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Black Butler: Des Shinigamis Versuchung

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2 Kapitel - 9.783 Wörter - Erstellt von: River - Aktualisiert am: 2016-04-08 - Entwickelt am: - 956 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Wolltet ihr schon immer wissen warum William T. Spears; stets darum bemüht ist, rechtzeitig in seinen Feierabend zu gelangen? Wolltet ihr auch mehr über Sky und ihre Beziehung zum „Nichts“ erfahren? Nun; wenn auch ihr euch diese Fragen gestellt habt: Ich hätte da eine Idee.

1
London, 1805 (ja genau! Vor Ciel!)


Wenn es mitten in den schlimmsten Vierteln des East Ends Nacht wird, dann kommen die verrücktesten und haarsträubenden Gestalten aus ihren Verstecken.
Nun, wenn man es genauer bedenkt, könnte sich auch Sky St. John dazu zählen.
Schließlich wanderte sie gerade eben durch eine schäbige Gasse in Shoreditch.
Warum sie das tat?
Sie wollte zur Kirche. (Logisch, oder?)
Nur wenige Meter lag diese entfernt, doch der kalte Angsthauch in ihrem Nacken ließ sie inne halten.
Sky lief nicht weg.
Wieso sollte sie?
Seit ihrer Kindheit wusste sie, dass sie anders war.
Sie verhielt sich nicht wie die anderen Kinder. Auch nicht wie die Eltern dieser Kinder und schon gar nicht, wie ihre eigenen Elternteile.
Sie verhielt sich nicht einmal wie ein Mensch.
Doch heute war sie erwachsen.
Es gab keine Kinder mehr die sie hänselten oder aus Angst vor ihr davon liefen. Es gab keine Dorfbewohner, die sie mit Heugabeln und Fackeln über den Dorfplatz jagten und es gab auch keine Eltern mehr, die sie mit Hass und Abscheu anstarrten.
Das Kleid welches sie heute trug war nur geliehen. Falls es zu einer unschönen Szene kommen sollte, würde sie genötigt sein, das Kleid zu ersetzten. Doch Geld war Mangelware, zu mindestens für Sky. Sie drehte sich erbost zu ihrem nächtlichen Verfolger um. „Ich will´ hoffen Sie haben eine gute Erklärung, warum sie mich verfolgen.“
Eine schwankende Gestalt trat aus dem Schatten hinter ihr und versuchte sich an den Mauern der Gasse aufrecht zu halten. Der Gestank von billigem Gin umwölkte den Mann. „Na, na Schätzchen! Ich will nur mal kurz unter dein Kleidchen!“ kichernd und rülpsend stolperte er geradewegs auf Sky zu. Diese, angewidert wie sie war, griff in ihre Tasche. Kaum stand der stinkende Kerl vor ihr, schlang sie ihm ein Seil um den Hals. Der Mann; betrunken und etwas eingeschränkt in seinem Denkvermögen; versuchte vergeblich sich aus dem eisernen Griff des Seiles zu befreien. Er lief bereits dunkelrot an, als Sky kurz locker ließ. Sie drehte sein Gesicht in ihre Richtung. „So sieht man sich also wider, Mr. Philips. Nur schade das ich nicht hier bin, um mit ihnen über alte Zeiten zu plaudern.“
Die Augen des Mannes traten bereits aus dessen Höhlen und Speichel tropfte aus seinem Mund. „W e r… w e r…bist…“ weiter gelang es ihm nicht mehr zu sprechen.
Sky hatte ihr Haar nach hinten geworfen und somit einen kurzen Blick auf ihr rechtes Auge zugelassen.
Der sterbende hörte auf zu kämpfen. In seinen Gesichtszügen, laß sie erkennen. Vielleicht mochten bereits vierzig Jahre vergangen sein, aber an jemanden wie sie, jemanden mit zwei unterschiedlich gefärbten Augen, konnte sich wohl jeder erinnern.
Und ganz besonders ein Mörder wie Sam Philips.
Und ganz bestimmt, wenn es sich bei diesem Mörder- noch dazu um den eigenen handelte.
Eines musste Sky Sam lassen, er starb wie er gelebt hatte…stinkend und alleine.
Vorsichtig klopfte sie sich den Staub der Gasse aus dem Kleid und verstaute das Seil wieder in ihrer Tasche. Aus den Augenwinkeln konnte sie bereits den eintreffenden Shinigami entdecken. Sie hatte nicht vor ihm wissen zulassen, dass sie ihn sehen konnte. Mit theatralischem Seufzer drehte sie sich zum Gehen. Einige Meter weiter blieb sie in einer Ecke stehen. Vielleicht konnte sie einige Bilder von Sams Leben erhaschen, wenn der Todesgott die kinographischen Aufzeichnungen abspielte.
So leise wie nur irgend möglich linste sie um die Ecke. Der Schnitter hatte bereits angefangen und schien in den Aufzeichnungen regelrecht versunken. Sky stieß einen undamenhaften Fluch aus, als sie bemerkte, dass sie rein gar nichts aus dieser Entfernung erkennen konnte. Verdammt! Aber sie wusste wer Sam war. Sie wusste was er getan hatte und sie wusste von wem seine Anweisungen kamen. Und dieser Jemand stand als letzter auf Skys Liste.
Bald würde auch dieser widerliche Dreckskerl ins Gras beißen.
Natürlich mit ihrer Hilfe.


Will spürte die Anwesenheit der Dame.
Nein. Der Mörderin.
Er hatte vom Hausdach aus alles beobachtet.
Allerdings musste er zugeben, er war beeindruckend wie schnell und sauber sie gearbeitet hatte. Außerdem dachte der Tote sie zu kennen. Jedenfalls schien es so zu sein, denn als er die Dame von vorne zu Gesicht bekam, wurde er kreidebleich. Auch wenn dieser Vergleich zu hinken schien, in Anbetracht der Tatsache das genau dieser gerade eben ermordet wurde und seinem Mörder gegenüberstand. Trotzdem war es seltsam. William hatte nicht das Gefühl hier mit einer eiskalten Mörderin in einer dunklen Gasse zu stehen. Wer war sie bloß? Ach herrjeh! Fing er jetzt auch schon an? Reichte es nicht, dass sich die anderen Shinigami auf Menschen einließen? Musste er sich jetzt auch auf deren Niveau herunter ziehen lassen? Nein! Am besten war, er machte mit seiner Arbeit weiter und ignorierte den Menschen einfach! Ohne noch länger die kinographischen Aufzeichnungen anzusehen, schnitt er einfach das laufende Band, das Leben, durch.
Sammelte die Seele ein und machte sich aus dem Staub.



2


„Bist du eigentlich immer so faul?“ Sky betrat ihr kleines Dachgeschosszimmer, das direkt über dem Gasthaus lag, in welchem sie Tagsüber arbeitete. Sie hatte schon beim Betreten des Raumes, die Gestalt auf ihrem Sofa entdeckt.
„Faul? Wer ist hier faul? Ich liege auf der Couch und verschönere deinen Raum, Herzchen.“
River St. Augustin kicherte und stand auf. „Na? Hast du ihn erwischt?“ wollte diese wissen.
Sky nickte. „Bereits weit vor der Kirche. Dieser Widerling dachte wirklich ich wäre eine Hure!“ Sie schnalzte mit der Zunge. „Da hatte er sich getäuscht…welch Tödlicher Fehler.“
River lächelte. „Gut. Jetzt stehen nur mehr zwei auf deiner Liste, nicht wahr? Es wird langsam an der Zeit das du eine Entscheidung triffst, ringard.“
„Ich weiß.“ Antwortet Sky gedehnt. „Was ist wenn ich mich nicht entscheiden kann?“
River hob Skys Kinn mit einem Finger und der Gesichtsausdruck des „Nichts“ war bedrohlich angespannt. „Allons! Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig.“
Sky schnaubte. „Das hilft nicht.“
„Nay? Du musst selbst herausfinden was du willst. Ich habe deinem Großvater lediglich versprochen, auf dich acht zu geben. Nicht auch noch für dich zu denken.“
„Ist es eigentlich schwer, so perfekt zu sein wie du?“, wollte Sky von ihrer „Beschützerin“ wissen.
River nickte ernst. „Und wie! Aber ich komme gut damit klar….Und du mein Fräulein solltest endlich etwas trinken! Die Nymphe in dir steht kurz vor dem Austrocknen…und der Shinigami Anteil an dir, hat aufgehört zu Atmen…“, sie wackelte mit dem Finger und tippte sich dann, als Hinweis, an ihre eigne Brust. „Lerne endlich diese Dinge zu kontrollieren. Danach kannst du mich kritisieren.“ Damit war sie, mit einem Fingerschnippen verschwunden.
Sky seufzte tief und setzte sich auf ihr Bett.
Verdammt.
River hatte Recht.
Sie musste endlich herausfinden was sie wollte.
Ein Leben als Mensch? Vielleicht. Ihr Großvater war einst ein Shinigami gewesen. Als er Skys Großmutter kennenlernte, entschloss er sich ein Mensch zu werden. Schön und gut…jetzt waren sie alle tot. Wäre er kein einfacher Mensch gewesen, hätte er sich verteidigen können und würde heute noch leben…Sky wäre nicht alleine, sie müsste all diese Dinge nicht entscheiden und sie müsste sich nicht an den Mördern ihrer Familie rächen…. Zur Hölle damit!
Mit einem plumpsen ließ sie sich zurück auf die Kissen fallen.
Das einzige was sie jetzt im Moment benötigte war schlaf. Morgen war auch noch ein Tag…



„Ich sage ja nichts…aber was ich denke ist Grausam.“ River hüstelte vor sich hin. „Was genau wollen wir hier?“
Sky legte ein irres Tempo an den Tag, wenn es um ihre Recherchen ging. „Wir suchen die Namensliste der Angestellten von Carlyle.“
„Aha…Warum?“
„Weißt du eigentlich; dass du nervst?“
„Ist dir bewusst dass ich nur auf den Boden zu klopfen brauche um an diese Auskünfte zu gelangen…“ spöttisch lugte River in Skys Augen. „Das sind die Annehmlichkeiten des Nichts.“
Sky stand fassungslos im Arbeitszimmer des Barons.
„Wieso sagst du mir das erst jetzt? Du gehst mit mir durch deinen dunklen Flur um hierher zu kommen und dann ist es eigentlich vollkommen unnötig?“
„Ja. Du musst lernen deine Wünsche genauer zu erörtern. Ich helfe dir, aber du musst mir schon sagen wie. Ich bin im Übrigen nicht dein Diener. Solltest du dich noch einmal in dieser Ungezogenheit an mich wenden; werde ich die Übereinkunft mit deinem Großvater vergessen – und dich sofort zu mir ins Nichts holen. Hast du das verstanden?“
„Schon gut“, seufzte Sky. „ich werde dich nicht enttäuschen.“
„Schön gesagt, aber schwer zu beweisen.“

Kurz vor dem Abendgrauen marschierte Sky hinunter zum Kaffeehaus, in dem sie nach der Schicht im Gasthaus arbeitete. Ihr Dienst begann in genau fünf Minuten.
Bevor sie jedoch in die Stube trat, erschauderte sie aufs heftigste.
Etwas stimmte nicht.
Einer der Stammgäste befand sich auf dem Boden. Allem Anschein nach, lag dieser bereits im Sterben. Voller Verwunderung nahm sie den Schnitter war, der sich über den sterbenden beugte. Es war derselbe wie damals in der Gasse, als sie Sam Philips tötete.
Keiner der anderen Gäste konnte ihn sehen, nur sie starrte unablässig auf ihn.
Als dieser Sky bemerkte, wand sie sich abrupt ab und hoffte, dass er nicht erkannte, dass sie ihn sehen konnte. Ihre Beine trugen sie so schnell wie irgend möglich zurück auf die Straßen von High Holborn und hinunter zu der Gasse die an die hinter Treppen des Gasthauses führten. Sie müsste nur die Stufen hinauf und wäre in Sicherheit.
Als Sky um die Ecke bog, wurde sie jedoch von einer Starken Männerbrust gestoppt.
Nach Atem ringend blickte sie nach oben, um in ein grünes Augenpaar zu starren.
„Warum laufen abscheuliche Kreaturen, wie Ihr eine seid, ständig weg?“
Sky verengte ihre Augen zu schlitzen.
„Meine angeborene Bescheidenheit zwingt mich dazu, mich dagegen zu verwehren. Bis lang habe ich nichts wirklich Schlechtes getan. Mein verhalten kann schlimmstenfalls als lästig bezeichnet werden.“
Jetzt war es am Schnitter seine Augen zu verengen, dabei schob er seine Brille ein wenig nach oben.
„Eine Mörderin? Lästig? Was Ihr nicht sagt.“
Sky wusste das sie in der Zwickmühle steckte. Langsam betastete sie die Tränenförmige Brosche mit ihren Fingern. Sie trug sie unter ihrem Mieder, gut versteckt vor jeglichem Diebischem Abschaum.
Falls es nötig werden sollte, müsste sie die Brosche nur berühren und sie würde umgehend in Rivers dunklen Flur geschleudert.
Langsam erholte sie sich von dem Schock. Eigentlich fand sie den Schnitter recht ansehnlich. Er hatte ein fein geschnittenes Gesicht. Hübsche grüne Augen und elegante kurze Haare. Nicht zu vergessen sein kleiner Sprachfehler. Richtig niedlich. Eine verräterische Hitze breitete sich in Skys Magengrube aus. Verdammt! Das war dann wohl die Nymphe in ihr.
Sie lächelte verführerisch und hob ihre Locken aus der zweiten Gesichtshälfte. Er sollte ruhig sehen, dass sie eine von Seinesgleichen war… wenn auch nur zur Hälfte.
Der Shinigami erstarrte Augenblicklich. Er schien nicht recht zu wissen, was er vor sich hatte.
„Das kommt dann also dabei raus, wenn sich Shinigami mit Menschen einlassen, bravo.“
Sein bissiger Kommentar ärgerte Sky.
Doch bevor sie ihm eine Schlagfertige Antwort geben konnte, mischte sich eine weitere Stimme ein. Diese schien vom Dach des Gebäudes, neben ihnen zu kommen.
„Es gibt Dinge von denen sich selbst der Tod fernhalten sollte.“
Sky erkannte Rivers Stimme und wurde sogleich ruhiger…aber auch ärgerlicher.
Sie hätte das auch alleine geschafft!
Der Shinigami drehte sich in Richtung der Stimme und wirkte urplötzlich wie versteinert.

Will konnte nicht glauben was er da sah.
Ein Augenpaar… Nur ein Augenpaar!
Die hereinbrechende Nacht legte sich bereits so düster über das Viertel, dass alles um ihn herum schwarz war. Doch diese Augen…
Sie waren…nun, fast Türkis. Blass – wie das noch dünn gefrorene Eis auf einem Bach. Kalt aber nicht gänzlich farblos. Denn statt einer schwarzen runden Iris, funkelten zwei rote Tränenförmige Punkte aus den grün-blauen Augen auf ihn herab. Unter ihnen brodelte es.
Sein innerste zog sich zusammen.
Das war nicht gut!
In allen Büchern, die er während seines Studiums gelesen hatte, stand einheitlich geschrieben; dass nur das „Nichts“ solche Augen besaß… zu mindestens wenn es Nacht wurde.
William schluckte hart.
„Ich wäre auch so mit ihm fertig geworden, River.“
Meldete sich die Mörderin neben ihm zu Wort.
Verständnislos blickte er sich zu ihr um.
Als würde es nicht schon reichen, dass Shinigami Blut durch ihre Adern floss, nein, sie mauschelte auch noch mit dem Verdammten Nichts!
Da kam diese weiche und doch bedrohliche Stimme wieder zum Vorschein.
„Liebchen, ich bin nicht deinetwegen hier.“
Kurz darauf schienen sich die Augen auf etwas in weitere Ferne zu richten.
„drei…zwei…eins…“
Ein lauter Knall ertönte und einige Straßen weiter begann ein Hausdach zu brennen.
Die Augen fixierten William auf ein Neues.
„Ich bin genau dort drüben. Solltet ihr Probleme machen, komme ich schneller als ein Dybbuk über euch.“
Damit blickte sie in Skys Richtung.
„Shinigami sind ja nicht an sich böse, sondern nur durch ihren Beruf hinterhältig.“ Sie kicherte. „Bonne nuit ringard et Monsieur Maître tombe.“


3


William drehte sich zu seiner Nächtlichen Begleitung.
Die starrte allerdings auf das Feuer, welches sehr gut zu sehen war.
„Sie nennt sich selbst Karma. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie dabei nicht ganz unrecht hat.“
„Wer seid Ihr?“, fragte Will.
Sky schmunzelte. Sie wies ihn an, ihr zu folgen.
Als sie in ihrem Dachgeschosszimmer ankam, trat sie zum Fenstern um hinausschauen zu können. Feuer hatte etwas Starkes, Bedrohliches und ungeheuer Anziehendes an sich.
Ohne sich zu ihrem Gast umzudrehen, begann sie sich vorzustellen.
„Mein Großvater war einst ein Shinigami. Allerdings wollte er ein Mensch sein…dieser törichte Esel. Sein Sohn, also mein Vater, heiratete eine gefallene Nymphe. - Und voila!“
William nickte. „Wer war euer Großvater?“
„Dillard St. John. Mein Name lautet Sky St. John. Und der eure?“
„William T. Spears.“
„Hallo William.“
Will verzog seinen Mundwinkel. „Ich habe noch nie von Dillard St. John gehört.“
Sky sah sich das erste Mal zu ihm um.
„Ja. Keiner wollte mehr etwas mit ihm zu tun haben, nach dem er ein Mensch wurde…außer River. Also River St. Augustin. Meine…meine…Lehrerin.“
„Ach? Und was lehrt es euch? Das töten?“
„Ich Räche mich an den Mördern meiner Familie! Mein Großvater hat River lediglich darum gebeten mir zur Seite zu stehen und zu beschützen. Sie waren Freunde.“
„Freunde? Ein Shinigami und was? Eine Nymphe?“
„Dafür hätte sie euch jetzt eindeutig etwas abgeschnitten…“ Ihr anzügliches Lächeln fuhr ihm direkt in die Lenden. Will schluckte.
Darüber konnte sich Sky köstlich amüsieren. Sie lachte. Beinahe Glockenhell.
„Sie ist eine Striges.“
„Ist das ein Unterschied?“
„Ja, Nymphen, wie ich zum Teil eine bin, sind nur das Fußvolk. Lamien allerdings sind weit höher gestellt.“
Will begab sich aus der Ecke des Raumes zu Sky ans Fenster.
„Das Nichts ist gefährlich. Ich kann mir nicht vorstellen das es nur aus Gefälligkeit jemanden wie euch zur Seite steht.“
„Und das von der Schnittstelle zwischen Management und Kunden…“
Will hüstelte.
„Lockt es euch mit hübschen Talmi oder warum verteidigt ihr es?“
Die offenkundig trügerische Sanftheit in Skys Blick, jagte William einen Schauer über den Rücken.
„Ich gebe gerne zu das man nie weiß, ob ein Lachen wirklich der Freude entspringt oder ob ihre humorvollen Bemerkungen nur von irgendeiner Drohung ablenken sollen. Sie ist eine Meisterin darin, ihre wahren Gefühle zu verschleiern.“
Im Geiste führte sie noch stumm hinzu: Falls sie überhaupt Gefühle besaß.
„Aber sie hat mir mehr als einmal geholfen. Das hatte ich in den letzten zwanzig Jahren auch bitter nötig.“
Will stand jetzt dicht neben Sky am Fenster und zeigte zu den brennenden Gebäuden einige Straßen weiter.
„Es hat Feuer gelegt und dabei mindestens fünf Tote verursacht. Das hat nichts Humorvolles oder gar Nettes.“
„Sicher nicht. Aber ihr wisst nicht warum, oder? Also warum sie Feuer legte?“; als Will nicht reagierte, sprach Sky weiter.
„Die Brotbäcker mischen seit einer Woche Mutterkorn verseuchtes Getreide in ihre Ware. Fast hundert Menschen sind an dem von Ihnen verursachten Antonius-Feuer verstorben. Da machen fünf tote Mörder, das Kraut auch nicht mehr fett.“
Sein abwertendes Schnauben ärgerte Sky.
„River holt niemand unschuldigen.“
„In dieser Welt gibt es kaum noch Unschuld. Und noch weniger unschuldige.“
Mit diesem Satz wand der Shinigami sich ab und rauschte durch das offen stehende Fenster in die Nacht. Wahrscheinlich befand sich unter den toten einer seiner heutigen Kunden.
Für Sky stand jedoch eines fest: Sie würde an ihrer Rache standhalten. Und sie würde sich auch bald entscheiden…es ging schließlich um ihre Zukunft.
Und was River betraf, für viele mochte sie kalt sein, aber Sky wusste aus eigener Erfahrung das Eis auch brennen konnte.
Langsam rieb sie sich über ihre Rechte Wange. Als Kind war sie beim Schneerutschen über einen kleinen Hügel ins Straucheln geraten und voll auf genau dieser Wange gelandet. Das kalte Eis brannte wie Feuer auf ihrer Haut…







4


Der Morgen war feucht und nebelig.
Sky hasste es an solchen Tagen unterwegs sein zu müssen, aber es gab nur noch zwei Gestalten auf ihrer Liste. Nur noch dieser hier und dann würde sie dem letzten und damit auch dem Drahtzieher des Mordanschlages an ihrer Familie gegenüber stehen.
Doch irgendetwas stimmte nicht.
Sie drehte sich kurz um ihre eigene Achse, doch da war nichts….aber ….
Da! Ein Geräusch. Vorsichtig verlangsamte sie ihre Schritte und versuchte um die Hausmauer vor sich zu lugen.
„Was glaubst du! Warum kommt man wohl erst dann ins Paradies, wenn man durch die Himmlische Pforte schlüpft?“
Bei dieser anzüglichen Bemerkung zogen sich Skys innere Muskeln zusammen.
Die beiden Männer die sich nur wenige Meter hinter der Ecke befanden tauschten noch weitere Widerlichkeiten über ihre nächtlichen Ausflüge mit dem weiblichen Geschlecht aus, bevor sie plötzlich verstummten.
„Na wen haben wir denn da?“
Sky straffte ihre Schultern und verzog die Mundwinkel. Sie sah sich den beiden Männer gegenüber.
„Hast du uns belauscht, Mädchen?“
„Oh ja, hast du? Möchtest wohl in Erfahrung bringen ob wir auch dich zum keuchen bringen, hm?“
„Ja genau, bringen wir das Kätzchen zum Schnurren.“
Sky versuchte wie River zu kichern und wie sie zu klingen, doch ihre Knie zitterten gewaltig.
„Ihr beide habt doch keine Ahnung wie man eine Frau behandelt!“
Die Männer lachten laut auf. „Hat die kleine uns gerade unwissend genannt?“
Noch immer mit dem lachen in der Stimme antworte der gefragte. „Wenn du nicht so unglaublich unwissend wärst, würdest du es wissen, oder?“
Als der eine nach Sky griff, duckte sie sich und konnte gerade noch zwischen seinen Beinen schlüpfen. Kopflos rannte sie los. Doch der Nebel nahm ihr die Sicht, sie sah kaum was vor ihr lag. Nur die laufenden Schritte hinter ihr ließen sie nicht stehen bleiben. Plötzlich stolperte sie und dann war es bereits zu spät. Sie hatte den Abgrund nicht kommen sehen. Ihre dünnen Schuhe stießen an einen Stein, den sie elegant überflog. Doch kaum bekam sie etwas zu greifen, stand sie wie von Zauberhand auf einem kleinen Vorsprung. Heftig Atmend starrte sie in die Tiefe unter ihr.
Sie hatte doch gewusst, dass hier ein einmal eine Burg gestanden hatte und nun Platz für das Ferienhaus des Prinzregenden machen musste. Verdammt! Wie zum Teufel noch eins sollte sie aus diesem Schlamassel wieder raus kommen? Nur zur Hälfte etwas zu sein war das letzte! Sie konnte nicht kämpfen wie sie gerne wollte, sie war fast genauso unbrauchbar wie ein Mensch. Es half wohl nichts, sie musste River rufen. Noch bevor sie an die Brosche griff, hörte sie von oben her hässliche Kampf Geräusche, welche genauso schnell verstummten wie sie begonnen hatten.
„Möchten Sie hochkommen oder soll ich zu Ihnen?“
Sky starrte zu der Stimme empor.
Das durfte doch nicht wahr sein! Der Shinigami!
Sie schenkte ihm ein süßliches Lächeln.
„Oh, bitte, kommen Sie doch herunter. Ich werde Ihnen im Vorbeifliegen auch ganz bestimmt winken.“
„Na das würde wohl keinen von uns beiden etwas nutzen, oder? Besonders da Sie mir gewiss nur kurze Zeit später nachfolgen würden, worauf wir dann eine Ewigkeit in der Gesellschaft des anderen verbringen dürfen.“
Zögernd nahm sie seine Hilfe an und wusste genau, wie sich Adam gefühlt haben musste, als Eva ihm den Apfel reichte.
Kaum hatte Sky wieder festen Boden unter den Füßen, bemerkte sie die leblosen Körper ihrer Angreifer.
„Kunden?“, fragte sie etwas kleinlaut.
Doch der Shinigami antwortete nicht. Stattdessen zog er Sky in seine Arme und nahm sich einen leidenschaftlichen Kuss.
Ihre Knie wurden fast Augenblicklich weich.
Was sollte das?
Doch als William vorsichtig mit seiner Zunge über ihre Unterlippe zu streichen begann, setzte Skys Denkvermögen zur Gänze aus. Sie ließ sich treiben und genoss diesen unglaublich süßen Kuss.
Nach gefühlten fünf Minuten ließ Will sie los. Sky stand benommen und etwas zerzaust vor ihm.
Als sie in seine Augen schaute konnte sie nicht die kleinste Regung erkennen.
Himmel! Er blinzelte nicht mal!
Sie wurde befangen und wischte sich die losen Haarsträhnen aus dem Gesicht.
„Was sollte das?“
„Was machst du hier?“, wollte er wissen.
Sky schnaubte und drehte auf dem Absatz um. Sie marschierte etwa fünfzig Meter als der Shinigami sie einholte. Schweigend ging er neben ihr her.
Als sie die stille nicht mehr ertrug, blieb sie stehen um ihn anzusehen.
„Ich suche den Architekten. Er ist der vorletzte auf meiner Liste. Und mit Verlaub, würde ich diesen jetzt gerne erwürgen.“
Lange sagte er nichts, doch dann „Warum?“, wollte er plötzlich wissen.
„Warum was? Warum ich ihn töte?“
William nickte.
„Er war einer der Jüngsten die meine Familie gefangen genommen hatten. Sie waren alle nicht älter als zwanzig und schon Mörder…“
Sky seufzte bei der Erinnerung an das Massaker.
„Er trug ein verbeultes Sarazenenschwert bei sich. Damit hackte er meinen Vater den Kopf ab…heute verliert er den seinen…“


William hörte aufmerksam zu.
Nicht weil es ihn interessierte, sondern weil sie ein so unglaublich merkwürdiges Geschöpf war.
Wie konnte sie so lange überleben?
Hatte das Nichts tatsächlich auf sie aufgepasst?
Sein Bild war vollkommen erschüttert- das Nichts als Freund betrachten?
Ein Geschöpf halb Shinigami halb Nymphe?
Er wusste nicht was er tun sollte. Sich zu etwas wie Sky es war, hingezogen zu fühlen, konnte Gefährlich werden.
Will bemerkte fast zu spät das Sky vor ihm stehen blieb. Als er es auch tat, bemerkte er warum.
Im hinteren Teil der noch nicht ganz abgetragen Burg, stand ein Mann. Und nach dem zu beurteilen was Sky gerade tat, war er wohl ihr Ziel.
Mit großen Augen sah er, wie die Frau die er soeben heißblütig geküsst hatte, ein dünnes Gaze Seil aus der Tasche holte, es um ihre Hände wickelte und stramm zog.
Sie pirschte sich fast lautlos an den nichtsahnenden Mann heran.
„Wenn Gott beschließt, dass ein Mensch an einem bestimmten Ort sterben soll, gibt er ihm einen Grund dorthin zu gehen.“
Der Mann drehte sich der Stimme entgegen und erstarrte sofort.
Sky schenkte ihm ein lächeln und knickste kurz.
„Heute hat er dich hierher geschickt…in meinem Auftrag.“
Der Mann sah sich um und musste wohl erkannt haben, dass er in der Falle saß.
„Ich bin hier mit dem Sekretär der Prinzregenden verabredet. Wenn dieser hier auftaucht, dann wird das in Begleitung einiger Diener und Soldaten geschehen. Was auch immer Sie vorhaben…lassen Sie es lieber bleiben.“
Sky jedoch lachte, „Niemand wird kommen…ich sagte doch ihr seid in meinem Auftrag hier.“
„Was…“ stammelte der armeselige Mann. „Nein! Hier!“ er hob einen mit Siegel behafteten Brief in die Luft. „Er wird in wenigen Sekunden hier sein.“
„Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich was das Stehlen von Dingen betrifft, recht findig sein kann…so ein Siegelstempel wie dieser zum Beispiel…“
Als sie knapp eine Armeslänge vor dem Totgeweihten stehen blieb, sah er sich wohl das erste Mal richtig an, wen er vor sich stehen hatte. Seine Augen wurden dunkel und wirkten gehetzt. Seine Zähne mahlten und seine Nase tropfte Unappetitlich.
„Das kann nicht… Du kannst nicht…“ mit fliehenden Händen fasste er sich an die Kehle.
„Schön dass du dich an mich erinnerst… vierzig Jahre …und jetzt hohle ich dich.“
Es war eine erstaunlich flüssige Bewegung, als sie dem Mörder ihres Vaters das Seil um den Hals schwang. Dieser stand wie zu einer Salzsäule erstarrt.
William konnte sich nicht erklären warum er sich nicht zu wehren begann. Er hätte doch zumindest eine kleine Chance gegen Sky zu gewinnen.
Der Architekt blieb jedoch stehen und ließ sich… Gnxkakxkx… Will stöhnte…den Kopf abtrennen.
Der Kopf rollte mit einem irren Tempo hinter eine der eingefallen Steinmauern und hinterließ eine Sichtbare rot- schmierige Spur auf dem Boden.





„Du hättest mich nicht nach Hause zu bringen brauchen.“
„Kein Ursache.“
Will begleitete Sky noch zu ihrer Dachkammer. Noch immer ging er in seinem Gedächtnis den heutigen Tag durch. Eine Frage quälte ihn: Warum hatte sich der Mann nicht gewehrt?
Sky schwang sich auf ihr Bett und starrte mit ihren unglaublichen Augen zu Will empor.
„Warum konnte sich der Architekt nicht wehren?“
Sie schenkte ihm ein breites Lächeln.
„Wie sollte er auch? River hat mir gezeigt wie ich jemanden becircen kann um ihm meinen Willen aufzuzwingen.“
DAS erklärte vieles!
Und doch…
„Hast du das etwa auch bei mir gemacht?“, fragte er barsch.
„Nein! Himmel das geht doch gar nicht! Nur bei schwachen Geistern…Menschen halt.“
William nickte erleichtert. „Die Entwicklung vom Affen zum Menschen geschah wohl verfrüht.“
Sky kicherte in sich hinein, als sie jedoch eine Hand nach ihm ausstreckte ergriff er diese wie ein ertrinkender das rettende Ufer.
Sie zog ihn auf das Bett und alles an was er denken konnte war…- nur nicht aufhören zu schwimmen.


5


Sky war wie benommen.
Die letzten zwei Wochen waren magisch.
Verliebt?
Sie suchte in ihrem tiefen inneren nach der Antwort auf diese unheilvolle Frage…und tatsächlich fand sie sie. Ja.
Ja. Verliebt. In einen Shinigami. Ja und noch einmal Ja.
Oha! Ihre Beine wurden weich wie Pudding und versagten ihren Dienst.
Mit einem taumeln viel sie rückwärts auf das schmale Bett in ihrer Dachkammer.
River würde bald vorbei kommen und dann musste sie ihre alles erzählen.
Sie hatte schon viel zu lange damit gewartet und nach letzter Nacht war es dringlicher denn je.
William hatte sie gefragt; ob sie nicht mit ihm kommen wollte.
Aber? Wäre das eine kluge Entscheidung?
Sky brauchte Rivers klaren Kopf…und ihre Erfahrung.
Doch würde das Nichts ihr dies gewähren?
Bevor sie auch auf diese Frage eine Antwort suchen konnte, schwang die Tür in ihre Kammer auf und besagtes Nichts trat ein.
„Heute mal durch die Tür?“, grüßte Sky ihre Besucherin.
„Na, sieh einer an! Sie hat das Prinzip von Kränkungen begriffen! Je freundlicher, desto tiefer treffen sie.“
Gut gelaunt wie immer kam River vor Sky zu stehen.
Sky konnte gar nichts anderes als zu grinsen.
„Ich habe eben die beste Lehrerin für diese Aufgaben.“
River erkannte sofort, dass diese eine Heuchelei zu weit ging. Ihr Blick hätte die Themse zu Eis erstarren lassen können.
„Was ist los?“, fragte die dröhnende Stimme des Nichts.
Kleinere Geister hätten sich wohl unter dem Bett versteckt.
Sky versuchte erst gar nicht, zu Lügen oder nur halb Wahrheiten zu erzählen.
„William und ich haben gestern Nacht…nun…“, trotzdem schlich sich Verlegenheit in Skys Stimme und sie kam ins stockten.
Mit einer fürsorglichen Geste setzte sich River zu Sky auf das Bett.
„Benötigte er leicht länger fürs Absteigen als für den Ritt?“
Sky verschlug es dem Atem und dann…musste sie hemmungslos kichern.
„Himmel und Hölle! Wie kommst du nur immer auf so etwas? Nein! Nein ganz und gar nicht!“
River saß immer noch mit zusammen gekniffenen Augen neben ihr auf dem Bett.
Dann…nach einer Weile…zuckte sie mit den Schultern.
„Dann sprich, Herzchen.“
Sky nickte. „Wir sind verliebt, River.“
Das Nichts musste gar nichts darauf erwiderten. Sky konnte die Abscheu regelrecht in dessen Augen sehen.
„Wir lieben uns, wirklich.“
River nickte bloß. „Und wie stellt ihr euch das nun vor?“
„Wir finden einen Weg…Wenn ich mit ihm gehe….“
River sprang in die Höhe und zog Sky mit sich. „Mit ihm gehen? Wohin? Was denkst du, wird mit dir geschehen wenn du mit ihm gehst?“
Das Nichts tat sich schwer damit nicht vollkommen aus der Haut zu fahren (was kein schöner Anblick gewesen wäre).
„Sky, du könntest dort niemals als Shinigami Arbeiten. Ob du nun zur Hälfte einer bist oder nicht. Du hättest kaum eine Wahl bei dem was sie dir erlauben würden. Niemals könntest du diesen Ort wieder verlassen. Verstehst du? Nie wieder würdest du etwas anderes sehen als das.“
Sky lächelte müde. „Will hat mir dasselbe erklärt.“
„Und warum, hörst du nicht auf uns?“
Ein trotziger Ausdruck legte sich um Skys Augen. „Weil es am Ende meine Entscheidung bleibt!“
„Aye! Deine Entscheidung! Verdammt! Liebe! Pah! Aus Liebe würdest du deine gesamte Existenz auf was beschränken?- Sensen herzustellen?“
River schnaubte wütend. „Abhängig vom Schnittgut (Köpfe, Arme, Torso) kommt eine Landsense, Gartensense, Waldsense oder sogar Schleifsense zum Einsatz.“, dozierte sie im Gebieterischen Tonfall.
„Die Aufrechterhaltung eines exzellenten Dengels während der langen Lebensdauer einer Sense ist notwendig, um leicht und mit Freude töten zu können.“, damit schloss sie ihre Vorstellung.
Wäre Sky nicht von so einer enormen Wut gebackt gewesen, hätte sie laut los lachen mögen, so allerdings wurde sie selbst zum Schnitter.
„DU!“, schrie sie in Rivers Richtung. „Du! Du hast kein Herz!“
River, plötzlich wieder ernst, starrte nun aus dem Fenster.
„Natürlich habe ich ein Herz. Ich bin freundlich zu Kindern, zu Tieren und sogar zu alten Menschen.
Ich glaube nur nicht an die Liebe. Für manche ist dieses Wort, diese Liebe, nichts als eine faule Ausrede etwas zu tun, ohne die Konsequenzen tragen zu müssen.“
„Ja… ja mag sein. Aber es sind meine Konsequenzen.“
„Das sind sie.“ River wand sich dem Fenster ab und richtete ihren Blick auf Sky. „Aber du musst dir deiner Konsequenzen sicher sein, Ringard. Sicher. Wenn ich dich ansehe, sehe ich immer noch dasselbe ängstliche kleine Kind von damals. Ich sehe aber auch diese unbändige Kraft in deinem inneren. Es wäre unverzeihlich würde man das Ignorieren. Unverzeihlich dich auf das Herstellen von Sensen zu reduzieren. Bitte…und ich bitte niemals um etwas… denke darüber nach, hör meine Worte.“
Sky, schwankend zwischen den Stühlen, wusste sich nicht besser zu helfen, als blinde Wut zu spüren.
Mit einem lauten Knall rannte sie aus ihrem Zimmer und warf die Tür hinter sich ins Schloss.
River stand immer noch in der Mitte des Raumes.
„Einmal möchte ich mich aus >>Seelengröße<< als Freund erweisen, nicht bloß durch einen klaren Kopf.“

Kommentare (6)

autorenew

Sabi (64395)
vor 399 Tagen
Hallo River!
Du bist toll und deine Geschichten auch. Schreib doch bald wieder weiter. LOL Sabi
Sabi (95683)
vor 546 Tagen
kannst du bitttttteee weitere schreiben. die machen alle spaß. danke bussi
xox (00088)
vor 553 Tagen
xoxlol
ich mag dich
LizaAME (29889)
vor 555 Tagen
Supi Geschichte! Mag die voll gern!
River (27781)
vor 557 Tagen
Hallo.
Danke für eure Emails und Anregungen!
Ich hoffe das euch die Geschichte gefällt und ihr mit Spannung auf die nächste warten könnt.
Außerdem bin ich froh, dassmeineSätze - endlich - ....mit punkten getrennt sind, so wie ich es eigentlich immer haben wollte. :-)
Herzliche Grüße - amitiés! River
Anne (72020)
vor 558 Tagen
Sie ist toll !!!!!!!!!!!!
Kommt auch bald die Fortsetzung von den ersten Geschichten?