Anna Lestrange 6

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10 Kapitel - 5.502 Wörter - Erstellt von: Maria Cullen - Aktualisiert am: 2016-03-19 - Entwickelt am: - 965 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Ich verabschiedete mich noch schnell von Harry, Ron und Hermine und apparierte dann zum Spinnersend, wo Severus schon auf mich wartete. Er führte mich in seinem Haus herum und zeigte mir mein eigenes Zimmer. Ich finde getrennte Zimmer immer besser, denn so hatte jeder seine Privatsphäre und konnte mal für sich sein. Die 5 Wochen bei Severus waren echt angenehm. Wir redeten viel und spielten Zauberschach. Wir haben uns auch sehr oft geküsst. Ein paar Mal gingen wir sogar weiter und diese Momente waren einfach wunderschön. So voller Liebe und Geborgenheit, wie ich sie noch nie zu vor gespürt hatte. Als diese 5 Wochen um waren, holte mich Molly von dort ab. Zuerst war sie etwas geschockt, als sie erfahren hatte, wo ich war und wo sie mich abholen sollte, aber als ich ihr alles erklärt hatte, hatte sie sich schnell damit abgefunden. Ich apparierte mit ihr zum Fuchsbau. Ich war schon total gespannt Harry, Ron und Hermine wiederzusehen. Als sie mich sahen stürmten sie direkt auf mich los ohne jegliche Gnade wallten zu lassen, was dazu führte, dass wir am Ende alle auf dem Boden lagen und lachten.

    Alle saßen am Abend am Tisch und Artuhr verkündete: "Ihr müsst Morgen früh aufstehen. Ich habe eine Überraschung für euch." Ich glaube danach war ich die einzige von uns die sich NICHT den Kopf darüber zerbrach, was das wohl für eine Überraschung sein könnte, denn ich hatte gleich nach dem ich gekommen war gehört, wie Molly und Artuhr darüber redeten, dass wir zu den Qudditschweltmeisterschaften fahren würde. Ich mochte Quidditsch schon fast genauso wie Harry und Ron. Nach dem Essen gingen alle zu Bett und ich schlief wie immer in einem Zimmer mit Hermine und Ginny. Als wir im Bett lagen, Ginny war schon eingeschlafen, denn man hörte ihr schnarchen, was wirklich lustig klang, fragte Hermine: "Sag mal Anna, wo warst du eigentlich in den letzten 5 Wochen. Ich wollte dir ja Briefe schreiben, aber wusste nicht wohin." "Ich... Ähm... Ich war... Bei... Bei... Äh...", ich seufzte. "Willst du wirklich die Wahrheit wissen?" Sie nickte. "Ich war bei Professor Snape." "Warum?" "Wie soll ich das erklären. Du wirst es sicher nicht verstehen. Ich... Ich liebe ihn." "Und er liebt dich." Es war keine Frage sondern eine Feststellung, aber trotzdem nickte ich. "Soll ich dir was verraten?", fragte sie. Ich nickte. "Ich weiß, wer du wirklich bist, Anna Lestrange." Ich fuhr hoch. "Woher?" "Mir wurde es erst bewusst, als sich der Irrwicht in Bellatrix verwandelt hat. Du hast eigentlich vor gar nichts Angst, außer vor deiner Mutter. Das hast du mir Mal erzählt. Aber keine Sorge. Niemand weiß es und ich habe auch nicht vor es jemanden zu verraten." "Danke.", flüsterte ich und schlief ein.

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    Als ich am nächsten Morgen aufwachte, waren Hermines und Ginnys Betten leer. Ich stolperte die Treppe hinunter, in der Hoffnung, dass sie unten wären. Ich bog gerade in die Küche ein, dort standen alle und riefen "Happy Birthday!" Schei**! Woher wussten sie das? Hermine! Ich schaute sie böse an. "Schuldigung.", kam es leise von ihr wieder. Alle stürmten auf mich zu und nahmen mich in den Arm. "Ich hasse meinen Geburtstag." "Aber man hat nur ein Mal im Jahr Geburtstag und den muss man feiern.", gab Molly zurück. Ich nickte nur. Als ich den riesigen Kuchen auf dem Tisch sah, riss ich Augen und Mund auf und alle fingen an zu lachen. "D-Danke.", stammelte ich. "Gern geschehen." Sofort nahmen sich alle ein riesiges Stück von meinem Geburtstagskuchen und fingen an zu essen. Ich nahm mir von allen das größte Stück. Meine Güte hatte ich Hunger! Ich war die letzte die fertig war, weil ich sogar mehr aß als Ron und die Zwillinge, was sehr komisch war, denn ich hatte sonst nicht so einen großen Hunger. Auf dem Weg zum Portschlüssel trafen wir noch Cedric Diggory und seinen Vater. Die beiden schienen sehr nett zu sein, aber alle mussten lachen, weil Cedric mich immer mit Professor ansprach. Irgendwann konnte ich nicht mehr vor lachen und sagte: "Sie dürfen mich Anna nennen, Mister Diggory." "Dann nennen sie mich aber Cedric." Ich gab ihm als Antwort nur ein nicken. Nach einem, wie mir schien, endlos langen Weg, kamen wir endlich am Portschlüssel an und gleich danach auch bei unseren Zelten. Das Zelt war riesig. Ich hätte nie erwartet, dass es so groß wäre. Harry war genauso fasziniert wie ich und schaute sich mit offenen Mund um. Ich war die erste, die wieder einen klaren Gedanken faste und machte mich auf den Weg zu Hermine und Ginny. Am Abend gingen wir zum Spiel. Die Iren spielten gegen die Bulgaren. Das würde ein spannendes Spiel werden. Als Malfoy sich über uns lustig machte, sagte ich in meiner Lehrerstimme: "Passen sie auf was sie sagen, Mister Malfoy. Sonst handeln sie sich noch vor Beginn des Schuljahres Nachsitzen bei mir ein." Alle lachten, außer Draco. Plötzlich kam sein Vater und sagte etwas zu ihm. Als er mich erblickte, blieb sein Blick an mir hängen. Er musterte mich eindringlich und fragte: "Wer sind sie eigentlich, dass sie glauben so mit meinem Sohn reden zu können?" Mist! Hatte er mich etwa erkannt? Ich versuchte so unauffällig und kalt zu klingen wie möglich: "Mein Name ist Anna. Anna Cupper." Als ich meinen Nachnamen gesagt hatte, schien es als wäre ihm klar geworden, dass er sich geirrt hatte. Nur ich und Hermine wussten, dass es nicht so war. Er hatte mich erkannt. Das war knapp. Als das Spiel zu ende war, hatten die Iren gewonnen und die Zwillinge machten sich über Ron lustig, der über Viktor Krum, den weltbesten, schwärmte. Als wir im Zelt waren hörten wir draußen einen lauten Knall und natürlich dachten wir, dass es die Iren wären, doch es war nicht so. Artuhr bestätigte uns das und wir rannten. Ich sah, wie Harry neben mir zu Boden gerissen wurde und mich überkam der mir nur zu bekannte Schmerz. Ich betete: "Bitte nicht jetzt." Doch es war zu spät. Ich lag schon auf dem Boden. Krümmend und schreiend vor Schmerz. Alles um mich herum wurde schwarz.

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    Als ich aufwachte, lag ich immer noch auf dem Boden. Am Himmel konnte ich das Dunkle Mal erkennen. Jemand schrie: "Harry!" Es kamen Ministeriumsangestellte. Als Hermine mich sah kam sie sofort zu mir gerannt und kniete sich neben mich. Ich war zu schwach um mich zu bewegen. Die Stimmen waren immer leiser zu hören und es schien als würden sie weg gehen. Meine Sicht verschwamm, bis alles wieder endgültig schwarz war.

    Mein Bewusstsein kam langsam zurück und ich spürte etwas weiches unter mir. Ich kniff die Augen zusammen um sie gleich danach schlagartig zu öffnen. Das Zimmer in dem ich lag und auch alles andere war weiß. Neben meinem Bett saß eine schlafende Hermine und ich musste durch diesen Anblick sofort lächeln, bis mir klar wurde, was passiert war. Die Tür öffnete sich und eine Frau in Kittel und Molly kamen herein. Die Frau lächelte mir zu. Wahrscheinlich war ich im St. Mungos und die Frau war eine Heilerin. Ich versuchte mich aufzusetzen. Die Heilerin kam mir sofort zu Hilfe und stellte sich dann vor: "Hallo mein Name ist Amanda Cameron. Ich bin Heilerin im St. Mungos. Vielleicht wissen sie jetzt wo sie sind. Sie wollen sicher wissen, was passiert ist und warum sie hier sind." Ich nickte. Plötzlich wurde mir schlecht. Ich schnappte mir die Schüssel die aus irgendwelchen Gründen neben mir auf einem kleinen Tisch stand und erbrach mich. "Nun Miss Lestrange. Sie und ihre Freunde waren bei den Quidditchweltmeisterschaften und wurden von Todessern angegriffen. Sie wissen sicher von dem Fluch, mit dem sie ihre Mutter belegt hat." Ich nickte. Sie fuhr fort: "Dieser Fluch setzte zu der Zeit ein und sie wurden Bewusstlos. Als sie dann wieder zu Bewusstsein kamen, wurden sie zusätzlich noch von einem anderen Fluch geschwächt..", sie brach ab. "Was für einen Fluch?", wollte ich panisch wissen. "Dieser Fluch bewirkt, dass wenn die Person, die diesem Fluch aufgesetzt ist, schwanger ist..." Ich unterbrach sie: "Schwanger!" Oh Gott! Nein! "Sie sind schwanger, Miss Lestrange. Der Fluch bewirkt, dass sie sich schwach fühlen. Und das wird von Zeit zu Zeit schlimmer." Ich bin schwanger! Wie sollte ich damit denn bloß umgehen? Auch Hermine wurde wach. Ich starrte sie entsetzt an. "Sie haben es ihr gesagt, nicht wahr?", fragte sie und Amanda nickte. "Du weißt was das bedeutet oder? Du musst es ihm sagen!", forderte Hermine nicht. "Ich kann es ihm nicht sagen! Ich meine wie sollte ich auch! Er wird ausrasten!" "Reden sie über den Vater des Kindes?" Ich nickte. Ich glaube jetzt viel Molly auch auf, wen Hermine und ich meinten. "Anna. Sag es ihm. Er wird dir schon nicht den Kopf abreissen. Das würde er nie tun. Er liebt dich und das sieht man.", versuchte sie mich zu beruhigen. Wie sollte ich Severus bloß sagen, dass ich schwanger bin?

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    "Wenn sie wollen, kann ich es ihm sagen.", schlug die Heilerin vor. Verzweifelt schrie ich: "NEIN! Er darf es nicht erfahren! Ich kann es ihm nicht sagen! Das geht einfach nicht!" "Anna! Du musst es ihm sagen! Wir haben ihm dir zu liebe nicht gesagt, dass du hier bist, aber du kannst ihm doch nicht verschweigen, dass er Vater wird!" Ich glaube, dass war zu viel Aufregung, denn ich fühlte mich wieder schwächer. "In wie vielen Tagen fängt die Schule wieder an?" "In zwei Tagen, aber jetzt lenke nicht vom Thema ab!", fuhr Hermine mich an. Ich legte mich wieder hin und sagte kaum hörbar: "Ich lenke nicht vom Thema ab. Ganz im Gegenteil. Ich überlege. Wann kann ich eigentlich hier raus?" "Wenn sie wollen heute schon, aber das würde ich ihnen nicht empfehlen..." "Perfekt. Ich würde nämlich so schnell wie möglich wieder nach Hogwarts." "Aber wie Miss Granger schon sagte, fängt die Schule erst in zwei Tagen an." "Ich bin ja auch eine Lehrerin.", lachte ich. Das war ihr jetzt wahrscheinlich peinlich. "Tut mir Leid.", ich wollte nicht, dass sie sich schlecht fühlte. "Ich mache mich dann daran ihr Entlassungspapiere zu unterschreiben, wenn sie das wirklich wollen?" Ich nickte. Was mache ich hier bloß? "Was hast du jetzt vor?", fragte Molly und half mir aufzustehen. "Ganz Ehrlich. Ich weiß es nicht."


    *Zeitsprung* ~2 Tage~

    Ich war seit zwei Tagen wieder auf Hogwarts und achtete sorgfältig darauf Severus nicht über den Weg zu laufen. Ich hatte Madame Pomfrey gesagt, dass ich schwanger bin und über den Fluch informiert, damit sie wusste, was im Falle des Falles zu tun war. Ich fühlte mich von Tag zu Tag immer schwächer und auch sie hatte mir gesagt, dass sie nichts dagegen tun konnte. Gleich würden die neuen Erstklässler kommen, sowie die Schüler der anderen Schulen und der neue Lehrer Moody. Ich machte mich auf den Weg zur großen Halle, wo ich mich wie immer auf meinen Platz neben Severus setzte. Ich versuchte ihn nicht an zugucken und tat so als würde ich die Häuserauswahl aufmerksam verfolgen. Nun hielt Dumbledore seine Rede und anschließend kamen die Schüler mit ihren jeweiligen Schulleitern. Ich persönlich mochte den Auftritt von Durmstrang mehr, da Action dabei war. Den Auftritt von Beauxbatons war langweilig. Die Mädchen liefen nur rum und zauberten ein paar Schmetterlinge. Der Schulleiter von Durmstrang setzte sich direkt neben mich und Severus. Das konnte ja lustig werden. Ich wusste, dass er immer noch ein Todesser ist, was es nicht angenehmer machte. Links neben mir fragte mich Professor Mcgonagall plötzlich: "Werden sie es ihm sagen?" Karkaroff wurde hellhörig und ich sagte einfach: "Vermutlich nicht." "Wem was sagen?", fragte Karkaroff neugierig. "Das geht sie nichts an.", sagte ich. "Oh, dass Fräulein wird zickig.", lachte er. "Nennen sie mich nie wieder Fräulein.", zischte ich, bevor ich aufstand und mich auf den Weg in mein Zimmer machte.

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    *Zeitsprung* ~Auswahl der Champions~

    Alle Schüler und Lehrer hatten sich in der großen Halle versammelten und warteten gespannt darauf, welche Namen der Feurerkelch ausspucken würde. Für Hogwarts: Cedric Diggory. Für Beauxbatons: Fleur Delacour und für Durmstrang: Viktor Krum. Plötzlich spuckte der Feuerkelch noch zwei weitere Namen aus und Dumbledore schrie: "Harry Potter und Anna Cupper!" Nein! Harry und ich schauten uns erschrocken und ängstlich an, bevor wir beide gleichzeitig zu den anderen Champions gingen. Nach etwa fünf Minuten kamen die Schulleiter und einige andere Lehrer, darunter auch Severus streitend zu uns. Dumbledore griff Harry am Kragen und fragte: "Habt ihr eure Namen in den Feuerkelch geworfen oder einen älteren Schüler darum gebeten?" Harry und ich schüttelten gleichzeitig den Kopf. Ich ertrug das alles nicht mehr und ging an den Lehrern vorbei zum Griffyndorgemeinschaftsraum, wo ich Hermine fand. Sie kam mir sofort entgegen und umarmte mich. Als ich mich wieder beruhigt hatte, löste mich aus ihrer Umarmung und deutete ihr mir zu Folgen. Wir gingen hoch in Hermines Schlafsaal und ich fragte: "Du glaubst uns doch, dass wir unseren Namen nicht in den Feuerkelch geworfen haben oder?" Sie nickte und umarmte mich noch ein Mal. "Du wärst niemals so verrückt das Leben von jemand anderen in Gefahr zu bringen." Mit JEMAND ANDEREN meinte sie wohl das Baby in meinem Bauch. Mittlerweile hatte ich mir vor genommen es Severus zu sagen. Ich wartete nur auf den richtigen Moment. "Was ist eigentlich vorhin passiert?" "Dumbledore hat uns gefragt, ob wir unsere Namen in den Kelch geworfen haben und wir haben beide nein gesagt. Das war alles zu viel für mich und ich bin ohne ein Wort an den Lehrern vorbei gerannt und zu dir gekommen." Hermine war das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. "Du bist einfach abgehauen! Ohhhh Anna!" Sie drückte mich noch fester und ich hatte das Gefühl sie bricht mir die Rippen. "Du drückst zu fest!" Sie ließ mich los. "Geht es euch gut?" "Ja es geht UNS gut.", ich betonte das und. Ich hasste es, wenn sie so redete. Sie versuchte das Thema zu wechseln: "Wir haben Morgen VgddK bei Moody. Denkst du das wird so cool, wie bei Professor Lupin letztes Jahr." "Ich hoffe es." Die Müdigkeit überkam mich und Hermine brachte mich noch in mein Zimmer und ging dann wieder. Als ich die Tür öffnete erwarteten mich schon die Personen, die ich bei den Champions zurück gelassen habe. Ich lächelte nur schuldbewusst. "Miss Cupper, da sind sie ja endlich. Wir verstehen, dass sie uns einfach stehen lassen haben. Wir haben schon Mister Potter mitgeteilt, dass sie nun Champions sind, daran ist nichts zu ändern.", berichtete mir Dumbledore. Ich konnte also nichts daran ändern. Alle Lehrer außer Moody, der mir einen neutralen Blick und Karkaroff, der mir ein fettes Grinsen zuwarf, warfen mir einen traurigen Blick zu. Anschließend gingen alle aus dem Raum nur Severus blieb.

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    Er schaute mich nur traurig an und fragte: "Was ist mit dir los?" Ich mochte es nicht ihn so traurig zu sehen. "Was soll denn mit mir los sein?" "Du gehst mir aus dem Weg... Du schaust mich nicht an... Du redest nicht mit mir... Was ist nur los mit dir? Was ist in den Ferien bei den Weaslys passiert?" Das war wohl der richtige Moment, um ihm die Wahrheit zu sagen. Ich öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch mir wurde wieder schlecht und ich rannte sofort ins Bad um mich zu übergeben. Severus rannte mir hinter her und hielt meine Haare hoch. Ich kniete zitternd auf dem Boden, meine Augen geschlossen, den Kopf über die Kloschüssel gebeugt und neben mir kniete Severus, der meine Harre hoch hielt. Als ich fertig war, stand ich auf, lehnte mich gegen die Wand und rutschte runter. Auch Severus stand auf und setzte sich neben mich. Er zog mich in seine Arme und ich fing an zu weinen. "Weißt du jetzt, was mit mir los ist oder muss ich dir noch sagen, dass ich schwanger bin. Er küsste mich auf die Stirn und versuchte mich zu beruhigen: "Alles wird gut. Ich bin für dich da." Ich schlief weinend in seinen Armen ein.

    Als ich am nächsten Morgen aufwachte, lag ich in meinem Bett. Ich wusste, dass es kein Traum war. Severus musste mich wohl in mein Bett getragen haben. Oh Gott! Mir wurde schlecht und ich rannte wieder ins Bad, um mich zu übergeben. Dies Mal achtete ich darauf meine Haare festzuhalten, denn es war ja kein anderer da, um das zu machen, außer ich. Ich machte mich fertig und ging zur großen Halle. Ich öffnete die große Tür und setzte mich neben Hermine an den Griffyndortisch. Sie schaute mich erst komisch, wie alle anderen an, bis ich ihr sagte: "Ich muss mit dir reden. Zuerst muss ich aber etwas essen ich hab riesigen Hunger!" Hermine lachte und ich fing an zu essen. Ich aß sehr viel, was in meinem Zustand nicht unnormal war, aber niemand wusste, außer Madame Pomfrey, Professor Dumbledore, Severus und Hermine, dass ich schwanger war. Als ich fertig mit essen war, machten Hermine und ich mich auf den Weg zu VgddK bei Professor Moody. Auf dem Weg fragte Hermine mich: "Was wolltest du denn mit mir bereden?" "Ich habe es ihm gesagt." Hermine blieb stehen. "Und?", sie war völlig aus dem Häuschen. "Er hat mich auf die Stirn geküsst und gesagt, dass alles gut wird und er für mich da ist." Hermine setzte sich wieder in Bewegung: "Warum ist er zu allen so herzlos und nur zu dir nicht?" "Ich habe keine Ahnung, Hermine. Vielleicht, weil er mich liebt." Wir lachten. Wie waren gerade angekommen und setzten uns hin, als auch schon Professor Moody rein kam.

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    Er schrieb irgendwas an die Tafel und fragte dann, wer ihm die drei unverzeihlichen Flüche nennen konnte. Ron meldete sich und als er dran genommen wurde, sagte er: "Der Imperius-Fluch." "Oh ja, der Imperius-Fluch. Der hat dem Ministerium vor einigen Jahren sehr viel Arbeit eingebracht. Sehr viele Zauberer und Hexen haben behauptet, sie würden dem dunklen Lord nur gehorchen, weil sie mit dem Imperius-Fluch belegt wurden." Moody führte den Fluch an einer Spinne durch. Er lief sie irgendwelche Dinge machen und alle lachten, außer ich. Ich wusste, wie es sein konnte unter diesem Fluch zu stehen. "Miss Cupper, vielleicht können sie mir noch einen Fluch nennen." Ich schüttelte den Kopf. "Bedauerlich... Crucio." Er folterte die Spinne. Ich sprang sofort auf und schrie: "Stopp." Er hörte nicht auf die Spinne zu foltern. "Hören sie auf! Foltern sie lieber mich als dieses Arme Tier! Es hat ihnen nichts getan!" Er hörte auf und kam mit erhobenem Zauberstab auf mich zu. Ich starrte ihn nur kühl und entschlossen an. "Sie würden wirklich diese Schmerzen auf sich nehmen für eine Spinne?" Er spukte das Wort Spinne förmlich aus und ich nickte. Er rief: "Crucio!" Alle zogen die Luft ein und ich spürte diese Schmerzen, die der Cruciatus-Fluch in mir auslöste. Ich blieb einfach stehen und fragte spöttisch: "War´s das schon?" Er verstärkte den Fluch, doch es machte mir nichts aus und ich grinste nur höhnisch: "Lächerlich!" "Lächerlich also, wie wäre es, wenn ich es Mal bei Miss Granger ausprobiere." Ich zückte meinen Zauberstab. "Wenn sie sie auch nur anrühren.", zischte ich bedrohlich. Ich nahm Hermine am Arm. Ich merkte, wie ich langsam immer und immer schwächer wurde. Ich zog sie aus dem Klassenraum und stützte mich an der Wand ab, da ich mich kaum auf den Füßen halten konnte. "Was ist los?" "Weißt du noch, was die Heilerin im St. Mungos gesagt hat? Kannst du mich bitte zum Krankenflügel bringen?" Sie nickte und stützte mich, um mir zu helfen zum Krankenflügel zu gelangen. Madame Pomfrey nahm mich Hermine sofort ab und ich konnte mich in ein Bett legen. "Was ist passiert?", wollte sie nun besorgt wissen. Mir war so schwindelig. Hermine berichtete ihr was passiert war und als das Wort Cruciatus-Fluch fiel, weiteten sich ihre Augen. "Machen sie ruhig ihre Augen zu und schlafen sie, Miss Cupper." Kaum hatte ich meine Augen geschlossen, schlief ich auch schon ein.

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    Die Sonnenstrahlen kitzelten mein Gesicht und ich wachte auf. "Sie wacht auf!", sagte eine Stimme, der ich Professor Mcgonagall zuordnen konnte. Ich öffnete meine Augen und um mein Bett versammelt standen Professor Mcgonagall, Moody und Dumbledore. "Sie entschuldigen sich jetzt auf der Stelle bei Miss Cupper!", forderte Dumbledore. "Sehr geehrte Miss Cupper, ich möchte mich herzlich bei ihnen entschuldigen, das ich den Cruciatus-Fluch an ihnen angewandt habe.", sagte Moody mit bescheuertem Unterton in der Stimme zu mir. Ich nickte nur. "Miss Cupper, in zwei Stunden wird die erste Prüfung statt finden. Sie wissen den Treffpunkt?", informierte mich Dumbledore und ich nickte wieder. Er und Moody verließen den Krankenflügel, doch Professor Mcgonagall setzte sich auf die Bettkante. In der Zwischenzeit hatte ich mich aufgerichtet. "Haben sie denn keine Angst?" "Ein bisschen, aber ich habe schon schlimmeres überstanden. Ich mache mir eher Sorgen um Harry. Ich habe ein ungutes Gefühl."


    *Zeitsprung* ~1. Aufgabe~

    Es waren also Drachen. Alle anderen waren schon fertig und nun war ich an der Reihe. Sofort als ich den Drachen sah, erkannte ich, das es sich dabei um ein schwangeres Weibchen handelt. Ich senkte meinen Zauberstab sofort und packte ihn auf. Alle stöhnten entsetzt, doch ich ließ mich nicht davon beeinflussen und schaute dem Drachen in die Augen. Der Drache verbeugte sich vor mir und ich tat es ihm gleich. Ich ging langsam auf ihn zu. Meine Hand dabei ausgestreckt. Ich legte sie auf den Bauch des Drachen und er ging ein paar Schritte zur Seite und ich verbeugte mich noch ein Mal und nahm das goldene Ei. Alle jubelten.


    *Zeitsprung* ~2 Monate~

    Ich war jetzt im dritten Monat schwanger und man sah es auch langsam. Anders als am Anfang meiner Schwangerschaft freute ich mich jetzt über das Baby. Dumbledore hatte mir gesagt, dass er mich vor dem Abendessen in seinem Büro erwartete. Ich klopfte und von drinnen kam ein: "Herein!", von Dumbledore. Ich öffnete die Tür und der Schulleiter lächelte mich an. "Miss Cupper, setzen sie sich doch." Er deutete mir mich zu setzen, was ich auch sofort tat. "Miss Cupper, ich wollte sie fragen, weil man ihren Babybauch nun schon etwas sieht, ob sie einen Zauber verwenden wollen, der unschädlich für sie und das Kind ist und ihren Babybauch nicht sichtbar macht." Ich nickte und er sprach den Spruch. Es kam mir so vor, als wäre das nicht der einzige Grund gewesen. "War das der einzige Grund, warum ich kommen sollte, Professor?" "Nein, eigentlich wollte ich sie noch fragen, ob sie sich schon einen Namen für das Kind ausgesucht haben?" "Nein noch nicht, aber warum?" "Würden sie mir dann einen Gefallen tun?" Ich nickte. "Als ihre Mutter noch auf Hogwarts war, hat sie immer gesagt das sie den Namen Annabella für ein Mädchen sehr schön finden würde." Er zwinkerte mir zu. "Den Namen finde ich auch sehr schön. Das müssen sie dann dem Vater des Kindes vorschlagen. Ich bin Mal gespannt, was der dazu sagt.", sagte ich fröhlich.
    Beim Abendessen konnte ich nicht mehr damit warten Severus zu fragen. Ich fragte einfach Karkaroff: "Wie finden sie eigentlich den Namen Annabella?" Er war zu erst verwirrt, aber antwortete dann mürrisch: "Schön." "Und sie Severus, wie finden sie den Namen Annabella?" Ich sah, dass er sich anstrengte nicht zu lächeln und kalt zu klingen: "Ich bin genau der Meinung, wie Igor." Ich nickte und aß weiter.
    Nach dem Abendessen wollte ich direkt schlafen, aber ich war noch nicht müde, also ging ich noch ein bisschen durch die Gänge, wo ich auch Harry traf. "Kannst du auch nicht schlafen?" Ich nickte. Wir waren unten in den Kerker und hörten plötzlich Stimmen. Die eine sagte: "Du weißt, was das zu bedeuten hat, Severus!" Igor. Kaum bogen Harry und ich um die Ecke, sahen wir die beiden in Severus Vorratskammer. Igor hatte seinen Arm entblößt und darauf war das dunkle Mal zu erkennen. Igor verschwand und Severus wollte mit Harry sprechen. Ich könnte nicht hören was er sagte, denn er schloss die Tür hinter ihnen. Als sich die Tür wieder öffnete, kam ein völlig verstörter Harry heraus. Severus deutete mir zu ihm zu kommen und ich ging in die Kammer. Er schloss die Tür hinter sich und fragte: "Wie geht es dir?" "Naja, den Umständen entsprechend ganz gut." Ich lächelte und er drückte mir einen sanften Kuss auf die Lippen. "Das habe ich vermisst.", seufzte ich. "Wir müssen vorsichtig sein. Das weißt du. Wenn Karkaroff uns einmal erwischt, dann wird das schlimme Folgen haben." "Ich weiß." Er küsste mich noch einmal. Zwischen zwei weiteren Küssen flüsterte er noch: "Ich liebe dich."

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    *Zeitsprung* ~2. Aufgabe~

    Harry und ich waren gerade auf dem Weg zum See. Wir hatten Hermine, Ron oder Severus heute noch nicht gesehen. Ich hatte Harry und mir Diantuskraut besorgt und mich vorher noch vergewissert, dass es nicht schädlich für das Baby war. Wir aßen das Kraut und Unterwasser wuchsen uns Kiemen. Wir hatten keine Zeit zu verlieren. Wir mussten so schnell wie möglich herausfinden, was wir finden sollten. Plötzlich tippte Harry mich von hinten an und ich drehte mich um und erschrak. Dort im Wasser hangen Hermine, Ron, Severus, Cho und Fleurs kleine Schwester. Nacheinander holten Cedric Cho und Viktor Hermine ab. Es bleiben also Severus, Ron und Fleurs kleine Schwester übrig. Harry machte Ron ab und ich Severus. Ich deutete ihm mit den beiden hoch zu schwimmen. Die Zeit würde knapp werden, wenn ich das Mädchen auch noch retten wollte. Ich war gerade bei ihr angekommen, als die Wassermenschen zischten: "Nur einen!" Ich schockte alle und befreite das Mädchen um mit ihr hoch zu schwimmen. Auf halbem Weg bildeten sich die Kiemen zurück und ich schoss mich und Fleurs Schwester mit meinem Zauberstab hoch. Wir landeten jeweils auf unseren Rücken. Hermine kam sofort zu mir und wir wurden versorgt. Cedric wurde erster. Ich wurde zweiter. Harry wurde dritter und Viktor wurde letzter.


    *Zeitsprung* ~2 Tage vor dem Ball~

    "Hey Anna! Weißt du schon mit wem du zum Ball gehst?", kam es von Hermine, die rannte, um mich einzuholen. "Ich werde alleine gehen. Und mit wem gehst du?" "Halt dich fest... Viktor Krum hat mich gefragt!", kreischte sie. Ich freute mich total für sie und viel ihr in die Arme. Als wir uns wieder beruhigt hatten, sagte sie fest entschlossen: "Du kannst nicht alleine zum Ball gehen! Wir werden schon jemanden finden!" "Hermine, es ist ja nicht so als hätte mich keiner gefragt, nur... Ich würde nur mit einer bestimmten Person zu diesem Ball gehen und du weißt wen ich meine, doch das kann ich nicht. Das wäre zu auffällig." Sie nickte nur zustimmend.
    Im Gemeinschaftsraum kamen Harry und Ron auf mich zu. Sie fragten uns, ob wir mit ihnen zum Ball gehen wollen. Hermine war total sauer auf Ron, weil er sie nur als letzten Ausweg sah, aber ich sagte einfach ja zu Harry. Ich meine was hatte ich denn schon zu verlieren und alleine gehen, würde auch keinen Spaß machen.


    *Zeitsprung* ~Tag des Balls~

    Ich trug ein weinrotes Kleid und meine schwarzen Haare hatte ich mir mit einer Spange hoch gesteckt. Harry hatte gesagt, dass ich sehr schön aussah. Er war total geschockt gewesen, als er erfahren hatte, das die Champions den Eröffnungstanz bekommen würden. Man wäre das peinlich gewesen, wenn ich dann da alleine gestanden hätte. Harry tanzte gut, aber Severus tanzte besser. Als ich ihn in der Ecke stehen sah, hatte ich mich für einen Moment nicht konzentriert und war Harry auf die Füße getreten. Plötzlich verkündete Dumbledore, dass nun die Lehrer tanzen sollten. NUR die Lehrer. Severus kam auf mich zu und bat mich um diesen Tanz. Was hätten wir denn anderes machen sollen? Es fühlte sich an, als würden wir schweben. Wir tanzten nur einen Tanz lang, denn sonst wäre es zu auffällig geworden und ich ging zu Bett.


    *Zeitsprung* ~Annabellas Geburt~

    Es klingelte gerade zum Unterrichtsschluss von Zaubertränke. Hermine und ich waren wie immer die letzten, die gingen, als meine Fruchtblase platzte. Ich schaute Hermine panisch an. OH OH! Was sollte ich denn jetzt machen? "Ganz ruhig bleiben." Anscheinend hatte auch Hermine keine Ahnung, was sie machen sollte. Severus kam auf uns zu und fragte, was los sei. Ich schaute ihn nur noch panischer an. Vor lauter Panik wurde ich fast Bewusstlos und bekam nur noch Umrisse des Geschehens mit. Severus trug mich zu Madame Pomfrey in den Krankenflügel und dort brachte ich auch mein Kind zur Welt. "Es ist ein Mädchen." Hermines Worte ließen mich endlich wieder tief durchatmen und mir wurde wieder klar vor Augen. Hermine gab mir meine Tochter. "Hallo Annabella.", begrüßte ich sie sanft. Sie hatte Severus schwarze Augen und schwarze Haare, die sie wohl von uns beiden hatte. Sie lächelte mich an und ich konnte dieses bezaubernde lächeln nur erwidern. "Sie ist zuckersüß.", schwärmte Hermine. Ich konnte nur nicken. Meine Tochter. Ich hatte eine Tochter. Sie war gesund und munter. Ich verspürte nur Glück. Ich konnte nicht glücklicher in diesem Moment sein. Severus ging es wahrscheinlich genauso, denn er strahlte über beide Ohren. Professor Mcgonagall und Dumbledore stürmten in den Raum. Sie sahen besorgt aus, doch als sie mich und Annabella sahen, entwich ihnen die Besorgnis gleich wieder und auch sie strahlten.

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    Ich hoffe es war nicht all zu verwirrend, es hat euch gefallen und ihr lest weiter! LG Maria Cullen

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