Wie ihr die Laufzeit von eurem Handy-Akku verbessern könnt

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5 Kapitel - 1.577 Wörter - Erstellt von: Ralf - Aktualisiert am: 2016-03-15 - Entwickelt am: - 1.266 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das Problem kennt bestimmt jeder: Kaum ist man aus dem Haus, geht dem Handy-Akku der Saft aus. Es gibt aber einige Möglichkeiten, damit euer Handy nicht ständig an der Steckdose hängen muss.

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    Kennt ihr das Problem? Ihr seid unterwegs und gerade in dem Moment, wo ihr euer Handy wirklich mal gebraucht hättet, ist der Akku leer? Oder ihr erwa
    Kennt ihr das Problem? Ihr seid unterwegs und gerade in dem Moment, wo ihr euer Handy wirklich mal gebraucht hättet, ist der Akku leer? Oder ihr erwartet einen wichtigen Anruf und kurz vorher habt ihr keinen Saft mehr? Das ist wirklich ärgerlich, vor allem wenn es in unmittelbarer Nähe so gar keine Möglichkeit gibt, den Akku wieder aufzuladen. Da können höchstwahrscheinlich auch die neuen technischen Möglichkeiten nicht helfen, denn selbst für das Aufladen per Induktion müsst ihr Zuhause sein. Vielleicht solltet ihr also einmal einen genauen Blick auf euer Handy werfen und herausfinden, warum die Akku-Laufzeit so unverschämt kurz ist. Hier findet ihr einige Tipps – egal, ob ihr Android oder iOs auf eurem Handy benutzt.

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    Die Anzeige- und Eingabeoptionen richtig einstellen

    Oft ist nicht so leicht ersichtlich, warum der Akku schon nach vergleichsweise kurzer Zeit wieder gefüttert werden möchte. Bei älteren Akkus, die schon einige Ladezyklen durchlaufen haben, ist das ja ein normaler Zustand. Die Kapazität lässt einfach im Lauf der Jahre immer mehr nach und am Ende könntet ihr das Handy fast ohne Unterbrechung ans Netz hängen. Bei jüngeren Akkus liegt das Problem von zu kurzen Laufzeiten aber normalerweise nicht an deren Funktionstüchtigkeit (außer es ist schon ein defektes Teil verbaut worden). Vielmehr spielen die unzähligen Einstellungsmöglichkeiten der heutigen Smartphones eine große Rolle beim Stromverbrauch.

    Denn, kurz gesagt, alle Funktionen in eurem Handy verbrauchen – mehr oder weniger – von den Kapazitäten des Akkus. Das fängt schon an bei der Bildschirmhelligkeit, die den Akku am meisten strapaziert. Sicher will man auch draußen, wenn die Sonne scheint, noch die Nachrichten der Freunde checken, aber das verbraucht eben umso mehr Strom, je heller ihr das Display eingestellt habt. Dazu ist aber nicht unbedingt die hellste Stufe notwendig, also könnt ihr die Helligkeit so weit runterregeln, dass ihr immer noch alles gut auf dem Bildschirm erkennen könnt.

    Danach könnt ihr euch noch fragen, wie oft und wie lange ihr am Tag tatsächlich auf euer Handy guckt. Wenn ihr nur zwischendurch eure Mails checkt oder bei Whatsapp vorbeischaut, könnt ihr die Helligkeit vielleicht sogar noch ein Stück weiter reduzieren. Lest ihr natürlich auch manchmal längere Artikel oder Texte, macht das allerdings keinen Sinn, sondern schadet langfristig womöglich noch euren Augen. Die Helligkeitseinstellung ist eben ein ganzes Stück weit davon abhängig, wie ihr selbst euer Handy benutzt.

    Das gilt übrigens auch für die Display-Timeout, also die Zeit, die vergeht, bis sich das Display wieder automatisch verdunkelt. Je kürzer ihr die Zeitspanne hier wählt, desto geringer ist der Stromverbrauch. Dann macht es auch nicht mehr so viel aus, wenn ihr alle paar Minuten euer Handy rausholt um die letzten Neuigkeiten zu verfolgen. Mit einem möglichst kleinen Wert für die automatische Bildschirmabschalt-Funktion fällt das nicht mehr so ins Gewicht.

    Nebenbei: Animierte Hintergrundbilder für euren Handybildschirm sind ebenfalls für einen erhöhten Stromverbrauch verantwortlich. Falls ihr also auf solche Motive und/oder das Angeben damit verzichten könnt, bleibt lieber bei einem statischen Hintergrundbild. Die können schließlich auch schick aussehen.

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    Dienste richtig einstellen

    Die GPS-Ortung von Smartphones ist ein weiterer großer Stromverbraucher – den ihr höchstwahrscheinlich in den meisten Fällen überhaupt nicht braucht. Die Funktion wird zwar von manchen Apps abgefragt, aber wirklich notwendig für deren Nutzung ist das GPS eigentlich nie. Wenn ihr das Handy also nicht gerade als Navigationssystem für die Routenplanung benutzt, lohnt es sich, die Ortung abzuschalten. Mit Hilfe der Mobilfunk-Zellen eures Anbieters und des WLAN werdet ihr ohnehin geortet. Nicht so genau wie mit GPS, aber immerhin.

    So könnt ihr übrigens auch mit der Bluetooth-Funktion verfahren. Das ist zwar praktisch, wenn ihr eure Musik unterwegs lieber über kabellose Kopfhörer hören möchtet oder für die Freisprechanlage in eurem Auto, ansonsten werdet ihr diese Option allerdings kaum einmal nutzen. Aktiviert Bluetooth stattdessen immer nur dann, wenn ihr es wirklich braucht. Gerade unterwegs könnt ihr so zudem die Sicherheit erhöhen, weil ein Zugriff von außen auf euer Handy erschwert wird.

    Dasselbe gilt für die WLAN-Funktion, die im Grunde nur zu Hause wirklich Sinn macht oder an einem öffentlichen WLAN-Hotspot. Ansonsten gehen die permanenten Versuche eures Handys, sich mit dem WLAN zu verbinden, ganz klar zu Lasten der Akku-Laufzeit. Umgekehrt solltet ihr größere Datenmengen, also zum Beispiel bei einem Update eures Betriebssystems, nach Möglichkeit nur über das WLAN herunterladen, und das aus zwei Gründen: Zum einen entlastet das (falls ihr keine Flatrate habt) euer Freivolumen, zum anderen funktioniert der Datentransfer so deutlich schneller – und je weniger lange der Vorgang dauert, desto mehr spart ihr bei der Akku-Kapazität.

    Möglich ist außerdem der Umstieg auf den Flugmodus. Dadurch seid ihr zwar vorläufig nicht mehr erreichbar, aber je nach Situation – zum Beispiel auf der Arbeit oder über Nacht – ist das wahrscheinlich auch kein Nachteil. Die deutlich längere Akku-Laufzeit ist auf der anderen Seite ein ganz klarer Vorteil.

    Apropos Erreichbarkeit: Strom für die ständige Verbindungssuche geht nicht nur durch die WLAN-Funktion verloren, mit euren E-Mails verhält es sich im Prinzip genauso. Wer viel per Mail kommuniziert, wird sicher ungern auf die Möglichkeit verzichten, seinen Mail-Account ständig aktuell zu halten. Wer darauf jedoch nicht angewiesen ist, kann durch das manuelle Abrufen seiner E-Mails ebenfalls das Akku schonen. Das geht im Zweifelsfall auch schon dadurch, dass ihr die Frequenz des Mail-Abrufs einfach heruntersetzt.

    Zusätzlich kann euer Akku auch durch einen Verzicht auf allzu viele Widgets auf eurem Homescreen entlastet werden. Damit kommt ihr vielleicht weniger schnell an die Informationen, die ihr gerne regelmäßig einsehen möchtet, dafür senkt sich euer Verbrauch ganz ordentlich. Gerade animierte Widgets gehen, wie eben auch animierte Hintergrundbilder, sehr auf das Akku eures Android-Smartphones. Die Besitzer von iPhones verfügen zwar nicht über solche Widgets, allerdings funktioniert die Mitteilungszentrale ganz ähnlich. Das gilt auch für den Verbrauch, weil bei jeder Mitteilung das Display aktiviert wird.
    Viele dieser Tricks und vor allem, wie er sie bei eurem Gerät umsetzen könnt, findet ihr im entsprechenden Ratgeber des PC Magazin finden – damit soll insgesamt eine Verdoppelung der Akku-Laufzeit möglich sein!

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    ((bold))Apps richtig verwenden und die richtigen Apps verwenden((ebold)) Ein weiterer Grund für den hohen Stromverbrauch eures Handys können die von
    Apps richtig verwenden und die richtigen Apps verwenden

    Ein weiterer Grund für den hohen Stromverbrauch eures Handys können die von euch verwendeten Apps sein, vor allem, wenn sich die nicht richtig beenden lassen und stattdessen im Hintergrund einfach weiterlaufen. Das passiert tatsächlich recht häufig und selbst wenn sich nicht immer genau ermitteln lässt, wie sehr ein Spiel oder ähnliches im Background noch den Akku belastet – es macht einfach keinen Sinn, dass solche Apps noch aktiv sind, auch wenn ihr sie aktuell gar nicht mehr nutzen wollt. Achtet deshalb darauf, ob ihr möglicherweise noch irgendwelche Anwendungen im Hintergrund offen habt, die ihr eigentlich gar nicht regelmäßig nutzen wollt.

    Zusätzlich könnt ihr mit verschiedenen Apps euren Stromverbrauch besser ermitteln und damit wiederum die Akku-Laufzeit verlängern. Die sind meistens gratis erhältlich, auf Chip.de könnt ihr entsprechende Tests sowohl für Android als auch für iOs finden. Die helfen mit unterschiedlichen Einstellungsmöglichkeiten ebenfalls dabei, die Akku-Nutzung zukünftig besser zu verwalten.

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    Fazit: Akku entlasten durch individuelle Anpassung

    Die hier aufgeführten Möglichkeiten sind erstmal auch nur genau das, es gibt also keinerlei Verpflichtung, alle dieser Features anzuwenden. Schließlich wisst ihr selbst am besten, wie ihr euer Smartphone nutzt und könnt daher auch viel besser einschätzen, worauf ihr verzichten könnt und was ihr unbedingt braucht. Die Lebensdauer eures Akkus könnt ihr im Übrigen zusätzlich durch die Art und Weise verlängern, wie ihr diese aufladet: Empfohlen wird zum Beispiel, die Akku-Kapazität immer zwischen 10 und 90 Prozent zu halten. Aber je nachdem, wie alt euer Handy ist, könnt ihr euch ohnehin darüber freuen, dass es inzwischen höchstwahrscheinlich schon mit einem leistungsfähigeren Akku ausgestattet ist.

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Wie ihr die Laufzeit von eurem Handy-Akku verbe...
Wie ihr die Laufzeit von eurem Handy-Akku verbe...
Das Problem kennt bestimmt jeder: Kaum ist man aus dem Haus, geht dem Handy-Akku der Saft aus. Es gibt aber einige Möglichkeiten, damit euer Handy nicht ständig an der Steckdose hängen muss.
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2016-03-15
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Ratgeber

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