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Die Todesengelkriegern

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1 Kapitel - 610 Wörter - Erstellt von: Camilla - Aktualisiert am: 2016-04-18 - Entwickelt am: - 386 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Als Zaira durch einen Bluttest dazu auserwählt wird, gegen eine grössere Macht zu kämpfen, ahnt sie noch nicht, das sie damit nicht nur sich selbst, sondern auch ihren besten Freund in grosse Gefahr bringt

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    Prolog

    «Kommt hervor, ich weiss das ihr da seid, kommt und stellt euch mir.» Der Mann, vollkommen in Feuer gehüllt schwebte vor einem Felsen. Ein boshaftes Grinsen überzog sein Gesicht. Langsam hob er seine Hände und liess einen Feuerball entstehen. «Ich habe euch gewarnt.» Sein Grinsen wurde zu einem tiefen, kehligen Lachen, als er den Feuerball auf den Felsen schleuderte, welcher in tausenden, kleine Stücke zerbrach. Eine Wolke verdeckte das geschehen und der Mann fegte den Rauch mit einem Windstoss weg. Jetzt kamen langsam drei Gestalten zum Vorschein. Ein junger Mann, um die zwanzig kniete vor einer Frau, die scheinbar bewusstlos war. Die Frau trug eine komplett goldene Rüstung und hatte braunes Haar. Der Mann hatte kürzeres braunes Haar und eine silberne Rüstung. Jetzt erhob er sich aber und ein älteres Mädchen mit zerrissenen Kleidern versuchte die Frau aufzuwecken. «Ach Simon, schön das wir uns wieder sehen.» Der Mann grinste. «Lass uns in ruhe Jack, dir gehört die Unterwelt, was willst du mehr.» Simons stimme klang erschöpft, eine blutenden Wunde verlief von seinem Wangenkochen zum Schlüsselbein. «Du weisst was ich will.» Der Mann musterte die zwei anderen im Hintergrund. Simon stellte sich schützend vor sie und zog ein Schwert hinter seinem Rücken hervor. «Du willst es also auf die altmodische Art versuchen.» Jack lachte wieder. «Dein Pech.» In Windeseile hatte er sich zu den zwei Frauen gestürzt und liess Elektroblitze durch die Körper der beiden gleiten. Die jüngere stürzte zu Boden und hatte den Mund zu einem stummen Schrei aufgerissen, während ihr Körper unkontrolliert zuckte. Jetzt reichte es Simon. Mit Gebrüll stürzte er sich auf Jack und rammte ihm sein Schwert in das rechte Bein. Jack heulte auf und wirbelte zu Simon herum. «Das wirst du bereuen.» Aus den Augenwinkeln sah Simon, wie die ältere sich langsam aufrichtete. Scheinbar hatten die Elektroblitze bei ihr das Gegenteil bewirkt. Jack merkte das sofort und warf ein Messer nach ihr. Simon hechtete zu Ihr und schütze sie mit einem Rücken. Das Messer drang in seine Wirbelsäule. Er verzog das Gesicht vor Schmerzen und brach zusammen. «Simon. Steht auf.» Flüsterte die ältere leise. Er schaute zu ihr. «Ich will dich nur beschützen Sia. Ich liebe dich.» Mit diesem Satz küsste er sie und für einen kurzen Moment vergass er alles. Vergass das Phantera zuschaute, vergass Jack, vergass seinen Schmerz und das Messer im Rücken. Dann war es vorbei. Er wurde gegen einen Felsen geschleudert. Das Messer bohrte sich noch weiter in seine Wirbelsäule. Langsam begannen schwarze Punkte vor seinen Augen zu tanzen. Er hörte Jacks Stimme neben seinem Ohr. «Es ist aus Simon. Endgültig.» Dann wurde ihm etwas in den Magen gestochen, sehr wahrscheinlich ein zweites Messer. Das letzte was er sah, war Sia, wie sie am Boden kniete, ihn aus kummervollen Augen ansah und mit ihren Fingern über ihre Lippe fuhr, als könnte sie so seine Lippen wieder einfangen. Dann wurde es schwarz.

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