Mittelerde, Land der ewigen Abenteuer

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17 Fragen - Erstellt von: Das Komische Ding - Entwickelt am: - 9.331 mal aufgerufen - User-Bewertung: 2.56 von 5.0 - 9 Stimmen - mit langer Auswertung

Eine klassische Herr-der-Ringe - Story für euch:)

  • 1
    Ich wache schlagartig auf. Irgendwas stimmt hier nicht. Stell ich mir es nur vor oder ist es heißer als sonst? Mir ist mulmig zumute. Ich schlüpfe aus mein Bett und mache das Fenster auf. Das ganze Land ist von Flammen verschlungen, und es kommt immer näher! Ich habe keine Ahnung, wie das Feuer ausgebrochen ist, aber eins ist mir klar- nichts wie weg hier!
    Ich wache schlagartig auf. Irgendwas stimmt hier nicht. Stell ich mir es nur vor oder ist es heißer als sonst? Mir ist mulmig zumute. Ich schlüpfe a
  • 2
    Ich renne aus dem Haus. Alles, was ich kannte, wurde vom Feuer verschluckt. Doch es ist nicht Zeit, um zu trauern- wenn ich nicht schnell genug bin, werde ich lebend verbrannt. Hustend und stolpernd zwinge ich mich durch das Inferno, das Eins meine Heimat war. Ich weiß, wo ich hinsoll: hier in der Nähe gib es Glücklicherweise einen Fluss, der mich vor den Flammen retten kann. Rennen, rennen, rennen! Bald bin ich da! Und endlich- da unten glitzert wie ein rettender Engel das Wasser. Ich stürzte mich hinein. Nach der Hitze fühlt sich das Wasser kälter als sonst an. Keuchend versuche ich, zu schwimmen um meine Richtung zu ändern- doch der Strom ist zu stark. Machtlos werde ich immer weiter weg gespült. Bin ich es? Oder sind da am Ufer wirklich Gestalten? Obwohl ich nicht anhalten kann, sehe ich sie ziemlich deutlich: Monsterhafte Gesichter, keine Menschen, keine Zwerge, keine Elben. Sie haben Fackeln in den Händen. Könnten es wirklich Orks sein? Ich habe zwar nie einen gesehen, aber dafür umso mehr über sie gehört. Und es ist sehr wahrscheinlich, dass sie die Schuld an meinem zerstörten Zuhause haben. Wie auch immer, im Moment kann ich eh nicht viel anstellen. Naja, ich versuche zwar, mich gegen den Fluss zu wehren, aber meine Kräfte geben immer mehr nach. Wer weiß, wo ich mich jetzt befinde. Meine durchnässte Kleidung zieht mich in die Tiefe und ich brauche Kraft, um mich auch nur über der Wasseroberfläche zu halten. Ich spüre, wie ich immer schwächer werde… im meinem Kopf dreht sich alles… ich kann kaum den Himmel über mich erkennen… Hilfe…
    Ich wache auf. Ich befinde mich auf einem Ufer. Der Fluss hat mich ans Land gespült. Langsam sehe ich auf. Ich fühle mich so schwach und pitschnass bin ich auch. Es würde mich nicht wundern, wenn ich eine Lungenentzündung hätte. Es ist Tag. Um mich herum wachsen hohe Bäume und weiches Grass. Ich muss von meiner verbrannten Heimat weit entfernt sein. Ich stehe auf und versuche mich zu orientieren. Vergebens, ich habe keine Ahnung, wo ich mich befinde. Ich beginne einfach zu laufen, und hoffe, dass ich bald jemanden treffe. Tatsächlich- bald stoße ich auf einer Gruppe schöner, großer Männer. Ihre Ohren sind spitz und sie tragen alle Bogen und Pfeile. Elben. Ich habe nur wenige in meinem Leben gesehen. „Bitte…“, fange ich schüchtern an, „Kann mir jemand sagen, wo ich mich befinde?“ Die Elben gucken mich skeptisch an und ich erröte. „In Bruchtal.“, sagt schließlich einer. Aha. Mein bisschen geographisches Wissen reicht, um mir vorzustellen, wie weit ich von Hause bin. „Was ist dir denn zugestoßen?“, will ein Elb wissen. „Orks… sie haben meine Gegend verbrannt. Ich… konnte mich retten und bin vom Fluss hierher gebracht worden. Bitte, bitte… könntet ihr mir helfen?“ Einige Minuten lang mustern sie mich. Bitte, bitte… „Sie ist ja nur ein Mädchen. Komm mit, wir bringen dich mit uns.“ „JA! Vielen, vielen Dank!“ Ich folge der Gruppe bis zu einer Elbenstadt. Nie in meinem Leben hab ich so was Wundervolles gesehen. Kurz erklären mir die Elben, das in diesen Zeiten Öfters Orte von Orks verbrannt und geplündert werden. Übrigens sagen sie, dass heute der sogenannte Ringrat stattfinden soll. Ich frage, was das sein soll. Etwas über diesen Ring hatte ich ja schon zu Ohren bekommen, aber die Elben erklären mir es sehr viel besser. Ich bekomme frische Kleidung und warmes Essen. Nachdem ich alles verschlungen habe, sagt man mir, ich könnte machen was ich will, aber den Ringrat kann ich nicht besuchen. Sehr wenige wurden eingeladen.
  • 3
    Es bricht ein Streit auf. Doch endlich meldet sich der Hobbit, um den Ring nach Mordor zu bringen. Einen nach den anderen entscheiden auch Gandalf, der blonde Elb, Legolas, ein Streicher, Aragorn, ein Gondormensch, Boromir, und ein Zwerg, Gimli, mitzukommen. Ein dritter Hobbit flitzt aus dem Gebüsch vor uns raus und stellt sich auch dazu. Und die zwei Halblinge neben mir ebenso. Ich weiß nicht richtig, was mich dazu bringt, mich auch zu schauen und laut zu sagen: „Ich komm auch mit!“. Alle starren mich an und ich erröte- es ist ja peinlich, niemand kennt mich hier. Ein bisschen stockend stelle ich mich vor und flehe, mitkommen zu dürfen. Schließlich sagt Elrond zu.
    Eine Zeit später ist es endlich so weit. Mir wurde genau erklärt, wer Sauron ist, was er tut und was er mit dem Ring zu tun hat. Und nach diesen Geschichten habe ich verstanden, warum ich mich entschieden habe, eine der Gefährten zu werden- Mittelerde muss befreit werden, und ich will dazu beitragen, auf jeden Fall.
    Wir brechen auf. Ich kenne die Gefährten besser kennen.
    Nach dem schlimmen Erlebnis auf dem Berg entscheiden wir uns, durch Moria zu gehen. Das Rätsel wird von Frodo nach einiger Zeit gelöst. Wir wollen gerade reingehen, als das enorme Monster des Sees Frodo angrifft. Zum Glück dauert der gruselige Moment nur wenig, und schon sind wir im Zwergen Land eingesperrt. Wo eine bittere Überraschung wartet: Die Zwerge wurden alle ausgerottet. Gimli ist sehr traurig und ich versuche in zu trösten, aber natürlich wird es nur ein bisschen besser. Wir verplempern wieder Zeit, denn Gandalf hat den Weg vergessen. Endlich erinnert er sich wieder dran und es kann weitergehen. Doch der Weg führt geradewegs zur Grabkammer des Königs der Zwergen. Gandalf findet sein Tagebuch und liest die letzten Stunden des Zwergs vor. Mir wird richtig unheimlich und schon scheint mir, die Trommeln der Orks wirklich zu höheren. Oder ist es keine Illusion? Nein, leider nicht. Die Orks kommen wirklich! Ich stelle mich in Kampfposition. Und schon fängt der Kampf an. Ich verteidige mich
  • 4
    Wir haben’s geschafft! Ich renne den anderen nach. Und schon wartet die nächste Überraschung auf uns: ein Balrog. Im Gegensatz schienen mir die Orks, sogar der ganz große der Fast Frodo getötet hatte, harmlos. Wir rennen wieder Richtung Brücke. Dort erwarten uns andere Orks, die man aus der Ferne töten kann. Gandalf versucht, den Balrog aufzuhalten. Ich denke, er hat’s geschafft- endlich sind wir in Sicherheit. Doch in letzter Minute wird der graue Zauberer in die Tiefe gezogen. Fuer eine Minute kann ich nichts mehr wahrnehmen. Ich stehe einfach da, ohne etwas zu tun oder spüren. Boromir schubst mich an und bringt mich zum Rennen. Und während ich dies tue, wird mir das Ereignis klar: mein Gehirn will’s nicht akzeptieren, nein, nein, das ist nicht wahr, das KANN einfach nicht wahr sein… aber am Ende muss ich aufgeben. Es ist wahr, es ist wirklich so. Er hat uns wirklich verlassen. Für immer. Für immer. Für immer. Für immer…
  • 5
    Da wir schnell laufen, sind wir schnell in Lothlorien angekommen. Dort werden wir von einer Gruppe Elben mitgenommen. Sie führen uns zu Celedrion und Galadriel. Ich höre ihre Stimme ihm meinem Kopf. Sie macht mir Mut und fordert mich auf, nicht aufzugeben. Besser gelaunt schlafe ich in dem magischen Elbenwald ein.
    Ich spüre, wie jemand mir über die Backe streicht. Ich wache auf und gucke direkt in den klaren Augen Galadriels. Instinktiv weiß ich, dass ich ihr folgen muss. Ich stehe auf und laufe ihr nach. Wir kommen an. Mit einer Handgeste lädt mich die Elbin an, in ihr Spiegel zu schauen. Ich atme tief ein und senke mein Gesicht.
  • 6
    Ich sehe auf. „Was soll das bedeuten?“, frage ich verwirrt. Galadriel laechelt geheimnisvoll. „Der Spiegel zeigt Dinge die sind, Dinge die wahren und Dinge, die vielleicht nie passieren werden. Geh ruhig schlafen, Mädchen.“
    Wir bleiben ein paar Tage noch in Lohlorien. Als wir dann abfahren, bekommt jeder von uns ein kleines Geschenk.
  • 7
    Ich sitze im Boot mit Legolas und Gimli. Die ersten Tage läuft alles glatt.
    ***
    Wir legen an und ich setze mich hin. Ich rede ein bisschen mit Gimli. Danach will ich gerade ein Nickerchen drücken, als Aragorn aufschreit. Frodo ist verschwunden! Und Boromir gleich mit! Schnell stehe ich auf und stürzte mich in dem Wald, um sie zu finden. „FRODO!“, brülle ich, „BOROMIR! WO SEID IHR?“ Ich weiß nicht, wie lange ich durch die Bäume streiche. Doch plötzlich höre ich Schreie und Waffenprallen. Gleich laufe ich in diese Richtung und finde Pippin und Merry, die verzweifelt gegen einer Horde Uruk- Hais kämpfen. Sofort werfe ich mich in die Schlacht. Doch drei gegen so viele… unmöglich. Wir wollen gerade aufgeben, als Boromir auftaucht. Mit einer verzweifelnder Wut stürzt er sich auf die Uruk- Hais. Ich merke, wie er uns verteidigt, doch ein Pfeil bohrt sich in seine Brust. Und noch einer. Und noch einer. Doch er kämpft und kämpft und kämpft weiter, halb tot schlägt er die Orks. Lange weitergehen kann es jedoch nicht. Und tatsächlich fällt der mutige Gondormensch zu Boden. Eine Sekunde lang stoppe ich mich und starre ihn an. Diese Sekunde muss ich hart bezahlen. Ein Ork packt mich am Arm und schleudert mich gegen einen Baum. Das letzte, was ich sehe, sind die Uruk- Hais die sich Merry und Pippin ueber die Schultern werfen, dann wir alles schwarz.
    Ich wache auf, als jemand mir ein nasses Tuch ueber die Stirn tupft. Langsam oeffne ich die Augen und sehe Gimlis besorgtes Gesicht ueber mir. „Wir dachten schon, du seist tot“, brummt der Zwerg und hilft mir beim Aufstehen. Ich bin sehr wackelig auf den Beinen, doch ich schaffe es. Vor uns stehen Aragorn und Legolas. „Wo… ist Boromir?“, nuschele ich. Die drei senken die Augen. „Nein“, fluestere ich. Erst Gandalf, jetzt Boromir. Ich tupfe mir die Traenen ab. „Und Merry? Und Pippin?“, hacke ich nach. „Die Uruk- Hais“, erklaehrt Aragorn, „Haben sie mitgeschleppt.“ Wird ja immer besser. Eine Traene kullert mir nun wirklich ueber die Wange. „Und Frodo, Sam? Wo sind sie?“ Legolas sagt: „Nach Mordor. Alleine. Aragorn hat sie gehen lassen.“
    Wir entscheiden uns, den Uruk- Hais hinterherzulaufen. Nach Tagen und Tagen von Marsch ohne Ende stoßen wir auf eine Brosche, die an den Mäntel der Hobbits steckte. Wir folgen der Spur. Bald treffen wir eine Truppe Ritter zu Pferd. Sie sind von Rohan und ihr Hauptmann ist Eomèr. Erstens sind sie ziemlich feindselig, doch dann überzeugen wir sie und sie geben uns Pferde
  • 8
    Eomèr sagt immerhin, dass sie heute Nacht mit den Uruk- Hais gekämpft haben, also sollten wir uns keine Hoffnungen machen. Wir reiten trotzdem zur Stelle, die sie uns gesagt haben. Eine traurige Überraschung erwartet uns dort: Die Orks wurden verbrannt und wir finden den Gürtel von einem Hobbit in der Asche. Langsam senke ich zu Boden, uns sehe alles verschwommen. Nicht Merry und Pippin. Nicht sie. WARUM sie? Ich stimme in Aragorns Schmerzschrei ein. Doch dann untersuchen wir die Spuren besser- und stellen erleichtert fest, dass die Beiden geflohen sind. Im Wald. Und nun müssen auch wir uns darin schieben. Die Bäume sind sehr, sehr groß. Sie scheinen miteinander zu reden, sie teilen Geheimnisse, die ich nie wissen werde. Es knarzt und ächzt und wispert und flüstert und raschelt überall. Aber irgendwie scheint mir der Wald nicht Boese- sondern nur sehr, sehr alt. Plötzlich taucht vor uns eine Weiße Gestalt auf. Ihr Gesicht ist vom Licht bedeckt. Instinktiv zücke ich meine Waffe, doch die wir wie durch Wunder zurückgeschleudert. So auch Legolas Bogen, Aragorns Schwert und Gimlis Axt. Das Gesicht der Figur wird klarer. Sie hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit… aber nein, das kann nicht sein, er ist tot, tot, er kann nicht zurückkehren… „Gandalf…“, flüstert Aragorn. Der Mann in weiß erwidert: „Gandalf? Ja, so nannten sie mich… Gandalf den Grauen. Ich bin Gandalf der Weiße.“ Also er ist es doch! Ich kann mir einen Freudenschrei nicht verkneifen und grinse den Zauberer an. Gandalf erklärt uns, wie er überlebt ist, und versichert und, dass die zwei Hobbits in Sicherheit sind. Nun sollten wir nach Rohan, meint er. Wir verlassen den Wald und gehen zu den Pferden. Gandalf pfeift und ein Schneeweißer Hengst kommt angaloppiert. Er ist wunderschön und außerdem ein Medoras. Wir reiten bis Rohan. Die Stimmung dort ist so ziemlich depressiv. Vor das Königliche Haus sind wir eingeladen, unsere Waffen abzugeben. Gandalf jedoch schafft es, sein Stab zu behalten. Wir treten ein. Die Stimmung ist exakt wie draußen wenn nicht schlimmer. Auf einem Thron hockt ein alter, hässlicher Mann, der mir einen sehr verdorbenen Eindruck macht. Ein kleinerer, mit öligen Haaren Mensch sitzt neben ihm. Er erweckt in mir tiefster Abscheu. Gandalf scheint nicht willkommen. Die Wachen greifen uns sogar an und wir müssen mit Händen kämpfen. Schließlich erlöst Gandalf König Theodèn von seinem „Zauber“, und sein Ratgeber, ein Gesandter Sarumans, wir weggescheucht. Theodèn ist aber nicht so munterer Stimmung- sein Sohn ist gestorben. Weinend kniet der König vor sein Grab. Ich hocke mich zu ihn und nach einiger Zeit murmle ich ein Vers aus irgendeiner alten Geschichte: „Tote sind nur tot, wenn unsere Erinnerungen sterben.“ Das scheint Theodèn wenigstens ein bisschen zu trösten.
    Bis wir nach Helm’s Grab aufbrechen, halte ich mich ein bisschen mit Eowyn auf, Eomèrs Schwester. Ich mag es, endlich mit einer Frau meines Alters sprechen zu können, und wir verstehen uns recht gut.
    Die Warge greifen uns an! Legolas, Aragorn und Gimli werfen sich sofort in die Schlacht. Nur vage höre ich, wie jemand mich auffordert, mit der Masse nach Helm’s Grab zu gehen, doch ich höre nicht zu und mich stürz ebenfalls in dem Kampf. Als endlich alle Orks getötet worden sind, merke ich, das Aragorn fehlt. Ich gucke mich um. Legolas, Gimli, Leute aus Rohan… aber nicht Aragorn. Schnell renne ich zu Legolas und Gimli. Fragend gucke ich sie an, doch die schütteln die Köpfe. Zusammen befragen wir einen sterbenden Ork, wo Aragorn ist. „Er… ist gefallen“, keucht der Ork, „Hat einen Purzelbaum vom Berg gemacht.“ Der Elb tötet ihn. In seiner Hand hat er Aragorns Kette. Wir gehen zur Klippe, die sich über einen Fluss türmt. Es kann nicht wahr sein. Ich erstarre zur Salzsäule, sehe alles Schwarz. Langsam falle ich in ein endloses, dunkles Loch. Stille Tränen beginnen, mir über die Wangen zu rollen. Alles ist mir egal, ich kann weder sprechen noch denken. Ich will hier bleiben, für den Rest meines Lebens, einfach hier stehen und mich nie wieder rühren. Ich merke kaum, wie Legolas mir eine Hand um die Schultern legt und mich zwingt, den Anderen zu folgen. Stolpernd schaffe ich es auf ein Pferd, und ich spüre, wie sich alles um mich dreht. Es ist einfach zu viel, ich falle in Ohnmacht. Es dauert wenig und als ich wieder zu mich komme, kneife ich die Augen wieder zu. Ich will weiter glauben, dass dies alles nur ein Albtraum ist, wenn ich aufwache, da sind wir noch in Rohan, da müssen wir erst noch losgehen. Eowyn zwingt mich, die Augen wieder zu öffnen. Sie hockt sich neben mir und wir schweigen, aber ein freundliches Schweigen.
    ***
    Clap, clap, clapclapclapclap. Hufe. Ein Pferd kommt angaloppiert. Es bleibt stehen. Da hinten drängelt sich eine Menschenmasse um irgendjemandem. Neugierig stehe ich auf und dränge mich durch die Menschen. Und dort stet… „ARAGORN!“ Er lächelt mich an. Ich kreische und umarme ihn fest. Er erwidert die Umarmung, dann lösen wir uns.
    Und nun geht die Schlacht los. Wenn Aragorn Recht hat, dann müssen wir heute Abend uns ganz schön anstrengen. „Hey!“ Ich drehe mich um. Ein Ritter Rohans ruft mich zu ihm. „Du, in den Kerkern“ Ich gucke in durcheinander an. „Du bist doch eine Frau, oder?“, fragt der, „Na also, in den Kerkern wie alle anderen Frauen und Kindern.“ Er geht.
  • 9
    Die Schlacht beginnt. Ein bisschen unvorbereitet bin ich schon, ist ja meine erste echte Schlacht. Es wird schwieriger als gedacht, doch je mehr ich weiterkämpfe, desto natürlicher bewege ich mich.
    Als es scheint, dass wir verlieren, tauchen Gandalf und Eomèrs Heer auf. Leicht töten wir die letzten Orks und die Schlacht ist gewonnen. Lachend hebe ich triumphierend meine Waffe. Gandalf lächelt mich ebenfalls an. „Gut gekämpft, mein Fräulein“, lobt er mich. Ich erröte. Legolas, Aragorn und Gimli etwas vorzutäuschen ist etwas, aber Gandalf führt niemand um die Nase. Die drei gucken mich ungläubig an. Ich hebe den Helm vom Kopf und zeige mein Gesicht. Gimli fängt an zu lachen. „Lilion aus Rohan, eh?“, lacht Aragorn ebenfalls, und als auch Legolas anfängt zu kichern, stimme ich erst schüchtern, dann immer lauter ein.
    Nun sollen wir Pippin und Merry erreichen. Wir reiten bis zum Wald und dort finden wir sie. Ich wuschle ihnen durch die Haare und bin froh, sie wiederzusehen. Wir laufen durch Sarumans zerstörte Heimat. Die Ents schaue ich neugierig an. Saruman wird dann von Grimma getoet. Pippin findet einen schwarzen Stein. Gandalf sagt, das wäre ein Palanthier, mi dem man sich mit Sauron in Verbindung setzen kann. Er steckt sich die schwarze Kugel in den Falten des Mantels. Ich sehe aber genau, wie der Hobbit mit dem Blick immer wieder dort hinguckt. Wir reiten zurück nach Edoras. Ein Fest steht vor- endlich mal was Nettes!
  • 10
    Das Fest neigt dem Ende zu…
  • 11
    Nun wird geschlafen. Aus einfachen biologischen Gründen schlafe ich in einem anderen Zimmer als der Rest der Gefährten. Plötzlich höre ich einen Schrei von nebenan. Ich stürzte mich ins Männerzimmer und was sehe ich da? Pippin kreischt und kreischt mit dem Palanthier in den Händen. Ich werfe mich zu ihn und versuche, ihn wegzureißen. Alle anderen machen es genauso und schließlich herrscht wieder Ruhe. Pippin liegt Ohnmächtig zu Boden, aber bald atmet er wieder. Er hat eine beunruhigende Vision gehabt. Gandalf schickt uns alle wieder ins Bett und sagt, dass wir morgen entscheiden werden, was wir tun.
    Am nächsten Morgen gehe ich wie alle im Thronsaal und dort entscheidet Gandalf, mit Pippin nach Minas Tirith zu reiten. Ich umarme den kleinen Hobbit und geselle mich Merry zu, der auf dem Turm anguckt, wie die zwei auf den weißen Hengst fortreiten.
    Es vergehen einige Tage und ich vertreibe die Zeit mit
  • 12
    Eines Abends erblicken wir Feuer auf den Bergen. Gondor fragt nach Hilfe! Das heißt- eine neue Schlacht steht hervor. Ich packe meine Siebensachen und schon bin ich zu Pferd. Mit den Rest der Gefährten reiten wir los.
    Man baut unser Lager auf. Ich teile mein Zelt mit Eowyn, was mir sehr recht ist.
    Diese Nacht sagt mir ein Gefuehl, das ich aufstehen soll. So mach ich es und gleich danke ich meinen Instinkt. Denn Legolas, Aragorn und Gimli sind kurz davor, ohne mich aufzubrechen! „Hey!“, schreie-ich-flüsternd, „Wartet auf mich!“ Gimli guckt mich missmutig an. „Ist zu gefährlich, Mädchen.“ Ich gucke in giftig an. Aragorn nickt. „Wir zweifeln nicht an deinen Mut, aber wir währen ruhiger, wenn du hier bleibst.“ Ich lache. „Dann müsst ihr halt unruhig bleiben. Gebt es zu, ihr seid froh, eine weibliche Gestalt mit euch zu haben.“ Sie lachen tatsächlich und Gimli meint: „Freches Weib… na gut, wir wären verloren ohne dich.“ Aragorn stimmt zu: „Stets willkommen.“
    So reiten wir zum Pfad der Toten. Die Verfluchten könnten uns helfen, diese Schlacht doch zu gewinnen.
    Als wir da sind, weiß ich sofort, dass es mir hier nicht gefallen wird. Eiskalter Wind weht uns hingegen, und ein fürchterliches Heulen begrüßt uns. Die Pferde hauen ab. Ich mache mir Mut und folge dem Menschen, dem Elben und dem Zwerg hinein. Ich fühle mich wie in einem furchtbar realistischen Albtraum hineinversetzt. Grüne Hände versuchen, uns zu greifen, und leere Totenkopfaugen glotzten uns an. Wir gelangen in die große Halle, die auf dem ersten Blick leer scheint, doch dann erblicken wir den König der Toten. Sein ganzes Schaar taucht dann auch auf und ich fühle mich noch schlimmer. Erstens sind die Gespenster sehr feindselig, aber schließlich bringt sie Aragorn dazu, für uns zu kämpfen.
    Adrenalin pur pumpt sich durch meinem Koerper, als wir uns samt den Verfluchten in den Kampf werfen. Das vertraute Gefuehl des rauschenden Blutes in den Ohren begleitet mich, waehrend ich meinen ersten Ork toete. Und noch einen. Und noch einen. Doch auch Oliphanten gibt es. Es sind die riesigsten Viecher, die ich je gesehen habe, aber nach ein paar Sekunden erstaunen werfe ich mich auch gegen sie.
  • 13
    Die Schlacht gewinnen wir, keine Zweifel. Merry und Eowyn toeten den Nazgul, auch wenn dabei Koenig Theodèn stirbt. Doch es hat sich gelohnt- wir siegen wirklich. Ich kontrolliere, ob alle leben. Ja. Nun kann ich endlich nach Minas Tirith und mir meine Wunden heilen lassen. Ich treffe Pippin und bin froh, ihn wiederzusehen.
    Endlich bekomme ich ein Zimmer und rutsche in einen Traumlosen Schlaf.
    ***
    Am nächsten Tag gehe ich im Thronsaal, wo schon eine ganze Menge Leute sind. Frodo und Sam sind also wahrscheinlich am Schicksalsberg angelangt. Aragorn schlägt ein Ablenkungsmanöver vor, der mir gar nicht so übel scheint. Auch wenn wir wenige Soldaten haben- es geht nicht ums Gewinnen. Wir fordern Sauron zum Kampf an der Schwarzen Pforte, damit er abgelenkt ist. Wenn alles gutgeht, dann zerstört Frodo den Ring und… Mittelerde ist frei. Ganz einfach. Wir stimmen alle zu. Also dann- die entscheidende Schlacht ist gekommen.
    Am Tag vor dem Kampf probiere ich meine Rüstung an. Schick. Und meine Waffe wird auch blitzblank poliert.
    Diesen Abend kann ich schlecht schlafen. Ich stehe auf und gehe zum Weißen Baum. Ich setzte mich nachdenklich hin. „Na, zarter Ritter?“
  • 14
    Ich stehe auf. Erstens kann ich mich nicht erinnern, was heute passieren wird, doch dann faellt es mir wieder ein. Ich will nicht aufstehen, doch ich mach mir Mut. Ich ziehe meine Ruestung an und stecke meine Waffe ein. Dann gehe ich zu den anderen. Wir reiten zur Schwarzen Pforte.
  • 15
    Nun sind wir da. „EINES TAGES WERDEN DIE MENSCHEN FALLEN“, ruft Aragorn, „ABER HEUTE IST NICHT DER TAG. HEUTE WERDEN WIR SIEGEN. HEUTE WERDEN WIR UNSERE SCHWERTER ZUSAMMEN HEBEN. FÜHR FRODO!“ Ich stimme ihm Gebrülle ein. Ja, heute werden wir siegen. Heute wird Mittelerde befreit werden. Ich weiß es. Das Adrenalin macht sich wieder im meinem Körper Platz. Ich begrüß es und lasse, dass mich die Aufregung füllt. Ich sehe, wie die gegnerische Armee wie eine riesige, schwarze Insektenmasse immer näher rückt. Näher… Näher… Näher…. Aufprall. Mit Wut töte ich gleich den ersten Uruk- Hai. Die Schlacht geht los. Ich kämpf, wie ich es noch nie gemacht habe, vielleicht weil es diesmal mein letzter Kampf sein könnte.
    Die Adler kommen und helfen uns. Wir gewinnen! In diesem exakten Moment muss der Ring zerstört worden sein, denn Saurons Turm stürzt langsam ein. Ich beginne zu lachen, doch dann… Auch der Schicksalsberg beginnt, sich zu zerstören, wie ganz Mordor.
  • 16
    Wir rennen um unser Leben. Schließlich sind wir in Sicherheit und erleichtert stell ich fest, dass alle noch am Leben sind. Gandalf landet mit einem Adler, in dessen Krallen Frodo und Sam liegen. Nun kann ich mit einem guten Gefühl mich kurieren lassen, und dann endlich ausruhen.
    ***
    Ich wache auf. Jemand klopf an meiner Tür. Es ist Sam. „Sam!“, schreie ich und umarme ihn. „Wie geht es dir?“, frage ich, als wir uns gelöst haben. „Gut, danke, dir?“, antwortet er strahlend. „Glänzend. Wo ist Frodo?“ „Noch Ohnmächtig. Musste schließlich lange geheilt werden. Gandalf sagt aber, er sollte jeden Moment aufwachen. Gehst du mit mir zu ihm?“ „Klar doch.“
    Wir laufen bis zum Zimmer. Der Rest der Gefährten ist schon da. Und auf dem Bett liegt, strahlend wie die Sonne, der dunkelhaarige Hobbit.
    Ich renne zu ihm und umarme ihn kräftig. Wir grinsen uns an und dann sage ich ernst: „Mein lieber Frodo, du bist wirklich der tapferste, mutigste und zäheste Mensch, den ich je begegnet bin.“ Als es Frodo besser geht, kann Aragorns Feier anfangen. Und nun die must-Frage, ohne der man überhaupt nichts anfangen würde… WAS ZIEHE ICH AN?
  • 17
    Nachdem Aragorn gekrönt wurde und Arwen angekommen ist, geht’s ums Tanzen! Mit dem König darf ich natürlich eine Runde tanzen, und ich bestehe darauf, dass jeder der Gefährten wenigstens einmal mit mir über die Fläche wirbelt. Schließlich lassen sich alle überzeugen, sogar Gandalf, und außer diesen acht tanze ich mit vielen, vielen anderen Leuten. Es war, glaube ich, einer der schönsten Feste bei denen ich je gewesen bin.
    Und so ist es vorbei. Ich muss mich erst daran gewöhnen, dass nun das Leben weitergeht, ohne Schlachten, Orks und dunkle Magie. Doch nun muss ich unbedingt wieder nach Hause, muss sehen, wie es meiner Heimat und meiner Familie geht. Danach werd ich sehen, was mit mir passiert. So ist also der Moment des Abschieds gekommen. Gandalf, Aragorn, Legolas, Gimli, Arwen, Merry, Pippin, Eowyn, Eomèr, Faramir, Sam, Frodo, sie alle stehen aufrecht vor Minas Tiriths Tore, um sich zu verabschieden. Es bedeutet so viel für mich, sie alle so zu sehen, immer noch lebend, immer noch lachend. Und ich weiß, dass das nicht ein endgültiger Abschied ist, nein. Ich werde sie bestimmt wieder treffen, und wenn nicht, dann werde ich von Zeit zu Zeit nach ihnen suchen und mich erkunden, wie’s ihnen geht. Jeder der Personen umarmt mich einmal und ich küss jeden auf der Wange. Ich steige dann auf meinem Pferd und trabe langsam fort. Als ich mich zum letzten Mal umdrehe, sehe ich, dass alle schon gegangen sind außer
article
1457189785
Mittelerde, Land der ewigen Abenteuer
Mittelerde, Land der ewigen Abenteuer
Eine klassische Herr-der-Ringe - Story für euch:)
http://www.testedich.de/quiz39/quiz/1457189785/Mittelerde-Land-der-ewigen-Abenteuer
http://www.testedich.de/quiz39/picture/pic_1457189785_1.jpg
2016-03-05
107A0
Herr der Ringe

Kommentare (13)

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Jenny (96836)
vor 112 Tagen
Endlich mal ein Test mit frodo mach bitte mehr test mit frodo
Rising Sun (71641)
vor 536 Tagen
"ein einzelner weißer Edelstein in Form eines Drachens BESCHMUTZT den Griff" ... Ernsthaft????
Das Komische Ding (65911)
vor 539 Tagen
@maggy hab die Bücher auch gelesen! Schön, danke♡
Maggy (16323)
vor 542 Tagen
DANKE - nein wirklich. Endlich mal jemand der Boromir, wie es im Film ist UND in den Büchern steht (ja, ich habe sie gelesen), auch sterben lässt. Versteht mich nicht falsch, ich hab nichts gegen ihn, aber mich stört es wenn die geschichte in diesem Fall verändert wird...War wirklich gut der Test :-)
Das Komische Ding (65911)
vor 558 Tagen
Danke danke danke Leute *wische mir eine Träne weg* also danke für die Tipps ich hoffe ich werde euch nächstes Mal nicht entteuschen *winkt*
Tschüssi
Celia (94038)
vor 559 Tagen
Das war ein richtig cooler Test. Mach unbedingt weiter so.
Ps: Die Auswertung mit Legolas war spitze!!!
Peggy (50747)
vor 560 Tagen
Mach weiter so kannst du noch mehr Geschichten mit Frodo machen
Aber sonst echt Klasse
Miss Anonymus (17863)
vor 560 Tagen
Ich habe die Geschichten mit Legolas und Eomėr gelesen sie sind schön ohne Zweifel..
Aber ausser Namen und ein Paar Sätzen
Doch gleich
Schade...
Die Dritte werde ich auch nicht mehr lesen
Weiss ja was rauskommt
Lindis (19023)
vor 562 Tagen
"Der ist leider daneben geflogen "
"Du solltest nicht so viel Bier trinken!"
Die Stelle in der Legolas-Auswertung war auf jeden Fall zum schießen!
Der Test sonst War auch wirklich super, echt klasse!
Juellesa (58534)
vor 565 Tagen
Hey, hey! :)

Also ich finde den Test toll, nicht zu übertrieben lang, zwar mit der typischen Storyline, und trotzdem neu... Klasse!
Allerdings finden sich viele Rechtschreibfehler und gegen Ende hin hat sich mein Gehirn die Sätze einfach selbst zusammengebastelt... Das ist aber nichts Dramatisches ;)
Hatte übrigens 100% Legolas...
Wenn du mal wieder einen Test machst (was mich sehr freuen würde), versuche vielleicht die Fragen nicht allzu leicht durchschaubar zu machen.
Aber mir hat der Test trotzdem sehr gefallen :)

LG
Samantha-Victoria (64274)
vor 566 Tagen
Hey :)
Also die Fragen sind super, die Auswertungen sind okay, ich hätte sie mir länger und detaillierter gewünscht.
LG Vicy :)
no one (56904)
vor 566 Tagen
Für schreibt man ohne h. Sonst ist alles perfekt.
Das Komische Ding (65911)
vor 567 Tagen
Verbesserungsvorschlaege? Wuerde mich freuen