Mary-Louise Moon und ihr Leben in Hogwarts

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7 Kapitel - 18.820 Wörter - Erstellt von: Lucy - Aktualisiert am: 2016-04-11 - Entwickelt am: - 1.639 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eine 2teilige ff mit allen bekannten Charakteren. Im Mittelpunkt steht natürlich wieder Slytherin, Draco und Familiendrama.

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    Und noch einmal
    Ich habe lange Zeit überlegt, wer der Glückliche sein soll. Ich habe zwischen Theodore und Draco geschwankt, mich aber schließlich für Draco entschieden. Sorry an alle Theo Fans. Ich mag ihn auch sehr, aber Draco lieber. Zu gegeben: Eine Stelle kam schon in x anderen Geschichten vor, aber ich hoffe, dass ist nicht so schlimm.
    Wie gesagt: Sorry für alle Rechtschreib- und Grammatikfehler. Ich kann es halt nicht besser. Der 2. Teil wird auch bald kommen.
    Viel Spaß! Und gebt mir bitte Rückmeldung.

    Erstmal eine kleine Einleitung:
    Du heißt Mary-Louise Moon alle nennen dich aber nur Mary. Du bist genauso alt wie Harry und Co. Deine Mutter ist kurz nach deiner Geburt gestorben. Du lebst allein mit deinem Vater in einer riesigen Villa. Du bist 14 (4. Harry Potter Buch) und wurdest bis jetzt zuhause unterrichtet, doch dein Vater hat sich jetzt entschieden, dich nach Hogwarts zu schicken. Du freust dich sehr, denn du langweilst dich hier. Außerdem hast du nur eine Brieffreundin und zwar Hermine.
    Du siehst ungefähr so aus:
    http://schnaeppchenfee.de/wp-content/uploads/201 3/07/Blonde-Frau-Gesicht-ST-NEU-B.jpg
    Ich weiß, die ist ein wenig übertrieben, aber ich find das gute Bild nicht mehr.

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    EIGEWÖHNUNGSZEIT:
    Es klopfte. Verschlafen drehte ich mich und verschwand unter der Bettdecke. „Miss Moon? Sie müssen aufstehen.“, weckte mich einer meiner Hauselfen. Wir hatten so viele. „Nur noch eine Minute.“, murrte ich müde. „Aber Miss Moon. Heute fahren sie doch nach Hogwarts.“, erinnerte er mich. Schlagartig schlug ich die Decke beiseite. Das hatte ich fast vergessen. „Ich komme gleich.“, sagte ich etwas freundlicher und ging ins Bad. Nachdem ich fertig war betrachtete ich mich im Spiegel. Dort sah ich ein junges Mädchen mit langen blonden Haaren, kalten blauen Augen. Ich war relativ groß für mein Alter: 1,75m und hatte eine schöne Figur. (Du bist etwas eingebildet, aber zurecht!) Etwas weniger schön waren meinen Sommersprossen, meiner Meinung nach zumindest. Es war sehr warm draußen und ich beschloss Shorts und Croptop anzuziehen. Mit offenen Haaren ging ich runter. Als mein Vater mich erblickte, schüttelte er nur den Kopf. Dann ging es zum Bahnhof, als wir ankamen, suchte ich Hermine. Mit einem leicht abfälligen Blick begutachtete ich alle. Ich bekam auch einige interessierte Blicke, ignorierte sie aber alle. Dann entdeckte ich sie und ging schnellen Schrittes zu ihr. Sie unterhielt sich mit 2 Jungs, die mit dem Rücken zu mir standen. Dann winkte sie mir aufgeregt zu und sie drehten sich zu mir. „MARY!“, rief sie über den halben Bahnhof. „Schrei doch nicht so Hermine!“, sagte ich lachend und umarmte sie. Ich war einen halben Kopf größer als sie. „Sag mal, warst du schon immer so groß?“, fragte sie mich. Ich zuckte mit den Schultern. Der mit der Brille, wahrscheinlich Harry Potter, räusperte sich. „Ach so. Äh das sind Harry und Ron und das ist“. „Mary-Louise Moon.“, unterbrach ich sie und reichte ihnen die Hand. „Aber nennt mich Mary.“, fügte ich hinzu. Wir unterhielten uns, dann ging es los. Schnell verabschiedete ich mich von Dad und ging mit ihnen in ein Abteil. Im Gang rempelte mich ein Jungen an. „Pass doch mal auf! Hast du keine Augen im Kopf? Trottel!“, fuhr ich ihn an und ging weiter. „Tschuldigung!“, rief er mir noch hinterher, doch ich ignorierte ihn. Was war denn das für ein Trottel? Ron erklärte mir dass das ein Junge namens Crabbe war. Der Name klang schon bescheuert. Ich ließ mich auf einen Sitz neben Hermine plumpsen und auf der Fahrt erklärten sie mir alles Wichtige über Lehrer und verschiedene Schüler. „Slytherin mögt ihr nicht, oder?“, fragte ich skeptisch. Ich kannte mich und meine Familie und die Wahrscheinlichkeit, nach Slytherin zu kommen, war sehr hoch. „Nein!“, sagte sie im Chor. Ich seufzte. Toll! Jetzt habe ich Freunde, doch komm wahrscheinlich nicht ins gleiche Haus. „Alles ok?“, fragte mich Hermine sofort. „Ich komm wahrscheinlich nach Slytherin.“, erklärte ich. „Ach was.“, sagte sie. Ich drehte mich zu ihr und zog eine Augenbraue nach oben. „Naja ok. Vielleicht!“, sagte sie lachend. „Wir werden es sehen.“, sagte Ron zu mir. Ich kaufte ihnen einmal alle Süßigkeiten. Quietschend kam der Zug zum Stehen. Der Gang war rappelvoll und alle stürmten hinaus. Am Bahnsteig musste ich mich von meinen „neuen Freunden“, trennen und zu den Erstklässlern. Sie wuselten überall herum und nervten mich enorm. Dann gingen wir in die Halle. Ich war die Letzte und schaute mich desinteressiert um. Langsam wurden auch ein paar Schüler auf mich aufmerksam und fingen an zu tuscheln. Die Verteilung der Erstklässler ging schnell, als ich dann endlich an der Reihe war, hatten mich alle bemerkt. „Wie ihr seht ist Miss Moon etwas älter, als die anderen Erstklässler. Sie wird in die 4. Klasse gehen.“, erklärte Dumbledore ihnen. Er war ein paar Mal bei uns zuhause. Dann schritt ich nach vorne und bekam den alten Hut aufgesetzt. „Oh la la! Wen haben wir denn da?“, fing er an. Das kann ja was werden, dachte ich bei mir. „Sarkastisch sind wir also?“, fragte er mich. Nein wir tun nur so. „Schlagfertig sind wir also auch! Du sagst immer was du denkst und lässt dich nicht schnell verunsichern. Du bist listig und klug, aber ein wenig eingebildet. Also Hufflepuff wirst du schon mal nicht!“, sagte er. Wer hätte das gedacht?, dachte ich genervt. „Das ist nicht schwer: SLYTHERIN!“, schrie er. Ich sah zu Hermine, die enttäuscht schien. War ja klar. Selbstbewusst ging ich zum Slytherintisch und setzte mich neben ein paar Mädchen. „Hey! Ich bin Pansy Parkinson. Wir sind im selben Jahrgang.“, erklärte mir ein Mädchen mit schwarzen Haaren. „Mary-Louise Moon. Kannst mich aber Mary nennen.“, sagte ich und lächelte. Sie und die anderen Slytherin Mädchen erzählten mir genau das Gegenteil von dem, was mir Hermine, Ron und Harry erzählt haben. „Wo ist denn der Gemeinschaftsraum?“, fragte ich sie. „Komm wir zeigen ihn dir.“, sagte eine gewisse Daphne Greengrass, als ich auf stand. Ich ging von ihnen gefolgt aus dem Saal und sie führten mich ein wenig herum. So schlimm wie Hermine sagte, waren sie gar nicht. Eigentlich waren sie richtig nett. Zu mir zumindest. „Das ist der Gemeinschaftsraum. Hier hängen wir immer ab und da vorne geht es zu den Schlafsälen.“, sagte Daphne zu mir und zeigte auf eine Treppe. Ich sah mich um, der Raum war schön. Dann öffnete sich die Tür und ein paar Jungs kamen rein. Sie steuerten aufs Sofa zu und ließen sich nieder. Der eine kam, als er mich entdeckte, zu mir. Ich tat so, als hätte ich es nicht bemerkt. Er tippte mir auf die Schulter und ich drehte mich langsam um. Ich schaute ihn prüfend an, dann fing er an: „Hey.“. „Hey“, antwortete ich nur. Mal sehen, was er wollte. „Du bist neu?“. „Sieht wohl so aus.“. „Mary-Louise richtig?“. „Mary und du bist?“. „Blaise Zabini, meine hübsche.“. Den hatte mal Ron erwähnt. Der typische Mädchenaufreiser. Merkte man. „Soll ich dir die Schule zeigen?“, fragte er weiter. Ich schüttelte den Kopf: „Nein. Das haben schon die gemacht.“, sagte ich und zeigte auf die Mädels, die uns gespannt zu sahen. Sie wollten wahrscheinlich wissen, ob ich leicht rum zu kriegen war, aber das war ich nicht. „Wollen wir jetzt was zusammen machen?“, wollte er wissen. „Tut mir Leid. Ich muss noch meine Tasche auspacken. Wann anders vielleicht mal.“, erklärte ich und ging in den Schlafsaal.

    Seine Sicht:
    Heute ging es wieder nach Hogwarts. Ich hatte ehrlich gesagt, eher keine Lust. Die gleichen Lehrer. Die gleichen Leute…die nervigen Gryffindors…Naja ich hatte ja die Jungs.
    „Was geht?“, fragte Blaise mich am Bahnhof. „Nichts“, sagte ich leicht genervt. „Alles ok?“. „Hab einfach nur keinen Bock auf Hogwarts und auf… PANSY“, begrüßte ich sie. Sie machte mich echt küre. Blaise lachte, als sie sagte: „Hey Jungs! Und wie waren deine Ferien mein Draco Schatzi?“. Ich verdrehte genervt die Augen: „Ich bin nicht dein Draco Schatzi!“. „Och Draci…“, sagte sie enttäuscht. Dann kamen auch noch Crabbe und Goyle, die größten Idioten unter der Sonne, aber sie taten alles was ich sagte, also waren sie nicht so schlimm, wie z.B. Potter. Als dann auch noch Theo und Daphne kamen, waren wir komplett. Wir suchten uns ein gemeinsames Abteil. Crabbe kam als letzter und war leicht verdattert. „Was ist denn los?“, fragte Goyle. „Nichts. Ich hab bloß gerade ein Mädchen angerempelt, dass ich vorher noch nie gesehen habe.“. Sofort wurde Blaise hellhörig: „eine neue?“, fragte er sofort. „Immer das gleiche mit dir Blaise.“, sagte Theo lachend. „Was denn?“. „Keiner kennt alle. Als ob wir eine Neue haben.“. „So wie sich mich angeschnauzt hat, sollte sie in Slytherin sein.“, sagte Crabbe leicht beleidigt. „Was hat sie denn gesagt?“. „Pass doch mal auf! Hast du keine Augen im Kopf? Trottel! Ich hab mich sogar entschuldigt, aber sie ist einfach weiter gegangen.“, erzählte er. Wir lachten. „Hätte ich auch gemacht.“, stimmte Daphne ihr zu. Dann unterhielten wir uns über die Ferien. Schließlich kam der Zug zum Stehen und wir steigen aus. Dann ging es zu den Kutschen. Als wir dann endlich in der Halle waren, mussten die Erstklässler noch verteilt werden.
    „Da ist sie.“, flüsterte mir Crabbe zu und zeigte auf ein großes blondes Mädchen, das hinter den Erstklässlern stand. Sie war ganz hübsch und hatte eine tolle Figur. Ich tippte Blaise an: „Schau mal da“, er machte große Augen. „Doch eine neue!“, sagte er zufrieden zu Theo. „Ist ja ok“. Die Verteilung ging schnell, dann kam das Mädchen dran. „Wie ihr seht ist Miss Moon etwas älter, als die anderen Erstklässler. Sie wird in die 4. Klasse gehen.“, erklärte uns Dumbledore. In die gleiche wie wir. Dann musste sie sich den alten Hut aufsetzten, der sie relativ schnell nach Slytherin schickte. Unser Tisch jubelte noch lauter, als bei den anderen neuen Slytherins. Sie setzte sich zu Pansy, die sie voll quatschte. Irgendwann stand sie auf und die anderen folgten ihr. „Wow, die hat ja jetzt schon ein Gefolge.“, lachte Theodore. Wir quatschten noch eine Weile und beschlossen, dann auch zu gehen. Im Gemeinschaftsraum setzten wir uns, wie gewohnt, aufs Sofa. Doch Blaise stand sofort wieder auf und steuerte auf eine Gruppe Mädchen zu. Er blieb vor der Neuen stehen, die die Arme verschränkte. Er sagte irgendwas, worauf sie nur knappe Antworten gab. Ich stupste Theo an und wir beobachteten die beiden, wie die Mädchen auch. Dann verschwand sie und Blaise kam zu mir. „Und?“, fragte ich ihn. „Äh…“, stotterte Blaise. „Sie hat ihn abblitzen lassen.“, sagte Daphne lachend. „Ein ‚Nein‘ war es nicht. Sie hat gesagt: Wann anders vielleicht mal.“, verteidigte Blaise sich. „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“.Wir lachten.

    Deine Sicht:
    Kurze Zeit später kamen die Mädels auch rein. „Den hast du ja mal total abblitzen lassen.“, sagte Pansy zu mir. Ich zuckte nur mit den Schultern. „Der ist das gar nicht gewohnt. Du hättest mal Blaises Gesicht sehen sollen.“, sagte Daphne lachend. Wir quatschten noch eine Weile, dann beschloss ich bei Hermine vorbei zuschauen, sagte aber nur ich wolle mich noch ein bisschen umschauen. Ich hatte keinen Bock auf diese Schlammblut Diskussion. Ich klopfte gegen das Porträt. „Passwort?“, fragte eine fette Dame. „Keine Ahnung. Ich wollte Hermine besuchen.“, erklärte ich. Dann kam Hermine: „Hey Mary!“, begrüßte sie mich und zog mich in den Gemeinschaftsraum. „Und wie ist es so?“, fragte sie sofort. „Es ist…“. „SCHRECKLICH?“, fiel mir jemand ins Wort. Ich drehte mich verwundert um und sah in Harrys Gesicht. Er setzte sich neben mich. „Äh…Eigentlich ist es voll ok. Sie sind total nett, bloss Blaise nervt ein wenig.“, gab ich zu. Harry schnaubte verächtlich. „Nein wirklich.“. „Und was ist mit Malfoy?“, fragte er weiter. „Wer?“, fragte ich. Ich wusste natürlich wen er meinte: Seinen Erzfeind. Ich hab ihn auch schon gesehen, Harry hatte ihn ziemlich genau beschrieben, aber hatte wirklich noch nicht mit ihm geredet. „Du weißt wen ich meine.“. „Ich hab noch nicht mit ihm geredet.“. Wir unterhielten uns noch eine Weile, dann beschloss ich zu gehen. Ich verabschiedete mich und ging in den Kerker. Im Gemeinschaftsraum saßen viele aus meinem Jahrgang, aber eigentlich wollte ich lieber schlafen gehen, als mit ihnen abzuhängen. Gerade, als ich an der Treppe angekommen war rief mir, ich glaub Daphne, zu: „Mary komm doch zu uns.“. Ich drehte mich um: „Eigentlich wollte ich jetzt schl…“. „Ach komm schon!“. Ich seufzte und ging zu ihnen. „Das sind Millicent, Tracy, Draco, Theodore, Crabbe, Goyle und Blaise kennst du ja schon.“, erklärte sie mir. „Ja…“, sagte ich und sah zu Blaise. Er zwinkerte mir zu. Die anderen, um genau zu sein Millicent, Tracy, Theodore und Draco waren auch ganz ok. Keine Ahnung, was Harry für ein Problem mit ihm hatte. Crabbe und Goyle gingen mir aber ziemlich auf die Nerven.
    Am nächsten Morgen stand ich früh auf. Nachdem ich mich geduscht und angezogen hatte, ging ich frühstücken. Ich setzte mich neben Daphne und Pansy. Ich saß quasi mitten im Geschehen und wir lachten viel. Ich fing einige böse Blicke von manch Gryffindor auf. Auf dem Weg zum Unterricht zogen mich Harry und Ron zu Seite: „Wirklich?“, fragte mich Harry wütend. Was hatte er denn bloß? Ich kannte ihn vielleicht 4 Stunden länger, als die Slytherins und er tat so, als würde ich jahrelanges Vertrauen ausnutzen. „Was?“. „Du und die?“. „Sie sind in meinem Haus. Soll ich sie ignorieren?“, fragte ich nicht genervt. „Du verhältst dich wie die.“. „Das liegt vielleicht daran, dass sie eine von denen ist.“, sagte eine Stimme hinter mir und legte mir den Arm um die Schultern. Es war Theodore. „Wo er recht hat, hat er recht!“, sagte ich zu Harry und ging mit Theodore zum Unterricht. „Dankeschön.“, sagte ich zu ihm. „Kein Problem. Du bist ja eine von uns.“, sagte er lachend. „Woher kennst du die?“, fragte er mich. „Äh…Hermine kenn ich schon länger und Harry und Ron seit der Zugfahrt, also gestern.“, erklärte ich. „Das Schlammblut?“. „Nenn sie nicht so.“, sagte ich scharf. „Sorry“. Dann fing der Unterricht an. Ich kam gut mit und war, zu meinem Erstaunen, schon weiter als sie. In der restlichen Woche passierte wenig. Harry tat immer noch so, als würde ich etwas Schlimmes tun. Was hatte er nur?
    „Mary?“, rief Daphne und wedelte mit der Hand vor meinem Gesicht. „Was?“, murmelte ich. „Ich hab dich zum 3. Mal gefragt, ob alles ok ist.“. „Jaja…Es ist bloß etwas seltsam.“. „Was ist seltsam?“, mischte sich Pansy ein. „Na. Harry“. „Ja und? Er kann dir doch egal sein. Es ist nur Potter. Er ist immer so.“. „Wenn du meinst.“, sagte ich schulterzuckend. Sie hatten Recht, wenn er ein Problem hat, dann sollte er zu mir kommen und es mir sagen. Ich hatte auch andere Freunde.

    Seine Sicht:
    Die Schule war wie immer langweilig. Mary war richtig nett und wir unternahmen viel. Da sie schon alles konnte, half sie uns auch öfters. Leider war sie mit dem Schlammblut befreundet und irgendwie auch mit Harry. Um ehrlich zu sein verstand ich ihr Verhältnis nicht wirklich. Im Zug saßen sie in einem Abteil und haben sich verstanden und jetzt war er wegen irgendwas sauer auf sie und sie ignorierte ihn immer mehr.

    Deine Sicht:
    Die Tage verstrichen und ich unternahm immer mehr mit den Slytherins und immer weniger mit Hermine. Eigentlich schade, aber wir trafen uns auch ab und zu mal. Die Slytherins waren 1. in meinem Haus und 2. verstanden wir uns alle prächtig. Harry nervte mich immer noch und ich wusste nicht was er für ein Problem hat. Wir, also Daphne, Draco, Blaise, Pansy und ich gingen gerade zur Bibliothek. In der Bibliothek war auch das goldene Trio. Draco konnte es sich natürlich nicht verkneifen sie, ich sage mal, zu mobben. Um ehrlich zu sein war es mir bei den Jungs egal, aber bei Hermine nicht und es regte mich jedes Mal unbeschreiblich auf, wenn er sie Schlammblut nannte. „Wen haben wir denn da? Den Superstar, den Blutverräter und das Schlammblut.“, sagte er verächtlich. „Draco“, sagte ich warnend. Er sah scharf zu mir und dann wieder zu Harry. Sie wussten, dass ich mit Hermine befreundet war, aber auch das ich Harry momentan nicht ausstehen konnte. Er war wegen irgendwas sauer, sagte mir nicht was, was mich ziemlich wütend machte. Er seufzte und verdrehte die Augen. „Nenn sie nicht so.“, stellte ich klar. „Da siehst du es Malfoy.“, keifte Potter sofort los. Ich funkelte ihn böse an. „Das bezog sich NUR auf Hermine.“, sagte ich kalt und ging. Die anderen lachten und folgten mir. „Bist du nicht irgendwie mit ihm befreundet?“, fragte Blaise. „Der kann mich mal.“, zischte ich. „Wow! Was hat er dir denn getan?“. „Er hat mir Vorwürfe gemacht, dass ich mit euch abhänge. Und ist total sauer auf mich, sagt mir aber nicht was los ist.“, sagte ich genervt. Er schnaubte verächtlich. „Kannst Theo fragen.“, fügte ich hinzu.
    Am Abend wurde der Weihnachtsball angekündigt. Ich fing einige Blicke auf. Ich vermute mal, dass ich nicht alleine hingehen werde. Immerhin hatte mir in den letzten Wochen einen Ruf geschaffen. Außerdem war ich so ziemlich eine der bzw. die hübscheste hier. (Wie gesagt an Selbstbewusstsein fehlst dir nicht. Aber ein paar haben auch Angst vor dir.) In den nächsten Tagen bekam ich einige Einladungen und wurde auch oft gefragt. Den meisten sagte ich sofort ab, aber ein paar hielt ich noch hin.
    Der richtige war noch nicht wirklich dabei.

    Seine Sicht:
    Ein Weihnachtsball. Wirklich? Total kitschig. Das Problem war, wenn ich mit einer Unwürdigen hingehen würde, hätte ich stress mit meinen Eltern. Ich wusste, dass sie sich wünschen würden, dass ich mit Parkinson hingehe, weil ihre und meine Eltern befreundet sind. Ich ließ mir Zeit, doch Mary wurde von Anfragen überhäuft. Echt anstrengend. Dauernd klopfte es an der Tür. und sie bekam auch einige Briefe. „Fragst du sie?“, fragte ich Blaise beim Essen. „Ja vielleicht.“, sagte er. „Solltest dich vielleicht mal beeilen, so viele Anfragen wie sie bekommt.“, sagte ich zu ihm. Ich würde mit ihr auch hingehen, aber sie bestimmt nicht mit mir. Wir saßen gerade im Gemeinschaftsraum und es klopfte wieder. „Mary hier ist SCHON WIEDER einer für dich.“, rief ihr Daphne von der Tür zu. Sie stand genervt auf und ging zur Tür. Dann knallte sie die Tür sofort wieder zu. „Wer ist es?“, fragte Pansy. „Harry“, sagte sie genervt. Es klopfte erneut. Blaise stand sofort auf und wollte zur Tür. Sie hielt ihn jedoch zurück und ging selbst hin. Sie streiten vermutlich mal wieder, aber das er jetzt schon hier her kommt ist echt dreist. Man konnte nichts verstehen. Dann ging sie in den Mädchenschlafraum und kam kurze Zeit später wieder zurück und verschwand. Unternahm sie jetzt was mit diesem Idioten? Wir sahen uns an. „Was war denn das?“, fragte Daphne verwundert.

    Deine Sicht:
    „Mary hier ist SCHON WIEDER einer für dich.“, rief mir Daphne von der Tür zu. Wie viele Jungen gab es eigentlich auf Hogwarts? Ich stöhnte und die anderen lachten. Ich stand auf und ging zur Tür. Dort stand Harry. Ich verdrehte die Augen und knallte die Tür sofort wieder zu, machte auf dem Absatz kehrt und ging zurück. „Wer ist es?“, fragten sie sofort. „Harry“, sagte ich genervt. Blaise stand sofort auf, als es wieder klopfte, und wollte zur Tür gehen, doch ich hielt ihn zurück. „Ich mach das schon.“, sagte ich und ging wieder zur Tür. „Was?“, fragte ich genervt. „Was sollte denn das gerade eben?“. „Was willst du?“, überging ich seine Frage. „Wieso tust du das?“. „Was tue ich denn?“, fragte ich genervt. „Du weißt was ich meine.“. „Nein! Ich weiß NICHT was du meinst. Kannst du es mir vielleicht mal erklären? Ich hab dir nichts getan. NICHTS! Wieso tust DU das? Machst mir Vorwürfe, weil ich mich mit den aus meinem Haus abhänge. Ich schulde dir gar nichts! Gar nichts! Also verpiss dich jetzt und lass mich IN RUHE!“, die letzten Worte brüllte ich. Ich knallte die Tür noch doller, als vorher zu. Ich ging direkt zum Mädchenschlafsaal. Ich brauchte dringend frische Luft, wollte mich aber vorher noch umziehen. Kurze Zeit später lief ich wieder durch den Gemeinschaftsraum. Die anderen sahen mir verwundert nach. Was war denn los? Ich verstand es einfach nicht. Denkt er wirklich, ich lass mir das gefallen Tag für Tag? Wütend ging ich zum See und setzte mich ans Ufer. Wenn mich jetzt irgendwer nach dem Weihnachtsball fragen würde, würde ich wahrscheinlich ausrasten. Dann hörte ich Schritte die immer näher kamen und schließlich hinter mir stoppten. "Hey", begrüßte mich die Person. "Hey", sagte ich. "Ganz alleine?", fragte er weiter. "Siehst du hier noch jemand anders?", fragte ich zurück. "Sonst bist du immer von einem Schwarm Slytherins umgeben.". Ich schaute zu ihm hoch. Er war groß, sehr groß sogar und er war hübsch. „Oh Entschuldigung. Das hätte ich ganz vergessen: Ich heiße Roman, bin ein Durmstrang und bin 16. Und wie heißt du?“, fragte er mich. „Mary.". " Bist nicht so gesprächig, oder?", fragte er mich grinsend. "Wenn du die ganze Zeit redest...", antwortete ich grinsend. Er setzte sich neben mich auf den Steg und wir unterhielten uns. Er war sehr nett und charmant. Außerdem hatten wir auch viel gemeinsam. Seine Mutter war ebenfalls kurz nach seiner Geburt gestorben und er lebte bei seinem Vater. Er ist auch Einzelkind. "Soll ich dich zurück bringen?", wollte er wissen. Ich zuckte mit den Schultern:" Wenn du willst.". Wir gingen zu meinem Gemeinschaftsraum. "Hat mich sehr gefreut Miss Moon.", sagte er lachend und deutete eine Verbeugung an. "Mich ebenfalls.", antwortete ich und machte einen Knicks. Gutgelaunt kam ich zurück in den Gemeinschaftsraum und setzte mich auf das Sofa, wo Daphne und Pansy gerade saßen. "Hey. Ist alles ok?", fragte Daphne sofort. "Ja, alles bestens!", antwortete ich fröhlich und das war sogar keine Lüge. Sie sah mich verwundert an. "Was hat denn Potter so tolles gemacht?", fragte Pansy verächtlich. Was? Denken die etwa es ist wegen ihm? "Der kann mir gestohlen bleiben!", meinte ich. Jetzt waren die beiden ein wenig unsicher. Ich seufzte und erzählte, dass ich einen netten Jungen namens Roman kennengelernt habe und so weiter... Als ich fertig war, wollte dann Daphne wieder wissen, was Harry denn gesagt hat. "Er hat mich gefragt warum ich DAS tue. Ich wusste nicht was er meinte, doch er sagte zu mir: Du weißt genau was ich meine... Naja...Danach bin ich so ziemlich ausgerastet.", beendete ich meine Erzählung. "So ein Arschloch!", sagte Pansy. Ich nickte. "Wer?", fragte eine bekannte Stimme hinter mir. "Ich geh schlafen.", sagte ich, als die restlichen Jungs kamen. "Nacht", verabschiedete ich mich und verschwand im Schlafzimmer. Die beiden würden den Jungs sowieso alles erzählen. Wenn die Jungs das mit Harry mitbekommen, hätte er ein Problem. Mir soll's recht sein. Am nächsten Tag würde ich wieder von circa 8 Jungs gefragt und bekam auch mindestens genauso viele Briefe, die ich alle, nachdem ich gesehen habe von wem die sind, in den Kamin geschmissen habe. Man gingen mir die auf die Nerven. Es klopfte an der Tür zum Gemeinschaftsraum und ich stand, fast schon automatisch, auf und öffnete die Tür. "Hey Mary.". "Oh hey Roman.", sagte ich lächelnd. "Hast du Lust am Samstag mit mir und ein paar anderen Jungs nach Hogsmeade zu gehen?", fragte er grinsend. Ich lächelte: "Gerne.". "Weißt du, die anderen wollen mir nicht glauben, dass ich mit dir befreundet bin.", sagte er lachend und lehnte sich gegen den Türrahmen. "Befreundet?", fragte ich ernst. Es machte Spaß Leute zu verunsichern und er war ziemlich unsicher. Dann lachte ich:" Lass dich nicht verunsichern. So was mach ich öfters.". Seine Gesichtszüge entspannten sich wieder und auch er musste lachen. "Also dann bis morgen.", verabschiedete er sich. "Bye". "Und wer war es diesmal?", fragte Blaise lachend. "Roman". Daphne und Pansy fingen an zu kichern. "Der Durmstrang?", fragten sie sofort. Ich nickte:" Ich geh morgen mit ihm und ein paar anderen nach Hogsmeade. Ist ok, oder?", fragte ich entschuldigend. "Nur wenn du sie uns vorstellst.", sagte Daphne lachend. "Klar!", sagte ich.
    Am nächsten Tag stand ich früh auf und ging duschen. Ich zog mir eine Jeans und ein schönen, eng anliegenden Pullover an. Dazu Schal, Mütze, Stiefel und Weste. Ich schaute mich zufrieden im Spiegel an. So konnte ich mich blicken lassen. Wir waren in der Halle verabredet und ich war etwas spät dran. Passierte mir leider öfters. Schnell ging ich in die Halle, wo sie auch schon standen. Ich war genau eine Minute zu spät. "Mary!", rief Roman und winkte mir zu. Jetzt drehten sich auch die anderen zu mir um. Sie machten große Augen und ich lächelte zufrieden. "Hey", begrüßte ich sie und stellte mich zu ihnen. "Das sind Iwan, Dimitri, Alexander und Viktor. Jungs das ist Mary ". Dann formte er mit den Lippen ein: Was hab ich gesagt? Ich tat natürlich so, als hätte ich es nicht mitbekommen. Auf dem Weg unterhielten wir uns viel und hatten eine Menge Spaß und mussten oft lachen. Sie waren voll nett und ich wusste, dass mich viele Mädchen sofort mit mir tauschen würden, denn es waren immerhin 4 hübsche Jungs und einer von ihnen war Victor Krum. Lachend betraten wir den Laden. Krum und Iwan diskutierten gerade über die letzte Quidditchsaison. Wir setzten uns weiter hinten in eine eher ruhige Ecke. Dann fiel mir ein, dass ich Daphne und Pansy versprochen hatte, sie ihnen vorzustellen. „Hey. Äh…2 Freundinnen von mir würden euch gerne kennenlernen.“, erzählte ich. „Klar. Bring sie her.“, sagte Iwan. Ich stand auf und ging zum Slytherintisch. „Hey Mary!“, begrüßte mich Blaise. „Hey.“. „Und wie geht’s?“. „Gut! Äh Daphne, Pansy? Soll ich sie euch vorstellen?“, fragte ich die beiden. Sie quietschten aufgeregt und kamen mit. Albern. Aber ich wusste, dass Pansy nur Draco und Daphne nur Theo eifersüchtig machen wollen. Wir kamen zurück an den Tisch, wo wir schon empfangen wurden. „Das sind Daphne und Pansy. Und das sind Roman, Viktor, Iwan, Dimitri und Alexander.“. Wir redeten noch eine Weile, dann gingen die beiden wieder. Später machten wir uns wieder auf den Weg zurück. Die anderen waren schon alle gegangen. „Hey“, sagte Roman, als die anderen gerade zum Schiff gegangen sind. Ich lächelte ihn an. Er kniete sich vor mir nieder und versuchte dabei ernst zu bleiben. Ich sah ihn belustigt an. „Willst du meine Begleitung für den Ball sein?“, fragte er lachend. Ich lachte. Er auch. „Was ist denn das für eine alberne Aktion?“. „Keine Ahnung! Mir ist gerade die Idee gekommen.“, rief er lachend. „Wir haben gerade eben über Snape diskutiert. Wie kann man dann auf sowas kommen?“, fragte ich grinsend. „Keine Ahnung. Aber ich wollte dich fragen, bevor du mit jemand anders hingehst. Du bekommst ja andauernd Einladungen und das war bis jetzt bestimmt die kreativste.“. Ich nickte, sonst wurde ich einfach nur gefragt oder bekam einen Brief. „Gerne“. Er lächelte erleichtert und begleitete mich zum Gemeinschaftsraum. Wir verabschiedeten uns immer noch lachend. „Was ist denn so witzig?“, fragte Blaise, als ich rein kam. „Wohl eher, wer ist denn so witzig?“, mischte sich Theo ein und wackelte mit den Augenbrauen. „Roman“, sagte ich lachend. „Siehst du?“, sagte er zu Blaise. „Was hat er denn so witziges gemacht?“, fragte Blaise mich. Ich winkte ab: „Versteht ihr sowieso nicht!“, sagte ich setzte mich erschöpft aufs Sofa. „Ist klar“, meinte Blaise kopfschüttelnd zu Theo. Er nickte. „Er hat mich gefragt, ob ich mit ihm hingehe.“. „Was ist daran so wi…“. „Hast du ja gesagt?“, unterbrach Blaise ihn. „1. Ja, ich habe ja gesagt und 2. es war wie er mich gefragt hat.“, beantwortete ich die Fragen. „Mit dem gehst du hin?“, fragte Blaise leicht enttäuscht. „Neidisch?“, fragte Theo ihn lachend. Ich sah zu Blaise. Ich hatte mich neben ihn gesetzt, aber er war größer. Ich streichelte ihm mit der Hand die Wange: „Nicht traurig sein, Blaise. Du findest noch eine.“. Er sah mir tief in die Augen und kam näher. Ich auch, aber nur weil ich ihn ein wenig veräppeln wollte. Kurz vor seinem Gesicht stoppte ich und fragte: „Denkst du wirklich ich küss dich jetzt?“. Ich zog mich wieder zurück und er sah mich enttäuscht an. „Wie gesagt: Du findest noch eine!“, ich zwinkerte ihm zu und verschwand in den Mädchenschlafsaal.

    Seine Sicht:
    „Fast“, sagte Blaise zu Theo. „Habe ich etwas verpasst?“, fragte ich verwundert. Gerade sah es so aus, als würden sich Mary und Blaise küssen, dann stand sie auf und zwinkerte ihm zu und verschwand. „Ich hab sie beinahe geküsst.“. „Das habe ich gesehen.“, erklärte ich. „Sie hat ihn total im Griff.“, mischte sich Theo ein, wofür er einen bösen Blick von Blaise erntete. „Als ob!“. „Und schon ein Date?“. „Ne, aber Mary schon.“, erzählte Blaise. Schade…“Wirklich?“, fragte ich enttäuscht. „Ja…mit diesem Roman“, meinte Blaise. Dem Durmstrang? War ja klar. „Hättest du sie mal gefragt.“, sagte Theo zu ihm. „Ich mach sie eifersüchtig!“, plante er. Ich lachte auf: „Und mit wem?“. „Einer Französin“. „Viel spaß, Blaise.“. „Den werden wir haben!“, lachte er. Ich verzog das Gesicht. „Nimm das Kopfkino weg!“, sagte Theo angewidert. „Und wen willst du fragen?“, wandte ich mich an Theodore, der nur mit den Schultern zuckte. In dem Moment kam Mary noch einmal kurz rein. „Magst du Daphne?“, fragte sie ihn. „Joa.“, sagte er und wurde leicht rot. „Kleiner Tipp: Frag sie!“, dann verschwand sie wieder. „Ich wusste es! Ihr beide passt perfekt zusammen.“, sagte ich triumphierend. „Und wen willst du fragen?“, wandte sich Theo an mich. „PANSY“, rief Blaise lachend. Als wir uns dann endlich wieder einkriegten, sagte ich: „Nur im absoluten Notfall!“.
    Leider fand ich in den nächsten Tagen keine Partnerin und beschloss jetzt doch Pansy zu fragen. Mit zusammen gebissenen Zähnen ging ich zu ihr. „Hey Pansy. Willst du mit mir auf den Ball gehen?“, fragte ich wiederwillig. „JA!“, rief sie glücklich und fiel mir um den Hals. Ich drückte sie weg. „Ist ja gut. Heb dir das für den Ball auf!“, hatte ich das jetzt wirklich gesagt? Theo hatte Daphne gefragt und sie hat zugesagt. Blaise ging mit einer Französin, wie er prophezeit hatte, aber ich denke nicht, dass er sie eifersüchtig machen wird.

    3
    DER BALL:
    Heute war es soweit: Der Weihnachtsball
    Alle waren total aus dem Häuschen. Besonders die Mädchen. Manche fingen schon um 15:00 mit dem Schminken an. Ich saß gerade mit Blaise und Mary im Gemeinschaftsraum. Blaise gab mit seinem Date an: „Sie ist so witzig!“. „Wie heißt sie?“, fragte Mary interessiert. „Äh…Susan..ehm..Vacances“, stotterte er. Typisch. Hatte was mit 1000 Mädchen und wusste nicht mal ihre Namen. „Ferien?“, fragte sie. „Was?“, fragten wir verwundert. Ferien?„Vacances heißt Ferien…auf Französisch.“, erklärte sie. Ich lachte. „Ja oder so was ähnliches.“, sagte er unsicher. Sie schüttelte den Kopf. „Auf jeden Fall, ist sie der Hammer und hat eine Hammer- Figur. Wir lachen ganz viel. Ja…Sie ist so witzig.“, er übertrieb total. Mary stöhnte: „Ok! Das haben wir jetzt alle kapiert.“. „Mary…Eifersüchtig?“, fragte er sichtlich zufrieden. „Nein nur genervt.“, sagte sie kopfschüttelnd. „Naja. Ich mach mich am besten jetzt auch fertig. Wir sehen uns dann später.“, sagte sie und verschwand. Jetzt waren nur noch Jungs im Raum. Alle Mädchen machten sich fertig, aber es war noch 2 Stunden Zeit. Irgendwann machen auch wir uns fertig. „Wie lange kann man denn dafür brauchen?“, fragte Theo, als wir fertig waren. Wir hatten noch eine ganze halbe Stunde Zeit. Wir spekulierten über die Kleider, die die Mädchen tragen würden.

    Deine Sicht:
    Oh Gott! War das alles anstrengend. Haare machen, Make-up machen und so weiter. Ich war mit Daphne zusammen shoppen, nachdem er sie gefragt hat. Ich hatte ein grünes, relativ kurzes (kurz über dem Knie -endenes) Kleid. Es hatte einen tollen Schnitt: Dekolleté, rückenfrei, oben eng und ab der Hüfte spreizte es sich. Ehrlich gesagt: Man kann es nicht beschreiben. Einfach wunderbar.

    (Ähnlichkeiten mit dem hier, bloß in grün: http://www.dhresource.com/albu_317544108_00-1.600x 600/mini-rote-cocktailkleider-sweetheart-gl-nzende .jpg)

    Mein Vater hätte einen Anfall bekommen, wenn er es gesehen hätte. Dazu schwarze Pomps und eine Kette mit einem Smaragden. Die Kette war von meiner Mutter. Mit Korkenzieherlocken und Smokey Eyes betrachtete ich mich im Spiegel. Es sah cool aus, nicht so püppchenhaft, wie manch andere Kleider. Eigentlich wären schwarze Haare noch cooler…aber ich liebe meine goldenen Haare. Es müsste reichen, um Aufmerksamkeit zu erregen. Ich meine, ich geh da ja nicht hin, weil ich Lust auf einen spießigen Walzerabend hab. „Mein Gott Mary! Ich wusste gar nicht, dass du eine so tolle Figur hast.“, lobte mich Pansy, die ein mega kurzes, leicht nuttiges rosanes Kleid trug. Ich sah zu Daphne, die auch etwas entsetzt aussah. „Ist das nicht etwas zu sexy?“, fragte ich vorsichtig. „ Ich bin doch keine Nonne und schau dich mal an! Wenn das nicht sexy ist.“. Ja, aber ich übertreib es nicht und seh aus wie eine Nutte, dachte ich bei mir. „Okay“, sagte ich nur. „Ich glaub wir sollten gleich los.“, sagte Daphne zu mir. Ich nickte. „Was wenn dir kalt wird?“, versuchte Daphne sie umzustimmen. „Ich bleib jetzt so.“, sagte sie sicher. Daphne und ich seufzten. „Gehen wir?“. „Ich geh noch kurz aufs Klo. Geht schon mal vor.“, sagte ich und verschwand ins Badezimmer. Ich schaute noch einmal in den Spiegel, dann schritt ich die Treppe hinunter. Es wurde auf einmal ruhig und alle Augen waren auf mich gerichtet. Unten wartete Roman. Er sah gut aus und lächelte mich süß an. Ich lächelte zurück und stolzierte zu ihm. „Hey!“, begrüßte ich ihn. „Wow!“, sagte er beeindruckt. Er nahm meine Hand und drehte mich im Kreis. Dabei wirbelte mein Kleid herum. „Du siehst umwerfend aus. Nicht, dass du mir noch weg geschnappt wirst.“. Ich lachte: „Ja klar“. Er legte eine Hand um meine Hüfte, dann gingen wir los. Nach dem Eröffnungstanz zog mich Roman sofort auf die Tanzfläche. Wir tanzten sehr lange, aber auch sehr gut und bei jeder Drehung flatterte mein Kleid so schön. Ich behaupte mal, wir sahen klasse aus. Nach den ersten 3-4 Tänzen hörten viele auf, doch wir tanzten weiter, bis zum 8. Erschöpft ließ ich mich auf einen Stuhl fallen. „Na ihr beiden?“, gesellten sich Theo und Daphne zu uns. „Ich werde nie wieder mit diesen Schuhen tanzen.“, sagte ich und zeigte auf mein High Heels. „Kann ich mir vorstellen.“, sagte Daphne und setzte sich zu uns. Dann kamen auch Draco und Pansy an. „Und Blaise knutscht bestimmt mit seiner Susan, um mich eifersüchtig zu machen, richtig?“, riet ich ins blaue. „Ja. Er denkt, dass es was bringen würde.“. „Ach Blaise“, seufzte ich. Wir quatschten noch eine Weile, dann beschlossen wir zu gehen. Ich ging gerade durch die Gänge. Ich war noch auf Klo gegangen, während die anderen schon vorgegangen sind. Alle behaupten immer, dass Mädchen nie alleine aufs Klo gehen, doch ich ging immer alleine. Plötzlich wurde ich an die Wand gedrückt. Ich schaute verwundert auf und sah…“Pucey?“, fragte ich. Er küsste mich unwirsch auf den Mund. Ich drückte ihn weg: „Lass den Scheiß!“. Ich wollte weg, aber er hielt mich fest. „Lass mich los!“, schrie ich wütend. Er fuhr mit seiner Hand meinen Oberschenkel hoch, während er mich weiter küsste. Es war widerlich. Nein! Er war widerlich und roch nach Alkohol und Schweiß. Als er an meinem Slip ankam, half mir endlich jemand. „Stupor“, rief diese Person und Pucey flog zu Seite. Ich ließ mich auf den Boden fallen. Ich starrte gerade aus, ins leere. Dann trat die Person zu mir. Ich brauchte eine Weile um zu realisieren wer es war. Harry. „Alles ok bei dir?“, fragte er mich. „Ja“, antwortete ich immer noch etwas neben der Spur. Zitternd versuchte ich mich auf zurappeln. Er bot mir seine Hand an, doch ich ignorierte seine Hilfe. „Danke“, sagte ich kalt und wandte mich zum Weitergehen. „Mary. Warte!“, rief er mir zu und holte mich ein. „Was?“. „Ich hab dich gerade gerettet.“. „Ist mir bewusst und wie gesagt: Danke“, erwiderte ich leicht gereizt. „Es tut mir Leid“, sagte er gequält. Ich stoppte abrupt. „Was?“. „Es tut mir Leid.“. „Was tut dir Leid?“, wollte ich wissen. Es war natürlich klar, was ihm Leid tat, aber ich wollte es von ihm hören. „Einfach alles. Ich war total bescheuert zu dir und hab dir nicht mal gesagt warum.“, entschuldigte er sich. „Ja warum denn?“, fragte ich immer noch gereizt. Er zögerte: „Ich weiß nicht ob ich es dir sagen sollte oder überhaupt darf.“ „Na dann war diese Unterhaltung total unnütz“, entgegnete ich tonlos. Ich war nett zu ihm, doch sobald ich eine Slytherin wurde, wurde er total mies zu mir. Aber wenn er es mir nicht erklären möchte, dann können wir weiter machen wie vorher und ich ignorier ihn einfach. Ich wollte weiter gehen und endlich ins Bett fallen, um diesen Vorfall schnell zu vergessen, doch er hielt mich zurück. „Du bist meine Cousine“, ließ er die Bombe platzten. „Bitte WAS!“, fragte ich entsetzt. „Wir sind verwandt!“. Ich schaute ihn entsetzt an. War das jetzt ein schlechter Scherz? „Wir sehen uns gar nicht ähnlich. Du bist in Gryffindor und ich in Slytherin. Verarschen kann ich mich selbst.“, sagte ich erbost. Er sah mir verdutzt nach, rannte wieder zu mir und hielt mich an Arm fest. Ich wollte mich aus seinem Griff befreien, doch er war stärker. „Was ist dein Problem?“, zischte ich wütend. „Das war kein Witz!“, sagte er ernst und sah mir in die Augen. Ich hielt seinem Blick stand, was nicht wirklich schwer war. Ich hielt selbst dem von Snape stand. „Und wie soll das bitte gehen?“, fragte ich skeptisch. „Deine Mutter…“. „Ist tot.“, stellte ich klar. „Nein…Also ja. Ich weiß. Ich meinte: Was weißt du über sie?“. „Was weißt du denn über deine Eltern?“, fragte ich spitz zurück. In seinen Augen blitzte kurz Trauer auf, bis er sich dann wieder fasste. „Was weißt du über sie?“, beharrte er weiter. Ich wollte ihm was entgegnen, doch dann tauchte noch jemand auf. „Mary! Da bist du ja.“, es war Theo. Er schaute etwas irritiert, als er Potter entdeckte. Dieser hielt mich immer noch fest, damit ich ihm zu höre und nicht weg ginge. Als Theo das entdeckte, zückte er seinen Zauberstab und sagte: „Lass sie los!“. Harry tat ihm wie geheißen und ließ mich los. Ohne ein Wort zu sagen, wandte ich mich von ihm ab und ging zu Theodore. Er hielt den Stab immer noch auf Harry gerichtet und schien unschlüssig zu sein. „Ich hab nichts gemacht“, entgegnete er ihm unsicher. Theo schaute zu mir und ich nickte. Er ließ den Zauberstab sinken und Harry haute ab. „Alles ok?“, fragte er mich unsicher. „Naja geht so“, sagte ich und wischte mir den Staub vom Kleid. „Was hat er getan?“, fragte er scharf. „Harry? Mir geholfen.“, sagte ich abweisend, denn meine Aufmerksamkeit galt momentan eher meinem Kleid. „Was?“. Ich seufzte. Eigentlich wollte ich nicht drüber sprechen. „Nicht so wichtig.“, erklärte ich. „Sicher?“. „Äh Ja“, stellte ich klar. Er sah mich unsicher an, doch beließ es dabei. Doch ich wusste, er würde mich später noch einmal darauf ansprechen. Schweigend gingen wir weiter. Im Gemeinschaftsraum ging die Party noch weiter. Ich sah mich um: „Wo ist Draco?“, fragte ich Theo. „Der knutscht mit Pansy auf dem Gang.“, erklärte mir dieser. Mir klappte die Kinnlade runter: „Wirklich?“, fragte ich erstaunt. Er nickte. „Was hat er denn genommen?“, fragte ich belustigt. Ich hätte niemals gedacht, dass die beiden Mal was miteinander haben würden. Er lachte: „Zu viel Alkohol wahrscheinlich“, vermutete er. Ich nickte: „Wahrscheinlich“, stimmte ich ihm zu. Meine Gedanken schweiften wieder zu Pucey und Harry. „Und du willst ganz sicher nicht darüber sprechen?“, sprach er das Thema noch mal an. Anscheinend hatte er bemerkt, dass ich abgelenkt war. „Worüber?“, fragte auf einmal Blaise hinter mir. Ich zuckte zusammen. „Erschreckt?“, fragte er belustigt. „Wo ist denn deine Susan?“, fragte ich zurück. Er grinste: „Tja“. „Also?“, fragte ich weiter. „Äh… Sie hat nur noch Französisch geplappert und das ging mir etwas auf die Nerven.“. Ich sah ihn belustigt an: „Und da hättest du sie nicht einfach küssen können?“. Er lachte: „Du kennst mich wirklich gut. Wirklich kein Interesse?“. „Ich passe.“, erwiderte ich. „Also?“, beharrte Theo. Toll. Gerade eben hab ich nicht mehr dran gedacht. Musste er mich wirklich daran erinnern? „Genau. Also worüber wollt ihr denn sprechen?“, erinnerte sich Blaise. „Er will darüber sprechen.“, verbesserte ich ihn. „Ich hab sie gesucht. Und dann als ich sie gefunden habe, war Potter auch da. Und dann, als…“. „Potter?“, fragte Blaise überrascht, aber es war keine positive Überraschung. Ich verdrehte die Augen. Und dann erzählte Theo ihm alles was er wusste. Blaise sah mich mit zusammen gekniffenen Augen an. „Also?“, fragte er, doch in diesem Moment wurde die Tür geöffnet. Pucey kam rein. Meine Miene verdunkelte sich sofort und ich funkelte ihn böse an. Die Jungs folgten meinem Blick und taten so, als würden sie verstehen, doch ich wusste, dass es nicht stimmte. Sie hatten keine Ahnung. „Was hat Adrian damit zu tun?“, fragte Theo. Ich schwieg. „Komm sag schon. Uns kannst du vertrauen“, redete mir Blaise gut zu. Ich schüttelte den Kopf, nahm beide an den Händen und zog sie hinter mich her. Adrian schaute mich an, doch ich ignorierte ihn. Wir standen nun im Gang, doch ich zog sie weiter in das Labyrinth des Kerkers. „Mary…Ich glaub hier sind wir alleine. Bleib stehen.“. Mürrisch hielt ich an. „Also?“. „Er hat mich geküsst. Das wollte ich nicht, aber er hat nicht locker gelassen. Als er mit seiner Hand an meinem Slip war, kam Harry und hat mir GEHOLFEN.“, sagte ich und biss mir auf die Unterlippe. „Er hat was?“, rief Blaise wütend. Ich schwieg. „Der kann sich auf was gefasst machen“, zischte Theo wütend. Plötzlich kam Draco um die Ecke. Ich stöhnte. „Hey! Stör ich euch bei was?“, er grinste Blaise an. „Um ehrlich zu sein: Ja, aber nicht bei dem was du glaubst.“, stellte ich klar. „Kein Flotter Dreier?“, fragte er immer noch grinsend. Falscher Zeitpunkt. Ich war jetzt echt nicht für solche Witze zu haben. „Draco…“, sagte Blaise warnend, der bemerkte, dass ich das nicht so witzig fand. Draco stutzte kurz, kam aber zu uns. Ich schaute immer noch etwas finster. Theo hatte seinen Arm um meine Schulter gelegt. „Alles ok?“, fragte er unsicher. „Naja…“, Theo schaute zu mir, bevor er fortfuhr: „Adrian ist etwas zu weit gegangen.“. Ich kaute meine Unterlippe blutig. Draco sah mich unsicher an, als er endlich verstand, was Theo damit meinte. „Und ihr habt sie gerettet?“, mutmaßte er. „Nein Harry hat mich gerettet.“, antwortete ich scharf. „Potter?“, fragte er. Ich nickte und wollte gehen, doch Theo hielt mich mit dem Arm zurück. „Apropos. Was war denn eigentlich mit ihm?“, fragte Theo misstrauisch. „Was meinst du?“, fragte ich. Konnte ich wirklich sagen, dass er behauptet, dass ich seine Cousine bin? „Du weißt was ich meine.“. „Ich hab mich bedankt.“, sagte ich kalt und wollte gehen, doch Theo hielt mich am Arm fest. „Und warum hat er dich festgehalten?“, hackte Theo nach. „So wie du gerade?“, fragte ich zurück. Blaise und Draco wurden hellhörig. „Er hat dich festgehalten?“. „Am Arm.“, erklärte Theo. „Er wollte mich stützen.“, log ich. Theo musterte mich eindringlich. „Sah aber anders aus.“. „Und wie sah es aus?“, fragte ich. „So als wolltest du gehen, aber er hat dich festgehalten. Niemand stützt jemand am Arm.“. „Tja. So war es aber.“, stellte ich klar. „Das kann ich mir nicht vorstellen.“, beharrte er. Ich verdrehte die Augen. „Mary? Was wollte er? Ich hab doch gesehen, dass ihr geredet habt und du sahst ziemlich wütend aus.“. Er machte mich echt fertig. „Weil ich vielleicht von den Widerling Pucey begrapscht wurde?“. Er sah mich eindringlich an. Dann hörten wir Schritte und mussten schnell zurück. Im Gemeinschaftsraum waren nur noch wenige. Um genau zu sein Daphne, die sich angeregt mit Pansy unterhielt und ein paar Jungs. Daphne schaute auf, als wir rein kamen. Ich ging zu ihnen und hoffte, sie würden mich jetzt nicht weiter nach Harry fragen, doch sie folgten mir. Ich ließ mich neben ihnen fallen. Daphne begutachtete mein Gefolge: „Hat das was zu bedeuten?“, fragte sie lachend. Ich schüttelte, als Antwort, den Kopf. „Also Mary?“, fragte mich Draco und sie sahen mich an. Ich hab jetzt echt kein Bock: „Gute Nacht“, verabschiedete ich mich und ging in den Schlafsaal, da würden sie mir wenigsten nicht hin folgen. Ich zog mich aus und ließ mich in mein Bett fallen. Vielleicht sollte ich nicht immer allein auf Klo gehen. Bei dem Gedanken musste ich lächeln und schlief ein.
    Am nächsten Morgen war ich nicht so gesprächig. Schweigend aß ich mein Frühstück und sah dabei Geistesabwesend zu Harry. Er sah mich ebenfalls an. Was meinte er mit: Was weißt du über deine Mutter? Er gab mir einen Wink, der bedeutete, dass ich ihm folgen sollte. Er stand auf und verließ den Saal. Ich stand ebenfalls auf und folgte ihm.

    Seine Sicht:
    (Weihnachtsball)
    Ich löste mich von Pansy. Wie konnte ich sie nur küssen? Ich war zwar betrunken, doch das war nicht wirklich eine Entschuldigung. „Was ist Draco? Gefällt es dir nicht?“, fragte sie mich mit ihrer nervigen Stimme. Ich begutachtete sie. Ihr Kleid war ziemlich nuttig. Meine Gedanken schweiften zu Mary. Sie sah klasse aus. War ich jetzt verliebt in sie? Nein. Jeder Junge ist meiner Meinung bzw. es gibt keinen der mir widersprechen würde. Sie sah einfach nur umwerfend aus. Zugegeben: Ich war vielleicht ein wenig neidisch auf Roman. „Alles ok“, sagte ich. Sie lächelte und wollte mich wieder küssen, doch ich hielt sie zurück. „Was ist Draci?“, fragte sie. Ich konnte sie jetzt schlecht beleidigen, dann würde ich Ärger von meinen Eltern bekommen. „Hier sind wir nicht ungestört.“, versuchte ich sie davon abzuhalten. Es funktionierte: „Hast recht.“. Sie ging zurück zum Gemeinschaftsraum, während ich einen anderen Weg wählte. Dann hörte ich Stimmen. Es waren eindeutig Theo und Blaise. Ich glaub auch noch jemand anders. Ich folgte den Stimmen und bog um die Ecke. Da sah ich Theo, Blaise und Mary. Wollten die jetzt ein Dreier machen oder was? „Hey! Stör ich euch bei was?“, fragte ich grinste Blaise an. „Um ehrlich zu sein: Ja, aber nicht bei dem was du glaubst.“, antwortete Mary. „Kein Flotter Dreier?“, fragte ich immer noch grinsend. „Draco…“, sagte Blaise warnend. Was war denn los? Sonst war er immer für sowas zu haben. Besonders mit Mary. „Alles ok?“, fragte ich etwas unsicher. „Naja…“, sagte Theo und schaute zu Mary, bevor er fortfuhr: „Adrian ist etwas zu weit gegangen.“. Zu weit gegangen? Hoffentlich meinte er nicht, dass was ich dachte, doch es sah ganz so aus. Wie konnte Pucey nur? „Und ihr habt sie gerettet?“, riet ich. „Nein Harry hat mich gerettet.“, antwortete sie scharf. „Potter?“, fragte ich. Musste er wirklich überall der Held sein? Selbst Mary retten? Sie nickte nur und wollte gehen, doch Theo hielt sie zurück. „Apropos. Was war denn eigentlich mit ihm?“, fragte Theo misstrauisch. „Was meinst du?“, fragte sie, doch ich war mir ziemlich sicher, dass sie wusste was er meint. Was war denn überhaupt passiert? Also Pucey hat sich an Mary vergriffen und Potter hat sie gerettet. Was hat er noch getan? „Du weißt was ich meine.“. „Ich hab mich bedankt.“, sagte sie kalt. „Und warum hat er dich festgehalten?“, hackte Theo nach. Er hat sie festgehalten? Warum? Wollte er auch was von ihr?“ So wie du gerade?“, fragte sie frech zurück. „Er hat dich festgehalten?“, fragte ich misstrauisch. „Am Arm.“, erklärte Theo. „Er wollte mich stützen.“, behauptete sie. „Sah aber anders aus.“. „Und wie sah es aus?“. „So als wolltest du gehen, aber er hat dich festgehalten. Niemand stützt jemand am Arm.“, entgegnete Theo. Da hatte er Recht. „Tja. So war es aber.“, sagte sie. „Das kann ich mir nicht vorstellen.“, beharrte er. Sie verdrehte die Augen. „Mary? Was wollte er? Ich hab doch gesehen, dass ihr geredet habt und du sahst ziemlich wütend aus.“. „Weil ich vielleicht von den Widerling Pucey begrapscht wurde?“, sagte sie sauer. Sie verheimlichte etwas. Dann hörten wir Schritte und mussten schnell zurück, denn wir sollten hier nicht sein. Im Gemeinschaftsraum steuerte Mary auf Daphne und Pansy zu. Wir folgten ihr, als wir uns neben sie setzten, fragte ich „Also Mary?“. Sie stand einfach auf und sagte: „Gute Nacht.“, dann ging sie in den Schlafsaal. Ich schaute ihr verblüfft nach. „Was habt ihr denn getan?“, fragte Daphne und sah Mary nach. „Nichts nur nachgefragt.“, rechtfertigte Blaise uns. „Nachgefragt? Naja egal. Ich geh jetzt auch schlafen. Kommst du Pans?“, sie nickte und sie verschwanden. „Irgendwas verheimlicht sie.“, sagte ich nachdenklich. Sie nickten. Dann kam Pucey zu uns: „Hey.“, begrüßte er uns. Wir sahen ihn böse an: „Bist du eigentlich bescheuert? Halt dich bloss fern von Mary, aber entschuldige dich gefälligst!“, sagte Blaise wütend. Er wollte etwas erwidern, doch ich kam ihm zuvor: „Wenn du ihr noch einmal zu nah kommst, hast du ein Problem und jetzt verzieh dich gefälligst du Widerling.“. Theo wollte auch etwas sagen, doch er ging schon weg. Zum Glück.

    4
    COUSIN UND COUSINE
    Am nächsten Morgen sagte Mary kaum ein Wort, sah aber ständig zum Gryffindortisch. Machte sie sonst zwar auch öfters, wegen dem Schlammblut, aber diesmal sah sie eindeutig Harry an, der auch zu ihr schaute. Was war bloß passiert? Ich beobachtete die beiden und dann stand Harry auf und Mary ebenfalls. „Die treffen sich jetzt bestimmt.“, zischte ich Blaise zu, der auch Mary beobachtete. Er nickte und wir folgten ihnen. Als wir aus dem Saal kamen, gingen die beiden gerade raus. Wir spionierten ihnen nach. Ich weiß, dass man das eigentlich nicht macht. „Hey!“, begrüßte er sie fröhlich. Was war denn mit ihm falsch? Seit wann war denn nett zu ihr oder überhaupt zu einer Slytherin. Sie nickte als Antwort nur. „Du glaubst mir also?“, fragte er sie. Ich war irritiert. Was glaubt sie ihm. Bestimmt nichts Gutes, wenn es von ihm kam. „Wie kommst du denn darauf?“, fragte sie. „Du bist mir gefolgt.“, schlussfolgerte er. „Ja“. Sie schwieg. „Ich hätte es dir ja gestern erklärt, aber dein blöder Freund ist gekommen.“. „Pass auf, was du sagst!“, meinten sie Theo? Wahrscheinlich schon. Harry schnaubte verächtlich. „Er hat ernsthaft gedacht, dass ich dir weh tue.“, sagte er abfällig. „Wer hätte das nicht?“. Blaise lachte auf, musste sich ab zusammen reißen, denn Harry schaute in unsere Richtung. Schnell versteckten wir uns hinter der Säule. „Du hast mich festgehalten.“, sie empört. Dann packte er sie wieder am Arm und zog sie hinter sich her. „Und er tut es schon wieder.“, sagte sie laut zu sich selbst. „Du kannst mich loslassen. Ich kann alleine laufen.“, zischte sie Harry zu, doch er ließ nicht los. „Wir müssen irgendwo hin, wo uns keiner belauschen kann.“, erklärte er. „Du kannst mich trotzdem loslassen.“, quengelte sie. Blaise und ich schlichen hinterher. „Also? Was ist denn so geheim, dass du es mir nicht einfach auf dem Gang sagen kannst?“, fragte sie genervt. „Das darf nicht jeder wissen.“. „Und warum?“, fragte sie leicht genervt. „Du kommst sonst nur unnötig in Gefahr.“. „Und warum warst du so…wie du äh warst?“, fragte sie unverständlich. Ich verstand jetzt gar nichts mehr. „Um dich zu schützen.“. Sie lachte auf: „Das ist mehr als unlogisch.“. Er seufzte: „Mary…Das du meine Cousine bist darf keiner wissen.“. Bitte WAS! Er und sie? Verwandt? „Warte mal, ja! Wer hat gesagt, dass ich dir glaube? Unterschiedlicher könnte man kaum aussehen und Gryffindor und Slytherin sind wie Tag und Nacht.“, widersprach sie ihm. „Das hat du gestern auch gesagt und…“. „UND es hat sich nicht geändert!“, fiel sie ihm ins Wort. Er seufzte: „Jetzt hör mir einfach zu. OHNE mich zu unterbrechen!“, ermahnte er sie. „Es ist eigentlich nicht kompliziert. Es weiß bloß keiner, außer mir, Sirius, meinen Eltern und deinen. Genau 6, von denen die Hälfte Tod ist.. Auf jeden Fall ist meine Mutter die Halbschwester von deiner. Als deine Mutter gestorben ist, hat dein Vater den Kontakt abgebrochen, denn sie wurde von Todessern ermordet.“. Ich war baff. Ich wusste gar nicht, dass ihre Mutter gestorben ist. Wie gebannt lauschte ich der Geschichte. Mary lief eine einzelne Träne die Wange runter. Sie tat mir so leid. „Er hat meinen Eltern die Schuld dafür gegeben, denn sie waren große Gegner des Lords. Er war fest davon überzeugt, dass der Lord ihnen wehtun wollte und sie deshalb umbrachte. Er selbst war, wie du weißt, in Slytherin und deshalb keine Gefahr für den Lord und musste sich auch nicht von ihm schützen. Er wollte dich schützen und, da die Todesser nicht wussten, dass er mit ihr zusammen war und auch nicht, dass du existiert, ist er weggezogen. Kurz darauf wurden meine Eltern umgebracht.“, beendete er die Erzählung. Sie wischte die Träne weg. „Stimmt das?“, fragte sie traurig. Er nickte und wollte sie umarmen, doch sie wich aus. Lehnte sich gegen die Wand und ließ sich langsam hinuntergleiten auf den Boden. Sie zog die Knie an sich und schlang ihre Arme um sie. „Ich geh mal. Die anderen vermissen mich schon bestimmt.“, sagte er und ließ sie einfach so sitzen. Unschlüssig beobachtete ich sie. Sollte ich jetzt zu ihr und sie trösten? „Wie viel habt ihr mitbekommen?“, fragte sie, ohne vom Boden aufzusehen. Meinte sie uns? „Ich weiß, dass ihr da seid. Ihr wart zu laut. Draco? Blaise? Wie viel habt ihr mitbekommen?“, fragte sie unbeirrt weiter. Wir kamen aus unserem Versteck. Ich setzte mich neben sie: „Komm ist doch nicht so schlimm.“, versuchte ich sie zu trösten. „Kuck mal Mary. Eigentlich ist das doch ganz witzig. Die unterschiedlichsten Menschen unseres Jahrgangs sind Cousin und Cousine.“, Blaise gab sich richtig mühe, sie auf zu heitern. Sie lächelte kurz und wischte die Tränen weg.“Ich heul ja nicht wegen ihm oder weil ich seit neustem mit ihm verwandt bin, sondern wegen meiner Mutter.“, erklärte sie. Dann stand sie auf, klopfte sich den Staub ab und ging. Wir standen schnell auf und folgten ihr. „Jetzt wissen es 9. Was ist mit Theo? Er wird nachfragen, besonders wenn wir es wissen.“, erkundigte ich mich. „Harry wird schon sauer sein, dass gerade ihr beide das wisst. Könnt ihr es lieber keinem sagen. Ich werde mit ihm reden.“. Sie wollte ihn fragen? Er würde doch wieder ausrasten. Ich seufzte: „Wenn du meinst.“. Zum Glück war Sonntag und wir hatten keine Schule. Dann kam auch noch Pucey. Na toll. Wir hatten ihn aber gewarnt. „Äh Mary? Ich wollte mich wegen gestern bei dir entschuldigen. Ich war betrunken und…“. „Verpiss dich einfach.“, sagte sie kalt und ging weiter.

    Deine Sicht:
    Mein größtes Problem war: Alles war logisch. Vater sprach nie Mum und sonst hätte ich ja keine weiteren Verwandten, außer meine Großeltern. Unwahrscheinlich, dass alle aus Mums Familie tot waren. Wieso hab ich das nur geglaubt? Keine Ahnung, ob meine Großeltern das wissen, aber wahrscheinlich nicht. Beide waren sehr, ich sag mal, rassistische Slytherins und wenn er dann etwas mit der Schwester von James Frau anfangen würde, wären sie damit sicher nicht zufrieden, denn sie war unter anderem auch eine Gryffindor. Nachdenklich ließ ich mich aufs Sofa fallen. Seltsam. Ich fühlte mich irgendwie komisch. Eine Mischung aus Wut und Trauer, aber auch noch etwas anderem. Ich konnte es einfach nicht glauben, dass er mir das verheimlichte. Ich meine, warum sollte Harry mich wegen sowas anlügen? Klar wir verstanden uns nicht so gut, aber es erklärte, warum er so zu mir war. Dann kamen Crabbe, Goyle, Theodore, Millicent, Daphne und Pansy. Sie kamen zu uns und Pansy quetschte sich zwischen mich und Draco und fing sofort an zu labbern. Ich wollte meine Ruhe haben. Draco und Blaise, der seinen Arm um meine Schulter gelegt hatte, waren wenigstens leise. Wortlos stand ich auf und ging raus. Ich setzte mich an den Steg und starrte wortlos aufs Wasser. Dann hörte ich Holz knarren und Roman setzte sich neben mich. „Alles ok?“, fragte er besorgt. „Wieso?“, fragte ich abweisend. „Naja. Du sitzt hier in T-Shirt und es ist Dezember. Außerdem bist alleine.“, er hatte recht. Ich müsste eigentlich total frieren, doch ich fror nicht: „Familienprobleme.“, erklärte ich. „Familienprobleme? Kenn ich.“, sagte er mitleidig zu mir. „Es ist alles so kompliziert.“, sagte ich leicht verzweifelt. Ich lächelte ihn an, als er seine Jacke auszog und sie mir über die Schultern legte, damit ich nicht fror. Ich lehnte meinen Kopf an seine Brust. „Wie viel weißt du über deine Mutter?“, brach ich das Schweigen. Er sah verwundert auf. „Wie meinst du das?“, fragte er leicht irritiert. „Ich meine, was weißt du über sie? Über ihre Familie?“. „Naja… Ihr Name ist Dorothea Kojeskiew. Sie ist auf eine russische Schule gegangen, hat am 12.11 Geburtstag und war ebenfalls Einzelkind. Meine Großeltern erzählen mir oft Geschichten von ihr. Sie ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Der Fahrer war betrunken…es war dunkel…er hat sie nicht gesehen… Ich war gerade mal fünf.“, er lächelte traurig: „Sie war so stolz. Sie hat jedem erzählt, dass ich jetzt auf eine Schule gehe: ‚Ach mein kleiner Roman…Er besucht jetzt auch eine Schule. Ich bin so stolz.‘. Das sagte sie immer. Jeden Tag, wenn ich von der Schule kam. Ich war noch nicht mal ein halbes Jahr auf der Schule, als es passierte. Sie hatte sich, doch so auf mein Zeugnis gefreut. Egal wie schlecht oder gut es sein würde. Sie hat sogar schon einen Rahmen, zum Einrahmen, gekauft. Doch als ich am 10.1 nach Hause kam, war sie nicht da um mich zu begrüßen. Nur Vater war da und er weinte. Er weinte bitterlich.“, beendete er seine Erzählung. Seine Geschichte war tragisch und traurig. Meine war verkorkst und kompliziert. Auch ein wenig romantisch, wenn es stimmte, was Harry sagte: verbotene Liebe. „Wieso willst du das wissen?“, fragte er mich. „Ich weiß gar nichts über meine. Erst heute habe ich erfahren, wie sie gestorben ist und das es noch Verwandte gibt zu den mein Vater den Kontakt abgebrochen hat. Und das von jemanden, den ich eigentlich hasse. Er weiß mehr über sie, als ich ihre eigene Tochter. Weißt du wie es ist, wenn alles woran du glaubst, von einem Tag zum nächsten, zerstört wird? Eine Welt bricht zusammen. Deine Welt.“, sagte ich fast wie in Trance. Er drückte mich an sich und sah mir tief in die Augen. Es fühlte sich gut an. Geborgen und schützend. Er hat warme braune Augen, dann legten sich seine Lippen auf meine. Ich schloss die Augen und genoss den Kuss. Als ich mich wieder von ihm löste, grinste er mich frech und zufrieden an. Ich sah ihn mit zusammen gekniffenen Augen an: „Was?“, fragte ich misstrauisch. „Du sahst gerade so süß aus.“, schwärmte er. Ich lächelte, dann küssten wir uns wieder.

    Seine Sicht:
    „Was ist denn mit der los?“, fragte Pansy, die fast auf meinem Schoss saß, als Mary wortlos, den Raum verließ. Ich schob sie auf den, gerade eben frei gewordenen, Platz zwischen mir und Blaise. „Sie hat einen schlechten Tag.“, wich Blaise aus. Er schaute zu mir. „Pucey…“, entschuldigte ich sie. Die anderen nickten verständnisvoll. Wir hatten ihnen vom Vorfall erzählt, bloß das mit Harry und ihrer Auseinandersetzung hatten wir verschwiegen. Wir unterhielten uns noch eine Weile über den Ball, dann beschloss ich Mary zu suchen. Nachdem ich sie nicht in der Halle fand, ging ich raus zum See. Von weitem entdeckte ich sie am Steg sitzend. Doch sie war nicht allein. Neben ihr saß dieser Durmstrang. Sie erzählte irgendwas. Ich kam näher. Als sie ihre Erzählung beendete, beugte er sich zu ihr und küsste sie einfach. Es tat weh, dass zu sehen. Es tat richtig weh. Momentmal! Warum? Sie war doch nur eine gute Freundin. Dann löste sie sich von ihm. Ich atmete erleichtert auf. Ich weiß, dass der Kuss nur kurz war, doch er kam mir ewig vor. Doch, zu meinem Missgefallen, küssten sie sich wieder und diesmal war es lange. Sehr lange. Ich drehte mich weg. Warum konnte ich mich nicht für sie freuen? Wir waren doch nur Freunde. Oder empfand ich doch mehr für sie? Den Gedanken verwarf ich sofort. Sie und er passten gut zusammen. Da sie anscheinend mich momentan nicht brauchte, beschloss ich zurück zum Schloss zu gehen. „Draco!“, begrüßte mich Blaise, als ich den Gemeinschaftsraum betrat. Er, Theodore, Crabbe und Golye saßen so wie vorher, nur von den Mädchen fehlte jede Spur. „Hey!“, sagte ich mürrisch. „Wow. Was ist denn mit dir los?“, fragte Theo erstaunt. „Nichts“, log ich. „Wo ist Mary?“, fragte Blaise. War mal wieder typisch für ihn. „Vergiss es Blaise. Du hast keine Chance gegen Roman.“, sagte ich kalt. „Was?“, fragte er verwirrt. „Du hast keine Chance gegen Roman.“. „ Woher willst du denn das wissen?“, fragte er scharf. „Naja. Weil sie gerade am See rum knutschen.“, erklärte ich und setzte mich. „Das ist also los!“, sagte Theo auf einmal. „Was?“, fragte ich irritiert. „Du bist eifersüchtig.“, mutmaßte er. Ja, ich war ein wenig eifersüchtig, wollte es aber nicht zu geben. Dafür war ich, warum auch immer, zu stolz. Ich wollte ihm nicht die Genugtuung geben, dass er Recht hatte. Ich schnaubte: „Ist klar“, sagte ich nur. Ich sah zu Blaise, der schwieg. Er war eifersüchtig. Eindeutig. Dann wurde die Tür geöffnet und Mary trat ein. Lächelnd setzte sie sich neben mich. „Hey.“, begrüßte sie uns. Ich nickte nur und die anderen sagten auch nichts. Sie sah uns verwirrt an: „Ist was?“, fragte sie irritiert. „Du und Roman?“, fragte Theodore unsensibel. „Habt ihr mich etwa beobachtet?“, fragte sie geschockt. Ich wollte was sagen, doch Blaise war schneller: „Draco hat euch gesehen. Musste es unbedingt dieser Durmstrang sein?“. Danke Blaise! Jetzt war ich Schuld. Wütend sah sie zu mir, dann stand sie auf und stolzierte in den Mädchenschlafsaal. „Musste das jetzt sein?“, fragte ich genervt und ging ebenfalls. Wieso musste Blaise denn unbedingt sagen, dass ich es war?
    Die Tage vergingen und Mary war immer noch sauer auf Theodore und Blaise, aber auf mich besonders. Zudem war sie jetzt auch noch mit diesem Roman zusammen. Ich denke nicht, dass er gut für sie ist. Aber er würde am Ende des Jahres wieder gehen und zurück nach, wo auch immer Durmstrang liegt. Doch mein ungutes Gefühl blieb. Ich musste mir endlich eingestehen, dass ich sie liebte. Und das würde keine Pansy dieser Welt ändern.

    5
    DIE PARTY
    Deine Sicht:
    „Mary!“, begrüßte mich Roman. „Hey“, sagte ich fröhlich und kam zu ihm. Er drückte mir einen Kuss auf den Mund. „Na meine Süße. Wie geht es dir?“, fragte er. „Gut. Dir?“, fragte ich zurück. „Auch. Sag mal: Wir machen eine Party am Wochenende. Du kommst oder?“, fragte er und lächelte mich bittend an. „Na gut“, sagte ich zu. „Kannst auch deine Freundinnen mitbringen.“, bot er mir an. Jaja. Nur Mädchen. „Okay“, sagte ich. Er drückte mich und gab mir einen Kuss auf den Kopf. Dann ging er wieder. „Zieh dir was hübsches an.“, fügte er noch mit einem Zwinkern hinzu. „OUIIH!“, quietschte Pansy aufgeregt hinter mir. Ich zuckte zusammen und drehte mich um. „Was macht ihr beiden hübschen, denn noch so?“, fragte sie verschwörerisch. „Was?“, fragte nun auch Daphne die zu uns kam. „Roman hat gerade zu Mary gesagt: Zieh dir was Hübsches an und dann hat er ihr zugezwinkert.“, klärte Pansy sie auf. „Was hübsches?“, fragte Daphne kichernd. Sie waren manchmal echt albern. „Tja…“, sagte ich Geheimnisvoll. „Komm schon Mary.“. „Er hat mich zu einer Party eingeladen.“, erklärte ich ihnen. „Ich soll euch übrigens sagen, dass ihr auch eingeladen seid.“. „Was? Eine Party.“, fragte Daphne aufgeregt. „Voller Durmstrangs.“, schwärmte ich vor. „Und wir wurden eingeladen?“, fragte Pansy überglücklich. „Ja. Wer weiß vielleicht findet ihr ja eure große Liebe…“, entgegnete ich lachend. „Sagt die richtige.“, meinte Daphne und boxte mir in die Seite. „Jaja ist klar.“, sagte ich kopfschüttelnd. „Also kommt ihr zu der Party oder nicht?“, fragte ich im Weitergehen. Dann stoß ich mit jemanden zusammen. „Welche Party?“, fragte Blaise, mit dem ich zusammen gestoßen war. Ich stöhnte innerlich und sagte, dann mit einem aufgesetzten lächeln: „Blaise…Ich wüsste nicht, was dich das an geht.“. „Ach komm schon. Wo eine Party ist, ist auch ein Blaise.“, sagte er und legte den Arm um meine Schulter. Ich war immer noch sauer. Sie hatten mich MAL WIEDER beobachtet. Erst mit Harry und jetzt mit Roman. Dann machen sie ihn noch runter und ich soll nicht sauer auf sie sein? „Sorry. Geht nur mit Einladung, die DU nicht hast.“, sagte ich zuckersüß und hob seinen Arm von meiner Schulter. „Kommt ihr? Die Party ist morgen und wir brauchen noch ein Outfit.“, sagte ich zu Daphne und Pansy. „Ja unbedingt!“, stimmten sie mir zu und wir stolzierten davon. Er sah uns nach. „Komm, ihr solltet euch echt wieder vertragen. Das geht jetzt schon fast einen Monat.“, bettelte Daphne. „Sie sollen sich entschuldigen und aufhören mich zu beobachten.“, stellte ich klar. „Sei nicht so hart mit ihnen. Das war doch nur einmal.“. Stimmt! Das von Harry wussten sie ja gar nicht. Apropos: Blaise und Draco wussten davon. Ich sollte mich wirklich wieder mit ihnen vertragen, nicht, dass sie es noch jedem erzählen… Ich verstand, was Harry damit meinte, ich käme sonst unnötig in Gefahr. Zumindestens wenn das stimmte mit Voldemort, aber ich glaubte ihm bzw. Hermine. Naja. Sich zu entschuldigen war nicht schwer, aber wenn sie sich zu stolz dafür waren, dann ist ihn Freundschaft einfach nichts wert. „Sie werden sich wohl entschuldigen können.“, entgegnete ich und wir beließen es dabei.
    Ratlos stand ich in einem Laden voller Cocktailkleider und sah mich um. „Kuck mal hier Mary! Das Kleid ist doch cool, oder?“, meinte Pansy zu mir und hob ein rosa rotes Kleid mit Rüschen hoch. Ich verzog das Gesicht: „Pansy…Seh ich so aus, als würde ich mich wie eine geschmacklose Prinzessin kleiden?“. Beleidigt zog sie wieder ab. Nach langem Suchen fand ich endlich ein schickes blaues Cocktailkleid, dass meine Augenfarbe betonte.

    (Keins so wirklich gefunden, dass meinen Vorstellungen entsprich aber es sieht dem ähnlich: http://imgjy.com/LC14601/m/550a6cceae698.jpg)

    Dazu kaufte ich mir noch ein paar High Heels. Daphne hatte sich ein graues und Pansy, trotz meiner Einwände, ein rosanes Kleid gekauft. Dann gingen wir zurück nach Hogwarts. Die Mädels setzten sich zu den Jungs, doch ich ging hoch zu den Gryffindors. „Hey Mary! Wie geht es?“, begrüßte mich Hermine fröhlich. „Wow! Warum so gut gelaunt?“, fragte ich erstaunt zurück. „Ich geh heute auf eine Party. Viktor hat mich eingeladen.“, erklärte sie stolz. „Ich auch! Roman hat mich eingeladen.“, erzählte ich. „Aww. Ihr seid so süß. Was ziehst du an?“. „Ich hab mir gerade ein blaues Kleid gekauft. Du?“. „Weiß ich noch nicht.“, sagte sie traurig. „Was? Du weißt es noch nicht? Die Party ist doch in 2 Stunden.“, stellte ich fest. „Was ist in 2 Stunden?“, mischte sich Ron ein. Konnte man nirgendwo eine Unterhaltung führen, ohne dass sich jemand einmischte? Anscheinend nicht. „Eine Party! Haben jetzt keine Zeit! Man sieht sich.“, sagte ich und zog Hermine hinter mir her. Vor dem Slytheringemeinschaftsraum blieb sie stehen: „Ich will da nicht rein.“, sagte sie verunsichert zu mir. „Wenn es sein muss. Warte hier. Ich hol ein paar Kleider.“. „Das ist ja sehr nett von dir, aber ich glaub nicht, dass wir die gleiche Größe haben.“, wandte sie ein. „Ich hab da so meine Tricks..“, sagte ich geheimnisvoll und ging schnell ein paar Kleider hohlen. Zum Glück sprach mich keiner an, was zwar fast ein Wunder war, aber momentan sehr praktisch. Ich entschied mich für ein rotes, ein schwarzes und ein buntes Kleid mit Blumen. Bis auf das schwarze hatte ich die Kleider noch nicht an. Rot und bunt war nicht so meins, aber für Hermine schon. Als ich raus kam, kam ich noch gerade rechtzeitig, um einen Konflikt zwischen Draco, Crabbe, Goyle und Hermine zu verhindern. In meiner Gegenwart verkniff er sich seine Bemerkungen gegenüber Hermine, aber wenn ich nicht da bin, dann tut er das auch nicht. Er öffnete gerade den Mund, um etwas eindeutig Abfälliges zu sagen, als ich ihm zuvor kam: „Wag es nicht mal das Wort zu denken, sonst darfst du das Wochenende im Krankensaal verbringen. Komm. Lass uns irgendwo ihn, wo uns keiner beobachtet.“, eigentlich wollte ich noch sagen: ‚Und das ist sicher nicht hier.’, aber ich verkniff es mir. Wir gingen wieder zurück zu den Gryffindors in den Mädchenschlafsaal. Sie entschied sich für das rote Kleid und Ballerina. Ich schminkte sie dezent und band ihre Haare zu einem Dutt. „Wow! Das sieht umwerfend aus Mary!“, lobte sie mich, sobald sie sich im Spiegel erblickte. „Ich muss jetzt schnell noch mich fertig machen.“, erklärte ich. Wir hatten circa 45 Minuten gebraucht, was heißt, dass ich noch eine Stunde habe. Die Frisur und das Make-up waren etwas zeitaufwendiger. Als ich dann endlich fertig war, ich habe genau eine Stunde gebraucht, begutachtete ich mich und Hermine in Spiegel. Dadurch, dass ich sowieso schon größer, als sie war, wirkte sie, wenn ich High Heels trage, noch kleiner. Dann mussten wir auch schon los. Ich hatte nicht wirklich Lust einmal quer durch den Gryffindorraum zu gehen, besonders nicht in diesem Outfit. Als wir die Treppe runter gingen wurden einige auf uns aufmerksam. Dann kam auch schon Harry zu uns: „Was machst du denn hier und wie seht ihr überhaupt aus?“. „Gefällt es dir nicht?“, fragte ich zurück. „Nein nein. Sieht gut aus.“, sagte er zu uns. Hermine wurde rot. „Wir müssen jetzt los.“, entschied ich. So ziemlich alle sahen uns an bzw. nach. Tja nur mit Einladung.
    Die Party war auf dem Schiff. Die Musik konnte man schon von weitem hören. Ich hatte mir vorgenommen nicht so viel zu trinken, um mich nicht zu blamieren. (Wie gesagt: Eitel. Außerdem willst du dir ja nicht dein Image versauen!). Ich klopfte an die Tür. Jemand öffnete sie einen Spalt breit. Es war Iwan. Seine Miene erhellte sich, als er mich bzw. uns erblickte. „Hey. Viktor und Roman sind da drüben.“, lächelte er und zeigte in eine Ecke. „Danke.“, sagte ich und ging an ihm vorbei. Sobald Roman mich erblickte, kam er auch schon zu mir. „Na Süße?“, fragte er mich und legte seine Hände um meine Hüften. „Hey!“, begrüßte ich ihn und er zog mich näher an ihn heran. Er grinste zufrieden, denn er bekam einige neidische Blicke zugeworfen. Ich schüttelte lächelt den Kopf. „Musst du immer so angeben?“, fragte ich lachend. „Mit dir geht das gar nicht anders.“, rechtfertigte er sich und küsste mich. Die Party war cool. Viele Leute, gute Musik, zu trinken… „Hier!“, Roman reichte mir ein Glas, dass ich dankend annahm. Mein Blick schweifte durch den Raum. Er blieb hängen an einem Jungen, der mich unverwandt anstarrte. Als sich unsere Blicke trafen, lächelte er mir zu. Ich erwiderte dieses lächeln. „Wen lächelst du denn da an?“, fragte Roman plötzlich und stellte sich in mein Blickfeld. Ich wendete mich zu ihm: „So schnell eifersüchtig?“, fragte ich grinsend zurück. Seine Züge entspannten sich und er kam näher: „Na dann, wollen wir mal ihn eifersüchtig machen.“. Er grinste mich frech an, dann küssten wir uns wieder. Ich löste mich von ihm. Er sah mich irritiert und enttäuscht an. Ich nahm mir mein Glas und trank ein schluck, während ich ihm zuzwinkerte. Der Abend verlief ohne große Ereignisse. Ich ließ Roman immer ein wenig zappeln und er gab mit mir an. Jungs haben halt ein großes Ego. Außerdem sollte ich es eigentlich als Kompliment sehen.
    Lachend schwankten wir durch die Gänge. Wir kamen gerade von der Party und hatten alle ein wenig getrunken. Besonders Pansy, die mindestens eine Flasche Feuerwhiskey allein getrunken hat. Wenn jetzt irgendein Lehrer käme, hätten wir ein Problem, denn es war zwar erst kurz nach Mitternacht, dennoch dürften wir hier nicht sein. Zudem hatten wir alle viel intus. „Pass auf, Pansy!“. rief ich lachend, denn sie rannte genau gegen eine Wand und kippte um. Daphne und ich bekamen erstmal einen mega Lachanfall und fielen beinahe auch um. Mühsam richtete Pansy sich wieder auf und rieb sich den Kopf: „Scheiße, hat das weh getan!“, murmelte sie. Wir lachten und setzten unseren Weg fort. Nachdem wir es endlich geschafft hatten, bis zu unserem Gemeinschaftsraum zukommen, lehnte ich mich erschöpft gegen die Wand. Da alles dunkel war und wir alle betrunken waren, sind wir das ein oder andere Mal falsch abgebogen. Ein wunder, dass wir keinen Lehrer bzw. Snape getroffen haben. Daphne wollte die Tür öffnen, doch uns kam jemand zuvor und Daphne lief gerade aus und fiel hin. Theo sah leicht entsetzt aus. Ich kicherte, als ich über sie rüber stieg.“Hallöchenpopöchen!“, begrüßte ich sie überglücklich. „Sehr charmant Theo.“, sagte Daphne leicht eingeschnappt, als er ihr die Hand hinreichte. „Tschuldigung.“, sagte er verlegen. Ich lachte noch mehr und stolperte ebenfalls. „Oops“, sagte ich immer noch kichernd mit einer viel zu hohen Stimme. Doch im Gegensatz zu Daphne wurde ich aufgefangen, bevor ich auf dem Boden landete. Ich fand mich in Dracos Armen wieder. „Wow. Alles okay?“, fragte er etwas verunsichert. „Alles Okalidokely“, erwiderte ich. „Wo wart ihr und warum seht ihr so aus?“, fragte Draco überrumpelt. „Gefällt es dir etwa nicht, Dracolein?“, fragte ich und tippte mit meinem Zeigefinger auf seine Nase. Ich musste wieder kichern. Daphne und Pansy fingen auch an zu lachen. „Habt ihr getrunken?“, fragte nun auch Blaise. Na Logo! Ich setzte ein fragendes Gesicht auf: „Haben wir getrunken?“, fragte ich möglichst ernst Daphne und Pansy, was mir nicht ganz gelang. Dann lachten wir wieder. „Ein- zwei…“, weiter kam Pansy nicht, denn sie musste rülpsen. Ich bekam so einen Lachanfall, dass ich nicht mehr gerade stehen konnte. „…Gläser?“, versuchte Draco den Satz zu beenden, der mich immer noch in den Armen hielt und stützte. „Nein falsch! Beep! Fläschchen Feuer Whiskey!“, verbesserte Daphne ihn. „Wo wart ihr denn überhaupt?“. „Uf einer Party!“, erklärte Daphne. Meine Beine zitterten etwas, nicht das mir kalt war oder so, ich hatte bloß ein Gleichgewichtsproblem. „Deine Beine zittern, Mary.“, stellte Draco fest. „Tuen sie das? Oh, wirklich! Hört sofort auf damit!“, befahl ich ihnen, doch es gelang nicht wirklich. Draco sah etwas unsicher zu Blaise.

    Seine Sicht:
    (Vor der Party)
    „Mary ist immer noch so schlecht drauf.“, sagte Blaise enttäuscht, als er sich zu uns setzte. Sie war sauer, weil ich sie beobachtet hatte. „Was sagt sie?“, erkundigte ich mich. „Nicht so viel.“. Es war blöd. Kein Plan wieso ich mich noch nicht entschuldigt hatte. Ich glaub, mein Stolz ließ das nicht wirklich zu. Ich weiß, ich war im unrecht, aber Entschuldigungen haben immer so etwas erniedrigendes. Am Abend hingen wir wieder im Gemeinschaftsraum ab. Die Mädels waren irgendwo anders. Keine Ahnung. Wir quatschten und es wurde später und später. Dann hörten wir Gelächter. Mary. Ich würde ihre Stimme unter tausenden erkennen. Die anderen müssten dem entsprechend Pansy und Daphne sein. Als wir dann ein dumpfes Geräusch an der Tür hörten, ging Theo hin und öffnete sie. Daphne hatte anscheinend die gleiche Idee und lief gerade aus, durch die, gerade geöffnete, Tür und fiel hin. Dann erschien Mary in dem Türrahmen und stieg bestens gelaunt über Daphne. „Hallöchenpopöchen!“, begrüßte sie uns gut gelaunt. Sie trug ein schickes blaues Kleid. Die röte in ihrem Gesicht zeigte, dass sie getrunken hatte. Theo entschuldigte sich sofort und reichte Daphne die Hand hin. „Oops.“, sagte Mary kichernd, als sie auf einmal auch stolperte, doch bevor sie hinfiel konnte ich sie noch auffangen. Mein Haut kribbelte an den Stellen, wo ich ihre Haut berührte. Ja, ich habe sie vermisst. „Wow. Alles okay?“, fragte ich etwas verunsichert. „Alles Okalidokely“, erwiderte sie. Okali…Was! „Wo wart ihr und warum seht ihr so aus?“, fragte ich überrumpelt. „Gefällt es dir etwa nicht, Dracolein?“, fragte sie mich und tippte mir mit ihrem Finger auf die Nasenspitze. Dabei kicherte sie wie ein kleines Schulmädchen. Daphne und Pansy fingen wieder an zu lachen. Dracolein? Sie hatte anscheinend so viel getrunken, dass sie vergessen hatte, dass sie sauer auf uns war. „Habt ihr getrunken?“, fragte nun auch Blaise. Ja, hatten sie. Eindeutig. „Haben wir getrunken?“, fragte Mary möglichst ernst Daphne und Pansy, was ihr nicht ganz gelang. Dann kicherten sie wieder. „Ein- zwei…“, weiter kam Pansy nicht denn sie musste rülpsen. Oh Gott! Mary bekam einen weiteren Lachanfall und konnte kaum noch gerade stehen vor Lachen, wenn ich sie nicht halten würde, läge sie schon längst am Boden. „…Gläser?“, versuchte ich den Satz zu beenden. „Nein falsch! Beep!“, widersprach mir Daphne und imitierte ein Quitschgeräusch. „Fläschchen Feuer Whiskey!“, erklärte sie. Jeder 1-2 Flaschen? So viel hab ich ja noch nicht mal getrunken, auf manch Feiern. „Wo wart ihr denn überhaupt?“. „Uf einer Party!“, erklärte Daphne. Die hatte Blaise kurz erwähnt. Auf seiner Nachfrage hin zu welcher, bekam er eine kalte Abfuhr von ihr. Auf einmal fingen Marys Beine an zu zittern. „Deine Beine zittern, Mary.“, stellte ich fest. „Tun sie das? Oh, wirklich! Hört sofort auf damit!“, befahl sie ihnen. Sie hatte wirklich viel zu viel getrunken. Etwas unsicher sah ich zu Blaise. „Mary…ich glaub du solltest jetzt schlafen gehen. Das gilt auch für euch“, sagte er erstaunlich ernst zu den Mädels. Daphne äffte sein Stimme nach: „Das gilt auch für euch!“, sagte sie mit tiefer Stimme und hob ermahnend den Zeigefinger. Die anderen beiden lachten wieder. „Ich meine es ernst.“, sagte er bestimmend. Sie zogen ein beleidigtes Gesicht. „Ist ja gut, du Partymuffel.“, sagte Pansy und schwankte Richtung Schlafsaal. Daphne folgte ihr. „Schaffst du es alleine?“, fragte ich Mary. „Logo!“, sagte sie selbstsicher und löste sich aus meinen Armen. Schade eigentlich. Ich hab es genossen, aber ich wusste, dass ich sowieso keine Chance hatte, denn 1. war Roman ihr Freund und 2. war sie gerade sehr betrunken. Ich sah ihr nach. „Läuft!“, fügte sie noch hinzu. Schwankend schaffte sie es auch in den Saal. „Was war das denn?“, fragte Theo verwirrt. „Kein Plan! Aber ich habe was gelernt.“, erzählte Blaise. In seinem Gesicht bildete sich ein freches und fieses grinsen. „Und das da wäre?“, fragte ich skeptisch. „Wenn du Mary genügend Alkohol gibst, vergisst sie alles.“. Musste er immer solche Hintergedanken haben? Und gerade mit Mary? „Blaise…manchmal bist du echt bescheuert.“, sagte ich. Theo stimmte mir zu.
    „Guten Morgen.“, weckte mich Blaise. Müde setzte ich mich auf. Als ich einigermaßen wach war, stand ich auf und zog mich an. Es war schon halb elf und wir mussten uns beeilen, um noch Essen zu bekommen. Wir hatten uns gerade hin gesetzt, als sich die Tür öffnete und 3 Gestalten eintraten, die zu unserem Tisch kamen. Alle drei sahen nicht besonders fröhlich aus. Da kein anderer Platz frei war, mussten sie sich zu uns setzten. Wortlos setzte sich Mary neben Theo und stützte mit ihren Händen, ihren Kopf. „Scheiße! Hab ich Kopfschmerzen.“, murrte sie Daphne zu und trank ein Glas Wasser. Blaise, der neben mir saß, grinste belustigt. „Was ist so witzig, Zabini?“, fragte sie ihn genervt. „Naja…Also gestern Abend, warst du eindeutig besser drauf.“, sagte er und grinste. Sie verzog das Gesicht und ignorierte uns wieder. Es erinnerte mich daran, dass ich mich noch entschuldigen musste, aber ich wollte sie lieber alleine abpassen, was ziemlich schwierig war, denn sie war sehr beliebt. Und ja, ich war zu stolz dafür, es vor vielen anderen zu machen. Besonders vor Gryffindors. Es zeigt schwäche und dann wäre mein Ruf hin. Momentmal! Was erzähl ich denn für ein Scheiß. War mir mein blöder Ruf wirklich wichtiger, als Mary? Nein. Daphne hat uns die letzte Zeit damit genervt, dass wir uns endlich entschuldigen sollten und heute würde ich es tun. Nein: Jetzt werde ich es tun! „Äh Mary?“, fragte ich vorsichtig. „Was?“, murrte sie unfreundlich, ohne vom Essen auf zu sehen. „Ich…ähm wollte mich entschuldigen. Es war nicht richtig, dir hinterher zu spionieren und dann sich noch über Roman zu beschweren. Ich wollte eigentlich nur nach dir schauen und da hab ich euch gesehen und es den anderen erzählt.“, entschuldigte ich mich. Langsam hob sie den Kopf und sah mir in die Augen. Sie hatte so wunderbar klare blaue Augen. Dann lächelte sie: „Und das war so schwer?“, fragte sie zurück. „Wie jetzt? Alles wieder gut, wegen ein paar Worten?“, fragte Blaise verwundert. „Man nennt es eine Entschuldigung. Musst du nicht kennen. Ist für manche leider ein Fremdwort. Außerdem geht es ums Prinzip!“, sagte sie zufrieden und aß ihr Müsli weiter. Blaise schüttelte den Kopf: „Mädchen!“. „Hast du was gesagt?“, überging sie seinen Kommentar. Ich schmunzelte. „Ich bleib dabei: Gestern warst du besser drauf.“, neckte er sie wieder. Sie lächelte sie ihn zuckersüß an und erwiderte: „Ja, du mich auch.“. Theo, Daphne, Pansy und ich lachten. „Findest du das witzig, Dracolein?“, wandte er sich grinsend an mich. Schon wieder eine Anspielung auf gestern. Diesmal lachte Mary: „Hab ich das wirklich gesagt? Oh Mann! Ich dachte, das wäre ein Traum gewesen.“. „Oh Mary!“, sagte Blaise kopfschüttelnd und fuhr fort: „Du hast nicht nur das gesagt! Ich sage nur: Hallöchenpopöchen und Okalidokely.“. Sie schloss die Augen: „Wir hätten nicht so viel trinken sollen!“, stellte sie fest. „Wäre schlecht gegangen. Die haben die ganze Zeit nachgefüllt.“, erinnerte sie Daphne. Ich sah Daphne an. Sie hatte zwei blaue Flecken, an jedem Ellenbogen einen. „Wie sind die eigentlich gekommen?“, fragte sie uns, als sie meinen Blick bemerkte. Theo wurde augenblicklich rot. Blaise liebte ja solche Situationen und konnte sich Kommentare nicht verkneifen: „Gestern, als ihr gekommen seid, haben wir euch schon gehört und der liebe Theodore wollte euch die Tür öffnen. Du hattest anscheinend dieselbe Idee und bist dann durch die gerade geöffnete Tür durchgerannt und gestolpert.“, erklärte er. Theo war das sehr peinlich. „Sorry.“, sagte er etwas kleinlaut. Auf einmal kam eine Gruppe Durmstrangs zu uns. Der Anführer hielt Mary, von hinten, die Augen zu. „Roman.“, sagte sie ohne zu zögern. Er ließ ab und sie drehte sich um. Zu begrüßen küsste er sie. Ich sah gezielt weg und sah Blaises verächtlichen Blick zu den beiden bzw. Roman. „Hast du Lust jetzt nach Hogsmeade zu gehen, kleine?“, fragte er sie. Hoffentlich nicht. Dann wäre sie wieder den halben Tag weg. „Sorry Roman. Ich hab echt einen Kater von gestern.“, lehnte sie ab. Er schaute enttäuscht, doch, als Entschuldigung, gab sie ihm einen Kuss auf den Mund und er lächelte zufrieden. Angeber! „Wenn du meinst.“, sagte er und betrachtete uns mit einem abfälligen Blick. Man konnte auch ein Hauch Eifersucht in seinem Blick erkennen. Mich begutachtete er am längsten, lag vielleicht daran, dass ich grinste, weil sie gerade abgelehnt hatte. Er funkelte mich böse an, dann wandte er sich wieder seiner Gruppe zu, in der sich unteranderem auch Krum befand. „Okay! Lasst uns gehen. Auf Wiedersehen, süße!“, sagte er und betonte „süße“ dabei. Dabei hob er herausfordernd die Augenbrauen und grinste mich an. Er hatte anscheinend bemerkt, dass ich es nicht mochte, dass sie zusammen waren und nutzte es aus. Ich warf ihm einen verbissenen Blick zu, was ihn nur noch zufriedener stellte. Mist. Machte er das mit jedem Jungen, der Mary mochte? Wahrscheinlich schon. Ich spürte, wie ich von der Seite angestarrt wurde. Ich drehte mich und sah zu Blaise, der mich genauestens musterte. „Ist was?“, fragte ich gereizt. „Nein nein. Alles ok.“, sagte er, beobachtete mich aber trotzdem weiter. Dann sah er von mir zu Mary und zurück.
    Den Tag verbrachten wir im Gemeinschaftsraum und quatschten. Wir erzählten ihnen von gestern Nacht, da sie es vergessen oder verdrängt hatten. Sie mussten die ganze Zeit lachen. Alles in allem war es ein schöner Tag. Nach dem Abendessen gingen sie in den Mädchenschlafsaal und wir in unseren. Blaise und ich waren alleine und ich zog mich gerade um, als Blaise sich auf mein Bett setzte: „Du musst es ihr sagen.“, sagte er einfach nur. „Was?“, fragte ich verwundert. „Du musst es Mary sagen.“, wiederholte er. Meinte er, dass ich in sie verliebt war? War das so auffällig? „Ich weiß nicht, was du meinst.“, log ich. „Ich denke schon. Seit Mary auf unsere Schule gekommen ist, verhältst du dich anderes. Du schaust sie oft an. Bist manchmal abgelenkt oder verträumt. Du hasst Roman. Und heute Morgen, beim Frühstück,…“, fing er an, doch ich unterbrach ihn: „Ist ja gut! Ich habe verstanden, was du meinst.“. Blaise lächelte zufrieden. „Ich hab recht, oder?“, fragte er mich. „Nein…Ja…Vielleicht!“, stotterte ich. Er zog fragend eine Augenbraue nach oben, bis ich endlich nachgab: „Ja, du hast recht.“. „So, dann sag es ihr.“, bestand er. „Nein Blaise, das geht nicht.“, erklärte ich ihm: „1. Sie ist mit Roman zusammen. 2. Wenn sie mit ihm zusammen ist, wird sie jetzt ganz sicher nicht in mich verliebt sein, weil sie ja in diesen Roman verliebt ist. Und 3. wird er auch nicht damit einverstanden sein! Hast du heute Morgen nicht die Eifersucht in seinem Blick gesehen, als sie gesagt hat, dass sie nicht mitkommt? Ich denke nicht, dass er dann sagt wird: Okay.“. Blaise schüttelte den Kopf: „Die ersten beiden Punkte versteh ich ja so ungefähr, aber sag jetzt nicht, dass du Angst vor ihm hast.“. „Natürlich nicht. Es ist bloß: Er wird mega schnell eifersüchtig und Eifersüchtige sind gefährlich und…“, weiter kam ich nicht, denn die anderen kamen rein. Ich blickte flehend zu Blaise, damit er nichts sagte. Ich wollte nicht, dass alle Jungs wissen, dass ich in Mary verliebt war. Zum Glück sagte er nichts.
    Die nächste Zeit verging ereignislos. Ich hatte Mary immer noch nicht meine Liebe gestanden und sie war immer noch mit dem Durmstrang zusammen. Ich wartete auf den richtigen Moment.

    6
    WAHRE LIEBE?
    Meine Sicht:
    Ich den nächsten Wochen passierte nichts Besonderes, außer der 2. Aufgabe. Ich muss zugeben, dass ich weder für Diggory, noch für Harry war. Daphne und ich favorisierten Krum. Die Zeit verging schnell und bald war die 3. Aufgabe.
    Eigentlich war es eine schöne Zeit, doch ich hatte das Gefühl, dass Roman sich verändert hat. Wir trafen uns immer öfter und ich musste fast jedes Wochenende zu irgendeiner Party. Zudem wurde er sehr schnell eifersüchtig und manchmal hatte ich das Gefühl, ich wär sein Besitz. Besonders wenn ich etwas mit Draco, Blaise oder Theo unternahm. Vielleicht war es nur Einbildung, aber er hatte immer mehr Kontrolle über mein Leben. „Mary? Heut ist wieder eine Party. Du kommst doch, oder?“, fragte mich Roman. „Ich..äh..eigentlich wollte ich etwas mit Daphne, Pansy und den anderen machen.“, erklärte ich. „Den anderen? Sind das wieder Malfoy, Zabini und der andere?“, fragte er skeptisch. „Ja.“. Er verzog das Gesicht. „Was hast du gegen sie?“, erkundigte ich mich. „Die sind mir einfach unsympathisch. Besonders Malfoy. Er beleidigt immer alle und dieser Zabini ist auch nicht besser. Immer mit seinen Aufreißersprüchen.“, sagte abfällig. „Bist du etwa eifersüchtig?“, fragte ich, obwohl es klar war. „Ich sorg mich einfach nur um dich.“, verneinte er. Jaja. „Also kommst du jetzt oder nicht?“, fragte er erneut. Ich überlegte kurz: „Ich hab jetzt schon zugesagt.“. „Sind die dir wichtiger, als ich?“, fragte er mich missbillig. Ich hasste solche Situationen. Ich entschied mich ungern zwischen meinem Freund und meinen Freunden. „Du weißt, dass ich dich liebe.“, sagte ich nur. „Wirklich? Warum willst du dann lieber mit denen etwas machen?“, fragte er weiter. „Sie haben mich gefragt und wir haben das…Das ist schon fast so was wie eine Tradition. Es wär doch gemein von mir, jetzt abzusagen.“. „Das schon, aber es wär doch auch gemein, wenn dein Freund heute alleine wäre, weil du bei ihnen bist und keine Zeit für ihn hast. Ich meine, die sind nicht alleine, wenn du absagst. Sie sind dann zu 5. Und wenn die 2 Affen auch noch dabei sind zu 7. Bitte!“, bettelte er. „Kannst du nicht etwas mit deinen Kumpels machen?“, versuchte ich ihn zu beschwichtigen. „Die gehen alle auf die Party.“, bevor ich etwas sagen konnte fügte er noch hinzu: „Mit ihren DATES. Bitte, süße.“, bettelte er, nahm mich an den Händen, zog mich zu ihm und sah mir tief in die Augen. Er setzte seinen Deckelblick auf. Mist! Er machte es einem nicht leicht. Ich rollte mit den Augen: „Ja, okay. Ich begleite dich.“, gab ich nach. Sein Deckelblick wechselte zu einem zufriedenen Grinsen. Er hob mich hoch und küsste mich auf den Mund. „Super. Ich hol dich heute gegen 7 ab.“, legte er fest und ließ mich wieder runter. „Heute?“, fragte plötzlich eine Stimme hinter mir. Ich drehte mich um. Draco. Na toll.

    Seine Sicht:
    Ich kam gerade den Gang lang, da sah ich Mary und ihren Freund. Toll. Immer wenn er mich sah, provozierte er mich mit Mary. Auch dieses Mal. Er hatte Mary geradezu sich ran gezogen, als ich um die Ecke bog. Sie schienen etwas zu besprechen. Zwischen durch warf er mir Blicke zu. Nun stand ich in Hörweite. Ich verstand nicht alles und schnappte nur wenige Sätze auf. „Sind die dir wichtiger, als ich?“, fragte er sie missbillig. Was? „Du weißt, dass ich dich liebe.“, sagte sie. „Wirklich? Warum willst du dann lieber mit denen etwas machen?“, fragte er weiter. Hat er das gerade wirklich gefragt? So ein Arschloch. „Sie haben mich gefragt und wir haben das…Das ist schon fast so was wie eine Tradition. Es wär doch gemein von mir, jetzt abzusagen.“, erwiderte sie. „Das schon, aber es wär doch auch gemein, wenn dein Freund heute alleine wäre, weil du bei ihnen bist und keine Zeit für ihn hast. Ich meine, die sind nicht alleine wenn du absagst. Sie sind dann zu 5. Und wenn die 2 Affen auch noch dabei sind zu 7. Bitte!“, bettelte er. Ich fass es nicht! Das ist ja fast Erpressung. „Kannst du nicht etwas mit deinen Kumpels machen?“, versuchte Mary es wieder. „Die gehen alle auf die Party. Mit ihren DATES. Bitte, süße.“, bettelte er. „Ja, okay. Ich begleite dich.“, sagte sie endlich. Mist! Dann hob er sie hoch und küsste sie. Wirklich? Konnte er es sich nicht einfach einmal verkneifen? „Super. Ich hol dich heute gegen 7 ab.“, legte er fest und ließ sie wieder runter. Warte mal! Es ging um heute? „Heute?“, fragte ich. Heute wollten wir doch was gemeinsam unternehmen. Sie drehte sich um. „Tut mir Leid, Draco. Roman geht mit mir heute auf eine Party, aber die anderen sind ja da.“, sagte sie und lächelte mich entschuldigend an. Das ging jetzt schon eine Weile so. Immer hatte sie etwas mit Roman vor und immer weniger was mit uns. Ich persönlich gab Roman die Schuld dafür. Ich denke nicht, dass Mary kein Bock mehr auf uns hat und das Gespräch gerade hat meine Meinung verstärkt. Aber bei dem Lächeln, konnte ich nicht lange böse auf sie sein. „Sei nicht sauer.“, sagte sie, als sie meinen missbilligen Blick sah. „Wir treffen uns morgen, okay?“, fragte sie. Bevor ich antworten konnte, sagte Roman: „Morgen? Willst du nicht lieber mit uns abhängen? Wir machen einen Pokerabend.“. Musste er sie wirklich das ganze Wochenende haben? Schlimm genug, dass sie wegen ihm heute schon nicht kommt. Sie drehte sich zu ihm. „Roman. Ich kann sie doch nicht das ganze Wochenende versetzten.“, stellte sie klar. Gott sei Dank. „Du siehst sie doch immer.“, versuchte er es weiter. Wie kann man nur so dreist sein? Hat er das davor auch so gemacht? „Seit ich mit dir zusammen bin nicht.“, sagte sie und lächelte. Er grinste: „Kann sein. Trotzdem.“. „Ich bin sowieso nicht so gut in Poker.“, sagte sie zu ihm. „Aber es ist viel schöner mit dir zusammen.“, flirtete er und zog sie wieder zu sich. „Sorry Roman, aber Freundschaften muss man pflegen und wenn ich heute schon nicht kann, dann muss ich morgen. Das verstehst du doch oder?“, fragte sie ihn bittend. „Ja, okay. Bekomm ich wenigstens eine Entschädigung?“, fragte er zurück. Sie nickte und küsste ihn. Ich sah wieder weg. Es regte mich unbeschreiblich auf, wie er es immer wieder schaffte, mich so eifersüchtig zu machen. Nach einer halben Ewigkeit ließ er endlich von ihr ab. Er leckte sich über die Lippe und grinste mich zufrieden an. „Ich geh kurz zu Hermine, okay?“, entschuldigte sie sich. Ich nickte ihr lächelnd zu und Roman sagte: „Klar, Babe. Bis später.“. Als sie um die Ecke bog, drehte sich Roman zu mir. Er grinste mich zufrieden an. „Sie wird schon noch merken, was für ein Arsch du bist.“, sagte ich. Sein Lächeln wich und er sah mich verachtend an: „Glaubst du das?“. „Ich glaube das nicht nur, ich weiß das!“, zischte ich. Er kam bedrohlich näher. „Ach ja? Und dann soll sie sich in dich verlieben, oder wie?“, provozierte er mich. Ich bis mir auf die Unterlippe. Ja, dass wünschte ich mir insgeheim. Bevor ich etwas erwidern konnte, fuhr er fort: „Darauf kannst du lange warten. Sie ist in mich verliebt, wie du siehst.“. „Das kann sich schnell ändern. Spätesten wenn sie merkt, was für ein arroganter, eingebildeter und eifersüchtiger Idiot du bist.“, sagte ich und lehnte mich gegen die Wand. Das hätte ich vielleicht nicht sagen sollen, denn er stand direkt vor mir und hatte mir, ehe ich mich wehren konnte, seinen Zauberstab an den Hals gehalten. Ich versuchte an meinen Zauberstab zu kommen, doch fand ihn nicht. „Ich kann solche wie dich einfach nicht ausstehen. Denken, nur weil ihr Daddy eine hohe Ministeriumstelle hat, sie sind der King. Stell dich darauf ein, nicht immer alles zubekommen. Das hier ist das richtige Leben und hier hilft dir Daddy nicht. Mary gehört mir. Mir allein.“, in seiner Stimme klang hass mit und in seinen Augen auch. Ich blickte ihm kalt in die Augen: „Was glaubst du, würde Mary jetzt tun oder denken, wenn sie uns sieht?“, fragte ich ihn. Er hielt kurz inne, doch ließ sich leider nicht beirren. Wenn mir jetzt bald keiner hilft, geht das bestimmt nicht gut aus, doch ich hatte Glück. „Hey! Roman, lass ihn in Ruhe!“, rief Blaise über den Gang zu uns. Er kam mit gezücktem Zauberstab auf uns zu. Roman sah genervt zu ihm rüber und ließ mich los. „Kannst dich nicht mal alleine wehren.“, sagte er verachtend zu mir. Ich funkelte ihm nur böse zu. „Alles okay?“, fragte Blaise, als er bei uns war. „Alles okay.“, sagte Roman zu ihm. „Das war nicht an dich gerichtet.“, zischte Blaise ihm zu. Ich nickte: „Unser Freund konnte sich einfach nicht beherrschen.“, sagte ich zu ihm. Roman schnaubte. „Viel Spaß noch, ihr Looser.“, sagte er missbillig zu mir. „Dir auch, Idiot.“, erwiderte ich. Ein Grinsen bildet sich wieder auf seinem Gesicht: „Oh ja! Den werden wir haben.“, sagte er, dann verschwand er. Ich sah ihm nach. „Was sollte, denn das heißen?“, fragte Blaise mich verwundert. „Er geht heute mit Mary weg!“, sagte ich verbissen. „Was? Warum?“, fragte Blaise missbillig. „Du hättest gerade eben dabei sein sollen. Er zwingt sie fast. Wie so ne Gehirnwäsche.“, murmelte ich. „Was? Gehirnwäsche?“. „Nein nichts.“, winkte ich ab: „Er hat zum Beispiel gesagt: Sind die dir wichtiger, als ich?“. „Wirklich?“. „Ja und dann noch: Du siehst sie doch immer.“. Blaise schüttelte den Kopf: „Und was war das gerade?“, fragte er und ich erklärte ihm alles.
    „Ich fass es nicht.“, sagte Blaise entrüstet, als ich fertig war. „Ja. Er so bescheuert.“, stimmte ich ihm zu. „Das musst du Mary erzählen.“, sagte er. „Lieber nicht.“, sagte ich. „Was warum nicht?“, fragte er verwundert. „Dann denkt sie, ich wär eifersüchtig und Roman erzählt ihr bestimmt, dass es anders war und, dass ich angefangen hätte und so einen Scheiß.“. „Ich versteh dich nicht.“, sagte er kopfschüttelnd: „Lad sie doch einfach mal ein auf ein Eis oder so. Musst ja nicht gleich deine Liebe gestehen. Ihr beide passt super zusammen, dass wird sie auch noch merken.Sie braucht bloß einen kleinen Anschubster, für den bist DU verantwortlich oder willst du Pansy heiraten?“, fragte er. Wow. Wer hätte gedacht, dass Blaise so Gefühlvoll ist. Klar die Mädels stehen auf ihn, aber ich dachte immer es läge an seinem Aussehen. Ich nickte nur und wir gingen zum Gemeinschaftsraum.

    Deine Sicht:
    Ich hatte mir eines meiner schicken Cocktailkleider angezogen und saß nun mit einem Drink auf dieser Party. Wer hätte gedacht, dass die so öde ist? Ich quatschte gerade mit einer Begleitung, die leider Strohdumm war, aber hübsch. Wegen solchen wie ihr, gibt es dieses scheiß Blondieklischee. Sie quatschte mich gerade zu. Ich hörte nicht wirklich hin, sie redete über Mode, glaub ich. Mein Blick schweifte durch den Raum und blieb bei einem Jungen hängen, der mich schüchtern anlächelte. Ich lächelte zurück, dann wurde mir die Sicht versperrt, von einem muskulösen Oberkörper. „Wen hast du da angelächelt? Wieder einen Jungen?“, fragte er in einem scharfen Ton. Ich verdrehte die Augen. „Also ja. Ich bin der einzige dem du schöne Augen machen darfst. Ich bin dein Freund und du bist MEINE Freundin. Du brauchst keine anderen Jungs.“. Jetzt ging das wieder los. Ich wusste, dass er meine Freundschaft zu Draco, Blaise und Theo nicht toll fand. „Nur mich.“, fügte Roman nun ein wenig sanfter hinzu. Ich wollte was erwidern, doch er küsste mich auf den Mund, so dass der Junge, den ich angelächelt habe uns bzw. ihn super sehen konnte. Als ich mich von ihm löste, sah ich ihn vorwurfsvoll an:“ Muss das immer sein?“. „Was?“. „Na, immer wenn ein Junge da ist, mich zu küssen.“. „Natürlich. Ich beschütze dich dadurch, süße. Keiner wird sich trauen, dir etwas anzutun, wenn sie sehen, dass ich dein Freund bin.“. „Immer sagst du beschützen. Du willst doch eigentlich nur angeben.“, sagte ich etwas gereizter. Er sah mich an und kam bedrohlich nah: „Ich weiß nicht, ob du es vergessen hast, kleine, aber du gehörst MIR. MIR alleine.“. Er hatte mich an Arm gepackt. WAS? Ich gehöre keinem. Nur mir selbst! War ich ein Besitzstück? Ein Gegenstand? „ Ich gehöre dir nicht.“, widersprach ich ihn. Er sah mich böse an und zog mich vor die Tür. „Was hast du gerade eben gesagt?“. Ich schwieg. „Jetzt hör mir mal zu! Viele stehen auf dich und da du jetzt MEINE Freundin bist, gehörst du mir. Also kann dich kein anderer Junge haben. Hast du das verstanden?“. Ich schwieg immer noch. „Ich hab gefragt, ob du das verstanden hast!“. Ich nickte wortlos. „Schön.“, sagte er und küsste mich wieder. Als ich nicht erwiderte, sah er mich scharf an, dann packte er mich wieder grob am Arm und zog mich raus in den anliegenden Wald. Ich hatte keinerlei Chance mich zu wehren.

    Seine Sicht:
    Ich vermisste Mary. Der Abend ohne sie war langweilig und Pansy nervte mich mehr denn je. Blaise ebenfalls, da er der Meinung war, ich sollte nicht so ein Feigling sein und Mary die Wahrheit sagen. Das ist jedoch leichter gesagt, als getan.

    Meine Sicht:
    Als er fertig war, sah ich ihn entsetzt an. Er leckte sich mit der Zunge über die Lippe. (Ich denke, ich muss nicht erklären, was passiert ist. Lasst eurer Fantasie einfach freien Lauf...). Als er mir gerade den Rücken zudrehte, schnappte ich mir meine Sachen und rannte los. Einmal quer durch den Wald. Er rannte und rief mir hinterher, doch holte mich nicht ein. Ich kannte mich hier gut aus, denn ich war hier öfters. Als ich endlich die Wiese und Hogwarts entdeckte, ließ ich mich erschöpft an einem Baum nieder und weinte lautlos.

    Seine Sicht:
    „Ich geh mal raus an die frische Luft.“, entschuldigte ich mich. Sie sahen mich verwirrt an, doch ich ließ mich nicht beirren und verließ den Raum. Ich schlich durch die Gänge raus ins Freie. Ich spazierte gerade runter zum See, als ich eine, am Baumstamm angelehnte, Person entdeckte. Da ich sowieso nichts Besseres vorhatte, schlich ich hin. Kurz bevor ich da war, trat ich auf einen Ast. Die Person, definitiv ein Mädchen, zuckte zusammen. Toll gemacht Draco! Ich trat zu ihr und erst, als sie den Kopf hob, erkannte ich…Mary. Sie drehte sich weg: „Ach, du bist es.“, sagte sie mit leicht zittriger Stimme. Irgendwas war jedoch anders. Ich setzte mich neben sie, doch sie schaute mich immer noch an. Sie fuhr mit der Hand über die Wange, um etwas weg zu wischen. „Alles okay?“, fragte ich vorsichtig. Sie nickte nur. „Und warum schaust du mich nicht an?“, fragte ich weiter, doch sie schwieg nach wie vor. Ich betrachtete sie. Ihr Kleid sah lumpig aus. Kein Vergleich zu vorher und die Träger waren nicht über die Schulter gezogen. „Hab ich dir irgendwas getan?“, wollte ich wissen. Sie schüttelte nur den Kopf und da sah ich eine einzelne Träne auf ihrer Wange, die sie sofort weg wischen wollte. Ich reagierte schneller und nahm ihr Kinn in die Hand und drehte es so, dass sie mich ansehen musste. Ich strich ihr die Strähnen aus dem Gesicht. Sie zuckte zusammen und ich erkannte eine gerötete Stelle. „Was ist das?“, fragte ich. „Nichts.“, nuschelte sie. Ich sah sie entsetzt an: „Was ist DAS?“, fragte ich nachdrücklich. Doch sie schwieg wieder. „War er das?“, fragte ich etwas leiser. „Es war ein Unfall.“, wehrte sie ab und wollte sich wieder weg drehen, was ich nicht zuließ. „Lass mich los.“, sagte sie. Ich schnaubte verächtlich. Ihr Kleid war zerfledert und sie hatte eine gerötete Stelle an der Wange. Klang und sah nicht nach einem Unfall aus. „Ich fass es nicht. Er hat dich geschlagen?“. Mal wieder antwortete sie nicht. „Es war wirklich ein Unfall. Er wollte mich nicht schlagen. Er ist…“. „Er ist ein totaler Idiot.“. „Nein.“, setzte sie wieder an, doch ich unterbrach sie noch einmal. “Mary, jetzt hör mir mal zu! Hör auf so naiv zu sein. Er nutzt dich total aus. Du bist ein wunderbares Mädchen und hast jemand Besseres verdient. Jemand der dich liebt und das nicht nur, weil du unglaublich hübsch bist, sondern wegen deiner tollen Persönlichkeit.“, öffnete ich mich ihr. Sie sah entsetzt zu mir. Was hatte ich denn falsches gesagt? Dann wurde mir klar, dass der Blick jemandem anderes galt. Direkt hinter mir. „Eine tolle Rede.“, sagte die Person. Ich erkannte ihn sofort. „Willst du weiter MEINE Freundin anmachen oder bist du fertig?“, fragte Roman hinter mir. Ich drehte mich zu ihm und stand auf. „Sie gehört nicht dir.“, erwiderte ich scharf. „Oh doch. Mir allein. Sie braucht dich nicht. Nur mich. Stimmt’s Babe?“, richtete er sich an sie. „Nein. Er hat Recht. Ich bin kein Gegenstand, der irgendwem gehört.“, widersprach sie ihm, doch in ihrer Stimme klang Angst mit. Glück gehabt, wenn sie auf seiner Seite wäre, hätte ich keine Chance. „Wie bitte? Hast du gerade ‚Nein‘, gesagt?“. Sie nickte. „Toll gemacht, du Arsch. Spannst mir meine Freundin aus und redest ihr scheiße ein.“. „Ich hab dir das vorhin gesagt und dann hast du mich…“, sie stoppte. Ich wusste, was sie sagen wollte. Er schnaubte verächtlich. „Diszipliniert?“, fragte er und ein widerliches Grinsen bildete sich auf seinem Gesicht. „Diszipliniert? Hast du das gerade wirklich gesagt? In welchem Jahrhundert lebst du? Wenn du sie noch einmal anfasst, dann werde ich persönlich, dafür sorgen, dass du ein beschissenes Leben haben wirst.“. „Und was willst du tun?“. Ich schwieg. „Große Versprächen…nichts dahinter. Mit dem bist du befreundet Mary? Du hast noch EINE Chance.“, erinnerte er sie und kam näher. Sie wich unsicher zurück und ich stellte mich vor sie. Er blieb jedoch nicht stehen. Leider war er ein tick größer, als ich. Er hielt mir den Zauberstab an die Kehle. „Die Situation hatten wir schon mal. Erinnerst du dich?“, er lachte widerlich. Ich schluckte. Nicht meine schönste Erinnerung. Ich nickte. „Tja, ich denke nicht, dass der schwarze diesmal auch kommt.“. Ich brauchte dringend Hilfe. Mary hinter mir, war schon mit den Nerven am Ende und ich erwartete auch nicht ihre Hilfe. Ich will wirklich nicht wissen, was bei dieser Disziplinierung alles passiert ist. Aber das es sich nicht nur um Schläge handelte war klar. Es war auch schon spät. „Hol Hilfe“, zischte ich ihr leise zu und wandte mich augenblicklich wieder zu meinem Gegner um ihn abzulenken. „Du willst dich jetzt ernsthaft mit mir duellieren?“, fragte mein Gegenüber und feuert den ersten Fluch los, dem ich geschickt auswich.

    Meine Sicht:
    Völlig aufgelöst rannte ich durchs Schloss und direkt in Professor Snape Arme, der gerade eine Diskussion mit Blaise führte. Wahrscheinlich hatte er ihn erwischt. „Miss Moon?“, fragte er etwas verdutzt und musterte mich interessiert. Ich sah bestimmt klasse aus. Verwuschelte Haare, zerfetztes Kleid und verschmierte Schminke. „Dürfte ich fragen, was sie hier tun? Es ist weit nach Mitternacht.“. „Ich brauch Hilfe.“, unterbrach ich ihn keuchend. „Draco… er duelliert sich mit ..Roman.“, brachte ich erschöpft hervor. Snape Miene veränderte sich. „Wo?“, fragte er scharf. „Draußen. Am See.“. Er drehte sich blitzschnell um und ging los. „Was ist denn mit dir passiert? Und was hast du da an der Wange?“, fragte Blaise verdutzt, als er mich betrachtete. „Ich kann nicht mehr.“, hauchte ich und brach ich zusammen.

    Seine Sicht:
    Es war ein schlimmer Kampf und er scheute auch nicht, davor schlimme Flüche einzusetzen. „Stupor!“, schrie nun eine 3. Person und Roman flog auf den Boden. Erleichtert sah ich zu meinem Helfer. „Professor Snape?“, fragte ich verwundert. „Mary hat mich informiert. Ich denke, er hat Sie angegriffen oder?“. Ich nickte. „Soll ich sie in den Krankenflügel bringen?“, fragte er. Ich sah an mir runter. Ja. Ich hatte einige Kratzer abbekommen. Ich nickte wieder. Er nickte ebenfalls und brachte mich zum Krankenflügel. Ich schaute mich um und erblickte Blaise, der neben einem Bett saß und nachdenklich an die Person im Bett musterte. „Mary!“, rief ich entsetzt, als ich sie entdeckte. Blaise zuckte zusammen und sah mich, dann fast besorgt an. „Kannst du mir mal erklären, was ich verpasst habe?“, fragte er mich. Ich ignorierte ihn: „Geht es ihr gut?“. „Jaja. Sie ist bloß aus Erschöpfung zusammen gebrochen.“, erklärte er. Bevor ich noch etwas sagen konnte, wurde ich auch schon verarztet und konnte nichts sagen. Als sie endlich fertig war, setzte ich mich zu Blaise und erklärte ihm alles. „Diszipliniert? Was soll denn das heißen?“, fragte er verärgert.
    Ich war mit Blaise, die gesamte Nacht bei Mary geblieben. Zum Glück war es Sonntag. Dann regte sie sich etwas und ich sah gespannt zu ihr. Schlagartig schlug sie die Augen auf: „Draco!“. Ich streichelte ihre Hand und lächelte sie glücklich an. Sie entspannte sich und erwiderte mein lächeln. „Ganz ruhig. Alles ist gut.“, beruhigte ich sie. Wir erzählten ihr alles was sie verpasst hatte, dann mussten wir jedoch beide runter zum Frühstück. Blaise war schon an der Tür und ich gerade aufgestanden, als sie zu mir meinte: „Warte.“. Ich drehte mich zu ihr um und sah sie interessiert an. „Danke.“, sagte sie dann. Ich lächelte und beugte mich zu ihr runter. Jetzt oder nie. Dann küsste ich sie. Erst zuckte sie leicht zurück, dann erwiderte sie ihn und machte mich zum glücklichsten Mensch dieser Welt.

    7

    So…das war es! Nein Spaß. Ich schreib noch eine Fortsetzung. Wo dann Familiendrama und so ist. Schreibt mal in die Kommentare, was ihr euch wünscht, was da passiert.
    Hoffe es hat euch erstmal gefallen und ihr lest euch die Fortsetzung auch durch.
    Grüße Lucy.

Kommentare Seite 1 von 1
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Melissa Nott ( 3.165 )
Abgeschickt vor 167 Tagen
@lilly-magnolie ich glaube das kann man sich denken. Sie hat ja einige Hinweise gegeben, aber wenn du auf so was stehst...
Schreib bitte weiter! Entführung und so...
lilly-magnolie ( 03.10 )
Abgeschickt vor 175 Tagen
Du musst umbedingt weiter schreiben.
Am besten sie erzählt Draco und Blais was die disziplinirung war die Roman ihr erteilt hat.
Super Geschichte
LG lilly-magnolie
Vivi Weasley ( 7.203 )
Abgeschickt vor 257 Tagen
Wie wärs mit Entführung, wenn sie schon die Cousine von Harry ist. Und Roman sollte auch drinne vorkommen.
Also Drama und Action!
Lea malfoy ( 53.27 )
Abgeschickt vor 262 Tagen
Schreib bitte weiter tolle Geschichte
Mizumi ( 8.136 )
Abgeschickt vor 276 Tagen
Schreibe bitte bitte bitte weiter
Leia Skywalker ( 2.105 )
Abgeschickt vor 281 Tagen
Ganz viel Drama. Ohnmacht und so, du weißt schon.