My Love in Hogwarts

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10 Kapitel - 6.522 Wörter - Erstellt von: Nici27 - Aktualisiert am: 2016-04-18 - Entwickelt am: - 1.299 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eine Harry Potter Fanfiction mit dem allseits beliebten Fred Weasley. In dieser Fanfiction stirbt er nicht und kommt mit der hübschen Mila West zusammen (sie ist von mir erfunden)

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    Als ich den Brief von Hogwarts bekam, wussten meine Eltern nicht, was sie davon halten sollten. Sie waren Muggel und hielten nicht viel von Hexerei. „Mila Schätzchen Hexerei gibt es doch gar nicht“, sagten sie ständig. Und irgendwann glaubte ich ihnen fast, doch es kam immer wieder zu seltsamen Vorfällen, die mich doch wieder an Magie glauben ließen und meine Eltern auch. Nach einigen versuchen es mir zu verbieten, mussten sie einsehen, dass ich in Hogwarts am besten lernen könnte, wie ich meine Kräfte einsetze. Ich war überglücklich, dass meine Eltern mich endlich als Hexe akzeptierten. Sie brachten mich, ihre einzige Tochter, zum Bahnhof Kings Cross. „Bye Mum, Bye Dad“, sagte ich, umarmte die beiden und suchte den Bahnsteig 9 3⁄4. Nachdem ich eine halbe Ewigkeit gesucht habe, sah ich eine Frau mit roten Haaren. Bei ihr waren zwei gleich aussehende Jungs mit ebenfalls roten Haaren. Die Frau sagte irgendetwas von Muggel und weckte somit mein Interesse. Ich ging etwas unsicher ging ich auf sie zu und fragte: „Kö-könnten Sie mir bi-bitte sagen wo der Bahnsteig 9 3⁄4 ist?“ Die Frau schaute mich sehr freundlich an und fragte erst: „Wie heißt du denn?“ „Mila West“, antwortete ich sehr schüchtern. Die Frau sagte: „Ich bin Molly Weasley und das sind Fred und George. Sie fahren auch das erste Mal nach Hogwarts. Du kannst ruhig mit uns kommen, wir zeigen dir wie du hinkommst.“ Ich war sehr dankbar und ging mit ihnen. Als wir vor einer Art Wand stehen blieben, war ich erst sehr skeptisch aber als Fred und George auf die Wand zuliefen und einfach von ihr verschlungen wurden, begriff ich, dass es sich um Magie handeln musste. Ich nahm all meinen Mut zusammen und lief auch auf die Wand zu. Als ich wieder anhielt, sah ich einen riesigen Zug auf dem „Hogwarts Express“ stand. Ich war vollkommen überwältigt und lief schnell Molly hinterher. Ich stieg nach Fred und George in den Zug. Die beiden Wurden noch von ihrer Mum umarmt und stiegen dann in den Zug. „Danke, dass sie mir geholfen haben“, sagte ich noch zu Molly bevor sie auch mich in den Arm nahm und sich verabschiedete. Ich war vollkommen überrascht, dass sie mich umarmte obwohl sie mich gar nicht richtig kannte. Ich beschloss sie zu mögen, was mir bei vielen nicht gerade leichtfällt und stieg in den Zug. Fred und George hatten auf mich gewartet und wir setzten uns zusammen in ein leeres Abteil. Die Fahrt nach Hogwarts dauerte zwar wirklich lange, aber mit den Zwillingen konnte einem einfach nicht langweilig werden und wir wurden innerhalb kürzester Zeit Freunde. Die beiden waren unglaublich lustig und ich wusste, dass wir zusammen viel Spaß haben würden. Kurz bevor wir in Hogwarts ankamen zogen wir unsere Umhänge an. Als wir endlich da waren mussten wir zu einem großen (haarigen) Mann, der sich bei uns als Hagrid vorstellte. Wir fuhren in Booten zu dem wirklich riesigen Schloss. Dort angekommen wurden wir vom sprechenden Hut in unsere Häuser eingeteilt. Fred und George kamen nach Gryffindor. Als ich dann, kurz nach ihnen, aufgerufen wurde, war ich unendlich nervös. Ich ging nach vorne und setzte mich auf einen Stuhl. Der sprechende Hut sagte: „Du bist mutig, klug und loyal deinen Freunden gegenüber. Damit passt du nach Gryffindor, Ravenclaw und nach Hufflepuff. Slytherin können wir aber ausschließen. Für Ravenclaw bist du zu kindisch. Ich denke das beste Haus für dich ist GRYFFINDOR!“ Ich wurde klatschend und jubelnd in Empfang genommen. Nach Dumbledores Rede und dem Essen wurden wir in unseren Gemeinschaftsraum geführt. Danach gingen wir schlafen.

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    Am nächsten Tag begann der Unterricht mit dem Fach Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Es wurde schnell zu einem meiner Lieblingsfächer gleich nach Verwandlung bei Professor McGonagall, und den Flugstunden bei Madam Hooch. Ich entdeckte meine Leidenschaft für Quidditch, die Fred und George mit mir teilten. Wir drei gingen zusammen zu fast jedem Quidditchspiel. Mir viel gar nicht auf wie schnell die Zeit verging, denn bald war Weihnachten und ich fuhr über die Ferien wieder nach Hause. Außer den Zwillingen hatte ich kaum Freunde, weil wir immer alles zusammen machten, aber ich hatte kein Problem damit. Das einzige, was mich störte, war, dass ich zu Hause keine Erlaubnis hatte zu zaubern, weil man das ja erst mit 17 darf. Aber ich war trotzdem froh meine Eltern wieder zu sehen. In Kings Cross angekommen, verabschiedete ich mich noch von Fred und George, redete kurz mit Molly, die mich zur Begrüßung sofort umarmte, und suchte dann meine Eltern. Als ich sie dann endlich gefunden habe fuhren wir nach Hause, wo sie mir erzählten wie sehr sie mich vermisst hätten und mich fragten, wie die Schule so war. „Die Schule ist ein riesiges Schloss und die Unterrichtsfächer sind einfach genial…“. So redete ich fast eine Stunde lang davon, wie toll die Schule denn sei. Als sie mich nach meinen Freunden fragten erzählte ich ihnen nur von Fred und George und wie lustig die beiden waren. Meine Eltern fragten mich leicht besorgt, ob ich bei einer so großen Schule nicht noch andere Freunde hätte. Darauf erzählte ich ihnen von ein paar Mädchen aus Gryffindor, damit sie sich keine Sorgen machten, ich könnte keine Freunde finden. (Denn ich könnte Freunde finden, ich habe bisher nur nicht daran gedacht, dass zwei Freunde zu wenige sein könnten. Ich meine, wenn es gute Freunde sind, dann brauche ich nicht mehr.) Ich war erleichtert als sie das Thema wechselten und ging bald darauf ins Bett.
    Die Weihnachtsferien vergingen wie im Flug und ich war unendlich froh wieder nach Hogwarts zu kommen. Ich freute mich auch schon darauf, am Bahnhof die Zwillinge und Molly wieder zu sehen. Fred, George und ich schrieben uns in den Ferien regelmäßig. Ich konnte jetzt auch meinen Eltern schreiben, weil sie mir zu Weihnachten eine wunderschöne, schwarze Eule schenkten, die ich Star nannte. Am Bahnhof Kings Cross verabschiedete ich mich von meinen Eltern und traf mich mit den Weasleys. Ich umarmte Molly und begrüßte die Zwillinge. Wir redeten über die Weihnachtsferien und stiegen dann in den Zug. Als wir endlich ein leeres Abteil gefunden haben, planten wir mal wieder unsere Streiche. In der Schule waren wir für unsere Scherze bereits bekannt und bei manchen Lehrern auch unbeliebt. Besonders Snape hatte es auf uns abgesehen, weshalb wir schon in den ersten Tagen nach den Weihnachtsferien mal wieder Nachsitzen hatten. Uns machte es nicht viel aus Nachzusitzen, aber unsere Noten litten darunter. Ich fand nun doch ein paar Freundinnen aber ich unternahm immer noch fast alles mit den Zwillingen. Ich war die einzige, die die beiden auseinanderhalten konnte, worüber sie immer wieder erstaunt waren. Wir schafften es immer mehr und bessere Streiche zu spielen. Einmal schafften wir es sogar dem Hausmeister Argus Filch eine Karte zu klauen. Es war die Karte des Rumtreibers, auf der wirklich alle Geheimgänge der Schule eingezeichnet waren und man konnte einfach nachschauen ob ein Lehrer in der Nähe war. Mit dieser Karte konnten wir die besten Streiche spielen die Hogwarts je gesehen hatte. Dank der Karte bekamen wir immer weniger Nachsitzen. Alle wussten, dass wir die Streiche gespielt hatten, aber keiner konnte es beweisen. Meine Noten wurden wieder besser aber Fred und George interessierten sich mehr für die Streiche als für die Schule. Wir trafen uns oft in den Geheimgängen der Schule um unsere Streiche zu planen. Das Jahr ging rasend schnell vorbei und wir mussten uns über den Sommer von der Schule verabschieden. Im Zug setzten wir uns wieder zusammen und ich musste den beiden versprechen, dass ich sie besuchen würde. Wir schliefen die halbe Fahrt über, weil wir in den Ferien genug Zeit hätten unsere Streiche zu planen. Als wir wieder am Bahnhof Kings Cross waren, redete ich eine halbe Ewigkeit mit Molly bis meine Eltern mich fanden. Sie unterhielten sich kurz mit Molly und erlaubten mir eine ganze Woche zu den Weasleys zu fahren. Zum Abschied umarmte ich Molly und die Zwillinge und ging mit meinen Eltern und meiner Eule zu unserem Auto.

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    In der zweiten Ferienwoche durfte ich zu den Weasleys in den Fuchsbau und war total überwältigt von ihrem zuhause. Es war ein sehr hohes, schiefes Haus, das vermutlich nur von Magie am Umkippen gehindert wurde. Egal wo man hinsah, man fand immer etwas Magisches. Ich lernte Arthur, Percy (aber den kannte ich eigentlich schon), Ron und Ginny kennen. Sie hatten alle genauso rote Haare wie Molly und die Zwillinge. Ich schlief mit Ginny in ihrem Zimmer. Ich fand sie total süß mit ihren acht Jahren. Ron war ziemlich nett aber auch ein bisschen verfressen. Ich genoss die Woche bei den Weasleys und wurde mit offenen Armen in der Familie aufgenommen. Ich musste Arthur immer irgendwelche komischen Fragen über Muggel beantworten, was ich aber ziemlich lustig fand, und spielte oft mit Ron und den Zwillingen Quidditch. Da ich noch keinen eigenen Besen hatte, borgten sie mir einen den sie nicht mehr brauchten und Molly schenkte ihn mir am Ende der Woche. Ich war von dem Geschenk sehr gerührt und nahm den Besen mit tausenden Dankeschön an. Als die Woche zu Ende war, war ich etwas traurig und der Abschied viel mir schwer, doch ich freute mich auch, meine Eltern wieder zu sehen. Zu Hause legte ich mich erst mal schlafen. Wir hatten zwar viel Spaß, aber ich habe nicht viel Schlaf bekommen.
    In den Ferien bin ich 12 Jahre alt geworden und die ganze Familie Weasley unterschrieb eine Geburtstagskarte, die sie mir per Eule zukommen ließen. Es kam mir vor als wären nur zwei Tage vergangen, da musste ich schon wieder nach Hogwarts. Es war ein tolles Gefühl keine Erstklässlerin mehr zu sein. Am Bahnhof traf ich mich wieder mit den Weasleys (inzwischen gehörte ich wirklich schon richtig zur Familie) und wir unterhielten uns nachdem ich wieder alle umarmt habe. Aber als ich Fred nun in die Augen schaute, überkam mich ein ganz komisches Kribbeln und ich wusste nicht, was das zu bedeuten hatte. Ich versuchte diese neuen Gefühle zu unterdrücken und irgendwann funktionierte es halbwegs. Wir stiegen in den Zug und unterhielten uns mal wieder über unsere Streiche. Irgendwann musste George zur Toilette und ich saß alleine mit Fred im Abteil. Wir redeten weiter aber ich merkte, dass er mit aller Kraft versuchte, mich nicht anzusehen. „Was ist denn so interessant an der Tür?“, fragte ich irgendwann. Fred sah mich an und ich schmolz in seinen wunderschönen braunen Augen dahin. Er versuchte eine Ausrede zu finden konnte aber seinen Blick nicht mehr von mir wenden. Als George wieder ins Abteil kam, erschreckten Fred und ich uns zu Tode und starrten George geschockt an. „Was habt ihr den verbrochen, dass ihr euch so erschreckt?“ fragte er und sah mich und Fred mit einem wissenden Blick an. „Gar nichts! Wir haben uns nur unterhalten“, sagte Fred etwas zu schnell, was George anscheinend sehr lustig fand. Kurz darauf waren wir schon in Hogwarts. Wir gingen zusammen zum Gryffindortisch und sahen zu wie die neuen Erstklässler den Häusern zugeteilt wurden. Nach Dumbledores Rede erschien das Essen und es war wie immer himmlisch. Im Gemeinschaftsraum verabschiedete ich mich von den Zwillingen mit einer Umarmung die bei Fred etwas zu lange dauerte. Mit dem Kribbeln im Bauch, das ich von nun an immer bekam, wenn ich Fred sah oder berührte ging ich ins Bett. Am nächsten Morgen wartete ich wie immer auf Fred und George. Als die beiden endlich auftauchten, gingen wir Frühstücken. Es war lustig mit anzusehen, wie die ganzen Erstklässler orientierungslos ihre Tische suchten. Unsere erste Stunde war Verwandlung und wir wollten auf keinen Fall bei Professor McGonagall zu spät kommen. Sie war zwar eine tolle Hauslehrerin aber sie war auch ziemlich streng und wir wollten nicht die Ersten sein, die schuld daran waren, dass Hauspunkte abgezogen worden sind. Wir schafften es gerade noch rechtzeitig in den Unterricht, was McGonagall sehr überraschte. Später hatten wir Flugstunden und Madam Hooch fragte die Zwillinge und mich, ob wir nicht der Quidditchmannschaft der Gryffindors beitreten wollten. Wir sagten natürlich sofort zu, denn wir waren wirklich gute Quidditchspieler. Fred und George wurden Treiber und ich wurde Hüterin. Beim Training war es nicht gerade hilfreich Fred zu sehen und diese Gefühle zu haben, aber ich gab mein Bestes ihn aus meinen Gedanken auszuschließen. Ich unterhielt mich immer weniger mit Fred und mehr mit George um jegliche Gefühle in mir zu unterdrücken. Ich konnte das aber nicht lange aushalten und versuchte einfach damit klarzukommen und wieder mehr mit ihm zu unternehmen. Dann kamen glücklicherweise die Weihnachtsferien.

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    Die Weihnachtsferien waren toll. Meine Eltern boten mir an, mir einen neuen Besen zu kaufen aber ich wollte keinen neuen, da mich der, den ich hatte, immer an die Weasleys, meine zweite Familie, erinnerte. Zu Weihnachten schickte ich der ganzen Weasleyfamilie Geschenke. Meine Eule Star tat mir unendlich leid, da sie die ganzen Geschenke zu ihnen fliegen musste.
    Die Zwillinge und ich schickten uns ständig Briefe in denen wir über alles Mögliche schrieben. Kurz vor dem Ende der Weihnachtsferien schrieben wir uns nur noch wie sehr wir uns freuten, uns endlich wieder zu sehen und zusammen nachzusitzen, denn auch wenn wir die Karte des Rumtreibers hatten, konnten wir es manchmal einfach nicht verhindern, erwischt zu werden. Am Bahnhof traf ich mich wie immer mit Molly und den Zwillingen. Wir umarmten uns zur Begrüßung, was mir bei Fred wieder dieses Kribbeln im Bauch einbrachte, und begannen eine lange Unterhaltung. Als wir in den Zug einstiegen umarmte ich Molly noch schnell und lief Fred und George hinterher. Wir setzten uns in das letzte leere Abteil, das wir finden konnten und unterhielten uns über unsere Streiche. Uns fiel immer etwas Neues ein, um den Lehrern das Leben auf Hogwarts schwer zu machen.
    Es dauerte nicht lange, bis wir auch schon wieder dort waren. Der Anblick des Schlosses war immer wieder überwältigend schön. Gleich nach dem Essen gingen die Zwillinge und ich schlafen, weil wir am nächsten Tag Quidditchtraining hatten. Quidditch war unsere große Leidenschaft, weshalb wir nicht einsehen wollten, dass es uns die Zeit zum Streiche spielen nahm. Am nächsten Morgen hätten die Zwillinge ohne mich das Training verschlafen. Ich musste in ihren Schlafsaal gehen und sie von ihren Betten schubsen damit sie aufwachten. Als sie dann endlich wach waren und wir zum Quidditchtraining rannten, aßen wir noch schnell eine Scheibe Toast als Ersatz für ein richtiges Frühstück. Wir schafften es noch rechtzeitig zum Training und ich musste meine Gefühle mal wieder unterdrücken. In der nächsten Woche hatten wir ein Spiel gegen Slytherin. Ich wusste, dass ich nicht richtig spielen könnte, wenn ich die Gefühle für Fred nicht beiseiteschieben könnte. Also konzentrierte ich mich nur noch auf Quidditch und ließ keinen anderen Gedanken zu. Ich erlaubte mir weder an Fred noch an irgendwelche Streiche zu denken. Ich erzählte den Zwillingen natürlich, dass wir uns in der nächsten Woche nicht so sehr auf Streiche konzentrieren sollten und sie stimmten mir glücklicherweise zu. Wir haben das Spiel gegen Slytherin gewonnen und die Zwillinge und ich feierten das auf unsere Weise, indem wir den Slytherins tausende Gummischlangen in ihre Betten legten. Am Abend versteckten wir uns in der Nähe der Slytherin Schlafsäle und warteten. Es dauerte nicht lange bis wir das verängstigte Geschrei der Slytherins hörten. Am nächsten Tag wurden wir für diesen Streich von Gryffindor, Huffelpuff und sogar Rawenclaw gefeiert.
    Das Schuljahr neigte sich dem Ende zu und wir hatten oft nachsitzen, aber das war es echt Wert.
    Im Zug versprach ich den Zwillingen mal wieder, dass ich sie besuchen würde. Wir redeten über die Streiche, die wir nächstes Jahr spielen wollten und waren schon bald wieder in Kings Cross. Dort traf ich wieder Molly. Als ich aus dem Zug ausstieg redete sie mit meiner Mutter und ich erfuhr, dass sie bereits beschlossen hatten, dass ich wieder eine Woche zu den Weasleys durfte. Diesmal war es die letzte Woche bevor die Schule wieder anfing und somit die Woche in der ich 13 wurde.

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    Die Ferien zu Hause waren ganz lustig. Ich traf ein paar Leute mit denen ich früher zur Schule gegangen bin. Ich musste ihnen aber sagen, dass ich nun auf ein Internat für Hochbegabte ging, was mich bei einigen von ihnen unbeliebt machte.
    Aber die Woche bei den Weasleys war einfach der Hammer. Wir spielten Quidditch und unterhielten uns Stunden lang. Am Morgen meines dreizehnten Geburtstags wurde ich von Molly geweckt. Sie hatte mir eine wunderschöne Geburtstagstorte gebacken und die ganze Familie sang Happy Birthday für mich. Es war ein wunderschöner Tag und er wurde noch besser. Ich bekam von den Weasleys einen neuen Besen geschenkt, den ich gar nicht annehmen wollte, weil er so unglaublich teuer aussah. Doch irgendwann musste ich mich geschlagen geben und ihn annehmen. Die Woche war viel zu schnell vorbei und wir mussten wieder zur Schule.
    Dieses Jahr kam Ron in die Schule und Ginny begleitete uns zum Bahnhof. Dort angekommen trafen wir einen Jungen mit schwarzen Haaren und blauen Augen (im Film hat er blaue Augen und im Buch grüne), der sich als Harry vorstellte und uns fragte, wo der Bahnsteig 9 3⁄4 wäre. Er erinnerte mich an mich selbst, als ich das erste Mal hier war. Molly half ihm natürlich sofort und er kam mit uns. Im Zug setzte ich mich wieder mit Fred und George in ein leeres Abteil. Ich fragte die beiden: „Sollten wir uns nicht zu Ron und Harry setzen? Ich meine es ist ihr erstes Jahr in Hogwarts und vielleicht brauchen sie Hilfe um sich zurecht zu finden.“ Darauf antworteten die beiden gleichzeitig: „Nee“ „Ihr wisst, dass ich euch jedes Mal, wenn ihr gleichzeitig das Selbe sagt, erwürgen will oder?“, fragte ich die beiden und konnte es mir nicht verkneifen zu grinsen. Als George auf die Toilette ging und mich mit Fred alleine ließ, hatte ich wieder dieses Kribbeln im Bauch. Fred setzte sich plötzlich neben mich und sagte: „Mila? Ich habe hier noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für dich.“ „Was ist es denn?“, fragte ich aufgeregt. Er sagte nur leise: „Schließ deine Augen, dann kriegst du es.“ Also schloss ich meine Augen und spürte plötzlich Freds Lippen auf den meinen. Es war unglaublich. Dieses Kribbeln, das ich immer im Bauch hatte, wenn er mich ansah oder berührte, ging von meinen Lippen aus durch meinen ganzen Körper. Der Kuss war so warm, weich, zärtlich und so voller Liebe und Energie, dass ich mir wünschte er würde niemals Enden. Doch dann kam George wieder in unser Abteil und Fred und ich lösten uns sofort voneinander, aber wir konnten einfach nicht aufhören uns anzuschauen. George sagte mit einem Lächeln im Gesicht: „Ich geh mich mal übergeben“, und war schon wieder verschwunden. Fred und ich lächelten uns erst etwas schüchtern an. Aber es dauerte nur eine Sekunde bis wir uns wieder küssten. Dieser Kuss war leidenschaftlicher und sicherer, weil wir uns unserer Gefühle nun bewusst waren. Als wir uns wieder voneinander lösten sagte Fred etwas außer Atem: „Mila? Ich habe mich in dich verliebt“ Ich lächelte ihn an und sagte: „Ich habe mich auch in dich verliebt Fred.“ Er schaute mich überglücklich an und küsste mich gleich noch einmal. „Ich muss dich nicht noch extra fragen, ob du mit mir zusammen sein willst oder?“, fragte Fred mich mit seinem typischen Grinsen im Gesicht. „Also ich würde schon gerne gefragt werden“, antwortete ich mich einem leichten Grinsen im Gesicht. Er begann zu Lachen und ging vor mir in die Knie. „Mila West, willst du mit mir zusammen sein?“, fragte er dann immer noch lachend. Jetzt musste ich auch lachen und sagte: „Eigentlich hörte sich das eher nach einem Heiratsantrag an aber ich sage trotzdem JA!“ Fred umarmte mich und kurz darauf kam George wieder rein. Er lächelte uns zwei an und wir erzählten ihm, dass Fred und ich nun ein Paar waren. Keine zehn Minuten später kamen wir in Hogwarts an.

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    In Hogwarts wollten wir drei unbedingt wissen, in welches Haus dieser Harry kommen würde. Wir wussten, dass Ron nach Gryffindor kommen würde, weil bisher jeder Weasly in Gryffindor war. Als dann Harry Potter aufgerufen wurde, fielen den Zwillingen und mir die Kinnladen runter. Wir hatten tatsächlich mit dem berühmten Harry Potter gesprochen. Der Junge der überlebt hat, wie er auch oft genannt wurde. Im ganzen Saal hörte man die Leute „Harry Potter“ und so was flüstern. Als ihm dann der Hut aufgesetzt wurde, wurde es ganz still. Die Zeit schien langsamer zu vergehen aber plötzlich hörten wir den Hut „GRYFFINDOR“ schreien. Sofort fingen alle an unserem Tisch an zu jubeln und zu schreien: „Wir haben Potter!“ Der Rest des Abends verging relativ schnell. Ich redete viel mit Hermine Granger. Ich fand sie ziemlich nett und wir freundeten uns an. Ich fand es schön, mal mit jemandem zu sprechen, der auch so schlau war wie ich.
    Ein paar Tage später hatten wir zu Mittag zwei Stunden frei, weshalb wir nach Hogsmeade gingen. Damit sich George nicht wie das fünfte Rad am Wagen (ja, ich weiß, dass wir nur zu dritt waren) fühlte, versuchten Fred und ich, uns in der Gegenwart von George, nicht allzu Pärchenhaft zu verhalten. George war froh darüber, auch wenn er es nicht zugeben wollte. Wir gingen zum Honigtopf und kauften uns Bertie Botts Bohnen in allen Geschmacksrichtungen. Wir teilten uns immer eine Packung bis sie leer war und öffneten dann die nächste. Wir gaben uns immer absichtlich die ekelhaftesten Geschmacksrichtungen wie Ohrenschmalz. Manchmal wetteten wir auch wer sie als letzter ausspuckte. Es war lustig und ekelhaft zugleich. Nach diesen zwei Stunden hatten wir Quidditchtraining und Oliver Wood, der Teamkapitän, erklärte uns, dass wir einen neuen Sucher hätten. Es war Harry Potter. Hermine erklärte ihm, dass er Quidditch im Blut hatte, weil schon sein Vater „Sucher“ war.
    Beim Abendessen verabredete ich mich mit Fred am Astronomieturm. Bevor ich mich mit Fred traf, zog ich mir noch normale Kleidung an. Als wir uns dort trafen, küssten wir uns zur Begrüßung. „Mila ich denke nicht, dass wir unseren Eltern von unserer Beziehung erzählen sollten. Zumindest noch nicht“, begann Fred. Ich sagte darauf: „Ich denke, Molly und Arthur können wir es ohne Probleme sagen. Aber meine Eltern würden sagen, dass ich für eine Beziehung viel zu jung sei.“ „Glaubst du wirklich, wir können es meinen Eltern erzählen? Ich habe Angst, dass sie vielleicht ausflippen würden oder so“, sagte Fred etwas zweifelnd. „Ich bin mir sicher, dass sich Molly für uns freuen wird“, antwortete ich sicher. Fred lächelte mich an und sagte: „Du hast recht. Mum muss sich freuen bei einem so tollen Mädchen wie dir.“ Ich lächelte Fred etwas verlegen an und wir küssten uns. Von nun an, war der Astronomieturm unser absoluter Lieblingstreffpunkt.
    In den Weihnachtsferien erzählte Fred seinen Eltern, dass ich mit ihm zusammen war. Ich hatte recht als ich sagte, dass sich Molly für uns freuen würde. Meinen Eltern sagte ich nichts, denn sie hatten mir bereits mehrmals gesagt, dass ich erst ab 15 die Erlaubnis haben würde, mit einem Jungen auszugehen.
    Die Weihnachtsferien waren schnell vorbei und der Rest des Jahres ging auch schnell vorüber.
    Am Bahnhof erwartete uns Molly bereits, weil ich dieses Mal die erste Woche der Ferien im Fuchsbau verbringen würde. Zur Begrüßung umarmte sie uns und wollte dann von mir wissen seit wann ich mit Fred zusammen war, denn er wollte ihr einfach keine Details erzählen. Ich erzählte Molly natürlich alles bis ins kleinste Detail. Wann wir uns das erste Mal geküsst hatten, wie er mich bat mit ihm zusammen zu sein…
    Als ich fertig war, fragte Molly mich, was meine Eltern von meiner Beziehung mit Fred hielten. Da ich sie unmöglich anlügen konnte, erzählte ich ihr, dass meine Eltern nichts davon wussten. Als sie das hörte, war Molly erst mal etwas geschockt sagte aber dann: „Wenn deine Eltern dich so gern haben wie ich, dann werden sie schon kein Problem mit einer Beziehung haben.“ „Ich wünschte du hättest recht, aber wenn es um Beziehungen geht, haben Muggel oft viele Vorurteile“, antwortete ich etwas deprimiert. Molly schaute mich kurz traurig an, fasste sich aber schnell wieder. Wir verabschiedeten uns von Harry und Hermine, die noch mit Ron geredet hatten und fuhren zum Fuchsbau.

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    Im Fuchsbau angekommen begrüßte ich erst Arthur und Ginny. Dann brachte ich mein Zeug in Ginnys Zimmer, wo ich immer schlief und redete mit ihr. Wir sind uns gegenseitig richtig ans Herz gewachsen. Am Abend haben wir uns noch lange unterhalten bevor wir schlafen gingen.
    Am nächsten Morgen wurde ich von Fred geweckt. Ginny war bereits frühstücken. Als Fred mich endlich davon überzeugt hatte aufzustehen, gingen auch wir Händchen haltend frühstücken. Danach spielte ich mit Ron und den Zwillingen mal wieder Quidditch. So verbrachten wir fast die ganze Woche und die Zeit verging wie immer viel zu schnell. Als die Woche vorbei war küsste ich Fred und umarmte alle anderen zum Abschied.
    Die Zeit die ich zu Hause verbrachte war eigentlich ziemlich langweilig und ich vermisste Fred so sehr. An meinem vierzehnten Geburtstag bekam ich wieder eine Karte von den Weasleys und sie schickten mir eine Packung Bertie Botts Bohnen.
    Die Ferien waren wieder zu Ende und das neue Schuljahr startete. Am Bahnhof warteten die Weasleys bereits auf mich. Ich begrüßte wieder alle mit einer Umarmung und küsste Fred. Dieses Jahr kam Ginny nach Hogwarts, die sich zu den Zwillingen und mir ins Abteil setzte. In Hogwarts angekommen setzten die Zwillinge und ich uns an den Gryffindortisch und begrüßten schon bald Ginny bei uns. Am Abend trafen Fred und ich uns wieder beim Astronomieturm. Da wir am nächsten Tag aber wider Quidditchtraining hatten, blieben wir nicht lange dort.
    Die nächsten Wochen waren für mich bis auf ein paar Quidditchspiele nicht sehr interessant und so kamen auch schon bald die Weihnachtsferien. Die Zwillinge und ich schrieben uns wieder unendlich viele Briefe. Die Weihnachtsferien waren schnell vorbei, was mich freute, denn so konnte ich Fred wiedersehen. Am Bahnhof trafen wir uns wieder alle und stiegen in den Zug. Ginny saß dieses Mal nicht mit Fred, George und mir im Abteil, sondern mit einigen Mädchen aus ihrem Jahrgang. George ging sehr oft auf die Toilette und ich war mir sicher, dass er nur ging, damit Fred und ich mehr Zeit für einander hatten. Fred und ich waren ihm wirklich dankbar dafür, denn wir küssten uns fast ununterbrochen um die verpassten Küsse aus den Ferien nachzuholen.
    In Hogwarts herrschte große Aufregung, als es hieß, dass die Kammer des Schreckens geöffnet worden sei. Immer mehr Schüler wurden versteinert unter anderem auch Hermine Granger. Als dann auch noch Ginny entführt wurde, hatte Harry es glücklicherweise geschafft, in die Kammer des Schreckens zu kommen. Er rettete Ginny, tötete den Basilisken, der an den Versteinerungen schuld war und zerstörte Tom Riddles (Voldemort) Tagebuch. Bald darauf war das Schuljahr mal wieder zu Ende. Im Zug saß ich wie immer mit den Zwillingen zusammen.
    Am Bahnhof Kings Cross wartete Molly mal wieder auf uns aber dieses Mal blieb ich in den Ferien nicht bei den Weasleys, weil sie diese in Ägypten verbrachten.
    An meinem fünfzehnten Geburtstag erzählte ich meinen Eltern, dass ich mit Fred zusammen war. Sie waren alles andere als begeistert, akzeptierten es aber

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    Da in meinem fünften Jahr für mich und die Zwillinge nicht viel geschehen ist, überspringe ich es mal.
    In meinem sechsten Jahr in Hogwarts (Harrys viertes Jahr) erfuhren wir, dass das Trimagische Turnier in Hogwarts stattfinden würde, weshalb die beiden Schulen Durmstrang und Beauxbatons zu uns kamen. Wir erfuhren auch, dass zu diesem besonderen Anlass ein Weihnachtsball stadtfinden würde. Sofort fragte Fred mich, ob ich mit ihm hingehen wolle. Natürlich sagte ich ja.
    Um ein Trimagischer Champion werden zu können, musste man mindestens siebzehn sein. Die Zwillinge versuchten, einen Alterungstrank zu brauen um teilnehmen zu können, aber es funktionierte nicht ganz so wie geplant. Nach diesem Dilemma gaben sie auf, am Turnier teilnehmen zu wollen.
    Die Champions waren: Durmstrang: Viktor Krumm
    Beauxbatons: Fleur Delacour
    Hogwarts: Cedric Diggory und Harry Potter
    Bei der ersten Aufgabe mussten die vier Champions gegen jeweils einen Drachen kämpfen und ihn besiegen. Harry schaffte das als erstes.
    Noch vor der zweiten Aufgabe kam der Weihnachtball auf den ich mich schon sehr freute. Ich trug ein wunderschönes saphirblaues Kleid, das bis zu den Knien ging, dazu hatte ich gleichfarbige High Heels, mit denen ich wenigstens fast so groß wie Fred war. Meine Haare ließ ich offen. Als Fred mich im Gemeinschaftsraum abholte, bekam er plötzlich riesige Augen und sagte nur: „Wow“ Ich lächelte ihn an und sagte: „Ich glaube ich sehe nicht so schlecht aus.“ „Nicht so schlecht? Du siehst umwerfend schön aus“, antwortete Fred mit immer noch abnormal großen Augen. Ich ging auf ihn zu, küsste ihn leidenschaftlich und sagte dann: „Du siehst auch wahnsinnig gut aus.“ So gingen wir Hand in Hand zum Ball. Den Eröffnungstanz tanzten die vier Trimagischen Champions. Danach zog Fred mich auf die Tanzfläche und wir tanzten fast zwei Stunden lang. Als wir uns setzten, fragte Fred, ob wir nicht an die frische Luft gehen wollten. Ich antwortete mit ja und wir gingen draußen spazieren. Irgendwann blieb Fred stehen, drehte sich zu mir und sagte: „Mila ich liebe dich.“ Ich war erst etwas überrascht, weil wir uns bisher noch nie gesagt hatten, dass wir uns liebten, (Es hört sich vielleicht komisch an aber wir wussten von Anfang an, dass es ein großer Unterschied war, ob man verliebt war oder jemanden liebte.) aber dann wusste ich, dass ich das Selbe empfand. Also sagte ich: „Ich liebe dich auch Fred, mehr als ich es beschreiben könnte.“ Nachdem ich das gesagt hatte stiegen mir Tränen der Freude in die Augen und küsste Fred. Wir gingen überglücklich wieder rein und tanzten den Rest der Nacht durch.
    Wir bekamen nicht sehr viel vom Rest des Trimagischen Turniers mit. Wir wussten zwar immer, wer momentan der beste war, aber sehr viel mehr auch nicht. Als Cedric starb trauerten wir natürlich auch, denn auch wenn wir ihn nicht sehr gut kannten, er war ein toller und freundlicher Junge der es nicht verdient hatte zu sterben.
    Das Schuljahr ging wieder zu Ende und wir fuhren nach Hause.
    Im Zug überlegten die Zwillinge und ich, wann die beste Woche wäre um zu ihnen zu kommen. Da wir uns nicht einig wurden, beschlossen wir, unsere Eltern entscheiden zu lassen. Wieder am Bahnhof Kings Cross sahen wir auch sofort unsere Eltern, die mit einander in ein Gespräch verwickelt waren. Molly versuchte meine Mum davon zu überzeugen, mich wieder für eine Woche zu den Weasleys zu lassen. Doch meine Mum hatte Angst, dass Fred und ich etwas und ich zitiere: „unschickliches machen könnten.“ Ich versicherte meiner Mum, dass nichts passieren würde, weil ich sowieso immer bei Ginny schlief. Ausnahmsweise erlaubte sie mir, die letzte Woche der Ferien im Fuchsbau zu verbringen. Damit war ich zufrieden und verabschiedete mich von den Weasleys.

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    Die letzte Ferienwoche verbrachte ich nicht im Fuchsbau, sondern beim Orden des Phönix, wo auch die Weasleys waren.
    In Hogwarts wurde uns Dolores Umbridge als die neue Lehrerin in Verteidigung gegen die Dunklen Künste vorgestellt. Sie sagte, dass Harry gelogen hätte, als er sagte, dass Lord Voldemort zurückgekehrt sei und verbot uns das Zaubern. Wir bekamen Bücher, in denen die Zauber zwar erklärt wurden aber wir nicht erfuhren, wie man sie anwendete. Durch Umbridge durften Fred und ich uns kaum noch nähern.
    Da ich Harry ohne zu zweifeln glaubte, als er sagte, dass Voldemort zurückgekehrt sei, schloss ich mich mit den Zwillingen sofort Dumbledores Armee an. Dort lernten wir von Harry, wie und wann wir einzelne Zauber anwenden konnten. Einige Zauber konnten die Zwillinge und ich schon aber andere wie den Patronus konnten wir noch nicht anwenden. Mein Patronus war ein wunderschöner Phönix.
    In den Weihnachtsferien bekam ich dann wieder viele Briefe von Fred und George. Sie schrieben mir wie es Arthur nach diesem Angriff ging und, dass dieser nur dank Harry noch lebte.
    Nach den Weihnachtsferien wurde Umbridge immer schlimmer und die DA-Treffen mussten immer vorsichtiger geführt werden. Die Zwillinge und ich gaben Filch unauffällig Kotzpastillen und Pralinen von denen er riesige, ekelhafte, eitergefüllte Pickel bekam.
    Cho Chang erzählte Umbridge alles von der DA und wir flogen auf. Sie wollte Dumbledore schon nach Askaban schicken, doch er Disapparierte und konnte so nicht geschnappt werden. Als Harry wieder eine „Vision“ hatte, dass Sirius gefoltert wird. Sind Hermine, Ron, Ginny, Luna, Neville und er auf Thestralen zum Zaubereiministerium geflogen und haben in der Mysteriumsabteilung mit den Mitgliedern vom Orden des Phönix gegen die Todesser gekämpft. Am Ende kämpfte Dumbledore gegen Voldemort und alle erfuhren, dass er zurück war.
    Als ich erfuhr, dass Sirius bei dem Kampf getötet wurde, war ich sehr traurig, denn in der Woche, die ich beim Orden verbracht hatte, habe ich Sirius gut kennen gelernt und mochte ihn sehr. Doch Fred tröstete mich, wodurch ich ihn noch mehr Liebte als sonst schon.

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    -Zeitsprung: Große Schlacht von Hogwarts-
    Als wir von Harrys Ankunft in Hogwarts erfuhren und von Neville zum Kampf zur Befreiung der Schule gerufen wurden, kamen wir sofort nach Hogwarts um uns gegen Voldemort und die Todesser zu stellen. Als wir dort über einen Geheimgang ankamen, dauerte es nicht lange bis die Schlacht in vollem Gange war. Fred, George und ich kämpften Seite an Seite gegen die Todesser. Während wir kämpften schrie Fred zu mir herüber: „Mila? Ich muss mit dir reden!“ „Das ist grade kein guter Zeitpunkt, Fred!“, rief ich zurück. „Später sind wir vermutlich beide Tod!“, rief er mir mit einem Grinsen im Gesicht zu. Ich sah ihn an und musste lächeln, wodurch mich ein Todesser fast getötet hätte. Ich konnte den Fluch gerade noch zurückwerfen und tötete den Todesser. Fred überbrückte die paar Meter zwischen uns, zog mich an sich und fragte: „Mila, willst du mich heiraten?“ Ich rief ihm mit einem Lächeln, das heller als die Sonne strahlte zu: „Ja, ich will dich heiraten du verrückter, liebenswerter Idiot!“ Er fing an zu Lachen und küsste mich kurz bevor er einen Todesser, der uns angriff tötete. Kurz darauf kam George zu uns und wir kämpften zu dritt weiter. Fred und ich sagten George, dass wir uns gerade verlobt hatten. George sagte grinsend zu mir: „Hier findest du bestimmt noch einen Besseren.“ Ich lächelte ihn kurz an und sah dann zu Fred und sagte verliebt: „Nein, hier gibt es niemanden, der besser für mich ist als Fred.“ Fred sah mich kurz mit seinen wunderschönen, braunen Augen, die mich immer noch zum Dahinschmelzen brachten, an und wehrte dann geschickt einen Fluch nach dem anderen ab. Fred, George und ich wussten, dass wir diese Schlacht vermutlich nicht überleben würden, doch das änderte nichts daran, dass wir alles tun würden um Hogwarts zu verteidigen. Wenige Augenblicke später ließ der Todesser Augustus Rookwood eine Wand hinter uns explodieren. Ich schubste Fred weg und dachte schon ich wäre tot, als ich sah, dass George die Wand mit einem Zauber daran hinderte, auf mich zu fallen. Ich stand auf und rannte zu den Zwillingen. Ich umarmte George und küsste Fred, der mich unglaublich besorgt ansah und mich fragte: „Bist du vollkommen verrückt, dein Leben für mich aufs Spiel zu setzten?“ Ich lächelte ihn mit Tränen der Freude in den Augen und sagte: „Ich bin deine Verlobte. Natürlich bin ich verrückt!“ Wir küssten uns wieder und widmeten uns wieder dem Kampf. Kurze Zeit später hörte man über ganz Hogwarts Voldemorts Stimme hallen. Er sagte, dass wir unsere Verletzten und Toten bergen sollten und dass Harry in den Verbotenen Wald kommen sollte. Ich war unglaublich froh als Fred, George und ich zu den restlichen Weasleys kamen und sahen, dass niemand von ihnen gestorben war. Wir umarmten uns alle und trauerten über vielen Tode. Viele unserer Freunde waren tot.

    Als dann Voldemort kam und uns Harrys Leiche präsentierte, wollte es keiner so richtig glauben. Wir waren alle geschockt, doch Nevilles Rede half uns allen zur Besinnung und als sich Harry von Hagrids Armen warf, fing der Kampf erneut an. Molly tötete Bellatrix Lestrange nachdem diese Ginny angegriffen hatte. Neville tötete Nagini, Voldemorts letzten Horkrux, und somit konnte Harry Voldemort töten.

    Fred und ich heirateten im Jahr darauf und George heiratete einige Jahre später Angelina Johnson, die mit uns nach Gryffindor ging. Ich wurde zu einer Mitbesitzerin von Weasleys Zauberhafte Zauberscherze und da ich nun auch eine Weasley war, mussten sie den Laden nicht einmal umbenennen. Ich und Fred waren überglücklich zusammen und als wir unseren ersten Sohn bekamen, den wir „Arthur“ nach Freds Vater benannten wurde unsere Welt bis ins kleinste Detail perfekt.

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