Drachenlicht und Flügelschatten - Herr der Ringe 4

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1 Kapitel - 689 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2016-04-05 - Entwickelt am: - 543 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Elariels Sicht:
    "Und nun, Elbenherr, werdet Ihr die berühmte Gastfreundschaft der Zwerge kennenlernen."
    Gimli schwelgte in Vorstellungen von Kaminfeuer, Bier und Fleisch. Ich verdrehte grinsend die Augen. Zwerge!
    "Denn dies, mein Freund, ist die Heimstätte meines Vetters Balin und sie nennen es eine Mine. Eine Mine!"
    Da erregte etwas auf dem Boden meine Aufmerksamkeit. Es sah aus wie...eine Zwergenleiche!
    "Das ist keine Mine. Das ist ein Grab." Auch Boromir hatte es erkannt. Legolas zog einen Pfeil aus einem der toten Körper. Ich trat zu ihm und erkannte sofort, woher das Geschoss stammte. "Orks." Aragorn, Gandalf und Boromir zogen ihre Schwerter, während Legolas nach seinem Köcher griff. Ich nahm meinen Langbogen und spannte ebenfalls. Plötzlich wurde Frodo von etwas großem, schleimigen gepackt und nach draußen gezogen. Ich rannte hinterher und sag einen gewaltigen Kraken, der den Hobbit mit einem Tentakel in die Höhe schleuderte. Aragorn griff das Ungeheuer mit dem Schwert an, während Legolas und ich es mit Pfeilen beschossen, woraufhin das Ungetüm Frodo losließ. Doch es gab nicht auf, drängte uns in die Mine und ließ den Eingang einstürzen. Uns blieb nur noch eine Möglichkeit. "Wir müssen es mit der langen Dunkelheit Morias aufnehmen. Seid wachsam!"
    Gandalf sah uns eindringlich an und ich spürte die Furcht vor der Gefahr, die tief in diesen Minen lauerte. Nur von Gandalfs Licht geführt, setzten wir unsere Reise durch Moria fort.

    Ich seufzte laut. Gandalf hatte den Weg vergessen. Na toll! Wir saßen tatenlos auf nacktem Stein, während der Zauberer pfeiferauchend nachdachte. Ich starrte in die Dunkelheit, da fragte Sam: "Über das Volk der Drachenelben haben wir noch nicht viel gehört. Es hieß immer, sie wären nur eine Legende. Würdest du uns etwas erzählen?"
    Ich sah in die bittenden Augen und begann zu erzählen, wohl wissend, dass mir nicht nur die Hobbits zuhörten:
    "Wie ihr sicher wisst, bin ich die letzte Prinzessin der Drachenelben. Wir lebten in den Bergen im Norden. Wenn ein neuer Drache schlüpfte, wurden die Elbenkinder zu ihm geführt; aus ihnen wählte der Drache seinen Reiter. Danach wurden sie gemeinsam trainiert, von einem älteren Drachen und dessen Reiter. Nicht jeder aus meinem Volk bekam einen Drachen, aber auch diese wurden zu Kriegern oder Heilern. Wenn ein Elb von einem Drachen erwählt wird, gehen beide eine lebenslange Bindung ein. So lang, bis einer der beiden stirbt. Viele, die einen Drachen oder Reiter verloren haben, starben kurz darauf ebenfalls, weil sie nicht mehr leben wollten. Andere überlebten den Tod des Partners, aber danach sind sie nicht mehr dieselben. Ein Teil von ihnen fehlt."
    Ich musste schlucken und dachte an Nerwen.
    "Vor vielen Jahren, ich befand mich gerade als Botschafterin im Erebor, griffen Uruk-Hai meinen Stamm an und löschten ihn vollkommen aus. Kein Elb oder Drache hatte überlebt. Auch meine Mutter Yavanna Cardúliath, die Königin, nicht. Kurz darauf wurde der Erebor von Smaug erobert und ich wurde schwer verwundet, Nerwen starb. Herr Elrond heilte meinen Körper, doch meine Seele fand keine Ruhe wegen des Verlustes. Aus Verzweiflung änderte ich meinen Namen und reiste rastlos umher, bis ich mich der Gemeinschaft Thorin Eichenschilds anschloss. Wenig später erfuhr ich, dass Thuringwethil überlebt hatte und wir fanden zusammen. Seitdem leben wir in den Bergen."
    "Da ist der Weg!" "Gandalf, du hast dich erinnert!""Nein, das nicht, aber die Luft ist hier nicht ganz so unangenehm. Und im Zweifelsfalle sollte man immer seiner Nase folgen."

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