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Avengers- Just a story

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1 Kapitel - 3.233 Wörter - Erstellt von: Haruka Mizuki - Aktualisiert am: 2016-09-16 - Entwickelt am: - 2.803 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ein Auftrag bei den Avengers kann ja nur chaotisch werden, oder?

    1
    >> Ich gehöre nicht dorthin. <<
    Die Rothaarige sah die am Fenster Stehende an.
    >> Und ob du dorthin gehörst. Wenn nicht dort, wo dann? <<
    >> Das weißt du ganz genau, Natasha. Du weißt es genauso gut wie ich und wir beide wissen, dass es nicht gut ist wenn ich dort bin. <<
    Sie drehte sich um und sah ihre alte Freundin an. Natasha war die Einzige, die sie je so nennen würde. Eigentlich half sie ihr gerne, aber in diesem Fall war es anders.
    >> Aber du kannst uns helfen und außerdem würde es dir gut tun mal unter Menschen zu sein. >> Ausgerechnet du sagst das zu mir. <<,
    Leise lächelnd sah sie mit ihren grünen Augen die rothaarige Agentin an. Natasha wusste warum ihr Gegenüber nicht wollte, aber sie wurde gebraucht. Es könnte zwar bedeuten, dass auffliegt wer oder eher was sie war, doch damit mussten sie leben. Naja, eher musste Sky damit leben. Und das wusste Sky, eigentlich bevorzugte sie die Abgeschiedenheit und half nur manchmal in Notfällen aus. So hatte sie auch Natasha kennen gelernt und konnte sie inzwischen als Freundin bezeichnen.
    >> Du wirst nicht aufhören bevor ich zustimme, nicht wahr? <<, fragte die Kleinere der beiden.
    >> Du kennst die Antwort doch schon. Also kommst du mit. <<, triumphierend grinste die Rothaarige.
    >> Dann lass uns mit dem Packen beginnen! <<
    Seufzend gab sich Sky geschlagen.


    Einige Zeit später


    Die beiden betraten ein großes Gebäude, welches auf dem ersten Blick ziemlich protzig wirkte. Etwas abschätzig musterte Sky den Stark Tower und sehnte sich wieder zurück in ihr kleines gemütliches Haus. Etwas später erreichten sie eine der höheren Etagen und betraten einen Raum, der dem Anschein nach als eine Art Gemeinschaftsraum diente. In diesem saßen gerade nur zwei Personen. Sie fragte sich wer diese wohl waren.
    >> Darf ich dir vorstellen, dass sind Clint und Wanda. Leute, das ist Sky. Sie wird uns etwas helfen. <<
    Die beiden sahen auf und musterten Sky abschätzig. Auf die meisten Personen wirkte Sky nicht wie jemand der sich wehren konnte, eher im Gegenteil. Sie war relativ klein und hatte schulterlanges rötliches Haar. Fast schon im Kontrast dazu standen ihre grünen Augen. Generell wurde sie in der Organisation oft nicht als Agent eingeschätzt, was aber auch daran lag, dass sie eher für Informationen zuständig war. Allerdings hatte sie sich in letzter Zeit auch aus dem Beruf zurückgezogen.
    >> Du siehst nicht aus als könntest du kämpfen. <<, Clint hatte gleich diese vermeintliche Schwäche gesehen. Natasha konnte nicht umhin darüber zu grinsen. Mir leichtem Blick auf Natasha erwiderte Sky:
    >> Das wird wohl daran liegen, dass es zum einen nicht mein Aufgabenbereich ist zu kämpfen und zum anderen kann ich mich sehr wohl verteidigen. Zwar nicht so wie Natasha, aber es reicht durchaus. <<
    Wanda lächelte und sah dann, wie Natasha, zu Clint. Dieser sah immer noch skeptisch aus und wollte nun wissen warum Sky überhaupt hier war. Diese konnte die Frage nur zu Natasha weiterreichen. Nun blickte diese etwas überrumpelt in die Runde.
    >> Ich kann auch nicht viel dazu sagen. Fury meinte, ich solle dich dazu holen und dass es sehr wichtig sei. <<
    >> Na toll, hättest du das früher gesagt wäre ich gar nicht mitgekommen. <<
    >> Selber Schuld, meine Liebe. <<
    Gerade wollte Sky etwas erwidern als die Tür auf ging und Fury berat den Raum.
    >> Sie haben sich Zeit gelassen, Agent Lancaster. <<
    Sky drehte sich um:
    >> Wenn mir gute Gründe genannt werden, überzeugt man mich nun mal schneller und dies war eben nicht der Fall. <<
    Fury sah sie abschätzig an und bedeutete ihr ihm zu folgen. Mit einem letzten Blick zu Natasha folgte sie ihm schicksalsergeben.

    >> Woher kennst du sie, Natasha? Sie kommt mir nicht wie ein Field Agent vor. <<
    >> Das ist schwer zu erklären, Clint. Ich hab sie bei einer Mission kennen gelernt. Bei dieser war sie sowohl für die Informationsbeschaffung, als auch für die technische Organisation zuständig. <<
    >> Dennoch bezweifle ich, dass sie allzu nützlich ist…<<
    Natasha lachte etwas:
    >> Glaub mir, wenn sie kämpft dann aber richtig. Sie mag es zwar nicht besonders, aber sie kann es. <<
    Clint beließ es dabei. Er würde früher oder später ja sehen wie sie sich im Kampf schlug. Wanda war die ganze Zeit still geblieben und mischte sich erst jetzt ins Gespräch ein>> Ich habe irgendwie das Gefühl, dass das noch nicht alles ist, oder Natasha? <<
    Natasha sah Wanda an und überlegte was sie sagen sollte. Schließlich konnten alle Informationen ganz schnell in die falschen Hände gelangen und was dann passieren würde…
    >> Du hast Recht, aber das solltet ihr sie entweder selber fragen oder ihr findet es selber heraus. <<

    Etwas später

    Leicht wütend rauschte Sky wieder in den Raum und ging zielstrebig auf Natasha zu. Während Clint diesen Auftritt belächelte, sah Natasha ganz und gar nicht davon begeistert aus. Sie konnte ahnen um was es ging und warum ihre alte Bekannte wütend war. Sky baute sich vor Natasha auf, was hierbei beinahe lächerlich wirkte.
    >> Falls es jemals ein nächstes Mal gibt, dann sag ich jetzt schon mal: Nein! Wieso soll ich mich um den Schrott hier kümmern. Ihr seid doch alt genug, um Informationen zu besorgen. Wozu habt ihr eine genialistische Blechbüchse und eine alles und jeden ausspionierende Organisation…<<
    Bevor sie weiter reden konnte, mischte sich Natasha ein. Allerdings fragte sie nur vorsichtig nach, was Fury genau gesagt hatte, denn sie wusste, dass Sky nicht ohne Grund in der Abgeschiedenheit lebte. Diese sah Natasha an und meinte, dass sie wohl noch ein paar Sachen aus ihrem Haus brauchen würde und ging kopfschüttelnd aus dem Raum. Erst stand Natasha leicht verwirrt da, folgte dann aber Sky.
    Clint und Wanda hatten diese Szene in belustigten Schweigen verfolgt. Doch nun sahen sie einander erstaunt an.
    >> Ich kenne Natasha schon lange, aber so vorsichtig ist sie sonst nur bei Dr. Banner. Allerdings verstehe ich es bei ihm auch, aber doch nicht bei einem kleinen Mädchen. <<
    Clint konnte Natasha nun wirklich nicht verstehen und wurde auch deswegen immer misstrauischer gegenüber Sky. Wanda teilte diese Überzeugung jedoch nicht und erklärte dies auch Clint.
    >> Du wirst schon sehen, Wanda, dass uns dieses Gör noch große Probleme bereiten wird. <<

    Ein paar Stunden später
    Wieder zurück in ihrem Haus, schmiss Sky alles was sie noch brauchen konnte in ihren Koffer. Natasha wollte helfen, ließ es aber sein als Sky ihr einen warnenden Blick zukommen ließ.
    >> Es ist doch echt unglaublich, dass ich bei euch bleiben soll weil ich angeblich so gefährlich bin. Ich mein, wenn ich wütend bin werde ich nicht groß und grün und will alles zerschlagen. <<
    Mit einen Seitenblick zu Natasha meinte sie noch, dass sie nichts gegen Bruce habe, aber nicht verstehen könne warum ausgerechnet sie eine Gefahr darstelle. Natasha unterbrach sie nicht. Sie wusste, dass es relativ wenig Sinn hatte eine genervte Sky zu unterbrechen. Deswegen beließ sie es bei einem Nicken. Auch sie konnte die plötzliche Sorge Furys nicht verstehen. Immerhin hatte Sky ja für S.H.I.E.L.D gearbeitet und dort auch bewiesen was sie konnte.
    >> Naja, sie es mal so, Sky. Wir werden uns jetzt wieder öfter sehen und du wirst noch andere kennen lernen. <<
    >> Du weißt genau, dass ich von dieser Initiative nicht viel halte. Ich mein, durch was werdet ihr zusammengehalten? Durch einen gemeinsamen Feind, ein Ziel. Ist dieser erledigt, geht jeder von euch seine eigenen Wege und zudem gibt es unter euch auch Uneinigkeiten. <<
    Leicht betroffen sah Black Widow Sky an. Sie konnte es nicht abstreiten, denn für sich gesehen hatte Sky Recht.
    >> Aber das gilt nicht immer. Wir sind durchaus in der Lage wie vernünftige Menschen zu streiten und zusammen zu leben. <<
    >> Das werde ich ja noch zu sehen bekommen, aber bedenke eines: Wenn euer Zusammenhalt zu bröckeln beginnt, bin ich die erste die gehen wird. Denn einen Klotz am Bein kann ich nicht gebrauchen. <<
    >> Ich kann immer noch nicht verstehen, warum du keine Gruppen magst. Aber, dass du gehen wirst ist mir klar. <<
    Sky drehte sich von Natasha weg und dachte an ihre Vergangenheit. Aber was geschehen war konnte sie nicht ändern. Doch wollte sie das überhaupt? Gedankenversunken packte sie nun die letzten paar Gegenstände in den Koffer. Um wenigstens etwas abzulenken, begann Natasha von den letzten Missionen zu erzählen. Es schien tatsächlich zu funktionieren und ab und an stahl sich sogar ein kleines Lächeln auf ihrer Lippen. Auch auf den Rückweg hatten sie genug Gesprächsstoff, schließlich hatten sie sich schon länger nicht mehr gesehen.

    Als sie den Koffer in Skys neuem Zuhause, also einer Wohnung im Stark Tower, welche mit fehlender Begeisterung angenommen wurde, gebracht hatten, wollte Natasha Sky noch das Gebäude zeigen. Doch Sky ahnte schon, dass es länger dauern würde bis sie sich hier zurecht fand. „Aber ich hab ja nun Zeit dafür“, dachte sie verbittert.
    >> Die meisten sind unterwegs, aber ich denke sie müssten noch heute zurückkommen. Hörst du mir überhaupt zu? <<, Natasha hatte bemerkt, dass Sky auf dem ganzen Weg immer stiller geworden war. Als diese nun angesprochen wurde, sah sie überrascht auf.
    >> Entschuldige bitte, ich war wohl etwas abgelenkt. Aber sag mal, gibt es hier auch einen Park oder einfach nur einen Garten? <<
    Natasha sah Sky an und merkte deren Laune.
    >> Du willst wohl wieder mal alleine sein, oder? Nicht, dass ich es gutheiße, aber es lässt sich ja nicht ändern. In der Nähe des Towers gibt es einen kleinen Park, soll ich dich hinbringen? <<
    Erleichtert sah Sky zu Natasha auf. Sie konnte es ja verstehen, dass Natasha sie unter Menschen bringen wollte, aber nach allem war die Einsamkeit was sie brauchte.
    >> Das wäre echt nett von dir. Ich verspreche auch ich haue nicht ab, schließlich bin ich ja euere Gefangene. <<, ihre Stimmung hatte sich sehr schnell geändert. Jeder der nicht daran gewohnt war erschrak dabei. Aber Natasha kannte Sky gut genug um sich nicht mehr daran zu stören und so zeigte sie Sky den Weg zum Park. Nach dem sie ihr das Versprechen abgenommen hatte, dass Sky pünktlich wieder zurück war, ließ sie sie allein. Als sie einen Blick zurückwarf, musste sie feststellen, dass Sky schon nicht mehr zu sehen war.

    Kaum, dass Natasha sich umdrehte begann sie zu rennen. Sie wusste im ersten Moment nicht warum. Es war einfach ein Drang gewesen, als ob ihre Füße sich unabhängig von ihrem Gehirn bewegten. Lange war es nicht vorgekommen…
    Im Schatten einer Weide ließ sie sich auf den Boden sinken und starrte in Richtung eines kleinen Sees. Am anderen Ufer konnte sie die Gestalten von spielenden Kindern und lachenden Eltern wahrnehmen. Mit einem kleinen Lächeln dachte sie daran zurück, wie glücklich sie damals gewesen war. Nie hatte sie je daran gedacht, dass diese heile Welt so schnell, so brutal und unerwartet hätte zerstört werden können. Leise rannen einige Tränen ihre Wangen hinab. Sie konnte es nicht ändern, ein Tag hatte sie zudem gemacht, was sie heute war.
    Noch einige Zeit hang sie ihren Gedanken hinterher. Mal waren sie traurig und dunkel, mal fröhlich und klar. Als sie bemerkte, dass der Tag inzwischen vollständig der Nacht Platz gemacht hatte, sprang sie auf. Sie wusste genau, dass Natasha nicht mögen würde, wenn sie noch später kommen würde und so rannte sie zurück.

    Im Tower selber lief Fury auf und ab. Er fragte sich ob es klug war ausgerechnet Sky hierher geholt zu haben. Doch wollte er damit warten, bis alle wussten um was es ging. Die restlichen Avengers waren zurück und die Diskussion zwischen Steve und Tony konnte er bis hierher hören. Doch hörte er plötzlich auch schnelle Schritte und als die Person um die Ecke bog, wusste er dass es nun an der Zeit war.
    >> Da sind sie ja endlich, Agent Lancaster. <<
    >> Entschuldigung, Sir. Ich war noch unterwegs. Aber hat es einen Grund, weshalb sie im Gang stehen und warten? <<
    >> Der Grund ist nun anwesend. <<, mit diesen Worten drehte er sich um und ging in den Raum. Leicht erstaunt folgte Sky ihm und wäre am liebsten wieder umgedreht. Doch riss sie sich zusammen und ging zu Natasha.
    >> Wie vernünftige Menschen, ja? <<
    Eigentlich hatte Natasha vor gehabt Sky eine kleine Moralpredigt zu halten. Doch konnte sie diese nun vergessen. Tony und Steve hatten ihre Auseinandersetzung beendet als Fury eintrat.
    >> Ich bin hier, weil wir ein Problem haben und dieses Problem können wir in unserer eigentlichen Besetzung nicht allzu schnell lösen. Daher habe ich Agent Lancaster hergebeten… <<, fing Fury an zu erklären. Sky fühlte sich leicht unwohl, denn nach Furys Worten hatten sich die meisten ihr zugewandt und prüften sie eindringlich mit ihren Blicken. Doch Fury erzählte weiter und erlöste damit Sky von diesen Blicken.
    >> In letzter Zeit sind einige Agenten angegriffen worden, an sich ist dies nichts Ungewöhnliches. Allerdings ist es ungewöhnlich, dass sie weder Spuren von Verletzungen anzeigen oder tot sind, obwohl sie sich nicht mehr bewegen und an sich am Leben sind. <<
    Ganz langsam ging Sky ein Licht auf, weswegen genau sie hier war und mischte sich daraufhin ein.
    >> Wenn ich vielleicht etwas fragen dürfte? <<
    Auffordernd sah Fury Sky an, in dem Wissen was nun kommen würde. Auch die anderen wendeten sich Sky zu. Leicht wippte sie vor und zurück, wohl wissend, dass das was Fury sagen würde, ihr beschauliches Leben auf den Kopf stellen würde.
    >> Kann es vielleicht sein, dass man so etwas bei ihnen gefunden hat? <<, fragte sie und nahm ihre Kette ab. Sie zeigte Fury den Anhänger daran. Als Fury nickte wurde Sky bleich und sank auf einen Stuhl in der Nähe. Was auch immer ihr damit bestätigt worden war, hatte sie zutiefst erschüttert. Ihr gesamtes Auftreten erinnerte Fury an damals, als S.H.I.E.L.D Sky gefunden hatte. Ein kleines Kind, das unter einem Schock stand und keine zusammenhängende Sätze sagen konnte. Doch als sie sich gefasst hatte, war er über diesen Bericht erstaunt gewesen, hatte ihm nicht geglaubt. Heute musste Sky die Geschichte noch einmal erzählen. Er hoffte, dass die anderen verstehen würden. Auffordernd sah er sie an und als Sky den Kopf hob, wusste er, dass sie bereit dafür war.
    >> Damit ihr überhaupt verstehen könnt, was hier los ist, muss ich euch eine Geschichte erzählen…<<

    „Es existieren nicht nur die euch bekannten Welten, denn es wäre verwerflich wenn ihr das Leben auf nur neun Welten reduzieren würdet. Die Asen stellen sich einen Baum vor der die Welten trägt. So gesehen ist dieser Baum nur einer in einem ganzen Wald. Und auf einem dieser Bäume ist meine Heimat. Ihr mögt sie mit der Dunkelwelt vergleichen, doch ist sie auf ihre Art schön. Es gibt dort kaum Licht, aber dennoch gibt es überall Leben. Dort bin ich geboren, dort auf Tenebris. Wie alle Welten meines Baumes haben auch wir eine Gabe und wegen dieser werden wir gemieden. Aber nun zu dem ersten Teil meiner Geschichte. Ich war damals noch ein kleines Kind, hatte erst gelernt zu laufen und trotzdem hielten mich meine taumelnden Schritte nicht davon ab die Welt zu erkunden. Oft begleitete mich mein Bruder und es war die schönste Zeit die man nur haben kann. Doch auch auf unserer Welt gab es keinen Frieden und der Hass, zusammen mit Neid und Machthunger, wuchsen täglich in den Herzen der Bewohner. Dekaden, wenn nicht gar Millennien, gingen vorbei und die Stimmung heizte sich immer mehr auf. Bis sie sich an einem Tag entlud. An diesem Tag war ich alleine unterwegs, auf den Pfaden, auf welchen ich wandelte, bekam ich nichts davon mit. Erst spät am Tag kehrte ich nach Haus zurück. Aus der Ferne waren Rauchsäulen zu sehen, doch maß ich ihnen keine besondere Bedeutung bei, ein Fehler wenn ich heute so darüber nachdenke. Als ich das Dorf betrat sah ich sie. Jene mit denen ich gespielt hatte, Nachbarn und Verwandte. Rot ward die Farbe des Dorfes. Es klebte an den Fassaden, rann über die Straße und überall roch es nach Rauch und der Verdammnis des Todes. Blind vor Trauer und Angst, rannte ich nach Hause. Doch sollte sich dies als Fehler herausstellen. Ich fand meinen Bruder, er stand bei unseren Eltern. Überall klebte Blut an ihm und er lächelte nur…“
    Sky unterbrach sich und blickte in die Runde. Viele blickten mitleidig, doch konnte niemand verstehen, wie dies mit dem jetzigen Geschehen zusammenhing. Sie hatte es damals auch nicht verstanden und auch heute hatte sie es noch nicht ganz verstanden.
    >> Um es kurz zu machen: Mein Bruder hat die Gabe den Lebewesen ihr Licht zu nehmen. Ohne dieses Licht ist der Körper nur eine leere Hülle und dass was ihr Leben nennt nur noch ein Reflex. <<

Kommentare (2)

autorenew

Haruka ( von: Ariche)
vor 308 Tagen
Danke. Schön, dass sie dir gefällt ^^
Lesemaus (26862)
vor 308 Tagen
Hey...
Bitte schreib weiter, es ist so interessant und spannend