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Four and You #1

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2 Kapitel - 920 Wörter - Erstellt von: FeroxBoldLie - Aktualisiert am: 2016-04-16 - Entwickelt am: - 488 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eine Geschichte rund um den Jungen mit den vier Ängsten... und um das Mädchen, das ihm beisteht, egal, was auf die beiden zukommt.

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(In meiner geliebten Ich-Form, und bitte seid nicht allzu streng, es ist meine erste FanFiction. <3 An das Buch gebunden.)

Es war still im Raum. Ich blickte mich um, sah Christina hinter mir und Peter herausfordernd vor mir. Er wollte mir nur wehtun, dachte ich, aber das hier war kein Späßchen zu dem man >Nein< sagen konnte. An der Tafel stand mein Name und daneben der von Peter, unsauber geschrieben. "Wird's heut noch was, oder sollen wir euch beiden gleich Minuspunkte geben?", schnauzte Eric. Seine Piercings jagten mir noch immer Angst ein, doch wenn ich genau hinsah, konnte ich das Gute in ihm sehen. Ich war eine Amite, und wollte auch eigentlich bei meiner vertrauten Fraktion bleiben. Doch der unerträgliche Frieden dort war nicht mehr auszuhalten. Die Atmosphäre war immer angenehm, wenn man sich versehentlich gestritten hatte, beschuldigte man nie den anderen, immer war man doch selbst schuld, wenn es drauf ankam. "Hey, komm, oder hast du Angst, he?", Peter war gemein. Ich kannte Menschen, die nicht meine liebsten Charaktereigenschaften hatten, aber Peter war einfach nur bösartig und grauenvoll. "Nein, ich bin bereit. Du solltest es auch sein."
Ich stieg in den Ring. Ein letztes Mal konnte ich mich noch umsehen, bevor Peter mich plattmachen würde. Christina, Will und Tris sahen mich ermutigend an, Al stand bedröppelt neben ihnen und sah zu Boden. Jede Nacht weinte er still, nein, was denke ich, laut vor sich hin, so dass jeder es hörte. Er tat mir schon Leid, und ich hatte ihn öfters trösten wollen, es aber nicht über das Herz gebracht. Immerhin hatte ich meine geliebte Familie auch verlassen. Ich wollte nicht an den Schmerz erinnert werden, der damit zusammenhing. Etwas weiter hinten, im Schatten, stand Four an die Wand gelehnt. Seine Arme hatte er verschränkt, und er lächelte. Es war kein böses oder selbstgefälliges Lächeln wie das von Eric, sondern eher ein erwartungsvolles, freundliches. Das verwunderte mich. Ich kannte Four nicht gut, wir hatten nur einmal miteinander geredet, und das war, als Eric dabei war. Erst jetzt bemerkte ich, dass alle sich zu Four umgedreht hatten. Ich hatte zu lange zu ihm hingeschaut. "Drei, Zwei... Eins.", knurrte Eric, ich sah gerade noch, wie Peter mit erhobenen Fäusten auf mich zustürmte, bevor er sie er mir mit aller Wucht gegen die Wange haute. "Ah!", ich schrie kurz und ohne viel Gefühl in der Stimme, es klang nicht einmal schmerzvoll. Der Aufprall von Peters Händen hatte mich aus der Fassung gebracht, eben noch war ich mit Four beschäftigt, und schon konnte ich Eric prusten hören. Es war ein seltsames Prusten, keins durch Lachen oder Mitleidigkeit, sondern ein zorniges, als würde er sich aufregen über die Tatsache, dass ich schon in den ersten zwei Sekunden verloren hatte. Aber ich war eine Ferox. Ich war jemand, der gewinnen wollte, der seine Feinde aus dem Weg schaffen wollte. Ich hatte Peter nie wehtun wollen, aber jetzt musste ich es. Wenn ich hier bleiben will, dann muss er verlieren, und ich musste meinen Triumph ernst meinen. Ich holte aus und traf Peter direkt im Bauch, es musste wehgetan haben, denn er sackte stöhnend zusammen. Von Four hörte ich ein freudiges Geräusch, als würde er mir lachend gratulieren wollen. Eric starrte ihn an, ohne irgendeine Spur von dem im Gesicht, was Four empfand. "Ach, wie toll, das die freundliche kleine gewonnen hat, was, Four?", er blickte spöttisch zu mir. "Keine Muskeln, ach, doch. Du musstest ja bei deinen Eltern schuften helfen, den Bauerjob erledigen, oder?"
Wenn er nicht gleich aufhörte, würde ich in Tränen ausbrechen. Peter saß am Boden, zusammengekauert und mit hasserfüllter Miene, und schaute, wie alle mittlerweile, zu Eric. "Ach, sie hat gewonnen. Eric, es reicht.", Fours Miene war wieder gleichgültig und kalt, wie man es von ihm kannte. Ich erlaubte mir ein unauffälliges Grinsen. Ja, ich war der Gewinner dieses Kampfes. Und Four gefiel das. Ich merkte es.
"Sie hat nicht gewonnen.", hörte ich Peter hinter mir Stöhnen, lauter Initianten machten 'Oh', und die nächste Faust, die ich nicht bemerkt hatte, landete in meinem Rücken. Ich bekam keine Luft. Ächzend fiel ich zu Boden.

Kommentare (1)

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I'mAAmite (30488)
vor 605 Tagen
Voll gut! Mach weiter so! Ich freue mich auf das nächste Quiz!