Mein Dalshleben Teil 7

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5 Kapitel - 2.963 Wörter - Erstellt von: Ginafrancesca - Aktualisiert am: 2016-04-16 - Entwickelt am: - 330 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

    1
    Saskia schnappte erschrocken nach Luft, merkte, wie sich Luke neben ihr versteifte.,,Monster, du Monster!Was hast du Jonathan angetan? Wo ist er?", knurrte er und sprang geduckt näher an den herablassend lächelnden Hyponos heran.
    ,, Hier in meinem Reich ", antwortete dieser.,, Aber Luke. Das ist ein
    Menschenmädchen. Warum? Ich dachte, dass du deinen Bruder um jeden Preis befreien willst, da ist so ein dummes Mädchen doch völlig hinderlich!".
    Saskia wurde immer unwohler.
    Dieses Monster, welches zu allem Überfluss auch noch ihrer eigenen Fantasie entsprungen war, hielt sie für hinderlich...


    Wie ein Messer, das die eisige Ruhe durchschnitt, trafen ihre Worte in die Stille, die entstanden war.,, Nicht! Luke, greife ihn nicht an!", mit pochendem Herzen und stocksteif stand sie da, wartend, dass Luke zurückwich, Hyponos verschwand, oder dass sie selbst irgendetwas sinnvolles vollführte.


    Nichts.



    Es ging alles ganz schnell, Saskia konnte nicht einmal mehr blinzeln. Luke hechtete vorwärts, das Schwert, das er gezückt hatte, mit der Linken auf Hyponos wirbelnd. Hyponos keuchte und griff hinter sich, zog einen Dolch und ein Schwert hervor. Geschickt parierte er Lukes Angriff, sodass Klinge auf Klinge prallte. Wütend knurrend sprang Luke vor, schwang sein silbrig glänzendes Schwert.
    Ein langer, qualvoller Schrei von Hyponos bezeugte, dass Luke einen Treffer gelandet hatte.
    Und dann sah Saskia nur noch die Klingen, die ihren Tanz vollführten, silbern, scharf und tödlich.
    Hastig wich sie zurück und ballte die Hände zu Fäusten. Keuchend schickte sie ein Stoßgebet zum Himmel:"Oh bitte, bitte lass den Kampf baldig enden!", wie gerne wollte sie fliehen.


    Der Blick des Mädchens war wie gebannt auf die beiden Kämpfer gerichtet. Hin und wieder drang ihr Lukes Schmerzensschrei oder Hyponos' infernalisches Kreischen zu Ohren.
    Treffer um Treffer landeten die Schwerter; den Dolch hatte Hyponos anscheinend verloren, aber auch mit dem Schwert war er ein ausgezeichneter Kämpfer.
    Luke wehrte sich verbissen, aber ob er noch eine Chance hatte?
    Blut bedeckte den Boden, mit jedem von Lukes Schmerzensschreien wurde Saskias sowieso schon verschwindend kleine Hoffnung auf eine schnelle Flucht noch kleiner.
    Verwundet war er langsamer.
    Sie biss die Zähne so heftig aufeinander, dass es knirschte.
    Da plötzlich zerriss ihr Hyponos' Schrei, so laut, so qualvoll, so endgültig fast das Trommelfell.
    Er stolperte rückwärts, in seiner behaarten Brust steckte Lukes Schwert, bis zum Heft blutig rot. Taumelnd sank er auf die Knie, stöhnte laut auf, kippte über.
    Regte sich nicht
    mehr.

    Die Augen starrten blicklos vor sich hin, unter ihm war eine Blutlache.
    Saskia spürte Galle in sich hochkommen, und erbrach sich hilflos. Bitterer Geschmack füllte ihren Mund.
    Verschwommen kam Luke in ihr Blickfeld gehumpelt, presste eine Hand seitlich an den Kopf. Blut-seines oder Hyponos'?- durchnässte seine Kleidung.
    Stöhnend sank er neben sie, und gemeinsam starrten sie auf Hyponos' reglose Gestalt.


    Saskia bebte und wischte sich den Mund ab.,, I-ist er tot?", flüsterte sie.,, Ich bin mir nicht mal sicher, ob es für ihn so etwas gibt, den Tod", murmelte ihr Begleiter.,, Aber egal, wir müssen hier weg! ".
    Er rappelte sich hoch, verzog das Gesicht. Schmerzen.
    Saskia sprang hoch, rief im Laufen:,, Ist hier Licht? Ich sehe nichts! Eine Tür ist hier nicht; oder?", ihr Redefluss wurde durch ihren eigenen schrillen Schrei unterbrochen. Sie schrie, weil auf einmal unter ihr der Boden nachgab und sie in bodenlose Dunkelheit stürzte.
    Gerade noch vernahm sie Lukes schmerzvolles Keuchen und fragte sich, ob er auch stürzte.
    Dann prallte sie auf etwas Hartes und die Ohnmacht umhüllte sie, erdrückte sie, zog sie in schwarze Strudel.

    2
    Lichtstrahlen zerfetzten die Dunkelheit, die Ohnmacht wich Bewusstsein. Saskia spürte, wie sie sanft gerüttelt wurde und öffnete die Augen vollständig, anstatt nur zu blinzeln.
    Gähnend rollte sie sich auf die Seite- und blickte in Lukes blutiges, besorgtes Gesicht. Ihre Lippen waren trocken und rissig, ihr Kopf pochte dumpf. Träge sah sie Luke an und erfasste erst jetzt, dass er verletzt war. Ihre Lippen auseinander bringen aber konnte sie nicht. Also seufzte sie, und rollte sich auf der Matratze, auf der sie lag, ein.

    Nach ein paar Minuten fühlte Saskia sich imstande, zu sprechen. Sie wollte wissen:,, Luke...wo sind wir? ".
    Der Junge Mann sah sie an- er fühlte sich sichtlich unbehaglich- und antwortete:,, Wir sind bei mir, in dem Haus hat früher meine Familie gelebt. Das heißt, wir sind in Sicherheit.", er stand auf, nickte dem verwirrten Mädchen kurz zu und verließ den Raum.


    Sie lag da und sah sich um. "Kleines Haus" war eine untertriebene Bezeichnung, zumindest dieser Raum war winzig.
    Bis auf die fleckige graurosa Matratze, auf der sie lag, eine Lampe, die den Raum mit dämmrigen, schummrigen Licht füllte und einem kleinen Stapel von fünf Büchern gab es nichts.
    Mehr hätte auch nicht reingepasst. Stöhnend ließ sie den Kopf auf die Matratze sinken.
    Na toll. Du bist in deinem Buch, Marlene! Noch dazu wart ihr bei einem Affenmonster, das den grusligen Typen aus deiner Fantasie beinahe gekillt hätte. Wow! Besser kann es ja nicht werden, echt. Was kommt als nächstes? Fliegende Piranhas? Tanzende Schwerter? Noch ein Monster? Verdammt, schreib weiter!

    In dem Moment kam Luke Warners zurück, reichte ihr ein dampfendes Getränk.,, Tee. Trink", gab er knapp Auskunft.
    Sie seufzte. Vergiften wird er mich wohl nicht.
    Das Gebräu schmeckte bitter,
    aber die Kopfschmerzen verschwanden.
    Luke, der sie mit Adleraugen beobachtete, schwieg.

    ,, Luke", sie zögerte. Frag einfach,, Das ist dein Zimmer, oder? ", er nickte unbeteiligt und umwickelte sich eine Wunde an der Hand mit einem Taschentuch.

    Lächelnd sah er auf sie hinunter. So zerbrechlich sah sie aus... aber wahrscheinlich täuschte er sich. Wie so oft schon. Er rollte die Augen, um seiner lästigen Gedanken Herr zu werden.
    ,, Und jetzt? Ich hasse das untätige Nichtstun!", fragte Saskia. Die Anspannung war beinah greifbar, nur zu gern hätte sie etwas gesagt, um der Stille Klänge zu verleihen.,, Erzähle mir von Jonathan. Wie ist Er so? Und was ist das für eine Mission? ".
    Gleich darauf verfluchte sie sich im Stillen. Das hätte sie auch herausfinden können, in dem sie einfach weiterschrieb. Weiterschreiben! Ja, das musste sie alsbald.
    ,, Jonathan ist sanft, friedfertig. Ich eher nicht, wie du bestimmt gemerkt hast, aber wir verstehen uns trotzdem gut. Unsere Mission ist geheim. Und gefährlich. Wir müssen Hyponos und Elaine vernichten! Und jetzt zieh dich an. Wir müssen zu Hyponos", grob riss er ihr die Tasse aus der Hand, vermutlich zu dem Schluss gekommen, schon zu viel von sich preisgeben zu haben.
    Dann ging er.
    Saskia starrte ihm nach, schnaubend, aber 10 Minuten später war sie fertig und suchte nach Luke.

    3
    Sie fand ihn wartend vor der Türe. Seine struppigen roten Haare hingen ihm wild ins Gesicht, er hatte den Kopf gesenkt und ballte die narbigen Hände zu Fäusten. Als sie zu ihm kam, hob er den Kopf und fauchte unwirsch:,, Na endlich. Können wir? So wie letztes Mal, also Augen zu, stell dir deinen Herzschlag vor, und wenn ich es sage, mach die Augen auf!
    Pass auf, dass du nicht über Hyponos' Körper stolperst und bleib bei mir. Ich bin sicher, Jonathan ist da. Los, mach!", genervt wollte Saskia etwas erwidern, aber fasste dann doch seine vernarbte Hand. Sie schluckte mit der vertrauten Angst auch bittere Galle hinunter, schloss die Augen und atmete tief durch.


    Diesmal kam ihr ein anderes Bild ihres Herzschlags vor Augen: Ein ebenso unförmiger Klumpen, diesmal aber schwarz und kleiner. Er pulsierte nicht mehr, sondern bewegte nur noch sanft die zerfledderten Schwarzen Flügel, die ihm links Und rechts wuchsen.
    Trotzdem schien das ganze Ding zu pochen. Plötzlich öffnete es sich, und Saskia sah in sein schleimiges Inneres...
    Und dann spürte Saskia nichts mehr.
    Bis sie brutal auf einem harten Untergrund aufkam. Ein leiser Schrei entfuhr ihr, und sie fing sich nur mit Mühe. Neben ihr fluchte Luke. Gemeinsam fixierten sie die Dunkelheit .

    Saskia stöhnte .
    Hyponos, allerdings Gott sei Dank noch immer tot.
    Gerade rechtzeitig wandte sie den Blick ab, als Luke auch schon vorwärts gestürmt war, die roten Haare flogen um sein Gesicht und seine braunen Augen fixierten einen Punkt, der im alles verbergenden Schwarz lag.


    Mit ihm Schritt zu halten, war gar nicht so einfach. Doch er stoppte schließlich schlitternd an einer blauen Glaswand- die aber wie Wasser wogte, Wellen schlug, und als Luke eine Hand daranlegte, verschwamm.
    Hinter dem Portal war zu Sakias Erstaunen nichts.
    Und nun? Weiß er, wo sein Bruder ist, oder nicht?, dachte Saskia.
    Im selben Moment murmelte Luke:,, Zeig mir Jonathan. ", und da sah sie ihn.
    Er war gespenstisch bleich, die blonden Locken wogten herum, und die braunen Augen waren weit geöffnet. Jonathan sah durch die beiden hindurch, die Lippen waren zusammengepresst.
    ,, Was hat er ihm angetan? Wo ist Jonathan? Ich werde sie alle umbringen!".
    In Rage machte er einen Schritt vor.
    Saskia erstarrte, erfasste jedoch schnell genug seinen Plan.
    Rasch umklammerte sie ihn- nicht, dass er sich durchs Portal stürzte!
    Wer wusste schon, wo ihn das hinbrachte!
    So ruhig wie möglich sagte sie:,, Luke. Du kannst ihn nicht befreien. Noch nicht. Erstens weißt du nicht, wo das Portal dich hinbringt, zweitens bist du verletzt, Und drittens-", geschockt brach sie ab.
    Mist.
    Mist, jetzt fragt er bestimmt, was drittens ist. Was dann? "Ich brauche dich, um meinen Vater zu finden, obgleich ich gar nicht weiß, ob er hier ist, und keinen blassen Schimmer habe, ob er noch lebt?"
    Aber Luke schien sie nicht gehört zu haben . Widerwillig nickte er und zischte:,, Bald wird er jedoch befreit sein, das Verspreche ich. Dann werde ich mich an allen rächen!", Oh. Oh
    Rasch zog Saskia ihn fort Und dann fielen sie beide auch schon.
    Vorbereitet zu sein, was kommen würde, half dem Mädchen reichlich wenig, denn trotzdem schrie sie erschrocken auf.
    Die Ohnmacht hüllte sie diesmal aber erst ein, als sie mit dem Rücken gegen etwas Stählernes prallte und ihr der Schmerz in den Kopf schoss.




    Saskia murmelte in der Ohnmacht, Luke hörte es deutlich.
    Er beobachtete sie schweigend, aber als sie die Augen aufschlug, wandte er den Blick ab. Kurz verwirrt sah sie sich in seiner Wohnung um, dann grinste sie ihn an:,, Hey", krächzte sie.,, Wir sind also noch bei Dir. Wie geht es dir?".
    Er murmelte nur:,, Ja. Wir sind bei mir...hm, es geht.
    Saskia richtete sich vollends auf.
    Ihr Blick haftete sich kurz an sein Gesicht, oder?
    Es war so.
    Rasch setzte er eine unbeteiligte Miene auf.



    Saskia sah ihn an, überlegend, was sie sagen sollte. Hey, Typ aus meiner Fantasie, die sowieso schon genug durchgeknallte Saskia braucht Hilfe. Hast du Papier und Stift? Ich muss mich mal eben aus dem Massaker - oder sollte ich Schlamassel sagen?- schreiben. Ach, du weißt zufällig nichts von meinem seit 10 Jahren verschwundenen Vater? Oder von dem Zauber, der mich zur Dalshen gemacht hat?.
    Kam sicher gut an, dachte Saskia ironisch.
    Also stand sie auf und entschwand mit einem knappen:,, Ich sehe mich um", in den anderen Räumen.
    Ein weiteres kleines Zimmer, bestehend aus einer braunen Matratze und einem kleinen Regal mit 10 CDs.
    Gegenüber davon eine blankgeputzte Küche, mir vielen Regalen, in denen sich Geschirr türmte.
    Etwas weiter den Gang hinab, ein Arbeitszimmer, eingerichtet mit einem Doppelbett, einem Schreibtisch und einer Stehlampe.
    Dann gab es noch ein Bad plus Toilette.
    Überall in den Ecken stapelten sich Dosen und Tüten Mit Essen, dazwischen ein paar Bücher.


    Saskia beschlichen Zweifel, hierbleiben mit einem grusligen Typen? Sie wusste
    fast nichts von Luke (außer sie schrieb weiter), und besonders nett war er nicht.
    Niedergeschlagen kehrte sie zurück.
    Luke blickte auf, als sie eintrat. Mit einem Nicken- welches das Mädchen als freundlich interpretierte- begrüßte er sie.
    Sie blieb vor ihm stehen,,, Und jetzt?". Mit hochgezogenen Brauen musterte sie sein Gesicht.
    Von einem roten, struppigen Bart bedeckt war es, er hatte wache braune, aber feindlich blitzende Augen. Seine Haare waren kurz, rotbraun und strubbelig, und sein blasses Gesicht vernarbt.
    Er grinste herablassend.
    Ruhig erwiderte er:,, Erkläre ich dir später. Wir sind nicht sicher...wie alt bist du?".
    Sie hatte mit vielem gerechnet, damit jedoch nicht.
    ,, Ich bin sechzehn. Warum?".
    Kritisch sah er sie an.
    Sein Blick glitt von den glatten schwarzen Haaren über die Hakennase über ihre Figur bis hin zu den tollpatschigen Füßen.
    Glaubte er ihr etwa nicht?
    Ihr wurde unwohl, warum musterte er sie so?

    Doch anscheinend gab es für ihre Unruhe keinen Grund, denn er nickte.,, Hm ....gut....komm mit. Ich bringe dich", Pause. "Zu anderen Dalshen."
    WAS? Saskia starrte ihn perplex an. Er wusste...dass sie eine Dalshe war...? Sie konnte nur starren.
    Er meinte lediglich:,, Ja, ich weiß, du bist eine. Ich bin aus deiner Fantasie. Ebenso die anderen- Jonathan, Hyponos und so. Aber es gibt andere. Sie alle haben ähnliches geschrieben. Sie sind deshalb in deiner Welt.
    Ich bring dich zu ihnen.".
    Kein Lächeln . Nur eiskalte Feindseligkeit, unverhohlene Abscheu.
    Ruckartig erfasste ihr Gehirn diese Informationen, sie konnte nur nicken.
    ,, Was tust du derweil?".
    Er schwieg lang, bevor die Antwort kam.
    Als er etwas entgegnete, ließ das sie schaudern.


    ,, Ich töte Hyponos".

    4
    Den Ort, zu dem Luke sie brachte, wollte Saskia am liebsten gleich wieder verlassen.
    Eine Höhle war es, ein dunkler Unterschlupf, in dem sich etwa zehn weitere Leute zwischen zwölf und sechzehn befanden.
    Mit drei Mädchen verstand Saskia sich auf Anhieb: Rose, eine nette Fünfzehnjährige, Olivia, ein quirliger Wirbelwind, und Lucinda-von allen Lucy genannt- eine intelligente, aber eher ruhige Zwölfjährige.
    Trotz der Mädchen konnte Saskia sich aber nicht so richtig konzentrieren, denn immer noch spukte ihr Lukes Satz im Kopf herum.
    Sie durfte nicht zulassen, dass er Hyponos tötete! Vielleicht war der ja wichtig, um Saskia zu helfen. Das Geheimnis um ihren Vater aufzuklären oder so etwas.
    ,, Saskia?", hörte sie Rose' Stimme.,, Lucy hat gerade gefragt, was deine Hobbys sind. Und?", sie seufzte.
    Ja, was für Hobbys hatte sie? Schreiben, na klar. Und welche außerdem?
    ,, Ich schreibe gern Geschichten. Ich tanze sehr gut, und reite ganz passabel. Außerdem mag ich Filmabende. Sonst noch was?", okay...das klang spitzer als beabsichtigt.
    Aber wer konnte in so einer Situation schon freundlich sein?
    Sie nicht.
    Dazu hatte sie zu sehr Angst- aber tun konnte sie gar nichts...

    Während in der Höhle weiter munter geschwatzt wurde, verbrachte sie die Zeit in Angst und Unruhe. Wartete. Konnte nicht anders.

    Hörte dem Regen zu, der begonnen hatte. Tropfen klatschten an die Höhle.

    Jeder brachte einen Klang und einen Buchstaben.

    Aus ihnen bildeten sich Lukes Name. Und der Klang seiner Stimme.

    Nass schwammen sie in Saskias Kopf. Langsam, ganz gemächlich. Ja, sie hätten Zeit-aber Saskia nicht.

    Und während weiter die Tropfen in die Höhle flossen und weitere Namen und Klänge bildeten, während alle um sie redeten, saß Saskia da.
    Wartete. Hörte nichts, sah nichts, dachte nichts.

    Und ließ die Regentropfen ihre Geschichte schreiben. Zu Ende- wie schön wäre das gewesen.
    Nein, das Ende musste sie selbst schreiben.

    Aber sie wartete nur.




    Und er kam immer noch nicht.





    5
    (Der letzte Teil kommt bald!)

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