Pokemon Lovestory N&Liberty 24

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1 Kapitel - 1.352 Wörter - Erstellt von: LibbyPokemon - Aktualisiert am: 2016-03-08 - Entwickelt am: - 301 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Entscheidende Kämpfe und große Gefühle. Aber noch lange nicht das Ende.

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    N's Sicht:

    Ich war natürlich schon unzählige Male durch mein Schloss gegangen, aber diesmal war es anders. Ich spürte Libertys Hand auf meinem Arm und konnte ihr schönes Gesicht sehen. Ich musste einfach immer wieder hinsehen. Manchmal trafen sich unsere Blicke. Dann sah ich schnell weg und sie tat dasselbe. Konnte es sein? War es möglich, dass sie so fühlte wie ich? Natürlich war es unmöglich. Ein so wundervolles Mädchen wie Liberty würde sich nicht in mich verlieben, niemals. Aber dennoch... aber dennoch... immer wieder musste ich ihre Lippen ansehen und mich fragen, wie es wohl wäre sie zu küssen. Immer wieder musste ich mir vorstellen, wie es wäre, wenn sie mit ihrer bezaubernden Stimme "ich liebe dich, N" sagen würde.
    Es wäre wie im Himmel.
    Es tat mir so weh, immer wieder daran erinnert zu werden, dass ich eigentlich nicht einmal davon träumen durfte. Liberty war ein Engel, für mich so unerreichbar wie die Sterne. Warum musste ich die Eine lieben, die ich niemals haben können würde?
    Wir waren fast beim Thronsaal angekommen, als plötzlich mein Vater hinter einer Statue hervorkam.
    Ich zuckte unwillkürlich zusammen und hätte am liebsten Liberty hinter meinem Rücken versteckt. Hoffentlich hatte er das nicht bemerkt. Ich versuchte seinen Gesichtsausdruck zu deuten. Er sah wütend aus, aber ich konnte nicht beurteilen ob dafür die 'offiziellen' Gründe genügten, oder ob er mehr wusste als uns lieb war.
    Ich ging schnell in den Thronsaal und zog Liberty mit, ehe uns irgendwas um die Ohren fliegen konnte.
    "Bereit für die Entscheidung?", fragte ich sie, als wir die Mitte des Saals erreicht hatten.
    Sie nickte "Ja".
    Immer diese unglaubliche Stimme!
    "Nun denn... Komm zu mir Zekrom!", sagte ich, sowohl laut, als auch in der Sprache der Pokemon.
    Zekrom brüllte von draußen und flog durch die Wand, als wäre es Wellpappe. Dabei handelte es sich um eine normale, stabile Steinwand. Zekrom war eben unglaublich stark.
    "Ich hoffe du bist gegen legendäre-Drachen-die-durch-Wände-geflogen-komme ein versichert", witzelte Liberty auf Pokemonsprache. Laut sagte sie nur "Es ist soweit Reshiram!" und ließ den Drachen aus dem Pokeball.
    Dann ging es auch schon los.
    Ich erkannte sofort, dass Liberty seid unserem letzten Kampf sehr viel stärker geworden war. Sie besiegte jedes Pokemon, dass ich in den Kampf schickte mit nur einer Attacke. Nach wenigen Minuten musste ich meinen letzten Freund zurückrufen.
    "Zekrom und ich haben verloren...", setzte ich an, doch da wurde ich auch schon unterbrochen:
    "Und du willst, wie ich, den Namen Harmonia tragen?"

    Libertys Sicht:

    "Ich hätte von Anfang an wissen sollen, dass du eine Enttäuschung sein würdest!", fauchte G-Cis. Er sah nicht mehr aus wie ein richtiger Mensch. Sein Gesicht war so wutverzerrt, dass er eher an etwas erinnerte das aus Doktor Frankensteins Labor ausgebrochen war.
    "Du bist nur ein halber Mensch!", zischte G-Cis N an "Wo bei anderen Menschen ein Herz schlägt ist bei dir nur ein schwarzes Loch..."
    Weiter kam er nicht, weil ich ihn ins Gesicht schlug. Dieser Mistkerl wagte es N zu beleidigen?
    "WENN HIER JEMAND KEIN HERZ HAT BIST DU ES!", brüllte ich ihn an und verpasste ihm noch einen Schlag auf die Nase. Hoffentlich war sie jetzt gebrochen.
    Ich bemerkte flüchtig, dass Lauro und Cheren hereingekommen waren, aber ich war im Moment viel zu wütend um darauf zu achten.
    "FÜR WEN HÄLTST DU DICH EIGENTLICH? EGAL FÜR WAS, DU BIST ES NICHT! DU BIST DIE GEMEINSTE KREATUR, DIE EINALLS BODEN JE GEDULDET HAT!"
    Mir war verschwommen bewusst, dass Cheren und Lauro mich anstarrten, aber das war mir gerade völlig egal. Irgendjemand musste die Wahrheit sagen. G-Cis schien diese Wahrheit nicht besonders zu erfreuen, denn er griff unter sein 'Kleid' und zog nicht einen und auch nicht zwei, sondern sage und schreibe SECHS Pokebälle hervor. Es erschienen ein Echnatoll, ein Bisofank, ein Branawarz, ein Caesurio, ein Trikephalo und ein Zapplarang. Na toll.
    "Greift diese Trainerin an!", schrie G-Cis mit überschnappender Stimme.
    Ich wollte nun auch mein komplettes Team rufen, aber plötzlich trat N vor und stellte sich zwischen mich und G-Cis' Pokemon.
    "Tut es nicht", bat er sie, sowohl in der Sprache der Pokemon, als auch in der Sprache der Menschen "Warum solltet ihr für jemanden kämpfen, der euch nur als Werkzeuge sieht? Erinnert euch, wie er euch gequält hat!"
    Das Wunder geschah. Die Pokemon blieben stehen.
    "Du hast Recht, N", antwortete Trikephalo langsam. Alle sechs Pokemon gingen langsam, aber bestimmt einige Schritte zurück "Wir werden nicht mehr gehorchen. Wir gehen"
    Die sechs verließen den Saal.
    "KOMMT SOFORT ZURÜCK!", schrie G-Cis ihnen nach, aber da wurde er auch schon von Lauro und Cheren gepackt. Er wand sich. "IHR KÖNNT MICH NICHT EINFACH VERHAFTEN!", schrie er.
    "Und ob", erwiderte Cheren lässig. "Du kommst jetzt mit!"
    Er und Lauro schleiften den vor Wut schäumenden G-Cis heraus. Wir waren allein.
    N nahm ganz vorsichtig meine Hand in seine. Ein schier grenzenloses Glücksgefühl breitete sich in mir aus.
    "Kann ich ganz offen mit dir sprechen?", fragte er leise.
    Ein Schauer kroch über meinen Rücken. "Immer"
    N lächelte mich auf eine Weise an, die mein Herz zum hüpfen brachte.
    "Seit ich dich in Gavina getroffen habe hat sich mein Leben verändert. Ohne dich wäre ich wohl immer G-Cis Marionette geblieben", sagte er, immer noch leiser als er sonst sprach "Ich muss dir danken. Am Liebsten würde ich immer hier bleiben, bei dir... Aber...", in Ns Augen war plötzlich Schmerz. "Ich würde dich in Gefahr bringen. Und deshalb..."
    Wir waren mittlerweile an der zerstörten Wand angekommen. N rief Zekrom.
    "Alles Gute!", seine Stimme zitterte. Er wollte wegfliegen, ohne mich! Nein! Das konnte er mir nicht antun! Aber jetzt schickte er sich schon an aufzusteigen...
    "N! Geh nicht!"
    Die Worte waren aus mir herausgebrochen, ehe ich darüber nachdenken konnte. Er drehte sich überrascht um.
    "Warum nicht?", fragte er sanft
    "Weil...", jetzt musste ich mich zwingen die Worte auszusprechen "Ich liebe dich"
    Da. Ich hatte es gesagt. Endlich. N trat langsam auf mich zu. Er berührte mein Gesicht und drehte es zu sich. Ganz langsam berührten sich unsere Lippen. Unendliche Glückseligkeit.
    Einige Minuten, nein Jahre, Dekaden und Ewigkeiten später, lösten wir uns voneinander. Mein Herz schlug schneller als die Flügel des schnellsten Flugpokemon.
    "Ich liebe dich auch, Liberty", Ns Stimme war tränenerstickt. "Und gerade deshalb muss ich gehen"
    Er drehte sich schnell um und sprang auf Zekroms Rücken.
    "N!", rief ich noch verzweifelt, aber da leuchtete Zekroms Schweif so hell auf, dass ich die Augen schließen musste. Als ich sie wieder aufriss, war Zekrom weg. Und N mit ihm.

Kommentare Seite 1 von 1
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Libby ( 88506 )
Abgeschickt vor 252 Tagen
Schön, dass es dir gefällt! Die Geschichte ist schon fertig, brauchst nur zu lesen :)
ami (g.) :) ( von: ami (g.) :) )
Abgeschickt vor 256 Tagen
Cool,bitte schreib weiter,die Geschichte ist so gut:)
Bitte
Kyogre ( 70902 )
Abgeschickt vor 426 Tagen
Ich fände voll cool wenn du noch ein Teil von S/W2
reinbringst da es vom zukünftigen Handlungs verlauf
sehr gut passt