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Suruna Parkinson - Hogwarts is my life

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1 Kapitel - 1.184 Wörter - Erstellt von: Miss-drapple<3 (draco loverin) - Aktualisiert am: 2016-03-16 - Entwickelt am: - 903 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier dreht sich alles um ein Mädchen namens Suruna Parkinson, abstammend aus der wohlhabenden, reinblütigen Familie Parkinson. Zusammen mit ihrer Schwester Pansy kommt sie nach Hogwarts und macht sich dort auf die ein oder andere Überraschung gefasst.

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    "Paaansy!", hörte ich meine Mutter kreischen. "Was ist mit Bertie Botts Bohnen passiert? Du weißt ganz genau, dass du nicht alle aufessen sollst, wunder dich dann aber bitte nicht, wenn du ein paar Pfunde mehr auf deinen Rippen hast!", kicherte Mrs.Parkinson. "Oh Mum", seufzte Pansy und ich sah ihr Mopsgesicht die Treppe herunterkommen. " Was ich mit meinen letzten Sickeln anstelle, ist doch mir überlassen, bin doch schließlich keine drei mehr....-"
    "So weit ich weiß, hattest du noch gar keine Gelegenheit, den Honigtopf zu besuchen; ich kann es nicht leiden, wenn meine Töchter lügen", erwiderte sie, mit einem Seitenblick auf Pansy. So ging es ungefähr jeden Tag, ständig hatte die Alte etwas zu meckern. Wenn man an ihre geliebte Zauberbohnen ging, wurde sie fuchsteufelswild. Gerade noch auf dem Sofa sitzend, schnappte ich mit "Quidditch im Wandel der Zeiten" und verschwand im leider kleinsten Zimmer des Hauses, meinem Schlafzimmer. Nirgendswo hatte man seine Ruhe vor verfressenen Schwestern, gereizten Müttern und fetten Ratten. Wie auf Kommando machte sich meine Hausratte Abraxas besonders breit auf meinem Bett und vergrub seine spitze Nase im schwarzen Kissen. Zur Krönung versaute er auch noch die frische Bettwäsche. Super, der Tag war gerettet.
    ***
    Auch mit den Zaubertränken wollte es nicht so recht klapppen;obwohl die besondere Begabung dafür in der Familie liegt, verhunzte ich ein Gebräu nach dem anderen. Natürlich besaß ich keinen Kessel oder Zaubertrankzutaten, konnte sie mir aber von Mum borgen, wir hatten schließlich genug davon. Das Gemisch aus Aalaugen, Baumschlangenhaut und Acromantulagift stank nicht nur widerwärtig, sondern sah auch so aus, als ob es gleich explodieren würde. Mit einem Schulterzucken griff ich mir den Kessel und kippte seelenruhig die misslungene Flüssigkeit aus dem Fenster.
    Das war wohl nichts.
    Von dem Gestank alarmiert kam meine Mutter ins Zimmer und erkundigte, ob alles gut sei. " Lass mich raten, du konntest die Finger nicht von den Zaubertränken lassen, hm? Immerhin bereitest du dich ein bisschen auf Hogwarts vor, ganz im Gegensatz zu Pansy, den ganzen Tag liegt sie nur faul rum und hat nur diese blöden Quidditch-Spieler und Süßigkeiten im Kopf." Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Wer war hier süchtig nach Bertie Botts Bohnen, hm? "Kommen wir zu wichtigeren Dingen, morgen werden wir in die Winkelgasse aufbrechen und dort einige Besorgungen machen", raunte sie mir zu und drückte mir eine Liste Pergament in die Hand. Ich überflog sie rasch und stellte fest, dass ein Zauberbesen für Erstklässler nicht erlaubt war.
    Trotzdem, dachte ich Gedanken, würde sie mir einen Besuch im Quiddich-Laden nicht abschlagen können, dafür interessierte ich mich zu sehr dafür. Die Abenddämmerung setzte ein und mit einem fetten Schmöker legte ich mich ins Bett, bis ich irgendwann ins Reich der Träume befördert wurde......
    ***
    "Autsch!" Ein dumpfer Knall erfüllte mein Ohr und ich spürte hartes Leder an meiner Wange. Der Quaffel hatte mir soeben den Schlag meines Lebens verpasst und hinterließ einen hässlichen Abdruck. Als denn noch ein gegnerischer Ravenclaw mich unsanft rammte, verlor ich, total benommen, das Gleichgewicht und fiel mitsamt des Besens in die Tiefe. Super, dachte ich, so schnell, wie du in die Quidditchmannschaft hereingekommen warst, so schnell wirst du sie wohl wieder verlassen müssen....
    ***
    "Aah!" Schweißgebadet schreckte ich aus meinen Träumen und ließ mich erschöpft ins Kissen zurückplumpsen. Ich strich mir die Haare aus dem Gesicht und atmete durch. Es war alles nur ein Traum. Alles andere als ein Traum war heute mein Aussehen; die schwarzen, fettigen Haare fielen strähnig in mein Gesicht und auch die Augenringe waren nicht zu übersehen. Einzig und allein das Mopsgesicht blieb meiner Schwester Pansy vorbehalten; welches ich zum Glück nicht geerbt hatte.
    Trotz allem musste ich einigermaßen fit für den Trip in die Winkelgasse sein und pimpte mein Aussehen, so gut es ging.
    ***
    Auch Pansy war schon recht gespannt; am Frühstückstisch textete sie Mum regelrecht zu und bombardierte sie mit Fragen. " Ich will ein Haustier, es gibt sooo süße Eulen dort und die Kröten sind auch nicht übel!" Mit einem Blick auf Abraxas wurde mir klar, dass ich mir keine Hoffnung auf ein neues Haustier machen brauchte; er war zwar nicht mehr der Jüngste, aber trotzdem putzmunter, deshalb würde Mum es entschieden ablehnen, Geld für ein weiteres Haustier auszugeben. Obwohl wir Parkinsons doch eine wohlhabende Familie waren, waren meine Eltern für meinen Geschmack zu sparsam. In Gringotts häuften sich unsere Galleonen, Sickel und Knuts, die vielleicht verrotten würden, wenn man sie nicht irgendwann ausgibt.
    Ich schob mich an Pansy vorbei, die jetzt davon faselte, einen Alligator mit nach Hogwarts zu nehmen, und steckte mir einen Würgzungen-Toffee in den Mund, ohne das entsetzte Gesicht von Mum zu beachten, die meine jetzt meterlange Zunge abartig findet. Für Abraxas schnappte ich mit eine Zuckerwattefliege aus dem Vorratsschränkchen.
    ***
    Einige Augenblicke später apparierte mein Vater, ein groß gewachsener, recht hübscher Mann, in unser Haus. Aufgrund seines Jobs im Zaubereiministerium war er nur selten zu Hause anzutreffen.

    Der Tag der Abreise auf Gleis neundreiviertel rückte immer näher und die Hogwarts-Einkäufe sollten schnellstmöglich besorgt werden. Vorher mussten wir natürlich nach Gringotts; das Geld wartete nur darauf, endlich ausgegeben zu werden für Bücher, Besen Zauberstäbe und leckere Kanarienkremschnitten. Ich freute mich besonders auf den Quidditch-Laden und ließ das meine Familie zum x-ten Mal wissen. " Habt ihr den Nimbus 2000 im Katalog gesehen? Der ist-" "Viel zu teuer", wiesen mich meine Eltern wie im Chor zurecht, "und außerdem für Erstklässler verboten."
    " Ein guter Besen ist nie zu teuer"; erwiderte ich mit einem leichten Augenrollen, "doch davon versteht ihr ja nichts." Obwohl mein Vater damals ein guter Jäger in Slytherin war, so machte er sich wenig aus Quidditch, genau wie meine Mutter; sie bevorzugten inzwischen Muggel-Sport. Bäh.
    ***
    Bevor all das in einen Streit ausarten würde, entschieden wir uns, aufzubrechen und zückten das Flohpulver.

Kommentare (2)

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HaileyShooter (12306)
vor 491 Tagen
Ich finde die FanFiktion sehr gut, kann aber auch daran liegen, dass ich selber erst 12 bin. ; D
miss-drapple ( draco loverin) (74745)
vor 498 Tagen
Das ist meine erste FanFiction, reviewt bitte fleißig, denn ihr wisst ja, ein FanFiction Autor lebt von Reviews;)
Für alle, die sich fragen, wie alt ich bin, ich bin gerade 14 geworden; erwartet deshalb keine Meisterwerke von mir^^