Anime Songfiction Collection: Story behind the Song!

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1 Kapitel - 1.803 Wörter - Erstellt von: Azazel - Aktualisiert am: 2016-04-11 - Entwickelt am: - 376 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

(MMFF)(Songfiction) Dies hier ist eine kleine Ansammlung, von Geschichten, die auf Liedern aufbauen. Jedes Kapitel ist eine andere Kurzgeschichte zu einem Song. Du möchtest, dass ich einen Song für dich in eine Geschichte verwandle? Dann schreibe mir eine Nachricht oder Kommetiere! Ihr könnt mir einen Song nennen, ich suche mir aber auch gerne selbst welche aus (Falls ihr nur ein Pairing, etc. wollt). Egal ob OCXCanon oder CanonXCanon. Yaoi, Yuri. Ein Song, für nur einen Character allein, etc. Probieren wir es aus. (Lediglich Anime und Manga Charaktere sind erlaubt. OC's nur in Verbindung mit einem Canon Charakter (Mir egal in welcher Verbindung))

ACHTUNG:
- Ich nehme nur Songs an in den Sprachen Deutsch, Englisch und Japanisch
- Dieser Spaß wird 100 Kurzgeschichten umfassen. Wünscht euch was

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    Song: Shounen Brave (Kagerou Project) Lied ausgesucht von: Hellgate Wunsch von: Scar Let Art: Pairing (OC+Levi Ackerman/ Attack on Titan) Form: Beobac
    Song: Shounen Brave (Kagerou Project)
    Lied ausgesucht von: Hellgate
    Wunsch von: Scar Let
    Art: Pairing (OC+Levi Ackerman/ Attack on Titan)
    Form: Beobachter

    „Lass mich allein!“, weinte die Blondine und wandte sich von dem Jungen ihr gegenüber ab.
    „Und hör endlich damit auf, mich mit irgendwelchen Sachen aufzuziehen!“
    Auch wenn er zu ihr in diesem Moment nichts sagte, so machte seine Anwesenheit die Situation nicht besser.
    Sie zitterte unaufhörlich. Sie hatte nichts tun können. Nichts, während all ihre Kameraden getötet wurden und lediglich sie und Levi übrig blieben. Wieso hatte sie solche Angst? Sie wusste doch bereits von Anfang an, dass ein Leben im Aufklärungstrupp jeden Tag ein Spiel ums überleben war. Sie war gerüstet für den Tod. Zumindest dachte sie das.
    Eher schien es so, als würde der Mut sie nun endgültig verlassen. Als würde er sie zurück lassen, wie einen streunenden Hund im Regen.

    So saß sie dort und starrte auf den Boden, als der Schwarzhaarige sich neben sie hockte.
    „Ich habe das schon einmal erlebt. Es tut weh.“, sprach er zu ihr.
    Sie sah zu ihm auf. Seine Augen verrieten, dass er sich nur ungern daran zurück erinnerte.
    Langsam streckte sie die Hand nach ihm aus. Vielleicht, nur vielleicht würden sie den Schmerz teilen können. Es endete damit, dass sie ihn eher ungeplant in den Arm nahm und ihm ins Ohr flüsterte.
    „Du bist anders, nicht war. Anders als viele, die noch niemanden aus ihrer Einheit verloren haben. Du würdest keine Scherze darüber machen oder mir die Schuld dafür geben.“
    Sie hoffte darauf, dass alles wieder gut werden würde. Zumindest mit ihnen, die verblieben waren.
    „Lass uns versuchen Freunde zu sein! Ich glaube, wir würden uns auch ohne Worte verstehen.“
    Nun drückte er sich von ihr weg und sah sie an.
    „Es gibt aber Dinge die ich einfach aussprechen muss.“



    Sie konnte die Tragödie, die sie sich erdacht hatte kaum glauben. Ihre Vorstellung von einem Schritt in eine andere Welt war zum greifen nah, doch leider nur in ihrem Kopf.
    Sie konnte die Stimmen laut und deutlich erkennen. Es war ihre eigene Stimme, zusammen mit der von Levi Ackermann. Wie sie aneinander fanden, während alle um sie herum verstarben.
    „Du bist wirklich grausam!“, dachte sie sich und sah an die Decke ihres Zimmers. Erst vor kurzem war sie umgesprungen auf ihn. „Du hintergehst sie und verlässt sie“, in etwa so war es gewesen.
    Sie sah sich um. Warum hatte sie sich nur in Levi verliebt? Einen Mann, bei dem sie niemals sein konnte? Ein Mann bestehend aus reiner Fiktion.
    Jeder außer sie selbst, konnten in diesem Moment in ihrem Kopf schreien. Und selbst wenn es ihr gelingen würde selbst ihr Leid auszurufen, würde sie wohl keiner hören. Sie würden nicht einmal versuchen sie anzuhören. Sie hatte sie alle sterben lassen. Sie alle wurden von Titanen gefressen oder gejagt.
    Ihr blieb nicht zu diesem Zustand zu sagen. Wäre Levi getötet worden, hätte sie womöglich einfach angefangen zu weinen. Auch wenn sie selbst bestimmte wer starb und wer nicht, so waren Unfälle nicht ausgeschlossen.

    „Das ist es, was du bekommst, wenn du an jemanden festhältst, der nicht existiert!“, murmelte sie zu sich selbst und setzte sich auf. Ihr Zimmer war gefüllt von Stille, neben den ganzen Aufklebern und Sammelstücken ihres liebsten Anime Charakters. Ihr blondes Haar reichte bis zur Brust und hing etwas durcheinander herunter.
    Sie würde Levi nur sehen können, wenn sie schlief, oder vor sich hin träumte.


    Ein weiterer Tag verstrich, wie jeder andere. Dunkle Wolken bedeckten den Himmel und versprachen Regen. Regen bedeutete in ihrem Sinne, das irgendwo auf der Welt jemand trauerte. Vielleicht war sie es selbst.
    Ihre Eltern waren außer Haus, sodass sie niemand daran hinderte einfach wieder einzuschlafen. Zurück zu Levi zu finden.



    Es war ein Gefühl, als würde sie zerfließen, während sie in ihrer Welt so im Regen stand.
    Als sie sich umsah, bemerkte sie einige der Bewohner, welche sie eindringlich anstarrten. Sie verstand schnell. Sie war zuvor auf dem Schlachtfeld gewesen und nun stand sie in mitten der sicheren Zone. Sie erkannte genau, was jeder von ihr dachte: Sie war das Monster, dass seine Kameraden zurück gelassen hatte. Sie ausgehändigt hatte. Niemand würde sich jetzt noch bemühen nett zu sein, wo die meisten von ihnen gerade ihre Kinder verloren hatten.
    Langsam setzte sie sich in Bewegung. Zuerst ging sie langsam, wurde jedoch immer schneller, bis sie schließlich durch die Straßen rannte. Würde sie an einer Stelle stehen bleiben, würden die Blicke sie wohl noch ersticken.
    Einigen konnte sie ausweichen. Sie schienen scharf wie Messer, welche sich tief in ihren zierlichen Körper bohrten. Kaum einer schien sie zu verfehlen. So lange, bis sie endlich außer Sichtweite war.

    Auf ihrem Weg bezwang sie Gestrüpp, Felsen, Bäume. Es war irgendwie komisch. Sie hätte auch einfach aufwachen und das Ganze vergessen können. Doch sie fühlte sich in dieser Welt zu Hause, nirgends sonst. Auch wenn sie Angst verspürte, als sie diese Welt das erste Mal betreten hatte, so war sie nun glücklich über ihre Entscheidung gewesen. Auch wenn die Personen hier nicht vergaßen, egal wie sehr sie es wollte, so machten diese Züge die Welt nur noch realistischer.
    Sie wusste es gab eine Person, die sie immer wieder aufbauen würde, egal wie weit sie davon lief.

    Doch er schien unerreichbar. Sie konnte ihn nicht finden, egal wie weit sie lief.
    Ein Stein schien sich auf ihr Herz zu legen. Realistische Träume hatten Leid zufolge. Einsamkeit war nicht ausgeschlossen. Hass war nicht zu vermeiden.
    Schließlich fiel sie zu Boden und begann zu schreien, „Ist denn niemand hier! Ich will irgendjemanden hören! Bitte! Ich flehe euch an! Bringt mich weg von hier, ich fühle mich so allein!“
    Sie begann zu weinen. Rappelte sich auf und versuchte einen Ausweg zu finden. Doch zu ihrem Überraschen stand ein junger Mann vor ihr.
    „Levi?“
    „Hast du etwa Angst, was sie über dich denken?“, seine Stimme klang beruhigend, „Wenn du dich so anstellst, wirst du niemals stark und dazu im Stande sein, das zu verändern, was dich erwartet.“
    Er hatte recht. Egal was sie tat, wenn sie sich so anstellen würde, konnte sie in dieser Welt nicht bestehen.
    „Nur einmal, möchte ich darüber reden“, sprach, sie während sie versuchte ihre Tränen zurück zu halten. Langsam kam der Schwarzhaarige auf sie zu. Er zeigte auf einen Baumstamm, auf den sich die beiden sich Setzten konnten.
    „Dann erzähl mir, was dich bedrückt, Scarlet.“
    Sie kam sich so hilflos vor, als sie ein weiteres Mal begann zu weinen und sich von Levi abwandte.
    „Jeden Tag. Jeden gottverdammten Tag sehe ich wie Menschen hier sterben. Sie werden brutal von Titanen zerfleischt und geraten in Vergessenheit. Es ist meine Schuld, doch ich kann es nicht aufhalten. Ich träume davon, dass diese Welt irgendwann in all ihre Einzelteile zerfällt und ich kann einfach nichts tun. Wie zuvor, als unsere Einheit vernichtet wurde. Ich habe einfach so schreckliche Angst.“
    „Es tut weh, nicht wahr?“, vorsichtig legte er einen Arm um ihre Schulter, während er sie an sich heran presste. Sein Stimme schien jegliche Sorgen einfach von ihr zu nehmen.
    Sein Körper war warm und ein angenehmer Geruch stieg in ihre Nase. Es schien wirklich so real zu sein.

    „Es wäre sicherlich viel schöner, wenn wir eines Tages gerettet werden würden, wie in einem Märchen.“
    Sie sah zu ihm auf. Ihre Augen trafen sich. Wie aus dem Nichts machte ein komisches Gefühl sich in ihr breit. Ihr Herz raste und sie konnte spüren, wie ihre Wangen heiß wurden.
    „Ich denke, selbst wenn die Welt in Scherben zerbricht, werden wir immer noch hier sitzen und sagen, es ist okay. Also hör endlich auf zu weinen. Weiter bringt dich das ohnehin nicht.“, er zog sie noch etwas fester an sich.

    Die Blondine lachte auf. Ihre Herzen schienen sich langsam miteinander zu verbinden. Seine Worte bewirkten, was sie sollten. Vielleicht war sie nicht stark genug, um andere zu beschützen, aber sie konnte stark genug werden, um andere zu trösten. Sehr wahrscheinlich war es ihre Version von stark sein.



    Sie wachte auf. Ein Lächeln auf ihrem Gesicht.
    Ab diesem Tag an würde sie sich immer mehr darauf freuen, Levi wieder zu sehen. Er gab ihr die Kraft, die sonst keiner hatte. Tröstete sie, wie es keiner vor ihm vermochte.
    Es war wohl ein Innbegriff von Liebe.
    Nicht einmal der Abstand zwischen den beiden spielte noch eine Rolle.
    Sie würde sich nicht mehr unterkriegen lassen. Egal ob im Realen Leben der in ihrem Traum. Sie würde einfach nicht mehr hinhören, wenn jemand etwas abfälliges zu sagen hatte.
    Sie würde all diese Stimmen nie wieder hören.

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2016-04-07
4070
Manga Trickfilme

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