Child of the moon - 2 – Vergessene Liebe (Teil 3)– An Akatsuki Fairy Tale – Die Legende von Team 3

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9 Kapitel - 34.269 Wörter - Erstellt von: Hino Kuraiko - Aktualisiert am: 2016-03-30 - Entwickelt am: - 766 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

So, ich weiß, der letzte Teil von Lynas Geschichte ist schon Ewigkeiten her, aber wem es dennoch interessiert:
Das hier ist der Abschluss der Legende um das Mondkind Lyna.
Es geht um ihre Zweifel bezüglich des bevorstehenden Krieges und auch ihrer Liebe zu Obito Uchiha und wie sie gemeinsam mit ihm buchstäblich um ihr Seelenheil kämpfen muss, um zu erkennen, was im Leben wirklich wichtig ist.

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1) Du hättest sterben können Es hätte nicht mehr viel gefehlt und der Schattendämon wäre über dich drüber gefahren wie die tödliche Falle eine
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Du hättest sterben können
Es hätte nicht mehr viel gefehlt und der Schattendämon wäre über dich drüber gefahren wie die tödliche Falle einer antiken Grabstätte in Form einer gewaltigen Steinkugel.
Immer noch vor Schreck von schnellem Puls geplagt, streichst du dir müde über die Augen. Deine Finger zittern. Du kannst sie nicht beruhigen, egal was du auch versuchst.
DEINE Welt hast du retten sollen. DEINE Zeit ist es gewesen, der du deine Seele verschrieben hast. Für was würdest du hier sterben? Für was riskierst du auf dieser surrealen Ebene mit Menschen, die du zu kennen scheinst, und dann auch wieder nicht, dein gesamtes Sein? Schattendämonen, Shibusen, Narake. Wenn du gedacht hast, die Bijuu-Geister wären ein Problem gewesen, dann bist du jetzt eines besseren belehrt.
Unmöglich kann es dir gelingen, das Schild morgen gegen die Dämonen aufrecht zu erhalten. Wieso nur, hast du geglaubt, es wäre anders? Weil du die Heldin Konohas bist? Denk darüber nach: In dieser Welt bist du ein Nichts. Keiner kennt dich, keiner weiß, was du getan hast… Nein, schlimmer noch, es ist niemals passiert. Du bist niemals passiert.
Und die Bijuu-Geister sind immer noch da draußen. Als Tochter des Mondes solltest du sie eigentlich beschützen, doch ist nicht Savannah die Auserwählte dieser Realität?
Wütend seufzend aktivierst du deine Chakrakontrolle, lässt das silberne Licht deine nun schwarzen Augen fluten und schickst einen Strom blanke Energie durch den Wald, der das abgestorbene Holz über den Boden rasen lässt wie zum Leben erwacht. Schlitternd überwinden die zusammengetragenen Baumstämme mehrere Meter im Dickicht und prallen gegen den Anfang einer Felswand.
Du bist an der Rückseite der Steinbilder angekommen. Großartig, das bedeutet, du bist im Kreis gegangen.
Du könntest wegrennen. Als deine Gedanken bei dieser Überlegung angekommen sind, verharrst du in deinem nächsten Schritt. Es ist wahr, nichts und niemand hält dich hier. Dein Leben würdest du diesem Dorf geben, wenn du morgen versuchen solltest, das Schild zu erzeugen. Ein Schild, das fallen würde. Eine falsche Rückendeckung, die unzähligen Menschen das Leben kosten könnte. Ohne dich würden sie wenigsten einen Kampf abliefern können, all die Ninja Konohas und Sunas, Team 3 und Akatsuki. Wenn du ihnen jetzt gleich sagst, dass du es doch nicht kannst, könnten sie sich auf die wirkliche Schlacht vorbereiten. Noch ist Zeit.
Immer hast du versucht ehrlich zu sein. Auch heute solltest du es tun, zu dir selbst und zu den Menschen, die sich auf dich verlassen. Du würdest es ihnen sagen, dann kannst du immer noch gehen oder kämpfen, je nachdem ob du diese aufsteigende Angst in dir doch noch in den Griff bekommen solltest.
„Es ist das einzig Richtige!“, schwörst du dir, nun auch ausgesprochen, mit einem festen Vorhaben im Hinterkopf.
Doch das Richtige kommt in so vielen Formen.
Du hast das Rascheln schon gehört, bevor sich die Gestalt des Mannes durch das Blätterwerk des Busches bricht. Schnitte, wunde Öffnungen, die von Senbons stammen könnten, dafür aber viel zu klein sind, Blutergüsse, Prellungen und Knochenbrüche. Es ist schwer zu sagen, welche Art von Verletzungen dir in diesem Moment noch entgehen, aber zu deiner Verteidigung ist es ein Wunder, dass du es überhaupt geschafft hast, diese wage Analyse durchzuführen.
Niemand anderes als Obito Uchiha taucht nämlich vor dir auf. Die Maske seines Alias fehlt ihm am zerschundenen Gesicht. Seine Augen, die eigentlich zwei unterschiedliche Musterungen zieren sollten, weisen lediglich ein dunkles Braun auf, sind dafür aber glasig wie der Lichtbruch in einer Glasmurmel. Zudem wankt er, als könnte er gerade noch eigenständig stehen bleiben. Wie zum Teufel hat er es überhaupt hier her geschafft? Er hätte an Ort und Stelle einklappen müssen, wo auch immer ihm all das widerfahren ist.
Etwas, das er gleich nachholen würde.
Kaum, dass er dich gesehen, und zudem wohl auch erkannt hat, bricht er vor deinen Füßen zusammen. Der Mantel hängt ihm nur noch in Fetzen von den Gliedern, die schwarze Schicht Kleidung darunter ist an so vielen Stellen zerfetzt und abgetragen, dass es kaum noch als Stoff durchgehen kann und hebt sich nur eine Spur dunkler von dem leicht verkrustetem Blut ab, das ihn bedeckt wie eine zweite Haut.
Wie du kniend am Boden gelandet bist, kannst du nicht wirklich sagen. Ebenso wenig, wann du Obito an dich gezogen und seinen Kopf auf deinen Schoß gebettet hast. Ist es möglich, dass du ihn sogar aufgefangen hast?
„Du hast eine Gehirnerschütterung.“ Blut klebt an deinen Fingern. Es ist irrsinnig gerade das anzumerken, denn bei all den Wunden kommt einem die kleine Stelle aufgeplatzte Haut beinahe lächerlich vor. Doch irgendetwas musst du sagen. Du musst dich reden hören. Handlungen setzten.
Obito runzelt die Stirn, als er dich von unten aus ansieht. Du hast dich vorhin offensichtlich geirrt, denn es ist ohne Zweifel, dass er dich jetzt gerade erst wahrnimmt. Dich erkennt. Dich anlächelt, als hätte er nach dir gesucht, vielleicht sogar ohne es selbst gewusst zu haben.
„Lyna“, krächzt er und aus seinen Mundwinkeln tritt frisches Blut.
Verdammte Scheiße!
„Durchhalten!“ flehst du, kommst geistesgegenwärtig zum Schluss, ihn und dich auf die Beine zu stellen, um Tsunade zu suchen, und spannst die Glieder. Doch der Berg an Muskeln, der den Ninja vor dir ausmacht, ist einfach nicht zu heben. Nicht für dich. Nicht alleine
Hilfe! Du brauchst dringend Hilfe!
„Ist da jemand?“, schreist du aus voller Kehle, denn du würdest Obito nicht alleine lassen. So viel Zeit ohne Sofortmaßnahmen bleibt ihm nicht mehr. „Einen Arzt. Ich brauche einen Arzt!“
Noch weigerst du dich das Wort „Wunder“ auch nur in deinen Gedanken zu gebrauchen. Solange zumindest, bis Obito deinen Arm nach unten zieht, den du nach oben gestreckt hast, um aus blankem Chakra ein Luftzeichen zu formen.
Sofort verschwimmt die Welt um dich herum. Es braucht nur diesen einen Blick von Obito Uchiha und nichts, außer ihm, ist mehr von Bedeutung. Er versucht etwas zu sagen. Du hängst an seinen Lippen, als wären sie der Schlüssel zu allem; zum Sieg über Narake, dem Schutz von Konoha, … zu seiner Rettung. Doch er schafft es einfach nicht mehr, richtige Wörter zu bilden.
Denkst du zumindest. Solange bis dir klar wird, dass das Zischen, das du für den Anfang eines Satzes gehalten hast, eigentlich ein beruhigendes „Scht!“ hätte sein sollen.
Mit letzter Kraft nimmt Obito deinen Anblick in sich auf. Er kann kaum Schlucken, muss es aber tun, um doch noch etwas hervor zu bringen.:„Nicht… weinen!“
Nicht weinen? Wie loderndes Feuer spürst du die Tränen in deinen Augenwinkel brennen, von der Pumpe, die als Krampfen deines Herzens zu bezeichnen ist, einmal abgesehen, und alles in allem scheinst du im Ganzen in Flammen zu stehen. Dir ist heiß, deine Kehle ist trocken und zwischen den Schleier an Nässe vor deinen Pupillen, ist es schwer etwas zu sehen.
Und du musst ihn sehen.
Es gibt nichts, das du länger ansehen kannst, als diesen Mann. Jede Narbe, jeden Ausdruck in zumeist harten, vom Schicksal gezeichneten Zügen. Du liebst diesen Mann. Das würde niemals aufhören.
Da hustet Obito Blut. Der Untergrund ist davon bereits getränkt und statt weiter Panik zu schieben, erwacht langsam die Kunoichi in dir. Du beginnst Chakra in seinen Organismus zu pumpen, alles dafür zu tun, seine Selbstheilung anzukurbeln. Du hast keine Ahnung, was genau du eigentlich tust, aber wenn du nichts machen solltest, würde er sicherlich sterben. Und das würdest du nicht zu lassen. Niemals. Eher würdest du ein verbotenes Jutsu einsetzten und mit ihm die Plätze tauschen. Aber soweit ist es noch nicht.
Mit allem Widerwillen hievst du Obito von dir runter. Behutsam legst du ihn vollends auf den Boden ab und sammelst Chakra in deinen Händen. Die Erde ist nass. Sie gibt so viel Wasser, wie sie aufbringen kann und ebnet den Weg für das Heiljutsu der Südschamanen, auf dessen Wirkung du deine Gebete legst. Die Kratzer, kleinsten Wunden und Öffnungen schließen sich zusehends. Sie sind es aber nicht, auf was du deine Konzentration legst. Irgendetwas hat derartig viele Blutgefäße platzen lassen, dass du beinahe wieder zu weinen anfangen willst, als du die Augen schließt und das Ausmaß der Wunden über die Chakraverbindung vor dir siehst.
Immer mehr Gewebe verschließt du, immer mehr eigenes Chakra leitest du in Obitos Körper, dessen Stärke für einen Moment bereits zurück kehrt. Und diese neue Kraft nutzt er, um dich hart am Handgelenk zu packen. Du erschrickst heftig, keuchst, während sich weitere Tränen über diene Wangen bahnen und blickst in sein versteinertes, entschlossenes Gesicht.
„Nein“, bringt er hervor, presst seine Lippen zu einem dünnen Strich aneinander und lässt die heilende Verbindung abbrechen. Mehrere seiner Wunden platzen sofort wieder auf. „Du wirst nicht… für mich sterben!“
Du kannst nicht glauben, was er da sagt. Obwohl du den Schmerz nicht überwinden kannst, ist es Wut, die sich dennoch ihren Weg durch deine Haltung bricht.
„Zur Hölle und wieder zurück würde ich für dich gehen! Das wirst du nicht ändern, Obito Uchiha!“ Ich liebe dich, du verdammter Idiot, hättest du noch sagen wollen. Doch das Blut, dass wieder von seinen Mundwinkeln tropft, bringt deine Verzweiflung zurück an die Oberfläche. Du beginnst erneut mit dem Wasser und Chakrastrom. Wieder ist es Obito, der sich dagegen wehrt. Er verwendet seine letzte Kraft dazu gegen dich anzukämpfen.
Ein Ziehen beginnt. Ein Kampf um die Kontrolle, obwohl ihr euch auf etwas ganz anderes konzentrieren solltet.
Er ist es, der schließlich gewinnt. Ist sein Wille stärker? Wie kann es sein, dass sein Wunsch zu sterben mächtiger ist, als der deine, ihn zu retten.
„Bitte“, wimmerst du schließlich und brichst über ihm zusammen, vergräbst den Kopf auf seinem Brustbein und schluchzt verzweifelt. „Bitte lass mich dich retten.“
Obito schüttelt den Kopf. Es ist nur eine leichte Bewegung, aber es steckt so viel Bedeutung dahinter, als hätte er gerade eine Rede gehalten.
„Lebe!“ Du meinst diesen Befehl allein in seinen Augen lesen zu können. Langsam und kraftlos streckt er die Hand nach dir aus, umfasst mit allen Fingern deinen Hinterkopf und presst seine Stirn an deine.
Wieder schluchzt du. „Nein“, wimmerst du leise und klammerst deine Finger in die Reste seines Mantels. Ein Zittern hat dich erfasst, vermag den Strom an Chakra aber nicht zu stören, den du in einem letzten, verzweifelten Versuch aussendest.
Doch es ist bereits zu spät. Als jeglicher Druck in Obitos Gliedern nachlässt, entgleitet er dir vollkommen. Du schlingst die Arme um seinen Rücken, verhinderst, dass er ungebremst nach hinten fällt und legst seinen Oberkörper behutsam auf der Erde auf.
Das Leben hat ihn vollends verlassen.
Sein toter, leerer Blick frisst sich in deine Seele und reißt dort etwas auf. Etwas neues, etwas leichtes, das deinen Schmerz wie Balsam zu umgarnen versucht, sich deiner Gegenwehr aber nicht zu stellen vermag. Du klammerst dich an den Schmerz, lässt die Tränen fließen und dein Herz sich verkrampfen. Viel zu groß ist die Trauer und ihre Macht über dich, als dass du bemerkt hättest, wie Laub, Kies und Geholz sich in die Luft erhebt.
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2016-03-23
407D
Naruto

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