Wunderkind - in der Welt von Harry Potter (Teil 2)

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
8 Kapitel - 8.211 Wörter - Erstellt von: Natasha_dudi - Aktualisiert am: 2016-04-07 - Entwickelt am: - 1.300 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Es ist nicht unbedingt notwendig, denn ersten Teil zu lesen, ich würde es jedoch empfehlen, um die Story besser zu verstehen.

    1
    KAPITEL 14 Ein Ausflug auf das Dach der Gryffindors Ich gehe sofort wieder zum Fenster, von dem ich gerade gekommen bin. Ich versuche es zu öffnen. I
    KAPITEL 14 Ein Ausflug auf das Dach der Gryffindors

    Ich gehe sofort wieder zum Fenster, von dem ich gerade gekommen bin. Ich versuche es zu öffnen. Ich ziehe einmal daran. Höre, wie er sagt, dass die Reaktion bei Frauen auf ihn schon einzigartig sei. Der ist ja eingebildet! Ich ziehe ein zweites Mal. Das Fenster geht mit einem <Wums> auf und kalte Luft kommt mir entgegen. Ich steige auf die Fensterbank. Es ist eisig kalt und bereits dunkel. Vielleicht sieben Uhr? Vor mir sehe ich gerade noch den Rand des Brettes auf dem ich gerade stehe. Ich mache einen Schritt nach vorne. Ich bin jetzt vollständig draussen. Meine Haare wehen im Wind und nehmen mir einen Teil meines Sichtfeldes weg. Ich drehe mich um und klettere die Fassade hinauf.
    „Was bist du denn für eine Wahnsinnige?“, höre ich ihn von innen schreien. Es ist mir egal. Ich klettere weiter nach oben. Bis auf das Dach. Ich sehe nichts. Es ist zu finster, aber dies ist mir ebenfalls egal. Endlich beruhigt sich mein Atem wieder und auch mein Herz beginnt wieder in einigermassen, regelmässigen Abständen zu klopfen. Blut schiesst in meinen Kopf und mir wird sehr warm. Das kommt mir gerade recht. „Was machst du denn hier oben? Bist du lebensmüde?“, schreit er mir entgegen. Der Wind hätte mit seinem Heulen beinahe seine Stimme überdeckt. Der Junge hält sich an den untersten Dachziegeln fest und versucht hochzukommen. Ich gehe in die Mitte des Daches. Dort ist ein Fahnenmast an dem ich mich festhalte, um nicht umzufallen. Er steht nun ebenfalls zitternd auf dem Dach. Ein heftiger Windstoss lässt mich umfallen. Er schwankt nach vorne, dann jedoch nach hinten.
    Er wird vom Dach fallen, denke ich angsterfüllt. Das Darauffolgende geschieht ohne das ich darüber nachdenken kann. Ich strecke meine Hand nach ihm aus. Meine Handfläche ist nach oben gerichtet. Ich schliesse meine Augen und stelle mir vor, dass es leiser wird, dass der Junge einen kurzen Moment in der Luft schwebt, dass ein heftiger Windstoss in wieder zurück auf das Dach befördert. Ich öffne meine Augen. Meine Kette leuchtet. Aus meiner Hand tritt ein blauer Glizer, ein blaues Licht. Wie ein Tuch geht es in hoher Geschwindigkeit in Richtung des dunkelhaarigen Junges. Als es ihn erreicht, wickelt es sich um ihn und zieht ihn wieder aufs Dach. Dies geschieht in Sekundenschnelle. Der Junge steht nun zitternd am Rand des Daches und wankt noch ein wenig. Auf den Knien gehe ich zu ihm und helfe ihm, in die Mitte des Daches zu kommen. „Was ist gerade passiert?“, fragt er atemlos.
    „Das erklär ich dir ein andermal. Wie kommen wir wieder von hier runter?“ Er überlegt kurz und sagt dann: „Ich habe da eine Idee“ „Gut, dann versuch es“, sage ich zitternd. Mir ist mittlerweile wirklich sehr kalt geworden. Er holt seinen Stock, entschuldige Zauberstab hervor und sagt: „Accio Besen“Kurz sagen wir beide nichts. Das einzige was zu hören ist, ist das Heulen des Windes. Was für eine eigenartige Situation in der ich mich gerade befinde. „Was hast du gemacht?“, frage ich neugierig. Er lächelt „Siehst du gleich“ Wir warten weitere Minuten. Der Wind ist schwächer geworden. Ich sehe nach oben. Überall Sterne. Es ist wunderschön und lässt mich tief ein- und ausatmen. Meine Muskeln entspannen sich ein wenig. „Wusstest du, dass alle Sterne eigentlich Sonnen sind?“, kommt es von meiner rechten. „Nein“, sage ich und schüttle dabei meinen Kopf. Lachend sagt er: „Aber das ist doch Grundwissen. Sowas lernt man in jeder Muggelschule“ Ich verdrehe die Augen „Ich war aber noch nie auf einer Muggelschule“ „Nicht? Wo warst du dann?“ Ja, das wüsste ich auch gerne. Das sage ich aber nicht laut. Stattdessen schweige ich lieber und er tut es mir gleich. Wieso fragt er mich nicht, warum ich auf das Dach geklettert bin? Vielleicht steht er jetzt unter Schock?
    Ich höre einen eigenartigen hohen Ton und schaue in die Richtung aus der er kommt. Ein Besen kommt direkt auf uns zugeflogen. Bevor er in uns hineinkrachen kann, wird er langsamer und landet direkt vor unseren Füssen. Der Junge hebt den Besen auf, dann steigt er auf ihn. „Was wird das?“, frage ich verwirrt. „Steig einfach auf“, antwortet er und das tue ich auch. Vielleicht sollte ich nicht unbedingt einem wildfremden Jungen trauen, aber egal. Nun sitzen wir beide auf dem Besen. Er stösst sich vom Dach ab und wir fliegen los. Ich bekomme einen gewaltigen Schrecken. Das habe ich echt nicht erwartet. Mein Herz klopft wie wild in meiner Brust. Ich klammere mich an ihn, um nicht runter zu fallen. Ist er verrückt? So etwas sagt man doch. Man fliegt nicht einfach so los. Ich hätte Höhenangst haben können. Oder ich hätte ein Anfall bekommen können, weil ich mit Schrecksituationen nicht zurechtkomme. Okey, hätte ich Höhenangst gehabt, wäre ich vermutlich nicht aufs Dach geklettert. Aber das zweite hätte ja durchaus sein können. Das war echt nicht nett von ihm!
    Wir sind bis kurz vor das Fenster geflogen. Es ist bereits wieder geschlossen worden. „Da müssen wir durch“, sagt er zu mir gewandt „Aber das Fenster ist verschlossen. Siehst du das denn nicht?“ Er fliegt ein wenig nach hinten. Dann fliegt er mit hoher Geschwindigkeit einfach hinein. Ich höre Glas zerspringen. Splitter fliegen in alle Himmelsrichtungen und dann krachen wir hart auf dem Boden. Er unter mir. Schnell springe ich auf. „Doch“, sagt er mit einem Grinsen „Was?“, frage ich verwirrt und gleichzeitig wütend. Wir hätten uns echt verletzen können. „Na, ich sehe dass das Fenster verschlossen ist.“ Er ist nun ebenfalls aufgestanden. „Bist du völlig wahnsinnig?“, schreie ich ihm wütend entgegen. Alle, die im Raum waren, kommen neugierig näher. „und du bist etwa nicht wahnsinnig? Du bist gerade aufs Dach geklettert! Hast du das vergessen?“, schreit er zurück. Ich drehe mich zu den Scherben und nehme den geschnitzten Zauberstab hervor. „Reparo“, sage ich leise und die Glasssplitter gehen langsam zu ihrem Platz zurück ohne jemanden damit zu schneiden. Das Fenster sieht wieder aus wie neu. Dann drehe ich mich wieder zu dem Jungen.
    „Komm mit wir gehen in den Krankenflügel“, sage ich mit ruhiger Stimme. Sein Gesicht ist völlig zerkratzt und auch ich habe Schnittwunden an meinen Armen abbekommen. „In Ordnung“ Wir gehen aus dem Gryffindorgemeinschaftsraum. Ich gehe voraus, er mir hinterher. Als wir aus dem Portrailoch steigen, bleibe ich stehen und er läuft in mich hinein. „Hey, was soll das?“, sagt er leicht genervt. „Entschuldige“, sage ich schuldbewusst, „Aber ich habe keine Ahnung wie wir von hier in den Krankenflügel kommen. Ich kenne mich hier noch nicht so gut aus“ „Ach so, na dann komm“ Er nimmt mich bei der Hand und will losgehen. Ich entzieh mich ihr und er schaut mich kurz verwirrt an „Du musst mich nicht an der Hand nehmen. Ich bin kein kleines Kind“ „Entschuldige“, nuschelt er und möchte losgehen. „Warte!“, rufe ich. „Hm?“, er dreht sich zu mir. „Wir müssen Tamara mitnehmen; Sie ist betrunken“ Er stutzt „Was? Aber nicht etwa Tamara Green oder?“ „Doch“, antworte ich ihm.
    Wir gehe also zurück und holen sie. Während wir sie stützen, gehen wir zum Krankenflügel. „Du warst also auf keiner Muggelschule, oder?“ Ich nicke. „und du wusstest auch nicht, dass man mit Besen fliegen kann, oder?“ „Nein, das wusste ich nicht“ „Woher kommst du, wenn du weder Dinge von Muggeln, noch von Zauberern kennst?“ Ich schweige. Zu diesem Thema habe ich mir noch keine passende Antwort zurecht gelegt und auf weitere <Notlügen> habe ich gerade keine Lust.

    2
    KAPITEL 15 Ein weiterer Besuch im Krankenflügel

    Als wir hereinkommen, dauert es nicht lange, bis uns Madame Pomfrey bemerkt. Sie rennt auf uns zu und umarmt mich stürmisch. „Schön, dass du mich besuchen kommst, Annabeth“ Ich werde leicht rot. Tamara wäre beinahe zu Boden gefallen. Der Junge macht grosse Augen „Dein Name ist Annabeth? Dann bist du Tamara’s Freundin oder?“
    Ich nicke. Ich bin ihre BESTE Freundin. Dass muss ihn aber nicht interessieren. Madame Pomfrey schaut kurz verwirrt von mir zu ihm und wieder zurück. Dann schaut sie Tamara an und fragt „Was ist hier los?“ Ich möchte ihr gerade antworten, doch er ist schneller „Wir sind durch ein Fenster gefallen und Tamara ist bertunken“
    Naja <gefallen> trifft es nicht so ganz, eher <geflogen> und zwar mit voller Absicht, aber na ja. Die Krankenschwester schaut noch einmals kurz zu ihm dann zu mir, dann runzelt sie die Stirn und sagt: „Nun gut, dann legt Tamara auf das Bett hier“ Sie deutet auf das nächstbeste Krankenbett. Tamara, die immer noch von uns gestützt wird, schläft. Wir heben sie hoch und legen sie auf das Bett. Madame Pomfrey kommt mit einem Krug Wasser angewuselt. „Wieviel hat sie getrunken?“ „vielleicht drei Gläser Tequila“ Ich schaue ihn verwirrt an. Woher weiss er, wieviel sie getrunken hat? War das etwa seine Flasche?
    Madame Pomfrey sieht uns kurz geschockt an. Kaltherzig schüttet sie dann das Wasser über Tamara‘s Gesicht. Sie schreckt hoch. Der Junge schreit: „Sind Sie verrückt?“ „Nein ich bin Krankenschwester. Wenn sie jetzt schläft wird sie morgen einen fürchterlichen Kater haben. Sie muss erst mal was Essen. Toast oder Brot wäre nicht schlecht. Annabeth, kannst du kurz welches holen. Du weisst ja, wo es welches hat“ Ich nicke und hole die Toastbrote, die noch da sind. Als ich zurück komme, hat Madame Pomfrey das Wasser bereits mit einem Schwenker ihres Zauberstabes verschwinden lassen. Das Krankenbett ist nun wieder trocken. Tamara hat sich aufgesetzt und bekommt ein Glas mit einer braunen Flüssigkeit zu trinken.

    Poppy schaut mich, dann den Jungen und sagt: „Annabeth, nimm ihn mit. Dort im Schrank hat es eine Salbe, die desinfizierend wirkt und eure Schnittwunden schnell heilen sollte. Ihr müsst sie einfach auf eure Wunden streichen“ Ich gehe voraus, er mir hinterher. Ich öffne den kleinen, weissen Holzschrank und finde die Salbe sofort. Ich möchte sie herausnehmen, aber er ist schneller. Schon wieder. Triumphierend hält er sie über meinem Kopf und sagt:„Ich bin zuerst dran“ Er macht ein schmerzerfülltes Gesicht „schliesslich geht es mir schlechter, als dir“ „Stimmt“ Er schaut mich kurz verwirrt an, bevor ich weiter rede „Ich bin nicht auch noch im Gehirn krank“
    Ich ernte einen bösen Blick von ihm. Sofort bekomme ich Schuldgefühle, das war nicht sehr freundlich und Feinde an meinem ersten Schultag zu kriegen ist nicht gerade mein Wunsch. Vielleicht sollte ich mich entschuldigen. „Jetzt bekommst du die Salbe, aber nicht mehr“, er lächelt verschmitzt. Nun gut, er fühlt sich nicht besonders beleidigt. Beinahe in Zeitlupe kremt er sich ein. Immer wenn ich versuche an die Salbe zu kommen, hebt er seinen Arm nach oben. In die Höhe, aber er ist einfach grösser. „Gib schon her“, fordere ich ungeduldig. Er nimmt die Hand herunter und gibt mir die Salbe.
    „Jetzt schuldest du mir aber was“ „Meinetwegen“ Ich ergreife die Salbe und beginne meine Arme einzusalben. Ich bin schneller fertig als er (Bin ja auch nicht volle Kanne in ein Fenster geflogen, sondern hatte ihn als Schutzschild). Ich gebe ihm die Dose zurück, in der die Salbe ist. Er nimmt sie und kommt mir einen Schritt näher. „Was tust du?“, frage ich ihn. Jeden Schritt, den er näher zu mir tritt, gehe ich ebenfalls zurück. „Bleib stehen“ verlangt er. Ich mach wie mir geheissen. Zwar sehr misstrauisch, aber ich tue es. Er nimmt ein wenig Salbe auf seinen Finger und berührt damit meine Wange. „Du hast da was vergessen“ Ein wenig zu lange bleibt seine Hand an meiner Wange, sodass ich einen weiteren Schritt zurücktrete. Mir wird leicht warm. Ich räuspere mich und frage dann: „also, was schulde ich dir?“ Er schaut kurz verwirrt, scheint sich dann aber wieder zu erinnern. „Küss mich“ „Vergiss es. Andere Wünsche?“ „Im Moment nicht“ Ich gehe zum Schrank und mache die Salbe hinein. Dann geh ich zu Tamara zurück.
    Dieser Junge hat echt nicht mehr alle Tassen im Schrank. Egal, Fokus auf meine betrunkene, beste Freundin. Sie schläft bereits wieder. Madame Pomfrey ist nicht zu sehen. Ich setzte mich neben das Krankenbett und höre Tamara leise schnarchen. Ich lächle. Wie süss alle doch aussehen, wenn sie schlummern. So ruhig und friedlich. Hoffentlich geht es ihr morgen nicht allzu schlecht. Ich höre ein Geräusch neben mir. Der Junge hat einen Hocker geholt und sich neben mich gesetzt. „Was wird das?“, frage ich ihn. „Sie ist meine beste Freundin“, bekomme ich als Antwort. „Ja, aber meine auch.“ Er kriegt ein Lächeln von mir. Nicht etwa diese freundlichen, sondern eher eines, dass so viel bedeutet wie: <Schön für dich, interessiert mich jedoch überhaupt nicht.> Aber warte, das interessiert mich doch! Tamara’s bester Freund! Von ihm erzählt sie doch immer! Wie kann sie nur auf jemanden wie ihn stehen? Der flirtet mit allem, was er in die Finger bekommt. Ein richtiger Schleimbeutel und er hat Vorurteile gegenüber Syltherins. Ist das überhaupt die Person, von der Tamara immer spricht?

    3
    KAPITEL 16 Einmal Tee, bitte

    „Möchtest du die ganze Nacht bei ihr bleiben? Sie schläft tief und fest“, ich schaue auf. Vielleicht hat er recht. Ich schüttle meinen Kopf „dann komm“ Er nimmt mich bei der Hand und wir gehen zum Ausgang. Warte, er nimmt mich bei der Hand? Schnell entreisst sich meine Hand seiner. „Was ist?“ Er schaut verwirrt. Ich rolle meine Augen „Ich kann selbst laufen“ „Ja stimmt. Bis jetzt fanden die Mädchen das immer sehr toll“ Er grinst. Ich verdrehe meine Augen und mein typisches Sarkasmus-Lächeln kommt zum Vorschein. „Also los gehen wir“
    Schweigend sind wir bis zu meinem Gemeinschaftsraum gelaufen. Jedenfalls dachte ich das. Denn jetzt stehen wir vor dem Gryffindorgemeinschaftsraum. Er möchte gerade eintreten, als ich <Halt> rufe. Er dreht sich um. „Was ist denn?“, fragt er leicht genervt. Ich antworte: „Das ist nicht mein Gemeinschaftsraum“ Er lacht. „Was?“, frage ich verwirrt. „Du bist eindeutig in Gryffindor. Ich habe gesehen, wie du auf ein Dach geklettert bist. Keiner aus Hogwarts wäre so lebensmüde dies zu tun, ausser er wäre ein Gryffindor“ „Na dann musst du deine Theorie noch einmals überdenken. Ich bin in Ravenclaw. Bringst du mich dorthin?“, er lacht wieder und nickt dann. „Los gehts“, sagt er.

    Nachdem wir wieder eine Weile gelaufen sind, fragt er mich noch einmals: „und du bist wirklich in Ravenclaw? So schlau habe ich dich gar nicht eingeschätzt“ Ich boxe ihm spielerisch in die Seite. „Du solltest deine Vorurteile überdenken. Tamara sagt, du hasst Slytherins“ „Ja, da hat sie recht“ Sein Blick verdüstert sich. „Warum?“, frage ich ihn. Wir sind stehen geblieben. Vor uns eine Tür mit einem Adler als Türknauf. „Erfährst du ein ander Mal. Ich muss gehen. Tschüss“ Ein wenig ratlos bleibe ich zurück. Dann haben wir also beide Geheimnisse von einander.

    Einige Ravenclaws stehen vor der Tür. „So schwer ist das Rätsel also?“, frage ich niemand bestimmtes. Einige nicken und der Türknauf stellt mir sein Rätsel: „Drei Freunde betreten eine Kaffee und machen ein Rätsel daraus, wie viel Tee sie gerne hätten.

    Sam sagt: "Genau zwei von uns wollen einen Tee."
    Zara sagt: "Nur ich will einen Tee."
    Lydia sagt: "Was Zara sagt, ist Quatsch."
    Der Servierer grübelt. Wenn genau einer der drei Freunde lügt, wie viel Gläser Tee muss der Servierer ihnen bringen?“

    Ein Mädchen neben mir, wahrscheinlich eine Erstklässlerin sagt zu mir: „Wir sind alle der Meinung, dass man das nicht wissen kann, da er ihnen entweder einen oder keinen Tee bringen muss“ Ich lache kurz auf und überlege.
    Würde Sam lügen, würden die beiden anderen dies nicht tun und da sie im Widerspruch zueinander stehen, geht das nicht auf. Würde Lydia also lügen, so würde Zara als einzige einen Tee nehmen und wäre somit im Widerspruch mit Sam’s Aussage. Würde Zara jedoch lügen, so würde das bedeuten, dass Lydia recht hat. Nach Sams Aussage gäbe es demnach zwei Tees, also sage ich: „Der Servierer muss ihnen zwei Tees bringen“ Die Tür geht auf. „Endlich“, sagt ein Junge mit blonden Haaren, „Schon seit einer halben Stunde versuche ich hier reinzukommen“ Aber so schwer war das Rätsel doch gar nicht, oder?
    Ich trete ein und gehe sofort zu den Schlafsälen. Das war der anstrengendste erste Schultag überhaupt.

    4
    KAPITEL 17 Dienstag

    Wieder bin ich an diesem dunklen Ort gefangen. An der Decke das einzige Licht. Es ist bläulich und sieht aus wie die Oberfläche einer Pfütze. Doch es ist keine Pfütze, denn sie steht auf dem Kopf und die Wellen, die darin zu sehen sind nehmen kein Ende. Das ist physikalisch unmöglich. Das Ganze ist physikalisch unmöglich.
    Und was bedeutet das? Frage ich mich selbst, obwohl ich die antwort darauf schon kenne:
    Ich träume! Das hier ist alles Illusion, ein Trick meines Geistes, um mich selbst zu verwirren.
    Jetzt kann ich mich auch erinnen, was ich die letzten Nächte versucht hatte. Aber waren es wirklich die letzten Träume oder denke ich das jetzt, weil ich in einem Traum bin? Darauf kenne ich leider keine Antwort.
    Ich kann mich erinnern, wie ich in die Pfütze zu springen versuchte, doch ohne Erfolg. Ich kam nicht so hoch. Einen Meter fehlte immer, damit meine Hand die Decke hätte berühren können.
    Aber wer sagt denn, das dies die Decke ist? Das ist doch mein Traum! Ich entscheide, was hier geschieht.
    Mit diesem Gedanken springe ich noch ein letztes Mal in die Luft und schwebe einen Augenblick in ihr, als plötzlich etwas Unglaubliches geschieht. Die Gravitation ändert sich auf einen Schlag und anstatt, dass ich wieder auf dem harten Boden lande, falle ich durch das Licht.
    Für einen kurzen Moment ist es einfach nur hell, doch dann sehe ich vor meinem geistigen Auge Bilder aufblitzen. Zuerst in Bruchteilen von Sekunden, später wenige Sekunden, in denen ich Gestalten und Landschaften hätte erahnen können. Dann trifft mich jedoch etwas und vor Schreck sitze ich nun kerzengerade in meinem Bett.
    Ich fasse mir an meine Stirn, denn ein stechender Schmerz durchzuckt mich. Als ich wieder aufsehe, tropft Blut auf meine Hand. Na toll! Das auch noch. Ich habe also Nasenbluten bekommen.
    Schnell springe ich aus meinem Bett und renne ins Bad.
    Als das Nasenbluten endlich aufgehört hat, lege ich mich wieder ins Bett. Nein, ich kann jetzt nicht mehr einschlafen.
    Ich schaue nach links. Dort ist Tamaras Bett. Aber wo ist sie? Ich gehe kurz meine Erinnerungen durch. Stimmt. Sie ist im Krankenflügel. Gut, dass ich mir den Weg gemerkt habe. Aber wir waren zuerst beim Gryffindorgemeinschaftsraum. Vielleicht schaffe ich es direkt zum Krankenflügel? Ist vielleicht nicht so eine gute Idee, sonst verlaufe ich mich noch. Ich gehe lieber auf Nummer sicher und nehme noch einmals den gleichen Weg wie gestern. Ich ziehe mich an, nehme für Tamara frische Kleidung mit, wasche mein Gesicht und gehe bis zum Gryffindorgemeinschaftsraum und dann weiter.
    Ich jogge noch die letzten zehn Meter. Von dieser Seite sieht alles irgendwie anders aus. Bin ich noch richtig? Dann sehe ich jedoch die Tür des Krankenflügels und atme erleichtert auf. Schnell gehe ich zur Tür, drücke langsam die Türklinke nach unten. Die Tür quietscht ein wenig, aber das ist die leiseste Version davon. Ich bin bereits sehr gut darin die Krankenflügeltür leise zu öffnen, habe sehr viele Erfahrungen damit gemacht, wie ich am besten rausschleichen könnte und reinschleichen ist da auch keine Hexerei. Warum ich rausschlich? Nun ja, ich wollte das Schloss erkunden. Bin aber meist nicht sehr weit gekommen, den die Krankenschwester fand mich einfach zu schnell. Wie sie das wohl immer hingerkriegt hat? Auch egal. Auf Zehenspitzen gehe ich an Tamara’s Krankenbett. Sie schläft noch. Ich setzte mich auf den selben Stuhl wie gestern.
    Ihre Augenlider bewegen sich, sie öffnet ihre Augen. Ich hatte wohl perfektes Timing. „Guten Morgen Tamara“ Kurz sieht sie mich an, als hätte sie keine Ahnung, wer ich bin, doch dann grüsst sie mich ebenfalls. Ich stehe auf mache einen Knicks. Sie hält mich am Arm fest. „Nein Annabeth. Wir machen das nicht. Gewöhn dir das ab“, sagt sie müde und gähnt. Sie möchte sich wieder umdrehen und weiterschlafen. Doch ich nehme ihr die Decke weg. „Lass das!“, schreit sie empört. Ich schaue kurz im Zimmer umher. Niemand hat sie gehört. Ich rede auf sie ein: „Komm schon! Du musst aufstehen. Wir haben nur noch eine Stunde Zeit, bis der Unterricht beginnt“ „Okey“, sie lacht, setzt sich auf und springt ein wenig zu schnell aus dem Bett. Sie schwankt. Ich komme zu ihr und stütze sie. „Hast du meine Kleidung mitgebracht?“ „Ja, das hab ich. Hier bitte“ „danke“
    „Ist alles in Ordnung bei dir? Du siehst blass aus.“, fragt mich Tamara mit einem besorgten Gesichtsausdruck. Ich antworte mit: „Ja mir geht’s gut, ich hatte bloss wieder diesen Traum, mit dem dunkeln Raum. Dieses Mal bin ich jedoch rausgekommen“ „und dann?“ „bin ich aufgewacht und meine Nase hat geblutet“ „Aber jetzt geht es dir wieder gut?“ „Ja“

    Nachdem sie sich angezogen hat, gehen wir zur Grossen Halle. Wir setzen uns an den Ravenclawtisch. Es sind bereits einige Schüler an den Tischen. Einige schwatzen bereits munter, andere scheinen auf ihrem Stuhl beinahe wieder einzuschlafen. „Schau mal da am Gryffindortisch. Was tun die da?“ Ich sehe hinüber zum Tisch von dem Tamara spricht. Ich sehe nicht viel. Unscharf sind ein paar Gestalten zu erkennen. Ich kneife meine Augen zusammen, um die Gruppe besser zu sehen. Sie tuscheln leise miteinander und dann lachen sie. Was die wohl so früh am morgen schon ausgeheckt haben?

    Ich giesse Orangensaft in mein Glas. Dann lege ich mir ein Brötchen auf den Teller, welches ich halbiere. Ich möchte den oberen Teil des Brötchens gerade in den Mund nehmen, als der Schulleiter zu seinem Redepult schreitet und um Ruhe bittet. Keine zehn Sekunden und es ist totenstill.
    „Guten Morgen liebe Schüler, ich bitte Sie die Nachricht, die ich Ihnen gleich nachher überbringen werde, an alle anderen Schüler weiterzuleiten, die jetzt nicht in der Grossen Halle sind. Vor einer viertel Stunde kam Madame Pomfrey, unsere Krankenschwester, aufgeregt zu mir. Sie teilte mir mit, dass alle Lehrer kurz vorher mit Magenproblemen zu ihr kamen. Bis sie herausfindet, um welche Krankheit es sich handeln könnte, dauert es ein wenig.“ Einige Schüler schauen ihn entstetzt an „Aber keine Sorge“, fährt er fort, „Madame Pomfrey ist sich sicher, dass es sich dabei nicht um eine ansteckende Krankheit handelt. Ohne unsere Lehrer kann der Unterricht jedoch nicht stattfinden. Bitte leiten Sie deshalb weiter, dass für heute der Unterricht aller Klassen ausfällt.“
    Alle jubeln. Ich bin ein wenig enttäuscht. Ich habe mich schon auf meine erste Verwandlungsstunde gefreut. Der Schulleiter geht wieder zu seinem Platz zurück und setzt sich.
    „Hast du das gehört? Du hättest mich gar nicht aus dem Bett holen müssen. Aber einen Vorteil hat es auf jeden Fall: Ich habe mein Aufsatz für Kräuterkunde noch nicht mal angefangen und der wäre auf heute gewesen. Ist auch nicht so schlimm. Jetzt da ich sowieso wach bin; wollen wir nach dem Essen in die Bibliothek?“ Ich nicke. Ich wollte mich schon lange in die Bibliothek. Sie muss mittlerweile riesig sein. So viele Bücher, die ich noch nicht gelesen habe...

    5
    KAPITEL 18 Ein Weasly kommt selten allein

    „Tamara? Annabeth? Wartet!“ Wir drehen uns um. Noch zwei Meter und wir stünden vor dem Eingang der Bibliothek „Ja, bitte?“, fragt Tamara. Ein Junge sprintet auf uns zu. Als er vor uns steht bemerke ich, dass es der Junge von gestern ist, der mit mir durch ein Fenster <gefallen> ist. Warum stellen sich die Schüler dieser Schule eigentlich nie vor? Oder kann ich mir einfach keine Namen merken. „Habt ihr gehört, dass wir heute Morgen frei haben?“ Wir nicken beide. „Wir wollten gerade in die Bibliothek gehen“, sage ich. „Aber ein so schöner Morgen wie dieser kann man doch nicht in der Bibliothek verbringen“ „Da hast du wohl recht“, wendet Tamara ein. Er sagt: „Wollen wir vielleicht spazieren gehen?“ Bevor ich auch nur irgendetwas dazu sagen kann, antwortet Tamara: „Ja klar, los gehen wir“ Hakt sich bei ihm unter und geht los. Sie dreht sich noch kurz zu mir um und sagt: „Bis später Annabeth“ Ich setze mein Sarkasmus-Lächeln auf (was sie natürlich nicht bemerkt) und winke ihr. Das ist aber eine tolle Freundin, die ich da habe.

    Was soll ich denn jetzt machen? Ich entscheide mich dafür trotzdem in die Bibliotheke zu gehen, auch wenn Tamara nicht mitkommt.
    Bis auf mich und die Bibliothekarin scheint hier niemand zu sein. Ich gehe zum ersten Regal, der Buchstabe <A> steht auf einem Schild. Mit dem Finger fahre ich von Buchrücken zu Buchrücken. Hier fühle ich mich wohl. Ich nehme ein Buch heraus und blättere darin. Es handelt von verschiedenen Austernsorten. Eigenartig was es alles für Bücher gibt. Ich stelle es wieder auf seinen Platz. Ich gehe ein Stück nach oben. Dort ist ein Bücherregal, das mit dem Buchstaben <N> angeschrieben ist. Auf dem fünften Buch von links auf meiner Augenhöhe steht gross STAMMBÄUME MAGISCHER FAMILIEN. Interessant, aber was hat dies mit dem Buchstaben zu tun? Ich nehme das Buch heraus und lege es auf einen der Tische. Leichtfüssig gehe ich zur Bibliothekarin. „Entschuldigen Sie“ Sie zuckt kurz zusammen. Wahrscheinlich hat sie nicht gehört, wie ich zu ihr gekommen bin „Ja, bitte?“ „Für was stehen die Buchstaben auf den Regalen?“ Sie schaut mich kurz verwirrt an. Scheint das erste Mal, dass sie dies jemand fragt „Für die Namen der Autoren“ „Ach so, Vielen Dank“ Ich schenke ihr ein warmes Lächeln und gehe zu dem Tisch zurück, auf den ich das Buch gelegt habe.
    Ich blättere ein wenig darin. Beim Buchstaben <B> bleibe ich stehen. BLACK. Steht da gross. Ich halte kurz inne. Soll ich weiterblättern? Zuerst tue ich dies. Dann siegt meine Neugierde jedoch und ich gehe wieder zurück. Der Stammbaum zeigt fünf Generationen. Ich lese die Namen durch. Eigenartig. Warum heissen in dieser Familie so viele Sirius? Unten ist ein Stern vermerkt. Ich gehe auf die hinterste Seite des Buches. AMERKUNGEN steht dort gross. Dann weiter unten bei BLACK steht: An Gedenken seiner heimlichen Geliebten, wünschte sich Sirius Black der Erste, dass sein Name in jeder späteren Generation weiterhin verwendet wird. Diese Tradition wurde seit mittlerweile tausend Jahren manchmal mehr, manchmal weniger übernommen. Die wahren Mitglieder kamen bisher immer ins Hause Syltherin.
    Ich schnaube und möchte das Buch wieder zuklappen doch da fällt mir eine weitere Anmerkung auf. Unter <WEASELY> steht dort folgendes: Die muggelfreundliche Zauberfamilie fällt vorallem durch ihre roten Haare auf. Ihre Familienmitglieder kamen bisher immer nach Gryffindor.
    Interessant, denke ich. „Entschuldige.“ Vor Schreck wäre mir beinahe das Buch heruntergefallen. „Oh das wollte ich nicht. Ich wollte nur fragen, ob ich mich vielleicht neben dich setzten könnte.“ Ich nicke „Natürlich“, sage ich freundlich. Sie setzt sich. Ihre roten Haare fallen mir natürlich sofort auf. Neugierig frage ich: „Bist du ein Weasely?“ Sie lacht. Ist das etwa komisch? Um meine Unsicherheit zu überspielen lache ich ebenfalls kurz auf. „Wie heisst du?“, fragt sie mich. Ihre Augen schauen mich aufmerksam an. „Annabeth Stone und du?“ Sie möchte gerade ihren Mund öffnen, als der schwarzhaarige Junge aus Slytherin in die Bibliothek kommt. „Ich muss gehen, entschuldige“ Sofort steht sie auf und geht. Die hat es aber eilig. Ich stehe ebenfalls auf und lege das Buch wieder ins Regal. Ich möchte zu dem schwarzhaarigen Jungen gehen, doch er scheint wie vom Erdboden verschluckt.
    Dann geht mir ein Licht auf. Das rothaarige Mädchen ist das Mädchen, von dem mir der schwarzhaarige Junge bei meiner ersten Zaubertränkenachhilfestunde erzählt hat. Das ist das Mädchen, dass einen anderen Jungen geküsst hat.
    Scheinbar haben sich die beiden immer noch nicht versöhnt und ich kann ihn auch nicht danach fragen, weil er mir seinen Namen noch nicht verraten hat. Wie kann es bloss sein, dass mir hier niemand seinen Namen verraten kann? Komisch, dass ich mich das heute bereits zum zweiten Mal frage.
    Ich gehe noch einmals zwischen die Regale. Auf einem der kleinen Tische steht gross DIE WELTGESCHICHTE und darunter klein <aus der Muggelsicht>. Auf der Titelseite ist ein riesiges Ungetüm mit grünen Schuppen und gefährlich, scharfen Zähnen zu sehen. Was ist das denn für ein eigenartiges Tier? Ich schlage die erste Seite auf. Dort steht <die Uhrzeit> Meine Neugierde ist geweckt und schon bald versinke ich in Geschichten von Dinosauriern und vielem mehr.

    6
    KAPITEL 19 Gratis Operation

    „Annabeth“ ich schaue von meinem Buch auf. „Ach hier bist du.“ Sie kommt näher zu mir. Ich schaue sie kurz wütend an „und wo ist dein bester Freund? Ist er nicht vieeel wichtiger als ich?“ Sie wird kurz rosa an den Wangen. „Entschuldige“, flüstert sie.
    „Hast du ihm endlich deine Gefühle gestanden?“ „Psst!“, zischt sie erschrocken. „Nun ja, ich weiss jetzt, dass ich auf ihn warten soll.“ „Er spielt also mit dir?“ „Nein, so ist das nicht“, sagt sie leicht verunsichert und fährt fort, „Können wir über etwas anderes reden?“ Ich zucke mit den Schultern und frage: „Über was zum Beispiel?“ Sie überlegt kurz. Ihre Augen beginnen zu strahlen. „Komm mit“ Sie zieht mich am Arm, bis wir in der Mädchentoilette angekommen sind.
    „Also was ist nun?“, frage ich neugierig. Der Ärger ist aus meiner Stimme verschwunden. „Ist dir aufgefallen, dass du eine Sehschwäche hast?“, fragt sie mich. „Eine was?“ „Eine Sehschwäche. Deine Augen sind nicht so gut, denn auf die Entfernung hin scheinst du praktisch nichts zu sehen.“ „Nein, sowas habe ich nicht“, antworte ich leicht verwirrt. „Und wie du das hast“, sagt Tamara, „Ich habe es heute morgen gesehen. Du hast deine Augen zusammengekniffen, weil deine Sicht zu unscharf war“ Ich überlege kurz. Vielleicht könnte sie damit sogar recht haben. „Und wenn es so wäre?“, frage ich desshalb. „Dann hätte ich einen Zauber, mit dem du wieder besser sehen könntest. Soll ich ihn anwenden“ <Oh, nein! Bitte nicht. Verschone mich!>, sagt meine Gedankenstimme, aber trotzdem nicke ich.
    So schlimm kann es ja nicht werden, oder? Sie strahlt. „Los geht’s“ Sie holt ihren Zauberstab und einen Zettel hervor. Misstrauisch schaue ich darauf. „Ich habe die Zaubersprüche hier auf den Zettel geschrieben. Zeig mir deine Zähne“ Ich schaue sie argwöhnisch an. „Bitte“, fleht sie. Na gut, wie sie will. Ich schrecke ihr meine Zähne entgegen, wie es ein Raumtier ebenfalls tun würde. Sie tippt einmal mit ihrem Zauberstab auf meine Zähne, sprich dann leise ihren Zauber und plötzlich scheinen meine Zähne in meinem Mund auf Wanderung zu gehen. Es fühlt sich sehr schmerzvoll an. Dann gefriert plötzlich mein Mund. Ich gehe zu einem Spühlbecken und spühle meinen Mund mit Wasser.
    Als ich das Wasser wieder auspucke ist es ganz braun. Was ist denn hier los? Wollte sie nicht meine Augen verbessern? Ich zeige dem Spiegel ein Lachen, sodass ich meine Zähne sehen kann und erstarre. Sie sind gegliedert und schön weiss. „Bitteschön, bei einem Zahnarzt hättest du wahrscheinlich für mehrere Jahre eine Zahnspange tragen und all deine vielen Löcher flicken müssen. Du hast gerade eine Menge Geld gespart“ „Tamara, was sollte das! Du hast gesagt, du möchtes meine Sehfähigkeit in Ordnung bringen!“, sage ich patzig. „Ja, ich weiss, aber dir kann das ja egal sein. Ich muss deine Zahnstellung den ganzen Tag ansehen und nicht du. Allgemein muss ich dich den ganzen Tag sehen, mein Gott wie unrein dein Gesicht ist und ...“
    „Tamara!“ „Ist schon gut. Es tut mir leid, okey? Aber ich mache es nicht mehr rückgängig. Es sieht einfach super aus.“ Ich fahre mir mit der Zunge über die Zähne. Es fühlst sich sehr viel angenehmer an als vorher. Nun gut, allzu schlimm ist es nicht. Ich lächle. „Solltest du irgendwann in der Zukunft wieder etwas mit mir machen ohne meine Einwilligung, schuldest du mir was, ok?“
    „Einverstanden“ Sie nimmt meine Hand. „Bist du bereit für die eigentliche Operation?“ Oh nein! Nicht noch etwas! „Du hast gesagt, ich darf“ Okey, lassen wir es über uns ergehen. Ich schliesse meine Augen. Sie tippt kurz mit dem Zauberstab darauf und spricht noch einmals leise einen Zauber. Ich spüre keinen grossen Unterschied. Meine Augen brennen jetzt ein wenig.
    Ich gehe zu einem Spühlbecken und lasse ein wenig Wasser in meine Augen träufeln. Doch irgendetwas hat sich verändert. Plötzlich sind alle Farben stärker und ich kann von hier sogar die Backsteine der Toilette erkennen. Staunend schaue ich in der Mädchentoilette umher. Es scheint, als wäre ich in einer völlig neuen Welt. Einer echteren Welt. Wow! Dieses Gefühl ist unglaublich. Ich lache herzhaft auf. Mein Herz springt in die Höhe und ich drehe mich im Kreis.
    Als ich wieder zum Stehen komme sagt Tamara: „Zu einem Optiker musst du also auch nicht“, sie springt in die Luft und macht dabei ihren rechten Arm nach oben; die Hand zu einer Faust, „schon wieder hast du Geld gespart.“ Ich verdrehe meine Augen. Sie kommt zu mir und umarmt mich.
    „Das hast du dir verdient. Jetzt können die Menschen nicht nur deine schönen, meerblauen Augen sehen, sondern auch du die ihren“
    Hand in Hand gehen wir fröhlich aus der Mädchentoilette. Wir treffen nach kurzer Zeit auf einen korpulenten, blonden Jungen und als ich ihm mein neues Grinsen zeige, fallen ihm alle Bücher aus der Hand und er wird feuer rot. Schnell eile ich zu ihm und helfe ihm. Nachdem wir die Bücher eingesammelt haben, schüttle ich seine Hand.
    „Mein Name ist Annabeth und wie heisst du?“, frage ich neugierig. Er wird noch röter, versucht meinen Augen auszuweichen und sagt schüchtern: „Peter“
    „Freut mich, dich kennen zu lernen, Peter“ Ich winke zu Abschied und gehe zu Tamara zurück.


    7
    KAPITEL 20 Restlicher Dienstag

    „Tamara?“ „Hm?“ „Was machen wir noch den restlichen Tag?“ Sie überlegt kurz und antwortet dann mit: „Nun ja, zuerst gehen wir Mittag essen und dann muss ich meine Hausaufgaben nachholen. Willst du mir dabei helfen?“ Ich nicke. Habe ja sonst nichts Spannendes vor....
    Wir gehen also Mittag essen (Es gab wieder mal was unglaublich Leckeres. Wer wohl so gut kochen kann? Ich sollte mal die Küche aufsuchen.. ) und danach zu unserem Gemeinschaftsraum. Der Türknauf fragt uns:
    „Was war zuerst da; Das Huhn oder das Ei?“
    Tamara verdreht die Augen. „Oh nein, eine philosophische Frage..“
    Ich lache kurz auf „Das Ei“, sage ich selbstbewusst.
    „und warum, wenn ich fragen darf?“, fragt mich der Türknauf.
    „Nun ja, auch Dinosaurier haben Eier gelegt“ „Ein sehr interessante Antwort“
    Die Tür geht mit einem Quietschen auf und gibt uns so den Weg in unserem Gemeinschaftsraum frei.
    „Aus welchem Ärmel hast du denn diese Antwort gezaubert?“, fragt Tamara hinter mir lachend. „Der Morgen in der Bibliothek hat mir viel neues Wissen eingebracht“, sage ich mit einem Zwinkern.

    So sitzen wir nun schon seit zwei Stunden im Gemeinschaftsraum. Tamara versucht ihren Aufsatz zu schreiben und ich lese das Buch durch, in dem der Stoff irgendwo zu finden sein soll.
    „Wie weit bist du, Tamara?“, frage ich nach einer Weile. „Noch nicht so weit“ „Das heisst?“ „Ich finde keinen passenden Anfang“ Ich verdrehe meine Augen und gehe zu dem Tisch an dem Tamara sitzt. „Was ist das Thema?“ „Ähm..“, sie stockt. „Du weisst es nicht, oder?“ Sie schüttelt ihren Kopf. „Na dann kann ich dir auch nicht helfen“
    Ich gehe wieder zu meinem Platz zurück und lese das Buch weiter. Darin sind verschiedene Pflanzen aufgelistet. Darunter auch die Pflanze Diptam, an die ich mich noch bestens erinnern kann. Ob Marry herausgefunden hat, wer sie verfolgte?
    Ich werde sie in der nächsten Kräuterkundenachilfestunde danach fragen.
    Der restliche Abend vergeht ziemlich ereignislos, sodass wir schon um neun in unseren Bettern liegen.
    Ich sehe nach links. „Tamara?“ „Hm?“ „Kennst du dieses rothaarige Mädchen?“ „Welches?“ Ich schaue an die Decke. Kleine Sterne sind an ihr zu erkennen. Sie leuchten leicht. Ein wirklich schöner Zauber. Ich versuche mich an das Gesicht des Mädchens zu erinnern, welches mir ihr Namen leider nicht sagen konnte, weil sie einfach zu schnell weg war. „Ihre Haare waren dunkelrot und ihre Augen hellgrün“ „Das ist Lily Evans“ Endlich einen Namen. Fühlt sich gut an.
    „und wer ist der schwarzhaarige Junge?“ „Da musst du schon genauer sein. Hat er etwas mit Lily Evans zu tun?“ „Ja“, ich nicke. „Er kennt sie schon sehr lange“ „Dann kann es sich nur um Schniefelus handeln“ „Schniefelus? Heisst er wirklich so?“, frage ich leicht ungläubig „Alle nennen ihn so, aber eigentlich heisst er Severus Snape“ Severus Snape, der Junge, der mir meine erste Zaubertränkestunde gegeben hat. Ein weiterer Name, der ich einem Gesicht zuordnen kann. Ich atme erleichtert aus. Ein kleines Problem weniger.
    „Tamara?“ „Ja?“, fragt sie leicht gelangweilt. Ich hole sie schon das fünfte Mal aus ihren Gedanken.
    Soll ich sie nach ihrem besten Freund fragen? Ich überlege ein paar Minuten, bis Tamara sagt: „Annabeth? Was wolltest du mich fragen?“ „Nichts, ich frage dich morgen danach. Gute Nacht Tamara“ „Gute Nacht, Annabeth. Schlaf gut“ „Du auch“ Ich drehe mich auf die Seite und schliesse meine Augen. Bitte lass mich nichts träumen bitte! Nur eine Nacht, bei der ich am Morgen nicht mit Kopfschmerzen aufwache...

    8
    KAPITEL 21 Menschen, die träumen, träumen nicht

    Das helle Licht ist unverkennbar, doch immer wieder tauchen einzelne Augenblicke vor meinem inneren Auge auf. Kurz sehe ich ein Bild eines Mädchens und dann, wie ich einem Jungen auf einem Maisfeld hinterherrenne. Es geschieht etwas Unerwartetes; anstatt wie bisher höchstens zwei Sekunden, verharre ich mindestens eine halbe Minute in einer Szene. Es ist eine dreckige Strasse auf der überall Asche herumliegt. Es stinkt. Als ich jedoch näher hinsehe, bemerke ich, dass dort überall dazwischen Menschen liegen. Sie sind bleich, viele atmen schwer und einige haben komische blau-schwarze Beulen, einige scheinen bereits tot, denn sie starren ins Nichts und sind an manchen Stellen schwarz angelaufen. Ich bekomme eine Gänsehaut und hätte mich beinahe übergeben. Als ich mein Gesicht berühre, bemerke ich dort ebenfalls eine Beule. Mein Herzschlag gerät völlig ausser Kontrolle.
    Ein alter Mann rennt an mir vorbei und schreit hysterisch: „Das ist die Pest! Fliehe wer kann“
    Mir wird schwarz vor Augen, ich sinke zu Boden und mache mich darauf gefasst, auf die harten Steine zu treffen. Doch nach einigen Minuten öffne ich verunsichert und leicht verängstigt meine Augen. Ich befinde mich in unserem Schlafsaal. Mein Puls ist noch immer erhöht und ich atme schwer. Nach einigen Minuten geht es mir wieder besser. Die Wärme kehrt in meinen Körper zurück und die Gänsehaut verschwindet.
    Dank dem Buch DIE WELTGESCHICHTE, welches ich gestern durchgelesen habe, weiss ich, dass die Pest so ca. im 14. Jahrhundert richtig aufkam. Aber warum träume ich von dieser Zeit? Es schien alles so real, so detailliert. Aus dem Buch stammt das sicher nicht. Das steht fest. War das vielleicht eine Erinnerung? Aber wie kann das sein?
    Ich taste mein Gesicht ab. Die Beule ist weg, aber meine Haut fühlt sich sehr komisch an. So weich und fein. Träume ich immer noch?
    Tamara kommt zu mir und grinst. „Schön nicht? Ich habe einen Zauber an dir getestet, der deinen ganzen Körper regenerieren soll. Zuerst kam da so gelbes bis schwarzes Zeug und dann ein wenig Blut aus deinen Poren, da dachte ich schon, ich hätte was falsch gemacht. Aber danach wurden deine Poren wieder kleiner. Deine Haut fühlt sich jetzt an wie ein Baby Popo, oder? Deine Lippen sind jetzt auch wieder normal. Diese Risse konnte man ja gar nicht mitansehen und wie trocken sie doch war! Und all deine Narben, überall auf deinem Körper die von deinen Stürzen im Wald zurückgeblieben sind, sind jetzt auch weg, sogar die tiefe Schnittwunde am Arm ist verschwunden. Nur deine komische Narbe am Nacken ist geblieben.“ Ich koche vor Wut „Tamara!“, schreie ich, „Wir haben abgemacht, dass du nichts mehr an meinem Aussehen änderst, wenn ich damit nicht einverstanden bin! Mein Gott Tamara! Du hast mir bereits meine langen Haare geschnitten, meine Zähne auf Wanderung geschickt und jetzt auch noch das. Tamara, du bist zu weit gegangen!“ Ich weiss, sie meint es auf irgendeine eigenartige Weise nur gut mit mir, aber das kann ich nicht gebrauchen. Ich ziehe meine Kleidung an und stürme aus dem Raum. Zwei unangenehme Dinge in gerade mal zwei Minuten. Unfassbar!
    „Jetzt schulde ich dir halt was“, schreit mir Tamara hinterher. Ja, da hat sie wohl recht, denn so haben wir es schliesslich gestern abgemacht. Ich glaube es nicht! Warum versteht sie denn nicht, dass diese Aktionen einfach nicht toll für mich sind? Völlig in meinen Gedanken versunken renne ich die Treppen hinunter, doch plötzlich werde ich zu Boden geschleudert. Aber da war doch gar nichts, oder? Ich schaue umher. Ich befinde mich so ziemlich genau vor der grossen Halle. Plötzlich taucht aus dem Nichts, genau einen Meter vor mir ein Jungenkopf auf. Seine scheinbar unbändigbaren Haare und seine braunen Augen fallen mir sofort auf. Auf seinem Gesicht ein grosses Grinsen.
    Er streckt mir seine Hand hin und sagt selbstbewusst: „Hey ich bin James Potter und du bist in mich gerannt und nicht ich in dich, aber ich entschuldige mich natürlich trotzdem dafür. Wie heisst denn die hübsche Dame?“ Ich lache kurz auf. Ein weiterer Schleimer also. Nun kommt auch der Rest seines Körpers zum Vorschein. „Hallo, mein Name ist Annabth Stone. Wie hast du das gerade gemacht? Ist das ein Zauber?“ „Das ist ein Tarnumhang, ein Familienerbstück. Es trifft sich gut, dass ich dich hier treffe, denn ich habe dich gesucht.“
    Ich ziehe meine Augenbrauen nach oben „Tatsächlich?“ „Tatsächlich“ sein Grinsen ziert immer noch sein Gesicht. Bist du immer noch auf der Suche nach jemandem, der dir beim Nachholen des Besenfliegens der ersten Klasse weiterhelfen kann?“ Ich nicke. „Bis jetzt hat sich noch niemand gemeldet, aber ich bin ja auch erst seit kurzer Zeit hier“ „Ich biete mich sonst freiwillig an, wenn du willst“ Ein kleines, goldenes Etwas mit silbernen Flügeln fliegt aus seiner Tasche, doch es kommt nicht weit, denn James fängt es mit einer Hand und steckt es eilig in seine Tasche zurück. „Was war das?“, frage ich neugierig. Er schaut kurz verwirrt und lacht dann. „Nun ja, das war ein Schantz“, sein Grinsen wird noch breiter. „und was tut der in deiner Tasche?“ „Das bleibt wohl ein Geheimnis“, antwortet er geheimnissvoll dann fährt er fort mit: „Also bis heute abend? Sagen wir um fünf?“ Ich überlege kurz „Geht klar“ „Bis dann! Ich muss jetzt weiter“ „Bis dann“. Er wirft den Umhang über sich selbst und wird wieder unsichtbar. Echt beeindruckend.
    Ich setzte meinen Weg fort und er führt mich nach draussen. Ich spaziere ein wenig dem Waldrand entlang und versuche meine Gedanken zu ordnen. Das tut echt gut, sollte ich öfters machen. Jetzt wo ich nicht mehr nur aus Knochen bestehe (Dank Madame Pomfrey, die mich im Krankenflügel wunderbar aufgepeppt hat), kann mir das sicher nicht schaden.
    Die Anspannung entweicht langsam aus meinem Körper und ich atme tiefer. Als ich an den See komme, halte ich an und betrachte die Wasseroberfläche. Zuerst erkenne ich nicht viel, denn die Wellen verzerren das Bild. Als es endlich klarer wird, kann ich mich anschauen. Meine blauen Augen schauen mich leicht müde an, mein Haar ist zerzaust, sodass ich kurz mit den Händen hindurchfahre und alles ein wenig richte. Meine Lippen sind rot und meine Haut viel zu bleich. Ich sehe fast wie eine Puppe aus, wären da nicht die Sommersprossen, die mein Gesicht menschlich mache. Ich rümpfe die Nase, dann lächle ich.
    Da ist ja mein altes ich.
    Etwas neben mir bewegt sich und als ich in das Spiegelbild schaue erschrecke ich.
    „Wie lange stehst du schon da?“ „Noch nicht so lange warum?“ „Ich habe dich nicht gehört“ „Du kennst mich?“ „Ja natürlich tue ich das. Erkennst du mich nicht mehr?“, Panik schleicht sich in meinen Körper. Er kommt mir näher und als er vor mir steht werden seine Augen gross. Er fragt: „Du bist Annabeth Stone, oder? Du siehst so anders aus.. Irgendwie..“ Er wird rot „sehr hübsch“ Ich lache, mache einen kurzen Knicks und verbeuge mich leicht „Vielen Dank. Wie heisst du noch gleich?“, „Habe ich mich noch nicht vorgestellt?“, fragt er verwundert. Ich antworte mit: „Doch, aber ich konnte dich nicht verstehen, du hast damals im Krankenflügel zu schnell geredet und dann wollte ich dich fragen, ob du es wiederholen könntest und da hast du mich falsch verstanden und mich gefragt, ob ich deinen Namen hässlich fände.“ „Du meinst damals als du noch keine Stimme hattest?“ Ich nicke. Er fragt: „und später, als wir nebeneinander in Zaubertränke sassen?“ „Da wollte ich dich nach der Stunde fragen, aber du warst schon weg“ „Ach so“, er hält mir seine Hand hin, ich schüttle sie und er sagt: „Hallo Annabeth, mein Name ist Severus Snape“ „und was ist mit Schniefelus?“ Er rümpft die Nase. Den Namen mag er also nicht. Gut, dann nenne ich ihn einfach Severus. „Severus?“ „Hm?“ „Wie läuft es mit Lily Evans?“ Er schaut mich überrascht an. „Du weisst wie sie heisst?“ „Natürlich, ich weiss alles“ Ich zwinkere ihm zu. Wieder sehe ich bei ihm ein kurzes Lächeln, und wieder verschwindet es gleich wieder. „Sie geht mir immer noch aus dem Weg. Ich glaube, ich habe es wirklich verbockt“ „Das tut mir leid“ Ich lege meine Hand auf seine Schulter.
    Einige Sekunden sagen wir beide nichts, dann sagt Severus: „Wie war deine Woche bisher?“ Ich überlege, wie ich das am einfachsten ausdrücke. „Also bis jetzt war meine Woche.. naja.. ähm.. interessant. Genau, sie war sehr interessant“ „Klingt sehr ähm.. interessant“ Ich lache auf „Du willst gar nicht wissen, was bisher alles so passiert ist“ „Will ich nicht?“ „Nein willst du nicht aber weisst du was?“, frage ich ihn. „Nein, was?“ „Ich erzähle es dir jetzt trotzdem, also.. “
    Und so sitzen wir sitzen noch eine Weile am See, dann trennen sich unsere Wege und wir gehen beide in den Unterricht.

article
1458918584
Wunderkind - in der Welt von Harry Potter (Teil 2)
Wunderkind - in der Welt von Harry Potter (Teil 2)
Es ist nicht unbedingt notwendig, denn ersten Teil zu lesen, ich würde es jedoch empfehlen, um die Story besser zu verstehen.
http://www.testedich.de/quiz40/quiz/1458918584/Wunderkind-in-der-Welt-von-Harry-Potter-Teil-2
http://www.testedich.de/quiz40/picture/pic_1458918584_1.jpg
2016-03-25
402D
Harry Potter

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.