Der Junge im Schatten 11

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1 Kapitel - 1.432 Wörter - Erstellt von: Mangasofi - Aktualisiert am: 2016-04-18 - Entwickelt am: - 419 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dieses Mal ist der nächste Teil etwas früher da. Ich hatte genügend Zeit und Dachte mir "Warum mache ich nicht den nächsten Teil?"

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    Haneas Sicht
    Ich folgte Will in die Krankenstube. Ich setzte mich auf eines der Betten und lies Will seine Arbeit erledigen. Als ich die Wunde betrachtete sah sie schon etwas besser als am Vortag aus und die Schmerzen waren komplett verschwunden. Diesmal legte mir Will einen anderen Verband als letztes Mal an und ich fragte ihn auch sofort was das für einer war „Will, was ist das für ein verband?“ Er machte eine kleine Pause und schaute zu mir auf „Dieser Verband ist Wasserdicht und extra stark damit er nicht so schnell reisst.“ Ich nickte und schaute weiter zu wie er den Verband um mein Bein band. In diesem Moment kam ein Mädchen herein. Sie hatte Blondes Haar und Sturmgraue Augen. Sie schaute mit einem kleinen Grinsen im Gesicht zu mir herunter. Es kam mir so vor als ob ihre Augen versuchten das kleinste Geheimnis aus mir heraus bekommen zu wollen und für einen kurzen Augenblick hatte ich ein unwohles Gefühl doch dann streckte sie mir die Hand hin und stellte sich vor „Ich bin Annebeth, du musst Hanea die Neue sein stimmt`s?“ Ich nickte und nahm ihre Hand entgegen. „Sehr erfreut“ Antwortete ich. Sie stemmte ihre Hände in ihre Hüfte und legte den Kopf zur Seite worauf einige Haarsträhnen ihr ins Gesicht fielen. „Da Will dir verboten hat zu trainieren werden wir eben dein Wissen über die griechische Mythologie und der Geschichte etwas erweitern. Ich werde dir alles Beibringen was du fürs erste wissen musst. Der Rest wird sich mit der Zeit ergeben. Was weisst du denn schon von den Göttern und allem Drum und Dran?“ Will hatte mittlerweile meinen Verband fertig gebunden und ich lief mit Annebeth hinaus und erklärte ihr was Leo mir schon Gesagt hat. „ Also ich kenne die zwölf bekanntesten Götter. Ausserdem die Geschöpfe die ich bis jetzt im Camp gesehen habe und das die Götter manchmal mit Sterblichen Kinder haben, also uns, und weiter bin ich leider nicht.“ Annebeth legte sich einen Finger an die Lippen. „ Einfach gesagt du weisst noch fast gar nichts“ „Na ja, was hättest du denn von einem Strassenkind ohne Schulausbildung erwartet?“ mir kam es so vor als wolle sie mich gerade dumm aussehen lassen. Dafür, dass ich auf der Strasse lebte weiss ich dank Leo noch viel! Ich beobachtete sie von der Seite wie sie mit einem ernsten Blick nach vorne starrte, sich ihre Miene aber wieder entspannte und in ein Lächeln verwandelte. „Das darfst du jetzt nicht falsch verstehen. Ich bin es mir eben gewohnt das Jugendliche zu uns kommen die schon eine Weile lang in der Schule waren oder etwas mehr Wissen darüber hatten.“ „Du, Annebeth?“ „hmm?“ „Habt ihr so etwas wie ein Bad oder eine Dusche? Und Vielleicht auch ein paar Anziehsachen?“ fragte ich etwas schüchtern. Meine Kleidung war am Arsch und ich spürte den Schweiss der meinen Rücken hinunterlief. Meine Haare waren wahrscheinlich auch nicht mehr in der besten Verfassung. „Aber sicher. Du kannst sogar entscheiden ob du lieber ein Bad oder eine Dusche möchtest. Bei der Kleidung musst du dich einfach auf ein Camp Half Blood T-Shirt und eine Jeans zufrieden geben. Ist das in Ordnung?“ ich nickte energisch mit dem Kopf. „Das Reicht vollkommen. Danke!“ ich lächelte zurück.
    Frisch geduscht und in frischen Kleidern fühlte ich mich richtig gut. Meine Haare waren noch etwas nass aber der warme Wind trocknete sie schnell. Annebeth hatte die ganze Zeit auf mich gewartet. Ich ging auf sie zu und zusammen gingen wir zu den Hütten. Sie erzählte mir, dass ihre Mutter Athene die Göttin der Weisheit und Kriegskunst ist. In ihrer Hütte hatte sich eine kleine Bibliothek eingefunden. Zwischen den Bücherregalen waren manchmal ein Stockbett oder ein Schreibtisch mit Karten zu entdecken. Die Regale waren bis auf die letzte kleine Lücke mit Büchern vollgestopft. Sie suchte sich ein paar Bücher aus, legte sie auf einen Tisch in der Nähe und zog zwei Stühle heran. Sie setzte sich auf den einen und schob mir den anderen zu Recht. Um nicht unhöflich zu wirken setzte ich mich natürlich auch hin und betrachtete die Bücher eingehend an. Die Hände faltete ich in meinem Schoss zusammen und starrte auf den Boden. Annebeth beugte sich vor und schaute mich besorg an „Geht es dir nicht Gut? Soll ich Will holen?“ bot sie mir an doch ich schüttelte nur den Kopf. „Nein mir Geht es gut. Es ist mir nur ungewohnt so nett behandelt zu werden.“ Wenn man auf der Strasse gelebt hat kann man mich verstehen. Es ist so als wärst du ein Hund der immer nur Unfug stiftete. Du wirst blöd angestarrt, weggetreten, manchmal sogar mit essen beworfen.
    Ich hatte mal gesehen wie ein älterer Obdachloser an einer Wand lehnte und schon sehr hager aussah. Ein junger Mann, so um die zwanzig, ging an ihm vorbei und warf eine Schale Pommes auf ihn. Als der ältere Herr dann wie ein verzweifelter versuchte die noch essbaren Pommes aufzusammeln, amüsierte sich der junge Mann prächtig. Er hielt sich den Bauch vor langen. Mir hatte das natürlich die Sicherungen durchbrennen lassen. Ich stand auf und ging aus meiner Gasse auf den jungen Mann zu. Ich schubste ihn zur Seite und warf ihm einige nicht so freundliche Worte an den Kopf. Leider schlug seine Stimmung so schnell um das ich nicht reagieren konnte. Er packte mich an der Schulter und schlug mir in die Magengrube. Sofort sackte ich auf der Stelle zusammen und hustete. Er spuckte noch vor mir auf den Boden und ging dann genervt weiter. Ehrlich gesagt, dieser Faustschlag war mir wert. Ich lehnte mich zu dem Mann an die Wand der sich seine Pommes in den Mund schob. Ich starrte geradeaus und beobachtete die Leute die an uns vorbei gingen bis ich etwas an der Schulter spürte. Der Mann stupste mich an und hielt mir eine Pommes hin. Ich lächelte und nahm sie dankend an. Mein Tagträumen wurde unterbrochen als Annebeth mit den Fingern vor meinem Gesicht schnippte. „He was ist los mit dir?“ ihre Besorgnis konnte ich schon an ihrer Stimmer erkennen. Ich hob meinen Kopf, schaute sie an und brachte ein schwaches lächeln zu Stande. „ Ich schweifte nur in alten Erinnerungen. Ich wollte dir keine Sorgen bereiten entschuldige.“ Mit einem letzten besorgten blick betrachtete mich Annebeth und wandte sich anschliessend den Büchern zu. Sie nahm das erste, schlug es auf und legte es vor mich hin. „ Wenn das so ist dann beginnen wir doch mit der Geschichte der Götter.“ „Oh Annebeth ich muss dir noch was sagen.“ „Was denn?“ verlegen schaute ich wieder auf meine Hände. „Ich kann nicht Lesen.“ Gestand ich leise aber Annebeth lächelte mich warm an „Ach das wird kein Problem! Ich werde dir vieles erklären und Lesen lernen ist nicht schwierig, das kriegen wir auch noch hin keine Panik!“
    Ich verbrachte meinen ganzen Vormittag und fast den ganzen Nachmittag damit die Geschichte der Götter zu lernen.Annebeth ging mit mir das erste Buch wie im Flug durch und im Laufe des Tages konnten wir schon mit dem Zweiten anfangen. Ich bemerkte, dass ich sehr schnell dazu lernte und mich gut auf all die Sachen einstellen konnte. Mein Gehirn nahm die Informationen und Geschichten wie ein trockener Schwamm auf der unter einen Wasserstrahl gehalten wurde und sich vollsaugte, doch am Ende des Tages war ich schon fast zu voll. Annebeth machte mit mir etwas früher Schluss da sie Bemerkte das mir mit der Zeit die Augen zu vielen. Sie entliess mich aus ihrem Unterricht und ich entschied einen kleinen Spaziergang zu machen um alles zu verarbeiten was ich heute gelernt hatte. Da es um den Hütten und in der Arena heiss her ging und jugendliche von A nach B rannten entschied ich mir einen Ruhigeren Platz auszusuchen.

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