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Warrior Cats-Schattenbrise(In die Wildnis Überarbeitung)

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6 Kapitel - 3.188 Wörter - Erstellt von: Alija - Aktualisiert am: 2016-03-30 - Entwickelt am: - 724 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Was wäre wenn Feuerstern Hauskätzchen geblieben wäre?

Das seht ihr hier!

    1
    DIE HIERARCHIE DER KATZEN

    DONNERCLAN

    Anführerin BLAUSTERN – blaugraue Kätzin mit einer Spur
    Silber um die Schnauze

    Zweiter Anführer ROTSCHWEIF – kleiner, schildpattfarbener Kater mit auffällig rotem Schwanz; Mentor von BORKENPFOTE

    Heilerin TÜPFELBLATT – schöne, dunkle, schildpattfarbene
    Kätzin mit ungewöhnlich geschecktem Fell

    Krieger (Kater und Kätzinnen ohne Junge)
    LÖWENHERZ – prachtvoller, golden gestreifter
    Kater mit dichtem Fell wie eine Löwenmähne; Mentor
    von GRAUPFOTE
    TIGERKRALLE – großer, dunkelbraun getigerter
    Kater mit ungewöhnlich langen Vorderkrallen;
    Mentor von RABENPFOTE
    WEISSPELZ – großer, weißer Kater; Mentor von
    SANDPFOTE
    DUNKELSTREIF – schlanker, schwarzgrau
    getigerter Kater; Mentor von BORKENPFOTE
    LANGSCHWEIF – Kater mit hellem Fell und
    schwarzen Streifen
    STURMWIND – schnellfüßiger, gescheckter
    Kater
    GLANZFELL – sehr hellgraue Kätzin mit
    ungewöhnlich blauen Augen
    MAUSEFELL – kleine, schwarzbraune Kätzin

    Schüler (über sechs Monde alt, in der Ausbildung zum
    Krieger)
    BORKENPFOTE – dunkelbraun getigerter Kater
    GRAUPFOTE – langhaariger, rein grauer Kater
    RABENPFOTE – kleiner, magerer, schwarzer Kater
    mit winzigem weißem Fleck auf der Brust und
    weißer Schwanzspitze
    SANDPFOTE – helle, gelbbraune Kätzin
    FEUERPFOTE – hübscher Kater mit rotem Fell

    Königinnen (Kätzinnen, die Junge erwarten oder aufziehen)
    FROSTFELL – schönes, weißes Fell und blaue
    Augen
    BUNTGESICHT – hübsch gescheckt
    GOLDBLÜTE – helles, gelbbraunes Fell
    FLECKENSCHWEIF – hell gescheckt; die älteste
    Königin in der Kinderstube

    Älteste (ehemalige Krieger und Königinnen, jetzt im
    Ruhestand)
    KURZSCHWEIF – großer, dunkelbraun getigerter
    Kater, dem ein Teil des Schwanzes fehlt
    KLEINOHR – grauer Kater mit sehr kleinen Ohren;
    Ältester Kater im DonnerClan
    FLICKENPELZ – kleiner, schwarz-weißer Kater
    EINAUGE – älteste Kätzin im DonnerClan mit
    hellem Fell. Fast ganz blind und taub.
    TUPFENSCHWEIF – einst hübsche,
    schildpattfarbene Kätzin mit einem wunderbar
    geflecktem Fell


    SCHATTENCLAN

    Anführer BRAUNSTERN – langhaariger, dunkelbraun
    getigerter Kater

    Zweiter Anführer SCHWARZFUSS – großer, weißer Kater mit
    riesigen, pechschwarzen Pfoten

    Heiler TRIEFNASE – kleiner, grau-weißer Kater

    Krieger
    STUMMELSCHWEIF – brauner, gescheckter Kater:
    Mentor von ERDPFOTE
    KIESELSTEIN – silbern getigerter Kater; Mentor von
    NASSPFOTE
    NARBENGESICHT – brauner Kater voller
    Kampfnarben; Mentor von
    ZWERGPFOTE
    NACHTPELZ – schwarzer Kater

    Königinnnen DÄMMERWOLKE – kleine, gescheckte
    Kätzin
    GLANZBLÜTE – schwarz-weiße Kätzin

    Ältester ASCHENFELL – magerer, grauer Kater


    WINDCLAN

    Anführer RIESENSTERN – schwarz-weißer Kater mit einem
    sehr langem Schwanz


    FLUSSCLAN

    Anführer STREIFENSTERN – riesiger, hell getigerter Kater
    mit einem schiefen Kiefer

    Zweiter Anführer EICHENHERZ – rotbrauner Kater


    KATZEN AUSSERHALB DER CLANS

    GELBZAHN – alte, dunkelgraue Kätzin mit einem
    breiten, flachen Gesicht
    WULLE – pummeliges, zutrauliches, schwarz-weißes
    Kätzchen, das in einem Haus am Waldrand lebt
    SAMMY-hübscher Hauskater mit rotem Fell und grünen Augen
    MIKUSCH – schwarz-weißer Kater, lebt auf einem
    Bauernhof nahe am Wald

    2
    PROLOG

    DAS LICHT des halben Mondes glänzte auf den Granitfelsen und verwandelte sie in Silber. Die Stille wurde nur durch das Plätschern des rasch fließenden, schwarzen Flusses unterbrochen und das Flüstern der Bäume im dahinterliegenden Wald.
    In den Schatten rührte sich etwas und von überall her krochen geschmeidige, dunkle Gestalten verstohlen über das Gestein. Ausgestreckte Krallen funkelten im Mondlicht. Wachsame Augen blitzten wie Bernstein. Und dann, wie auf ein stilles Kommando, sprangen die Tiere aufeinander los, und plötzlich wimmelten die Felsen von kämpfenden, kreischenden Katzen.
    Mitten im den wilden Getümmel aus Fell und Krallen presste eine massige, dunkle Tigerkatze einen rotbraunen Kater zu Boden und reckte triumphierend den Kopf.
    >>Eichenherz<<, knurrte der getigerte Kater. >>Wie kannst du es wagen, auf unserem Territorium zu jagen? Die Sonnenfelsen gehören dem DonnerClan!<<
    >>Nach heute Nacht, Tigerkralle, wird dies ein weiteres Jagdgebiet des FlussClans sein!<<, fauchte der rotbraune Kater.
    Ein Warnschrei ertönte vom Ufer, schrill und voller Angst. >>Passt auf! Da kommen noch mehr FlussClan-Krieger!<<
    Tigerkralle wandte sich um und sah schlanke, nasse Leiber aus dem Wasser unterhalb der Felsen gleiten. Die fremden Krieger sprangen lautlos das Ufer hinauf und stürzten sich in die Schlacht, ohne auch nur das Wasser aus dem Fell zu schütteln.
    Der getigerte Kater warf Eichenherz einen funkelnden Blick zu. >>Ihr mögt schwimmen wie die Otter, aber du und deine Krieger haben nichts in diesem Wald verloren!<< Er zog die Lippen zurück und bleckte die Zähne, während sich sein Gegner unter ihm zu befreien suchte.
    Der verzweifelte Schrei einer Kätzin aus dem DonnerClan erhob sich über den Lärm. Ein drahtiger Kater aus dem FlussClan hatte die braune Kriegerin flach auf den Bauch gedrückt und schnappte nach ihrem Genick. Aus seinem Maul troff noch das Wasser des Flusses, den er soeben durchquert hatte.
    Tigerkralle hörte den Schrei und ließ von Eichenherz ab. Mit einem gewaltigen Sprung stieß er den feindlichen Krieger von der Kätzin weg. >>Schnell, Mausefell, lauf!<<, befahl er ihr, bevor er sich dem Kater zuwandte, der sie bedroht hatte. Mausefell rappelte sich auf, zuckte vor Schmerz zusammen und stürmte trotz der klaffenden Wunde in ihrer Schulter davon.
    Tigerkralle fauchte vor Wut, als der Kater aus dem FlussClan ihm die Nase aufriss. Blut nahm ihm für einen Augenblick die Sicht, aber ohne darauf zu achten, warf er sich nach vorne und schlug die Zähne in das Hinterbein seines Gegners. Der kreischte auf und kämpfte sich frei.
    >>Tigerkralle!<< Der Ruf kam von einem Krieger, dessen Schwanz rot wie das Fell eines Fuchses war. >>Es ist zwecklos! Es sind zu viele Gegner!<<
    >>Nein, Rotschweif. Der DonnerClan gibt sich niemals geschlagen!<<, heulte Tigerkralle zurück und sprang an die Seite von Rotschweif. >>Dies ist unser Territorium!<< Über seiner breiten, schwarzen Schnauze quoll immer noch Blut hervor. Er schüttelte unwillig den Kopf und rote Tropfen spritzten auf die Felsen.
    >>Der DonnerClan wird deinen Mut zu würdigen wissen, Tigerkralle, aber wir können es uns nicht leisten, noch mehr Krieger zu verlieren<<, drängte Rotschweif. >>Blaustern würde niemals ihre Krieger gegen eine derart gewaltige Übermacht kämpfen lassen. Wir werden eine andere Gelegenheit bekommen, uns für diese Niederlage zu rächen.<< Unbeirrt erwiderte er den Blick aus Tigerkralles bernsteinfarbene Augen, dann wandte er sich um und sprang auf einen Felsen am Rande des Waldes.
    >>Rückzug, DonnerClan! Rückzug!<<, schrie er. Sofort kämpften sich seine Krieger von ihren Gegnern frei und zogen sich fauchend und knurrend zu Rotschweif zurück. Einen Herzschlag lang wirkten die Katzen des FlussClans verwirrt. War diese Schlacht so leicht gewonnen? Dann stieß Eichenherz einen Triumphschrei aus und seine Krieger schlossen sich dem Siegesgeheul ihres Zweiten Anführers an.
    Rotschweif blickte hinab auf seine Krieger. Mit einem Zucken des Schwanzes gab er das Signal und die DonnerClan-Katzen stürmten die flussabgewandte Seite der Sonnenfelsen hinunter und verschwanden zwischen den Bäumen.
    Tigerkralle folgte ihnen als Letzter. Am Rande des Waldes zögerte er und warf einen Blick zurück auf das blutgetränkte Schlachtfeld. Sein Gesichtsausdruck wirkte grimmig, die Augen waren zu wütenden Schlitzen zusammengekniffen. Dann folgte er seinem Clan und entschwand in dem schweigenden Wald.

    Auf einer verlassenen Lichtung saß allein eine alte, graue Kätzin mit blauen Augen und starrte hinauf zum klaren Nachthimmel. Um sie herum in den Schatten war das Atmen und die trägen Bewegungen schlafender Katzen zu hören.
    Aus einer dunklen Ecke trat eine dunkle, schildpattfarbene Kätzin auf flinken, leisen Pfoten hervor.
    Die graue Katze senkte grüßend den Kopf. >>Wie geht es Mausefell?<<, fragte sie.
    >>Ihre Wunden sind tief, Blaustern.<<, antwortete die Schildpattfarbene und ließ sich auf dem nachtkühlen Gras nieder. >>Aber sie ist jung und stark, sie wird rasch wieder gesund werden.<<
    >>Und die anderen?<<
    >>Auch die werden sich alle erholen.<<
    Blaustern seufzte. >>Welch ein Glück, dass wir diesmal keinen unserer Krieger verloren haben. Du bist eine begabte Heilerin, Tüpfelblatt.<< Erneut legte sie den Kopf in den Nacken und betrachtete die Sterne. >>Ich bin sehr beunruhigt wegen der Niederlage heute Nacht. Noch nie, seit ich den DonnerClan führe, ist er auf seinem eigenen Territorium geschlagen worden<<, murmelte sie. >>Es sind schwierige Zeiten. Die Blattfrische verspätet sich dieses Jahr und es hat weniger Junge gegeben. Der DonnerClan braucht mehr Krieger, wenn er überleben will.<<
    >>Aber der Blattwechsel hat doch gerade erst angefangen<<, erwiderte Tüpfelblatt ruhig. >>Es wird mehr Junge geben, wenn die Blattfrische kommt.<<
    Die Graue zuckte mit ihren breiten Schultern. >>Vielleicht hast du ja Recht. Aber die Ausbildung unserer Jungen zu Kriegern dauert ihre Zeit. Wenn unser Clan sein Territorium verteidigen will, braucht er neue Krieger, so bald wie möglich.<<
    >>Suchst du nach Antworten beim SternenClan?<<, fragte Tüpfelblatt sanft und folgte Blausterns Blicken hinauf zum funkelnden Sternenband am dunklen Himmel.
    >>In diesen Zeiten brauchen wir die Worte der alten Krieger, damit sie uns helfen. Hat der SternenClan zu dir gesprochen?<<, fragte Blaustern.
    >>Nicht in den letzten Monden.<<
    Plötzlich leuchtete eine Sternschnuppe über den Baumwipfeln auf. Tüpfelblatts Schwanz zuckte und auf ihrem Rücken sträubte sich das Fell.
    Blausterns Ohren stellten sich auf, doch sie blieb still, während Tüpfelblatt weiter hinauf in die Sterne sah.
    Ein paar Augenblicke später senkte Tüpfelblatt den Kopf und murmelte: >>Das war eine Botschaft vom SternenClan.<< Ein abwesender Blick trat in ihre Augen. >>Nur Feuer kann unseren Clan retten.<<
    >>Feuer?<<, wiederholte Blaustern. >>Aber alle Clans fürchten das Feuer! Wie kann es uns retten?<<
    Tüpfelblatt schüttelte den Kopf. >>Ich weiß es nicht<<, gab sie zu. >>Aber das ist die Botschaft, die der SternenClan mir mitgeteilt hat.<<
    Blaustern richtete ihre klaren, blauen Augen auf die Heilerin. >>Du hast dich noch nie geirrt, Tüpfelblatt<<, sagte sie.

    3
    Der rote Kater sah sich verwirrt um. Wo war der Wald von dem er eben geträumt hatte? Und die verführerischen Düfte die vom Wald ausgingen? Er seufzte tief und legte sein Kinn auf den Rand seines Körbchens. "Nur ein Traum.", murmelte er, "Nur ein Traum..." Sammy blickte sich müde um. Er wurde von dem Klappern der Futterbröckchen die in seinen Napf gefüllt wurden geweckt. Wer will um diese Zeit noch essen?, fragte er sich in Gedanken und sah aus dem Fenster. Der Mond stand hoch am Himmel und ließ den Küchenboden unheilvoll schimmern. Er schloss wieder die Augen und vergrub die Schnauze unter den Pfoten. Im Schlaf hörte er jemanden rufen. "Sammy! Du willst doch nicht in den Wald, oder?" Er riss die Augen auf. Er war nicht mehr in seinem Körbchen sondern stand hinter dem Gartenzaun. "Du bist geschlafwandelt...", das war eher eine Frage als eine Feststellung des pummeligen, schwarzweißen Katers der neben ihm stand. "Mh...", machte Sammy. "Um auf meine Frage zurückzukommen: Du willst doch nicht etwa in den Wald?", fragte Wulle und sah ihn erschrocken an. "Doch...ich meine nein, ich meine...ich will mich nur mal umsehen..."
    "Mich würdest du da nicht hinbekommen, es ist gefährlich!"
    Sammy nickte mit gesenktem Kopf und seufzte:"Ich weiß. Sunny ist einmal hineingegangen, und danach war er so traumatisiert, dass er nie wieder das Nest seiner Hausleute verließ..."
    "Genau.", beteuerte Wulle,"Außerdem wäre ich furchtbar einsam ohne dich..."
    Der Rote Kater sah ihn warm an. "Als ob ich dich je alleine lassen könnte!", miaute er und schlug ihm spielerisch auf das Ohr.

    4
    Hinkend rang Rabenpfote nach Luft als er sich auf durch den Wald schleppte. "Nur nichts Falsches sagen...Nur nichts Falsches sagen..." keuchte er leise sein Mantra immer und immer wieder. Das was er eben gesehen hatte durfte niemand je erfahren, sonst wäre es vorbei mit seinem bisher kurzen Leben. Wenn er nicht an den tiefen Verletzungen in Schulter und Flanke starb. Er atmete -so weit es ging- erleichtert auf als er durch das Gebüsch auf die Lichtung brach. Der schwarze Kater taumelte leicht als er über die Lichtung tappste. Er kam sich vor wie ein hilfloses Junges dass eben einen Fuchs gesehen hatte. Natürlich war seine Situation weitaus schlimmer. Die Blicke aller hafteten an ihm und seinem zerzausten, blutgetränktem Fell und den weit aufgerissenen Augen. Manche Katzen kamen auf ihn zu und überhäuften ihn mit Fragen, doch das Rauschen des Blutes in seinen Ohren übertönte sie. Als sich sein Puls gerade anfing zu beruhigen, schritt eine blaugraue Kätzin auf ihn zu: "Rabenpfote" ihre Stimme war ruhig, doch ein sorgenvoller Blick überschattete ihre blauen Augen,"Was ist geschehen?" Sie sprang auf den Hochstein und sah auf den Kater hinab. "Sprich Rabenpfote!" Er rang noch immer nach Luft. Langsam, und mit der Hilfe einiger Krieger kletterte er den Hochstein hinauf. Er sammelte seine Kräfte um so laut wie er konnte zu jaulen: "Rotschweif...", er unterdrückte ein Zittern und dachte immer wieder an sein Mantra. "...ist tot!"

    5
    Entsetzt heulten die Katzen auf, ihre Schreie hallten durch den Wald. Rabenpfote schwankte und sein Fell glänzte vor Blut, das aus den Wunden an Schulter und Flanke floss. „Wir sind auf f-fünf Krieger vom F-Flussclan gestoßen, am Bach, nicht weit von den S-Sonnenfelsen...", fuhr Rabenpfote mit zittriger Stimme fort,„Eichenherz war darunter...Rotschweif hat ihn aufgefordert seine Krieger vom Donnerclan-Territorium fernzuhalten, und hat gedroht, dass der nächste Krieger des Flussclans, der unser Territorium betritt getötet wird. A-aber Eichenherz wollte n-nicht nachgeben, er meinte sein Clan brauche N-Nahrung. Egal womit wir drohten", er holte keuchend Atem, seine Wunden bluteten stark und er stand völlig schief da, um seine Schulter zu entlasten. Du musst nicht lügen, du musst nur etwas auslassen, und NUR NICHTS FALSCHES SAGEN!, dachte der schwarze Kater.„In dem A-Augenblick haben die vom Flussclan ange-angegriffen. Es war schwer zu erkennen, was genau passiert ist, und es traf uns völlig u-unvorbereitet! Das war ein b-bösartiger Kampf, ich habe gesehen, wie Ei-Eichenherz Rotschweif zu Boden drückte, aber dann ist Rotschweif-", Rabenpfote's Augen verdrehten sich plötzlich merkwürdig, und er kippte zur Seite. Halb kriechend, halb fallend glitt er vom Hochstein. Schnell eilte eine schildpattfarbene Kätzin zu ihm, und drückte Spinnweben auf seine Verletzungen. Auch eine gelbbraune Königin war ihm zu Hilfe gekommen, und leckte ihm über die Wange.Tüpfelblatt meinte ruhig zu Goldblüte:„Hilf mir bitte, ihn auf meine Lichtung zu tragen!"Der Kater sah sich um. Wo war Graupfote? Sein bester Freund war nirgends zu sehen. War er noch auf Fuchspatroullie? Rabenpfote erschauderte als er sich vorstellte wie Graupfote zerfleischt am Boden lag, ein Fuchs über ihn gebeugt. Sabberfäden und Blut troffen aus dem Maul des Biestes. Schnell kniff er die Augen zusammen um dieses schreckliche Bild aus dem Kopf zu bekommen. In dem Moment kam Tigerkralle ins Lager, Rabenpfote zuckte zusammen, und schloss schnell die Augen. Er wollte weder ihn noch Rotschweif's Leichnam sehen. Und er merkte nicht, wie er langsam ins Traumland glitt.

    6
    Rotschweif blickte den braunen Tigerkater der ihn zu Boden drückte an. Er sah Verwunderung in den Bernsteinaugen des Tigerkaters aufblitzen. Sicher wunderte Tigerkralle sich, warum der Schildpattkater sich weder wehrte, noch angst- oder vorwurfsvoll in seine mordlustigen Augen schaute. „Tigerkralle.”, miaute Rotschweif ungerührt. Das Herz des mageren, und im Gegensatz zu Tigerkralle und Rotschweif kleinen Katers im Schatten hämmerte gegen seine Brust, als ob es ein gefangener Vogel wäre, der aus den zugeschlossenen Bauen aus dem komischen, glänzendem Zeug der Zweibeiner fliehen will. Ihm kam es vor, als ob die beiden Katzen es hören könnten. „Ich kenne deine Beweggründe. Ich hätte nicht gedacht, dass du diesen Pfad einschlagen würdest, um an Macht zu kommen.” Tigerkralle fauchte bloß. „Töte mich, wenn es dir Vergnügen bringt. Du wirst dafür bestraft werden, wenn die Zeit gekommen ist.” „Wenn die Zeit gekommen ist?“, der braune Kater schnaubte verächtlich, doch auch Belustigung schwang in seiner Stimme mit,„Ah ja. und dein toller Sternenclan wird diese Zeit bestimmen, hab ich Recht? Diese Flohhirne könnten doch nicht mal eine Prophezeiung überbringen, wenn sie dafür nur pfeifen müssten!” „Nein, Tig-”, Rotschweif verstummte. Es gab einen gurgelnden Laut, als Tigerkralle seine langen Krallen in seine Kehle bohrte. „Genug geredet.”, knurrte er leise, aber bedrohlich. Tigerkralle wandte den Kopf, seine bernsteinfarbenen Augen trafen Rabenpfotes Blick. Aber statt sich auf ihn zu stürzen, stieß Tigerkralle einen schrillen Schrei aus.

    Rabenpfote riss seine Bernsteinaugen auf. Er fand sich auf der Heilerlichtung wieder. Er verharrte einen Moment, und legte die Ohren an, um die Schreie aus dem Kopf zu bekommen. Einige Herzschläge später waren sie immer noch nicht verklungen... Diese Schreie waren echt! Er rannte durch den Farntunnel. An dessen Ende blieb er stehen. Ihm stockte der Atem bei diesem Anblick...

Kommentare (28)

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*Silberherz* (23983)
vor 616 Tagen
Gut ;) Gut :) SUUUPEEER----
Alija (21541)
vor 622 Tagen
Blaustern wird nicht du mm, da Tigerkralle sie ja umbringt. Und Blaui wird ja du mm weil er sie umbringen wollte. Und gegen den frühen Tod kann ich nix machen .,.
*Silberherz* (91686)
vor 623 Tagen
Auch super :)
MACH BITTE BITTE DASS BLAUSTERN NICHT SO [BEEP] WIRD UND NICHT SO FRÜH STIRBT!!!!BITTE BITTE BETTEL!!!
Oder...Weißstern klingt auch gut.
Alija (42524)
vor 624 Tagen
Klingt zwar nicht mehr so schön formuliert wie vorher, aber ich füge es mal ein...
Alija (42524)
vor 624 Tagen
Ich hab ein halbes Kapitel (solang das letzte) geschrieben, und jetzt ist alles weg D:
Alija (42524)
vor 624 Tagen
@Libellenglanz Ja, Sturmpelz würde ja auch nicht zum Wassernest der Sonne reisen, und Bach kennen lernen, also warum nicht? ^^

@Wolfsherz Danke ^^ Ja, das ist eine gute Idee, könnte ich vielleicht auch hier mit einbauen :D
Wolfsherz (87883)
vor 624 Tagen
Wusste garnich das du so gut schreiben kannst man. ^^

Mach´ doch mal ne Story darüber, was passiert wäre, wenn sich Graustreif und Silberfluss nie kennengelernt hätten. Oder zu ´nem anderen Zeitpunkt.
Libellenglanz (90366)
vor 625 Tagen
Coole Idee! Bin gespannt auf die Fortsetzung. Ich finde du hast immer voll coole Ideen. Zu Eichhornschweif: Ich hab mal irgendwann gelesen das sie sie, wenn nicht mit Brombeerkralle, mit Sturmpelz zusammenkommen würde. Vielleicht könntest du die Idee mal aufgreifen.
Lg Libellenglanz
Alija (09256)
vor 626 Tagen
Schön zu hören :D
*Silberherz* (97099)
vor 626 Tagen
Gutes Kapitel :) :) :) :) :) : :):)
Alija (66808)
vor 626 Tagen
I don't know Tigerherz :3 Bin noch nich' so weit

@Alle: Neues Kapi :DDDD
*Silberherz* (97099)
vor 626 Tagen
@Alija War'n kleiner Scherz xD Aber ich hasse Tigerstern sowohl Tigerherz trotzdem xD
Alija (66808)
vor 626 Tagen
@Rain ^×^
Alija (66808)
vor 626 Tagen
@Silbi ._. Sry :b

@Luchsiii *blinzel* Ich weiß, aber NÖ. DAS IST CREEPY D:
vllt ist "Eichhornschweif"(Sie hat ja dann Borkenpelz als Vater und heißt anders und sieht anders aus) ja auch einfach in irgendwen anders verknallt und Aschi und (Der in dem Fall böse) Brombi lieben sie, und der, in den sie verknallt ist hat eine Gefährtin ^.^
Rain (38541)
vor 627 Tagen
Echt cool (ich HASSE Feuerstern! ^^) es gibt kein Habilein Dx das ist dir schlimmste Nachricht aller Zeiten! ;( )
*Silberherz* (17367)
vor 627 Tagen
Ob ich Tigerstern mag?*bedrohlich*Meine allerliebste Lieblingskatze ist Blaustern,ich schreibe sogar eine FF über sie,du hast "Warrior Cats:Wetten dass!" gelesen UND FRAGST MICH ALLEN ERNSTES,OB ICH TIGERSTERN MAG?!!!!!!!*schreiend zusammenbrech*
XD XP
Luchsiii (27107)
vor 627 Tagen
Kannst du doch noch immer, Graustreifs Eltern waren auch Geschwister
Alija (46299)
vor 627 Tagen
Jey! :D

*schauder* Ich hab' gerade gelesen dass Aschenpelz Einhornschweifs *schluck* Halbonkel ist... DAM DAM DAAAM! Und ich wollte sie zusammen bringen ;-;
Luchsiii (27107)
vor 627 Tagen
AHHHHHHHHHHHH Ich schreib jetzt jedenfalls bei meiner FF weiter
Alija (46299)
vor 627 Tagen
1. Danke :D

2. Ich hab' den Link bei der WaCa-RPG Seite reingegeben ^^