Pokemon Lovestory N&Liberty 29

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1 Kapitel - 959 Wörter - Erstellt von: LibbyPokemon - Aktualisiert am: 2016-04-03 - Entwickelt am: - 197 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ungeklärte Beziehungen und ein eisiger Unfall

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    Libertys Sicht:

    Ich hatte noch nie eine so unangenehme Autofahrt erlebt. Mylene hatte darauf bestanden zu fahren und den Beifahrersitz für ihre Einkäufe reserviert, weshalb N und ich auf der Rückbank saßen und es vermieden einander anzusehen. Ich verstand einfach nicht was los war. Früher hatten wir uns so gut verstanden. Ein simpler Satz hatte mehr gesagt, als ein ganzer Roman. Und jetzt...
    Was war nur schiefgelaufen? Fragte ich mich. Hatten wir uns in den zwei Jahren so auseinandergelebt? Hatte ich mich falsch verhalten? Natürlich. Wenn man seinen Liebsten nach einer so langen Trennung wiedersah, sollte man ihn mit einem Kuss begrüßen, um zu zeigen, dass die Gefühle noch so stark waren wie eh und je! Aber ich musste ihn ja unbedingt emotionslos fragen, warum er da war. Ich hatte es vermasselt. Warum nur war ich so kalt gewesen?
    Ich versuchte Ns Spiegelbild in der Fensterscheibe zu erkennen. Dummerweise war sie erstens frisch geputzt und zweitens dick beschlagen. Mylene musste alle paar Sekunden mit einem Tuch über die Scheibe wischen, um den Beschlag einigermaßen im Griff zu behalten, das Gebläse genügte nicht. Die Scheibe musste wirklich tiefgefroren sein. Das Außenthermometer zeigte minus fünfzehn Grad und fiel immer weiter, je näher wir Twindrake City kamen.
    "Wo sind wir, Mylene?", fragte ich, teilweise um zu wissen wie antarktisch die Kälte noch werden würde und teilweise, um etwas gegen das peinliche Schweigen zu unternehmen. Mylene hatte leider keine Musik eingeschaltet.
    "Wir fahren gerade über die Zylinderbrücke", antwortete Mylene "Gleich kommen wir auf Route 9. Ich denke, wir stellen das Auto dort ab. Wenn die Stadt zugefroren ist, wäre Autofahren dort wohl keine gute Idee"
    Wie aufs Stichwort, änderte sich das wenige Licht, das sich durch die beschlagenen Scheiben gekämpft hatte. Es wurde hell und kristalin.
    "Oh, Shit!", sagte Mylene.
    Im nächsten Moment sauste das Auto schlitternd los. Ich erkannte sofort Glatteis, hatte aber gerade keine Zeit mir darüber Gedanken zu machen, weil ich vergessen hatte den Sicherheitsgurt anzulegen und demzufolge durchs Auto flog. Ich legte sonst IMMER einen Sicherheitsgurt an, aber ich war diesmal zu durcheinander gewesen, um daran zu denken. Ich landete auf Ns Schoß und schaffte es, trotz der lebensgefährlichen Situation, auch noch rot zu werden. Da krachte das Auto auch schon gegen irgendein Hindernis. Ich dankte mit dem letzten winzigen rationalen Teil meines Gehirns dem Himmel, dass Mylene schon dabei gewesen war das Tempo zu verringern. Trotzdem musste N mich schnell festhalten, damit ich nicht noch einmal durch die Gegend geschleudert wurde. Immerhin stand das Auto jetzt.
    Mylene riss die Fahrertür auf und stieg aus.
    "Das war knapp", stellte sie von draußen fest "Wenn wir ein kleines Bisschen schneller gewesen wären...", sie ließ das Ende des Satzes bedeutungsvoll in der Luft hängen.
    "Ich sehe es mir mal an", sagte ich zu niemand Bestimmtem, versuchte aufzustehen und stellte im nächsten Moment fest, dass N seinen Arm immer noch um meine Hüfte gelegt hatte. Er nahm ihn sofort weg. Ich stand nicht nur wegen des Adrenalins wackelig auf und stieg ganz vorsichtig aus. Aber offensichtlich nicht vorsichtig genug. Kaum hatte ich einen Fuß auf die vereiste Straße gesetzt, rutschte ich spektakulär aus und wäre fast hingefallen. Fast, weil N mich auffing.
    "Vorsicht", sagte er freundlich und half mir auf die Beine. Kurz streiften sich unsere Blicke. Er wurde rot und sah schnell weg, was mich natürlich erst recht veranlasste Tomatenfarbe anzunehmen. Mylene gab taktvoll vor den Eisberg zu untersuchen, gegen den sie gefahren war.
    Ich ging, mich diesmal am Wagen festhaltend, zu ihr. In der unmittelbaren Nähe des Eisblocks sanken die Temperaturen noch mehr. Ich streckte vorsichtig die Hand aus und berührte das Eis. Im nächsten Moment zuckte ich zurück, wie von einer glühenden Herdplatte. Das Eis war kalt (Ich: Was für eine Überraschung XD) undzwar nicht eiskalt. Gefrorenes Wasser konnte eigentlich nicht kälter sein als null Grad. Aber dieses Eis... Ich betrachtete meine Finger. Wo ich das Eis berührt hatte, war meine Haut aufgeplatzt. Das ausgetretene Blut war sofort gefroren und einige Hautfetzchen hatten eine gruselige, schwarze Verfärbung. Die Stellen schmerzten schrecklich.
    "Was ist mit dir?", N griff nach meiner Hand und starrte sie viel schockierter an, als die Situation verlangen würde. "Das sieht ja fürchterlich aus"
    "Tut auch ziemlich weh", sagte ich bemerkenswert unheroisch. "dieses Eis ist viel kälter als es sein dürfte...", ich zögerte. Eine Erinnerung kratzte an meinem Bewusstsein 'Wir werden das legendäre Pokemon Kyurem fangen...'
    "Oh nein", flüsterte ich.
    N und Mylene sahen mich fragend an.
    "G-Cis' Team Plasma... Sie haben Kyurem", ich konnte das Entsetzen in meiner eigenen Stimme hören, als ich weitersprach "Mit einem legendären Pokemon, dass nur G-Cis gehorcht, will er uns besiegen... Auch wenn es bedeutet Einall für immer einzufrieren"
    N wurde totenblaß. Er wusste so gut wie ich, was das bedeutete.

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