One Piece Of Us - Teil 11

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1 Kapitel - 1.695 Wörter - Erstellt von: NoStar5 - Aktualisiert am: 2016-03-08 - Entwickelt am: - 582 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Inzwischen weiss nun auch die Regierung von Lees Begegnung mit dem Feuervogel.
Was Wird mit Lee passieren? Wie wird es weitergehen?

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Kapitel 11 Lees Sicht Der Aufprall presste mir die Luft aus meinen Lungen. Ich nahm absolut gar nichts meiner Umgebung mehr wahr, ich fühlte nur noch
Kapitel 11

Lees Sicht
Der Aufprall presste mir die Luft aus meinen Lungen. Ich nahm absolut gar nichts meiner Umgebung mehr wahr, ich fühlte nur noch Schmerzen. Mir war, als würde ich bei lebendigem Leibe verbrennen, langsam, sehr langsam. Irgendwann schien ich wirklich zu glauben, mein Blut würde kochen, doch da war noch etwas anderes, schmerzvolleres. Ich verkrampfte mich. Es fühlte sich an, als würden vom Herz aus hunderte von Flammen durch meinen Körper wandern, als würden sie sich wie Würmer durch meine Arterien kriechen. Schon nur vom blossen Gedanken daran, wurde mir schlecht.
Ich merkte, wie jedes einzelne meiner Körperteile zuckte und mir nicht mehr gehorchte. Meine Muskeln brannten, ich wollte nur noch, dass es aufhörte.
Nach gefühlten Stunden wurde mir mein Wunsch endlich erfüllt. Die Schmerzen waren langsam verebbt und nur ein dumpfes Pochen in meinem Kopf spürte ich noch. Wahrscheinlich von dem Stein, den mir Helmeppo feige hinterhergeworfen hatte.
Ich setzte mich auf. Meine Glieder waren steif, fast unbeweglich, aus meinem Mund und meiner Nase tropfte langsam Blut auf meine Knie. Ich beachtete dies nicht und sah wie gelähmt auf meine Hände: Die Haut war krebsrot und an manchen Stellen von mehreren Brandblasen bedeckt.
Wütend zischte ich und besah meine Umgebung. Ich war immer noch im selben Wald, mit denselben abgebrannten Bäumen und demselben Geruch nach verbranntem Fleisch. Ich unterdrückte den Brechreiz, als mein Blick die Leiche des Holzfällers streifte. Mit meiner verbliebenen Kraft, versuchte ich, aufzustehen, ich musste hier weg. Es gelang mir eher schlecht als recht, und so lief ich taumelnd zurück Richtung Dorf, mich immer wieder an Baumstämmen stützend, wenn meine Beine nachgaben. Auf diese Weise kam ich nur sehr, sehr langsam voran, jedoch schnell genug, um noch vor Anbruch der Dämmerung den Rand des Waldes zu erreichen.
Als mich die ersten Leute im Dorf sahen, wichen sie sofort zurück. Zuerst dachte ich, dass diese nur einen schlechten Tag oder so hatten, doch als ich am Marktplatz ankam, und sich alle Passanten eng an die Häusermauern drückten, begann ich mir langsam Gedanken darüber zu machen.
Ich humpelte also zur Marinebasis, um dort einen Arzt aufzusuchen, der mein Bein und meine sonstigen Wehwehchen behandelte. Ich wollte schon die Wachen am Eingangstor darauf ansprechen, doch auch sie reagierten genauso, wie die Dorfbewohner. Mit gesenktem Kopf ging ich an ihnen vorbei, ins Innere und wieder hinein in das Labyrinth aus unzähligen Gängen.
Ohne auf meine Umgebung zu achten, lief ich diese entlang, in der Hoffnung, dass mich jemand finden würde, doch mir begegnete keine Menschenseele. Ich sah auf. Vor mir erstreckte sich ein langer Korridor mit unglaublich vielen Türen auf beiden Seiten. Langsam machten auch meine inzwischen wunden Beine nicht mehr mit. Irgendwo hinter einer dieser Türen musste doch ein Raum liegen, in dem ich mich hinlegen und eine Runde schlafen konnte, oder?
Ich hatte einfach keine Lust mehr, hier ziellos herumzuirren, deshalb öffnete ich die nächstbeste Tür.
Mehrere Augenpaare, und eine Sonnenbrille starrten mich zuerst überrascht, danach erschrocken an. „Fufufufu, Kuma, sieht wohl so aus, als hätte ich unsere kleine Wette gewonnen!“ kam es von Doflamingo. Falkenauges Blick durchlöcherte mich, dann sagte er mit erstaunlich ruhiger Stimme: „Du brennst.“

Falkenauges Sicht
Sofort sprang Lee auf und kreischte hysterisch: „Mach das weg! Mach das weg! Mach das weg!“ Als sie merkte, dass die Flammen, die an ihrer Hand hinaufzüngelten, ihr nichts ausmachten, hielt sie inne. Das Mädchen blickte zu mir, und erst jetzt bemerkte ich das eigentlich auffälligste: Ihre Augen. Statt dem matten blau, welches sie immer trugen, sah man nun ein strahlendes, welches einen sofort in seinen Bann zog.
Ich erhob mich und ging auf Lee zu. In ihrem Gesicht konnte ich deutlich Erschöpfung ablesen. Ich kniete mich zu ihr herunter, sodass wir auf Augenhöhe waren, doch bevor ich etwas zu ihr sagen konnte, kippte sie um. Ich fing sie auf und hob sie auf meine Arme. „Und was jetzt?“ versuchte ich so gelassen wie möglich zu sagen, obwohl ich die Antwort auf meine Frage bereits kannte.
Aokiji erhob sich, er hatte ausnahmsweise in dieser Besprechung mal nicht geschlafen, doch er sprach genau die Worte aus, welche ich am wenigsten hören wollte: „Das Mädchen wird natürlich zum Soldaten ausgebildet, was sonst?“ Nun erhob sich auch Sengoku, die Fäuste geballt. „Das kannst du nicht machen! Schau sie dir doch an, sie ist doch noch ein Kind! Wie kannst du ihr jetzt schon so etwas zumuten?“
„Fufufufu, ich sehe überhaupt nicht, wo hier das Problem liegt. Warum macht ihr wegen einem kleinen Kind so einen Aufstand?“ Mischte sich jetzt auch Doflamingo ein. „Hast du etwa vorhin nicht zugehört? Dieses ‚Kind‘ ist ab jetzt im Besitz einer unglaublichen Macht! Mit nur einem Fingerschnipsen könnte sie uns alle auf einen Schlag töten!“ Meinte Akainu mit wütender Stimme.
Die Einzigen die noch keinen grossen Beitrag an diesem Gespräch geleistet hatten, waren Garp und Kuma. Beide sassen noch am runden Tisch, während der Vizeadmiral genüsslich seine Cracker ass und der Samurai in einem Buch blätterte.
„Eben“ meinte erwiderte der Mann im Federmantel auf die Worte des Admirals. „Wo liegt das Problem?“
Garp schluckte seinen Cracker hinunter und beteiligte sich nun auch an dem Gespräch. „Geehrte Admiräle, hier muss ich leider Doflamingo recht geben. Wie es aussieht, stösst der Körper des Mädchens den Feuervogel ab. Ich denke, wir alle wissen, was das bedeutet, nicht wahr?“ er machte eine kurze Pause. Betretenes Schweigen war die Reaktion der anderen, dann fuhr er fort. „Ja, es war ein Wunder, dass sie diese Begegnung überhaupt überlebt hat. Doch auch wenn sie es schafft, diese Kraft zu kontrollieren, wird ihr Körper den Feuervogel weiter abstossen. Früher oder später wird sie so oder so sterben.“ Immer noch Schweigen. Niemand traute sich, etwas darauf zu erwidern. Nur Akainu war liess diese Tatsache vollkommen kalt. „Jeder Mensch stirbt. Aber das ist noch lange kein Grund dafür, keine Schutzmassnahmen zu ergreifen! Was machen wir, wenn sie sich irgendwann ihrer ungeheuren Macht bewusst wird und sich gegen die Regierung stellt? Niemand könnte sie aufhalten! Deshalb sollten wir sie entweder auf unsere Seite ziehen, um aus ihr wenigstens Vorteile ziehen zu können, oder sie sofort töten!“
Sengoku platzte nun endgültig der Kragen. „Akainu, wie kannst du so etwas sagen? Du redest davon, ein kleines unschuldiges Mädchen einfach so ohne Grund umzubringen! Das geht zu weit!“ „Ach ja? Würdest du das immer noch sagen, wenn sie versucht dich umzubringen?“ konterte der Admiral. „Das weisst du doch noch gar nicht!“
Bevor die Situation noch eskalierte, schritt ich ein. „Meine Herren“ sagte ich ruhig „Der einzige, der das Recht hat über Lees Zukunft zu entscheiden, bin doch wohl ich, oder sieht das jemand anders?“ „Wie kannst du es…“ setzte Akainu an, wurde jedoch von Garp unterbrochen. „Lass ihn bitte weitersprechen, ich glaube, es icht wichtig, was er zu sagen hat.“ Ich nickte dem alten Mann zu und fuhr fort. „Ihr stellt hirnrissige Theorien auf, was alles passieren könnte. Ihr wollt sie an die Weltregierung binden, doch was ihr nicht bedacht habt, ist Hass.“ „Hass?“ widerholte Sengoku skeptisch. „Ja, Hass. Wenn man Lee zu etwas zwingt, entwickelt sich bei ihr Trotz. Zwingt man sie weiterhin, entsteht aus Trotz Hass. Wenn jemand einen Menschen hasst, dann…“ „… greift man ihn an.“ Vollendete Aokiji meinen Satz. Die Minen der anderen verhärteten sich. Sengoku sah mich geschockt an. „Heisst das, du befürwortest Akainus Vorschlag?“ wandte er sich an mich. Ich schüttelte den Kopf. „Nein. Ich habe vor, Lee zu trainieren. Was sie damit anfängt, überlasse ich ihr. In jedem Fall jedoch, werde ich die Konsequenzen ihres Handelns tragen.“ Garp nickte. Er schien zufrieden. Sengoku teilte seine Meinung. Doflamingo lachte und schien sich sichtlich zu amüsieren, Aokiji verschränkte die Arme und Kuma las weiterhin in seinem Buch, als ob nichts gewesen wäre. Akainu jedoch schnaubte und verschränkte die Arme. „Dann schwöre uns etwas.“ Meinte er ernst. Ich zog eine Augenbraue nach oben, was wollte er von mir? „Wenn wir dir das Mädchen überlassen sollen, dann musst du uns schwören, dass du sie zur Strecke bringst, wenn sie für uns zu einer Bedrohung wird.“ Garp verschluckte sich an einem seiner Cracker und hustete laut. Sengokus Auge zuckte. „Wie kannst du das nur von ihm erwarten?“ fragte er. „Er sagte, er trage die Konsequenzen für ihr Handeln, um ihm zu glauben, will ich, dass er schwört.“ Der Angesprochene presste die Zähne aufeinander. „Das ist Wahnsinn! Du…“ ich hob die Hand. „Schon gut, Sengoku, lass ihn nur. Könnte jemand noch den anderen vier Samurais Bescheid geben? Es ist etwas umständlich, dass nicht alle erschienen sind.“ Bei meinen Worten schien sich Kuma angesprochen zu fühlen. Er packte sein Buch weg, zückte eine Teleschnecke und verliess den Raum.
„Also?“ drängte Akainu
Ich seufzte. Der folgende Satz kam mir nur schwer über die Lippen.
„Um meinem Amt als einer der Sieben Samurai gerecht zu werden, schwöre ich, Mihawk Dularce, falls sie Ärger machen sollte, Lee eigenhändig zu töten.“


Danke fürs Lesen!
Wie immer würde ich mich sehr über ein Kommentar freuen^^
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One Piece Of Us - Teil 11
One Piece Of Us - Teil 11
Inzwischen weiss nun auch die Regierung von Lees Begegnung mit dem Feuervogel. Was Wird mit Lee passieren? Wie wird es weitergehen?
http://www.testedich.de/quiz39/quiz/1457265483/One-Piece-Of-Us-Teil-11
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2016-03-06
407B
One Piece

Kommentare Seite 1 von 1
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Bahar ( 97529 )
Abgeschickt vor 133 Tagen
Ich finde du soltes weiter schreiben
keine Ahnung ( 68397 )
Abgeschickt vor 349 Tagen
An alle Leute und Planeten und so hier könnt ihr mal meine Geschichte lesen? Das wäre so nett von euch
Trafalgar D. Water Alice ( 24135 )
Abgeschickt vor 381 Tagen
Die beste Story die ich bis jezt gelesen habe. Bitte mach schnell weiter !
charly ( 64820 )
Abgeschickt vor 393 Tagen
Ich finde die Story richtig cool ! Schreib bitte weiter
;)
RiaReh ( 70513 )
Abgeschickt vor 412 Tagen
Ich liebe diese Story :)
Diese ist mal komplett anders geschrieben wie die anderen die sonst hier hochgeladen werden :)
Ich finde deinen schreibstil so verträumt wirklich toll. Mach weiter so
Lady _Light ( 61466 )
Abgeschickt vor 419 Tagen
Ich finde deine Geschichte ist toll und der Teil ist voll lustig schreib bitte weiter >.
NoStar5 ( 23327 )
Abgeschickt vor 470 Tagen
@misaki D. mira
Lee sollte eigentlich ein Mädchen sein 😅 Ich versuche das in nächster Zeit etwas mehr zu betonen. Danke für den Tipp 👍🏻
misaki D. mira ( 25487 )
Abgeschickt vor 470 Tagen
un erhlich zu sein ka ob es ein jubge oder mädchen ist😂👌
Selina66 ( 69437 )
Abgeschickt vor 479 Tagen
Echt hübsch, bitte schreib weiter
lilu ( 72965 )
Abgeschickt vor 486 Tagen
Cool echt du musst unbedingt weiter schreiben bitte
Wolf der Elemente ( 49516 )
Abgeschickt vor 492 Tagen
Ich finde deine Geschichte sehr schön:)
Michelle ( 47937 )
Abgeschickt vor 492 Tagen
Nicht übel

Mach weiter