten durch das Fenster in der Mädchenumkleide zu gucken?", sagte Julia und verschränkte die Arme vor der Brust. Senpai stand auf und seufzte. "Meint ihr die Fenster, durch die man nichts sieht weil die Sicht verschwommen ist? Ja." Aly sah auf. "Stimmt...Man sieht gar nicht durch..." Endlich ging ich auch auf die drei zu. "H-hey S-", murmelte ich, "Jordan." Dieser lächelte mich an. "Hi Liz, wohin gehst denn diese Pause?" Ich überlegte kurz. "Denke... Aufenthaltsraum... und Musik hören..." Senpai überlegte kurz. "Hm, wie wär's wenn du mit in die Stadt mal kommst? Macht bestimmt mehr spaß als die ganze Zeit im Aufenthaltsraum zu sitzen." Ich überlegte kurz, 'etwas mit Senpai unternehmen? Gerne.', Ich nickte. "Super", er sah Aly und Julia an, "Kommt ihr mit?" Aly und Julia überlegten kurz, gerade wollte Julia etwas sagen, da stieß ihr Aly mit dem Ellbogen in die Seite und zwinkerte ihr zu. "Nein, nein... Geht ihr nur allein." Senpai sah sie überrascht an, aber sagte nichts. Dann lächelte er, schaute mich kurz an und dann wieder zu Aly und Julia. "Na schön", er wandte sich wieder zu mir, "Wollen wir?" Ich nickte fröhlich, auch wenn mich der Gedanke alleine mit Senpai unterwegs zu sein leicht nervös machte. Zusammen gingen wir aus dem Klassenzimmer. "Hm, wo magst du denn hingehen, Liz?", fragte Senpai mich als wir aus dem Schulgebäude liefen, in Richtung Stadt. Ich zuckte mit den Schultern. Senpai schien kurz nachzudenken und schlug dann vor ein Eis essen zu gehen.

    26
    Bei der Eisdiele angekommen, gab Senpai mir das Eis aus und ich redete mehr als sonst und lachte ebenfalls öfters. Irgendwie schaffte ich es mehr aus mir heraus, als ich mit ihm alleine war. Jedenfalls mehr als vorher. Die Pause ging verdammt schnell vorbei, und wir mussten uns beeilen noch rechtzeitig zum Unterricht zu kommen.

    27
    Siebte und achte Stunde, Englisch. Zum Beginn des Unterrichts, schob Aly mir einen Zettel zu. 'Na, wie lief es mit Jordan?', stand drauf. Ich schmunzelte. 'Ganz gut', schrieb ich drauf und schob ihn zurück zu ihr. Sie legte ein Blockblatt in die Mitte unseres Tisches. 'Was habt ihr eig. gemacht?' - 'Wir haben ein Eis gegessen', schrieb ich zurück, 'Ebenfalls hab ich komischerweise mehr geredet' Aly lächelte kurz, aber hörte dann auf zu schreiben... Wieso, hab ich keine Ahnung. Ich schielte leicht nach hinten, in die Ecke am Fenster, zu Senpai. Sofort schlug mein Herz schneller. Ich wandte meinen Blick wieder von ihm ab und wendete dem Lehrer wenigstens meine halbe Aufmerksamkeit zu, legte meinen Kopf auf meine Hand und wow, schaffte es einzuschlafen.

    28
    Der Gong ertönte zur achten Stunde und ich wurde wach, ich hatte wirklich geschlafen? Ich sah mich um, Senpai lag mit dem Kopf auf dem Tisch und hatte seine Augen geschlossen, sah aus als würde er schon wieder schlafen, lustig. Ich sah sanft lächelnd zu ihm, es war alles wie ein einziger, wunderschöner Traum.

    29
    Wieder ertönte die laute Schulglocke und riss mich aus meinen Gedanken. Ich dachte nach, 'wie wäre es wenn ich Senpai besuche?' Fröhlich lächelnd ging ich auf ihn zu. "Du... Jordan, k-kann... ich dich... heute besuchen?", fragte ich ziemlich leise und schüchtern. Mein Herz raste und ich wusste nicht wie er antworten würde. Was mich verwunderte war, das Senpai langsam rot anlief, seinen Handrücken etwas vor den Mund hob und dann sogar verlegen zur Seite schaute, hatte ich etwas falsches gesagt? Doch dann nickte er. "Ja...klar kannst du." Er lächelte mich an und dieses Lächeln und seine Antwort brachten mein Herz zum noch schneller schlagen als es so schon tat. "Wann...wann hast du denn Zeit?", fragte ich zögerlich mit einem Lächeln im Gesicht. Senpai grinste. "Eigentlich immer." Kurz schwieg ich, dann wollte ich gerade denn Mund öffnen, als ich Andy auf uns zukommen sah, er sah ziemlich gut gelaunt aus. "Naaa? Wie geht's meiner Liz denn so?" Ich sah ihn etwas verwirrt an, er lachte sein lautes Lachen und legte mir seinen Arm um die Schulter, 'warum macht er das? Der soll mich loslassen!', Senpai stöhnte leicht genervt aus. Andy grinste breit. "Dana ist leider nicht so mein Typ, ich bleibe bei meiner Liz." Senpai sah auf. "Bei 'deiner' Liz?" Andy lachte laut auf und nickte. "Jap, Liz ist 'mein' Engel und gehört ganz alleine 'mir'." 'Man, könnte dieser Idiot mich mal langsam loslassen?', Ich sah ihn etwas unsicher an. "...Uhm...dein Arm...k-...könntest du bitte...aufhö-" Doch er unterbrach mich mit seiner lauten Lache, 'lässt der mich mal ausreden?', "Natürlich könnte ich dich umarmen mein Schatz, komm her." Ich konnte gar nicht reagieren, schon drückte er sich an mich. Ich versuchte ihn von mir wegzudrücken, 'der schnürt mir hier ja fast die Luft ab...', Senpai stand die ganze Zeit nur still da und wow... Er sah wirklich sauer aus, nach einer Weile atmete er tief ein und aus, versuchte sich wahrscheinlich zu beruhigen. Die ganze Zeit schon versuchte ich ihn wegzudrücken und gab jetzt schon ein leises quietschen von mir, weil er sich immer fester an mich drückte. Senpai zog Andy an seinem Kragen von mir weg und ich atmete erleichtert auf. Senpai fasste an meine Hand und mein Herz schlug noch schneller, ebenfalls mein Atem wurde schneller. Dann zog er mich hinter ihm her aus dem Klassenzimmer.

    30
    Wir liefen auf den Schulhof. "D-danke...", murmelte ich. Senpai nickte, während wir weiter zur Bushaltestelle gingen. "Uhm... Willst du... m-mich nicht... langsam mal... l-loslassen?" Er sah auf und lies meine Hand los. "Sorry...", murmelte er leise. Ich schüttelte mit dem Kopf. "Ist... schon okay...", antwortete ich verlegen. Nach einer Zeit kam endlich der Bus und er stieg sogar mit mir als letztes ein, normalerweise war er immer mit der erste im Bus, daher mussten wir stehen und unterhielten uns die ganze Zeit im Bus. Plötzlich bremste der Bus ein bisschen und ich fiel etwas nach vorne, direkt in Senpais Arme. Sofort lief ich rot an und mein Atem verschnellerte sich rapide. Ich ging wieder etwas zurück. "T-Tschuldigung...", murmelte ich verlegen, starrte auf den Boden. Ich sah wieder nach oben, Senpai war ebenfalls leicht rot angelaufen. "...Ist schon okay", sagte er dann und lächelte. Daraufhin musste ich ebenfalls lächeln und kicherte leise. Ich sah mich etwas um und sah Aly und Julia miteinander reden, Aly sah zu mir und zwinkerte mir zu. Ich grinste.

    31
    Der Bus hielt an unserer Bushaltestelle an und wir stiegen aus. "...D-du? Kann... kann ich jetzt schon... direkt mit zu dir?", fragte ich ihn leise und er schien kurz zu überlegen, nickte dann. "Klar", antwortete er und lächelte. Sein freundliches Lächeln brachte mein Herz mal wieder dazu so schnell zu schlagen. Glücklich lächelte ich zurück.

    32
    Wir gingen zu ihm, seine Mutter schien mir eine ziemlich fröhliche Person. Nun bei ihm, kam ich sogar noch besser aus mir raus als bei der Eisdiele, natürlich. Nun waren es ja bloß nurnoch wir zwei. Ich redete komischerweise am laufenden Bande und ich bemerkte sofort, das er ziemlich verwundert darüber war, dass ich mal soviel redete. Die Zeit verging schneller als sie sollte, und ich kam um zwanzig Uhr ungefähr erst zuhause an. Natürlich fragte mich meine Mutter direkt aus wo ich war. Fragte mich dann noch über Senpai aus, weil ich gesagt habe das ich bei ihm war. Ich zog mein Nachthemd an, ließ mich in's Bett fallen und kuschelte mich unter meine Bettdecke. Was Senpai wohl gerade macht? Mit dem Gedanken schlief ich ein.

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    Mal wieder klingelte der mir vertraute Klingelton meines Weckers. Nur mit Mühe stand ich diesmal auf, ich war fix und fertig, der Tag mit Senpai hatte ziemlich viel Spaß gemacht. Ich freute mich auf die Schule, genauer auf Senpai. Schnell zog ich mich um, lief in's Esszimmer. Ich frühstückte. "Warum so fröhlich heute, Liz?", fragte mich meine Mutter als sie meinen fröhlich lächelnden Gesichtsausdruck sah. "Ich... ich war doch gestern bei S-...", ich stockte kurz, "bei Jordan." Sie lächelte. "Stimmt!" Später um sieben Uhr weckte ich meinen Vater, putzte mir anschließend die Zähne und machte meine Haare, als letztes packte ich meine Tasche und setzte mich mit meinem Vater in's Auto. Wir unterhielten uns eine Weile und kamen um viertel vor Acht vor dem großen Schultor an. Ich sah mich um, 'die Sonne' war diesmal wohl nicht da und wartete auf mich. Ich war ein bisschen erleichtert, dass Andy nicht schon wieder direkt da war. Ich verabschiedete mich von meinem Vater und ging über den Schulhof, zum großen Schulgebäude, steuerte das Klassenzimmer an.

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    Ich öffnete die Tür zum Klassenzimmer. Ich sah mich um und erkannte sofort Senpai, Andy und co. Als Andy mich sah, rannte er direkt auf mich zu, umarmte mich. 'Was?', Er lachte laut. "Hey mein Engel, wie geht's? Jordan hat echt schlechte Laune grad!" Ich versuchte ihn von mir wegzudrücken. "...Eh...K-könn...test du... mich loslassen?", fragte ich unsicher uns sah hilfesuchend zu Senpai. Wieder lachte er laut. "Was Schatz? Ich soll dich fester umarmen, geht klar!" Er schnürte mir langsam die Luft ab und ich gab wieder ein leises quietschen von mir. 'Was versteht dieser Volltrottel an "Lass mich los" nicht?', Weiter versuchte ich ihn von mir wegzudrücken. Senpai sah kurz leicht sauer aus, grinste dann aber und drehte seinen Kopf zum Fenster, 'will er mir nicht langsam mal helfen?', Julia tippte ihm an die Schulter und sagte etwas zu ihm, was konnte ich von hier aus nicht verstehen. "A-andy... L-lass mich los...", flüsterte ich und endlich ertönte die Schulglocke, er lies mich los und ich atmete tief durch, 'endlich.', Ich lies ein genervtes Stöhnen von mir und setzte mich auf meinen Platz, der Unterricht begann.

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    Erste Stunde, Religion. 'Nicht schon wieder Religion', ich hasste Religion einfach so sehr, langweiliger ging's nicht, also zeichnete ich die ganze Stunde, starrte zu Senpai oder tagträumte. Mir fiel auf, ich konnte heute noch nichtmal mit Senpai reden, wegen diesem Idioten Andy.

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    Zweite Stunde, Biologie. Bio war noch ganz okay, also widmete ich dem Lehrer wenigstens zeitweise meine Aufmerksamkeit und flüsterte den Rest der Zeit mit Aly.

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    Der Gong ertönte, Andy kam sofort auf mich zu, laberte mich direkt voll und zog mich mit auf den Schulhof. Die ganze Pause laberte mich 'die Sonne' eigentlich nur voll und ich aß mein Pausenbrot. Dank Andy bekam ich nichtmal die Chance mit Senpai zu reden, 'was soll denn das?', Daher klingelte es schon bald wieder und ich versuchte Andy die ganze Zeit so gut wie möglich zu ignorieren, bis er im Klassenraum von mir abließ und endlich von mir wegging. Genervt seufzte ich auf, setzte mich auf meinen Platz und schon begann der Unterricht.

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    Dritte Stunde, Geschichte. Geschichte war ebenfalls das langweiligste Fach das ich mir überhaupt vorstellen konnte, aus Langeweile schnappte ich mir einen Zettel, schrieb 'Hallo' drauf und warf ihn Senpai an den Kopf, ich grinste ihn an. 'Sonst bekomme ich noch gar keine Chance ihm Hallo zu sagen.' Senpai grinste zurück, schrieb etwas drauf und schmieß ihn zurück zu mir. Ich öffnete ihn und 'Hey Liz (:' stand drauf. Ich sah kurz zum Lehrer, schloss meine Augen und dachte ein bisschen nach. Zum Glück ging die Stunde recht schnell vorbei.

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    Vierte Stunde, Musik. Am Anfang der Stunde, meldete sich Senpai, sagte dass er einen Arzttermin hätte und verschwand. Ausnahmsweise passte ich etwas auf, doch nicht für lange. Ich war von heute Morgen noch ziemlich müde, schlief ein.

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    Die Schulglocke ertönte und ich wurde langsam wach, gähnte. Andy rannte sofort auf mich zu. Ich ließ ein genervtes Seufzen von mir, schnappte meine Tasche und ging auf die Tür zu. "Heeey, Liz!", rief Andy mir hinterher und versuchte mich zu verfolgen, ich ignorierte ihn und lief auf den Schulhof, wir hatten fünfte und sechste Stunde entfall, daher machte ich mich direkt auf zum Bus, ignorierte Andy, welcher die ganze Zeit versuchte mich vollzulabern. Ich war etwas frustriert, dass Senpai nicht da war, aber scheinbar hatte er wohl nur keine Lust auf Musik. Bei der Bushaltestelle ließ Andy endlich von mir ab und ich konnte mit leichten Kopfschmerzen nach Hause laufen. 'Diese Sonne' bereitete mir schon Kopfschmerzen.

    41
    Zuhause angekommen öffnete ich die Tür und schmiss meine Tasche in den Flur. "Bin Zuhause!", rief ich meiner Mutter zu, welche in der Küche stand und Essen vorbereitete. "Warum bist du schon Zuhause? Und seit wann bist du so laut?" Ich laufe die Treppen hoch und schaue meine Mutter an. "Hatten Entfall, und ich hab ziemlich gute Laune, auch wenn mich 'die Sonne' wieder vollgelabert hat." - "Sonne?", fragte meine Mutter und lächelte mich an. Ich lachte. "So'n Typ aus meiner Klasse, der auf mich steht." Ich spielte an meinen Zöpfen herum. Sie wendete sich wieder dem Essen zu. "Sag mal deinem Vater hallo, der hat heute frei." Ich nickte und lief in's Wohnzimmer. "Hey Papa!" Ich umarmte meinen Vater, welcher auf dem großen Sofa vor dem Fernseher saß. "Hi Liz, deine Mutter hat mir erzählt, dass du dich innen Typen aus deiner Klasse verliebt hast? Wie heißt er? Wie sieht er aus? Wie ist er so?" Das war klar, in dem Thema waren meine Eltern sich ziemlich ähnlich, ausfragen bis ins kleinste Detail. Also erzählte ich ihm von 'Jordan', welcher für mich längst Senpai hieß. Den Rest der Zeit spielte ich an meinem Nintendo, oder las ein Buch. Der Tag kam zu einem Ende, ich ging in mein Zimmer und sah auf mein Handy, eine Nachricht von 'der Sonne'. "Heeeey, mein Engel! Wie geht es dir?" Ich seufzte aus, besser ich antworte ihm, sonst spammt der mich die ganze Nacht voll. "Hi, ganz gut, dir?"

    42
    Andy: "Wenn ich mit meinem Schatz schreibe, super."

    Wieder atmete ich tief durch, Gott fängt der an zu nerven.

    Ich: "Du, kannst du mal aufhören mich so zu nennen?"

    Andy: "Aber du bist doch 'mein' Engel!"

    Ich wartete kurz, schloss meine Augen und atmete tief durch.

    Ich: "Nein bin ich nicht."

    Andy: "Aber ich liebe dich doch! ):"

    Ich überlegte kurz, wie ich es ihm am besten beibringen konnte und schrieb dann einen ziemlich langen Text, vielleicht versteht er es ja dann.

    Ich: "Andy, ich weiß das ja, aber du solltest damit klarkommen das 'ich' das nicht tue. Gut, ich hasse dich jetzt nicht unendlich, aber ich mag dich nicht, liebe dich nicht und werde das auch nie tun. Wenn du damit nicht klarkommst, können wir nichtmal mehr Freunde sein. Ich weiß das du ein kompletter Vollidiot bist, und nicht einmal die Worte 'Lass mich los' verstehst, aber vielleicht verstehst du ja das hier. Verstehe bitte das du mich wirklich einfach nur nervst, umarme mich nicht mehr und nenn mich erst recht nicht mehr Schatz oder Engel. Gott, bist du ein Idiot."

    Ich legte mein Handy zur Seite, schlechtes Gewissen? Naaaah, der hatte eh genervt und wenn er es anders nicht versteht, dann muss man es halt auf die harte Tour machen, hab' mich ja noch zurückgehalten. Da er mir nicht antwortete, schien er es begriffen zu haben. Ich kuschelte mich langsam unter meine Decke, ob Senpai schon schläft?...

Kommentare (5)

autorenew

lucy (67337)
vor 75 Tagen
schreib weiter!!!!!!!!
_Saeha (64042)
vor 525 Tagen
Huhu Shirade! & Tada!
Fertig :)
Hier ist die Sicht des Jungens :) >http://www.testedich.de/quiz41/quiz/1462911522/Dieses-GefuehlJordan

Viel Spaß beim Lesen :)

Dam son, diese Einteilung hat mich eine Stunde gekostet xDD
Shirade (35770)
vor 527 Tagen
Heeey, Ersteller da. Ich find es echt gut wie ihr so nett zu mir seit ^-^ Ich liebe es zu schreiben, ich hoffe ihr bleibt auch weiter dran... Denn die Geschichte ist noch LANGEE!!! nicht vorbei xDD
Elif-chan (16598)
vor 535 Tagen
Die Story ist echt gut hoffe die Story von deiner Freundin kommt auch bald
YaaY (03446)
vor 536 Tagen
Ich liebe es diese Story zu lesen unglaublich wieviel mühe du da reingeckt hast!! Mach weiter so!