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Luke und Starshot - Kampf ums Überleben

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4 Kapitel - 1.629 Wörter - Erstellt von: Krallenstreif - Aktualisiert am: 2016-04-24 - Entwickelt am: - 550 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dies ist die Geschichte von Luke und seinem Pferd Starshot, die in der Wildnis überleben wollen, als sie mit einem Frachtflugzeug abstürzen und auf einer einsamen Insel landen. Doch ist die Insel wirklich so einsam, wie sie denken?

    1
    Wichtige Figuren

    Luke- recht großer, trainierter Junge mit etwas längeren, blondbraunen Haaren, trägt auf der Insel ein schwarzes T-Shirt und eine knielange Tarnhose, grau-schwarze Turnschuhe; 17 Jahre

    Starshot- sehr großer Rapp-Shire-Horse-Hengst mit schwarzem Fell, welches in Sonnen- und Mondlicht blau glänzt, weißer Stern auf der Stirn, blaue Augen und recht lange, schwarze Mähne; 5 Jahre alt; sehr misstrauisch





    (sobald weitere wichtige Figuren in der Geschichte auftauchen, werden sie hier hinzugefügt)

    2
    Prolog

    Das Shire Horse ließ sich etwas unsicher und zögerlich von seinem Reiter und Freund in den Frachtraum des Flugzeugs führen. Sie würden auf ein Turnier weit weg von ihrem Zuhause fliegen. Als hinter ihm die Laderampe hochgefahren wurde und es mit einem Mal dunkel war, sehnte er sich sehr nach der Gegenwart seines menschlichen Freundes, doch er war nicht hier. Der Hengst blieb trotzdem ruhig und versuchte sich zu entspannen. Er kaute ein wenig auf dem über ihm angebrachten Heu herum, da ging es auch schon rucklig los und er spürte wie das Flugzeug losfuhr. Dann ruhte er sich ein wenig aus. Und er träumte.

    Er stand an einem Strand und blickte sich um. Nirgends war irgendwer zu sehen. Doch warte... da! Da war ein Geräusch! Und es kam näher! Sein Blick wanderte nach oben gen Himmel und er erblickte ein Frachtflugzeug. Ihm fielen viele Ähnlichkeiten zu dem Flugzeug, mit dem er und Luke zum Turnier flogen, auf. Er reckte den Kopf um einen besseren Blick darauf zu erhaschen - es war das selbe! Plötzlich explodierte etwas am rechten Flügel und das Flugzeug fing an wild durch die Luft zu schwirren. Ein lautes Wiehern drang aus der Kehle des Pferdes, als es das sah. Eine Tür wurde aufgerissen und... der Pilot sprang aus dem Flugzeug - ohne Fallschirm! Unruhig lief der schwarze Hengst am Boden entlang und rief nach seinem Freund, der noch im Flugzeug sein musste. Auf einmal öffnete sich die Laderampe und...

    Erschrocken riss er den Kopf hoch und stieß ein lautes, ohrenbetäubendes Wiehern aus. Er war wieder im Frachtraum, doch das gefiel ihm nicht. Ganz und gar nicht. Er trat aus, bäumte sich auf und versuchte irgendwie rauszukommen. Da öffnete sich eine Tür, die er bis jetzt noch nicht bemerkt hatte und Luke tauchte auf. Vorsichtig lief er auf sein Pferd zu, redete beruhigend auf ihn ein und streichelte ihm dann sanft die Schnauze. Er versicherte dem verängstigten Tier, dass alles in Ordnung sei und sie in einer knappen Stunde da wären. Gerade war das Shire Horse wieder ruhiger, da gab es einen lauten Knall und das Flugzeug begann zu schwanken. Starshot wusste was jetzt passieren würde...

    3
    Kapitel 1

    Luke öffnete stöhnend die Augen und blickte sich um. Er lag an einem Strand, Starshot stand ein Stück weiter weg und rupfte völlig abwesend Gras aus der Erde.
    “Starshot!“, rief er sein Pferd, dass sofort zu ihm trabte und mit der Schnauze anstupste. Der Junge lächelte und strich dem Rappen über die Schnauze. Langsam stand er auf und klopfte sich den Sand ab. Den Schmerz in seinem Knöchel ignorierte er. Wahrscheinlich verstaucht oder so. Und plötzlich erinnerte er sich!
    Er war mit Starshot aus dem Flugzeug gesprungen, als sie noch über dem Wasser waren, aber die Entfernung gering genug, um zu überleben! Kurz nach dem schmerzenden Aufprall, war er bewusstlos geworden. Er hatte es gerade noch geschafft, sich auf Starshot zu ziehen, der wohl mit ihm auf dem Rücken an Ufer geschwommen war.
    “Danke, mein Großer!“, flüsterte er seinem Pferd zu und legte seine Stirn an die seine. Der Hengst schnaubte und Luke lief auf den Dschungel im Inselinneren zu. Vielleicht nicht die beste Idee, wenn man bedenkt, was dort für Tiere leben, doch erstmal wollte er nur nach etwas Essbarem suchen. Starshot folgte ihm wie ein Schatten und sich nicht von seiner Seite. Sie waren schon ein Stück im langsamen Tempo gelaufen, als sie endlich an einen Bromelienbaum kamen. Zwar hingen die Früchte - Ananas, um genau zu sein - wie sonst auch ganz oben, doch ein paar etwas ältere, aber noch immer essbare lagen auf dem Boden. Er nahm seinen kleinen Rucksack und verstaute darin ein paar, dann zog er den Rucksack wieder auf und warf einen Blick nach oben. Durch die Blätter der Bäume, konnte er es bereits dämmern sehen.
    Nicht gut..., dachte er sich, Nachts werden einige Schlangen und Tiger aktiv... wenn es die auf dieser Insel geben sollte, bekommen wir Probleme, wenn wir uns nachts hier aufhalten...
    Also schwang er sich ohne Sattel oder Zügel auf den Rücken seines Pferdes und trieb es an. Starshot galoppierte mit vollem Tempo durch den Regenwald - die ganzen Kurven waren für ihn als Westernpferd eine Leichtigkeit. Zudem konnte er auch ganz gut springen. Es war schon recht dunkel, als sie wieder an Strand ankamen. Starshot schnaufte stark, würde für Luke aber immer weiter galoppieren. Lobend klopfte dieser ihm den Hals und legte sich ein wenig darauf. Außerdem bügelte er das Tempo bis sie Schritt gingen. Irgendwann sah er sozusagen bei der Grenze zwischen Wald und Strand eine kleine Höhle. Er steuerte mit dem Hengst darauf zu und stieg davor am.
    “Stand!“, gab er dem Pferd den Befehl, stehen zu bleiben, was er auch machte. Dann betrat er die Höhle. Durch ein kleines Loch in der Decke schien ein wenig Mondlicht rein, doch wenn bis nach hinten ging würde man auch bei Regen trocken bleiben. Er ging raus und holte Starshot rein, der den Kopf einziehen musste, sich dann aber hinlegte. Luke legte sich zu ihm und wärmte sich ein wenig an dem dichten Fell seines tierischen Freundes an und behielt den Höhleneingang im Auge. Sie mussten aufpassen, dass keine wilden Tiere hier rein kamen. Falls doch, würden sie schnell aus der Höhle verschwinden. Durch den schwarzen Pelz und die dunklen Klamotten konnte man sie im ersten Moment nämlich wahrscheinlich nicht in der Höhle sehen. Doch irgendwann vielen Luke die Augen zu und er sank in einen leichten, traumlosen Schlaf...

    4
    Kapitel 2

    Luke schlug die Augen auf und sah sich schnell um. Er lag immer noch in der Höhle, doch diesmal sickerte etwas Sonnenlicht hinein. Verschlafen stand er auf und sah zu Starshot, der auch langsam den Kopf hoch, die Beine anzog und sich aufrichtete. Kurz sah Luke in seine blauen, schimmernden Augen und vergass für einen Moment, wo sie eigentlich waren, dann riss er sich los und verließ mit seinem Pferd die Höhle.
    “Wir brauchen Essen....“, murmelte er und blickte kurz zum Dschungel, schüttelte dann aber den Kopf. “Lust zu fischen?“
    Starshot schnaubte nur kurz und trabte los in eine Richtung den Strand entlang.
    Luke stöhnte kurz auf und rannte dann los und versuchte mit dem Hengst Schritt zu halten - bis er eine Felskette mitten ins Meer führen sah. Perfekt zum Fischen! Also rief er Starshot's Namen, der auch zu ihm zurücklief.
    “Ich brauche eine Angel...“, grübelte er und seufzte.
    Plötzlich ertönte ein lauter Schrei aus dem Dschungel, wovon Starshot einen erschrockenen Seitwärtssprung machte. Schnell Schwanz sich Luke auf den Rücken von Starshot und trieb ihn ins Landesinnere. Im vollen Galopp näherten sie sich dem Schrei.
    Sie waren vielleicht doch nicht allein auf der Insel!
    Sie brachen aus einem Gestrüpp heraus und standen vor einem Fluss. Auf der anderen Seite stand ein Mann mit zerfetzten Kleidungsstücken einem wütenden Tiger gegenüber und wurde zurückgedrängt.
    “Wir müssen ihm helfen!“, flüsterte Luke leise und überlegte krampfhaft. Kämpfen konnte er mal gar nicht! Aber irgendetwas musste er tun. Also sprang er vom Rücken des Pferdes, schnappte sich einen großen Stein und warf nach dem Tiger - und traf seinen Kopf.
    Die gestreifte Großkatze brüllte wütend und achtete für einen kurzen Moment nicht auf den anderen Mann, der schnell auf einen Baum flüchtete. Nun ja - das wiederum führte dazu, dass der Tiger mit kräftigen Zügel durch den Fluss schwamm direkt auf Luke und den ziemlich nervösen Starshot zu.
    Der Junge setzte sich wieder auf Starshot's Rücken. Er trieb ihn im Galopp durch den Wald - hinter sich der Tiger. Die zwei Freunde galoppierte wild und orientierungslos durch den Dschungel, bis sie den Tiger scheinbar abgehängt hatten. Keuchend blieb der Rapper stehen und Luke legte sich auf seinen Hals.
    “Das war mal knapp!“

Kommentare (9)

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Krallenstreif (60078)
vor 478 Tagen
Danke :)
Isarley (70828)
vor 480 Tagen
Cool! :D
Kralli (01008)
vor 480 Tagen
Und mir fällt gerade auf, dass ich im letzten Kapitel im letzten Satz aus Versehen “vielen“ anstatt “fielen“ geschrieben hab xD
Krallenstreif (01008)
vor 480 Tagen
So, nächstes Kapi ;)
Krallenstreif (01008)
vor 480 Tagen
Danke! :) ich bin grade am Handy, da kann ich nicht so gut schreiben, aber sobald ich wieder an meinem Laptop oder Tablet bin, schreib ich weiter ;)
Isarley (70828)
vor 480 Tagen
Cool geschrieben, mach weiter!
Krallenstreif (64578)
vor 481 Tagen
So, jetzt hab ich erstmal den Prolog geschrieben ;)
Krallenstreif (64578)
vor 481 Tagen
Ja, ich hatte nur keine Zeit, als ich's erstellt habe, weil ich ziemlich spontan wohin lusste.
.....????? (70120)
vor 482 Tagen
Ähm.....gehts da iwie weiter....?