Gefühlsfrei

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1 Kapitel - 3.813 Wörter - Erstellt von: Flame_Ginny_Ravencla - Aktualisiert am: 2016-03-08 - Entwickelt am: - 782 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Name: Evelynn Are
    Jahrgang: eigentlich Harrys, aber in dem der Zwillinge
    Freunde: …..
    Deine Geschichte:

    Ich stieg in den Zug und suchte mir ein freies Abteil. Meine Koffer wuchtete ich auf die Gepäckablage. Ich holte ein Buch, Shakespeare, raus und begann zu lesen. „Lasst wohlbeleibte Männer um mich sein, mit glatten köpfen“ „bist du kleinwüchsig?“ ein rothaariger Junge gefolgt von einem haargenau gleichaussehendem. „für mein alter bin ich recht groß.“ Antwortete ich und wollte mich wieder meinem Buch zuwenden, doch er hatte schon eine nächste Frage parat. „wir sind doch schon groß für unsere zarten elf Jahre. Du hingegen, reichst uns nicht einmal bis zur Brust. Also kann es nicht sein dass du elf bist. Und wenn du nicht elf bist, wieso bist du dann hier?“ ich seufzte. „ja ich bin nicht elf. Genügt euch das?“ sie schüttelten die Köpfe. „was wollt ihr wissen?“ „wie alt bist du dann? Wie heißt du überhaupt?“ ich lehnte mich zurück. „Ich bin 9 Jahre alt, Heiße Evelynn Are und würde gerne wissen wer ihr seid.“ „9 Jahre?“ er zog die Augenbrauen hoch. „wieso bist du dann hier?“ ja, das wüsste ich auch mal gern. Warum konnte ich nicht einfach zuhause bleiben, mich in unserer Bibliothek verbarrikadieren und lesen, wie ich es immer tat. Meine Eltern hatten gesagt dass ich mehr mit anderen Kindern machen sollte. Wieso? Ich hatte keine Freunde. Ich war zu schlau für sie. Auch für meine Eltern. Mit 2 Jahren hatte ich zum ersten Mal einen Zauberstab gehalten, war aber noch nie draußen gewesen. Damals waren sie noch stolz auf mich. Inzwischen hatten sie Angst vor mir. Ich war ihnen über den Kopf gewachsen. Jetzt sollten sich andere um mich kümmern. Als sie merkten dass da nichts mehr kam, setzten sie sich und ich las weiter. Nach einiger Zeit kam eine Frau mit einem Süßigkeiten Wagen vorbei, ich nahm nichts. Ich hatte Geld, sehr viel Geld, aber ich aß selten. Wenn, dann nur Vitamine, Obst oder Fisch. Eben das Lebensnotwendigste. Ich legte meinen Kopf an die kühle Scheibe und schlief ein.
    Als ich aufwachte hielt der Zug. Ich zerrte den Koffer Aus der Gepäckablage und schleifte ihn nach draußen. „Erstklässler, Hierher!“ rief ein ziemlich großer Mann. Nicht groß genug für einen Riesen, war wohl eher ein Halbriese. Ein Mädchen, ungefähr 16 Jahre alt kam zu mir herüber geeilt. Wusch, an mir vorbei. Mitten in die Arme eines 11 Jahre alten Jungens. Ich stieg in eines der bereit stehenden Boote und es ging los. Ich ließ meine Hand durch das Wasser gleiten, niemand sonst wollte zu mir ins Boot. Langsam Fuhren die Boote auf ein Schloss zu. Es war nur etwa halb so groß wie unseres in Irland. In Irland war ich daheim. Das Schloss dort war randvoll mit Büchern. Die Chroniken der Zauberwelt konnte ich im Schlaf herbeten, es war eines meiner Lieblingsbücher. Es gab ein Rumms und die Boote hielten an. Alle stiegen aus, ich eingeschlossen. Den Blick hielt ich gesenkt. Wir gingen durch ein Wirrwarr von Treppen, bis wir vor einer Großen Tür hielten. Eine Frau mit einer Brille redete auf uns ein. Sie erzählte uns von den vier Häusern und so weiter und so fort. Ich hatte alles schon in „Eine Geschichte Hogwarts“ nachgelesen. Im Gegensatz zu vielen anderen hatte ich mich nicht auf Hogwarts gefreut. Nicht dass ich Heimweh gehabt hätte, Ich hatte schonviele Nächte allein zugebracht. Wir wurden hineingeführt. Nein, es war eher, dass ich mich unter Menschen begeben Musste. Als der Direktor, Professor Dumbledore, zu reden begann, Hörte ich genau zu: „Gleich werden die Neuen Erstklässler Den Hut aufgesetzt bekommen, doch bevor das geschieht möchte ich euch auf jemanden Hinweisen: Evelynn Are ist neun Jahre alt, Allerdings schlau genug um alle Lehrer im Alleingang zu besiegen. Ich hoffe ihr behandelt sie normal, wie jeden anderen. So das war es. Lasst die Auswahl beginnen!“
    „Are, Evelynn“ scheiß Nachname, dachte ich. Ich stapfte nach vorne und ließ mir den Hut aufsetzen, der mir sofort bis über die Ohren, auf die Schultern rutschte.
    „Evelynn Are, du bist ein schlaues Mädchen. So schlau das du mit 9 Jahren auf eine Schule für 11 und darüber gehst. Du trägst Hass in dir und zwar nicht zu knapp. Doch für Freunde würdest du alles tun. Du bist loyal und gerecht, praktisch käme jedes Haus infrage. Sag du mir was du willst.“
    „ich will zurück nach Hause“ hauchte ich in Gedanken.
    „Nach Hause? Mit den Angaben lässt sich arbeiten. Ich denke ich schicke dich nach SLYTHERIN!“
    Ich rutschte vom Stuhl hinunter, nahm den Hut ab und lief zum Johlenden Tisch herüber. Ich hielt den blick gesenkt und setzte mich an ein Tischende. Immer mehr wurden ihren Häusern zugewiesen. Ich hörte nicht zu. Irgendwann tauchte das essen auf, aber ich aß nichts. Als wir endlich angewiesen wurden dem Vertrauensschüler zu folgen, sprang ich auf und lief ihm schnell hinterher. Als wir an einer Mauer ankamen sagte er laut: „das Passwort ist REINHEIT.“ Die Mauer schwang auf und wir Tritten ein. Vor mir lag ein Raum mit grünen Bannern, grünen Sofas und Sesseln. „ die Mädchen Schlafräume sind dort“ er zeigte nach links „und die Jungs Schlafräume dort.“ Die Mädchen zuckelten zu unseren Schlafräumen. Es waren jeweils 2 Mädchen Zimmer. Ich ging in den nächstbesten Raum und schmiss mich auf ein Bett. „du bist also Evelynn Are. Ich habe mir dich anders vorgestellt. Nicht so… Blass.“ Mir gegenüber saß ein Mädchen mit blonden Haaren und Krachblauen Augen. Irgendetwas brachte mich dazu ihr sofort zu vertrauen. „ich war selten draußen.“ Gab ich zu.
    „kannst du zaubern?“
    „ja.“
    „ was denn?“
    „ das da: Collorportus“ mit meinem Zauberstab zeigte ich auf die Schranktür.
    „versuch mal die jetzt zu öffnen!“
    „die klemmt. Ich krieg sie nicht auf! Hast du was damit zu tun?“
    „Ja, warte.“ Ich ging auf die Tür zu. „Alohomora!“
    „klasse! Damit schließ ich jetzt immer mein Zimmer ab!“
    Ich lächelte. „ja der ist wirklich gut!“
    Langsam machte ich mich daran einzuräumen. „bist du eigentlich ein Reinblut? Wenn ja, könntest du Weihnachten mit zu mir kommen. Meinen Eltern ist diese ganze Reinblut Sache total wichtig…“
    „ja, bin ich. Manchmal habe ich tage damit verbracht mich durch meine Ahnen-Geschichte zu wühlen. Es gibt nur wenig interessante Leute in meiner Familie.“ Ich seufzte und faltete ein paar Hemden.

    Die nächsten Tage verbrachte ich damit in der Bibliothek zu stöbern und Langweilige Hausaufgaben zu erledigen. Manchmal machte ich ein paar andere gleich mit, von wem war mir nie klar. Ich schlich mich in Schlafräume, schnappte mir ein paar der Hausaufgaben und erledigte sie.
    Ich redete selten, mit mir redete freiwillig ja auch niemand. Inzwischen hatte ich die gesamte Regalreihe über Zauberpolitik durch, was wahrscheinlich das langweiligste war das ich je gelesen hatte. Shakespeare fand man hier nirgends, also musste ich mich mit meinen Tragödien und dem Kaufmann von Venedig begnügen…
    Ich sah von meinem Buch auf. „was ist?“ die Jungen aus dem Zug standen mir gegenüber. „wir wollten dich fragen ob du uns mit den Hausaufgaben helfen kannst?“ „das habe ich doch schon tausendmal getan!“ entrüstete ich mich, die Hausaufgaben der Zwillinge waren lustig.
    „du hast uns noch nie bei den Hausaufgaben geholfen. Manchmal sind halt ein paar gemacht... Ahhh!“ sie sahen sich an. „du machst Hausaufgaben von anderen Leuten!“ sagten sie bedeutend leiser.
    „ja mach ich, was dagegen? Sie können sich ja nicht beschweren!“ Ich hatte Oliver Wood schon die Hausaufgaben gemacht, er hatte nichts gemerkt. Flint war so dumm dass es wehtun müsste… er war Dauerkunde von mir. In Slytherin war es durchaus bekannt dass ich Hausaufgaben erledigte ohne zu murren. Viele Gaben mir ihre Hausaufgaben direkt nach dem Unterricht. Andere holten sich Hilfe ein. Jedem wie es ihm beliebte. „und hilfst du uns?“
    „helfen oder machen?“ gab ich zurück.
    „beides.“ Gaben sie zu.
    „okay. Heut in der Bibliothek neben dem Regal mit Zaubereiforschung. Kommt nicht zu spät!“
    Sie gingen und ich wandte mich wieder meinem Buch zu.

    Als sie in die Bibliothek schlenderten, saß ich noch an Hausaufgaben von Wood und Flint.
    „was machst du da?“ fragte der eine.
    „Hausaufgaben“ antwortete ich knapp. „von Wood und Flint.“
    „ du machst Hausaufgaben für Wood?“
    „Jep. Interessant sind sie nicht gerade. Wenn sie wenigstens Zaubereigeschichte Hausaufgaben hätten… Habt ihr welche?“ sie sahen mich erstaunt an.
    „du magst Zaubereigeschichte? Das Stinklangweiligste Fach auf Erden?“
    „ja. Ihr müsstet Mal die Chroniken der Zauberwelt lesen. Archibald der dritte hat wunderbare Intrigen geschmiedet. Und Josephine die erste war bildschön! Hach!“ ich seufzte.
    „ hier sind unsere Hausaufgaben. Wir erzählen dir jetzt was über uns während du die Hausaufgaben machst. Also: Wir sind Fred und George Weasley, geboren in Prewett, am 1. April 1978, wir wohnen im Fuchsbau in Ottery St. Catchpole. Wir haben 5 Geschwister, 4 Brüder. Jetzt musst du uns was über dich erzählen.“
    „ Na gut. Ich bin Evelynn Are, geboren in Irland am 12.12 1980, Einzelkind, habe einen IQ von 323 und man kann mit mir nicht vernünftig reden. Ich besitze ein Schloss in Irland, das doppelt so groß wie dieses hier, und randvoll mit Büchern ist. Mehr weiß ich von mir nicht.“ Sie schauten mich entgeistert an. „ach ja, eure Hausaufgaben sind fertig.“ Ich gab sie ihnen und sie gingen.

    *Zeitsprung: Weihnachten*
    Ich spazierte durch den Schnee auf den Fuchsbau zu. Der Schnee knirschte unter meinen Lederstiefeln und legte sich um meine Haare. In meinem Rucksack trug ich zwei relativ große Pakete mit mir herum. Es waren Geschenke für Fred und George. An jedem klebte ein Zettel.
    Danke für das Gespräch.
    Merry Christmas,
    deine Evelynn
    Ich guckte durch das Fenster in das Esszimmer. Die Mutter deckte den Tisch und Das Mädchen Wusch Geschirr. Sie lachten. Die Zwillinge hatten wirklich Glück mit ihrer Familie. Ich schlich mich durch ein offenstehendes Fenster und legte die Geschenke vor dem Kamin ab. Leise schlich ich mich raus. „Merry Christmas, Jungs!“ hauchte ich und verschwand.

    Ich stapfte durch den Schnee und wartete. Und wartete. Schließlich hielt ich es nicht mehr aus. Ich rannte zurück zum Fuchsbau und prallte in ein rothaariges Mädchen, etwa ein Jahr jünger als ich.
    „was machst du hier?“ fragte sie.
    „Ich, Ähh, Ich…“
    „du willst wahrscheinlich Ron besuchen. Er ist drinnen. Woher kennt er dich?“
    „eigentlich bin ich“ aber sie ließ mich nicht ausreden. Ich ließ mich mitziehen. Sie plapperte und plapperte. Sie hörte erst auf als sie die Tür zur Küche aufstieß. Sie rief: „guckt mal wen ich aufgegabelt habe!“ sie hielt mich wie eine Trophäe in die Luft. „wer ist das, Ginnymäuschen?“
    „Keine Ahnung.“ Sagte sie wahrheitsgemäß. „ich dachte sie gehört zu Ron. Gehört sie zu dir?“ sie sah einen Jungen in ungefähr meinem Alter an. „Null Ahnung wer das ist.“ Woher sollte er mich denn auch kennen. Jetzt sah sie mich an. „wie heißt du denn?“
    „Evelynn Are.“ Antwortete ich wahrheitsgemäß. „ich habe nur Geschenke mitgebracht. Für die Zwillinge.“ Jetzt rief die Mutter: „Fred, George! Kommt mal. Hier ist jemand für euch.“ Die Jungs kamen die Treppe herunter gestürmt. „was ist denn Mum? Hi Evelynn. Moment mal. Wieso ist Evelynn Hier?“ „ihr kennt sie also. Aber woher kennt ihr sie?“
    „aus der Schule. Ginny Lass Evelynn los!“
    „Aber sie ist doch so alt wie Ron! Wie kann sie dann mit euch in einer Stufe sein?“
    „Hammermäßiger IQ. Ginny Lass sie los!“ endlich ließ sie mich los. „wissen deine Eltern dass du hier bist?“ Ich zuckte mit den Schultern. „vielleicht hat Miralai was verraten. Auf jeden Fall ist ihnen egal.“ Alle schauten mich entgeistert an. „was. Ist so. Könnte ich jetzt gehen?“
    „Nein, Nein. Du bleibst erstmal hier! Gleich schicken wir eine Nachricht an deine Eltern. Dann sehen wir was aus dir wird.“ Ich ging rüber zu Fred und George. „stimmt es wirklich dass es deinen Eltern egal ist wo du bist?“ fragten sie erschrocken. „ja“ antwortete ich ohne Gefühlsregung. „seit ich 5 bin pass ich auf mich selber auf. So wie andere Eltern waren meine nie. Mit 2 war ich noch nie draußen.“ Ich musste lächeln. Damals war alles perfekt gewesen. „was ist dann passiert?“
    „ich wurde ihnen zu schlau. Sie kauften ein schloss in Irland, verfrachteten mich dahin und ließen mich allein. Sie hatte Angst vor mir.“ „solche Eltern gehören verboten! Wer setzt sein Kind denn bitte sehr in Irland aus!“ „ist halt so. kann man nichts gegen tun. Ich sollte jetzt gehen.“ Ich schlüpfte aus der Tür raus in den Garten. Mein Zauberstab war schwarz, mit feinen Schnitzereien überzogen. Ich hielt ihn über den Kopf, strich einmal über die Arme und murmelte jedes Mal: Fera! Meine Arme wurden zu Adler-Schwingen und überdeckt mit Federn. Im nächsten Moment war ich verschwunden.

    *Zeitsprung*
    Ich wanderte die Flure entlang. Es war wunderbar als Tier die Welt zu erkunden. Ach du scheiße, Da Kam jemand! Schnell murmelte ich in Gedanken: Homo. Meine Flügel wurden zu Armen und meine Krallen zu Füßen. Ich versteckte mich in einer Nische und wartete. Und wartete. Und wartete. Vorsichtig lugte ich um die Ecke. Die Zwillinge standen da und starrten mich an. „wwwas war DAS!“ ich zückte meinen Zauberstab. „wenn ihr irgendjemandem erzählt was ihr gesehen habt, verspreche ich, röste ich euch langsam auf kleiner Flamme im Zaubertrank Unterricht. Snape würde das gefallen. Jetzt zischt ab!“ ich ruckte mit meinem Kopf in Richtung der Treppen. Sie nickten und rannten. Ich zog mich in meine Nische zurück und seufzte. Ich wusste schon lange nicht mehr wie es war Angst an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen. Tränen besaß ich auch nicht mehr. Ich musste meine Magie rauslassen. Schnell rannte ich in mein Schlafzimmer. Den Zauberstab gezückt hielt ich mich bereit. Die Energie strömte aus dem Zauberstab, ein unbändiger Strahl. Ich wandte mich um alles was der Strahl traf ging in Flammen auf. „Los noch ein bisschen!“ immer mehr Kraft wuchs in mir heran. Ich schrie doch die Magie wurde immer Stärker. Es dämpfte meinen Schrei enorm und übrig blieb nicht mal ein Flüstern. Die Magie floss in Scharen aus mir heraus. Der Zauberstab reichte nicht mehr aus. Die Magie floss über mich drüber, sie bildete eine Art Metall Legierung, eine zweite Haut. Ich bekam es mit der Panik zu tun. Ich schrie und schrie. Man hörte nichts. Ich spürte nichts mehr. Keine Panik, keine Angst. Alle Gefühle waren aus mir herausgeflossen. Die Magie baute sich ab. Ich sah die Dinge die mir so bekannt waren wie mein eigener Geist. Ich spürte nichts dabei. Keine Freude dass es endlich aufgehört hatte. Nichts.

    Ich lief schon seit Wochen wie ein Geist herum. Vielleicht war ich inzwischen auch einer. Ich wusste es nicht. Wenn ich in den Spiegel sah, sah ich ein Mädchen. Es könnte mir auf der Straße begegnen, ich würde sie übersehe n. Nur die Augen dieses Mädchens. Die würde ich nie vergessen. Sie waren grau und hohl. Man sah keine Gefühle. Immer die gleiche starre Miene. Ein Geist. Im nächsten Moment, wenn man genauer hinschaute, war sie verschwunden. Niemandem fiel es auf das sich meine Gefühle verabschiedet hatten. Aus Wochen wurden Monate, aus denen wiederrum Jahre wurden. Bei der pinken Kröte musste ich nie Nachsitzen. Mir wurde alles egal. Ich hatte die Hoffnung verloren jemals wieder fühlen zu können. Als dann Voldemorts Herrschaft kam, versuchte man mir meinen Familienstammbaum zu entlocken. Meine einzige Hoffnung war der Cruciatus.
    Doch selbst der tat mir nicht weh. Irgendwann hatte ich genug. Ich war mit Narben übersät doch ich erlitt keine Schmerzen. Ich floh in einen Wald. Ab und an kamen mal ein paar Greifer die mich allerdings übersahen. Doch dann kamen die anderen. Die Leute, die echten Menschen.

    Ich wandte den Kopf nach links. Dort knackte etwas. Vielleicht ein Tier. Uninteressant. Ich hörte stimmen. Irgendwoher kannte ich sie. Meine Erinnerungen mit Gefühlen waren nur verschwommen. An alles andere erinnerte ich mich Haarscharf. Jeden Moment konnte ich mir vor Augen führen. „hey Fred, die Lichtung ist perfekt! Woah, wer bist du?“ „hallo George Weasley. Ich habe dir und deinem Bruder ein versprechen abgenommen. Habt ihr es gehalten? Ihr wisst was ich euch drohte. Ich werde es wahr machen, das weißt du.“ „wer bist du?“
    „George, wo bist du?“ rief jemand.
    „er ist hier mit mir. Komm Fred Weasley. Hast du das Versprechen gebrochen? Sagt es dem kleinem Mädchen.“
    „Fred, die ist gruselig!“ rief George.
    „hat dich Ronniespätzchen angesteckt?“ ich lachte hysterisch.
    „George was ist los. Wer ist das?“
    „genau das sagte eure Mutter. Wer ist das?“ äffte ich sie nach.
    „wer bist du?“
    „ihr erkennt mich nicht? Wie solltet ihr auch. Natürlich vergesst ihr mich. Jeder hat mich vergessen.“ Ich wurde, nein das konnte nicht sein! „wen seht ihr als Adler, mich! Ich habe euch auf dem Kieker. Eure ganze Familie könnte ich mit einem Fingerschnipsen auslöschen. Ihr fragt mich wer ich bin? Ich bin der blick der euch folgt, der Geist von Nebenan. Vor mir hat jeder Angst wenn er einmal in meine Augen sieht. Ich bin“ ich machte eine Pause, ich bekam keine Luft mehr. Ich atmete einmal aus. Keine Luft strömte in mich hinein. Ich drehte mich um meine Halbe Achse und sah noch einmal in diese braunen Augen. Dann stürzte ich.

    *seine Sicht*
    Evelynn. Da lag sie. Die leeren Augen weit aufgerissen. Sie sah so verzweifelt aus. Sie war so zerbrechlich. Ich stürzte zu ihr. „Evelynn, wach auf! Wach auf!“ ich schrie eine Leiche an. Mein Bruder setzte sich zu mir. „sie Hatte Angst. Sie brauchte unsere Hilfe. Wieso haben wir ihr nicht geholfen?“ ich schrie und schluchzte. „Evelynn wach auf.“ Ich hauchte es ein letztes Mal. Dann hob ich sie auf. Ihr Körper war mit Narben übersäht. Wir gingen zu Lee zurück.
    „wer ist das?“ fragte er
    „Evelynn Are.“ Hauchte ich und eine Träne rollte mir übers Gesicht und fiel auf ihres. Ihr Name pochte in meinem Kopf. Evelynn, Evelynn, Evelynn. „ich dich auch“ ganz leise, kaum hörbar, als sei es nur für mich bestimmt. Wir kamen im Zelt an und ich legte sie auf mein Bett. Ich hielt ihre Hand und dabei fiel mir etwas auf. Ein kleiner Zettel, mit ihrer Handschrift beschrieben.
    Wenn man das hier lesen wird, bin ich tot. Mein Leben hängt am seidenen Faden. Dies hier ist mein Testament und Abschiedsbrief. Mein Schloss soll von nun an den Zwillingen gehören. Lest alles. Und George, nimm meine Chroniken der Zauberwelt an dich. Ich kann euch leider nicht sagen wie sehr ich dich und deinen Bruder liebe. Meine Gefühle sind nach unserem letzten Treffen verloren gegangen. Nimm meinen Zauberstab, Fred Weasley, er zeigt dir was wirklich Liebe bedeutet. Er liegt im Grab meiner Eltern. Ich wünsche mir dass ihr mit meinem Geld macht was ihr wollt, es soll euch bei den Scherzartikeln helfen. Versprecht mir, vor allem du George, dass ihr mich vergesst. Lebt weiterhin normal, was auch immer das bedeutet. George. Angelina liebt dich, wirklich. Versprech mir, nimm sie und weine mir keine Träne hinter her. Fred, George, ihr seid die einzigen die wissen wer ich bin. Ich weiß das ihr wisst das alles was ich euch angedroht habe nicht wahr machen könnte. Ich liebe euch.
    Vergesst mich, Eves.
    PS: nennt mich nicht Evelynn.
    Eves
    „was steht da?“ fragten Fred und Lee
    „ das ist Eves Abschiedsbrief und ihr Testament. Du kriegst ihren Zauberstab, ich ihre Chroniken der Zauberwelt, und das schloss in Irland Gehört jetzt uns. Wir erben ihr gesamtes Vermögen. Sie schreibt dass sie uns liebt. Der Brief wurde wohl nach und nach geschrieben, zuerst konnte sie es nicht sagen. Ihre Gefühle hat sie verloren nachdem sie uns gedroht hat. Ich denke wir sollten die Pakete öffnen.“ Wir hatten es bis jetzt nicht getan. Zuerst war es uns peinlich, dann haben wir es einfach vergessen. Wir holten die Pakete raus. Beide waren in blaues Seidenpapier eingeschlagen. Vorsichtig öffneten wir die Schleifen. Das Papier glitt herunter und gab den blick auf zwei Wunderschöne Döschen frei. Meines war blau, das von Fred grün. Wir öffneten die Döschen und sahen was darin war. Meines war ein kleiner Ring, ein Foto, ein Brief und EIN DIAMANT! Ich staunte nicht schlecht. Der Ring war schmucklos, golden und einer Gravur E&G. „was hast du Fred?“
    „ein Foto, ein Dolch, ein Brief und einen Diamant. Und du?“
    „ein Ring, ein Foto, Ein Brief und ebenfalls ein Diamant.“
    Ich faltete den Brief auf.
    George, ich liebe dich. Das wurde mir klar als ich keine Gefühle mehr Hatte. Es klingt komisch aber es ist so. halte Fred davon ab zu kämpfen, er wird sterben. Nimm Angelina.
    Deine Eves.
    Ich faltete den Brief wieder zusammen. „Fred, du darfst nicht kämpfen. Du würdest sterben!“
    „ja, das würde ich.“
    „abgemacht?“
    „Abgemacht!“

    *10 Jahre später*
    „komm Evelynn. Zeit ins Bett zu gehen!“
    „komme schon Daddy!“
    „Roxanne, hierher!“
    „bin schon da!“
    „Angelina, helf mir!“
    „komme ja schon! Was ist denn los?“
    „Nimm du Roxanne!“ bat ich meine Frau.
    „na gut!“ seufzte sie ergeben.
    Ich brachte unseren kleinen Engel ins Bett und verkroch mich danach auch. Ich tauschte die Ringe aus, Katies gegen Evelynns. „Ich liebe dich, Evelynn Are!“ Hauchte ich und schlief ein.

Kommentare Seite 1 von 1
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HP Fan ( 69270 )
Abgeschickt vor 145 Tagen
So eine schöne Geschichte,du must noch mehr solche Storys schreiben
Ria ( 55893 )
Abgeschickt vor 380 Tagen
Die geschicht war sooo süß bitte schreib mehr......mit liebe ria😍😘