Pokemon Lovestory N&Liberty 30

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1 Kapitel - 874 Wörter - Erstellt von: LibbyPokemon - Aktualisiert am: 2016-04-12 - Entwickelt am: - 216 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Zwischen Angst und Liebe

    1
    Libertys Sicht:

    "Das ist jetzt ein schlechter Witz, oder?", ich starrte Lysander flehend an. Er schüttelte traurig den Kopf.
    "Leider Nein. Mit dem DNS-Keil können Kyurem, Zekrom und Reshiram fusioniert werden" (Ich: Ja, ich weiß, dass man Kyurem immer nur mit Zekrom oder Reshiram fusionieren kann, aber diese Änderung ist storytechnisch notwendig)
    "Das bedeutet, wir können nicht mit Zekrom und Reshiram gegen G-Cis antreten", stellte N fest. Er wirkte ruhig, aber ich wusste, dass er eigentlich nur noch nicht fassen konnte, was wir gerade erfahren hatten. Lysanders Nachricht kam für uns immerhin einem Todesurteil gleich. Wenn wir Zekrom und Reshiram nicht einsetzen konnten, hatten wir keine Chance. Wir konnten nur noch eins tun: Für die Zivilbevölkerung Zeit gewinnen.
    "Gibt es einen Ort, an dem man noch in Sicherheit sein könnte?", fragte ich Lysander.
    "Die Kontaktebene", antwortete er, wie aus der Pistole geschossen. "Sie ist von einer Art Schutzfeld umgeben, dass nicht einmal der ursprüngliche Drache durchdringen könnte"
    "Wie lange würde es dauern, die Bewohner von Einall dorthin zu evakuieren?", fragte N. Er hatte verstanden, was ich im Sinn hatte.
    Lysander zog die Stirn in Falten. "Zwei Stunden, allermindestens. Aber es könnten leicht fünf Stunden, oder sogar mehr werden"
    N und ich tauschten einen langen Blick. Als ich mich wieder an Lysander wandte, hörte ich die Hoffnungslosigkeit in meiner Stimme.
    "Wir werden euch diese Zeit verschaffen"

    Ns Sicht:

    Abidaya City war wie ausgestorben, als wir dort ankamen. Die Evakuierung ging schnell. Ich war froh darüber, so würden es vielleicht alle in Sicherheit schaffen. Alle... außer uns.
    Ich warf Liberty, die stumm neben mir ging einen kurzen Blick zu. Wir beide würden nicht lebend zurückkommen. Meinetwegen kümmerte mich das nicht, aber der Gedanke, dass Liberty sterben würde war mir unerträglich. Mir wurde schmerzlicher denn je bewusst, wieviel sie mir bedeutete. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass das Universum weiterexistieren würde, wenn sie nicht mehr lebte. Aber möglicherweise würde sich nicht einmal jemand an sie erinnern. Ich hatte keine Ahnung, wie lange all die Menschen und Pokemon auf der Kontaktebene überleben würden. Liberty hatte Mylene die Verantwortung für sie übertragen. Eigentlich hatte Mylene uns begleiten wollen, aber wir hatten uns am Ende durchgesetzt. Mylene sollte versuchen einen Weg zu finden, wie man von der Kontaktebene aus in andere Regionen gelangen konnte. Ich hoffte, dass es ihr gelingen würde, damit nicht alles umsonst gewesen wäre. Aber das waren nur flüchtige Gedanken. Was mich am meisten beschäftigte war etwas anderes. Ich musste immer wieder daran denken, dass ich eigentlich ganz allein daran Schuld war, dass Liberty sterben würde. Wenn ich mich damals einfach offen von Team Plasma abgewandt hätte, wäre sie jetzt in Sicherheit. Ich würde beim Versuch meinen Vater aufzuhalten sterben und sie würde ein schönes langes Leben mit einem Anderen verbringen. So hatte ich sie nicht nur in den Tod geschickt, sondern auch noch unglücklich gemacht. Ich hätte bei ihr bleiben sollen. Wir hätten zwei Jahre zusammen gehabt, zwei ganze, schöne Jahre! Stattdessen hatten wir nur einen einzigen Kuss gehabt und nun wusste Liberty wahrscheinlich nicht einmal wie sehr ich sie liebte.
    Wir waren mittlerweile bei der Plasmafregatte angekommen. Die Brücke war heruntergelassen, eine viel zu deutliche Einladung, die wir leider annehmen mussten.
    Kurzentschlossen drehte ich mich zu Liberty um.
    "Liberty...", sagte ich leise "Ich denke uns beiden ist klar, dass wir den nächsten Tag nicht mehr erleben werden. Trotzdem...Nein, gerade deshalb, möchte ich dir sagen... Dass du mir mehr bedeutest, als alles Andere auf der Welt. Ich liebe dich"
    Einen Moment lang schien die Zeit stillzustehen. Dann ging ich einen Schritt auf sie zu und sie einen auf mich. Ich nahm sie ganz vorsichtig in den Arm und sie legte ihren genauso vorsichtig um mich. Nichts im Universum hatte sich je so langsam bewegt wie unsere Gesichter, die sich einander nährten, bis sich unsere Lippen berührten. Ich wünschte mir, die Zeit würde nun stehenbleiben um für immer in diesem Augenblick zu verharren. Dann, ganz langsam, lösten wir uns voneinander. Liberty lächelte und mir war, als würde sich alle Schönheit die es je gegeben hatte und geben würde in diesem Lächeln sammeln. Alle meine Angst war verschwunden und es blieb nur Trauer, dass all das so bald für immer vorbei sein sollte. Wir atmeten noch einmal tief durch, dann schritten wir, Hand in Hand die Brücke herauf.

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