Drachenlicht und Flügelschatten - Herr der Ringe 1

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2 Kapitel - 804 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2016-03-09 - Entwickelt am: - 1.099 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Einst lebten in Mittelerde die Drachenelben. In der Schlacht, in der Sauron besiegt wurde und Elendil fiel, starben viele von ihnen auf dem Schlachtfeld. Sie zogen sich in die Berge zurück, wo sie nach vielen Jahren von Orks ausgelöscht wurden. Sie hinterließen die Prophezeiung des Feuermondes. Diese Prophezeiung wurde erfüllt, kurz nach der Eroberung des Erebors. Der letzte Drache und die letzte Drachenelbe fanden zusammen - Thuringwethil und Elariel.

    1
    Seit vielen Jahren schon lebte ich mit Thuringwethil in den Bergen, der Heimat meines Volkes. Nun war der Eine Ring gefunden worden und Elrond hatte uns nach Bruchtal eingeladen, da er der Meinung war, dass wir helfen könnten...

    Bruchtal. Schon immer war dies einer meiner Lieblingsorte in Mittelerde gewesen. Doch seit Thorin, Kili und Fili gestorben waren, hatten Thuringwethil und ich fast nur in den Bergen gelebt. Jetzt war unsere Zeit gekommen, jetzt konnten wir helfen, Mittelerde zu retten.

    2
    Als sich der Rat versammelte, setzte ich mich neben Gandalf. Thuringwethil ließ sich hinter meinem Platz nieder und legte den Kopf auf den Boden. Sie war im Vergleich zu Giganten wie Smaug sehr klein, ein großer Vorteil in der Schlacht. Dennoch war sie groß genug, um alle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Jeder starrte sie an. Ein Drache! schienen die Blicke zu sagen. "Was macht diese Riesenechse hier?", murrte einer der Zwerge. Bevor ich meine Freundin verteidigen oder sie eine bissige Antwort geben konnte, ergriff Elrond das Wort: "Elariel und ihre Drachin Thuringwethil sind meinem Ruf gefolgt, ebenso wie Ihr, Gimli, Gloins Sohn. Seit Smaugs Tod ist sie der letzte Drache in Mittelerde und Elariel die letzte Drachenelbe. Wir können jede Hilfe gebrauchen, die wir bekommen können."
    Trotz seiner besänftigenden Worte schnaubte Thil abfällig und blies eine Dampfwolke in die Luft. Nun, da sich alle beruhigt hatten, eröffnete Elrond den Rat. Doch wie es bei Männern immer so ist, kamen sie zu keiner Einigung. Gimli, der Zwerg, versuchte den Ring mit seiner Axt zu zerstören. Es gab einen lauten Knall und die Axt lag in tausend Stücke zersprungen um den Sockel herum verteilt. Dann begann ein Streit. Genervt verdrehte ich die Augen und als es mir zu viel wurde gab ich Thuringwethil, die die Diskussion leicht amüsiert beobachtet hatte, ein Zeichen und sie hob den Kopf. Ein Grinsen erhellte mein Gesicht und ich stieß Frodo neben mir an. Als er zu mir aussah, hielt ich mir zwinkernd die Ohren zu. Er begriff und legte ebenfalls die Hände auf seine Ohren. Dann stieß Thuringwethil ein unglaublich lautes Brüllen aus. Sofort drehten sich alle zu uns um. Als sie schließlich verstummte, klopfte ich ihr kurz auf den Hals. "Etwas weniger hätte auch gereicht."
    Dann wandte ich mich weniger freundlich den Männern zu. "Ich dachte wir waren hier um eine Lösung zu finden, Mittelerde zu retten. Stattdessen bin ich in einen Haufen Männer geraten, die sich nicht einigen können und sich nicht einigen können, sodass ein Drache notwendig ist, um die Aufmerksamkeit wieder auf das Problem zu lenken. Wenn es so weitergeht, ist Mittelerde der Zerstörung geweiht. Frodo, Ihr könnt jetzt sprechen.", sagte ich mit Nachdruck. Von Thuringwethil kam ein zustimmendes Schnauben. Schließlich kamen wir zu der Entscheidung, eine Gemeinschaft zum Schicksalsberg zu schicken.

    Sichtwechsel:
    Ich habe einen guten Blick auf Elariel. Sie und ihr Drache Thuringwethil sind beeindruckend. Als sich Gimli der Gemeinschaft angeschlossen hat, steht sie auf. "Auch Thuringwethil und ich werden Frodo nach Mordor begleiten. Schaut nicht so entsetzt, werte Herren. Wir werden auf keinen Fall zurück in die Berge gehen."
    Die anderen stimmen nach und nach zu, ein Drache kann nützlich sein. Als ich mich der Gemeinschaft anschließe, spüre ich Elariels Blick auf mir. Ich drehe den Kopf und sehe sie an. Ihre sanften und zugleich stechenden eisblauen Augen leuchten voller Tatendrang und sie lächelt mich fröhlich an. Plötzlich beugt sich der Drache zu mir. "Ihr seid sehr mutig, dass Ihr Frodo auf seinem Weg begleiten wollt. Es ist mir eine Ehre, Euch kennenzulernen."
    Als der Rat beendet ist, sehe ich Elariel nach, wie sie mit wehendem, blonden Haar auf ihr Zimmer zu geht, bis mich jemand mit dem Ellenbogen anstößt.

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