From the past in the future 4~ Harry Potter FanFiktion

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1 Kapitel - 3.905 Wörter - Erstellt von: Aveline - Aktualisiert am: 2016-03-30 - Entwickelt am: - 498 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Taucht ein in das Leben der Allison Coulsen!

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    Am nächsten Tag sprachen meine Eltern nicht mehr mit mir, wenn ich sie überhaupt Eltern nennen konnte. Ich stand auf, machte mich fertig und wartete bis Professor McGonagall mich abholte um mit mir meine Schulsachen zu besorgen. Ich war mehr als nur aufgeregt, denn heute würden wir nicht irgendwelche Schulsachen besorgen, sondern magische Dinge, den Start in mein neues Leben voller Magie. Als ich gestern Abend ins Bett gegangen war hatte ich Angst gehabt, dass das alles nur ein Traum sein könnte und ich am nächsten Tag aufwachen würde und alles wie vorher sei. Eigentlich wäre es ja gut gewesen, denn dann hätte ich meine Eltern noch, doch anscheinend waren sie eh nie meine richtigen Eltern. Sie hatten mich mein Leben lang angelogen, mir immer erzählt, dass sie meine Eltern wären, aber es war nicht so. Sie waren nicht meine Eltern. Es war als ob mir meine alte Identität geklaut worden sein und mir aber gleichzeitig eine neue gegeben worden sei. Jedenfalls freute ich mich heute mit der Professorin die Sachen zu besorgen. Es klingelte, sie war endlich da. Ein bisschen nervös war ich schon, da ich heute noch so viele andere Zauberer sehen würde, aber es würde sicherlich toll werden, davon war ich überzeugt. Ich ging zur Haustür und öffnete sie für Professor McGonagall. Diese stand lächelnd vor der Tür: „Guten Tag Miss Coulsen, wie geht es Ihnen?“ „Guten Morgen Professor, mir geht es eigentlich ganz gut, ich freue mich sehr heute die Schulsachen einzukaufen!“, entgegnete ich auch mit einem Lächeln, wobei es bei mir wahrscheinlich eher ein Strahlen war, so glücklich war ich. Es konnte losgehen. Mein erster Tag unter Zauberern und Hexen, die genau so waren wie ich und bei denen ich nicht als abnormal eingestuft wurde. Anscheinend wollte Professor McGonagall noch mit meinen Eltern sprechen, denn nach kurzer Nachfrage ob sie herein kommen dürfe ging sie den Gang entlang zum Esszimmer, in dem meine Eltern sich im Moment befanden. Ich hielt es für besser ihnen nicht unter die Augen zu treten oder McGonagall zu stören, da ich ja auch nicht wusste was sie zu meinen Eltern sagte. Ich war schon neugierig, aber die Blicke von meinen Nichtmehreltern musste ich im Moment einfach nicht haben, darauf konnte ich verzichten. Ich würde schon noch erfahren was sie besprochen hatten. Nach circa fünf Minuten, die sich für mich aber wie ein halbes Leben angefühlt hatten, kam sie mit einer Schriftrolle, wie ich sie nur aus Filmen die im Mittelalter spielten kannte, unter dem Arm zurück und lächelte mir aufmunternd zu: „Ich werde nur noch schnell dieses Pergament verkleinern und wegschicken, dann können wir in die Winkelgasse apparieren.“ Was war bitte apparieren? Sie schien meinen fragenden Blick bemerkt zu haben, denn sie erklärte: „Apparieren ist eine magische Technik der Zauberer um von einem Ort zum anderen zu kommen in nur wenigen Sekunden, verstehen Sie was ich meine?“ Ich nickte lächelnd und fragte mich auf was wir gerade eigentlich warteten. Doch dann flog eine Eule direkt auf uns zu und McGonagall holte einen Stock, welcher vermutlich der Zauberstab war, aus ihrem smaragdgrünen Samtgewand, sprach einen Spruch und die Schriftrolle wurde auf die Größe eines DIN A5 Formates geschrumpft und sie band es der braungefiederten Eule, welche ich als Uhu identifizierte, um das linke Bein und schickte sie weg. Beeindruckend, dachte ich. Sie hielt mir ihren rechten Arm hin, ich ergriff ihn und noch im selben Moment fühlte ich mich, als ob ich durch einen Schlauch gezogen werden würde. Ich schloss meine Augen und setzte meine ganze Konzentration darauf bei Bewusstsein zu bleiben und mich nicht übergeben zu müssen. Auf einmal wurde die Übelkeit abgedämpft und ich traute mich meine Augen wieder zu öffnen. Wir standen in mitten von Menschen die sich alle durch eine Enge Gasse drängten. Die Winkelgasse. Und keinen dieser Menschen schien es zu verwundern, dass wir aus dem Nichts aufgetaucht waren. Das hier waren alles Hexen und Zauberer, wie ich. Überall waren kleine Läden und die Häuser waren teilweise so krumm, dass sie nur mit Magie halten konnten, anders konnte ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Die Leute trugen alle Umhänge und manche Kinder trugen Schals in bestimmten Farben. Zum Beispiel trug eine Gruppe mit etwas älteren Jungs, die vor einem Laden mit Besen standen, gelbrote Schals und eine zwei Mädchen, vor einem Laden voller Eulen, schwarzgelbe Schals. Diese Farben mussten also irgendetwas zu bedeuten haben. Ich beschloss allerdings mir nachher den Kopf darüber zu zerbrechen, da Professor McGonagall schon dabei war einen Laden mit dem Namen „Malkins“ zu betreten. Ich folgte ihr und stand in einem Laden mit merkwürdigen Umhängen aber auch schönen Kleidern und anderem Zeug. Eine etwas ältere Frau kam zu uns und begrüßte McGonagall herzlich, sie schienen sich zu kennen. Sie begrüßte auch mich und wir gingen in ein Hinterzimmer, in dem ich mich auf einen Stuhl stellte und die Frau begann mich zu vermessen. Es war komisch, denn ich verstand nicht warum man etwas messen musste. „Professor, warum vermisst man mich?“, fragte ich die Professorin. Sie lächelte wieder ihr warmes Lächeln, welches ich mittlerweile wirklich mochte, und antwortete: „Man vermisst Sie für ihre Schuluniformen. In der magischen Welt stellt man Kleidung nicht mit Maschinen her, sondern nimmt die Maße der Personen, schreibt sie auf ein magisches Papier und nach diesen Maßen stellt der Zauberstab dann das gewünschte Kleidungsstück her. Und so werden nun auch Ihre Schuluniformen hergestellt und dazu benötigt Madame Malkins Ihre Maße.“ Ich ließ Madame Malkins also weiterarbeiten, bis sie alle Maße zu haben schien, sie auf ein Pergament schrieb, ihren Zauberstab schwang und keine Minute später schwebten fünf schwarze Umhänge mit silbernen Schnallen zum Verschließen vor mir in der Luft. Ich lächelte. Das waren also die Umhänge, die ich für mein neues Leben benötigte. Die Verkäuferin brachte mir noch weiße Blusen, Röcke, Westchen, weiße Kniestrümpfe, schwarze Ballerinas und noch ein paar Hosen, die ich alle anprobierte und wir sie dann schließlich alle nahmen, doch da fiel mir ein, dass ich ja gar kein Geld hatte. Oh Gotte war das peinlich. „Ähm, Professor, ich habe doch gar kein Geld für die ganzen Schulsachen und so“, sagte ich peinlich berührt und sah auf den Boden. Daraufhin grinste sie nur: „Deshalb war ich vorhin noch bei Ihren Eltern, sie haben sich überreden lassen, Ihnen die ganze Schulausrüstung zu finanzieren. Also machen Sie sich keine Sorgen, Sie haben Geld, beziehungsweise Ich bewahre es für Sie auf.“ Jetzt war ich schon beruhigter, wenigstens hatte ich Geld dabei, dachte ich mir. Und bei dem Gedanken an meine Eltern versetzte es mir doch einen kleinen Stich, mir war es anscheinend doch nicht so egal, wie ich gestern Abend noch gedacht hatte. Als McGonagall bezahlt hatte und wir uns verabschiedeten gingen wir wieder auf die Straße. Der nächste Laden war der Laden für die Kessel und da Zeugs, es war eher uninteressant. Aber jetzt würden wir etwas Spannendes machen, wir waren nämlich gerade auf dem Weg zu Olivanders, dem Zauberstabmacher. Dem Besten, laut McGonagall. Wir betraten den kleinen, etwas unordentlichen Laden und ein alter weißhaariger Mann kam aus den Regalreihen hervor. Er hatte große blaue Augen und musterte mich mit diesen eine gefühlte Ewigkeit und murmelte irgendetwas vor sich hin, von dem ich nur Bruchteile, wie „Unmöglich“ oder „das kann nicht sein“ mitbekam. Ich beschloss diesen Mann gruselig zu finden. Professor McGonagall räusperte sich und der Mann schreckte daraufhin hoch und begrüßte McGonagall verwirrt und auch mich begrüßte er mit einem kurzen Hallo. Danach verschwand er wieder in den Regalreihen. Dieser Mann war auf alle Fälle komisch oder auf irgendeine Art und Weise geistesgestört. McGonagall schien erraten haben was ich gerade dachte, denn sie sagte knapp: „Er ist etwas gewöhnungsbedürftig. Aber er ist ein Genie, was Zauberstäbe angeht. Und sind die Genies nicht alle etwas verrückt?“ Ich nickte nur und lachte kurz. Ja er war gewöhnungsbedürftig. Sehr gewöhnungsbedürftig. Nach circa fünf Minuten erlöste Mister Olivander uns vor dem Warten und kam wieder aus den Regalreihen hervor, dieses Mal aber mit fünf langen, schmalen Schachtel. Ich vermutete, dass sich in dieses Schachteln die Zauberstäbe befanden, womit ich auch Recht behielt. Er öffnete die erste Schachtel und holte einen wunderschönen hellbraunen Stab mit Verzierungen hervor. Das war mein Stab, dachte ich mir. Er war so wunderschön und sah so glatt und weich aus. Er gefiel mir sehr gut. „Buchenholz, Drachenherzfaser, 12 ½ Zoll“, sagte er und gab ihn mir in die Hand. Ich wusste zwar nicht was ich jetzt machen sollte, wollte dann aber nicht als vollkommen unwissend dastehen und schwang den Zauberstab einfach mal so wie ich das immer in den Filmen gesehen hatte. Es passierte nichts. Ich schwang noch einmal, aber wieder nichts. „Dieser ist nicht der richtige, Miss Coulsen“, sagte er ruhig. Man, woher kannte er meinen Namen? Dieser Typ wurde mir immer unheimlicher. Jedenfalls holte er jetzt einen Stab aus etwas rötlicherem Holz und ohne jegliche Verzierungen heraus, er gefiel mir auch, aber nicht so gut wie der vorige. „Birnbaum, Einhornschwanzhaar, 10 ¾ Zoll“, erklärte er wieder und gab mir den Stab in die Hand. Ich schwang wieder meine Hand mit dem Stab. Es passierte für einen kleinen Moment lang nichts, als es plötzlich neben McGonagall eine Explosion gab. „Auch nicht richtig, versuchen Sie diesen. Esche, Drachenherzfaser, 13 Zoll“, gab er mir den nächsten Stab. Er war auch wunderschön, er hatte am Griff eine Art Ranke rumgeschnitzt. Ich schwang auch diesen, doch plötzlich bildete sich ein kleines Gewitter über mir und es regnete direkt über mir. Ich gab in Olivander zurück, in der Annahme, dass das nicht mein Stab war. Er nahm ihn, was meinen Gedanken bestätigte, und gab mir dieses Mal einen weißen Stab der etwas krumm war. Aber auch dieser gefiel mir, durch das Weiß. „Birke, Veelahaar, 14 ¾ Zoll.“ Als ich diesen Schwang wurde ich gegen die Ladentheke geschleudert. „Nein auch dieser passt nicht zu Ihnen, nehmen Sie diesen. Alte englische Eiche, Rabengefieder, 15 ¼ Zoll.“ Als ich diesen schwang breitete sich eine angenehme Wärme in mir aus und über mir erschien ein Mini-Feuerwerk, dass in blau und Bronze leuchtete. Ich lächelte und Mister Olivander nickte: „Jetzt haben wir Ihren Stab gefunden, aber denken Sie daran: Dieser Zauberstab war ein Experiment von mir, denn eigentlich arbeite ich nicht mit Rabengefieder. Also passen Sie auf, dieser Stab ist besonders und anders. Sie werden eine große Hexe werden, Allison Coulsen“, warnte er mich noch. Der Typ wurde immer gruseliger. Jetzt kannte er sogar schon meinen Vornamen und warnte mich vor einem Zauberstab. Naja, jedenfalls war ich jetzt überglücklich, dass ich jetzt endlich einen Zauberstab besaß. Mein Strahlen blieb auch noch als wir den Laden wieder verließen und über die Straße zum nächsten Laden gingen. Es wurde nur noch breiter, wenn das überhaupt noch ging, als wir einen Buchladen betraten. Mir schlug sofort der Geruch von Pergament und alten Büchern entgegen. Wie ich diesen Duft liebte, erinnerte mich an Etwas, nur ich wusste nicht an was. Allgemein liebte ich Bücher und ich wusste nicht von wem ich das hatte, denn von meinen Nichtmehreltern konnte ich es ja wohl schlecht haben. Ich dachte früher immer, dass ich es von ihnen geerbt hatte. Aber jetzt musste ich wohl herausfinden, von wem ich das geerbt hatte. Und das würde ich, ich würde herausfinden wer meine leiblichen Eltern waren. Ich ging gedankenverloren hinter McGonagall hinterher. Wir gingen in ein Regal mit Büchern über Zaubertränke, in eines für Verteidigung gegen die Dunklen Künste, Kräuterkunde, Zauberkunst, Verwandlung und noch ein paar andere. Verwandlung und Zaubertränke hörte sich in meinen Augen oder bessergesagt Ohren gut an. Ich beschloss schon einmal ein bisschen im Zug nach Hogwarts in den Schulbüchern zu stöbern. Professor McGonagall und ich gingen nun ein Stockwerk höher und kamen in eine Abteilung in der es Pergament, Tinte und … Federn gab. Warum zum Teufel Federn? Etwa zum Schreiben? Es würde schon irgendwie passen, denn die Kleidung der Zauberer und Hexen war wie aus einer früheren Zeit, aber Federn zum Schreiben war schon etwas übertrieben und veraltet. Naja, dann eben Federn zum Schrieben. Zuerst gingen wir an das Regal indem das Pergament abgeordnet war. McGonagall nahm ein 50iger Pack Pergamentbögen mit den Worten: „Wenn er leer ist, dann sagen Sie es mir bitte, damit ich Ihnen neues besorgen kann, in Ordnung?“ Sie lächelte mich an und ich sagte: „Natürlich, danke Professor.“ Daraufhin nickte und lächelte sie nur und ging weiter zu dem Regal für Tinte. Ich sollte mir schwarz und noch zwei Farben aussuchen. Ich entschied mich für ein Königsblau und ein Smaragdgrün. Beide Farben gefielen mir sehr gut und ich war zufrieden mit meiner Wahl. Ich ging wieder zu McGonagall, welche vor einem Regal stand, das mit Federn überfüllt war. Es gab immer so um die vier bis fünf Federn einer Sorte und es gab verdammt viele Sorten. „Sie dürfen sich zwei für den Unterricht aussuchen und noch eine zusätzliche, das ist dann ein Geschenk von mir“, sagte sie freundlich. „Vielen Dank, Professor, aber das müssen Sie nicht.“ „Aber ich möchte, Miss Coulsen.“ Wieder lächelte sie mich an und ich bedankte mich noch einmal und machte mich dann an die schwere Auswahl der drei Federn. Ich entschied mich letztlich für die Feder eines Mäusebussards und die eines Schwans. Ich wollte gerade schon aufgeben eine dritte zu finden, als mir plötzlich eine wunderschöne Rabenfeder ins Auge fiel. Ein innerer Drang sagte mir, dass ich diese Feder haben musste. Also ging ich fasst wie hypnotisiert auf die Feder zu und nahm sie ganz langsam in die Hand, als ich sie berührte war diese komische halbe Hypnose sofort verschwunden. Ich zuckte nur mit den Schultern und ging dann samt der drei Schreibfedern wieder zu McGonagall, die sich mit der Frau an der Kasse unterhielt. Beide lächelten mich an und McGonagall bezahlte. Als wir das Geschäft wieder verlassen hatten liefen wir den Weg den wir anfangs gelaufen waren, um die ganzen Geschäfte zu erreichen wieder zurück, bi wir an dem Platz waren, an dem wir ankamen. Ich war ein bisschen traurig, dass dieser Tag anscheinend schon zu Ende war, aber ich würde ja in circa 1 ¾ Monaten nach Hogwarts reisen. Klasse, ich musste nur noch 1 ¾ Monate mit meinen Eltern rumbringen um nach Hogwarts zu kommen. Naja, dass würde ich auch noch schaffen. McGonagall hielt mir wieder ihren Arm hin, den ich ergriff und dann kam wieder das Gefühl, als würde man durch einen Schlauch gezogen werden zurück. Kurz darauf standen wir wieder vor unserem Haus und ich war jetzt wirklich traurig. Sie schien es mir anzumerken und munterte mich etwas auf: „Denken Sie daran, bald kommen Sie mit dem Hogwartsexpress nach Hogwarts. Und dann sind Sie praktisch das ganze Jahr auf Hogwarts und werden das Zaubern erlernen mit Kindern in Ihrem Alter. Ach ja, ich muss Ihnen noch erklären wie Sie zum Gleis, auf dem der Zug abfährt, kommen. Ich gebe Ihnen dieses Blatt, dass sie auf gar keinen Fall verlieren dürfen, unter gar keinen Umständen. Am ersten September um 10:50 Uhr berühren Sie dieses Blatt, aber Sie müssen alles was Sie nach Hogwarts mitnehmen möchten gleichzeitig berühren. Dieses Blatt wird Sie dann direkt und pünktlich aufs Gleis bringen. Am 31.August wird irgendwann mittags eine Art Schatulle mit Ihren Initialen, A und C, in Ihrem Zimmer auftauchen. Diese Schatulle ist dann Ihr Koffer. Nun verabschiede ich mich, bis auf Hogwarts. Noch einen schönen Abend Miss Coulsen!“ „Vielen Dank Professor! Ihnen auch noch einen schönen Abend“, verabschiedete auch ich mich mit einem Lächeln. Und dann war sie verschwunden, ins nichts. Ich schloss die Haustüre auf und hörte wie meine Nichtmehreltern im Esszimmer saßen und zu essen schienen. Dann hievte ich meine ganzen Tüten und Kartons ins Haus und dann die Treppe hoch in mein Zimmer. Dort legte ich einen Teil auf meinen Schreibtisch und einen Teil unters Bett. Als ich auf die Uhr schaute, war es schon 19:15 Uhr. Es kam mir gar nicht so vor, als wären wir so lange unterwegs gewesen, aber da merkte man auch wie schön dieser Tag gewesen war. Ich beschloss schlafen zu gehen, da ich todmüde war und sowieso keinen Hunger hatte. Nachdem ich fertig fürs Bett war legte ich mich hin und schloss die Augen.
    Es schien so als ob es früh am Morgen wäre, denn auf dem Gras war noch ein wenig Tau und die Sonne war noch ganz rot und gerade am Aufgehen. Vier Personen, zwei Männer und zwei Frauen, standen vor einem riesigen Schloss. Das Schloss war wunderschön und die Personen schienen sich zu unterhalten, aber ohne Ton. Sie sahen fröhlich aus, sehr fröhlich. Als ob sie gerade den größten Erfolg ihres Lebens erlebt hätten und etwas Unglaubliches erschaffen hätten. Alle vier gingen auf das große Tor zu und darunter durch. Dann betraten sie das Schloss und liefen eine riesige Treppe hinauf und öffneten dann die Tore eines riesigen Saales…
    Ich wachte am nächsten Morgen munter auf und dachte über meinen doch etwas komischen Traum nach. Warum hatte ich das geträumt? Ich kannte diese Leute doch überhaupt gar nicht! Und warum sah ich, wie welche durch ein Schloss liefen und ein Tor zu einem riesigen Saal öffneten? Es hatte bestimmt alles etwas mit meiner zukünftigen Schule zu tun, dachte ich mir. Es war bestimmt so ein Traum, den viele Schüler vor Beginn des ersten Schuljahres hatten oder ich war einfach nur nervös. Ich stand auf und machte wie jeden Morgen erst einmal das Fenster auf um frische Luft zu bekommen, Der Tag konnte beginnen…
    Die Tage bis zum 31.August waren langsam vergangen, denn meine Eltern redeten kaum ein Wort mit mir und hatten sich vollkommen in ihre Forschungsarbeiten gestürzt. Heute war jedenfalls der Tag vor der Abreise und mein Koffer würde, laut McGonagall, heute in meinem Zimmer abgestellt werden. Nachdem ich mir einen Kakao aus der Küche besorgt hatte ging ich wieder in mein Zimmer und wartete auf meinen Koffer. Als ich schon so halb am Einschlafen war, hörte ich ein lautes poltern und krachen. Ich schreckte hoch und sah eine Art Holztruhe mit den Initialen „A C“ für Allison Coulsen. Mein Name stand auf meinem Koffer für Hogwarts. Jetzt war ich meinem neuen Leben nur noch einen Katzensprung weit entfernt. Aber wahrscheinlich würde ich erst, wenn ich morgen im Zug sitzen würde, richtig realisieren, dass ich wirklich nach Hogwarts, eine Schule für Hexerei und Zauberei gehen würde. Jetzt jedenfalls, musste ich erst einmal alles in meinen neuen Koffer einpacken und meine Schulsachen alle mit Namen versehen und so weiter, was halt alles dazugehörte. Um 23Uhr fiel ich todmüde ins Bett und vergaß fast den Wecker für morgen zu stellen, da ich ja nicht den Zug verpassen wollte. Als ich den Wecker dann auf acht Uhr gestellt hatte legte ich mich beruhigt zurück ins Kissen und fiel augenblicklich in einen tiefen Schlaf und der Trau, ging weiter…
    …In dem Saal waren fünf Tische. Einer war ganz am anderen Ende des Saales, von der Tür ausgesehen, und die anderen vier standen nebeneinander. Das eine Ende der Tische zeigte zur Tür und das andere Ende zu dem Tisch am anderen Ende des Saales, welcher von der Tür aus waagrecht aufgestellt war, während die anderen senkrecht aufgestellt waren. Der Tisch, von der Tür ausgesehen, ganz links war in den Farben Silber und Smaragdgrün gehalten, der daneben in Gelb und Schwarz, der neben dem gelbschwarzen in Rot und Gold und der Tisch ganz rechts war in Blau und Bronze gehalten. Es Tische zu nennen war eigentlich eine Untertreibung, es waren eher riesige Tafeln mit Bänken als Sitzgelegenheit. Es schien eine Art Speise-oder Versammlungssaal zu sein. Die vier Personen schienen zufrieden und machten sich wieder auf den Weg durch das Schloss. Sie kamen schließlich an einem Raum an, in dem es sowohl Tische als auch eine freie Fläche gab. Dieser Raum könnte stark ein Klassenzimmer sein, da überall Bücher und ähnliches waren. Sie gingen weiter und kamen an einem Gewächshaus an in dem komischen Pflanzen wuchsen. Eine der Frauen, eine rothaarige, schien überglücklich über dieses kleine Häuschen zu sein und freute sich wie ein kleines Kind. Das komische war, dass man nur das Gesicht der rothaarigen Frau erkennen konnte, die anderen Personen wirkten so, als hätten sie kein Gesicht, sondern dass dort nur Haut war, wo eigentlich Nase, Mund, etc. sein sollten…

    Am nächsten Tag wurde ich von dem unerträglichen Klingeln meines Weckers um punkt acht Uhr geweckt. Zuerst wollte ich mich noch einmal umdrehen um eine weitere Runde zu schlafen, doch dann fiel mir ein was mir heute bevorstand. Heute würde ich in meine neue Schule reisen. Ich machte mich fertig, kontrollierte noch einmal mein Gepäck und dann war die Zeit auch schon wieder halb vorbei. Ich hatte noch zwanzig Minuten bevor ich das Blatt berühren musste und damit zum Gleis kommen würde. Also kam jetzt die schwierigste Aufgabe, ich musste mich noch von meinen Eltern verabschieden. Ich ging also nach unten ins Esszimmer, in welchem sie eigentlich sitzen sollten. Doch anstatt dass meine Eltern am Tisch saßen, lag auf dem Tisch nur ein Zettel mit der Nachricht, dass sie heute Morgen zu meiner Großmutter gefahren seien. Tränen füllten meine Augen und eine unglaubliche Traurigkeit und auch gleichzeitig Wut stieg in mir auf. Aber ich war nun einmal wie ich war. Und ich war eine Hexe und würde mich jetzt auf den Weg machen um das Hexen zu lernen. Ich ging wieder in mein Zimmer, holte das Blatt, hielt mein Gepäck fest und genau um 10:50Uhr wurde mir unglaublich schwindelig und ich verschwand aus meinem Zimmer in eine ungewisse Zukunft. Nichtsahnend, dass Hogwarts mein ganzes Leben, meine ganze Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf den Kopf drehen würde. Vor allem würde ich noch sehr stark mit meiner Vergangenheit in Konflikt geraten…

Kommentare Seite 1 von 1
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Aveline ( von: Aveline )
Abgeschickt vor 184 Tagen
Für alle, die weiter dabei bleiben wollen :D:

http://www.fanfiktion.de/s/5765acda0005d 43116ae4cb4/1/From-the-past-in-the-futur e-
Aveline ( von: Aveline )
Abgeschickt vor 184 Tagen
Hey!
Danke für diese tollen Kommentare!
XD ( 38132 )
Abgeschickt vor 206 Tagen
Ich würde mich meeeeeeegaaaaaa freuen, wenn bald ein weiterer Teil rauskommt, die Geschichte ist eine der besten HPFF's, die ich gelesen hab, und das waren schon eine Menge...
DianaLuna ( 70729 )
Abgeschickt vor 345 Tagen
Schreib weiter, BITTE. Die Geschichte ist sooo schön!!!!!!!!!!!!!!
Ariane Dumbeldore ( 82693 )
Abgeschickt vor 350 Tagen
Ja, bitte schreib weiter.
Jopape ( 03723 )
Abgeschickt vor 371 Tagen
Schreib unbedingt weiter deine Geschichte ist super!!!!!!!!!!!!!!
Hilal Bieber ( 68872 )
Abgeschickt vor 388 Tagen
Das ist einer der besten Fanfiction's die ich je gelesen habe weil in den anderen Fanfiction's geht es ganz oft und ihre große Liebe aber diese ist was anderes.
BITTE SCHREIB WEITER
Aveline ( 61098 )
Abgeschickt vor 430 Tagen
Ich werde auf jeden Fall auf deinem Profil vorbeischauen! 💕 @Milliherz
Aveline ( 61098 )
Abgeschickt vor 430 Tagen
Vielen Dank für diesen supertollen Kommentar!
Aveline ( 68775 )
Abgeschickt vor 456 Tagen
Danke, hab den zweiten Teil schon geschrieben, aber leider wird er noch nicht angezeigt 😔 Aber ich schreib auf jeden Fall weiter :) @YoyoGir
YoloGirl15 ( 14178 )
Abgeschickt vor 457 Tagen
Auf jeden Fall musst du weiter schreiben