Drachenlicht und Flügelschatten - Herr der Ringe 3

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2 Kapitel - 599 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2016-03-24 - Entwickelt am: - 693 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Die Gefährten wagen sich in die Minen von Moria...

    1
    Leider konnte Thuringwethil keinesfalls mitkommen. Während Gandalf versuchte, das Passwort herauszufinden, stand ich etwas abseits, die Drachin daneben. "Bitte, Thuringwethil. Es würde mich sehr freuen, wenn du bei mir sein könntest, aber es geht nicht. Ein Drache kann diesen Weg nicht bewältigen!"
    "Und was ist wenn ihr in Gefahr geratet? Dann werde ich euch nicht helfen können!" Ich seufzte. Ich verstand sie sehr gut und schickte sie nur ungern weg, doch es musste sein. "Thil, du passt nicht einmal durch das Tor!"
    Ich wies auf die schimmernden Mondrunen an der Wand. "Vielleicht ist es größer als der Umriss.", wandte sie ein. Warum musste sie nur so sturköpfig sein? "Bitte flieg nach Lórien. Die Elben werden dich willkommen heißen und dort kannst du auf uns warten. Bitte."
    Ich spürte wie die altbekannte, eisige Wut in mir hochkochte und schluckte sie mühsam hinunter. Warum musste mein Drache nur genauso stur sein wie ich? Schließlich gab sie nach und flog in Richtung Lothlórien davon. Ich winkte, bis sie nicht mehr zu sehen war und ließ mich dann gegen einen Baum sinken. Schweigend starrte ich auf den schwarzen See hinaus. Seit langem waren wir untrennbar gewesen, wenn sie einen Weg nicht gehen konnte, gingen wir gemeinsam einen anderen. Schließlich setzte sich jemand neben mich. Ich drehte den Kopf und blinzelte überrascht, da es nicht mein Bruder Legolas war, den ich erwartet hatte.

    2
    Seine Sicht:
    Unsicher setze ich mich neben Elariel. Zuversichtlich grinst sie mich an. "Gandalf wird das Passwort sicherlich finden. Hoffentlich..."
    Nach einer kurzen Pause meine ich: "Es ist dir schwergefallen sie wegzuschicken, nicht wahr?" "Ja. Aber wie du gesehen hast war es viel schwerer sie davon zu überzeugen, dass sie nicht mit uns gehen kann." "Wie lange kennst du sie schon?"
    Sie überlegt kurz. "Zusammen sind wir erst seit ungefähr 60 Jahren. Geboren ist sie vor etwas mehr als zweihundert Jahren. Trotzdem kommt es mir vor, als würden wir uns schon ewig kennen."
    "Zweihundert Jahre!"
    Mir fällt fast die Kinnlade herunter. Sie grinst. "Mit Drachenelben ist es genauso wie mit den Elben. Wir sind unsterblich, es sei denn wir fallen in der Schlacht oder werden verwundet. Wir leben sehr lang."
    Ich ringe kurz mit mir und platze dann heraus: "Was wäre, wenn du dich in jemanden verlieben würdest, der normal sterblich ist?"
    Warum frage ich das? Sie zögert. "Ich weiß es nicht. Es ist mir möglich, mit Thuringwethil nach Valinor zu fahren. Ich könnte ihn mitnehmen. Aber darüber mache ich mir keine Gedanken."
    Ihr Blick verdunkelt sich und wird traurig; und ich frage mich, ob es jemanden in ihrem Leben gibt oder gegeben hat, der für sie auf ewig verloren ist. Doch bevor ich etwas erwidern kann, öffnen sich die Tore zu den Minen von Moria.

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