Wer bist du wirklich? 11

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8 Kapitel - 2.221 Wörter - Erstellt von: Kerstingarde 1611 - Aktualisiert am: 2016-03-19 - Entwickelt am: - 602 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Bens Sicht:
    Endlich sah ich Kyla wieder. Sie hatte sich in diesen paar Tagen sehr verändert und war, wenn das überhaupt möglich war, noch schöner geworden als zuvor. Sie trug eine Jedi-Robe und hatte ihre Haare zu einem Pferdeschwanz zurückgebunden, was sie noch jünger erscheinen ließ, als sie ohnehin schon war. Sie lächelte mich an und wir liefen aufeinander zu. Ich schloss sie in die Arme und genoss diesen wunderschönen Augenblick, doch auf einmal hörte ich ein Zischen. Kyla hob ge-schockt den Kopf an und sah mich verletzte an. Da realisierte ich, dass ein rotes Lichtschwert durch ihren Bauch gestoßen worden war. Und nicht von irgendjemandem… Ich schaute auf meine Hände hinunter, die mein aktiviertes Lichtschwert in der Hand hielten. Ich sah Kyla wieder an und wollte etwas sagen, aber als ich in ihre Augen sah, konnte ich kein Wort mehr herausbringen. In ihren Au-gen sah ich den Schmerz und die Enttäuschung, als wöllte sie fragen, wie ich sie nur so verraten konnte.

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    Ich schreckte auf. Ich lag schweißgebadet im Bett und atmete unregelmäßig. Ich setzte mich auf und stieg aus dem Bett. Seit Kyla fort war und Snoke erfahren hatte, dass ich sie hatte entkommen lassen, hatte ich jede Nacht diese Albträume. Aber ich wusste genau, dass Snoke etwas damit zu tun hatte. Er wollte mich dafür bestrafen, dass ich solch starke Gefühle für Kyla hegte, obwohl er mich noch gewarnt hatte. Seit Tagen wachte ich mitten in der Nacht auf und konnte den Rest der Nacht nicht mehr einschlafen aus Angst, wieder einen dieser Albträume zu haben. Unter dem Schlafmangel litt allerdings nicht nur meine Gesundheit, sondern auch alle anderen Angehörigen der Ersten Ordnung. Besonders General Hux und Captain Phasma durften meine besonders oft auftretenden Aggressionen ertragen. Ich vermisste Kyla von Tag zu Tag mehr. Sie hätte mit Sicherheit einen Weg gefunden, damit diese Albträume aufhörten, oder zumindest hätte sie mich beruhigt und mir Mut und Kraft gegeben, um das Ganze zu überstehen. Doch Kyla war nicht hier und würde vermutlich in nächster Zeit auch nicht kommen…

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    Kylas Sicht:
    Ich saß draußen im Gras und beobachtete die Sterne. Seit ich hier angekommen war, konnte ich nicht mehr wirklich schlafen. Wenn ich schlief, hatte ich Albträume, in denen ich Ben begegnete und er mich verriet und hinterging, und wachte nach kurzer Zeit wieder auf. Deshalb ging ich schon gar nicht mehr in mein Bett, sondern setzte mich lieber an diesen Ort hier und beobachtete die Sterne. Ich stellte mir vor, dass irgendwo dort Ben war und mich genauso sehr vermisste, wie ich ihn. Plötzlich spürte ich eine Hand auf meiner Schulter. Erschrocken sprang ich auf und war bereit zuzuschlagen, doch dann erkannte ich, dass es nur Poe war. Er Versuchte mich zu beruhigen: „Wow, ganz ruhig! Ich bin’s nur!“ Ich schaute verlegen zu Boden: „Tut mir leid, Poe. Ich habe mich nur erschreckt.“ Er lächelte: „Kein Problem! Was machst du eigentlich hier draußen? Wieso bist du nicht in deinem Bett und schläfst?“ Ich wich seiner Frage aus: „Das ist kompliziert…“ „Ich habe Zeit.“ Er setzte sich auf den Boden und ich ließ mich auch wieder hinuntersinken. Ich seufzte: „Ich konnte nicht schlafen und wieso bist du hier?“ Poe sah mich skeptisch an: „Ich war bis eben noch bei Finn im Krankensaal und wollte dann noch etwas frische Luft schnappen gehen. Allerdings dachte ich, es sei bei dir kompliziert. Da kommst du mir nicht mit einem einfachen ‚Ich konnte nicht schlafen‘ davon. Also?“ Ich stöhnte auf: „Ach, Poe! Warum bist du nur so dickköpfig!“ „Ich warte immer noch auf eine Antwort…“ Ich seufzte: „Ich kann wirklich nicht schlafen. Sobald ich einschlafe, habe ich Albträume und wache nach kurzer Zeit wieder auf.“ Nun sah Poe mich besorgt an: „Worum geht es denn in diesen Albträumen?“ Ich sah auf den Boden und sagte: „Ben… Er… er verrät uns alle und wird vollkommen böse…“ Mehr würde ich Poe aber wirklich nicht verraten. „Aber wieso redest du darüber denn nicht mit Luke?“ Ich sah ihm in die Augen: „Ich habe Angst vor seiner Reaktion. Er ist so sehr davon überzeugt, dass ich eine gute Jedi werde und ich möchte ihn nicht enttäuschen, weil ich Albträume von der Dunklen Seite habe.“ Poe schaute mir tief in die Augen: „Aber warum erzählst du es ausgerechnet mir? Du hättest mir auch einfach irgendeine Lüge auftischen können…“ Ich flüsterte: „Ich weiß es nicht…“ Plötzlich lagen seine Lippen auf meinen. Ich konnte nicht glauben, was da gerade geschah, und ich drehte geschockt meinen Kopf weg: „Es tut mir Leid, Poe… Aber ich… ich kann nicht…“ Poe sah mich verletzt an: „Aber warum denn nicht? Ich dachte, du magst mich auch sehr…“ Oh Gott! Wieso war das bloß so kompliziert! „Poe, ich… ich mag dich wirklich. Aber… Du bist für mich wie mein Bruder. Außerdem könnte ich das gar nicht…“ Poe sah mich nach meinem letzten Satz verwirrt an: „Was meinst du? Bist du mit jemand anderem zusammen, oder was?“ Mist! Wieso konnte ich nie den Mund halten! „Poe… Ich muss dich darum bitten, dass du niemandem etwas davon erzählst. Unter keinen Umständen, ja! Nicht einmal, wenn es dabei um meinen Tod ginge!“ Er nickte langsam: „Ich schwöre es.“ Also erzählte ich ihm von Ben und mir und worum es genau in meinen Albträumen ging. Als ich schließlich geendet hatte, schaute mich Poe erstaunt an: „Kyla, du bist wahrhaftig das tapferste und geheimnisvollste Mädchen, dem ich je begegnet bin! Wenn das Ganze so ist, akzeptiere ich das natürlich. Aber solltest du jemals Hilfe brauchen, ich bin immer für dich da. Auch wenn ich für dich nur wie ein Bruder bin. Ich werde immer für dich da sein, wenn du mich brauchst. Und zu deinen Albträumen: Ich würde dir wirklich raten damit zu Luke zu gehen, aber das ist deine Entscheidung. Allerdings solltest du nun wirklich mit mir reinkommen. Vielleicht kannst du ja doch etwas schlafen.“ Ich folgte ihm tatsächlich auch nach drinnen und er brachte mich sogar noch bis in mein Zimmer.

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    Poe wollte sich gerade verabschieden, doch ich hielt ihn zurück: „Poe… Würde es dir etwas ausmachen, wenn du noch etwas hier bleibst? Nur bis ich eingeschlafen bin…“ Poe sah mich erst ver-wundert an, aber sagte dann: „Gerne doch.“ Ich legte mich in mein Bett und Poe setzte sich auf den Stuhl neben mir. Wir redeten noch etwas und schließlich schlief ich ein. In dieser Nacht hatte ich keine Albträume.

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    Am nächsten Tag ging ich wie immer zu meinem Training mit Onkel Luke. Als wir alle da waren, meinte er zu Alan, Rey, die im Übrigen immer noch sauer auf mich war, und mir: „Heute üben wir euren Umgang mit der Macht. Während ich mit jedem einzelnen von euch nacheinander übe, meditieren die beiden anderen. Alles klar?“ Wir nickten. „Gut. Ich fange mit Rey an. Alan und Kyla, ihr meditiert jetzt erst einmal.“ Das taten wir dann auch. Ich fand meine innere Ruhe und bekam seit langem noch einmal Zeit, über alles nachzudenken. Über Ben, Alan, sogar Poe und mich. Es tat gut, für einen Moment alles loszulassen und in diesem Frieden zu schweben. Plötzlich tippte mir jemand auf die Schulter. Ich öffnete die Augen und sah Onkel Lukes Gesicht. Rey und Alan schienen schon fertig zu sein, denn die beiden waren nicht mehr da. Genau das bestätigte Luke, als er meinen Blick sah: „Rey und Joran sind schon fertig. Ich habe sie schon einmal weggeschickt. Jetzt sind wir alleine, um zu üben. Würde es dir etwas ausmachen, mir schon einmal zu zeigen, was du noch alles kannst?“ Ich nickte: „Natürlich nicht.“ Ich spürte die Macht um mich herum und begann, sie zu beeinflussen. Onkel Luke war beeindruckt: „Wow! Du bist ja sogar noch mächtiger geworden, als du damals warst. Hattest du eigentlich irgendwelche Zwischenfälle in den letzten Jahren?“ Ich sah ihm tief in die Augen und spürte, dass ich es ihm anvertrauen konnte: „Öfters. Aber ich möchte nicht darüber reden…“ Er sah mich besorgt an: „Aber du bist dir sicher, dass du es unter Kontrolle behalten kannst?“ Ich nickte überzeugt, auch wenn ich mich nicht so fühlte. In Wirklichkeit hatte ich Angst: „Ja. Das ist nur in sehr emotionalen Momenten passiert…“ Mein Onkel seufzte: „Wenn du meinst… Du musst so langsam eigene Verantwortung dafür tragen. Nur du allein kannst diese Kräfte am besten einschätzen. Möchtest du denn noch etwas anderes üben?“ Ich dachte einen Mo-ment nach und antwortete dann: „Kannst du mir beibringen, mit den Machtgeistern in Verbindung zu treten?“ Onkel Luke sah mich etwas skeptisch an: „Bist du dir sicher, dass du das möchtest? Wenn du es einmal erlernt hast, können sie dir auch einfach erscheinen. Selbst wenn du das nicht möchtest. Manchmal kann das sehr unpassend sein…“ Ich blieb bei meiner Meinung: „Das ist mir egal. Ich möchte es aber gerne erlernen.“ Onkel Luke seufzte: „Na gut. Dann hör mir zu…“

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    Bens Sicht:
    So langsam hielt ich das Ganze nicht mehr aus. Ich vermisste Kyla, die immer für mich da war und mir half, wenn es mir nicht gut ging. Meine Aggressionen wurden immer häufiger und mein Hass steigerte sich ins Unermessliche. Ich war wütend auf alles und jeden. Auf Snoke und die erste Ordnung, aber auch auf den Widerstand und sogar Kyla. Wieso musste sie mich verlassen? Warum konnte sie nicht auf meine Seite kommen? Nun stand ich allein in meinem Zimmer und mir schoss die ganze Zeit ein Lied durch den Kopf:

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    Hello, hello
    Anybody out there? Cause I don’t hear a sound
    Alone, alone
    I don’t really know where the world is but I miss it now
    I’m out on the edge and I’m screaming my name
    Like a fool at the top of my lungs
    Sometimes when I close my eyse I pretend I’m alright
    But it’s never enough
    Cause my echo, echo
    Is the only voice coming back
    Shadow, shadow
    Is the only friend that I have
    Listen, listen
    I would take a whisper if that’s all you had to give
    But it isn’t, is it?
    You could come and save me and try to chase the crazy
    right out of my head
    I’m out on the edge and I’m screaming my name
    Like a fool at the top of my lungs
    Sometimes when I close my eyse I pretend I’m alright
    But it’s never enough
    Cause my echo, echo
    Is the only voice coming back
    Shadow, shadow
    Is the only friend that I have
    I don’t wanna be an island
    I just wanna feel alive and
    Get to see your face again
    I don’t wanna be an island
    I just wanna feel alive and
    Get to see your face again
    But ‘til then
    Just my echo, my shadow
    You’re my only friend and…
    I’m out on the edge and I’m screaming my name
    Like a fool at the top of my lungs
    Sometimes when I close my eyse I pretend I’m alright
    But it’s never enough
    Cause my echo, echo
    Oh my shadow, shadow
    Hello, hello
    Anybody out there?
    (Echo von Jason Walker)

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    Hallo, Leute! ;)
    Endlich ist wieder ein Teil draußen und ich hoffe, es hat euch gefallen. Es tut mir Leid, dass es länger gedauert hat, aber irgendwie hatte mein Computer ein paar Probleme mit dem Internet. Auf jeden Fall ist dieser Teil nun draußen. Ich habe zwar jetzt erst einmal Ferien, aber ich werde vermutlich nicht sehr viel schreiben können. Denn ich habe mich dazu bereit erklärt, die ganzen Texte für ein Theaterstück unseres Griechisch-Kurses zu schreiben, was wir dann irgendwann in der Schule aufführen, aber ich muss das bis nach den Ferien fertig haben. Trotzdem werde ich nicht mit dem Schreiben aufhören. Ich werde nebenbei weiterschreiben, aber bis zum nächsten Teil könnte es dann eben etwas länger dauern. Ich hoffe, ihr versteht das.
    Möge die Macht mit euch sein! ;D
    LG eure Kerstingarde 1611

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