From the past in the future 3~ Harry Potter FanFiktion

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1 Kapitel - 1.941 Wörter - Erstellt von: Aveline - Aktualisiert am: 2016-03-21 - Entwickelt am: - 633 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Taucht ein in das Leben der Allison Coulsen!

    1
    Am nächsten Morgen weckten mich wie immer die Sonne du die Raben. Ich ging zum Fenster und öffnete es um ein bisschen Sauerstoff an mein Gehirn kommen zu lassen. Als ich dann zu meinem Kleiderschrank gehen wollte, um mir etwas anzuziehen, fiel mir ein vergilbtes Stück Papier auf. Bei näherem Betrachten, entpuppte sich dieses als ein Brief auf dem mit grüner Tinte geschrieben stand:


    Miss Allison Coulsen
    Victoria Street 28
    EH1 Edinburgh
    Schottland
    Vereinigtes Königreich

    Das war mein Name und meine Adresse. Aber warum sollte mir jemand Post schicken, ich war erst elf, und zweitens wie kam dieser Brief in mein Zimmer. Gut, ich hatte gestern Abend kurz gelüftet al sich im Bad war, aber als ob halt jemand zu meinem Zimmer hochklettern würde um mir einen Brief reinzulegen. Das machte keinen Sinn. Ich drehte den Brief auf seine Rückseite. Als erstes fiel mir ein rotes Wachssiegel auf, welches den Brief anscheinend verschloss. Auf den zweiten Blick war etwas oberhalb des Siegls ein Stempel. Der Stempel sah aus wie ein Wappen. Auf der linken oberen Ecke des Wappens war ein Löwe, rechts oben eine Schlange, links unten ein Dachs und rechts unten ein Adler, oder es hätte auch ein Rabe sein können. In der Mitte stach ein großes „H“ heraus. Unterhalb dieses Wappens waren auf einem Banner folgende Worte zu lesen: Draco Dormiens Nunquam Titillandus. Ich wusste nicht was die Worte auf Englisch bedeuteten, aber ich nahm mir vor es in einem Wörterbuch nachzuschauen. Aber ich war gerade viel zu neugierig auf den Inhalt des alten Briefes. Also brach ich das Wachssiegel entzwei, so wie ich es in etlichen Filmen die in alten Zeiten spielten gesehen hatte. Ich öffnete den Briefumschlag und holte ein Stück Papier, ich meinte es müsste sich sogar um Pergament handeln, heraus und faltete es auseinander und begann die Zeilen, die ebenfalls wie die Anschrift in einer sehr schönen Schrift geschrieben waren, zu lesen. Oben an dem Brief war wieder das Wappen, welches auch schon auf der Rückseite des Umschlages war, nur dass jetzt oberhalb des Wappens auch noch ein Banner abgebildet war auf dem „Hogwarts“ stand. „Dafür stand dann vorhin bestimmt das H in der Mitte der abgebildeten Tiere“, dachte ich mir während ich es noch einmal genau betrachtete. Unter dem Wappen stand geschrieben:

    Hogwarts -Schule
    Für
    Hexerei und Zauberei
    Schulleiter: Albus Dumbledore
    (Orden der Merlin. Erster Klasse, Großz., Hexenmst., Ganz hohes Tier, Internationale Vereinig. D. Zauberer)

    Sehr geehrte Miss Allison Coulsen,
    wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen sind. Beigelegt finden Sie das Ticket für den Hogwarts-Express und die Liste der benötigten Utensilien. Das Schuljahr beginnt am 1.September. Wir erwarten Ihre Eule spätestens am 31.Juli.

    Mit freundlichen Grüßen
    Minerva Mc Gonagall
    Stellvertretende Schulleiterin

    War das echt? Irgendwer erlaubte sich einen nicht gerade lustigen Scherz mit mir. Warum schickte mir jemand so einen Brief? Sollte ich ihn meinen Eltern zeigen? Sollte ich ihn einfach ignorieren? Was war das überhaupt? War es vielleicht eine getarnte Einladung zu einem Geburtstag? Mir schwirrten so viele Fragen durch den Kopf, dass ich gar nicht mehr wusste was denken. Ich entschied mich dafür, mir noch zu überlegen wie ich darauf reagieren sollte. Zuerst einmal wollte ich frühstücken. Hexerei und Zauberei, tss. Was für ein Unsinn. Andererseits hatte der Professor bei dem IQ-Test etwas mit einem Brief mit alter Schrift angedeutet und meinte dabei noch dann würde ich schon verstehen. Die Frage war, was sollte ich durch solch einen Brief verstehen? Sollte ich verstehen warum ich auf einmal das intelligenteste Kind des ganzen Vereinigten Königreiches sein sollte oder was sollte ich verstehen! Ich sollte erst einmal etwas zwischen die Zähne bekommen, dann konnte ich auch besser denken. Auf dem Weg nach unten hörte ich die Stimmen meiner Eltern und die einer Frau, die ich nicht kannte. Als ich in das Esszimmer kam saßen meine Mutter, mein Vater und eine ältere Dame mit recht komischer Kleidung. Sie trug ein smaragdgrünes Samtgewand, wie das der Zauberer aus den Filmen. Halt, stopp, Standbild. Wieso begegnete mir heute schon den ganzen Tag das Wort Zauberer oder irgendetwas was damit tu tun hat, obwohl der Tag für mich erst 45 Minuten zählte. Das war entweder verdammt großer Zufall oder irgendetwas war da im Busch. Ich tippte auf Letzteres, da ich schon längst nicht mehr an zu große Zufälle glaubte. Ich hatte mir nämlich als kleines Kind immer gewünscht dass Ostern, Weihnachten, Fasching, Nikolaus und mein Geburtstag auf einen Tag fallen, aber da dieser Wunsch nie in Erfüllung ging, glaubte ich nicht mehr an Zufälle. Naja, auf jeden Fall saß da diese Frau in unserem Esszimmer und schien mich noch nicht bemerkt zu haben, meine Eltern ebenfalls. Zum Glück hatte ich mich schon angezogen und meine Haare gebändigt. Als ich das Esszimmer betrat sahen meine Eltern etwas besorgt und verängstigt zugleich aus. Die Frau drehte sich nun auch zu mir und lächelte mich freundlich an. Sie stand auf, ging auf mich zu und gab mir ihre Hand zur Begrüßung: „Guten Tag Miss Coulsen, ich bin Minerva Mc Gonagall, Stellvertretende Schulleiterin der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei. Es freut mich sie kennenzulernen.“ Ich glaubte mich verhört zu haben. Hogwarts-Schule. Zauberei. Hexerei. Minerva Mc Gonagall. All diese Worte waren Teil des Briefes gewesen. Träumte ich oder war das hier gerade real? Ich starrte Minerva Mc Gonagall wahrscheinlich nur dumm an, denn nach einer gefühlten Ewigkeit sagte meine Mutter: „Allison, sei höflich und begrüße Misses Mg Gonagall.“ „Ähm, natürlich. Entschuldigen Sie, ich was in Gedanken. Guten Tag, ich heiße Allison Coulsen“, sagte ich immer noch etwas bedäppert. „Misses Mc Gonagall erzählte uns eben, dass du eine Hexe wärst und einen Brief von Hogwarts erhalten hättest. Stimmt das, Allison?“, fragte mein Vater mich streng aber es war auch Furcht vor mir in seinem Blick. Furcht vor mir? Warum denn? Warum behauptete die Frau, ich sei eine Hexe? Warum sagte sie so etwas? Und vor allem, woher wusste sie dass ich einen Brief von dieser Schule erhalten hatte. Und warum trug sie den Namen der unter dem Brief aus Hogwarts stand. In meinem Kopf schwirrten wieder so viele Fragen, dass ich es mal wieder nicht zustande brachte meinem Vater zu antworten. „Miss Coulsen, lassen Sie es mich erklären. Ich selbst bin eine Hexe und lebe in einer Welt voller Hexen, Zauberer und anderer magischer Wesen. Es gibt sie alle wirklich, nur dass wir abgeschottet von der Muggelwelt leben, da es zu gefährlich für uns wäre mit den Muggeln zusammen zu leben. Muggel sind normale Nichtmagier. Und manchmal werden Kinder in Muggelfamilien geboren, die magisch veranlagt sind, so wie Sie. Diese Kinder bekommen dann je nach Land und Kontinent auf dem sie leben einen Brief von der für das Land zuständigen Schule für Hexerei und Zauberei. Sie sind etwas ganz besonderes, Miss Coulsen, lassen Sie sich von niemandem etwas Anderes einreden“, beendete Misses Mc Gonagall ihre Erklärung. Jetzt ergab alles einen Sinn, dachte ich. Der Professor von dem IQ-Test hatte ja auch schon gesagt, dass alles einen Sinn ergeben würde, ich müsste nur die Augen nach einer Eule oder einem alt aussehenden Brief offenhalten. Und der Brief war gekommen und dazu sogar noch die stellvertretende Schulleiterin der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei. Ich lächelte. Mir gefiel was Misses Mc Gonagall gesagt hatte. Ich war eine Hexe, etwas ganz Besonderes. Endlich war ich mal etwas Besonderes und meine Eltern konnten stolz auf mich sein. Ich freute mich auf mein zukünftiges Leben, denn in dem Moment als ich begriffen hatte, dass ich wirklich eine Hexe war, öffneten sich tausende von neuen Türen und mein Leben schien doch noch ein Abenteuer mit ungewisser Zukunft zu werden. Als ich in das Gesicht meiner Eltern blickte konnte ich aber keinen Stolz sehen, nur Angst und Verachtung. Ich ging auf meine Mutter zu und wollte sie umarmen, doch sie wich vor mir zurück. Eine unglaubliche Trauer breitete sich in mir aus. Ich wollte zu meinem Vater gehen, doch auch er wich vor mir zurück. Zu meiner Trauer kam auch noch unbändige Wut auf mich selbst, dass ich nicht einmal normal sein kann, wie die anderen Kinder in Edinburgh auch. Die alte Lehrerin sah mich mit mitleidig an, doch als sie ihren Blick an meine Eltern wandte, wich das Mitleid der Wut und Entrüstung. „Mum, alles okay?“, ging ich noch einmal auf meine Mutter zu. Doch sie wich mit: „Nein gar nichts ist okay, ich habe keine Tochter mehr, zumindest keine die ein abartiges Wesen ist. Ich bin zu tiefst enttäuscht von dir Allison“, von mir. Tränen füllten meine Augen und ich sah meinen Vater an: „Ich habe auch keine Tochter die zu einer abfälligen nichtexistierenden Minderheit gehört. Und noch etwas Allison: Geh mit der Frau mit zu diesen Wesen, komm nie wieder zu uns zurück. Du bist nicht mehr unsere Tochter und warst es auch noch nie richtig, denn du bist nicht einmal unsere leibliche Tochter, sondern nur aus dem Waisenhaus adoptiert.“ Diese Worte trafen mich wie tausend Messerstiche mitten ins Herz. Was sagte er da, das konnte nicht sein. Nein ich war nicht adoptiert, sie waren doch meine Eltern, seit 11 Jahren und jetzt haben sie mich einfach so von sich gestoßen und behaupten ich sei nie ihre leibliche Tochter gewesen nur weil ich jetzt etwas anders als die Kinder ihrer Kollegen bin. Das war nicht fair, was konnte ich denn dafür? Jetzt ergriff Misses McGonagall das Wort: „Ich kann es wirklich nicht fassen, Mister und Misses Coulsen, dass Sie ihrer Tochter so in den Rücken fallen. Was fällt Ihnen eigentlich ein? Sie ist Ihree Tochter und baucht Sie jetzt in ihrem neuen Lebensabschnitt. Miss Coulsen möchte diesen neuen Abschnitt gerne mit Ihnen erleben und will Sie als ihre Eltern bei sich haben. Seien sie doch stolz auf Ihre Tochter. Ich kann das absolut nicht nachvollziehen, das ich für mich unbegreiflich, wirklich unbegreiflich und ein Skandal“, sagte sie wütend mit bestimmter und wütender Stimme, als sie sich mir zuwandte wurde ihr Gesicht wieder weicher, „Miss Coulsen, möchten Sie die Schule für Hexerei und Zauberei besuchen?“, fragte sie mich mit einem Lächeln und weicher Stimme. Ich überlegte kurz, doch dann stand mein Entschluss fest: Ich würde nach Hogwarts gehen, denn meine Eltern waren ja anscheinend gar nicht meine Eltern und sie fielen mir komplett in den Rücken. Wenn sie nicht akzeptieren konnten was ich bin mussten sie wohl oder übel damit leben, ohne mich zu leben. Ich war zwar traurig, aber auch unglaublich glücklich endlich fest zu etwas dazuzugehören. Mein neues Leben konnte beginnen…

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