Harry Potter - eine etwas andere Geschichte

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.108 Wörter - Erstellt von: Felyna - Aktualisiert am: 2016-03-27 - Entwickelt am: - 807 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eine Harry Potter Fanfiktion, vermischt mit einem anderen Buch... Eine etwas andere Geschichte eben. Schaut mal rein!

    1
    Kapitel 1: Die Eule, das Meer und der Brief

    Mitten in der Nacht wache ich auf. Von draußen kann ich gedämpfte Stimmen hören, was allerdings nicht sehr verwunderlich ist, da mein Fenster sperrangelweit offen steht. Ich setze mich auf und seufze. Eigentlich hatte ich das Fenster am Abend geschlossen. Während ich noch eine Weile aufrecht im Bett sitze und lausche, bekomme ich eine leichte Gänsehaut.
    Nicht, weil ich Angst habe, sondern weil es einfach eiskalt ist. Ich merke, wie meine Beine einschlafen und da ich sowieso keine Stimmen mehr höre, beschließe ich, das Fenster zu schließen und mir ein wenig die Beine zu vertreten. Einschlafen kann ich jetzt sowieso nicht mehr.
    Leise springe ich aus meinem Bett und gehe durchs Zimmer. Ruhig schließe ich das Fenster und spähe noch eine Weile hinaus, um zu schauen, von wem die Stimmen gekommen waren. Draußen ist allerdings keine Menschenseele zu sehen und nichts ist zu hören außer dem Rauschen des Meeres. Das Meer. Urplötzlich bin ich ziemlich hibbelig und brenne darauf hinauszugehen. Was ich ja sowieso vorhabe. Schnell gehe ich zu meinem Schrank, nehme mir einen Mantel heraus und tappe dann hinaus in den Flur, die Treppe hinunter zur Haustür. Ich öffne sie einen Spaltbreit und schleiche hinaus. Als ich sie endlich geschlossen habe, atme ich die kühle Nachtluft ein und schaue in den dunklen Himmel an dem die funkelnden Sterne zu sehen sind. Dann höre ich eine Weile dem Rauschen des Meeres zu und schließe die Augen. Ich liebe das Meer einfach. Ich werde sozusagen magisch angezogen, wie ein Magnet.
    Vorsichtig schaue ich mich noch einmal um, bevor ich hinunter zur Strandpromenade gehe. Während ich langsam entlang schlendere und den Wind in meinen Haaren genieße, denke ich darüber nach, warum ich das Meer so liebte. Vielleicht, weil meine Mum meinen Dad hier getroffen hatte?
    Sicher nicht. Aber im Grunde war das jetzt auch egal, ich will einfach nur die salzige Meeresbrise einatmen und alle meine Sorgen aus meinem Kopf verbannen. Das kann ich hier am besten. Ich gehe etwas schneller und sehe ein paar Meter entfernt vor mir den Pfad, der durch die Dünen führt, hinunter zum Strand. Im Grunde sehe ich sie nicht, ich weiß, dass er da ist, da ich diesen Weg schon zig mal gegangen bin. Noch schneller eile ich den Pfad hinunter und spüre den Sand an meinen nackten Füßen. Ich fange an zu rennen, sodass der Sand aufwirbelt und die Gischt auf meine Füße spritzt und muss ein Jauchzen unterdrücken. Wie ich es liebe, das zu tun. Tagsüber sind zu viele Menschen hier. Viel zu viele. Jetzt ist hier niemand. Immer schneller und schneller renne ich, meine Füße berühren kaum noch den Boden und dann... Muss ich stoppen. Vor mir sitzt etwas Kleines im Sand. Von der plötzlichen Bremsung falle ich in den Sand und fluche. Das Ding vor mir macht so was wie »Schuhu« und mir wird klar, dass das vor mir kein Mensch ist. Sondern eine Eule. »Was machst du denn hier?«, frage ich die Eule. Dann wird mir klar, dass sie mir nicht antworten wird. Sie macht noch einmal so was wie »Schuhu« und wirft mir etwas vor die Füße. Ich nehme es in die Hand, und hoffe, dass es nicht schleimig ist. Dann erstarre ich. Das in meinen Händen fühlt sich rau an. Fast wie... Papier? Nein das kann nicht sein. Heutzutage gibt es Briefträger, keine Eulen. Ich muss mich irren. Die Eule macht noch einmal kurz: »Schuhu«, ich mache: »Hä?« und die Eule fliegt weg. Ganz toll. »Das ist bloß ein irrer Traum Felina. Du wirst gleich wieder aufwachen«, versuche ich mir einzureden, aber so sehr ich mich auch kneife, ich wache nicht auf. Selbst das Meer hat nichts mehr an sich was mich freuen könnte. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch mache ich mich auf den Weg nachhause. Angekommen setze ich mich erstmal aufs Sofa und achte nicht darauf, dass ich Mum wecken könnte. Was ich dann auch tue wie mir klar wird als sie wütend im Türrahmen erscheint. »Was tust du mitten in der Nacht um 3 Uhr im Wohnzimmer auf der Coach?«, fragt sie sauer. »Da war so ne Eule. Und die hat mir so einen Brief gegeben. Als ich am Meer war«, antworte ich und mir wird klar, dass sich das echt bescheuert anhört. »Eine...Eule hat dir einen Brief zukommen lassen?«, fragt sie erschrocken, allerdings nicht verwirrt oder besorgt, als wäre ich ein geistesgestörter Psycho. Was mir auch seltsam vorkommt. »Ähm.. Ja?«, sage ich. »Und bist du dir da GANZ sicher?«, hakt sie nach. »Ähm...Ja«, sage ich erneut. »Was steht drauf? Los!«, ruft sie. Ich bin jetzt ziemlich verwirrt und sage: »Weiß ich nicht...«. Sie ruft noch etwas lauter: »Dann lies nach!« Und da ich nicht will, dass sie die halbe Nachbarschaft aufweckt werfe ich einen Blick auf den Brief. Ihr müsst wissen: Ich bin Legasthenikerin. Und deshalb sieht es bei mir auf dem Blatt ungefähr so aus als würden die Buchstaben vom Blatt fallen, da ich mich gerade anstrenge. »Ich... weiß nicht was da steht Mum...«, sage ich und werfe ihr einen Blick zu. Mum sagt: »Ach gib her!«, und marschiert mit energischen Schritten auf mich zu. Dann reißt sie mir den Brief aus der Hand und liest selber, runzelt kurz die Stirn und seufzt dann. »Ähm... Und was steht jetzt da drauf?«, frage ich sie nach 10 Minuten Schweigen. »Es stammt von der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei«, meint Mum und ich sage: »Hog-was?«. Sie seufzt noch mal. »Hogwarts. Eine Schule für Hexen und Zauberer« Klar. Nur weil ich Legastheniker bin, heißt das noch lange nicht, dass man mich einfach auf den Arm nehmen kann! »Ist klar. Und ich bin dann eine Hexe. Mit einem spitzen Hexenhut, einem Besen und einer Warze auf der Nase oder was?«, murmle ich laut genug, dass sie mich verstehen kann.

Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

Parisergirly ( von: Parisergirly )
Abgeschickt vor 133 Tagen
Schreib bitte weiter.
Ich finde die Idee mit Harry Potter und Percy Jackson zu mischen mega cool sind beide einer meiner lieblingsfilme
Julia:) ( 4.180 )
Abgeschickt vor 134 Tagen
Gut geschrieben und eine tolle Mischung ;)
Wachträumerin ( 2.186 )
Abgeschickt vor 282 Tagen
Das ist eigentlich eine sehr gute Idee Percy Jackson und Harry Potter so zu mischen. Respekt.
Bitte schreib weiter
Felyna ( 4.167 )
Abgeschickt vor 298 Tagen
Hast es erraten ^^ Jap, es ist Percy Jackson hinzugefügt worden und danke für dein Lob :)
Fortsetzung folgt!
Salisala ( 1.159 )
Abgeschickt vor 300 Tagen
Sehr schöner Schreibstil! Du beschreibst alles sehr genau.
Wenn ich mal raten darf, kann es sein dass du da ein bisschen Percy Jackson dazugemischt hast? Wegen Meer, Legastheniker.. ;)
Ich würde mich auf eine Fortsetzung freuen ^^