Zuhause (Death Note) Teil 10

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4 Kapitel - 3.279 Wörter - Erstellt von: Yamiyo - Aktualisiert am: 2016-03-24 - Entwickelt am: - 616 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Jubiläum! Juhuuu! In diesem Teil bekommt Mello beinahe einen Herzinfarkt, Blame einen Schlag ins Gesicht und Near... Near ist überrascht.

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„Die BB-Mordserie!" rutschte es Blame lauter als ich es erwartet hatte heraus. Interessiert und verwundert zugleich bemerkte ich, das seine Aug
„Die BB-Mordserie!" rutschte es Blame lauter als ich es erwartet hatte heraus. Interessiert und verwundert zugleich bemerkte ich, das seine Augen geweitet waren und er blasser als sonst wirkte. Was hatte er denn? Schon wieder einen Anfall, weil er das Wort Mord gehört hatte? Oder... „Blame, bist du bereits in Kontakt mit diesem Fall gekommen?" fragte ich langsam, auf jedes Detail in der Mimik meines Gegenübers achtend, das etwas über ihn verraten könnte. Doch Blame fing sich leider schneller als erwartet, sodass sein Gesicht wie eingefroren wirkte, als er antwortete: „Ich stamme aus L. A und hatte schreckliche Angst vor diesem Killer. Der Strohpuppenmörder... So hat die Presse ihn immer genannt..." Die letzten Worte flüsterte er nur noch und ich bemerkte, wie er seine Hände zu Fäusten ballte. „Der Strohpuppenmörder?" wiederholte ich unbewusst und ließ dabei den Blick auf die Akte des Falls wandern, die schräg unter meinem Matheheft lag. „Müssen wir gerade diesen Fall vorstellen?" klagte mein Zimmerpartner, wobei ich fieberhaft überlegte, ob er tatsächlich traumatisiert war aufgrund der Mordserie oder ob das mal wieder eine seiner Ausreden gewesen war. Ich hatte ja heute Morgen erlebt, was für ein fantastischer Lügner er war. „Ja, Dr. Macfine hat das Thema bereits eingetragen und in solchen Dingen ist er sehr streng. Man kann mit ihm nicht mehr reden, um ihn von einem neuen Thema zu überzeugen. Er meint dann immer, dass man als Detektiv auch mit schwierigen Fällen klar kommen muss. Sorry." erwiderte ich kühl, wobei ich innerlich hoffte, dass Blame mir diese Halbwahrheiten abnehmen würde. Denn es war wahr, dass Dr. Macfine nur ungern mit sich diskutieren ließ, aber bei traumatisierten Neuen drückte er manchmal ein Auge zu. Glücklicherweise wusste dies Blame aber nicht, sodass er mit einem Seufzen die Tatsache akzeptierte und das Thema wechselte: „Was machst du noch diesen Nachmittag?" Nachmittag war gut, es war bereits fünf Uhr und somit bereits draußen dunkel, schließlich hatten wir Winter. „Lernen, sonst werde ich nie gegen Near gewinnen können." erwiderte wie selbstverständlich, wofür ich einen geschockten Blick von Blame erntete. „Lernen!" Überrascht bemerkte ich, wie entsetzt er mich ansah, fast, als hätte er Angst. Was war denn jetzt mit ihm los? „Klar, das ist doch meine Pflicht als Ls Nachfolger. Ich werde solange lernen, bis ich ihm würdig bin!" erklärte ich stolz, denn so entschlossen und ausdauernd wie ich war kaum ein Wammy. „Tu... Tu das nicht..." hörte ich Blame wispern, der kreidebleich geworden war. Verwundert beobachtete ich, wie er sich zurück aufs Bett fallen ließ und die Bettdecke über sich zog. „Du wirst es bereuen..." Was! Entgeistert starrte ich hoch auf den Hügel aus Bettdecke und versuchte zu verstehen, wieso Blame so schockiert gewesen war. Es klang so, als hätte er schlechte Erfahrungen mit Lernen gemacht–aber wann? Und wo? Kopfschüttelnd nahm ich meine Schulsachen und das Schreibmaterial, denn ich wollte Blame jetzt lieber alleine lassen, wenn er so psychisch instabil war. Bei Matt war es zwar chaotisch, aber in seiner Gegenwart hatte ich wenigstens nicht dieses komische Gefühl, aufpassen zu müssen, weil mich gleich jemand niederstechen wollte. Nachdenklich verließ ich mein Zimmer und klopfte, so gut es mit den vollbeladenen Armen ging, an Matts Tür. Doch niemand öffnete. War Matt etwa nicht da? Seltsam, er liebte es doch, Zimmerpflanze zu spielen. Plötzlich erklang ein klägliches Herein, was mein Herz für einen Moment aussetzen ließ. Irgendwas stimmte nicht, Matt klang nie so–außer er steckte in wirklich großen Schwierigkeiten. Ohne lange zu überlegen ließ ich meine Hefte und Stifte auf den Flurboden fallen, was ein schallendes Geräusch verursachte, bevor ich die Klinke herunterdrückte und alarmiert ins Zimmer stürmte. „Alles okay, Matt!" rief ich bestürzt und sah mich panisch nach dem Rothaarigen um. Er saß inmitten seines Chaos auf dem Bett und starrte wie eine Wachspuppe ins Leere. „Matt...?" Beunruhigt schritt ich, wobei ich beinahe über eine faulige Orange stolperte, auf meinen Freund zu, der mich noch immer nicht zu bemerken schien. Hatte er irgendetwas genommen? Waren in seinen Zigaretten dieses Mal Haschisch oder Marihuana gewesen? Plötzlich drehte er seinen Kopf und starrte mich aus seinen grünen Augen an, die seltsam leer und tot wirkten. Kälte durchfuhr mich bei seinem Blick und nun überkam mich sturzbachartig die Angst. Was war Matt nur widerfahren? War das überhaupt noch Matt? „Matt, was ist mit dir?" brachte ich mit krächzender Stimme hervor, woraufhin er wieder den Kopf abwandte und zum Fenster starrte, dass mit Ketchup bespritzt war. Oder war es doch etwas anderes? Blut...? „Mello, ich weiß nicht, ob wir weiter ermitteln sollten..." gab er plötzlich mit hohler Stimme zu, was mich augenblicklich verstehen ließ. Blame musste irgendetwas mit ihm gemacht haben! Dieser verfluchte Mistkerl! Das würde er büßen! Voller Wut drehte ich mich auf dem Absatz um und wollte aus dem Zimmer stürmen, doch ehe ich bemerkte, dass er aufgestanden war, stand Matt schon neben mir und umfasste mein Handgelenk. Wie kalt seine Finger waren... Wie eine Leiche. „Mello, was willst du tun?" fragte er mit diesem abscheulichen, monotonen Tonfall, der so gar nicht nach ihm klang. „Na was wohl? Ich werde dieses verdammte Rotauge verprügeln! Was auch immer er dir angetan hat, er ist zu weit gegangen!"
(Bild: zero-chan)
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Zuhause (Death Note) Teil 10
Zuhause (Death Note) Teil 10
Jubiläum! Juhuuu! In diesem Teil bekommt Mello beinahe einen Herzinfarkt, Blame einen Schlag ins Gesicht und Near... Near ist überrascht.
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2016-03-23
407LV
Death Note

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