Unproduktiv am Arbeitsplatz? So läuft die Arbeit effektiver

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10 Listenitems - Erstellt von: Jochen - Entwickelt am: - 1.159 mal aufgerufen

Kennt ihr diese Tage, an denen auf der Arbeit einfach nichts zusammenlaufen will? An denen man eine gefühlte Ewigkeit vor dem Bildschirm hockt und trotzdem nichts fertig wird? Das ist sicher manchmal nur eine Frage der Tagesform, aber wenn es häufiger vorkommt, dann hat das vielleicht generell mit der Gestaltung des Arbeitsplatzes zu tun. Vielleicht helfen ja die nachfolgenden Tipps!

  • Platz 10
    Bessere Haltungsnoten durch Ergonomie
    Bessere Haltungsnoten durch Ergonomie
    Sicher ist ein Schreibtischarbeitsplatz auf körperlicher Ebene bei weitem nicht so fordernd wie ein handwerklicher Beruf. Trotzdem können mehrere Stunden täglich an einem schlecht angepassten Arbeitsplatz absolut anstrengend werden. Warum? Weil schon ein Bürostuhl langfristig für gesundheitliche Schäden sorgen kann, unter denen vor allem die Knochen und Muskeln leiden. Im Verbund mit falsch angebrachten Tischen und Monitoren wird die Büroarbeit so auch schnell zu einer nicht zu unterschätzenden Belastung für den ganzen Körper.

    Um das zu vermeiden kann die Berücksichtigung einiger Faustregeln helfen: Der Stuhl sollte Armen und Beinen einen rechten Winkel erlauben und dem restlichen Körper im Idealfall genug Bewegungsfreiheit, um hin und wieder auch mal die Position zu ändern. Der Tisch ist idealerweise zwischen 70 und 75 Zentimetern hoch und der Monitor zwischen 50 und 80 Zentimetern entfernt aufgestellt. Damit sollten es Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen in Zukunft deutlich schwerer haben!
  • Platz 9
    Chaos oder Ordnung?
    Chaos oder Ordnung?
    Eine Frage von nahezu philosophischer Tragweite, an der sich die Geister immer noch scheiden. Die These, dass Genies kreatives Chaos brauchen, wird gerne mit Verweis auf prominente Beispiele untermauert und selbst psychologische Studien scheinen den Zusammenhang von chaotischem Arbeitsumfeld und genialen Lösungen zu bestätigen. Das Problem hieran: Für das produktive Arbeiten stellt die Unordnung oft ein Hemmnis dar, der Zeitverlust für verschiedenen Suchaktionen (nach dem Kugelschreiber, den Unterlagen oder den richtigen Dateien im Computer) ist erschreckend groß. Über das Jahr verteilt können so um die 70 Arbeitstage zusammenkommen, die ausschließlich auf der Suche verbracht werden.

    Und was ist jetzt besser? Das erfordert letztendlich wohl eine Entscheidung von Fall zu Fall, denn die Arbeitsweise hängt eben auch von der jeweiligen Persönlichkeit ab. Unterm Strich gilt, wie in fast allen Fragen des Lebens, das rechte Maß als Orientierungshilfe: Solange die Produktivität nicht leidet, sind daher beide Herangehensweisen möglich.
  • Platz 8
    Für ein besseres Klima – Büropflanzen
    Für ein besseres Klima – Büropflanzen
    Ebenfalls durch verschiedene Studien belegt ist die überaus positive Wirkung von Pflanzen. Besser gesagt die Wirkungen, denn ob Ficus, Palme oder Kaktee – ein Mehr an Grün in der Tristesse des Büros sorgt für mehr Sauerstoff, weniger Kohlendioxid und eine bessere Luftfeuchtigkeit (was vor allem in den Monaten hilfreich ist, in denen die Heizung auf Hochtouren läuft). Damit lassen sich die sonst üblichen Folgeerscheinungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsmangel oder Atemwegsreizungen spürbar verringern. Praktisch auch, dass ausreichend große Pflanzen außerdem für eine wesentlich angenehmere Geräuschkulisse sorgen können.

    Dazu wirken Grünpflanzen auf die Psyche ein, verbreiten eine Wohlfühlatmosphäre und tragen so zu mehr Leistungsbereitschaft und –fähigkeit bei. Bei allem, was die Pflanzen selber leisten, sind sie doch weitestgehend genügsam in ihren Ansprüchen und können sogar unter widrigsten Bürobedingungen mit einem Minimum an Pflege überleben – ein Paradebeispiel wahrer Produktivität!
  • Platz 7
    The Power of Colour – die richtige Farbgestaltung
    The Power of Colour – die richtige Farbgestaltung
    Weiß ist ein weitverbreiteter Standard, was die Farbgestaltung von Büroräumen betrifft. Warum auch nicht, es macht die Räume hell, sieht dabei gleichzeitig klar und sauber aus, vermittelt so den Eindruck von Aufgeräumtheit und Struktur. So weit, so gut. Allerdings können sich diese Aspekte auch ins Gegenteil umkehren und für eine deprimierend kühle und triste Atmosphäre sorgen.

    Dabei ließe sich mit etwas Farbe so viel erreichen, denn sie beeinflusst unser Wohlbefinden, die Stimmung und somit letzten Endes auch die Produktivität. Jetzt sind die Präferenzen hinsichtlich der Lieblingsfarbe natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich, aber für die den jeweiligen Farben zugeschriebenen Wirkungen ist das zunächst eher unerheblich. Die sind nämlich tatsächlich von allgemeingültiger Natur und fördern bei jedem die Kreativität (Gelb) oder das innere Gleichgewicht (Grün). Vor allem helle, kräftige Farben scheinen die Produktivität steigern zu können.
  • Platz 6
    Es werde Licht!
    Es werde Licht!
    Farben wirken natürlich nur dann richtig, wenn für eine ausreichende Beleuchtung gesorgt ist, vorzugsweise mit natürlichem Tageslicht. Allerdings ist das Licht auch für sich genommen enorm wichtig, denn schlechte Beleuchtungsverhältnisse führen unter Umständen zu Problemen mit den Augen, zu Kopfschmerzen, zu Nervosität und in der Folge zu schlechter (schlimmstenfalls depressiver) Stimmung und anderen gesundheitlichen Schädigungen.

    Weil die Nachteile so schwerwiegend und die Vorteile – mehr Motivation, besseres Sehen, weniger Fehler dank mehr Konzentration etc. – demgegenüber so überaus positiv sind, gibt es für die optimale Beleuchtung spezielle gesetzliche Regelungen, damit die Mindestwerte in verschiedenen Arbeitsplatzsituationen eingehalten werden. Einige Dinge kann aber jeder selbst beachten, zum Beispiel die Anordnung des Arbeitsplatzes parallel zur Fensterfront oder die Lichtquellen seitlich anzubringen – dadurch lassen sich unter anderem störende Reflexionen vermeiden, die genauso anstrengend für die Augen sein können wie schlechte Beleuchtung.
  • Platz 5
    Größer ist nicht besser
    Größer ist nicht besser
    Offenbar überschätzt wird die Wirkung von Großraumbüros, selbst wenn sie unter der neudeutschen Bezeichnung „Open Spaces“ daherkommen. Das überrascht vielleicht im ersten Moment, weil sie heutzutage hauptsächlich deswegen genutzt werden, um die Zusammenarbeit im Team zu fördern und die entsprechenden Möglichkeiten der Kommunikation zu erleichtern. Das bedeutet umgekehrt allerdings, dass es Rückzugsmöglichkeiten kaum bis gar nicht gibt, dasselbe gilt für die Privatsphäre. Wenn die aber langfristig unter den Bedingungen am Arbeitsplatz leidet, ist Unzufriedenheit quasi vorprogrammiert. Abgesehen davon ist für viele Arbeiten eine ruhige Umgebung förderlicher als das kommunikative Miteinander.
  • Platz 4
    Nur raus hier
    Nur raus hier
    Alternativ ist es eben umso wichtiger, „Auslaufzonen“ zu nutzen, zumindest sofern sie vorhanden sind. Das gibt unter anderem die Möglichkeit, den Arbeitsplatz auch einmal zu verlassen und dem Körper ein wenig Bewegung zu gönnen – die er ohnehin wesentlich häufiger brauchen kann, selbst wenn der ergonomischste Stuhl der Welt zur Verfügung steht. Der Kreislauf, eure Muskel und eure Gelenke werden es euch danken, wenn ihr öfter mal aufsteht, selbst wenn es nur zum Kaffee holen ist. Es muss ja nicht gleich ein ausgemachter Spaziergang oder eine überanspruchsvolle körperliche Betätigung sein. Aber auch die kleinste Bewegung ist in jedem Fall besser, als das stundenlange Verharren an eurem Schreibtisch.
  • Platz 3
    Des produktiven Menschen treuester Freund
    Des produktiven Menschen treuester Freund
    Es gibt sicher nicht wenige, die nach der Arbeit bei einem Spaziergang mit dem Hund einmal komplett abschalten können. Das kann sicherlich auch zur Produktivität beitragen, denn ein ausreichendes Maß an Entspannung ist nötig, um am nächsten Arbeitstag wieder voller Energie an die gestellten Aufgaben zu gehen.

    Aber wie wäre es, den Hund gleich mit auf die Arbeit zu nehmen? Wird bei den meisten Arbeitgebern wahrscheinlich eher weniger gut ankommen, denn obwohl die Vierbeiner in vielen Bereichen der Berufs- und Alltagswelt einen festen Platz haben, werden sie im Büro vielfach als Störfaktor bewertet. Eine amerikanische Studie ist jetzt aber zu einem ganz anderen, hundefreundlicheren Ergebnis gekommen: Offenbar ist es tatsächlich so, dass Hunde eine Steigerung der Produktivität bewirken können, weil sie die Mitarbeiter zu mehr Bewegung zwingen und gleichzeitig ein Mittel gegen psychische Belastung darstellen. Ob ihr euren eigenen Hund mit zur Arbeit nehmen könnt, ist natürlich eine Frage des Ermessens und braucht mindestens die Unterstützung eures Chefs – aber es soll ja auch unter Kollegen immer mal wieder den einen oder anderen Katzenliebhaber geben…
  • Platz 2
    Ein Lob schadet nicht
    Ein Lob schadet nicht
    Das ist zugegeben ein Punkt, den ihr nur bedingt beeinflussen könnt. Ihr könnt eigentlich nur bestmögliche Qualität abliefern und darauf hoffen, dass eure Leistungen auch über die Gehaltszahlung hinaus gewürdigt werden. Wem diese Art der positiven Rückmeldung fehlt, wird sicher auch das Gefühl der Frustration kennen, das sich mit der Zeit in einer solchen Situation einstellt. Man verliert irgendwann die Lust und sieht auch nicht ein, warum mehr als notwendig in den Job investiert werden sollte.
    Umgekehrt ist es unglaublich motivierend, wenn der Einsatz (im günstigsten Fall regelmäßig) für die Firma Anerkennung findet – und diese auch so kommuniziert wird. Die Wertschätzung wirkt sich positiv auf die Stimmung aus und damit eben auch auf die Produktivität. Aber wie gesagt: Das liegt nicht nur an euch.
  • Platz 1
    Produktiver sein wollen ist nicht gleich produktiver sein
    Es ist sicher nicht verkehrt, produktiver arbeiten zu wollen. Schließlich ist das der Weg, auf der Karriereleiter weiter voranzukommen. Allerdings sollte die Steigerung der Produktivität nicht das einzige Ziel sein. Das kann zu Frustrationen führen, wenn die gewünschten Verbesserungen ausbleiben, der Effekt wäre das Gegenteil der Zielsetzung. Versucht stattdessen lieber, die Motivation aus euren Aufgaben selbst zu ziehen, für wen ihr sie macht und aus welchen Gründen. Dann stellt sich die Produktivität von ganz alleine ein.
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Unproduktiv am Arbeitsplatz? So läuft die Arbe...
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2016-04-14
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