Geschichte von Kristallsee, s Fehler

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1 Kapitel - 1.351 Wörter - Erstellt von: Silbermond - Aktualisiert am: 2016-04-06 - Entwickelt am: - 190 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Kristallsee hat einen Fehler gemacht und das ist jetzt die Geschichte.

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    Du bist Kristallsee! Die mutige und selbstbewusste Heilerin des Stein-Clans! Dein Pelz ist weiß, bis auf eine Gesichtshälfte und der Schwanz, die sind nämlich braun. Du bist selbstbewusst, eigensinnig und hast deine eigenen Ideen, aber alle mögen dich und du wirst selbst über die Clangrenzen hin respektiert. Du bist der Meinung, dass jedes Junges ein Recht hat aufgenommen zu werden, egal von welcher Abstammung. Doch eines Tages droht all das durch ein Erlebnis zusammenzubrechen…
    Deine Story:

    Katzenminze! Kristallsee strich um einen Farnstrauch herum und fand da auch schon das kostbare Kraut. Es würde bald Blattleere sein und die Heilerin wusste, dass man davon nie genug haben konnte, denn man brauchte dies um den Grünen Husten zu bekämpfen. Sie ging den Kräutervorrat in Gedanken noch einmal durch. Ringelblumen… Spinnweben… Ampfer… Das sollte genügen! Sie wollte gerade ins Lager zurückkehren, da hörte sie ein leises Wimmern. Es kam von einer Kuhle ganz in der Nähe! Sie kletterte über die Felsbrocken und kam schlussendlich bei der Geräuschquelle an. Sie traute ihren Augen kaum! Sie wollte schon fast wieder umdrehen und davonrennen, doch da packte sie das Mitleid. Sie konnte es ja nicht einfach hier verhungern lassen! Sie blickte sich um. Es schien kein Artgenosse von ihm in der Nähe zu sein…
    Es war schon Sonnenuntergang, als Kristallsee im Lager ankam. In ihrem Maul baumelte ein orangenes Bündel. Als sie den Eingang betrat, schauten sie die anwesenden Katzen entgeistert an. Sonnenblüte zog die Lefzen zurück: „Was soll das! Wieso schleppst du den ärgsten Feind der Jungen ins Lager!“ Auch Bernsteinauge, Kristallsees Bruder, schaute sie entsetzt an: „Was tust du da!“ Doch Kristallsee blieb ungerührt. Da trat Eisstern, der Anführer aus seinem Bau. Als er sah, was sie da mitgebracht hatte rief er sie zu sich. „Was denkst du dir dabei, kurz vor der Blattleere ein Fuchswelpe mit ins Lager zu bringen? Seine Mutter wird es sicher suchen gehen!“, er funkelte sie mit seinen saphirblauen Augen an. „Ich… Ich…", stotterte die Heilerin, erstaunt über seinen Wutausbruch, doch dann fasste sie sich und sagte mit fester Stimme: „Ich konnte es doch nicht dort verhungern lassen! Seine Mutter hat es scheinbar seit drei Tagen nicht mehr besucht! Der Geruch war schal!“ „Das zu bestimmen solltest du lieber den Kriegern überlassen, sie kennen sich besser mit Füchsen aus! Ich werde eine Patrouille hinschicken, um das zu prüfen“, dann wurden Eissterns Augen weicher: „Ich versteh dich, dass du ihm helfen willst, doch es ist einfach zu gefährlich, ein Fuchswelpen im Herzen des Lagers zu haben“. Das Junge lag nun bei Kristallsees Pfoten und hatte sich müde zusammengerollt. „Ich muss ihm einfach helfen, egal wie du dazu stehst! In Heilerangelegenheiten hast du sich nicht einzumischen!“ Wütend stampfte sie aus dem Bau und steuerte direkt auf die Kinderstube zu. Als die dort eintrat, begegnete sie dem weichen grünen Blick ihrer besten Freundin Mondschweif, sie würde ihr vertrauen und dem Welpen helfen. So kam es dann auch, zum Glück hatten die anderen Königinnen auch nichts dagegen einzuwenden. Im Gegenteil, sie begannen sofort das Kleine zu umsorgen. Da Kristallsee nun wusste, dass das Junge in sicheren Pfoten war, trottete sie zu ihrem eigenen Bau. Sie wollte sich schon müde in ihrem Nest zusammenrollen, da kam ihre Schülerin Minzpfote herein. Der Geruch von Angst kam von ihrem Pelz. Kristallsee drehte sich zu ihr um: „Was ist los? Was bekümmert dich?“ „Der Fuchs. Ich denke nicht, dass das gut geht. Ich hatte eine Vision“. Kristallsee schaute ihr tröstend in die Augen: „Es wird schon nichts passieren, vielleicht war die Vision nur eine Einbildung“. „Da hast du wahrscheinlich Recht“, seufzte Minzpfote und sank in einen tiefen Schlaf. Auch Kristallsee schlief ein, aber nun hatte auch sie ein mulmiges Gefühl. Das verflog in den nächsten Tagen. Das Junge begann mit den anderen zu spielen. Die anderen Katzen schienen es jetzt auch zu akzeptieren.
    Doch eines Nachts…
    Ein lauter Schrei riss Kristallsee aus dem Schlaf! Danach ein Knurren und leises Fiepen! Das kam aus der Kinderstube! Das ganze Lager war sofort hellwach, Krieger begaben sich zum Unfallort. Ein Fuchs trat aus der Kinderstube, der Fuchswelpe baumelte leise wimmernd in seinem Maul. Die Mutter! Sie war doch gekommen! Krieger attackierten die beiden Füchse. Minzpfote ging in die Kinderstube, um zu schauen wie es dort um die Gesundheit stand, doch Kristallsee stand einfach in der Mitte der Lichtung, um sie herum tobte der Kampf. Die Katzen schafften es endlich, die Füchsin zu vertreiben. „Kristallsee! Komm schnell! Für Mondschweif sieht es nicht gut aus!“, rief Minzpfote. Erst jetzt konnte sie sich aus ihrer Erstarrung befreien. Sie rannte in den Bau und starrte entsetzt auf ihre Freundin! Eine tiefe Wunde klaffte an ihrem Bauch! Minzpfote schaute traurig zu Kristallsee und schüttelte den Kopf. Die Kätzin sank neben Mondschweif zu Boden: „Mondschweif! Du schaffst das! Du bist stark!“ Mondschweifsjunge kauerten bei Goldschimmer, einer anderen Königin und winselten leise. Mondschweif! Nein!“, Kristallsee flossen die Tränen nur so runter. „Ich brauch dich doch! Du bist meine beste Freundin!“ Mondschweif sah ihr mit ihren ruhigen, grünen Augen an: „Sei nicht traurig, du bist die beste Freundin, die man sich je hätte wünschen können. Danke!“. Danach sank sie zu Boden. „NEIIIIIIIN! Mondschweif, ich hole dir Mohnsamen und Ampfer und Katzenminze… und…und alles und dann wirst du wieder gesund!“ Kristallsee schrie vor Verzweiflung und rüttelte ihre Freundin. Minzpfote starrte sie an: „Wieso denn Katzenminze und Ampfer?“ Kristallsee drehte sich zu ihr um: „Du wirst dem Stein-Clan eine gute Heilerin sein!“. Mit diesen Worten rannte sie aus dem Lager.
    Sie rannte und rannte. Plötzlich tauchte vor ihr ein See auf. Sie konnte gerade noch bremsen. Sie trat ans Wasser. Tief und dunkel breitete er sich vor ihr aus. Sie bekam plötzlich das Bedürfnis, hineinzuspringen. „Du Mäusehirn! Du kannst ja gar nicht schwimmen!“, fiel es ihr ein, doch da begannen ihre Augen zu leuchten! Das war es! Sie konnte nicht schwimmen, dann würde ihr Clan endlich von ihr befreit sein! Sie holte tief Luft… „Nein! Tu’s nicht!“, ein Schrei zerriss die kalte Luft. Mondschweif! „Bleib für mich beim Clan!“, flehte Mondschweif, „ausserdem braucht dich noch jemand anderes!“. Damit verschwand die Sternen-Clankriegerin. Plötzlich ertönte eine neue Stimme: „Kristallsee!“. Sie drehte sich um. Auf dem Kamm, den sie gerade vorher herunter gesaust war, stand eine Katze. Pilznase? „Komm zurück!“, flehte er. „Wieso sollte ich?“, fragte sie und schaute ihn mit traurigen blauen Augen an. „Ich liebe dich!“, hauchte er. Sie starrte ihn an. Als Schülerin, bevor sie sich für den Heilerinnenweg entschieden hatte, war sie heimlich in ihn verliebt gewesen. Plötzlich würde ihr bewusst, dass sie es immer noch tat, es nur immer verdrängt hatte!
    Epilog:
    Kristallsee kehrte zu ihrem Clan zurück. Alle freuten sich trotz ihres Fehlers. Niemand erfuhr von der Liebe zwischen Pilznase und ihr. Kristallsee blieb Heilerin. Doch in einigen Nächten, wenn Minzpfote aufwachte, war das Nest neben ihr leer, einige Krieger fragten sich auch manche Nacht, wohin denn Pilznase verschwunden war. Doch niemand konnte ihr Geheimnis jemals lüften, außer Minzpfote, die das allerdings für sich behielt. Kristallsee würde eine der mächtigsten Heilerinnen werden, die die Warrior-Cats Geschichte je gesehen hätte.

    Das war die Geschichte hoffe sie hat euch gefallen.
    freue mich auf Kritik und Kommis!

Kommentare Seite 1 von 1
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wolfsblüte ( 30.43 )
Abgeschickt vor 2 Stunden
Hi ich finde du hast es gut geschrieben weiter so ;) du bist super
😁🎆💕💗💞💖❤:D:D:D:D;):)O.O;P:-
Morgen ( 7.190 )
Abgeschickt vor 40 Tagen
Super! Ich hab mal ein Ouiz gemacht, und da bin ich auch Kristall gewesen! War das dein Ouiz? Wenn ja, dann großes Lob!
Adler & co ( 7.158 )
Abgeschickt vor 63 Tagen
Tolle Geschichte und wenn ich nicht schon einmal so eine Geschichte gelesen habe