Ein Ende bringt neuer Anfang

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2 Kapitel - 1.634 Wörter - Erstellt von: Mondblüte - Aktualisiert am: 2016-03-12 - Entwickelt am: - 272 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ihr seht es dann, es geht mal sicher um ein Junges, aber auch um ein anderes, aber ihr seht es...

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WaldClan


Es blinzelte, es machte langsam die Augen auf und konnte zum ersten Mal nach seiner Geburt die Umgebung sehen. "Mondjunges!", schrie ihre Mutter voller Freude, " du hast die Augen geöffnet!" Mondjunges sah sich um, sie waren in einem Wald, besser gesagt einem Laubwald. Ehrlich gesagt wusste sie das ja schon früher, doch nun sah sie alles mit eigenen Augen. " Es ist toll, nicht wahr? Dass man sehen kann!" Mondjunges hörte ihren Bruder, der sich immer wie ein Chef anhörte, nur weil er schon sehen konnte, doch nun war auch er ganz nett. "Hummeljunges, jetzt kannst du nicht mehr damit angeben!", rief sie ihm zu. Dieser stürzte sich sogleich auf sie und Mondjunges welzte sich mit ihm, da sah sie ihre Mutter kommen: " Ihr seid ja schon richtige Krieger" Sie schnurrte laut und so schnell wie ihre belustigte Miene kam, so verschwand sie auch wieder. Sie machte ein ernstes Gesicht und sah sie an: " Jetzt da du auch genug alt bist, müssen wir weiter, morgen gehen wir los, wir müssen uns ein Zuhause finden."
Mondjunges war traurig, es war nicht richtig, ihre Gegend, in der sie aufgewachsen ist zu verlassen, aber es war ein Abenteuer, das sie beschreiten müssen. Müde aber auch aufgeregt hopste sie davon und ging zu ihrem Bau und legte sich hin. " Willst du denn schon schlafen gehen, nach diesen Neuigkeiten?", höhnte ihr Bruder und probierte einen Baum herauf zu klettern, was scheiterte. Mondjunges schloss langsam die Augen und schon schlief sie ein und träumte von einem Wasserfall und singenden Vögeln, die sich plötzlich auf sie stürzten, doch dann waren sie weg und es herrschte Stille. Sie wusste plötzlich, dass sie nur träumte, wie war das möglich, es fühlte sich so echt an. Es überfiel sie einen kalten Schauer, der sie zu überwältigen drohte. Sie rannte weg, doch ihre Füße wollten nicht, als wären sie fest gewachsen.
Mondjunges schrie verzweifelt und schüttelte sich, plötzlich war alles still. Ängstlich schaute sie nach rechts, als ob sich plötzlich ein Monster auf sie stürzen würde, doch da war nur Leere und sie bekam es mit der Angst zu tun. Wo waren ihre Mutter und ihr Bruder? " Ampferlicht, Hummeljunges, wo seid ihr?", rief Mondjunges verzweifelt. Auf einmal tauchte ein Schatten auf und sie wäre fast in Ohnmacht gesunken, doch da erkannte sie den schlanken Umriss ihrer Mutter. " Was ist denn los, wir sind immer noch hier, es ist schon hell.", miaute sie sanft. " Ja, wir haben nichts dafür, wenn du verschläfst!", rief ihr Bruder, der sich gerade durch ein Gestrüpp zwängte und auf sie zu kam. Er sah sie ärgerlich aber auch traurig an:" Wir gehen jetzt dann, wir müssen noch was essen." Mondjunges überkam eine neue Trauer und sie drehte den Kopf weg, als Ampferlicht, ihre Mutter zu ihr kam und ihr eine kleine Maus brachte. " Ich will hier nicht weg, wir sind hier aufgewachsen!", schrie sie. " Mondjunges", Ampferlicht ließ einen schwachen Seufzer hören und leckte ihr übers Ohr. " Ich will euch dabei nicht verletzen, aber es wird Zeit für euch, auch für mich, zurück zu kehren. Zurück in den Wald mit dem WaldClan."
WaldClan, was war das denn für ein Name, den hatte sie jedenfalls noch nie gehört, auch ihr Bruder schien so zu fühlen und starrte sie fragend an. "Wisst ihr, dort bi ich geboren und dort lebt auch euer Vater. Ich wollte nie weg, doch ich wurde von den Zweibeinern gefangen, als ich frei war, war ich schwanger und ich konnte nicht zurück. So sind wir dann hier geblieben, aber es wird Zeit für euch, auch für mich, um zum Clan zurück zu kehren."
Sie schaute traurig rein und Mondjunges wagte nicht, irgendetwas zu sagen, ihre Mutter drehte sich um und lief zum Rand der kleinen Lichtung: " Kommt, wir sollten uns auf den Weg machen, es wird für euch Kleinen ein langer Weg dorthin! Fresst noch eine Wühlmaus und macht euch dann parat!" Mondjunges tat, was sie sagte und fraß eine kleine Maus, wusch sich noch einmal gründlich und ging dann zu ihrer Mutter. "Also, seid ihr parat?", fragte sie noch einmal und Mondjunges sah Zweifel in ihrem Blick, doch Hummeljunges antwortete genervt: " Ja klar, sicher, lasst uns doch endlich gehen!" Ampferlicht prüfte sie mit einem Blick und marschierte dann los. Mondjunges war voller Energie und langsam kamen sie in ein Gelände mit wenigeren Bäumen. Da waren sie und ihr Bruder noch nie und in der Ferne sah sie keinen einzigen Baum. "Was jagen die denn hier?", fragte ihr Bruder, als sie durch die Moorlandschaft gingen. Ampferlicht drehte sich um und flüsterte "Kaninchen" dann pirschte sie sich davon und schlich sich ganz langsam einem ahnunglosen Kaninchen an. Leise ging sie näher und Mondjunges bewunderte sie für ihre Geschiklichkeit und sie wollte das auch ein Mal so gut beherrschen. Inzwischen hatte ihre Mutter das Kaninchen erwischt und kam mit ihm im Maul zurück: " Siehst du, es gibt schon etwas zum Jagen!" Sie packte das Kaninchen und schleppte es mit. Ab und zu gab es wenige Bäume, die den Himmel empor ragen und Schatten spendeten. Bei einem dieser hohen Bäume machten sie Rast und fraßen das gefangene Kaninchen auf. "Schmeckt gar nicht schlecht!", rief Mondjunges aus und ihre Mutter schnurrte zufrieden. " Hier können wir nicht schlafen, kommt, nur noch ein bisschen, dann sind wir beim Wald!" Mondjunges war zu erschöpft um zu protestieren, aber sie könnte jeden Moment umfallen, so müde war sie. Hummeljunges kam zu ihr und stützte sie, wieder einmal war er sehr nett zu ihr, sie war echt froh, einen Bruder zu haben. Plötzlich stoppte ihre Mutter und sah sie nachdenklich an: " Ich glaube hier wäre auch eine gute Stelle für zum Schlafen, es hat hier mehr Bäume als sonst im Moor." Mondjunges seufzte erleichtert auf und auch Hummeljunges legte sich hin und miaute: "Morgen sehen wir dann den Clan, ich freue mich so, dass ich nicht schlafen kann!" Ampferlicht schaute liebevoll zu ihnen herüber und ging zu einem bemoosten Platz, machte es sich gemütlich und schloss die Augen. Mondjunges war nach dieser langen Reise, die noch nicht zu Ende war auch zufrieden, endlich schlafen zu können.


Kommentare Seite 1 von 1
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Rosenblatt ( 46363 )
Abgeschickt vor 281 Tagen
Schöne geschichte. Bitte bitte schreibe weiter