Zuhause (Death Note) Teil 11

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4 Kapitel - 3.654 Wörter - Erstellt von: Yamiyo - Aktualisiert am: 2016-04-03 - Entwickelt am: - 612 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Für diesen Teil habe ich die BB-Mordserie elendig genau unter die Lupe genommen und um ehrlich zu sein, verstehe ich noch immer nicht alle Tricks, die Beyond angewandt hat. Der Junge war wirklich ein Genie! Genug davon, in diesem Teil recherchieren Matt, Mello und Blame in der Bibliothek und Near kümmert sich um Linda. Warum? Lest selbst!

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*aus Mellos Sicht* „Hier steht, dass an den Tatorten Strohpuppen gefunden wurden–mit jedem Mord eine weniger. Um genau zu sein Voodoo-Puppen."
*aus Mellos Sicht*
„Hier steht, dass an den Tatorten Strohpuppen gefunden wurden–mit jedem Mord eine weniger. Um genau zu sein Voodoo-Puppen." „Das erklärt, warum in diesem Zeitungsartikel von einem Strohpuppenmörder gesprochen wird." ergänzte Matt meine Zusammenfassung, die ich aus der Akte des Falls zog. Gemeinsam mit Blame saßen wir gerade auf dem Boden in der Bibliothek und versuchten so viele Informationen wie möglich über die BB-Mordserie herauszufinden. Oder besser gesagt waren das Matts und mein Ziel, Blame saßen heute nämlich ausgesprochen still vor dem Regal und schien ins Leere zu starren. So würden wir doch nie fertig werden, bis L kam! „Hey Blame, hast du auch etwas gefunden?" Keine Reaktion. Oh, wie ich es hasste, ignoriert zu werden! Kopfschüttelnd krabbelte ich zu dem Schwarzhaarigen und rüttelte ihn grob an der Schulter, woraufhin er heftig vor Schreck zusammenfuhr. „Was... Was ist?" stammelte er schließlich, als er sich wieder gesammelt hatte, wobei er den Kopf abartig schräg legte. „Blame, du kannst hier nicht nur rumsitzen. Mach auch mal was!" motzte ich verärgert und war recht überrascht, als Blame plötzlich seine Sitzposition änderte, nur um gleich darauf unter sich ein Blatt hervorzuziehen. „Was ist das?" wollte ich neugierig wissen und auch Matt kam näher. „Der Bericht von Naomi Misora. Sie scheint mit L in diesem Fall zusammengearbeitet zu haben." „Und? Was steht so drin?" unterbrach Matt Blame aufgeregt, dessen Mimik noch immer wie eingefroren wirkte. Er versuchte eine Fassade aufrecht zu erhalten, um uns nicht seine innere Aufgewühltheit spüren zu lassen. Doch was verbarg er? Wie war er involviert in die BB-Mordserie? „Es gab insgesamt drei Opfer. Am 31. Juli 2002 wurde in der Insist Street der Journalist Believe Bridesmaid umgebracht." „Wie?" hakte ich nach, denn ich wusste genau, dass man an der Mordmethode viel über die Persönlichkeit des Mörders erfahren konnte. „Erst betäubt, dann erdrosselt. Im Schlafzimmer, um genau zu sein." „Von vorne oder von hinten?" „Von hinten." Die Antwort von Blame kam rasch. Zu rasch für meinen Geschmack, er musste noch nicht einmal in den Bericht schauen. Verdächtig... „Gab es Kampfspuren?" wollte Matt von dem Schwarzhaarigen wissen, der den Kopf schüttelte. „Also ein Assassine? Wie fies!" kommentierte Matt daraufhin und man konnte deutlich sein Missfallen von Gesicht ablesen. Doch ich achtete eher auf Blames Mimik, die leider weiterhin aus seinem Pokerface bestand. „Wie ging es weiter?" fragte ich schließlich, weil ich ahnte, dass ich so nichts aus ihm herausbekommen würde. Selbst die spezifischen Fragen hatte er äußerst ruhig, ja emotionslos, beantwortet, was im krassen Gegensatz zu seinem gestrigen Anfall stand. „Zweites Opfer war ein Mädchen namens Quarter Queen. Sie wohnte mit ihrer Mutter in einem Appartement in der Third Avenue in L.A Downtown." „Matt, hol mal eine Karte, in der wir die Orte markieren können!" unterbrach ich Blame, wenn auch nur ungerne, um Matt den Befehl zu geben, worauf dieser nur abschätzig lachte und seinen Laptop aus dem Pullover hervorzog. Unglaublich, was er alles unter seiner Kleidung lagern konnte.... „Du bist zu altmodisch, Mello! Wofür gibt es das Internet?" Grinsend öffnete er einen virtuellen Plan von L.A und Umgebung, in dem er innerhalb weniger Sekunden die beiden Standorte markiert hatte. „Wie wurde Quarter Queen denn ermordet?" fragte ich Blame, der nun doch Gefühlsregung gezeigt hatte, nämlich Überraschung, als Matt mit seinem Computer angerückt war. „Auch sie wurde betäubt und dann von vorne mit einer Stange erschlagen." Interessiert zog ich die Augenbrauen hoch und pfiff anerkennend. „Eine andere Mordmethode? Faszinierend. Der Täter weiß, wie man es Ermittlern schwer macht, auf seinen Charakter zu schließen." „Offensichtlich." gab Blame nur knapp auf mein Kommentar zu, bevor er sich wieder der Akte widmete. „Diese Quarter Queen–war sie eine Frau oder ein Mädchen?" wollte da Matt aus dem Hintergrund wissen, der vor seinem Computer saß und garantiert Spiele zockte. „Sie war 13." erwiderte Blame hohl, was Matt und mich gleichermaßen schockierte. „So jung? Was für ein Monster!" fasste sich mein Freund als Erster und rückte sich die Brille zurecht, was ich als Zeichen von Bestürzung erkannte. Auch Blame schien betroffen zu sein, denn er senkte schweigend den Kopf und nickte. Wie traurig er schien... War er vielleicht der Bruder von Quarter Queen gewesen und dadurch ins Ziel des Serienmörders gerückt? „Bestand zwischen den beiden Opfer eine Verbindung?" „Keine. Auch nicht zum dritten, der 28-jährigen Backyard Bottomslash. Sie ist oder besser gesagt war eine Bankangestellte, die nahe eines U-Bahnhofes in der Westside von L.A getötet worden ist. Um genau zu sein durch etliche Messerstiche." „Also grausam abgeschlachtet. Die arme Frau–Sie muss qualvoll verblutet sein." meinte Matt mitfühlend und markierte den nächsten Tatort. „Die Messerstiche waren nicht alles. Die Badewanne soll voll mit Blut gewesen sein und... Nun ja, das Bein des Ofers fand man im Bad liegend–der Arm war spurlos verschwunden." „Das ist wirklich widerlich!" schimpfte Matt empört und schüttelte sich wie unter einem Eimer kalten Wassers. „Schon wieder hat der Täter eine andere Mordmethode benutzt. Ein Glück, dass er die Strohpuppen da gelassen hat, sonst wäre wahrscheinlich nicht einmal L darauf gekommen, dass es sich hierbei um ein und denselben Mörder gehandelt hat!" Tief seufzte ich und wippte leicht hin und her, um besser nachdenken zu können. Die drei Opfer hatten rein gar nichts miteinander zu tun gehabt, ebenso wenig wie die Mordmethoden. Der Mörder war also nicht nach einem Schema vorgegangen–das war untypisch. War er etwa ein Triebtäter gewesen, der einfach seiner Mordlust Luft machen gewollt hatte? Aber dann hätte sich L doch nicht für ihn interessiert–schließlich gab es so etwas öfters... „Abgesehen von den Strohpuppen gab es noch eine Gemeinsamkeit. Jeder der Tatorte war von innen abgeschlossen." „Also wie bei einem Selbstmord?" hakte ich überrascht auf Blames Aussage hin nach. Der Mörder hatte auch noch Selbstmorde vorgetäuscht? Aber warum? Wollte er damit etwa auf seine eigene Gefühlslage anspielen?

(Bildquelle: Zero chan)
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Zuhause (Death Note) Teil 11
Zuhause (Death Note) Teil 11
Für diesen Teil habe ich die BB-Mordserie elendig genau unter die Lupe genommen und um ehrlich zu sein, verstehe ich noch immer nicht alle Tricks, die Beyond angewandt hat. Der Junge war wirklich ein Genie! Genug davon, in diesem Teil recherchieren Matt...
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2016-03-31
407LV
Death Note

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